<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-7905481937693240877</id><updated>2012-01-30T22:54:25.243+01:00</updated><category term='Bunkai'/><category term='sonstiges'/><category term='Literatur'/><category term='Radfahren'/><category term='Theater'/><category term='Nijushiho'/><category term='Detlef'/><category term='Reisen'/><category term='Risto'/><category term='Schule'/><category term='Sochin'/><category term='Laufen'/><category term='Schwimmen'/><category term='Karate'/><category term='Musik'/><category term='Jean-Pierre Fischer'/><category term='Triathlon'/><category term='Andreas'/><title type='text'>Karate, Kultur und was sonst noch passiert</title><subtitle type='html'></subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><link rel='next' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default?start-index=101&amp;max-results=100'/><author><name>Andrea</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05397224954635876913</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_o6BjO4pQc54/Sijr-z74JnI/AAAAAAAAVKs/nlfF9YcK6bE/S220/Haeusler+5.jpg'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>329</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7905481937693240877.post-6099529786602075123</id><published>2012-01-30T07:27:00.012+01:00</published><updated>2012-01-30T22:54:25.251+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nijushiho'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bunkai'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sochin'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Karate'/><title type='text'>Lehrgang mit Julian Chees 28.01.2012</title><content type='html'>Traditionell beehrte uns auch im Januar 2012 Sensei Julian Chees in Münster. Bereits in der Unterstufeneinheit platzte Die Halle aus allen Nähten und das war auch in der ersten Einheit ab 5. Kyu der Fall. Merkwürdiger Weise lichteten sich die Reihen bereits am Nachmittag - 20 Euro Lehrgangsgebühr für nur eine Einheit? Naja, manche müssen es halt dicke haben!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da meine Tochter Johanna als recht frisch gebackener Weißgurt an ihrem ersten Karatelehrgang teilnahm, war ich bereits um 10.30 Uhr zur ersten Einheit erschienen und schaute mir an, was dort eingeübt wurde. Julian begann das Training mit ausgiebigen Laufrunden um die Halle, um den Kreislauf der Trainierenden mal so richtig schön auf Touren zu bringen. Die Stimmung lockerte sich merklich auf, als er begann, durch lautes Ausrufen der Namen von Karatetechniken eine Art Laufgesang anzustimmen, wie man es aus dem Kino von Angehörigen der US-Streitkräfte kennt. Das kam sichtbar gut an und so etwas kann ich mir wirklich bei keinem anderen Trainer vorstellen ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Unterstufe begann mit für viele der Teilnehmer offensichtlich verwirrenden Bunkaiübungen zu Heiankatas. Ich hatte den Eindruck, dass ca. 80 % der Karateka bereits mit der ersten Kombination überfordert war....wie bitte? Keine Kihonbahnen im Vorwärtsgehen sondern rückwärtiges Ausweichen mit Gedan Barai? Meine Tochter hatte leider einen noch kleineren Weißgurtknirps als Partner, der wirklich keinen blassen Schimmer hatte, was da vor sich ging. Waren die Kids doch noch zu klein für einen Karatelehrgang? Oder war das Niveau einfach zu hoch?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In unserer ersten Einheit begann der Sensei mit einer durchdachten Aufwärmgymnastik. Als er dann mit den ersten Techniken begann, wurde mir schnell klar, dass es gleich mit Bunkai losging und zwar mit der Nijushiho! Mein Trainingspartner Torsten stand mir zu diesem Zeitpunkt gegenüber - allerdings am entgegengesetzten Hallenende! Und um mich herum nur Violettgurte. Au Backe! Und wer erklärt MIR das Bunkai???? Fix war durch Augenkontakt ein Abkommen geschaffen und ich flitzte - der Etikette entgegen - quer durch die Halle. Puh!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Bunkai begann mit Sequenz nach der ersten Drehung:&lt;br /&gt;Tori greift an mit Oi-Tsuki/Gyaku-Tsuki.&lt;br /&gt;Uke steht im Shizentai und blockt den ersten Tsuki, in dem er die Arme seitlich gestreckt von oben nach unten/außen führt in einen doppelten Gedan-Barai (seitlich vom Körper). &amp;nbsp;Die Fäuste werden dann seitlich an die Hüftseiten geführt (ins Hikite), um dann mit einem Doppeltsuki (re jodan, li chudan) nach vorne gestoßen zu werden. Der rechte Arm blockt hierbei den Gyaku-Tsuki (Jodan).&lt;br /&gt;Mit der linken Hand (die chudan geschlagen hatte) fasst Uke jetzt die linke Hand des Tori und geht einen Schritt vor, dabei mir rechts Empi vor den Ellenbogen des Tori, ggf. weiterschieben, bis Tori zu Boden geht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zweite Sequenz: nach dem zweiten Yoko-Geri mit Gyaku-Tsuki;&lt;br /&gt;Uke steht im KB mit Gyaku-Tsuki nach rechts. Tori steht davor, links vor ZK und greift an mit Tsuki chudan. Uke blockt, indem er die rechte Hand öffnet und dreht, hiermit die Faust des Tori fixiert. Jetzt geht Uke einen Schritt vor und schlägt Tori mit der offenen linken Hand (Handballen) vor das Kinn. Die rechte Hand kann mit dem Handballen gedan oder chudan geschlagen werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dritte Sequenz: &amp;nbsp;Schlussteil der Kata&lt;br /&gt;Uke kann im Shizentai stehen. Tori greift an mit Tsuki Jodan (Seite egal). Uke blockt mit links (offene Handfläche, Schlag nach rechts), rechte Hand übernimmt Hand des Tori (mit abgewinkelter Hand/Handrücken), einen Schritt vorgehen, mit dem linken Handballen vor das Kinn des Tori, rechts wieder chudan oder gedan.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für die Mittagspause hatte ich meiner Tochter Johanna versprochen, dass ich mit ihr zum Chinesen gehe - gebratene Nudeln essen :-) Torsten begleitete uns und obwohl Johanna bereits um halb vier wieder dran war, war es eine schöne Pause :-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ab 17 Uhr hieß es für uns zwei Stunden lang: "Sochin"! Yeah! Besser hätte es für mich nicht kommen können! Auch wenn Torsten gequält etwas von "Erdmännchen-Kata" murmelte, freute ich mich sehr, denn so hatte ich einen schönen Ausgleich für die Nijushiho vorher :-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier ergab es sich von selbst, dass ich mit Torsten trainierte. Ich habe keine Ahnung mehr, wie oft wir die Kata liefen! Jedenfalls befand ich mir irgendwann in einem wunderschön-leichten Zustand! Und so kam es, dass selbst das Bunkai (als die ersten Knoten aus Armen und Beinen gelöst und Torstens herzhaftes Lachen über meine Verrenkungen verklungen war) fast wie von selbst lief!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1. Wir starteten vor dem zweiten Yoko-Geri.&lt;br /&gt;Uke steht links vor im ZK, mit Gyaku-Tsuki rechts.&lt;br /&gt;Tori steht rechts vor und greift von der Rückseite aus an mit Tsuki Jordan links im ZK.&lt;br /&gt;Uke dreht sich um 180 Grad und blockt mit links, mit gestrecktem Arm und offener Hand, greift Faust des Tori und kontert mit Yoko-Geri Keage chudan, beim Absetzen Yoko Empi in den Gegner&lt;br /&gt;Uke zieht den vorderen Fuß zurück&lt;br /&gt;Tori greift erneut an mit Tsuki rechts&lt;br /&gt;Uke blockt mit Uraken links, fixiert mit der anderen Hand die Faust des Tori und verdreht die Arme nach rechts unten, so dass Tori zu Boden geht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2. Die Bahn vor dem erste Kiai!&lt;br /&gt;Tori und Uke stehen im Shizentai voreinander. Tori umfasst Ukes Handgelenke.&lt;br /&gt;Uke dreht seine Hände nach innen und befreit sich, geht ein Stück zurück, Zanshin!&lt;br /&gt;Tori greift an mit Oi-Tsuki/Gyaku-Tsuki.&lt;br /&gt;Uke gleitet rechts zurück in KK mit Shuto-Uke (Block gegen ersten Tsuki) und lässt den linken (vorderen) Arm waagerecht fallen (Block zweiter Tsuki). Konter Nukite mit waagerechter Hand vor den Kehlkopf des Tori und sofort Kizami Mae-Geri chudan hinterher.&lt;br /&gt;Tori greift wieder an mit Kizami-Tsuki.&lt;br /&gt;Uke blockt mit links nach außen Uchi-Uke jodan (der Arm wird aus der Waagerechten links nach außen hochgeschlagen). &amp;nbsp;Konter mit Ura-Tsuki rechts chudan, z. B. vor die kurze Rippe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Torsten und ich gerieten richtig in Rage! Hey, das war ein Gemetzel! Ich war ganz enttäuscht, als das Yame des Senseis durch die Halle klang. Hatte ich doch tatsächlich vergessen, dass wir grade Kata-Bunkai gemacht hatten???? Unfassbar!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Abschluss gab es dann noch einige Male Sochin zur Festigung des Ablaufs für die Farbgurte und dann war dieser super inspirierende Lehrgang auch leider schon vorbei.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7905481937693240877-6099529786602075123?l=andreahaeusler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/feeds/6099529786602075123/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7905481937693240877&amp;postID=6099529786602075123&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/6099529786602075123'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/6099529786602075123'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/2012/01/lehrgang-mit-julian-chees-28012012.html' title='Lehrgang mit Julian Chees 28.01.2012'/><author><name>Andrea</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05397224954635876913</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_o6BjO4pQc54/Sijr-z74JnI/AAAAAAAAVKs/nlfF9YcK6bE/S220/Haeusler+5.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7905481937693240877.post-7224820093285435067</id><published>2012-01-26T19:26:00.011+01:00</published><updated>2012-01-27T06:05:37.493+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Detlef'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Risto'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Karate'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Andreas'/><title type='text'>Kumite-Lehrgang mit Risto Kiiskilä und Detlef Krüger in FFM</title><content type='html'>Am 21. und 22.01.2012 gab es Kumite vom Feinsten im Karate-Dojo Ippon, Frankfurt am Main! Die Senseis Risto Kiiskilä und Detlef Krüger hatten eingeladen, um mit uns die Feinheiten des Karate-Partnertrainings zu vertiefen. Während die Einheit der Mittelstufe eher dünn besucht war, tummelten sich am ersten Lehrgangstag in der Oberstufe doch immerhin knapp 30 Karateka. Der Begriff Kumite scheint leider viele weibliche Karateka abzuschrecken, denn mir fallen einschließlich meiner Wenigkeit bei den Braun- und Schwarzgurten nur drei Frauen ein, die beherzt schlugen, tragen, blockten und konterten. Warum eigentlich? Nun, jede so, wie sie mag. Ich mag Kumite! :-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir kamen zweimal in den Genuss einer Trainingseinheit bei Detlef und hatten leider nur eine bei Risto. Mir wäre ja ein vierteiliger Lehrgang (zwei Einheiten bei jedem der beiden) auch sehr willkommen gewesen :-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich hatte das Glück, ein bisschen bei der Unterstufeneinheit zusehen zu können, die vor unserem ersten Training statt fand. Diese wurde von Risto geleitet. Er unterwies die Grün- und Violettgurte in die für sein Trainingskonzept typischen Bewegungsmuster, die auf ein effektives Jiju-Ippon-Kumite hinarbeiten: Gewichtsverlagerung, Suri-Ashi, Tai-Sabaki. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann kam Detlef mit uns an die Reihe. Zunächst gab es eine Aufwärmphase durch einen Trainingsteilnehmer, während der Detlef ungläubig zu den Heizkörpern lief und nach einer Inaugenscheinnahme und Tastprobe fassungslos ausrief:"Die steht ja auf fünf!" "Tja, bis sechs geht sie leider&amp;nbsp;nicht", antwortete Trainingskamerad Sven Lorant grinsend. Die Heizung wurde natürlich sofort ausgestellt und die erforderliche Raumwärme auch ohne Zweifel schon ganz bald durch uns erzeugt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Flexibilität&amp;nbsp;ist wohl das Stichwort, wenn es um das Lehrgangsthema aus Detlefs Sicht geht. Wir starteten recht unspektakulär mit einer klassischen Dreifachtechnik, als das Kommando Sanbon-Tsuki kam: vorwärts im ZK mit Tsuki Jodan, Chudan, Chudan. Nach der ersten Bahn grinste Detlef uns an: Es sei bemerkenswert, wir hätten alle ohne besondere Ansage zuerst nach oben und dann zweimal in die Mitte geschlagen. Im Folgenden übten wir dann den Sanbon-Tsuki in verschiedenen Variationen:&lt;br /&gt;1. erster Tsuki im Stand, zweiten mit dem Absetzen beim&amp;nbsp;Vorwärtsgehen, dritten im Stand&lt;br /&gt;2. ersten und zweiten Tsuki im Stand, den letzten beim&amp;nbsp;Vorwärtsgehen&lt;br /&gt;3. die "klassische" Variante, also&amp;nbsp; erster Tsuki im Vorwärtsgehen, anschließend&amp;nbsp;die übrigen beiden &lt;br /&gt;4. erst vorwärts gehen und Fuß absetzen, dann alle drei Tsukis im Stand&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dasselbe Prinzip gab es dann mit dem Kizami-Tsuki:&lt;br /&gt;1. Kizami im Stand, dabei hinten abdrücken, Faust ins Ziel bringen, vorderen Fuß wieder zurück und Kamae&lt;br /&gt;2. hinteren Fuß unter den Schwerpunkt ziehen, Kizami, zurück in Kamae&lt;br /&gt;3. erst vor aus dem Stand mit Kizami, dann Suri-Ashi vor mit Kizami (also zweimal Angriff mit Kizami)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als nächstes wurde&amp;nbsp;eine Block- /&amp;nbsp;Konterkombination geübt:&lt;br /&gt;1. aus Kamae Gewicht zurück mit Nagashi-Uke Jodan (Detlef sagte immer Nagashi-Uke, ich frage mich grade, ob es nicht eher ein Soto-Uke war....), vor mit Gyaku-Tsuki (Detlef lässt den vorderen Fuß stehen, bei Risto würde er wohl bei der vergleichbaren Kombination leicht Richtung Standbein gezogen)&lt;br /&gt;2. vorderer Fuß&amp;nbsp;mit Nagashi-Uke rückwärts bewegen,&amp;nbsp;dann hinteren Fuß nach hinten, Konter&lt;br /&gt;3. erst vorderen Fuß zurück und absetzen, dann Nagashi-Uke, dann hinteren Fuß weiter nach hinten, Konter&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Angriffskombination zu diesen Übungen übgen wir anschließend:&lt;br /&gt;1. Kizami aus dem Stand &lt;br /&gt;2. Kizami mit Suri Ashi, Kamae, dann "kurzen" Kizami aus dem Stand&lt;br /&gt;3. ohne Zwischenkamae zweimal Kizami hintereinander, Partner "überlaufen"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schließlich fügten wir Angriff und Konter zusammen.( Ich wurde von meinem Partner darauf aufmerksam gemacht, dass ich den Kizami eher mit dem Nagashi-Uke erwischen muss, so dass ich den Gegner am Handgelenk treffe, nicht erst am Ellenbogen.).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beim Konter darf die Ferse ruhig hochgehen (Gyaku-Tsuki). Das übe ich auch zu selten ....&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Pause nutzten mein Trainingspartner Torsten und ich zum Einchecken in das seit meinem letzten Aufenthalt beeindruckend renovierte Hotel Ramada. Vor dem Training blieb noch Zeit, im Café Kitzel (fast direkt neben dem Ippon Dojo) einen Kaffee zu trinken. Das Café hat einen ganz besnderen&amp;nbsp; Charme und bestimmt die größte Sammlung an Porzellan-Kaffeekannen, die man in ganz Frankfurt findet :-) &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Koffein hatte uns dann grade richtig wieder auf Touren gebracht, um in der nächsten Einheit bei Risto die vielen Feinheiten seines anspruchsvollen Trainings umzusetzen. Während Detlef uns mit anspruchsvollen Kombinationen auf Touren brachte, forderte uns Risto schon bei der Ausführung der einzelnen Techniken heraus. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So übten wir zunächst auch hier eine banale Kihon-Kombination: Kizami aus dem Stand, dann vor in ZK mit Oi-Tsuki und Gyaku-Tsuki. Beim Kizami einen Meter vor - das ist normal, alles andere....jaja, ich&amp;nbsp; weiß, aber ich bin ja inzwischen auch "nichts Besonderes" mehr :-)&amp;nbsp;Wiedermal &amp;nbsp;kam heraus, dass solche, offenbar ganz banale und schon tausendmal gemachte Techniken doch immer noch nicht korrekt ausgeführt werden - wenn man sich denn mal wieder bewusst daran macht, auf den Körper zu achten und an den Feinheiten zu arbeiten. Irgendwas ist eben immer und mir persönlich fiel auf, dass ich mehr auf den Hüfteinsatz achten muss. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann gab es Ristos Jiju-Ippon-Kumite-Programm, das ja in den kommenden Wochen auch Schwerpunkt des Oberstufentrainings beim SKDM werden wird. Hierbei fiel mir auf, dass der vordere Fuß beim Zurückziehen leicht nach innen zeigen soll. Der Block kommt erst, wenn der Fuß nachgezogen wird. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anschließend trainierten wir den "überlaufenen Gyaku-Tsuki" mit und ohne Partner und schließlich einige Bewegungsabläufe am Partner, um verschiedene Distanzen zu überwinden. Muss Risto nochmal nach der einen der beiden Kombinationen fragen - die konnte ich einfach nicht umsetzen! Zum Abnschluss gabs dann noch zwei Runden "locker Freikampf". Nach dem Partnerwechsel stand ich plötzlich Andreas Engelke gegenüber. Er hatte während der Einheit neben mir trainiert und ich war schon da sehr beeindruckt von seiner Schnelligkeit und seinem Kime. Nun grüßte ich ihn an und überlegte, ob ich mich besser in schüchterner Zurückhaltung üben sollte, damit ich am Leben blieb&amp;nbsp;- oder gleich in die Vollen ging - nun, Zurückhaltung mag eine Zier sein, aber weiter bringt einen nur der volle Einsatz und so griff ich direkt beherzt mit Kizami an...um sofort unsanft auf dem Boden zu landen. Alle weitern Versuche, zu attackieren wurden meist bereits im Vorfeld verhindert, durch zahlreiche Geris, die mich Jodan und Chudan trafen oder durch Fußfeger, die mich auf die Matten plumpsen ließen. Ich hatte keine Chance, sah kein Land - es war herrlich! :-) Nach dem Training fragte ich Andreas, ob er auch Training geben würde und wir tauschten unsere Kontaktdaten aus, um vielleich mal einen Lehrgang in Münster mit ihm zu organisieren. Uns schwebt da was mit dem Schwerpunkt Geris vor.... ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach dem Training hetzten wir ziemlich zum Hotel - und kamen auch noch in eine Straßensperre, die uns locker nochmal zwanzig Minuten kostete! Torsten hatte für uns einen Tisch in einem Restaurant an der Oper bestellt und wir wollten eigentlich vorher noch in der Hotelsauna entspannen. Naja, was man so entspannen nennt: zwei Saunagänge, dazwischen ein paar Bahnen im Hotelpool, Haarewaschen und hopp, hopp in die Abendgarderobe....so what, ausruhen konnten wir uns dann ja, nachdem ich mit meinem "Schiff"&amp;nbsp; von Auto ein paar Extrarunden um den Block gedreht und im Parkhaus eindlich einen Stellplatz gefunden hatte :-) Das Essen war super und das Preis-Leistungsverhältnis stimmte auch. Die Zeit verging wie im Flug, was nicht nur an der unterhaltsamen Abendgesellschaft am Nachbartisch lag, die mir wie das Set einer Daily Soap vorkam - sie unterhielten sich lautstark über alle möglichen Familienangelegenheiten und zur Krönung des Abends wurden wir auch noch unfreiwillige Zeugen eines Heiratsantrags! Nach einem Verdauungsspaziergang durch "Frankfurt bei Nacht" fuhren wir zurück zum Hotel, wo wir uns noch einen Schlummertrunk an der Bar genehmigten und bis weit nach Mitternacht quatschten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am nächsten Morgen konnten wir sogar ausschlafen - denn wegen der vorgezogenen Trainingszeit auf 10 Uhr verzichteten wir wohlweislich auf das Frühstücksbuffet und begnügten uns statt dessen mit (im Ramada kostenlosem!) Kaffee und Tee. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anschließend warteten wieder kniffelige Trainingsaufgaben von Detlef auf uns: Wieder ging es um Flexibilität, diesmal um Blocks aus verschiedenen Kamae-Haltungen. Als Vorübung trainierten wir den Gyaku-Tsuki: aus einem hohen ZK, erst Schwerpunkt runter, dann Fuß vor, Gyaku-Tsuki (Ferse dabei hoch!), Fuß wieder zurück mit Kamae, alles mit rechts und links üben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann bekamen wir die Aufgabe, drei verschiedene Kamae-Haltungen auszuprobieren: Jodan, Chudan und Gedan. Die Fäuste sollten wir nicht soweit eindrehen, dass wir auf unsere eingerollten Finger hätten sehen können, sondern wir sollten sie aufrecht stellen (Knöchel nach außen zeigend). Wir starteten mit Jodan Kamae, wechselten dann in Chudan Kamae und schließlich in Gedan Kamae.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als nächstes nahmen wir zunächst&amp;nbsp;eine der Kamae-Haltungen ein und&amp;nbsp;führten von da aus eine Blocktechnik aus, um anschließend zu kontern:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jodan-Kamae - Gewicht nach hinten verlagern, dabei&amp;nbsp;Kamae-Arm fallen lassen in Gedan-Barai und vor mit Gyaku-Tsuki. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Chudan-Kamae - Gewicht nach&amp;nbsp;hinten verlagern in Kokotsu-Dachi mit Soto-Uke und wieder vor mit Gyaku-Tsuki. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aus (links vor) Gedan-Kamae&amp;nbsp;45 Grad&amp;nbsp;rechts nach hinten raus&amp;nbsp;mit&amp;nbsp;links Uchi-Uke, Konter Gyaku-Tsuki. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oh, das war gar nicht so einfach! Und oft genug musste ich hören:"Oh, oh, Andrea, das müssen wir dann wohl in Münster nochmal ausführlich üben." ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Kombinationen übten wir&amp;nbsp;schließlich mit&amp;nbsp;wechselnden Partnern wobei der Partner jeweils&amp;nbsp;mit Gyaku-Tsuki aus größerer Distanz (Suri-Ashi) angreifen sollte. Dadurch, dass Tori zunächst die Distanz überwinden musste, hatte Uke etwas&amp;nbsp;mehr Zeit, um zu reagieren.&amp;nbsp;Im Laufe der Übungen und nach zahlreichen Partnerwechseln vergaß man als Tori automatisch den Suri-Ashi und kam schneller vor, provozierte so eine schnellere Reaktion des Uke. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Detlef variierte die Übung noch: Mal sollte Tori aus der Bewegung aus angreifen, Uke aus der unbewegten Position reagieren, später war es dann mal anders herum und wir hätten als drittes noch die Variante wählen können, bei der sich beide bewegen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also, ich hätte noch ein oder zwei Einheiten lang so weiter trainieren können und freue mich jetzt schon auf die nächsten Lehrgänge mit den beiden Trainern :-)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7905481937693240877-7224820093285435067?l=andreahaeusler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/feeds/7224820093285435067/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7905481937693240877&amp;postID=7224820093285435067&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/7224820093285435067'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/7224820093285435067'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/2012/01/kumite-lehrgang-mit-risto-kiiskila-und.html' title='Kumite-Lehrgang mit Risto Kiiskilä und Detlef Krüger in FFM'/><author><name>Andrea</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05397224954635876913</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_o6BjO4pQc54/Sijr-z74JnI/AAAAAAAAVKs/nlfF9YcK6bE/S220/Haeusler+5.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7905481937693240877.post-6044141907232945285</id><published>2011-11-21T12:11:00.007+01:00</published><updated>2012-01-27T06:06:20.558+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Detlef'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Karate'/><title type='text'>Kumite-Lehrgang mit Detlef Krüger beim SKDM</title><content type='html'>&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;a href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=7905481937693240877&amp;amp;postID=6044141907232945285" name="_GoBack"&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Times&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;"&gt;Am 19. und 20.11.2011 fand bereits zum zweiten Mal ein Kumite-Lehrgang mit Sensei Detlef Krüger im Shotokan-Karate-Dojo Münster statt.&amp;nbsp; Insgesamt ließen sich diesmal rund 50 Karateka von Detlefs Kumite-Programm begeistern, darunter zahlreiche auswärtige Gäste. Die Karateka der Unterstufe hatten sich im Vorfeld offenbar etwas vom Begriff Kumite abschrecken lassen, denn leider fanden sich in der Gruppe der Weiß- bis Grüngurte nur jeweils 10 bis 15 Karateka ein. Das hatte natürlich den wertvollen Nebeneffekt eines besonders intensiven Trainings. So konnte Sensei Detlef mit der Unterstufe recht komplexe Bewegungsmuster zur Distanzüberwindung im Freikampf üben: Gyaku-Tsuki mit Suri-Ashi am Partner und an der Pratze standen auf dem Programm. Fest steht, dass die gesamte Unterstufe restlos begeistert war von Detlefs Training.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Times&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;"&gt;In der Oberstufe standen am Samstag Kumite-Kombinationen auf dem Programm. In der ersten Einheit ging es rund um den Mae-Geri, und zwar immer nach dem Motto "Gyaku-Tsuki, Mae-Geri, Oi-Tsuki" - wobei wir hier drei verschiedene Versionen übten: den Oi-Tsuki MIT dem Absetzen bzw. VOR dem Absetzen oder NACH dem Absetzen des tretenden Fußes. Auch die Verteidigung und der Block wurden intensiv geübt: nur einen ganzen Schritt zurück, oder zusätzlich mit Suri-Ashi und als dritte Variante zusätzlich mit einem Doppel-Suri-Ashi. Obwohl es sich nicht um allzu komplizierte Kombinationen und ausgefallene Techniken handelte, stellten die Übungsvorgaben in der Kombination doch eine grosse Herausforderung dar. Ebenso komplex gestaltete Detlef das Nachmittagsprogramm der Oberstufe: dreifacher Angriff mit Fausttechniken und Vorwärtsbewegungen bzw. dem entsprechenden Blocken und Zurückgleiten des Abwehrenden. Hier die Füße und Arme richtig zu koordinieren gelang nicht immer auf Anhieb. Am Ende der zweiten Einheit hieß es für die Oberstufe: "zurück zu den Anfängen"! Und wir durften die Taikyoko Shodan in verschiedenen Versionen laufen: erst "grundschulmäßig", dann in Kamae und schließlich mit Oi-Tsuki-Gyaku-und Kizami-Tsuki-Kombinationen. Insgesamt war es ein sehr lehrreicher, anstrengender und Lust auf mehr machender erster Trainingstag, abgerundet durch einige Saunagänge und ein gutes Abendessen in geselliger Runde.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Times&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;"&gt;Einige der auswärtigen Gäste mussten leider bereits nach dem ersten Trainingstag abreisen, so dass sich an Tag zwei nur noch 14 Karateka in der Oberstufe einfanden. Aber das Training in einer kleineren Gruppe hat natürlich auch seine Vorteile: Detlef nutzte das Mehr an Platz für eine ausgiebige Einführung in das Okuri-Kumite - Angriff-Abwehr (Konter) -neuer Angriff vom ersten Angreifer. Wir übten dies in verschiedenen Varianten. Zu Beginn war die erste Angriffstechnik bekannt (Kizami-Tsuki, Gyaku-Tsuki, Mae-Geri, Yoko-Geri und schließlich Ushrio-Geri) und die zweite Technik des Angfeifers frei. Später wurde dann ein Höchstmaß an Aufmerksamkeit und "Auge" von uns verlangt, als die Übung quasi "Ura" ausgeführt werden sollte: Die erste Technik konnte Tori sich beliebig aussuchen. Uke musste "ahnen", was kommt und möglichst korrekt blocken. Als Folgetechnik kamen von Tori die vorgegebenen Techniken in der oben angegebenen Reihenfolge und wurden dann von Uke erneut geblockt und schließlich gekontert. Die Schwiergigkeit bestand für Uke darin, den ersten Angriff zu erkennen und entsprechend zu blocken und für Tori, sich für den zweiten Angriff (den vorgegebenen) in eine günstige Position zu bringen. Das ging dann noch ganz schön drunter und drüber und bedarf wohl noch einiger Übung in weiteren Trainingseinheiten.... :-)&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Times&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;"&gt;Detlef hat uns bei diesem Lehrgang durch das didaktisch hervorragend vorbereitete Programm viele neue Trainingsimpulse gegeben. Vielen Dank, Detlef, für das tolle Training und wir freuen uns schon auf den nächsten Lehrgang in Herbst 2012 bei uns im Dojo!&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Times&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;; font-size: 7.5pt;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Times&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;"&gt;Andrea Haeusler und Torsten Uhlemann, Shotokan-Karate-Dojo Müntster &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7905481937693240877-6044141907232945285?l=andreahaeusler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/feeds/6044141907232945285/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7905481937693240877&amp;postID=6044141907232945285&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/6044141907232945285'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/6044141907232945285'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/2011/11/normal-0-21-false-false-false-de-x-none.html' title='Kumite-Lehrgang mit Detlef Krüger beim SKDM'/><author><name>Andrea</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05397224954635876913</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_o6BjO4pQc54/Sijr-z74JnI/AAAAAAAAVKs/nlfF9YcK6bE/S220/Haeusler+5.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7905481937693240877.post-8579545855434902942</id><published>2011-11-11T13:30:00.008+01:00</published><updated>2011-11-12T09:45:58.793+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Karate'/><title type='text'>Segeln, Sonne, Shotokan - der etwas andere Vereinsausflug des SKDM!</title><content type='html'>Das Shotokan-Karate-Dojo Münster, mit derzeit knapp 360 Mitgliedern, blickt inzwischen auf eine über vierzigjährige Vereinsgeschichte zurück. Ein stolzes Alter für einen Karateverein - aber irgendwie sind im Laufe der Zeit auch die Mitglieder mit dem Verein "erwachsen" geworden: Die ganz wilden Zeiten scheinen irgendwie vorbei zu sein, man wird ruhiger....&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was hatte es in der Vergangenheit zum Beispiel für geniale Vereinsfahrten gegeben! Die Touren zum Zelten nach Ameland sind unvergessen und auch der Lago Maggiore lockte die Karateka des Vereins einige Male in die Ferne. Seit einigen Jahren war es allerdings still geworden im Münsteraner "Karate-Reisebüro". Schade, eigentlich! Um jetzt mal wieder etwas frischen Wind in die Vereins-Reisetätigkeiten zu bringen, beschlossen Vorstand und Mitglieder auf der letzten Hauptversammlung, eine neue Dojofahrt für 2011 zu planen. "Frischer Wind"? Hey, ganz zufällig hat Iris Breig, ein relativ neues Vereinsmitglied, sehr&amp;nbsp;gute Beziehungen zur Segel-Szene. Also wurde kurzer Hand der nostalgische Dreimaster "Ambiance" geentert und mit Skipper Sven und Matrosin Stine eine kleine Service-Crew angeheuert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Insgesamt 16 Münsteraner Karatekas machten sich dann am ersten Oktoberwochenende auf den Weg nach Lelystad (NL), um an Bord zu gehen. Vier Tage lang genoss man das goldene Herbstwetter auf dem Ijsselmeer. Die Karatekas lagen aber keineswegs nur auf der faulen Haut - vielmehr mussten sie selber unter fachkundiger Anleitung Segel setzen und auch in der Kajüte das Essen zubereiten. Dies war aber alles so gut durchorganisiert, dass noch viel Zeit blieb, um zu baden, an Deck die Sonne zu genießen und es soll auch das ein- oder andere Bier getrunken worden sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Selbstverständlich wurde auch Karate trainiert: Eine Trainigseinheit fand am Ufer einer traumhaften kleinen Bucht statt: Hier wurden die blütenweißen Gis mit grünen Flecken überzogen, denn es standen zahlreiche Wurf- und Fallübungen auf dem Programm. Die erschöpften Karatekas stärkten sich anschließend mit reichlich Grillgut. Glücklicher Weise musste die übliche Hafenruhe&amp;nbsp;hier in der freien Natur nicht eingehalten werden, so dass noch bis in die späte Nacht hinein gefeiert werden konnte. Ein Training der ganz anderen Art gab es dann beim Landgang in dem beschaulichen Städtchen Enkhuizen: Auf einer offenbar auch als Hundeklo genutzten Wiese direkt vor der Kirche wurde nach einem ausgiebigen Aufwärmtraining Karate trainiert. Wegen der unmittelbaren Nähe zur religiösen Institution waren die Trainierenden aufgerufen, ausnahmsweise auch die starken Techniken ohne Kiai auszuführen. Im Eifer des Gefechts soll dies aber oft schief gegangen sein - was dann mit Liegestützen geahndet wurde. Kein Problem, normaler Weise .... allerdings soll die ein- oder andere Karateka-Nase hierbei beinahe unmittelbaren Kontakt mit den Hinterlassenschaften der lokalen Hundeszene bekommen haben ;-)&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zurück auf dem Schiff erholte sich die Mannschaft dann wieder beim Esssen, Trinken, (Sonnen)Baden und Witzeerzählen - was man halt auf einer Dojofahrt so macht, um sie zu einem unvergesslichen Ereignis werden zu lassen. Alle, die dabei waren, erzählen heute noch begeistert unterhaltsame Annekdoten vom Leben an Bord. Ob auch das ein- oder andere Seemannsgarn dabei gesponnen wird? Wie auch immer - jedenfalls gibt es bereits jetzt ein großes Interesse an einer Dojofahrt 2012!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Andrea Haeusler&lt;br /&gt;Shotokan-Karate-Dojo Münster&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7905481937693240877-8579545855434902942?l=andreahaeusler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/feeds/8579545855434902942/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7905481937693240877&amp;postID=8579545855434902942&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/8579545855434902942'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/8579545855434902942'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/2011/11/das-shotokan-karate-dojo-munster-fahrt.html' title='Segeln, Sonne, Shotokan - der etwas andere Vereinsausflug des SKDM!'/><author><name>Andrea</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05397224954635876913</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_o6BjO4pQc54/Sijr-z74JnI/AAAAAAAAVKs/nlfF9YcK6bE/S220/Haeusler+5.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7905481937693240877.post-4553622852821818724</id><published>2011-11-11T07:18:00.068+01:00</published><updated>2011-11-25T08:15:36.367+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Karate'/><title type='text'>JKA-Cup</title><content type='html'>&lt;h2 style="margin: 12pt 0cm 3pt;"&gt;&lt;span style="font-family: Verdana,sans-serif; font-size: small; font-style: normal;"&gt;Start beim JKA-Cup – und das als „grauer Panda“! &amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/h2&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: Verdana,sans-serif;"&gt;Die letzten zwölf Monate standen ganz im Zeichen meiner Sandan-Vorbereitung: mehrmals die Woche – in der Schlussphase sogar bis zu zweimal täglich – ging es ins Dojo, bei Wind und Wetter, bei Sonne, Regen und Schnee, zwischen minus 13 und plus 35 Grad! Der Begriff Dojo ist hier durchaus symbolisch zu verstehen – denn es wurde nicht nur in den „eigenen vier Wänden“ trainiert – sondern auch auf sage und schreibe 15 Lehrgängen innerhalb eines Jahres in ganz Deutschland und sogar auf einem in Crosne bei Paris. Hauptsächlich standen die höheren Katas auf dem Programm, aber auch Kumite und Kihon wurden fleißig geübt. Ein Jahr lang, dann kam am 11.09.2011 der Tag der Prüfung, die ich ganz gut bestand. Und jetzt? „Jetzt kommt der JKA-Cup“, so mein treuer Trainingspartner Torsten Uhlemann. Wie, jetzt? JKA-Cup? Die inoffizielle "zweite Deutsche Meisterschaft“? GENAU!&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-family: Verdana,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: Verdana,sans-serif;"&gt;Und so starteten Torsten und ich mit Madeleine Essing in diesem Jahr für das Shotokan-Karate-Dojo Münster. Ein weiterer potenzieller Starter, Uli Steffens, fiel leider kurzfristig aus. Und Vereinskamerad, Holger Böing, der in diesem Jahr aus alter Verbundenheit mit dem Team Coesfeld starten wollte, kämpfte am Wettkampftag mit einer Erkältung, statt mit anderen Weißkitteln! &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: Verdana,sans-serif;"&gt;Ich pflege im Vorfeld einer Danprüfung regelmäßig an kleineren lokalen Wettkämpfen teilzunehmen – einfach mal, um zu sehen, ob ich auf dem richtigen Weg bin, ob ich&amp;nbsp; das trainiert habe, „worauf es ankommt“, um hier einen bekannten finnischen Trainer zu zitieren. Auf dem Weg nach Bottrop, dem „Nabel der deutschen Karatewelt“, wie die örtliche Presse später schrieb, wurde mir dann aber trotzdem mulmig: Schließlich würden dort auch zahlreiche Kaderathleten starten und&amp;nbsp; – anders als auf den kleineren Turnieren -&amp;nbsp; auch zahlreiche Instructoren zusehen, viele meiner Trainer der vergangenen Wochen und Monate und schließlich auch `zig Karatefreunde, die mit mir ein gutes Stück meines jüngst zurückgelegten Karateweges gegangen sind. Würde ich mich blamieren? Ohje! „Du hast doch nichts zu verlieren“, machte mein Trainingspartner mir Mut. Nun, dann mal auf nach Bottrop! &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: Verdana,sans-serif;"&gt;Als wir die Dieter-Renz-Halle erreichten, wurden wir bereits von vertrauten Geräuschen begrüßt: Karateka-Kiais, sowie Kommentare und Klatschen der Zuschauer und Betreuer. Mein Puls beschleunigte sich und die Nervosität griff mit eiserner Faust nach meinen Innereien! &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: Verdana,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: Verdana,sans-serif;"&gt;Wir hatten noch viel Zeit, denn meine erste Disziplin „Kumite Damen ab 1. Dan“ sollte erst in zwei oder drei Stunden stattfinden, Torsten war sogar noch später dran. Nur Madeleine war bereits mit ihren Kumite-Wettkämpfen (Einzel und Damen-Team) aktiv. Mir tat es gut, schon mal ein bisschen „Stallgeruch“ zu wittern, die Atmosphäre aufzunehmen. Schon mal den Gi anziehen? Warum nicht! Mein Trainingspartner, der ausschließlich im Kata-Shiai startete, zog wie immer formvollendet ein frisch gebügeltes Exemplar aus der Tasche – und hatte für alle Fälle noch ein weiteres dabei. Nun, auf sein Anraten hin hatte ich diesmal wenigstens dafür gesorgt, zwei zusammengehörige Anzugteile einzupacken :-)&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: Verdana,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: Verdana,sans-serif;"&gt;Und irgendwie ging dann doch alles ganz schnell: Gleich zu Beginn meiner Wettkämpfe sollte ich in einem hochkarätigen Starterfeld zusammen mit zahlreichen Kaderathletinnen im Shobu-Ippon-Kumite starten. Ausgerechnet ich, der "kuschelige, pummelige Pandabär"! Dieser neue Spitzname hatte sich in den vergangenen Monaten für mich wohl durchgesetzt - seine Geburtsstunde war der Moment, als ich mich auf einem Videoclip sah, der bei einer Kumite-Einheit im Januar aufgenommen wurde - ganz in Weiß mit schwarzem Gürtel, scheinbar ungelenk herumhopsend, hatte ich doch eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Kungfu Panda ;-)&amp;nbsp; Spöttisch-liebevoll gemeint folgt mir der Ruf des "gemütlichen Bambusknabberers" seitdem und zu meiner bestandenen Sandanprüfung bekam ich sogar ein passendes Plüschtier mit maßgeschneidertem Karategi geschenkt. Der Spitzname hatte dann inzwischen einige Varianten erhalten - unter anderem (in Anspielung auf mein "reifes" Alter) den des "Grauen Pandas".&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-Kv6uTrQjIHA/Ts8mS_rMCvI/AAAAAAAAkyk/0GeRLjlMX0k/s1600/DSCN7341.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/-Kv6uTrQjIHA/Ts8mS_rMCvI/AAAAAAAAkyk/0GeRLjlMX0k/s320/DSCN7341.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-family: Verdana,sans-serif;"&gt;Mein Maskottchen: der Kungfu-Panda&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;span style="font-family: Verdana,sans-serif;"&gt;Nun, ob grau oder nicht, der Panda hatte jetzt zum Drachenkrieger zu mutieren - andernfalls würde er wohl bereits in der ersten Runde rausfliegen. Wer war noch gleich meine erste Gegnerin? Ich weiß es nicht mehr. Auf jeden Fall spürte ich gleich zu Beginn des Kampfes eine unglaubliche Energie! Die Tatsache, dass neben meinem lieben Sensei Jochen Glass und seiner Familie auch Hanskarl Rotzinger, Karate-Doc Peter Schuler und weitere mir wichtige Karatefreunde an der Kampffläche standen, machte mir plötzlich gar nichts mehr aus, im Gegenteil, es spornte mich an! Jetzt mein Bestes geben! Und Wazari und Ippon - Wahnsinn! Ich hatte tatsächlich den Kampf gewonnen! Meine nächste Gegnerin war Alessa aus Tamm. Ich hatte sie bereits im Januar kennengelernt beim Training in Risto Kiiskiläs Dojo. Eine tolle Karatefrau und Tamm ist ja sowieso der Garant für Erfolg im Fight. Nun, was soll ich sagen - offenbar hatte ich auch in dieser Gegenüberstellung die Oberhand, denn schließlich überzeugte ich auch hier die Kampfrichter! Als nächstes stand mir Nationalkadermitglied Malin Gereke gegenüber, aus Toribio Osterkamps Dojo in Hamburg. &lt;span style="color: #474b4e;"&gt;Ihr Sensei nahm auch direkt am Rand der Kampffläche Platz, um seinen Schützling zu beobachten. Der Kampf begann wie die vorigen aber vielleicht war ich angesichts meiner prominenten Gegnerin doch etwas zu aufgeregt und daher nicht so konzentriert wie vorher? Ich weiß es nicht. Jedenfalls wurde dieser Kampf für sie entschieden und ich war raus. Dummer Weise hatte meine Nebenniere das das Ende der Kampfphase offenbar noch nicht mitbekommen, denn sie pumpte weiterhin munter Adrenalin in meine Blutbahn! Es dauerte tatsächlich noch einige Minuten, bis die Anspannung aus meinem Körper gewichen war. . &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: Verdana,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: Verdana,sans-serif;"&gt;Leider wich sie dann auch voll und ganz! Im anschließenden Kampf in Gruppe Ü 30 schied ich trotz meiner Bemühungen, die Leistung von vorher aufrecht zu erhalten, in der ersten Runde aus. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: Verdana, sans-serif; font-size: xx-small;"&gt;﻿&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-hbVwGNEh5QA/Ts8_f2kr3zI/AAAAAAAAkzE/G0lqOXxlgvM/s1600/jka+cup+kumite.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;span style="font-family: Verdana, sans-serif; font-size: xx-small;"&gt;&lt;img border="0" height="241" src="http://3.bp.blogspot.com/-hbVwGNEh5QA/Ts8_f2kr3zI/AAAAAAAAkzE/G0lqOXxlgvM/s320/jka+cup+kumite.jpg" width="320" /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-family: Verdana, sans-serif; font-size: xx-small;"&gt;Keine Chance mehr in Gruppe Ü 30 - mein Energie-Akku war leer!&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;span style="font-family: Verdana, sans-serif; font-size: xx-small;"&gt;﻿&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: Verdana,sans-serif;"&gt;Und als es dann an die Disziplin "Kata ab 1. Dan" ging, hatte ich plötzlich überhaupt keine Lust mehr! Es fiel mir total schwer, meine Konzentration jetzt noch einmal zu fokussieren! Und Kata ist ja generell meine "zweitliebste" Disziplin.....&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: Verdana,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: Verdana,sans-serif;"&gt;In der ersten Runde hatte ich eine Karatefrau aus Frankreich neben mir. Im Flaggensystem gegen eine zierliche, junge Französin zu stehen - davon hatte ich ja schon immer geträumt! :-/ Heian Sandan. Nun, ich weiß nicht, was meine Gegnerin gemacht hatte, aber schließlich winkten die meisten Fähnchen zu meinen Gunsten. Wie jetzt? War ich tatsächlich eine Runde weiter? Aber mein Glück währte leider nicht lange - in Runde zwei schied ich mit der Heian Nidan aus&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-8bYSv9cPuwg/Ts8_CMB3jGI/AAAAAAAAkys/Za10jq3tSY4/s1600/jka+cup+kata+2.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="241" src="http://4.bp.blogspot.com/-8bYSv9cPuwg/Ts8_CMB3jGI/AAAAAAAAkys/Za10jq3tSY4/s320/jka+cup+kata+2.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-family: Verdana, sans-serif; font-size: xx-small;"&gt;Mit Heian Nidan kam ich leider nicht weiter!&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-i_6d1OrtfXQ/Ts8_TwcvCJI/AAAAAAAAky8/5NLE7ZUb6-U/s1600/jka+cup+kata.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="241" src="http://2.bp.blogspot.com/-i_6d1OrtfXQ/Ts8_TwcvCJI/AAAAAAAAky8/5NLE7ZUb6-U/s320/jka+cup+kata.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-family: Verdana, sans-serif; font-size: xx-small;"&gt;Ausgerechnet Heian Godan! Sieg für Nicole Salama!&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;&lt;span style="font-family: Verdana,sans-serif;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: Verdana,sans-serif;"&gt;Wo war mein Trainingspartner? Er hatte doch eine große Flasche Wasser dabei! "Hast Du kein eigenes?" Hatte ich, aber das war schon längst aufgebraucht! Oh Mann, ich hatte einen tierischen Brand an dem Vormittag! Macht Aufregung durstig? Vermutlich. Nun, da ich nicht alle Wasservorräte meines Karatefreundes aufbrauchen wollte, lief ich fix die Tribüne hoch zum Shop, um für Nachschub zu sorgen. Auf der obersten Tribünenstufe begrüßte mich Risto mit aufmunternden Worten und kommentierte meine Katas. Ohje, hatte er ausgerechnet bei Kata zugesehen? Naja, aber er hielt sich freundlich mit Kritik zurück. Auch Julian Chees, der neben Risto saß, begrüßte mich freundlich. Was für eine schöne, familiäre Atmosphäre doch beim JKA-Cup herrscht! Mit zwei Wasserflaschen im Arm an der Kasse stehend hörte ich auf einmal, wie meine nächste Disziplin "Kata Ü 30" aufgerufen wurde. Mist! Ich darf doch nicht zu spät kommen! Hektisch drückte ich dem völlig verdutzten, zufällig neben mir stehenden Jochen Glass nicht nur das Wasser sondern auch mein Portemonnaie in die Hand mit der Bitte, für mich zu zahlen, und rannte zum Starterfeld.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-family: Verdana,sans-serif;"&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/span&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-family: Verdana,sans-serif;"&gt;Ich glaube, ich startete neben Nicole Salama und wir mussten die Heian Godan laufen. Ausgerechnet! Hätte es nicht die Jondan sein können? Oh je, ein Panda kann doch nicht springen! Der Sprung war dann zwar nicht das Problem, aber die Landung, wie ich später hörte, und so flog ich leider direkt raus. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: Verdana,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: Verdana,sans-serif;"&gt;Meine Gefühle waren jetzt ambivalent: Im Grunde hätte ich gerne meine derzeitige Lieblingskata Sochin im Finale gezeigt - aber, so komisch es klingt - irgendwie war ich jetzt auch erleichtert, alles hinter mir zu haben. Auf so einem hochkarätig besetzten Turnier zu starten war für mich von der Anspannung her schon etwas Besonderes und es fiel mir schwer, meine mentale und physische Energie über den ganzen Tag einzuteilen. Offenbar hatte ich wohl schon gleich in den ersten Kämpfen mein Pulver verschossen.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: Verdana,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: Verdana,sans-serif;"&gt;Umso mehr bewunderte ich dann am Abend die Finalrunden. Wenn die Reihenfolge des Geschehens (Kämpfe, Siegerehrungen, Kämpfe, Kata, Siegerehrungen, Kumite, ....) für meine Vorstellung auch etwas durcheinander war, so hatten alle Athletinnen und Athleten doch meinen uneingeschränkten Respekt für die erbrachten Leistungen. Gespannt warteten Torsten und ich eine ganze Weile auf unsere Karatefreundin Madeleine, die sich doch auch für das Finale qualifiziert hatte. Wo steckte sie bloß? Endlich begann das Finale im Kata-Einzel bis 1. Kyu und Madeleine betrat als Erste die Kampffläche. Nach einem langen Wettkampftag und am Ende einer langen Zeitspanne der Inaktivität stieg sie wie Phönix aus der Asche - und legte eine suptertolle Bassai Dai hin, die ihr den zweiten Platz bescherte. Neben dem dritten Platz mit dem Kumite-Team aus Konstanz hatte sie also noch eine weitere tolle Leistung abgeliefert. Wahnsinn!&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: Verdana,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: Verdana,sans-serif;"&gt;Ein ereignisreicher Wettkampftag neigte sich dem Ende zu. Für mich persönlich war die Teilnahme an diesem Turnier eine sehr spannende Erfahrung. Die Wechselbäder der Gefühle, die vielen Begegnungen ....Nun, vielleicht ist in einem Jahr der Panda noch ein bisschen grauer geworden - aber es wäre doch gelacht, wenn man durch ein bisschen mehr Turnier-Routine die Aufregung bis zum nächsten JKA-Cup nicht in den Griff bekäme. Und mit ein bisschen Glück komme ich dann vielleicht noch die ein- oder andere Runde weiter :-) &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: Verdana,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;o:p&gt;&lt;span style="font-family: Verdana,sans-serif;"&gt;"Kungfu-Panda" alias Andrea Haeusler, &lt;/span&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;o:p&gt;&lt;span style="font-family: Verdana,sans-serif;"&gt;Münster&lt;/span&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-family: Verdana,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: Verdana,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-family: Verdana,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: Verdana,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-family: Verdana,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: Verdana,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-family: Verdana,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: Verdana,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-family: Verdana,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: Verdana,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-family: Verdana,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7905481937693240877-4553622852821818724?l=andreahaeusler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/feeds/4553622852821818724/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7905481937693240877&amp;postID=4553622852821818724&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/4553622852821818724'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/4553622852821818724'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/2011/11/jka-cup.html' title='JKA-Cup'/><author><name>Andrea</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05397224954635876913</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_o6BjO4pQc54/Sijr-z74JnI/AAAAAAAAVKs/nlfF9YcK6bE/S220/Haeusler+5.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-Kv6uTrQjIHA/Ts8mS_rMCvI/AAAAAAAAkyk/0GeRLjlMX0k/s72-c/DSCN7341.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7905481937693240877.post-2774020189833603575</id><published>2011-10-25T16:29:00.001+02:00</published><updated>2011-10-25T16:45:08.529+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Karate'/><title type='text'>Karate-Doc-Seminar "Karate und Gesundheit"</title><content type='html'>Na, das ist doch mal was: Ein kostenloses&amp;nbsp;Seminar zum Thema Karate und Gesundheit in einem historischen Schlosshotel, Kost und Logis frei! Wer kann dazu schon "nein" sagen? :-)&lt;br /&gt;So machte sich auch ein fünfköpfiges Trainerteam des SKDM am 21.10.2011 auf den Weg ins Sauerland nach Olsberg-Gevelinghausen, um dort auf 13 weitere Karateka, darunter Karate-Doc Peter Schuler und einen Dozenten der Verwaltungsberufsgenossenschaft (VBG), zu treffen. Die VBG war Veranstalter und Kostenträger dieses Seminars. Vermutlich war keinem von uns DJKB-Trainern bekannt, dass wir alle über unseren jeweiligen Verein gesetzlich unfallversichert sind, da wir den Status eines Arbeitnehmers haben. Hierüber unterrichtete uns der VBG-Dozent Christian Richter, der selber auch Kampfsportler ist (Aikido). So manches Mal während des Seminars hatte ich ein wenig den Eindruck, dass er gerne mehr aus seinem Fachbereich berichtet und sich über etwas mehr Interesse an seinen Themen gefreut hätte. &lt;br /&gt;Allerdings stand für uns Trainer wohl das im Mittelpunkt, was der Karate-Doc zu berichten hatte. Peter Schuler ist ausgebildeter HNO-ler, seit vielen Jahren aber&amp;nbsp;unter anderem als Wettkampfarzt für den DJKB tätig. Selber macht er auch schon seit bald 40 Jahren Karate und wenn er da so mitten im Seminar, ohne jegliche Aufwärmgymnastik und in Jeans so ganz locker mal Mawashis Jodan präsentierte, da klappte dem ein- oder anderen von uns wohl die Kinnlade runter. Kurz gesagt: Peter weiß, wovon er spricht - sowohl vom gesundheitlichen Aspekt her, als auch aus Sicht des Karateka. &lt;br /&gt;Zunächst erfuhren wir viel über die biomechanischen Schlüsselregionen. Wer von uns hätte gewusst, dass sowohl jeder Fuß, als auch jede Hand über 26 Knochen verfügt? Die Knochen einer Hand werden im Regelfall mehr genutzt, als die der Füße, da die Füße ja meist in Schuhen stecken. Die Empfehlung lautet: viel barfuß laufen, um die Füße funktional und möglichst gelenkig zu halten. Nun, das tun wir Karateka ja schon im Training beinahe jeden Tag ;-) Peter wies aber insbesondere darauf hin, dass Karate-Anfänger die Füße häufig noch ungelenk aufsetzen, wenn sie sich z. B. im Zenkutsu-Dachi fortbewegen. Sie müssen erst lernen, die Füße richtig zu spüren und einzusetzen. &lt;br /&gt;Peter riet uns, unsere Körperteile&amp;nbsp;als Waffen zu betrachten&amp;nbsp;und sie wie eine Waffe&amp;nbsp;vor einem Einsatz im "Gefecht" vorzubereiten. Wenn unser Körper gut vorbereitet ist, fallen Unfälle aller Art nicht so dramatisch aus. Beim Stolpern ist man dann z. B.&amp;nbsp;in der Lage, eher das Gleichgewicht wieder zu erlangen und nicht tatsächlich zu stürzen. Auch vor einem geplanten Bruchtest sollen wir den Körper vorbereiten, etwa durch gezieltes Makiwaratraining - so kann man die Biegefähigkeit der Knochen erhöhen. Brechen soll ja das Brett, nicht der Knochen! :-) Beim Bruchtest kann der Laie schlagen, der Profi muss das Brett halten können. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nicht neu, aber doch wichtig war auch Peters Aussage, dass man auch den Stoffwechsel trainieren kann: Ein Körper, der es gewohnt ist, starr im Auto, auf dem Bürostuhl und auf dem Sofa zu sitzen, bewegt sich auch "innen" wenig. Folge ist, dass auch der Stoffwechsel verlangsamt abläuft, Schadstoffe nicht oder nur langsam abtransportiert werden und der Mensch über kurz oder lang (ggf. chronisch) krank wird. Hiergegen hilft natürlich der Sport und natürlich auch Karate. Peter verdeutlichte uns dies an einigen ganz banalen Übungen und Techniken - angefangen beim Schwingen der Arme im Stand bis hin zum Tsuki mit Hikite (Körper an einer Seite gespannt, geschlossen, an der anderen Seite geöffnet). &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine super Vorbeugung gegen zahlreiche Haltungsprobleme oder auch gegen Stolperunfälle ist es, die Mukulatur zwischen Oberschenkel und Rumpf (die beim Mae-Geri-Ansatz benutzt wird) zu stärken (eine Übung hierzu ist übrigens Bestandteil von Ristos Powerpack!). Auch der Ausfallschritt hilft hier, die Muskulatur zu stärken, beweglich zu halten. &lt;br /&gt;Use it or lose it - dieser Spruch war wohl Kernaussage des ersten Seminarteils. Lieber nicht ganz richtig&amp;nbsp; oder nur selten geübt , als gar nicht&amp;nbsp;&amp;nbsp;(wobei schwere Trainingsfehler natürlich zu vermeiden sind, da sie langfrisitg zu Schäden am Bewegungsapparat führen können). Vorzubeugen ist der schleichenden Immobilisierung, unter der die meisten Menschen - aller Altersstufen - derzeit leiden. Auch das Gehirn wird immobil! Durch Bewegung wird das Lymphatische System angeregt, das selber keine "Pumpe" hat. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Arthrose - ein wichtiges Thema unter Karateka! Ursache sind entweder Minitraumata, also kleinste Verletzungen, die von Stoßbewegungen (des nicht ausreichend vorbereiteten Körpers) herrühren können, oder schlichtweg eine Übersäuerung des Körpers - insbesondere durch schlechte Ernährung, zuviel weißes Mehl, Industriezucker etc. Die Ernährung wurde auch im Seminar angesprochen, insbesondere wurden wir aber durch die sehr gesunden Zwischenmahlzeiten, bestehend aus Obst, Gemüse und Nüssen, für dieses Thema sensibilisiert. Auch die zu Seminarbeginn am Freitagabend (freiwillige!) Messung des Gewichts und des Körperfettanteils brachte vermutlich nicht nur mich zum Grübeln und bot wohl den ein- oder anderen Anlass für neue, gute Vorsätze, was Ernährung und Bewegung angehen.&amp;nbsp;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Training trotz Krankheit und Schmerzen - geht das? Ein klares "Jein" war die Antwort. Kaderathlethen, Leistungssportler trainieren häufig trotz Erkältung. Allerdings sollten sie sich darüber im Klaren sein, dass sie hier eine Verschlecherung ihres Gesundheitszustands in Kauf nehmen - bis hin zum Tod! Bei Schmerzen in den Gelenken (z. B. aufgrund von Arthrose) ist es ggf. möglich, um den Schmerz herum zu trainieren, also mit weniger tiefen Ständen und mehr Arm-, als Beintechniken. &lt;br /&gt;Wie oft soll man Karate trainieren? "An jedem Tag, an dem Du etwas isst!" Peter gab uns die 724 Regel an die Hand: Karate an 7 Tagen in der Woche, 24 Stunden lang - wenn grade nicht im Dojo und im Gi, so doch durch ein bewusstes Leben, durch Kreativität, durch Ausprobieren - in allen Lebensbereichen, mit allen Sinnen. Und sei es, dass wir das Dojokun an der Kasse im Supermarkt leben ("sei geduldig und beherrscht") ;-) &lt;br /&gt;In der Grundschule sollen wir auch als Schwarzgurt tief stehen, da wir sonst allmählich unsere Bewegungsfähigkeit aufgeben (Personen mit vorgeschädigten Knien müssen hier natürlich ihre Schmerzgrenze beachten!). &lt;br /&gt;Karate-Do ist Bewegung, Entspannung/Anspannung, Mentalkraft, Beweglichkeit, Ernährung - und deckt so alle Bereiche der Gesundheitsprävention ab.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Samstagnachmittag forderte unsere Anwesenheit im Gi. Wir sollten in Kleingruppen verschiedene Techniken vom Gyaku-Tsuki bis zum Ashi-Barai erklären und genau beschreiben. Leider wurde das Nachmittagsprogramm mit sechs Gruppen dann doch etwas lang. Vielleicht hätte es auch gereicht, zwei oder drei Gruppen zum Vortragen zu bitten. Sinn und Zweck dieser Übung war es ja, uns Trainer für die Abläufe der einzelnen Techniken zu sensiblisieren, uns dazu zu bringen, uns selbst Gedanken zu machen, die Technik auseinander zu nehmen, zu studieren. &lt;br /&gt;Unsere volle Aufmerksamkeit erhielt dann wieder Jörg Uretschläger, der eigentlich ja auch nur Seminarteilnehmer war - uns aber freundlicherweise einen Einblick in die Kyoshu-Thematik gewährte. Wir lernten hier einiges über Vitalpunkte, wie man einen Gegner durch die Aktivierung dieser Punkte ausschalten - oder auch Krankheiten durch die Stimulierung dieser Punkte lindern oder heilen kann! Ich beschloss spontan, Jörg im Frühjahr für ein Tagesseminar in das Shotokan-Karate-Dojo Münster einzuladen! &lt;br /&gt;Der Karate-Doc gab uns auch am Sonntag noch wichtige Hinweise für unser tägliches Training und für unsere Wettkämpfe mit auf den Weg: Von der richtigen Fußpflege bis hihn zu&amp;nbsp; einem sinnvollen Aufwärmtraining (wobei wir hier durchaus kontrovers diskutierten!). Das Thema Krafttraining wurde ebenfalls angerissen und Peter versprach, dieses Thema&amp;nbsp;in seinem Blog &lt;a href="http://karatedoc.wordpress.com/"&gt;http://karatedoc.wordpress.com/&lt;/a&gt;&amp;nbsp; zu behandeln und zur Diskussion zu stellen. &lt;br /&gt;Alles in allem war es eine tolle und sehr informative Veranstaltung, die ich wirklich jedem Karatetrainer nur wärmstens empfehlen kann! Wenn jetzt die Sauna des Schlosshotels noch funktioniert hätte, wäre das Wochenende wohl perfekt gewesen :-)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7905481937693240877-2774020189833603575?l=andreahaeusler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/feeds/2774020189833603575/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7905481937693240877&amp;postID=2774020189833603575&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/2774020189833603575'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/2774020189833603575'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/2011/10/karate-doc-seminar-karate-und.html' title='Karate-Doc-Seminar &quot;Karate und Gesundheit&quot;'/><author><name>Andrea</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05397224954635876913</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_o6BjO4pQc54/Sijr-z74JnI/AAAAAAAAVKs/nlfF9YcK6bE/S220/Haeusler+5.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7905481937693240877.post-1287169748668083706</id><published>2011-10-24T16:00:00.002+02:00</published><updated>2011-10-24T16:06:20.008+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Karate'/><title type='text'>(Karate-)Seminare mit der VBG</title><content type='html'>Vom 21. bis 23.10.2011 besuchte eine fünfköpfige Trainerdelegation des SKDM ein Seminar der Verwaltungsberufsgenossenschaft (VBG) zum Thema Fit for Work - Verhütung arbeitsbedingter Gesundheitsgefahren. Äh - Moment - was machen Karateka auf einem Seminar der VerwaltungsBG und warum zum Teufel "arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren"? Darüber und über einige andere Informationen, die den gesetzlichen Unfallversicherungsschutz betreffen, wurden wir von Christian Richter, dem Dozenten der VBG (seines Zeichens Aikidoka, übrigens) informiert: Trainer eines Sportvereins haben im Regelfall den Status eines Arbeitnehmers, da sie ja vom Verein damit betraut sind, Tätigkeiten zu übernehmen, die dem Vereinszweck dienen. Dies bedeutet unter anderem, dass sie wie Arbeitnehmer im Berufsleben über eine Berufsgenossenschaft unfallversichert sind, und zwar über die VerwaltungsBG. Erleidet der Trainer eines Vereins während der Ausübung seiner Trainertätigkeit einen Unfall und wird dabei verletzt, so werden die Behandlungskosten übernommen und im Extremfall (z. B. im Fall einer bleibenden Behinderung) die Umbaukosten des Hauses, die Kosten von Rehamaßnahmen in Spezialkliniken und schlimmstenfalls auch Rentenzahlungen an den Verletzten oder die Hinterbliebenen. Ein Unfall (hähä, mit dem Wissen um diese Definition konnte ich ein bisschen angeben ;-) ist übrigens ein plötzlich mit mechanischer Gewalt von außen auf den Körper einwirkendes Ereignis. Kein Unfall sind demnach innere Vorgänge wie ein Herzinfarkt, ein Schlaganfall oder auch ein Bänderriss (es sei denn, dieser kommt etwa durch einen Fußfeger zustande). Ebensowenig&amp;nbsp;sind ein schleichender Gelenkverschleiß oder eine Arthrose (nicht "plötzlich") ein Unfall. Nun, ich habe während des Seminars oft bei mir gedacht, dass Karate doch ein recht sanfter Zeitvertreib ist, denn ich konnte mich ad hoc jetzt nicht an so wahnsinnig viele Verletzungen dieser Art im Trainerteam des SKDM erinnern. Aber wenn man alleine bedenkt, dass ja auch Wegeunfälle, also Unfälle, die sich z. B. im Straßenverkehr auf dem Weg zum Training(geben) oder nach Hause ereignen, dann wird die Sache schon interessanter, finde ich! Nun, egal, ob die VBG nun häufig für uns einschreiten muss oder nicht - wir sind eh alle automatisch versichert. Und ein weiterer Pluspunkt der VBG ist ja neben der Zahlung der oben genannten Positionen auch die Organisation von Unfallverhütungsmaßnahmen und in diesem Rahmen eben auch von Seminaren wie dem grade von uns besuchten! Die VBG hat für dieses sehr karatespezifische Seminar nicht nur die Vergütung des Dozenten übernommen, sondern auch die Anreise (ein Weg), die Unterkunft (Schlosshotel Gevelinghausen - hätte die Sauna funktioniert, wäre es perfekt gewesen!) und das leckere Essen (einschließlich gesunder Snacks bestehend aus Obst, Rohkost und Nüssen). &lt;br /&gt;Ehrenamtlich Tätige und gewählte Vorstandsmitglieder sind übrigens im Regelfall auch versichert, wenn der Verein Mitglied im Landessportbund ist. Im Zweifel mal nachfragen, denn falls das nicht der Fall sein sollte, kann ein Vorstandsmitglied für schlappe 2,73 Euro im Jahr versichert werden. &lt;br /&gt;Auch für selbständige Karatelehrer besteht die Möglichkeit, sich bei der VBG zu versichern. Und die können es sicher gut gebrauchen, wenn sie doch so viel unterwegs sind, um ihre Seminare und Lehrgänge zu halten! &lt;br /&gt;Diesmal war die VBG Gastgeber eines Seminars, das von unserem Karate-Doc Peter Schuler geleitet wurde. Mehr dazu gibts in einem speziellen Post. Aber es können auch allgemeine Seminare dort gebucht werden, die vielleicht auch in Gevelinghausen stattfinden oder in Lautrach, in Dresden oder Storkau (Nähe Berlin). Wer interessiert ist, schaue doch mal auf die Seite &lt;a href="http://www.vbg.de/qualifizierung"&gt;www.vbg.de/qualifizierung&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Wie wäre es z. B. mit einem Seminar zum Thema Erste Hilfe im Sportverein oder Sportmedizinische Grundlagen?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7905481937693240877-1287169748668083706?l=andreahaeusler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/feeds/1287169748668083706/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7905481937693240877&amp;postID=1287169748668083706&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/1287169748668083706'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/1287169748668083706'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/2011/10/karate-seminare-mit-der-vbg.html' title='(Karate-)Seminare mit der VBG'/><author><name>Andrea</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05397224954635876913</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_o6BjO4pQc54/Sijr-z74JnI/AAAAAAAAVKs/nlfF9YcK6bE/S220/Haeusler+5.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7905481937693240877.post-3562410329755677812</id><published>2011-09-18T17:32:00.000+02:00</published><updated>2012-01-27T06:18:44.544+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Risto'/><title type='text'>Risto in Gladbeck - Notizen von TU</title><content type='html'>RISTO in Gladbeck&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1. Einheit&lt;br /&gt;"Risto-Grundschule": &lt;br /&gt;"Risto-Shuffle"  zum Aufwärmen &lt;br /&gt;Oi-Tsuki,  mit Belasten des hinteren Beines, dann Kizami-Tsuki  vor; WICHTIG!: beide Tsukis von der Hüfte los schicken&lt;br /&gt;Oi-Tsuki -  Gyaku-Tsuki, dann zweiter Gyaku lang vor&lt;br /&gt;Voruebung für Gyaku-Tsuki vorne  absetzen&lt;br /&gt;Partnerübung zur Hueft- und Ellenbogenbewegung bei Gyaku-Tsuki  (Chattanooga-Chouchou)&lt;br /&gt;Soto-Uke - Gyaku-Tsuki, Suri-Ashi zurück mit Soto-Uke,  dann Gyaku-Tsuki vorne absetzen&lt;br /&gt;Tekki Shodan&lt;br /&gt;SV-Übungen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2.  Einheit&lt;br /&gt;Oi-Tsuki - Gyaku-Tsuki, seitlich versetzen dann erneut  Gyaku-Tsuki&lt;br /&gt;Mit Partner: Gyaku-Tsuki seitlich raus, dann Ushiro-Geri,  Kizami-Tsuki, Mawashi-Geri, Ashi-Barai etc&lt;br /&gt;Belasten und Benutzen  seitlich&lt;br /&gt;Belasten und Benutzen mit Partner vor und  zurück&lt;br /&gt;Distanzüberwindung mit Gyaku-Tsuki ( Hüfte fallen lassen;  Telemark)&lt;br /&gt;Distanzüberwindung mit zwei Tsukis: Kizami im Aufsteigen, Gyaku  beim Fallen&lt;br /&gt;Tekki Shodan&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7905481937693240877-3562410329755677812?l=andreahaeusler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/feeds/3562410329755677812/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7905481937693240877&amp;postID=3562410329755677812&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/3562410329755677812'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/3562410329755677812'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/2011/12/risto-in-gladbeck-notizen-von-tu.html' title='Risto in Gladbeck - Notizen von TU'/><author><name>Andrea</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05397224954635876913</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_o6BjO4pQc54/Sijr-z74JnI/AAAAAAAAVKs/nlfF9YcK6bE/S220/Haeusler+5.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7905481937693240877.post-1403658917717378266</id><published>2011-08-10T21:48:00.001+02:00</published><updated>2011-08-10T21:49:44.392+02:00</updated><title type='text'>Spitze, Glas und Biennale</title><content type='html'>Heute: Venedig, die 3. Wir müssen verrückt sein! ;-) Wie kam es dazu? Mich reizte schon im letzten Jahr die "Minikreuzfahrt Burano, Murano und Venedig". Die beiden zuerst genannten Inseln liegen auch in der Lagune und sind wesentlich kleiner als Venezia. Aus meiner Kindheit wusste ich noch, dass Murano wegen seiner Glaskunst berühmt ist und heute erinnerte ich mich wieder, dass auch Burano wegen einer Handarbeit bekannt ist, nämlich wegen seiner Spitze. Mit der "Hinterkopf-Idee", diese Bootstour dieses Jahr einmal zu machen, wurden wir letzte Woche am Strand angesprochen. Von Felip, einem ganz smarten Holländer (?). Ich sagte ihm, dass wir grundsätzlich interessiert seien und ruckzuck machte er uns ein auch preislich gutes Angebot: Drei Inseln inklusive Mittagessen (naja, da erwartet man nicht viel....) für uns fünf und für 135 Euro. Zwanzig Euro Anzahlung am Strand?? Nun, ob sich an diese jemand erinnern würde? Heute früh waren wir also ganz gespannt, als wir den beschriebenen Parkplatz in Punta Sabbione ansteuerten. Aber es lief alles wunderbar! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Burano war dann auch wirklich zauberhaft mit seinen hübschen bunten Häuschen. In der Kirche fand grade ein Gottesdienst statt und wir stellten hinterher fest, dass es sich wohl um eine Beerdigung handelte - und ich mit den Mädels zwischendrin! Wir zogen uns auch dann schnell diskret zurück. Allerdings waren wir auch selber grade in gedrückter Stimmung - erhielten wir doch vorgestern die Nachricht, dass die Uroma der Kids gestorben war! Dem Trauerzug begegneten wir bei unserer Abfahrt erneut, als er sich zum Friedhof begab. &lt;br /&gt;Murano, die Stadt der Glasbläserei und der Glasskulturen - unser nächstes Ziel war nicht so hübsch wie Burano. Allerdings überzeugte uns hier der Glas-Meister von seinem Können, der je innerhalb von fünf Sekunden erst eine Vase, dann ein hübsches Pferd aus Glas herstellte. Wir widerstanden dem Drank, hier etwas einzukaufen und wanderten nach der Glaskunst nur eine Weile durch den Ort. &lt;br /&gt;Dann gab es für uns Essen auf dem Schiff (die erste Gruppe hatte bereits auf der Fahrt von Bu- nach Murano gegessen) - eine Hähnchenkeule, ein Stück Lasagne, etwas, das wie Kartoffelstücke oder Pommes aussah und zwei Tomaten. Naja, wie gesagt - wir hatten nicht viel erwartet und es war ganz ok. &lt;br /&gt;Dann Venedig. Eine zauberhafte Anfahrt: Anders, als die Fähren, die wir bisher benutzt hatten, steuerte unser Boot jetzt direkt den Markusplatz an! Wunderschön! Unsere Reiseleitung berichtete grade von den Maßnahmen, die zum Schutze Venedigs vor dem Wasser unternommen wurden und dass es ganz unglaublich wäre - da würden doch hin und wieder die Kreuzfahrtschiffe direkt am Markusplatz entlangfahren (und der Stadt durch ihren Tiefgang und die Wellen schaden). Und wie auf Bestellung steuert grade in diesem Moment so ein fettest Teil dort auf! Wow! Was für eine Sensation! Allein dafür hatte sich dieser Ausflug schon gelohnt! :-)&lt;br /&gt;An Land gingen wir jetzt mal NICHT links rum und über den Markusplatz, sondern bogen direkt rechts ab zum Guiardano und zu dem einen offiziellen Teil der Biennale. Ein Dank an meine Familie, dass sie hiermit einverstanden waren! Am Eingang zum Park gabs gleich die zweite Sensation: Ein Spielplatz in Venedig! Hatten wir nicht in einem Reiseführer gelesen, Venedig sei kinderunfreundlich und habe gar keine Spielplätze? Nun, hier war einer, den die Kids ausführlich testeten ;-)&lt;br /&gt;Dann Kultur. Wow, das war schon zum Teil ziemlich "modern" und für einen normalen Menschenverstand etwas weit hergeholt. Gleich der Spanische Pavillion am Anfang mit einem Titel, der auf Außenseiter hindeutete - warum lagen hier bei den Exponaten ausgerechnet Stücke aus MÜNSTER??? Ja, genau! Münster in Westfalen! Z. B. Schlüsselanhänger der Skulptura 2007 ... das gab uns doch zu denken ..... sind wir etwa auch Außenseiter???? Hm.... Nun, so ging es bei einigen Pavillions. Der erste, der mich ansprach, war einer mit dem Titel After Work Opera, in dem man den Eindruck einer Backstage-Area bekam. Das war ganz witzig gemacht, zum Rumlaufen, anfassen, anhören. Das nächste Highlight war ein Pavillion, der keinem bestimmten Land zugeordnet war. Hier gab es unter anderem einen Raum, in denen Knetmasse in Weiß, Schwarz und Gold herumlag und für die Besucher zur freien Verfügung, sogar zum Mitnehmen, diente. Die meisten desingnten damit wild im Raum herum, auch meine Familie (ich nicht, habe dafür kein Talent....). Überraschungen boten für mich der amerikanische und der deutsche Pavillion. In "Amerika" begrüßte uns eine bewaffnete Freiheitsstatue auf einer Sonnenbank! Weiter gings zu einer großen Orgel, in die ein Geldautomat integriert war. Mutig befolgte ich den Hinweis, meine Karte einzuschieben und ich wurde sogleich mit einem ohrenbetäubenden Orgelspiel belohnt, das sofort weitere Besucher anlockte. &lt;br /&gt;Deutschland. Was soll man da erwarten? Zunächst mal war die Schrift über dem Eingang von Germany zu Egomany geändert und ich las auf einer Infotafel, dass Christof Schlingensief an dem deutschen Exponat bis zu seinem Tod im letzten Jahr tätig war. Ach Gott, Schlingensief, dachte ich! Den kann ich ja leiden, wie.....naja, aber ich kündigte ja eine Überraschung an. Sein Werk bestand in einer unter die Haut gehenden Installation in Form einer Kirche mit Altar, Kreuzgang, Beichtstuhl....alles hatte, wie schon der Begriff Egomany erahnen ließ, sein persönliches Schicksal kurz vor seinem Tod als Thema. Aber echt irre gemacht! Also, mir ging es sehr nah und hat mich wirklich beeindruckt! Fix schoben wir dann noch durch England und Frankreich und erreichten noch knapp unser letztes Schiff zurück. Puh, das war ein langer, aber sehr, sehr schöner Tag! :-)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7905481937693240877-1403658917717378266?l=andreahaeusler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/feeds/1403658917717378266/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7905481937693240877&amp;postID=1403658917717378266&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/1403658917717378266'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/1403658917717378266'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/2011/08/heute-venedig-die-3.html' title='Spitze, Glas und Biennale'/><author><name>Andrea</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05397224954635876913</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_o6BjO4pQc54/Sijr-z74JnI/AAAAAAAAVKs/nlfF9YcK6bE/S220/Haeusler+5.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7905481937693240877.post-6386669860764447103</id><published>2011-07-21T08:56:00.002+02:00</published><updated>2011-07-21T08:56:36.732+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Schwimmen'/><title type='text'>Taut Münster auf? Stadt denkt über's Heizen nach....</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-1iVED-kRN5U/TifNjihkTYI/AAAAAAAAjdA/jdm8vXiLGdI/s1600/WN+Artikel+Schwimmbad+ohne+Schwimmer+21+07+2011.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="283" src="http://3.bp.blogspot.com/-1iVED-kRN5U/TifNjihkTYI/AAAAAAAAjdA/jdm8vXiLGdI/s320/WN+Artikel+Schwimmbad+ohne+Schwimmer+21+07+2011.jpg" t$="true" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-tc4AK1Tyy8A/TifNmVDUwpI/AAAAAAAAjdE/HzWA2pu9txY/s1600/WN+Leserbrief+Imageverlust+f%25C3%25BCr+M%25C3%25BCnster+21+07+2011.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://1.bp.blogspot.com/-tc4AK1Tyy8A/TifNmVDUwpI/AAAAAAAAjdE/HzWA2pu9txY/s320/WN+Leserbrief+Imageverlust+f%25C3%25BCr+M%25C3%25BCnster+21+07+2011.jpg" t$="true" width="204" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7905481937693240877-6386669860764447103?l=andreahaeusler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/feeds/6386669860764447103/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7905481937693240877&amp;postID=6386669860764447103&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/6386669860764447103'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/6386669860764447103'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/2011/07/taut-munster-auf-stadt-denkt-ubers.html' title='Taut Münster auf? Stadt denkt über&apos;s Heizen nach....'/><author><name>Andrea</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05397224954635876913</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_o6BjO4pQc54/Sijr-z74JnI/AAAAAAAAVKs/nlfF9YcK6bE/S220/Haeusler+5.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-1iVED-kRN5U/TifNjihkTYI/AAAAAAAAjdA/jdm8vXiLGdI/s72-c/WN+Artikel+Schwimmbad+ohne+Schwimmer+21+07+2011.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7905481937693240877.post-7962033534826425282</id><published>2011-07-19T06:33:00.001+02:00</published><updated>2011-07-19T06:50:24.424+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Schwimmen'/><title type='text'>Leserbrief an die WN zur Bädersituation in der Stadt Münster</title><content type='html'>&lt;div style="margin: 0px;"&gt;Seit einigen Wochen wieder ein aktuelles Thema: Die viel  zu niedigen Wassertemperaturen der Münsteraner Freibäder! Jetzt wurden ganz  aktuell die Bezirksmeisterschaften im Freiwasserschwimmen von der Coburg in das  Hallenbad Mitte verlegt - womit es natürlich kein Freiwasserschwimmen mehr ist.  Grund ist die Wassertemperatur von nur noch knapp über 18 Grad Celsius. Für die  Meisterschaften müssten es mindestens 18 Grad sein, was nicht mehr garantiert  werden kann. Und jeder, der schon einmal ohne Neoprenanzug in Gewässer mit unter  20 Grad geschwommen ist, kann die Verlegung der Meisterschaften gut  nachvollziehen. &lt;/div&gt;&lt;div style="margin: 0px;"&gt;Liebe Ratsfrauen und -herren der Stadt Münster,  vielleicht konnten Sie bislang dieses Thema als unwichtig abtun, da ja  vielleicht "nur ältere und empfindliche" Menschen betroffen waren. Und was macht  das schon, wenn man ins zu volle Hallenbad ausweichen muss! &lt;/div&gt;&lt;div style="margin: 0px;"&gt;Aber jetzt ist auch der Leistungssport betroffen. Möchte  Münster diesen Image-Verlust hinnehmen? Es ist Zeit aufzuwachen. Als Wachmacher  emfpehle ich morgens um acht einen Sprung ins Becken der Coburg. Wir sehen uns!  &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7905481937693240877-7962033534826425282?l=andreahaeusler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/feeds/7962033534826425282/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7905481937693240877&amp;postID=7962033534826425282&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/7962033534826425282'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/7962033534826425282'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/2011/07/leserbrief-zur-badersituation-in-der.html' title='Leserbrief an die WN zur Bädersituation in der Stadt Münster'/><author><name>Andrea</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05397224954635876913</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_o6BjO4pQc54/Sijr-z74JnI/AAAAAAAAVKs/nlfF9YcK6bE/S220/Haeusler+5.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7905481937693240877.post-5134796370163637282</id><published>2011-07-07T23:45:00.003+02:00</published><updated>2011-07-07T23:49:49.515+02:00</updated><title type='text'>Und noch'n Knoten geplatzt!</title><content type='html'>Gestern erhielt ich eine Mail: Ersatztrainer fürs Katatraining gesucht. Na, und da ich ja derzeit keine Herausforderung scheue, habe ich mich gemeldet. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kurzerhand überlegt - ich mach die Sochin. Heute früh habe ich ein tolles Video bei Youtube gefunden, das mich begeistert hat. Nun, in der Tat gibt es viele Bunkai-Videos bei Youtube - aber dieses war schon besonders, vor allem, da die Übungen selbst für mich alle relativ gut nachvollziehbar waren. Zudem wurde die Kata in Abschnitte zerteilt und jeder der Abschnitte wurde mehrmals gezeigt: aus verschiedenen Perspektiven, besonders langsam, "nur die Beine" oder "nur die Arme" - ich konnte mir die Übungen gut einprägen. (Zum Ansehen des Videos oben auf den Titel klicken)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor dem Training noch schnell auf der Wiese mit einem anderen Karateka die Übungen einmal durchgespielt, dann schnell das Rasen-Grün von den Füßen gewaschen und los gings. Nach einem Aufwärmtraining die Kata zweimal ganz durchgelaufen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Danach den ersten Abschnitt: Tori links vor ZK, Uke im Shizentai. Tori kommt vor mit Tsuki Jodan, Uke blockt im Stand Age-Uke mit links, geht dann einen Schritt vor mit Gedan-Uke und schlägt in die Genitalien des Tori (oder in die Innenseite seines linken Oberschenkels - was aber schwierig ist, weil Tori rechts vor steht). Wenn die Distanz zu kurz ist, kann vor der Vorwärtsbewegung der linke Fuß ein Stück nach hinten gesetzt werden. (im Video stehen anfangs beide links vor, Uke setzt vor dem Age-Uke das vordere Bein an das hintere und geht mit rechts vor, Block Gyaku-Age-Uke, dann Konter Gedan-Uke - Schrittwechsel ähnlich wie in der Enpi)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Variante: beide links vor; Angriff&amp;nbsp;Sanbon-Tsuki Jodan; Uke gleitet mit Suri-Ashi zurück, Block Age-Uke, Block Gedan Uke (den Gyaku-Ts). Den dritten Tsuki blockt Uke mit rechts Tate Shuto-Uke, dabei nach links rausgleiten, dabei Fußwechsel (Risto-Shuffle), und von außen gegen den Angriffsarm schlagen. Jetzt im Stand Ren-Tsuki. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als nächstes beide links vor, Angriff Tsuki Chudan, Uke gleitet zurück mit Suri Ashi in KK. Hierbei Gedan-Block mit links&amp;nbsp;gegen den Tsuki und mit rechts ausholen für Folgetechnik (man steht jetzt wie im Manji-Uke). Nach dem Block nach vorne gleiten, in den Gegner hinein, der rechte Arm kommt von oben und schlägt dem Gegner gegen das Kinn. Der linke Arm umfasst hierbei den geblockten Arm. Jetzt einen Schritt vorkommen und rechts am Partner vorbeigehen. Dabei mit dem Arm gegen den Hals des Gegners und ihn über die Hüfte zu Fall bringen. (das war mit die schwierigste Übung). &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann die Yoko-Geri-Kombination. Wieder beide links vor (das war auch sehr schon bei dem Video&amp;nbsp;- zu Beginn einer Übung stand man sich immer links vor ;-) Angriff Ts Jodan. Uke gleitet wieder mit Risto-Shuffle nach links raus, blockt mit Jodan Uchi-Uke (in der Kata Uraken); kick mit Yoko-Geri (im Bunkai bietet sich m. E. kekomi an) und hierbei den Arm des Tori mit rechts festhalten. Jetzt hinter Tori drehen, ihn möglichst dabei mit dem rechten Arm fixieren und mit links Yoko-Empi auf den Rücken schlagen. Dann mit der rechten Elle um den Hals des Tori, die linke Hand auf den Hinterkopf und einen kleinen Schritt nach hinten gehen. Tori gerät so aus dem Gleichgewicht und wird gewürgt, eventuell Genickbruch (Achtung!). &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die nächste Kombination: beide links vor, Angriff Tsuki (Jodan oder Chudan ist egal) und Gyaku-Tsuki. Uke rutscht zurück in KK mit Shuto-Uke links (erster Block), läßt dann den linken Arm zu Osae-Uke fallen und blockt damit den Gyaku-Tsuki. Geblockten Arm greifen und mit rechts Nukite zur Kehle des Tori, Handfläche nach oben. Griff lösen, aber linke Hand zur sicherung auf dem linken Arm des Tori liegen lassen, Mae-Ashi-Geri (versuchen, dies aus der nahen Distanz zu machen), um den Tori zurückzutreiben. Knie hochlassen, dann beim Absetzen bzw. beim Treten des folgenden Mae-Geri linken Arm fast strecken (oder Jodan-Uke bzw. Uraken) und mit rechtem Arm am rechten Ohr ausholen (bzw. Nagashi-Uke Jodan rechts) und beim Absetzen des zweiten Mae-Geri mit der rechten Faust Uraken auf die Nase des Gegners. (Diese Kombination war auch nicht ganz so einfach). &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Letzte Kombi: Uke steht 45 Grad nach rechts gewendet, Tori steht links von ihm im Winkel von 45&amp;nbsp; Grad, beide links vor. Tori kommt rechts vor mit Tsuki Chudan und Gyaku-Tsuki. Uke setzt den linken Fuß um, so dass er grade vor Tori steht und blockt Uchi-Uke/Gyaku-Uchi-Uke, mit rechts den Arm des Tori greifen, Mae-Geri, Knie hoch lassen und den Tori nach hinten ziehen, hierbei Gewicht tief runter, damit Tori aus dem Gleichgewicht kommt. Hierbei die linke Faust fest an die Kehle des Tori pressen (alternativ: mit Hand ins Gesicht, Nukite zur Kehle o. ä.) und abschließend Ren-Tsuki chudan. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Ende der Einheit gab es noch zweimal die Kata ganz, einmal davon auf eigene Zeit. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es hat mir wirklich viel Spaß gemacht, mich mit der Materie auseinander zu setzen und fiel mir diesmal erstaunlich leicht. Bin ich etwa auf den Geschmack gekommen? ;-)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7905481937693240877-5134796370163637282?l=andreahaeusler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='related' href='http://www.youtube.com/watch?v=aDrOze7F4nE' title='Und noch&apos;n Knoten geplatzt!'/><link rel='enclosure' type='' href='http://www.youtube.com/watch?v=aDrOze7F4nE' length='0'/><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/feeds/5134796370163637282/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7905481937693240877&amp;postID=5134796370163637282&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/5134796370163637282'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/5134796370163637282'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/2011/07/und-nochn-knoten-geplatzt.html' title='Und noch&apos;n Knoten geplatzt!'/><author><name>Andrea</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05397224954635876913</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_o6BjO4pQc54/Sijr-z74JnI/AAAAAAAAVKs/nlfF9YcK6bE/S220/Haeusler+5.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7905481937693240877.post-2303605001430028889</id><published>2011-07-07T17:13:00.000+02:00</published><updated>2011-07-07T17:13:34.667+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Karate'/><title type='text'>Sensei Micha ist zurück!</title><content type='html'>Hey, das war ein Fest - Sensei Michael Jarchau gab am Dienstag sein Trainer-Comeback nach der Hüft-OP! Nur acht Wochen nach dem Eingriff stand er im Gi vor uns, als sei nichts gewesen! Lediglich die Hüftrotationen beim Yoko-Gerri bekam er noch nicht richtig hin - aber das schaff ich auch mit einer unversehrten Hüfte nicht :-/&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da Micha üblicher Weise immer erst gegen 18.30 Uhr reinschneit, oblag es auch diesmal wieder mir, das Aufwärmtraining zu leiten: drei&amp;nbsp;Runden Randori mit etwas leichter Dehngymnastik dazwischen und danach. Und dann ging es auch schon los.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anlässlich Michaels Revival war die Bude richtig voll! Neben den "üblichen Verdächtigen", die sich auch in mein Training verirren, wenn ich Micha und Thorsten vertrete, kamen knapp 10 weitere Danträger und erwiesen Micha die Ehre. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Focus stand im Prinzip nichts anderes als die Wochen zuvor in meinem Training: Kihon und Jiju-Ippon-Kumite für die Dan-Vorbereitung. Zu meiner großen Freude erklärte Micha zahlreiche Technikkombinationen genauso, wie ich es in den Wochen zuvor auch tat: Beim Vorgehen im ZK den vorderen Fuß am Boden "festsaugen" und sich daran nach vorne ziehen (so vermeidet man es, den vorderen Fuß vor der Vorwärtsbewegung zur&amp;nbsp; Seite zu stellen). Oder das Knie nach dem Geri oben lassen, der Tsuki gehört zum&amp;nbsp; Geri und so weiter, und so fort. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anschließend gab es reichlich Jiju-Ippon-Kumite mit wechselnden Partnern. Zum Höhepunkt der Einheit bildeten wir in zwei Reihen ein Spalier am Außenrand der Halle. Einer von uns musste durch das Spalier gehen und abwechselnd links und rechts die Außenstehenden angreifen mit Kizami-Tsuki - in weiteren Durchgängen mit Oi-Tsuki Jodan&amp;nbsp;bzw. Mae-Geri. Die Karateka an der Außenseite mussten blocken und kontern. In einem Durchgang wurden die Rollen auch getauscht: Innen befand sich jetzt Uke und außen Tori. Diese Übung hat für gute Stimmung gesorgt :-) &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es war unglaublich, wie beweglich Micha nach der kurzen Zeit schon wieder ist! Er hat im Karatetraining auch viel von der Reha erzählt und Parallelen zum Karatetraining gezogen. "Bei der Reha kommt es auf jeden Zentimeter Fortschritt an und beim Yokogeri ist es genauso." Oder:"Wenn bei der Reha die Übung nicht auf anhieb klappt, darf man nicht verzagen - dann übt man eben zu Hause weiter. Man hat ja genug Zeit. Und beim Karate ist es ganauso. Man darf nicht denken, dass man es nie schafft, sondern nur jetzt grade im Moment nicht. Einfach zu Hause üben, bis es klappt." &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin sehr froh, dass Micha ab jetzt einmal im Monat zu uns ins Dojo kommt. Karateübungen anbieten oder vormachen kann (fast) jede(r). Aber den Spirit rüberzubringen, wie Micha es macht, das ist es, was einen sehr guten Trainer von einem guten unterscheidet.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7905481937693240877-2303605001430028889?l=andreahaeusler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/feeds/2303605001430028889/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7905481937693240877&amp;postID=2303605001430028889&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/2303605001430028889'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/2303605001430028889'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/2011/07/sensei-micha-ist-zuruck.html' title='Sensei Micha ist zurück!'/><author><name>Andrea</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05397224954635876913</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_o6BjO4pQc54/Sijr-z74JnI/AAAAAAAAVKs/nlfF9YcK6bE/S220/Haeusler+5.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7905481937693240877.post-3826725743812747795</id><published>2011-07-01T17:17:00.002+02:00</published><updated>2011-07-03T13:12:06.516+02:00</updated><title type='text'>Knoten geplatzt</title><content type='html'>Mein Trainingspartner Torsten und ich haben gestern mal durchgezählt, an wievielen Karatelehrgängen wir in diesem Jahr schon teilgenommen hatten. Bei mir siehts so aus:&lt;br /&gt;- Januar: Intensiv-Woche bei Risto in FFM&lt;br /&gt;- Januar: Lehrgang mit Julian Chees in Münster&lt;br /&gt;- Februar: Bonsaitrainerausbildung und Bunkailehrgang mit Heero und Patrick im Dojo&lt;br /&gt;- März: Lehrgang mit Jean-Pierre und Jean-Michel in Paris &lt;br /&gt;- April: Lehrgang mit Shihan Ochi in Münster&lt;br /&gt;- Mai: Jubiläumslehrgang mit Sensei Akita im Dojo&lt;br /&gt;- Mai: Lehrgang mit Risto und Herbert in Freudenberg&lt;br /&gt;- Mai: Kata-Lehrgang Hokkyokuko mit Sven Lorant bei uns im Dojo&lt;br /&gt;- Juni: Kata-Special in Groß-Umstadt&lt;br /&gt;- Juni: Lehrgang mit Shihan Shirai in Braunschweig&lt;br /&gt;- Juni: Dan-Vorbereitung mit Risto in FFM&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein Gott, war ich eigentlich auch mal zu Hause? Bei Torsten siehts ähnlich aus und auf den meisten Lehrgängen waren wir ja auch gemeinsam. Er war nicht im Januar beim Risto, dafür auf einem speziellen Shirai-Lehrgang, den ich nicht mitgemacht habe. 11 Lehrgänge in einem halben Jahr - das ist wohl mein absoluter Rekord! Und auch sonst verbringe ich wohl soviel Zeit im Dojo, wie noch nie zuvor in meinem Leben - sei es als Trainierende, als Trainerin oder als Organisatorin. Karate, Karate, Karate - es ist ganz erstaunlich, dass überhaupt noch irgendetwas anderes in meinem Leben Platz hat zur Zeit :-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tja, eigentlich müsste ich ja demnach nahezu perfekt sein in allen Disziplinen....aber, wie sagt Risto so schön? "Karate fängt dann an, wenn die Selbstzweifel schneller wachsen, als das Können." Nun, dann hat Karate bei mir definitiv angefangen! Je mehr ich trainiere, desto kleiner werden die Fortschritte! Kritische Blicke von Risto oder auch von Torsten bringen mich immer wieder an den Rand der Frustration!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gestern hatten Torsten und ich uns wieder mal für eine individuelle Trainingseinheit im Dojo verabredet. Gemeinsam mit Heiko teilten wir uns die Halle. Es stand zunächst nicht fest, was wir trainieren wollten aber ich nahm mir zunächst mal meine Prüfungskata Jitte vor. Immer wieder gab es Kommentare von Torsten und es fiel mir schwer, alle seine Hinweise umzusetzen. Ich nahm mir für jeden Durchgang eine bestimmte Sache vor und versuchte, beim nächsten Mal die bisherigen Kritikpunkte nicht wieder zu vergessen. Bis auf eine Technik, die im Eifer des Gefechts immer unkorrigiert blieb, bekam ich das sogar einigermaßen auf die Kette. Der Spiegel verwirrte mich hierbei eher und ich versuchte, auf mein Körpergefühl zu achten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Ende hatte ich plötzlich ein ganz neues Kata-Gefühl! Es schien mir irgendwie, als sei ein Knoten geplatzt! Vielleicht ist es ja immer so, dass vor einem kleinen Fortschritt immer ein großer Frust steht. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie auch immer, jetzt wird der Gi eingepackt, denn gleich bin ich bei meinem alten Karatefreund Jörg Gantert zum Training eingeladen......&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7905481937693240877-3826725743812747795?l=andreahaeusler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/feeds/3826725743812747795/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7905481937693240877&amp;postID=3826725743812747795&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/3826725743812747795'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/3826725743812747795'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/2011/07/knoten-geplatzt.html' title='Knoten geplatzt'/><author><name>Andrea</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05397224954635876913</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_o6BjO4pQc54/Sijr-z74JnI/AAAAAAAAVKs/nlfF9YcK6bE/S220/Haeusler+5.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7905481937693240877.post-9110840143127039216</id><published>2011-06-07T11:35:00.002+02:00</published><updated>2011-07-03T13:13:38.090+02:00</updated><title type='text'>Notizen zum Kata-Special</title><content type='html'>Mi, 1.6.: Ankunft mit Torsten in Groß-Umstadt,  witzige Unterkunft! Mit Disco im Keller...Vierbett-Fe-Wo&amp;nbsp;für uns allein, jeder  ein Zimmer; mit Küche, W-Lan und Bad, alles, was man braucht ;-) Abends in GU  Essen in einem französischen Bistro&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Do, 2.6. Anmeldung - es konnten  tatsächlich nicht mehr alle eine Trainingskarte bekommen! Nijushiho bei JPF;  Kanku Sho mit Toribio - hier witziges Bunkai zu dritt mit Ingo; bei den Shodans  mitgemacht und zwar Gojoshiho Sho mit JPF - hier habe ich mir notiert, dass wir  beim Age Empi im ZK auf einer Linie stehen sollten, was wir glaub ich beide  ungewöhnlich fanden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Abends Essen auf dem Marktplatz. (oder waren wir  erst beim Chinesen?)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fr, 3.6. Nochmal Gojoshiho Sho mit Julian Chees,  habe Bunkai mit Jörg Uretschläger gemacht und Du hattest glaub ich unsere beste  Freundin Diana Gindele ;-) Sie hatte sich so herrlich aufgeregt über unser  "Gequatsche", gut, dass sie noch nicht in Wattenscheid war  ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachmittags Chinte mit Thomas Schulze, T. spricht nicht in ganzen  Sätzen ;-) Bunkai Nagashi Uke (weiß nicht mehr genau, was wir da für eine Übung  hatten....); wir sollten darauf achten, die Schulter tief zu lassen &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich  danach noch Bassai Sho bei Julian Chees; war anstrengend, auch  konzentrationsmäßig, Ellenbogen runter, Arme direkt in den Bo-Uke, Schluss wie  in Crosne&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Abends Essen bei Chinesen, danach noch auf dem Marktplatz mit  Pom und Vera gesessen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Samstag, 4.6. Gojoshiho Dai bei einem verschmitzen  Herrn Ochi ;-) "rechts vor" und ein Großteil der "Ab-Nidan-Gruppe" war schon  überfordert ;-) Sanbon-Tsuki mit chudan-chudan-jodan und am Ende der Einheit  hieß es dann "Gojoshoho Sho" ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unsu bei Sensei Naka. Das  Trainerhighlight des Lehrgangs! Kata wurde als bekannt vorausgesetzt. Es ging um  technische Feinheiten. "Bewegung in drei Ebenen", Beweglichkeit im Rumpf,  Powerpack ähnlich dem Ristos, Atmung, Ishiki, bereits "bewusst" angrüßen, betont  auf den Fersen absetzen, Übung hierzu: auf den Fersen voreinander knien,  angrüßen, einer ist der "Böse", der nicht wartet, bis der andere sich wieder  aufgerichtet hat und vorab angreift mit Tsuki links, Uke duckt sich links  seitlich weg und kontert direkt Mawashi chudan &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Abends Essen beim  Portugisen, endlich dort einen Tisch bekommen! Und zwar in der ganz großen  Runde: Risto und seine Leute, Jean-Pierre mit Freunden, Serge Mozer....sehr  schöner Abend! Dann noch zur Party. Schlatt als DJ lustlos, erst gute Musik zum  Tanzen, dann Karaoke-Einlagen, aber auch dies irgendwie ohne  Esprit....Getränkenotstand, Stimmung war nicht so gut. Früh heim gegangen.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sonntag, 5.6.: Meikyo mit JPF und noch in der Shodan-Gruppe Gankaku mit  Naka, auch beim Hochkommen in den "Kranich" sollen wir das Gewicht, den  Schwerpunkt tief lassen (wie Risto auch bei der Nijushiho erklärt, beim ersten  Kiai). Die Gankaku hat viele Kombinationen, bei denen mit dem linken und rechten  Arm jeweils verschiedene Techniken ausgeführt werden. Hierzu die Vorübung mit  Age-Uke li, gleichzeitig Tsuki re, dann Tsuki li und Soto-Uke re; Gedan-Barai li  und Tsuki re - sehr schwierig, vor allem beim Schnellmachen :-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alle  Senseis hatten einen Fokus - ähnlich Akita beim Jubi-LG - auf einen beweglichen  Oberkörper, darauf, dass die Schulter tief bleibt und der Arm etwas aus dem  Schultergelenk vorgeschoben wird.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7905481937693240877-9110840143127039216?l=andreahaeusler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/feeds/9110840143127039216/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7905481937693240877&amp;postID=9110840143127039216&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/9110840143127039216'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/9110840143127039216'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/2011/06/notizen-zum-kata-special.html' title='Notizen zum Kata-Special'/><author><name>Andrea</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05397224954635876913</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_o6BjO4pQc54/Sijr-z74JnI/AAAAAAAAVKs/nlfF9YcK6bE/S220/Haeusler+5.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7905481937693240877.post-5559662990868438432</id><published>2011-05-22T23:01:00.003+02:00</published><updated>2012-01-27T06:18:44.545+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Risto'/><title type='text'>Risto und Herbert in Freudenberg</title><content type='html'>Risto: wie immer anspruchsvoll hinsichtlich der Inhalte, der Koordination, fühlte mich meist sehr persönlich angesprochen&lt;br /&gt;- Start mit Mäusefüsschen&lt;br /&gt;- dann schulterbreit stehen; Bewegung nach rechts, dafür zuerst den linken Fuß unter den Schwerpunkt bewegen und den rechten hochschnellen lassen. Absetzen. Beide Füße wieder fest auf den Boden. Dasselbe nach links. &lt;br /&gt;- anschließend dasselbe, und zusätzlich anschließend vom unter den Schwerpunkt gezogenen Standbein abdrücken und seitlich springen, nur auf dem jeweils anderen Bein landen. &lt;br /&gt;- li vor im hohen ZK stehen, im Stand Kizami Tsuki, Gyaku Tsuki, dann seitlich Suri Ashi, mit dem hinteren Bein beginnen, dann wie Kiri Kaeshi: Wechselsprung auf der Stelle und wieder Kizami Tsuki, Gyaku Tsuki, usw. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kihon: &lt;br /&gt;- Vor mit ZK und Tsuki: vorderes Bein belasten, hinteres Bein fließend am Standbein vorbeiziehen und dann hinteres Bein strecken. Wenn das hintere Bein gestreckt wird, darf es nicht durchgestreckt sein (siehe auch Akita).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- dasselbe mit allen anderen Techniken "es ist immer dasselbe". &lt;br /&gt;- Wendungen: auch genauso - erst belasten, dann Bein fließend am Standbein vorbeiziehen und hinteres Bein in die richtige Richtung strecken. Hierzu auch Übungen gemacht mit Dreivierteldrehungen &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- Armhaltung Tsuki: Latissimus anspannen, Schultern runter, Ellenbogen runter, dadurch ist der Arm nicht durchgestreckt. Schulter geht etwas aus dem Corpus heraus (wie auch kürzlich bei Akita erklärt); mit dem Ellenbogen schlagen. Hikite: Faust nicht so weit nach hinten, denn dann kann man den Ellenbogen nicht runterziehen ("Früher gab es dann immer einen Schlag mit dem Bambusstab. Das darf ich ja jetzt nicht mehr machen."). &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- Mae-Geri: Knie bleibt nach dem Tritt oben, mit erhobenem Knie vorgehen, Unterschenkel vorschnappen (in der Kanku Sho gleichzeitig damit ausholen - nicht, wie bei der Heian Yondan den "Anfängern" erklärt wird, gleichzeitig mit dem Tritt); Heian Yondan: der erste Tsuki gehört zum Geri. Rhythmus daher hä-hä hä (und nicht hä hä-hä). &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jitte: erste Ausholbewegung für den Bo vor der Schulter, nicht an der Hüfte&lt;br /&gt;Kata: &lt;br /&gt;Nijushiho (na, toll!)&lt;br /&gt;Ausholbewegung am Anfang: nicht so hoch, auch den Empi nicht. &lt;br /&gt;Yoko-Geri war ok, aber den Tsuki: weiter zur Seite schlagen&lt;br /&gt;Nach dem zweiten Tsuki den rechten Arm weich herumdrehen und anschließend ohne Pause direkt beide Arme zur Hüfte, dann weiter nach vorne. Der Doppeltsuki ist wie bei der Bassai Dai: rechter Ellenbogen an der Hüfte. &lt;br /&gt;Drehung und hierbei den linken Arm auf Jodan-, mindestens Chudanhöhe! Nicht Gedan! &lt;br /&gt;Beim Kiai den linken Arm von unten nach oben schlagen aber der Druck geht insgesamt nach unten&lt;br /&gt;beim anschließenden Mae-Geri Block gibt es zwei Variationen, eine mit ZK und eine mit Sochin Dachi. ..... ???&lt;br /&gt;Seitlich ausholen im KK, dann an Vor, vor, vor denken auch bei dem Gedan Barai, bei dem man ja eigentlich nach hinten gleitet. Der Druck muss dennoch nach vorne gehen. &lt;br /&gt;Dann KB mit Empi und Gedan Barei im Stand&lt;br /&gt;Jetzt kommt die schwierigste Stelle: die Wendung in den KK links vor: geschmeidig sein, schneller werden. Dann wieder vor, vor, vor. &lt;br /&gt;Dann das Ende&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Herbert: insgesamt fordernder, was das Miteinander mit dem Partner anging, mehr "Kontakt" und viel Kondition gefordert&lt;br /&gt;Zunächst: Laufen&lt;br /&gt;Dehnen: &lt;br /&gt;im Hürdensitz, dann hinteres Bein zur Seite strecken, dieses dann anheben, 10 mal&lt;br /&gt;witzige Partnerübungen zum Aufwärmen und zwischendurch: &lt;br /&gt;- einer liegt auf dem Rücken auf dem Boden, der andere soll versuchen, mit Tsukis oder Geris zu punkten&lt;br /&gt;- selbe Lage, anderer soll versuchen, den am Boedn liegenden mit der flachen Hand am Kopf zu erwischen&lt;br /&gt;- einer liegt auf dem Rücken am Boden, der andere sitzt auf ihm, der unten liegende soll versuchen, den anderen loszuwerden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kihon: &lt;br /&gt;- Vor im ZK mit Oi Tsuki rechts und links, vor mit Gyaku Tsuki rechts und links (ähnlich wie bei Akita) ... wie ging es weiter? &lt;br /&gt;- Fokus auf das Zentrum, Hara, Schwerpunkt tief lassen, Kraft in der Körpermitte&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kata Unsu&lt;br /&gt;Rhythmus für Kata-Team: Nukite und ohne Pause weiter&lt;br /&gt;viel die Tate-Shuto-Uke Position geübt; der erste Tate wird unter dem rechten Arm ausgeholt, die anderen nur vor der Schulter&lt;br /&gt;sehr viele Wiederholungen zum Mawashi Geri am Boden, auch mit Partner. Einer kniet auf dem Boden, der andere steht im ZK davor und kommt vor mit Tsuki Jodan. Uke läßt sich seitlich fallen und tritt Mawashi in den Bauch des Gegners. Hierbei muss die Hüfte angehoben werden, sonst kommt man mit dem Fuß nicht hoch genug. Variation: mit dem tretenden Bein in die Kniekehle des Tori (der Fuß am Boden muss vorne vor das Schienbein des Tori und es fixieren). Tori so zu Fall bringen. &lt;br /&gt;Alternative: Uke dreht sich anders rum und schmeißt Tori - das Bein, welches getreten hatte, mit der Ferse vor den Bauch drückend - nach hinten zu Boden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In scheinbaren Endlosschleifen die Mae-Geri-Soto-Uke-Kombination geübt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gedan-Barai im Kiba-Dachi: Der Arm muss wie eine Peitsche fliegen, die Kraft kommt durch die Hüftdrehung&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Sprung sehr zur Enttäuschung von Torsten nicht viel gesagt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dan Spezial: Hangetsu. Atmung, starke Techniken. Bei Herbert soll auch die Ausholbewegung der Technik vor der ersten Wendung beatmet weden!? Konnte ich nicht nachvollziehen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Uchi-Uke-Gyaku-Tsuki im Hangetsu-Dachi&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wendungen nach Mae-Geri-Age-Uke-Kombinationen in den KK fließend ausholen, wie Risto es macht. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für alle ab zweiten Dan Kata auch Ura&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Ende der Einheit noch die Schlussequenz der Nijushiho mit Partner geübt: links blockt mit geöffneter Hand auf Kinnhöhe den Jodan-Tsuki, rechts übernimmt mit Handrücken und führt die Faust seitlich vorbei. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kombination mit Doppelangriff Jodan-Chudan....wie wurde der geblockt? Beides mit beiden Seiten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anschließend Hotel mit Tatoo-Versammlung und Sauna, dann Pizzaessen im Lago da Vinci, Jitte mit Risto auf der Terasse: Ausholen Bo an der Schulter, nicht an der Hüfte. Das Wegschieben des Bos mit einer leichten Aufwärtsbewegung. Der Heito im Kiba-Dachi am Anfang der Kata ist laut Risto kein Block, sondern ein Angriff (laut Shihan Ida). Nach dem Biergarten noch ins schöne Dojo Alchen. Gockelspiel, Kickern mit Ingo. Viel Lachen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am nächsten Morgen fehlte Risto erst. Herbert übernahm Aufwärmen beider Gruppen. Laufen, Partner suchen, voreinander stellen, Füße hintereinander und versuchen, aus dem Gleichgewicht zu bringen. Abklatschen. Einer liegt am Boden, der andere soll am Kopf treffen. Einer liegt am Boden, der andere setzt sich drauf und soll abgeschüttelt werden. Hierbei Gi von Ingo zerrissen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann kam Risto doch. Kanko Sho.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erste Technik: linkes Bein belasten, Suri Ashi nach rechts in KK mit Moroto-Uke, rechte Faust drehen, vorderes Bein belasten....Faust drehen, 90 Grad Wendung. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor mit Oi-Tsuki, Faust zurückziehen mit Hilfe der Hüfte. Risto:"Die Japaner haben einen Fehler gemacht." und zeigt anhand von Torsten, dass der Oi-Tsuki eigentlich ein Kizami-Tsuki sein muss, dann ist der Weg, den die Faust durch die Hüftrotation zurücklegen kann, größer und die Hand kann besser gelöst werden?!?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wendung mit Handblock schnell beginnen und lagsamer werden aber nicht zwischendurch stoppen. Geri (auf Innenspannung der Oberschenkel achten, Knie nicht nach außen gehen lassen!); beim Geri die rechte Faust an die Hüfte ziehen, die linke Hand legt sich flach darauf.&amp;nbsp;Standbein für den Geri strecken und mit erhobenem Knie nach vorne, beim Zurückschnappen erst ausholen für den Faustschlag. (Risto ist es übrigens egal, ob man über derselben Schulter ausholt oder über der gegenüberliegenden. Bei der Landung: stabilen Stand! Es ist relativ egal, wie die Füße stehen, Hauptsache, der Druck geht nach vorne und man steht fest und stabil. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wendung in KK mit Uchi Uke und Gedan Barai, Schultern tief und Schulterblätter zusammen. Uchi Uke nicht zu hoch. Jetzt erst im Stand ausholen und dann Block mit Ranziehen des Fußes. Später den Manji Uke: Auf richtige Armhaltung achten, obere Faust, Kopf und untere Faust eine Linie. Folgender Doppeltsuki mit Körpereinsatz. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt mit der Hüfte das linke Bein unter den Schwerpunkt ziehen, linker Fuß zeigt nach links, rechter Arm oben, linke Hand flach.nach unten. Beim Schrittwechsel rechten Arm einen großen Bogen beschreiben lassen und am Ende "elegant" etwas vorschieben. Stoß nach vorne als Tsuki mit Partner geübt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sprung mit Partner geübt, "Ferkel am Spieß". Kopf greifen, Hände überkreuz, dann beim flachen Sprung den Kopf drehen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Drehung vom KK in den ZK mit Uchi Uke muss ich üben, Wendung war nicht richtig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Risto: In der Gruppe ab zweiten Dan sind viele nicht kritikfähig. Pflegefall darf man nicht mehr sagen. Und auch "das sieht erbärmlich aus" nicht. "Ich werde es zukünftig auf Finnisch sagen."&amp;nbsp;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7905481937693240877-5559662990868438432?l=andreahaeusler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/feeds/5559662990868438432/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7905481937693240877&amp;postID=5559662990868438432&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/5559662990868438432'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/5559662990868438432'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/2011/05/risto-und-herbert-in-freudenberg.html' title='Risto und Herbert in Freudenberg'/><author><name>Andrea</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05397224954635876913</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_o6BjO4pQc54/Sijr-z74JnI/AAAAAAAAVKs/nlfF9YcK6bE/S220/Haeusler+5.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7905481937693240877.post-1685614019588869949</id><published>2011-03-31T09:48:00.002+02:00</published><updated>2011-03-31T10:14:14.828+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Karate'/><title type='text'>Ein kleiner Beitrag zur Ehrenrettung der Karate-"Hobbygruppe" beim SKDM</title><content type='html'>Training gestern um 20.30 Uhr. Wie oft habe ich schon angeregt, die Einheit mit dem unmotivierenden Namen "Hobbygruppe" umzubenennen! Das hört sich doch total nach Thekenfußball an und nach Karate-Schonkost! Dementsprechend schlecht ist die Einheit auch meist besucht. Völlig zu Unrecht, wie ich finde, denn Trainer Matthes Elzinga gibt ein super Training! Zugegeben - die späte Anfangszeit schreckt ab und auch bei mir sind die Systeme schon beinahe heruntergefahren, ein gemütlcher Abend auf der Couch wäre eine echte Alternative. Dennoch raffe ich mich gerne auf, um an der Einheit teilzunehmen, denn im Regelfall ist das Training sehr fordernd und vor allem auch abwechslungsreich. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gestern waren wir zu viert: eine Gelbgurtfrau, Bettina (3. Kyu), Katamann Torsten und ich. Mehr aus Spaß forderte ich Matthes auf, mit uns eine Vorbereitung für das Turnier in Billerbeck am kommenden Sonntag zu machen. Naja, Torsten und ich waren die einzigen im Training gestern, die sich überhaupt für Billerbeck angemeldet hatten - Torsten für die Disziplin Kata und ich für Kata und Kumite - wobei in meinen Gruppen "weiblich Ü35" wohl&amp;nbsp; mangels Masse keine Wettkämpfe stattfinden werden :-( Dennoch stand das gestrige Training voll im Fokus des Kumite! Wir starteten mit Randoi in verschiedenen Versionen. Bei der Gelbgurtfrau hieß es natürlich immer besonders Rücksicht zu nehmen. Bettina kann einen als Braungurt hingegen schon ordentlich anfunkeln ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Naja und besonderen Pfeffer hatten natürlich immer die Partnerübungen, bei denen Torsten und ich uns gegenüberstanden. Matthes schien unsere Kämpfe immer mit besonderer Spannung zu verfolgen und auch uns machte es augenscheinlich viel Spaß :-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eigentlich trägt Torsten ja den Spitznamen Katamann und ist wohl auch nicht mal so unglücklich darüber. Aber auch in dem von mir so geliebten Kumite zeigt er mir oft genug, wo's langgeht ;-) Oft genug musste ich gestern ordentlich einstecken, kam beim Austeilen nicht so recht zum Zuge oder schlug vor seine Deckung. Am Ende der Einheit hatten wir eine halbfreie Aufgabe zu lösen: Angriff Kizami-/Gyakutsuki aus der Bewegung und aus größerer Distanz mit Blocks und Konter - und viel zu oft ließ ich mich von Torstens Finten ins Boxhorn jagen. Trotzdem - oder grade drum: Es hat mir total viel Spaß gemacht. Und wie herrlich grün und blau heute die Haut schimmert ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hey, was für eine schöne Überraschung: eine ganze Hobbygruppeneinheit nur Kumite! Das hatte sich doch wirklich gelohnt. Zum Ausgleich gibts heute Abend wieder Kata - wobei man sich bei Trainer "Seibel" nie so ganz sicher sein kann, ob nicht vielleicht auch ein kleines Gemetzel daraus wird ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tja, soviel zum Thema "Hobbygruppe", die gestern absolut kumitelastig war, herausfordernder und anstrengender als so manche "normale" Trainingseinheit.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7905481937693240877-1685614019588869949?l=andreahaeusler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/feeds/1685614019588869949/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7905481937693240877&amp;postID=1685614019588869949&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/1685614019588869949'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/1685614019588869949'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/2011/03/ein-kleiner-beitrag-zur-ehrenrettung.html' title='Ein kleiner Beitrag zur Ehrenrettung der Karate-&quot;Hobbygruppe&quot; beim SKDM'/><author><name>Andrea</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05397224954635876913</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_o6BjO4pQc54/Sijr-z74JnI/AAAAAAAAVKs/nlfF9YcK6bE/S220/Haeusler+5.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7905481937693240877.post-8446780155036153291</id><published>2011-03-30T19:35:00.031+02:00</published><updated>2012-01-27T06:47:41.365+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Jean-Pierre Fischer'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Karate'/><title type='text'>Crosne - Techniques</title><content type='html'>&lt;div class="MsoNormal"&gt;Okuri-Kumite&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1. Vorübung Kihon:&amp;nbsp;Kizami-Tsuki/Gyaku-Tsuki, einen Schritt zurück mit Age-Uke/Gyaku-Tsuki, wieder vor mit Mae-Geri. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kumite:&lt;br /&gt;A: Kizami/Gyakutsuki&lt;br /&gt;B: zurückgleiten mit Suri-Ashi, beide Angriffe mit dem vorderen Arm blocken, Konter Gyaku-Tsuki&lt;br /&gt;B: Angriff Tsuki Jodan&lt;br /&gt;A: Schritt zurück mit Age-Uke/Gyaku-Tsuki&lt;br /&gt;A: Mae-Geri&lt;br /&gt;B: seitlich rausgehen mit Suri-Ashi in Kiba DAchi, Block Gedan-Barai, Konter Gyaku-Tsuki im Kiba Dachi&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2. Kihon-Vorübung:&lt;br /&gt;Oi-Tsuki Jodan im ZK, Schritt zurück im ZK mit Gyaku-Nagashi-Uke Jodan, im Stand Nagashi Uke Jodan (also mit dem anderen Arm), mit dem zweiten Arm dann Gedan-Barai und Mae-Geri. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;A: Tsuki Jodan im ZK&lt;br /&gt;B: rückwärts mit KK / Shuto-Uke, Konter Nukite im ZK&lt;br /&gt;B: Angriff mit Mawashi-Geri Jodan, beim Absetzen des Fußes gleich Uraken und Gyaku-Tsuki&lt;br /&gt;A: Schritt zurück in ZK und Block mit Gyaku-Nagashi-Uke Jodan (Mawashi-Geri), Nagashi-Uke-Jodan (Uraken) und Gedan Barai (Gyaku-Tsuki)&lt;br /&gt;A: Mae-Geri&lt;br /&gt;B: seitlich um das vordere Bein herumdrehen aus dem Angriff heraus in Kiba-Dachi mit Gedan-Barai, Konter Gyaku-Tsuki&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;3. Kihon-Vorübung:&lt;br /&gt;Angriff Mae-Geri, absetzen im ZK. Angriff Ura Mawashi Jodan, Absetzen in&amp;nbsp;ZK. Dann einen Schritt zurück in ZK mit Gyaku Gedan-Barai. Vorderes (linkes) Bein ranziehen, rechtsrum drehen, dabei Block Gedan Barai (in dem Moment, in dem die Füße parallel stehen), weiterdrehen (einmal ganz herum) und Absetzen im ZK (rechts vorne) mit Uraken Jodan. Wieder vorderes (rechtes) Bein ranziehen, links rum drehen, Block Jodan Uchi Uke, weiterdrehen, absetzen im KB mit Empi.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;A: Mae-Geri&lt;br /&gt;B: Block durch ranziehen des vorderen (linken) Beines, Drehung rechtsrum, Block Gedan Barai, wenn Füße nebenainander, weiterdrehen und absetzen rechts vor im ZK mit Konter Uraken Jodan. &lt;br /&gt;A: Blockt Uraken-Jodan mit Nagashi-Uke Jodan (?) &lt;br /&gt;A: neuer Angriff Ura-Mawashi Jodan&lt;br /&gt;B: Block durch heranziehen des vorderen (rechten) Beins und Drehung links rum&amp;nbsp;mit Jodan Uchi-Uke, weiterdrehen und Absetzen in KB mit Empi&lt;br /&gt;B. Ausrichten für Ushiro Geri und Runde damit beenden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als nächstes eine Art Standübung, bei der es darauf ankam, das Standbein möglichst unbeweglich (also am Platz bleibend und das Knie möglichst&amp;nbsp;im selben Winkel lassend) zu belassen. Es ging los links vor&amp;nbsp;im ZK mit Oi Tsuki. Als nächstes rechts raus in KK mit Shuto-Uke (hier also das linke, das Standbein möglichst gleich gebeugt am Platz belassen). Als nächstes wieder den rechten Fuß versetzen und mit dem Gesicht nach vorne in Kiba-Dachi mit Tsuki linker Arm. Rechts vor mit Zanshin-Dachi und Uchi-Uke und schließlich rechten Fuß ranziehen zum Neko-Ashi-Dachi und rechts Kizami-Tsuki (den Uchi-Uke-Arm strecken). Dann das ganze rechts vor und schließlich zu zweit, wobei der Partner das Standbein kontrollieren sollte. Junge, waren wir anschließend warm! &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;Anschließend gab es wieder Kumite. Jean-Michel wollte uns in dieser Einheit vermitteln, dass es drei unterschiedliche Zeitpunkte gibt, an denen man mit dem Konter ansetzen kann: danach, währenddessen (Deai) und davor. Zunächst Angriff Kizami, Block rückwärts mit Suri-Ashi, Jodan Nagashi-Uke, DANACH Konter Gyaku-Tsuki. Als zweites: Ein Partner "zuckt" mit der Hüfte vor und der andere schlägt deai Gyaku-Tsuki. Schließlich: Zucken mit dem Kopf/Kinn und noch vor einer weiteren Bewegung Angriff mit Kizami-Tsuki. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mae-Geri. Auf das Zurückschnappen des tretenden Beines sollten wir achten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einige Bahnen Kizami-Mae-Geri und Mae-Geri (beide vorne absetzen). &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dasselbe dann mit Mawashi-Geri. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Üramawashi"-Kombination: Kizami-Uramawashi-Ushiro-Uramawashi&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;A:&amp;nbsp;Angriff Mae-Geri&lt;br /&gt;B:&amp;nbsp;Block durch Rückwärtsgleiten mit&amp;nbsp;Suri-Ashi und Nagashi-Uke, Konter&amp;nbsp;Gyaku-tsuki&lt;br /&gt;B:&amp;nbsp;Mawashi Jodan&lt;br /&gt;A: Block seitlich raus mit Tai Sabaki und Uchi Uke Jodan,&amp;nbsp;Konter Heito Uchi&lt;br /&gt;A:&amp;nbsp;Angriff mit&amp;nbsp;Ura Mawashi Geri&lt;br /&gt;B: Block Soto-Uke Jodan, Konter Gyaku-Tsuki (?)&lt;br /&gt;B: weiterer Angriff Yoko-Geri-Kekomi&lt;br /&gt;A:&amp;nbsp;Ausweichen zur "falschen" Seite mit Tai Sabaki und Gedan Barai, Konter Gyaku Tsuki&lt;br /&gt;Auf meine Bemerkung, dass wir hier zur "falschen", weil gefährlicheren Seite ausweichen sollten, meinte Sandrine:"Jean-Pierre möchte offenbar, dass wir uns bemühen, besonders schnell zu sein." Und das kann gut sein.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;A:&amp;nbsp;Angriff Tsuki Jodan&lt;br /&gt;B:&amp;nbsp;rechts vorwärts&amp;nbsp;am Partner vorbei mit Jodan Nagashi Uke, umdrehen (dabei nah am Partner bleiben!), den rechten Arm von A fassen und mit der Ferse unter dem Arm her Ura-Mawashi vor die Brust des Partners kicken&lt;br /&gt;A: dreht sich auch um und greift seinerseits an mit Mawashi Jodan&lt;br /&gt;B: Deai-Konter Kizami Tsuki Jodan, danach unmittelbar rechts am Partner vorbeigehen, Konter Shuto-Uchi&lt;br /&gt;A: dreht sich auch &lt;br /&gt;B: neuer Angriff mit Tsuki Jodan&lt;br /&gt;A: Deai-Konter Ushiro-Geri&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7905481937693240877-8446780155036153291?l=andreahaeusler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/feeds/8446780155036153291/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7905481937693240877&amp;postID=8446780155036153291&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/8446780155036153291'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/8446780155036153291'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/2011/03/crosne-techniques.html' title='Crosne - Techniques'/><author><name>Andrea</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05397224954635876913</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_o6BjO4pQc54/Sijr-z74JnI/AAAAAAAAVKs/nlfF9YcK6bE/S220/Haeusler+5.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7905481937693240877.post-5139709772827167146</id><published>2011-03-30T12:46:00.007+02:00</published><updated>2012-01-27T06:48:03.980+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Jean-Pierre Fischer'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Karate'/><title type='text'>Paris, mon amour! - Karate und die Seinemetropole</title><content type='html'>&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family: Arial;"&gt;Lehrgang in Crosne bei Paris mit den Senseis Jean-Pierre Fischer und Jean-Michel Blanchard&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor ein paar Wochen fand ich in meinem facebook-Briefkasten eine Einladung von Sensei Jean-Pierre Fischer, dem ehemaligen französischen Nationalcoach und Kata-Europameister. Ich hatte ihn bereits einmal auf einem Gasshuku als Trainingspartner und als Trainer beim Kata-Spezial im vergangenen Jahr vor mir und fand ihn sehr charismatisch. Vor allem das Training beim Kata-Spezial hatte mich sehr beeindruckt und außerdem sollte das Training in Crosne stattfinden, einem Vorort von Paris. Es dauerte gar nicht lange, bis ich meinen treuen Trainingspartner Torsten dafür begeistern konnte, dorthin zu fahren. Wer, außer uns, ist schon verrückt genug für einen Lehrgangsbesuch so weit weg und mit fremden Leuten? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach insgesamt knapp 12 Stunden Fahrt mit einem längeren Stopp in Köln näherten wir uns gegen Abend der Hauptstadt Frankreichs. Da Torsten ziemlich erkältet war, beschlossen wir kurzer Hand, dass wir erst ab Samstagmorgen am Training teilnehmen würden. Wir fuhren statt dessen aber auch nicht zu unserem Hotel am Flughafen Orly, sondern&amp;nbsp; mitten ins Herz der Großstadt -&amp;nbsp;zum Louvre! Die vielen Eindrücke der Stadt und des Museums kann ich jetzt unmöglich hier alle in Kürze zusammen fassen. Aber nicht nur gedanklich folgte ein "Wow" dem anderen und "he, wie schön" war dann die wohl am zweithäufigsten gebrauchte Beschreibung :-) Als wir kurz vor Mitternacht am Hotel ankamen, hatten wir noch nicht zu Abend gegessen und freuten uns über eine weitere Überraschung: Unmittelbar nebenan befand sich ein spitzenmäßiges portugiesisches Restaurant, in dem wir es uns bei Fisch und einer Flasche Sancerre gut gehen ließen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Samstag gings dann nach dem Frühstück auf nach Crosne, das sich nicht, wie Torsten zu ermitteln haben glaubte, in ca. 6 km Entfernung befand. Vielmehr hatten wir 16 km durch regen Verkehr zu fahren&amp;nbsp; und kamen erst kurz nach dem offiziellen Trainingsbeginn an der Sporthalle an. Ich hasse es, zu spät zu kommen! Und dann auch noch als Gast in einer fremden Stadt, zu fremden Leute! Aber - wir waren ja nicht in Deutschland, nicht in Japan oder einem anderen Land, in dem großen Wert auf Pünktlichkeit gelegt wird - und durften uns darüber freuen, dass das Training noch nicht begonnen hatte. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family: Arial;"&gt; &lt;br /&gt;Trainiert wurde jeweils in zwei Gruppen: weiß bis grün und violett bis Dan, insgesamt waren wir etwa 50 Karateka. Wir wurden jeweils abwechselnd von Jean-Pierre und Jean-Michel unterrichtet. Inzwischen habe ich herausgefunden, dass die beiden lange Jahre international auf Turnieren für Frankreich gestaret sind. Da es damals noch keine Nationalmannschaft gab, haben sie sich immer gegenseitig korrigiert. Thematisch wechselten sich beide jeweils mit Kata und Kumite ab, so dass wir von beiden Trainern auf beiden Gebieten viel lernen konnten. Ehrlich gesagt war ich vor dem Training ganz schön aufgeregt, präsentierten wir doch zu zweit nicht nur unser Dojo, sondern waren - als einzige Deutsche - zudem auch noch die Shotokan-Fraktion Deutschlands! :-) &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach dem Aufwärmen durch einen Karateka aus der Gruppe übernahm zunächst Jean-Pierre das Training der Braun- und Schwarzgurte. Schwerpunkt der ersten Einheit waren Kihon und Kihon-Kumite. Ich stand zunächst einem männlichen Trainingspartner gegenüber, wurde von Jean-Pierre aber Sandrine, einer Danträgerin, zugeteilt. Alle Kumiteübungen wurden vorab ohne Partner als Kihon geübt. Es gab drei verschiedene Durchgänge Okuri-Kumite, also: Angriff-Block/Konter, neuer (anderer)Angriff durch den Konternden-Block-Konter, neuer (wieder anderer)Angriff usw. Die technischen Anforderungen steigerten sich von Durchgang zu Durchgang und Jean-Pierre forderte uns zu zunehmender Dynamik und Geschwindigkeit auf.&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach einer knappen Stunde gab es "deux minutes" Pause und die Trainer tauschten die Gruppen, so dass wir es mit Jean-Michel zu tun bekamen. Jean-Michel ist Leiter des Dojos in Crosne und war lange Jahre lang zusammen mit Jean-Pierre Mitglied der französischen Nationalmannschaft. Mit ihm übten wir jetzt die Kanku Sho und zwar mit zahlreichen Bunkai-Sequenzen. Wir stellten uns hierfür in zwei Reihen auf und anders, als wir es kennen, übten nicht immer beide Partner beide Positionen der Bunkai-Übung. Jean-Michel achtete vielmehr darauf, dass das Embusen beibehalten wurde. Jeder übte also immer nur in eine Richtung und verschiedene Techniken. Das war einerseits vielleicht etwas schade, da man nicht in den Genuss aller Bunkai-Übungen kam, andererseits aber auch ein ganz interessanter Ansatz. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die zweite Einheit startete um 16 Uhr mit Jean-Michel. Wir begannen nach der Gymnastik mit zwei Vorübungen, quasi als fortgesetztes Warm-Up. Zunächst stehen im Kiba-Dachi, Tsuki links und rechts; dann auf der Stelle links 45&amp;nbsp; Grad in ZK raus drehen mit Gyaku-Tsuki, rechts raus (also 90 Grad im Verhältnis zum vorangegangenen Gyts.) und wieder KB nach vorne mit Rentsuki (schneller hintereinander als zu Beginn der Folge). &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als nächstes eine Art Standübung, bei der es darauf ankam, trotz wechselnder Stände (Zenkutsu-Dachi, Kokotsu-Dachi, Kiba-Dachi, Zanshin-Dachi und Neko-Ashi-Dachi) das Standbein möglichst unbeweglich (also am Platz bleibend und das Knie möglichst&amp;nbsp;im selben Winkel lassend) zu belassen. Dann das ganze erst links, dann rechts vor und schließlich zu zweit, wobei der Partner das Standbein kontrollieren sollte. Junge, waren wir anschließend warm! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anschließend gab es wieder Kumite. Jean-Michel wollte uns in dieser Einheit vermitteln, dass es drei unterschiedliche Zeitpunkte gibt, an denen man mit dem Konter ansetzen kann: danach, währenddessen (Deai) und davor. Zunächst Angriff Kizami, Block rückwärts mit Suri-Ashi, Jodan Nagashi-Uke, DANACH Konter Gyaku-Tsuki. Als zweites: Ein Partner "zuckt" mit der Hüfte vor wie bei einem Angriff und der andere schlägt deai Gyaku-Tsuki. Schließlich: Zucken mit dem Kopf/Kinn und noch vor einer weiteren Bewegung Angriff mit Kizami-Tsuki.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach der Zweiminuten-Zäsur und dem Trainerwechsel kamen wir in den unendlichen Genuss, Kata bei Jean-Pierre zu trainieren. Der Mann bewegt sich wie ein Panther und allein dafür, ihm beim Vormachen der Katas zuzusehen, hatte sich schon die Fahrt gelohnt! Es gab die Bassai Dai und Sho. Er zeigte uns zahlreiche Details zur Bassai Dai, von denen sich bei vielen ein Achja! oder Achso! einstellte. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family: Arial;"&gt; &lt;br /&gt;Dann die Bassai Sho, die mir ehrlich gesagt (noch?) nicht so liegt. Das merkte ich allein schon daran, dass Jean-Pierre mich doch hierbei wesentlich mehr im Focus hatte, als bei ihrer großen Schwester. Am beeindruckendsten und ein absoluter Augenschmaus war es für mich, als Jean-Pierre die Passage mit den Ashi-Barais in Zeitlupe vormachte. Was für eine Körperbeherrschung!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach dem Training fix duschen und&amp;nbsp;aufbrezeln, schließlich hatte Torsten für uns einen Tisch im Le Fumoir reserviert, einem edlen Restaurant direkt am Louvre! He, was sahen wir gut aus an diesem Abend :-) Das Essen war dann ein weiterer - wenn nicht DER Höhepunkt dieses Paris-Trips! Die anschließende Tour mit Torstens Mini führte uns vorbei an zahlreichen Sehenswürdigkeiten und fand ihren Höhepunkt am Eiffelturm. Hier stellten wir das Auto ab und gingen auf das beleuchtete Wahrzeichen von Paris zu. Plötzlich begann der eiserne Riese scheinbar Funken&amp;nbsp;zu sprühen! Einem Feuerwerk gleich glitzerte und blinkte er - er war über und über mit kleinen Birnchen versehen, die ihn in ein zauberhaftes Licht hüllten und diesen unvergesslichen Moment wohl für immer in meine Erinnerung gebrannt haben! Ich war total ergriffen! "Hey, das hast Du aber toll arrangiert, Torsten!", war meine spontane Reaktion.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family: Arial;"&gt;Auf der anderen Seite des Turms waren gerade einige Läufer mit Startnummern angekommen. Ich fand hinterher heraus, dass an dem Abend direkt am Eiffelturm wohl ein 80-km-Lauf endete. Hier kamen also die erschöpften Läufer an - und liefen zum Abschluss der Tour noch mal eben die Treppen des Turms hinauf! Wahnsinn! Gegen 1.30 Uhr waren wir zurück in unseren Zimmern. Das war auch gut so, denn die Nacht war ja durch die Zeitumstellung eine Stunde kürzer als normal.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Aufstehen um halb 8 fiel mir dann auch entsprechend schwer!&amp;nbsp;Schnell noch die Sachen packen, frühstücken&amp;nbsp;und ab zur Trainingshalle. Dort begrüßten uns schon einige unserer neuen Karatefreunde und die erste Hälfte der Einheit begann mit Jean-Pierre. "Quel Kata nous faisons?", fragte ich. "Pas de Kata! Kumite!" Aber vor das Kumite hat nicht nur Gott in Frankreich ein zünftiges Warm-Up gelegt, sondern auch Jean-Pierre. Wir starteten mit Kihonbahnen und hier mit verschiedenen Geri-Kombinationen – vom Mae- über Mawashigeri bis hin zu Ura- und Ura-Mawashi-Geri (auf Französisch wird daraus ein herrlicher Üramawash :-) Bei der letzten dieser Übungen hatte wohl nicht nur ich ein gequältes Grinsen im Gesicht :-/ &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family: Arial;"&gt;Dann ging es endlich los mit "face-à-face", also Kumite mit dem Partner und ich hatte wieder die Ehre, mit Sandrine zu trainieren, die bei diesem Durchgang viel sicherer wirkte, als beim ersten Mal und mit der ich viel Spaß hatte! Es gab wieder einige Durchgänge des hier offenbar beliebten Okuri-Kumite. Der Sensei forderte uns jetzt häufig auf, nicht "einzuschlafen" und dynamischer zu sein, das Kampfgeschehen in Intensität und Härte zu steigern. &lt;/span&gt;&lt;span lang="FR" style="font-family: Arial;"&gt;„Plus forte! Pas dormir!“ &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: Arial;"&gt;Stärker - nicht einschlafen! Also, ich glaube, wir haben ganz gut Gas gegeben, aber ob es dem Sensei gereicht hat? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt wieder Kata mit Jean-Michel. Er legte diesmal besonders viel Wert auf Perfektion. Die Braungurte machten Kanku Dai und wir die Sho. Wir sollten jetzt auf alle Einzelheiten achten und im Gegensatz zu der Forderung nach Power und Geschwindigkeit Jean-Pierres kam jetzt der Befehl, "très doucement", also ohne Kraft und langsamer als gewohnt, zu trainieren. Abdruck aus dem hinteren Bein; sauberes Hikite, korrekte Haltung beim Kokotsu-Dachi....es gab viel zu tun! Am Ende der Einheit wurden die Träger ab drittem Dan aufwärts auf eine Seite gebeten. Sie sollten sich einen von uns anderen aussuchen und den dann etappenweise die Kata vormachen lassen. Dann gab es Korrektur. Bei mir gabs viel zu meckern, obwohl ich mit Luis einen wirklich netten Kritiker hatte. Hinterher kam auch noch Jean-Michel zu mir und gab mir Hinweise - ich sag ja, dass wir hier eine Spezialbehandlung bekamen :-) Mein Katamann Torsten bekam von seinem Partner Eric nur Lob! Na, da hat ja wenigstens er die Ehre des Dojos im Ausland gerettet!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: Arial;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: 12pt;"&gt;Dann&amp;nbsp; hieß es auch schon Abschied nehmen! Alle waren sehr herzlich und wir versprachen, bald wieder nach Frankreich zu kommen. "Meine Mädchen" Sandrine, Maud und Geraldine fragten direkt, ob sie nicht einmal nach Münster kommen könnten - wobei sie mit dem Namen unserer Stadt allerdings immer einen würzigen Käse verbanden.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: 12pt;"&gt; Jetzt steuerten wir noch einmal die Metropole an und unser Ziel war Sacre Coeur. Dort verbrachten wir unsere Mittagspause in einem netten Restaurant mit Blick auf eine bunte Menschenmenge, bestehend aus vielen Malern, Straßenkünstlern und unzähligen Touristen. Nach dem Essen flanierten wir noch einmal um die Kirche herum und warfen einen letzten Blick auf Paris, bevor wir – zum sicher hundersten Male Gary Moores Parisienne Walkways aus den Boxen dröhnen lassend - wieder heimwärts fuhren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Welche Erkenntnis(se) ziehen wir aus den Erlebnissen des Wochenendes? Paris ist immer eine Reise wert! Jean-Pierre und Jean-Michel sind super Trainer und die französischen Karatekas sind an Gastfreundlich- und Herzlichkeit kaum zu überbieten! Paris, mon amour, ich komme wieder! :-)&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7905481937693240877-5139709772827167146?l=andreahaeusler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/feeds/5139709772827167146/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7905481937693240877&amp;postID=5139709772827167146&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/5139709772827167146'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/5139709772827167146'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/2011/03/paris-mon-amour-karate-in-der.html' title='Paris, mon amour! - Karate und die Seinemetropole'/><author><name>Andrea</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05397224954635876913</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_o6BjO4pQc54/Sijr-z74JnI/AAAAAAAAVKs/nlfF9YcK6bE/S220/Haeusler+5.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7905481937693240877.post-335956578417991033</id><published>2011-03-17T13:48:00.001+01:00</published><updated>2011-03-17T13:48:31.469+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Karate'/><title type='text'>Wankan - mit Fortsetzung</title><content type='html'>&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7905481937693240877-335956578417991033?l=andreahaeusler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='related' href='http://gm-b.net/Training/Kata/Wankan.htm' title='Wankan - mit Fortsetzung'/><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/feeds/335956578417991033/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7905481937693240877&amp;postID=335956578417991033&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/335956578417991033'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/335956578417991033'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/2011/03/wankan-mit-fortsetzung.html' title='Wankan - mit Fortsetzung'/><author><name>Andrea</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05397224954635876913</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_o6BjO4pQc54/Sijr-z74JnI/AAAAAAAAVKs/nlfF9YcK6bE/S220/Haeusler+5.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7905481937693240877.post-379344116690708198</id><published>2011-03-17T13:47:00.009+01:00</published><updated>2011-03-17T15:00:48.164+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Karate'/><title type='text'>Kata der Woche: Wankan</title><content type='html'>Ich habe beschlossen, jede Woche einer bestimmten Kata zu widmen. Ich fange mit der Wankan an. Die Kata ist zwar relativ kurz, hat aber einige Besonderheiten. Der Name bedeutet etwa Krone des Königs oder König und Krone. Der Name soll von den ersten drei Techniken abgeleitet sein, da sie im Embusen wie die drei Zacken einer Krone aussehen.Auf dem Kata-Spezial 2010 habe ich bei Jean-Pierre Fischer die Wankan durchgenommen. Es war sehr lustig: Er kündigte zu Beginn der Einheit an, wir würden die Wankan und die Gankaku machen. Wir begannen mit der Wankan und bauchten wegen umfangreicher Bunkai-Sequenzen eine Stunde für diese kurze Kata.&amp;nbsp; Die wesentlich längere und technisch komplexere Gankaku wurde uns dann noch in einer halben Stunde vermittelt (ich kann mich gar nicht mehr erinnern, ob da auch Bunkai-Passagen vorkamen). &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bezeichnend für die Wankan ist, dass sie nur 16 Techniken umfasst und nur ein Kiai hat. Katamann Torsten äußerte ja schon den Verdacht, der sie entwickelnde Meister sei vor ihrer Vollendung verstorben. Ebenfalls der Tod eines Meisters (nämlich Nakayamas) kann möglicherweise dafür verantwortlich sein, dass die Wankan neben der Jiin nicht in der von Nakayama herausgegebenen "Best-Karate"-Serie erwähnt wurde. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Wankan beginnt aus dem Shizentai links raus mit KK und Kakiwake Uke. Interessant ist, dass auf einem Video von Nakayama zu sehen ist, dass er aus dem Shizentai zunächst mit dem rechten Bein überkreuz nach links geht, bevor das linke Bein in den KK vorgeht. In moderneren Videos wird der erste Überkreuzschritt weggelassen. Ich habe nirgends gefunden (weder Buch, noch Video), dass der Kakiwake Uke vorher an der Hüfte ausgeholt wird, wie das etwa in der Heian Jondan der Fall ist. Auf den Block Kakiwake Uke folgt kein Konter. Im Kata-Bunkai-Buch von Fiore Tartaglia habe ich allerdings die Interpretation gefunden, dass bereits der Kakiwake Uke einen Ura-Tsuki zum Kinn beinhalten kann, mit dem man einem Würgeangriff zuvorkommt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach dem zweiten Kakiwake Uke im KK (nach rechts) dreht sich der Körper um etwa eine&amp;nbsp;Achteldrehung nach links. Hierbei&amp;nbsp;wird das rechte Knie rangezogen und die Hände gehen in eine Stellung, die in meinem Katabuch Hasami-Uke genannt wird: Die Fäuste sind geschlossen und zeigen himmelwärts, die Unterarme sind parallel etwa vor Brust und Hals, so dass man noch über die Fäuste hinwegblicken kann. Der rechte Fuß setzt jetzt ab in einer Art "flüchtigen" Zenkutsu Dachi. Mein Katamann Torsten meinte, Sugi hätte diese Passage (die Bewegung wiederholt sich zweimal) mit dem Laufen durch knietiefes Wasser verglichen. Es ist ein weiches Vorwärtsschreiten, wobei die Arme die Position behalten. Erst beim letzten Schritt (rechtes Bein vorne) holt der linke Arm unter dem rechten zu Gyaku-Tate-Shuto-Uke aus. Im Stand jetzt Oi-Tsuki und Gyaku-Tsuki. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die folgende Passage wird bei mir im Buch als "Wendung um 90 Grad nach links, wobei das linke Bein ein Stück rangezogen wird; gleichzeitig Ausholbewegung zu Gedan Sukui-Uke links und Gedan Teisho-Uchi rechts" beschrieben. Den Begriff Sukui-Uke habe ich ehrlich gesagt vorher noch nie gehört. In der Enzyklopädie von Schlatt wird er erwähnt und Schaufelblock genannt. Gemeint ist ein Block mit dem gebeugten Arm, der einen Geri fängt. Es gibt den Block mit geschlossener Faust, wobei er meiner Meinung nach einem Nagashi Uke ähnelt. Mit offener Hand wird er Sho-Sukui-Uke genannt und kommt dem Block in der Kata nahe. Auch der beidhändige Block, so wie in der Wankan ausgeführt, ist erwähnt und heißt bei Schlatt Morote-Sukui-Uke. Es folgt ein Gyaku Tate-Shuto-Uke links mit Oi- und Gyaku-Tsuki. Dann die Sukui-Uke-Tsuki-Kombination zur anderen Seite. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schließlich zurück zum Ausgangspunkt mit rechts raus in Kiba-Dachi mit Tettsui-Uchi.&amp;nbsp;Links vor mit Mae-Geri und absetzen in Zenkutsu-Dachi mit Tsuki Jodan.&amp;nbsp;In dem besten Video, das ich zur Wankan gefunden habe (erscheint, wenn man auf den Titel dieses Blog-Eintrags klickt), wird es mit der Ausführung des Standes auch hier nicht so eng gesehen und auf das Durchstrecken des hinteren Beins nicht so viel Wert gelegt. Dieser Clip ist trotzdem der beste, weil&amp;nbsp;er von der Darstellung her am meisten an "Karate", an Kampf erinnert. Zwei weitere Videos sehen eher so aus, als wollte jemand langsam und sorgfältig die Kata vorzeigen - von Kampfgeist keine Spur :-/ Kanazawa ist auch mit zwei oder drei Versionen vertreten. Er führt die Anfangssequenz aber anders aus, wie bereits erwähnt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Geri-Tsuki-Jodan-Kombination wird zweimal wiederholt, so dass man am Ende links vor steht. Jetzt die Fäuste an der linken Hüfte stapeln und Drehung um 180 Grad in Sochin-Dachi mit Yama-Tsuki - Kiai. Dann ist die Kata offiziell zuende. Ich habe allerdings auf einer Homepage die Beschreibung eines zweiten Teils, einer Fortsetzung gefunden, für die ich einen eigenen Post anlege.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7905481937693240877-379344116690708198?l=andreahaeusler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='related' href='http://www.youtube.com/watch?v=iL9T7FOFeQY' title='Kata der Woche: Wankan'/><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/feeds/379344116690708198/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7905481937693240877&amp;postID=379344116690708198&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/379344116690708198'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/379344116690708198'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/2011/03/kata-der-woche-wankan.html' title='Kata der Woche: Wankan'/><author><name>Andrea</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05397224954635876913</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_o6BjO4pQc54/Sijr-z74JnI/AAAAAAAAVKs/nlfF9YcK6bE/S220/Haeusler+5.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7905481937693240877.post-962846421184669239</id><published>2011-03-15T22:56:00.001+01:00</published><updated>2011-03-15T23:03:15.219+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Karate'/><title type='text'>Kumitetraining - mehr Beweglichkeit</title><content type='html'>Heute hat Sensei Micha wieder ein super Kumitetraining gegeben. Schade, dass mit mir nur fünf Leute da waren! Ob das am schönen Wetter lag? Bevor Micha eintraf, hatte ich das Aufwärmtraining übernommen. Als er dann eintraf, ging es direkt los mit Partnertraining. Ich hatte direkt den leicht vergrippten Andy Noll als Trainingspartner. Wir sollten uns an den Handgelenken festhalten und die Arme strecken, im Kiba-Dachi stehen. Der eine gibt die Richtung im Kreis vor - also entweder rechts- oder linksherum. Der andere muss zwangsläufig hinterher. Das machten wir dann jeweils mit jedem Partner und ich bereute bald, dass ich Zehen nicht getaped hatte! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die nächste Übung bestand darin, dass wir dasselbe, nur ohne Festhalten machen sollten. Das gab ruckzuck einen Drehwurm! Im Folgenden wurde die Übung so ausgebaut, dass einer im ZK stehen sollte, der andere im KB. Der im KB sollte, die Arme zur Deckung gehoben, wieder im Kreis die Richtung bestimmen. Der andere sollte versuchen, der Richtung zu folgen und möglichst Gyaku-Tsuki zu platzieren. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Übung wurde weiter (alles immer schön mit drei Partnerwechseln) ausgebaut, so dass der Richtungsbestimmer schließlich auch von sich aus Kizami- oder Gyakutsuki schlagen durfte. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schließlich gab es eine weitere Übungsform. Micha wies darauf hin, dass man in der Lage sein müsse, sich auf unterschiedliche Partner einzustellen - ohje, bis dahin ists für mich wohl noch ein weiter Weg! Wir sollten jetzt nicht mehr im Kreis ausweichen, sondern einer von uns sollte Druck machen oder wegnehmen, indem er vor- oder zurückgleitet. Hierbei sollte man möglichst auch mal den Rhythmus unterbrechen. Der andere sollte darauf reagieren und in dem Moment, in dem der Druck-machende entweder beginnt, sich rückwärts zu bewegen oder auch stehen bleibt, angreifen. Naja, das funktionierte noch nicht so gut....es führte bei mir dazu, dass ich einfach dann angriff, wenn ich meinte, dass die Distanz passte. So richtig das Auge dafür, wie mein Partner sich bewegt, ob vor- oder rückwärts, hab ich noch nicht...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schließlich sollten wir nach dem ersten Angriff einfach in lockeres Randori übergehen, dabei schön beweglich sein, auch zu den Seiten, nicht immer nur zurück. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Leider musste ich eine Viertelstunde vor dem offiziellen Trainingsende fahren, da ich noch zum Klassenpflegschaftsabend meiner Tochter musste. Aber nächste Woche bin ich auf jeden Fall wieder dabei!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7905481937693240877-962846421184669239?l=andreahaeusler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/feeds/962846421184669239/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7905481937693240877&amp;postID=962846421184669239&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/962846421184669239'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/962846421184669239'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/2011/03/kumitetraining-mehr-beweglichkeit.html' title='Kumitetraining - mehr Beweglichkeit'/><author><name>Andrea</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05397224954635876913</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_o6BjO4pQc54/Sijr-z74JnI/AAAAAAAAVKs/nlfF9YcK6bE/S220/Haeusler+5.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7905481937693240877.post-8761440106028522257</id><published>2011-03-10T09:29:00.002+01:00</published><updated>2011-03-10T09:32:57.494+01:00</updated><title type='text'>Bloggen bringts!</title><content type='html'>&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="https://lh3.googleusercontent.com/-SZa1c2b3Vo4/TXiK9mYUldI/AAAAAAAAhnA/Y4Vfs-tBSRg/s1600/Schreiben+sporsandevents+001.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="320" q6="true" src="https://lh3.googleusercontent.com/-SZa1c2b3Vo4/TXiK9mYUldI/AAAAAAAAhnA/Y4Vfs-tBSRg/s320/Schreiben+sporsandevents+001.jpg" width="232" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Zu meinem Blog Nie wieder Ehrenamt vom 12.06.2010&lt;br /&gt;Der Blog wurde gelesen und tatsächlich hat er Wirkung gezeigt: Die Firma Sportsandevent ist auf den Blog gestoßen und hat meiner Tochter als Wiedergutmachung ein kleines Smart-Modell geschickt. Ein Klick auf den Post-Titel führt auf den Blogeintrag Nie wieder&amp;nbsp; Ehrenamt.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7905481937693240877-8761440106028522257?l=andreahaeusler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='related' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/2010/06/nie-wieder-ehrenamt.html' title='Bloggen bringts!'/><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/feeds/8761440106028522257/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7905481937693240877&amp;postID=8761440106028522257&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/8761440106028522257'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/8761440106028522257'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/2011/03/bloggen-bringts.html' title='Bloggen bringts!'/><author><name>Andrea</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05397224954635876913</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_o6BjO4pQc54/Sijr-z74JnI/AAAAAAAAVKs/nlfF9YcK6bE/S220/Haeusler+5.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='https://lh3.googleusercontent.com/-SZa1c2b3Vo4/TXiK9mYUldI/AAAAAAAAhnA/Y4Vfs-tBSRg/s72-c/Schreiben+sporsandevents+001.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7905481937693240877.post-4534077073485236117</id><published>2011-02-27T10:52:00.005+01:00</published><updated>2011-02-27T10:57:23.733+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Triathlon'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Karate'/><title type='text'>"Die Erkenntnis, weiterzukommen, macht stark."</title><content type='html'>Heute zum Frühstück die FASZ gelesen. Wie durch Zufall als erstes auf Seite 22 gelandet - ein Interview mit Extremsportler Marc Sluszny. Mit knapp 50 Jahren ist er aktuell Olympia-Bobpilot für Belgien geworden. Daneben taucht er mit Haien, hat gefochten, liebt Bungeejumping, schwimmt durch den Ärmelkanal und macht viele weitere extreme und/oder ungewöhnliche Sachen. Das halte ihn jung, behauptet er im Interview. Der Reporter fragt verständnislos zurück, wie einen denn Aktionen, die so viel Kraft kosten, jung halten könnten - im Allgemeinen würde extreme Belastung doch eher&amp;nbsp;das Altern fördern. Als ich die Antwort Slusznys las, musste ich grinsen - denn genau so empfinde auch ich meine (naja, zugegeben nicht ganz so extremen ;-) Kraftaufwendungen im Karate oder Triathlon:"Ja, anfangs kostet der Sport viel Kraft. Aber das, was ich tue, gibt mir mehr Kraft zurück. Die Erkenntnis, Schritt für Schritt weiterzukommen, macht stark -&amp;nbsp;nicht ein Titel allein, sondern der Weg dahin. Und deshalb kann auch der zweite oder der vorletzte Platz wichtig sein. Das Bewusstsein, alles gegeben zu haben, ist entscheidend." Morgens in Zeitung&amp;nbsp;direkt so etwas wie Seelenverwandtschaft zu finden, ist ein guter Start in den Tag :-)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7905481937693240877-4534077073485236117?l=andreahaeusler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/feeds/4534077073485236117/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7905481937693240877&amp;postID=4534077073485236117&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/4534077073485236117'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/4534077073485236117'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/2011/02/die-erkenntnis-weiterzu-kommen-macht.html' title='&quot;Die Erkenntnis, weiterzukommen, macht stark.&quot;'/><author><name>Andrea</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05397224954635876913</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_o6BjO4pQc54/Sijr-z74JnI/AAAAAAAAVKs/nlfF9YcK6bE/S220/Haeusler+5.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7905481937693240877.post-530093107732887401</id><published>2011-02-26T00:09:00.002+01:00</published><updated>2011-02-26T00:13:31.788+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Karate'/><title type='text'>Witziges Wischlappentraining bei Volker</title><content type='html'>Als ich heute die Trainingshalle betrat, wurde mir direkt bedeuet, dass ich mir einen der Wischlappen nehmen und unter den Gi stecken sollte...komisch, was sind das für neue Gewohnheiten? Ganz konnte ich das mit dem Lappen unter der Jacke dann auch nicht aufklären und ich nahm ihn später auch wieder heraus. Aber die Lappen blieben - so ungewöhnlich das klingt - Trainingsschwerpunkt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir starteten zu zweit mit gegenseitigen Chudan-Gyaku-Tsukis, später Maegeris. Ich hatte Renate als Partnerin und wir langten ganz schön zu! Weiter gings mit Makiwara-, Sandsack- bzw. Pratzentraining: Die Schwarzgurte sollten an die Makiwaras gehen und auch noch den Schutz abmachen, so dass als Trefferfläche nur das blanke Holz diente. Oha, Makiwara habe ich ehrlich gesagt noch nicht so oft in meinem Trainingsprogramm gehabt und dann gleich ohne Polster? Aber wir sollten diesmal nicht unsere Fäuste durch Dagegenschlagen abhärten - nein, wir sollten Maegeris dagegentreten. 30, 20, 10, 5, jeweils rechts und links. Hierbei sollten wir das Knie nach dem Kick hochhalten und den Fuß nicht absetzen. Irgendwie konnte ich mich dabei nicht so wirklich auf einen festen Tritt konzentrieren. Es war mehr eine konditionelle Herausforderung. Anschließend durften wir die Polster wieder draufziehen und es gab Gyaku-Tsukis. Hier konnte ich mich jetzt auf die Technik und die Intensität konzentrieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun kamen wieder die Lappen zum Einsatz: Wir waren wieder zu zweit und einer von beiden sollte den Lappen, zu einer Wurst gerollt, senkrecht in die Luft halten, etwa Brusthöhe. Der andere sollte nun zunächst Kizami-Tsuki oder Gyaku-Tsuki dagegen schlagen. Hier ging es in erster Linie um die Trefferfläche aber auch um Kondition, denn die Oberstufe sollte sich dabei möglichst frei bewegen. In der nächsten Runde sollte der Lappenhalter dem anderen die Techniken vorgeben. Schließlich sollten wir den Lappen so halten, dass er beinahe wie eine Boxbirne in Jodan-Höhe hing. Jetzt waren alle Techniken frei, auch Geris waren erlaubt, Heito- und Shuto-Uchis, Uraken etc. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zur "Entspannung" bat Volker uns, die Lappen ausgebreitet vor uns auf den Boden zu legen. Jetzt sollten wir versuchen, die Dinger durch das Einrollen unserer Zehen an uns heran zu ziehen. Das machten wir so ca. dreimal. He, ist sicher eine tolle Thrombosegymnastik ;-) Dann gab es nochwas für die Stärkung der Körperspannung: Wir gingen in den Liegestütz, die Hände auf dem Lappen, und sollten jetzt selbigen mit den Händen nach vorne schieben, so weit es grade ging, ohne auf dem Boden zu liegen. Dann durch Anspannend weiterer Muskeln den Lappen und die Hände wieder zurückziehen. Puh, das war echt gut anstrengend!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Blick auf die Uhr verriet uns. dass das Training bald vorbei sein sollte. Eigentlich war noch Kata angekündigt. Und so liefen wir die Heiankatas sowie Tekki 1. Auch hier ließ es sich Volker nicht nehmen, aus speziellen Kata-Sequenzen wahre Muskelfolterübungen zu machen. Besonders hart war das bei der Tekki, die wir in Zeitlupe laufen sollten - da platzt einem schon mal der Schenkel! Auch die Manji-Ukes in der Heian Godan, die wir sicher drei oder vier Minuten unter voller Anspannung der Schultermuskulatur halten sollten, brachten mich an die Grenze meiner Belastbarkeit. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach den Katas gab es dann die Kurzmeditation und dann wurden die Lappen endlich ihrem wahren Verwendungszweck zugeführt: dem Wischen :-)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7905481937693240877-530093107732887401?l=andreahaeusler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/feeds/530093107732887401/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7905481937693240877&amp;postID=530093107732887401&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/530093107732887401'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/530093107732887401'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/2011/02/witziges-wischlappentraining-bei-volker.html' title='Witziges Wischlappentraining bei Volker'/><author><name>Andrea</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05397224954635876913</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_o6BjO4pQc54/Sijr-z74JnI/AAAAAAAAVKs/nlfF9YcK6bE/S220/Haeusler+5.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7905481937693240877.post-3062619956294878917</id><published>2011-02-22T22:18:00.000+01:00</published><updated>2011-02-22T22:18:55.763+01:00</updated><title type='text'>Kumitetraining - Durchhalten, statt Vollgas....</title><content type='html'>Letzten Donnerstag spürte ich einen Erkältungsvirus in mir aufkommen, der mich dann Freitag und Samstag vom Training abgehalten hat. Sonntag habe ich mich wieder zu meiner Katatruppe gewagt - drei Männer und ich....man ist überrascht, wieviel die Kerle quatschen, statt zu trainieren! :-) Naja, diesmal wars mir ganz Recht, so konnte ich mich nicht übernehmen. Gestern Kindertraining geben, naja und heute mal wieder selber im Gi antreten und trainieren. Leider kam ich wegen familiärer Verpflichtungen etwas zu spät, so dass ich das Randori verpasste. Dadurch waren die Muskeln nicht gewohnt warm und ich achtete beim Dehnen darauf, nicht zuviel falschen Ehrgeiz an den Tag zu legen. Das hasse ich ja, wenn schon bei Trainingsbeginn alles nicht so fluppt wie sonst! Naja, man ist ja inzwischen einigermaßen vernünftig und hört auf seinen Körper, auch, wenns schwerfällt....&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anschließend gabs noch ein paar Partnerübungen zum Aufwärmen. Irgendwie war ich noch nicht so richtig in meinem Körper angekommen und leider änderte sich das auch&amp;nbsp; nicht im weiteren Verlauf der Einheit. Es schien mir so, als hätte irgendjemand vergessen, die Handbremse bei mir zu lösen...der Puls war ziemlich schnell am Klopfen und die Motivation war auch nicht berauschend. Apropos "rauschen" bzw. Rausch....genau das fehlte irgendwie heute: der Rausch, die Begeisterung, die Leidenschaft. Aber auch das ist ja mal ein Trainingsziel: die Einiheit trotzdem durchzuziehen und sich das Stimmungstief nicht anmerken zu lassen. Draufgänger statt Drückeberger - zumindest äußerlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Übungen an sich waren eine Wiederholung vom Ende der Einheit der letzten Woche und wirklich nicht schlecht! Mit Partner voreinander, beide gleichzeitig mit dem vorderen Fuß vorsteppen und Gyaku-Tsuki, Tori geht dann einen Schritt vor mit einer Technik seiner Wahl (Oi-Tsuki, Mae-Geri, Mawashi-Geri, Ashi-Barai mit Folgetechnik Oi-Tsuki) und Uke geht einen Schritt zurück, blockt, kontert. Zu Beginn war die zweite Angriffstechnik vorgegeben und wurde wiederholt geübt. Anschießend sollten wir selbst erkennen, welche Technik kommt (ohne Ansage) und entsprechend blocken (oder zumindest schnell genug zurückgehen, was einen Block eventuell unnötig oder nur noch zur Unterstützung erforderlich macht). Das alles mit ständig wechselnden Partnern. Es war echt nicht ohne.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Abschluss gab es für Marc, der sich auf seine nächste Prüfung vorbereitet, noch einmal die Bassai Dai. Ich habe mich auf meine eigene Kata konzentriert, hörte aber hinterher in der Sauna die Kritik des Senseis.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7905481937693240877-3062619956294878917?l=andreahaeusler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/feeds/3062619956294878917/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7905481937693240877&amp;postID=3062619956294878917&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/3062619956294878917'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/3062619956294878917'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/2011/02/kumitetraining-durchhalten-statt.html' title='Kumitetraining - Durchhalten, statt Vollgas....'/><author><name>Andrea</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05397224954635876913</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_o6BjO4pQc54/Sijr-z74JnI/AAAAAAAAVKs/nlfF9YcK6bE/S220/Haeusler+5.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7905481937693240877.post-5281602620118625961</id><published>2011-02-15T21:44:00.002+01:00</published><updated>2011-02-15T21:47:49.948+01:00</updated><title type='text'>Kumite, Sandsack, Pratze</title><content type='html'>He, das war heute wieder Karatetraining ganz nach meinem Geschmack! Es ging wie üblich los mit Randori - heute keine Damenwahl, ich wurde direkt zu Trainer Thorsten Rabeneck gebeten. Thorsten ist immer ein ganz harter Gegner aber heute konnte ich ihm erstaunlich gut Paroli bieten :-) Naja, vermutlich hat er mich auch geschont, aber er hat es sich nicht anmerken lassen ;-) Anschließend ging es, bis Sensei Michael Jarchau eintraf, weiter mit verschiedenen Kumiteformen: Gohon-, Kihon- und Jiju-Ippon-Kumite. Ich hatte Michael Völker als Partner, ein Bär von einem Mann, mindestens eineinhalb Köpfe länger als ich ... das machte natürlich besonders das Gohon-Ippon-Kumite spannend. Aber selbst die unterschiedlichen Schrittlängen machten mir heute keine Probleme und es gab saubere Angriffe, Blocks und Konter. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Inzwischen war Michael Jarchau eingetroffen und er hatte dann für die letzte Dreiviertelstunde ein forderndes Pratzen- und Sandsacktraining für uns vorgesehen: Es gab fünf Stationen, davon zwei ohne Pratze/Sandsack, zwei Pratzen und in der Mitte den Sandsack. Wir übten hieran verschiedene Kombinationen: Zunächst links vor mit Kizami/Gyakutsuki, kurz zurücksteppen und wieder vor mit Tsuki Jodan. Dasselbe dann alle Stationen durch und immer wieder mit steigender Intensität und schließlich dasselbe mit Ausgangsposition rechts vor. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als nächstes eine kleine Variante: Kizami-Gyakutsuki, kurz Kamae und wieder Gyakutsuki, auch links und rechts vor. Dann nach den Faustschlägen Mae-Geri, später Mawashi-Geri und kurz vor Ende der Einheit Yoko-Geri. Hey, da merkte man nicht nur, welches seine Schokoladenseite war, sondern, dass auch zum Teil leider nicht besonders viel Kraft hinter den Techniken lag :-( Wie sagt Risto immer so schön? Die Wahrheit liegt im Sandsack! Wie wahr!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zwischendurch gab es reichlich Kraftübungen wie Kniebeugen mit Mae-Geris zwischendurch, Trizepsdrücken an den Seitenbänken und Liegestützen auf den Fäusten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Ende der Einheit übten wir dann die Kombinationen noch mit Partner: Beide schlugen aus größerer (für eine Trefferwirkung zu große) Distanz zeitgleich Kizami- und Gyakutsuki. Anschließend kam Tori vor - entweder mit Oi-Tsuki, mit Mae- oder Mawashigeri. Auch das klappte weitgehend ganz gut - nur als ich Holger Böing als Partner hatte, war ich entweder schon weg, bevor er mit dem Mae-Geri gestartet war - oder wurde getroffen :-( &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach dem anstrengenden Training freuten sich meine Muskeln heute wieder einmal besonders auf drei ausgiebige Saunagänge :-)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7905481937693240877-5281602620118625961?l=andreahaeusler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/feeds/5281602620118625961/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7905481937693240877&amp;postID=5281602620118625961&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/5281602620118625961'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/5281602620118625961'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/2011/02/kumite-sandsack-pratze.html' title='Kumite, Sandsack, Pratze'/><author><name>Andrea</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05397224954635876913</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_o6BjO4pQc54/Sijr-z74JnI/AAAAAAAAVKs/nlfF9YcK6bE/S220/Haeusler+5.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7905481937693240877.post-5863078289980606023</id><published>2011-02-09T06:26:00.002+01:00</published><updated>2011-02-09T06:47:50.844+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Karate'/><title type='text'>Karate in Roxel</title><content type='html'>Wegen grundlegender Renovierungsarbeiten&amp;nbsp;kann derzeit das Trainingszentrum des SKDM für fünf Tage nicht genuzt werden. Aus diesem Grund lud mein Trainingspartner Torsten mich ein, in seinem Dojo in Roxel mit zu trainieren. Ich hatte bereits zweimal das Vergnügen und wurde diesmal von meinem Vereinskameraden Stephan Schmid begleitet. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach einem kurzen Aufwärmen starteten wir mit Kihon à la Risto. Die Übungen erkannte ich sofort wieder und ich glaube, so, wie wir sie ausführen sollten, habe ich sie auch in meinem Technik-Stenogramm beschrieben :-) Ein Haupt-Trainingsziel gestern&amp;nbsp;war dann das Jiju-Ippon-Kumite, bei dem Torsten uns ebenfalls "finnische" Bewegungsmuster anbot. Wir übten hier mit einigen Partnerwechseln und steigender Intensität. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weiter gings mit Kata, und zwar der Bassai Dai, die wohl die Prüfungskata eines weiteren Trainingsteilnehmers ist. Während er sie zum Abschluss dieses Trainingsteils alleine laufen sollte, bekamen die übrigen Karateka eine Kraftübung in Form von Tsukis im Kiba Dachi. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zwischendurch gabs eine kleine "Abhärtungsübung" zu zweit: Von der Nähe und Intensität her den Drills vom Bunkailehrgang am Wochenende nicht unähnlich führten wir gleichzeitig Blocktechniken mit Kontakt aus - Age Uke, Soto Uke, Uchi Uke, Nagashi Uke und Gedan Barei. Das gibt sicher einige neue blaue Flecke ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als nächstes stand Pratzen- und Präzisionstraining auf dem Programm: Entweder sollten verschiedene Fußtechniken kraftvoll gegen die Pratze getreten werden.&amp;nbsp;Ergänzend konnt das präzise Auftreffen des tretenden Fußes auf einem vor den Bauch des Partners gehaltenen Medizinball geübt werden. Beides wohl nicht meine Königsdisziplinen...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bereits vor Beginn der Einheit hatte Torsten für uns eine Kasten-Matten-Bahn in der Halle aufgebaut. Mit etwas gemischten Gefühlen hatte ich dies zur Kenntnis genommen. Allerdings war das Konstrukt diesmal denkbar "gnädig" für mich: die kleinstmöglichen Kästen wechselten sich ab mit den obligatorischen blauen Turnmatten. Es war mir ganz gut möglich, hier einige Übungen mit zu machen. Bei einigen anderen musste ich dann allerdings wieder passen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Abschluss gab es noch eine Viertelstunde freies Training, die ich mit Torsten für die Kanku Sho und die Jitte nutzte. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fazit: Ein abwechslungsreiches und intensives Training mit viel Spaß! Bin gerne wieder mal dabei :-)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7905481937693240877-5863078289980606023?l=andreahaeusler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/feeds/5863078289980606023/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7905481937693240877&amp;postID=5863078289980606023&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/5863078289980606023'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/5863078289980606023'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/2011/02/karate-in-roxel.html' title='Karate in Roxel'/><author><name>Andrea</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05397224954635876913</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_o6BjO4pQc54/Sijr-z74JnI/AAAAAAAAVKs/nlfF9YcK6bE/S220/Haeusler+5.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7905481937693240877.post-8178501762029397606</id><published>2011-01-31T22:30:00.008+01:00</published><updated>2011-02-01T06:12:50.498+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Karate'/><title type='text'>Karate-Lehrgang in Münster bei Sensei Julian Chees</title><content type='html'>&lt;span style="color: black; font-size: x-small;"&gt;&amp;nbsp;(geschrieben von Torsten Uhlemann)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;span style="color: black;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;"Das ist doch nur Kata, kein richtiges Karate!“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seit Monaten klingelt mir dieser Spruch unserer Vorsitzenden hinsichtlich meiner Kata-Leidenschaft in den Ohren! Der gestrige Lehrgang bei Sensei Julian Chees scheint nun, nach monatelanger harter Überzeugungsarbeit in sonntäglichen Kata-Workshops, auch bei „Kumite-Icky“ Wirkung gezeigt zu haben! In zwei über zweistündigen Einheiten „genossen“ die Lehrgangsteilnehmer Kata-Training vom Feinsten!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der ersten Einheit lag der Schwerpunkt auf den Sentei-Katas. Schon der Beginn der Einheit forderte uns bis aufs Äußerste: „Yoi! Bassai Dai!“ kam es vom Sensei und dann ließ er uns die Kata vier-fünfmal ohne Pause laufen. Erst danach kamen die ersten Erläuterungen zur Eingangstechnik. Von vielen immer wieder falsch gemacht, erklärte uns der Sensei, dass das Hochreißen des Knies und die gleichzeitige Ausholbewegung keine separate Technik seien. Er demonstrierte dann eindrucksvoll, wie man sich nach vorne fallen lassen und sich durch das Hochreißen des Knies abfangen sollte. Das macht die Technik und den Auftakt der Kata bedeutend dynamischer und kraftvoller: „Die Festung stürmen“, die Übersetzung von Bassai, erhält ihre wahre Bedeutung! Anschließend übten wir dies ausführlich. Auch das Überdrehen der Hüfte in Gyaku-Hamni für die Gyaku-Uchi-Uke und Gyaku-Soto-Uke wurden noch einmal besonders betont. „Extra!“ beschrieb der Sensei immer wieder die Details, die er besonders betont haben wollte. „Extra“ waren in diesem Fall die Arbeit der Hüfte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Abwechslung brachte dann eine Bunkai-Übung, wobei wir einen Mae-Geri mit Uchi-Uke fangen sollten und uns dann in einer eleganten Drehbewegung unter(!) dem Bein des Gegners hindurchdrehen sollten, um dann mit Chudan-Tsukis zu kontern. Sensei Chees demonstrierte sehr eindrucksvoll, dass diese Technik auch bei einem deutlich kleineren Gegner funktionieren kann. Wir mühten uns redlich und auch wenn unsere Trainingspartner freundlicherweise ihr Bein extrem hoch hielten, war bei den meisten von uns von Eleganz nicht mehr viel zu erkennen, wenn es den überhaupt auch nur ansatzweise gelang! Danach gab es wieder die Kata. Besonderes Gewicht legte Julian dann auf die letzten beiden Bewegungen. Er wollte die abgedrehte Shuto-Uke-Haltung vor dem Kiai als „verstecktes Kamae“ interpretiert sehen und deshalb sollten wir die Ausholbewegung für den abschließenden Shuto-Uke erst im letzten Augenblick machen und nicht schon vor oder beim Suri-Ashi. Dieses späte Ausholen und die daraus resultierende Dynamik war wieder ein „Extra“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ohne Pause ging es dann weiter mit der Kata Enpi. Auch hier liefen wir die Kata zunächst zwei-dreimal, bevor einige Aspekte herausgegriffen wurden. Als außerordentlich gefährlich erwies es sich hier, hinter Icky zu stehen: Voll Übereifer (gepackt vom Kata-Fieber?) wartete sie das Kommando für den Sprung nicht ab, sondern sprang – und landete beinahe auf mir! Zum Glück konnte ich gerade noch ausweichen, ansonsten wär’s wohl ein Ippon geworden!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei der Detailarbeit stand die Startbewegung im Fokus. Das Wegsetzen des linken Beines aus der Anfangshaltung sollte nur schulterbreit erfolgen. Beim „Abknien“ darf das Knie nur ca. eine faustbreit von der Ferse des vorderen Beines entfernt sein. Und das Knie darf nicht aufgesetzt werden, sondern muss knapp über dem Boden „schweben“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als nächstes kam das erste „Extra“ der Enpi dran: Hüfteinsatz beim Umsetzen von Zenkutsu-Dachi in Kiba-Dachi, Hüfteinsatz beim Age-Tsuki. Zur Vertiefung gab es Bunkai zur typischsten Technik-Kombination der Enpi: Gedan-Barai gegen Mae-Geri, Age-Tsuki als Block gegen den folgenden Gyaku-Tsuki, dann Soto-Uke gegen einen weiteren Tsuki mit Eintauchen und Gedan-Tsuki. Interessant war dann, dass wir das Zurückschnellen mit dem Gedan-Barai nach hinten quasi als Ashi-Barai ausführten, um unseren Partner zu Fall zu bringen. Der Gedan-Barai diente als Tetsui oberhalb des Knies dazu, den Ashi-Barai zu unterstützen. Auch diese Übung gestaltete sich in der Umsetzung als deutlich schwerer, als sie bei der Demonstration durch Sensei Julian ausgesehen hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Abschluss gab es noch ein paarmal die Kata. Während der Ausführungen wurde uns ein weiteres „Extra“ nahe gebracht: Das kontrollierte Absetzen nach dem ersten Kiai. Wir sollten die Balance halten und den Fuß sanft und kontrolliert, ohne Geräusch aufsetzen. Beeindruckt hat uns der Sensei noch mit Demonstration, wie die Techniken Kokutsu-Dachi/Gedan-Barai und Kiba-Dachi/Bo-Uke aussehen können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach der Enpi stand Kanku Dai auf der Tagesordnung. Diese Kata liefen wir ebenfalls mehrmals, bevor es in die Detailarbeit ging. Als „Extra“ wurde wiederum besonderer Wert auf den Hüfteinsatz gelegt. Als zweites „Extra“ sollten wir den Kokutsu-Dachi mit Gedan-Shuto-Uke nach dem Abtauchen extrem tief und lang machen. Natürlich gab es auch wieder eine Bunkai-Übung zur Kanku Dai: Block eines Mae-Geris mit Nagashi-Uke und Tsuki aufs Knie, dann Jodan-Juji-Uke gegen Tsuki. Den Arm des Gegners fassen, darunterher drehen und ihn über den blockierten Ellenbogen zu Boden bringen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Abschließend liefen wir die Kata dann noch einige Male. Zum Doppeltritt am Ende gab uns Julian zwei Möglichkeiten: Als Nidan-Geri, also ohne Sprung (für diejenigen unter uns mit Knieproblemen) oder als Mae-Tobi-Geri.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der ein oder andere unauffällige Blick zur Uhr zeigte: Nur noch wenige Minuten! Und eigentlich waren die Meisten von uns schon auf Yame und Abgrüßen eingstellt, als Julian die Jion ansagte. Wie gehabt liefen die Kata zweimal. Als letztes „Extra“ dieser Einheit wurde uns die Armhaltung bei der „Bogenschuss-Haltung“ am Ende der Kata ans Herz gelegt. Der zurückziehende Arm sollte mit der Faust an der Brust anliegen. Zusätzlich sollte der Daumenknöchel heraus gedrückt werden wie in der Hangetsu. Bunkai machten wir zu dieser Kata keine.&lt;br /&gt;Wer nun dachte, nach der Jion sei die Einheit beendet, hatte sich geschnitten. Als Abschluss ließ uns der Sensei noch seine spezielle Übung zum Trainingsende absolvieren: Suri-Ashi vorsteppen mit Kizami-Tsuki. Einmal, zweimal, dreimal, dann Mawate und zurück. Die letzten zwei Bahnen mit Kiai bei jeder Technik. Dann endlich Yame!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erschöpft ging es zum Duschen, die leider kein warmes Wasser mehr versprühten. Die viel zu lange Pause (3 Stunden) zwischen den Einheiten nutzten Connie, Icky, Holger, Andy und ich, um uns im Café Pablo ein wenig zu stärken und aufzuwärmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor der zweiten Einheit machte ein Gerücht die Runde: Die Oberstufe würde die Kata Unsu machen! Eine meiner Lieblingskatas und eine große Herausforderung. Ich hatte bereits das Vergnügen, diese Kata auf zwei Lehrgängen im letzten Herbst ausführlicher zu trainieren. Doch fehlten immer noch ein paar „Kleinigkeiten“ und von einem Unsu-Training bei Sensei Julian Chees „träume“ ich seit Jahren!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun, in der Trainingseinheit verschwendeten wir keine Zeit mit einem Aufwärmprogramm. Es ging sofort mit den „ersten“ Techniken der Kata los. Das waren jedoch keine Ippon-Nukite in Neko-Ashi-Dachi, wie viele bei der Unsu erwartet hätten. Also doch nicht die Unsu? Tja, wer Lehrgänge bei Julian kennt, weiß, dass er gerne mit dem Ende der Kata beginnt und später wieder darauf zurück kommt. Wir begannen also mit Mawashi-Ukes, Age-Uke und Gyaku-Tsuki den vier letzten Techniken der Unsu! Die Mawashi-Ukes übten wir dann zu dritt partnerweise: blocken, übernehmen, weiterführen und dann mit Teisho kontern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Danach ging es Schritt für Schritt oder vielmehr Technik für Technik mit der Kata weiter. Die ersten „Extras“ waren die Ausführung des Ippon-Nukite senkrecht nach unten und die Fuß-und Hüftbewegung beim Vorgehen im Neko-Ashi-Dachi. Es folgten weitere, wie eine spezielle Fußhaltung des am Boden „liegenden Fußes“ bei den Mawashi-Geris oder auch wiederum die Idee des „versteckten Kamae“ bei den Keito-Uke/Teisho-Uke mit Wechselschritt. Durch die zahlreichen „Extras“ und seine grandiosen Demonstrationen, vermittelte uns Sensei Julian die Komplexität dieser außergewöhnlichen Kata. Als wir schließlich zum Höhepunkt der Kata kamen, dem Sprung, hatten wir schon viel Material zum Nachdenken und Üben aus dem Training mitgenommen. Zunächst ließ uns Julian den Mikazuki-Geri in zwei Möglichkeiten trainieren. Als erstes sollten wir den Mikazuki-Geri treten und uns dann um 360 Grad drehen, um dann abzutauchen und tief abzusetzen. Die zweite Variante sah vor, zunächst um 180 Grad zu drehen, dann den Mikazuki-Geri zu treten und weiterzudrehen. Für den Sprung an sich gab der Sensei dann aber nur den knappen Hinweis, dass man das rechte Bein, also das Schwungbein hochreißen solle und dann im Sprung das andere Bein ebenfalls hochschlagen solle. Er machte es vor und es sah mal wieder spielerisch einfach aus und gelang ihm auch mit tramwandlerischer Sicherheit. Über die meisten unserer Versuche, decken wir lieber den Mantel des Schweigens. Es wartet noch viel Arbeit auf uns!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Belebt und angereichert wurde das Training durch mehrere Bunkai-Einlagen. Zunächst nahmen wir die Neko-Ashi-Dachi/Ippon-Nukite Sequenz vom Anfang der Kata vor. Julian verlangte hier von uns, nach dem Keito-Uke den geblockten Arm des Gegners, ähnlich wie bei den Mawashi-Ukes, mit den anderen Arm herunterzuführen, um dann den Weg frei zu haben für den Konter mit Ippon-Nukite zum Kehlkopf. Mit Icky habe ich dann noch den Ashi-Barai versucht, um den Partner aus dem Gleichgewicht zu bringen, den Konter noch effektiver zu machen und noch näher an der Kata zu bleiben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eigentlich sollte es das dann schon gewesen sein, so dachte zumindest der Sensei kurzfristig, bis er auf die Uhr gesehen hatte und feststellte, dass er noch gut eine halbe Stunde Trainingszeit zu füllen hatte. Also ging es flugs an die nächste Bunkai-Kombination. Diesmal sollten wir die Sequenz unmittelbar vor dem ersten Kiai mit Partner trainieren. Ein Tsuki-Angriff wurde aus der Wendung mit Tate-Shuto-Uke geblockt. Dann folgte der Mae-Geri-Kekomi, Gyaku-Tsuki und im Ansetzen Oi-Tsuki. Für das Absetzen hatte sich julian aber noch etwas ganz besonders perfides ausgedacht: Wir sollten unseren rechten Fuß unmittelbar hinter der Ferse des vorderen Beins des Partners absetzen und ihn durch das Vorschieben des Knies und Unterschenkel zu Fall bringen. Der seitliche Druck auf den Unterschenkel des Partners hebelte ihn dann aus. Als durchaus schwierig gestaltete sich die Fixierung und der korrekte Ansatz für den Hebel. Aber an sich, erwies sich diese kleine, unscheinbare Bewegung als äußerst effektive Technik.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um ein Gefühl für die Techniken zu bekommen, ließ uns Julian als Nächstes den Sprung am Partner trainieren. Mikazuki-Geri und anschließend Ushiro-Geri mit ständigem Bodenkontakt erwiesen sich als durchaus machbar. Eingesprungen sah es da schon ganz anders, obwohl wir im Prinzip nur die Hälfte der Rotation aus der Kata absolvieren mussten. Nach einigen zaghaften Versuchen gelang dann doch der ein oder andere eingesprungene Geri ganz passabel. Kontrolle, Zielgenauigkeit und technisch korrekte Ausführung bieten jedoch jedes für sich noch ein weites Feld für Verbesserungen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als letzte Bunkai-Übung beschäftigten wir uns wieder mit den Mawashi-Ukes und dem Ende der Kata. Der Verteidiger sollte mit Mawashi-Uke blocken, Teisho kontern, dann einen weiteren Angriff mit Age-Uke blocken und Gyaku-Tsuki kontern, bevor ein abschließender Mae-Geri mit Ryu-Yoko-Gedan-Barai beim Zurückgehen in die Yame-Position abgewehrt werden sollte. Nach einigen anfänglichen Schwierigkeiten gelang uns auch diese Anwendung durch eine kleine Variation nahezu perfekt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Abschließend liefen noch zweimal die Kata. Beim zweiten Mal ohne Kommando, getrennt nach Schwarzgurten und Farbgurten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie zuvor in der ersten Einheit hatte Sensei Julian aber noch ein „Schmankerl“ zum Schluss: Aus einem hohen Kiba-Dachi sollten wir zunächst einmal einen Sprung rechtsherum um 90 Grad absolvieren, dann linksherum. Anschließend das Ganze jeweils um 180 Grad. Vermeintlicher Höhepunkt war dann der Sprung um 360 Grad je einmal links- und rechtsherum. Doch die Krone setzte dem Ganzen erst die letzte Forderung unseres Senseis auf: Im Sprung eine Drehung um 360 Grad und vor dem Aufsetzen auf dem Boden einen Rentsuki ausführen! Eigentlich ganz einfach, wenn man vom Springen, Drehen und Schlagen einmal absieht!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese „nette“ Übung setzte den Schlusspunkt unter einen denkwürdigen Lehrgang. Vielen Dank an Sensei Julian Chees, der uns durch seine freundliche und charismatische Art die Welt der Kata näher gebracht hat. Für die einen gab es viel Neues zu lernen und zu erfahren, für andere zahlreiche Details, mal größere, mal kleinere, an denen noch zu arbeiten ist. Auch unsere „Kumite-Icky“ ließ sich während des Lehrgangs dazu hinreißen, ihre Faszination für die Demonstrationen des Senseis zum Ausdruck zu bringen. Sie war von der Eleganz und Ästethik schier hin und weg! Und dass, wo sie mir doch immer wieder vorhält, dass Karate nur effektiv sein müsse und nicht gut aussehen! Aber effektiv war der Lehrgang ja auch: Er erwies sich als besonders nachhaltig. Zweimal zwei Stunden intensives Training zeigten ihre Wirkung. Abends auf dem Sofa war ich kaum noch in der Lage, auch nur einen Finger zu rühren. Und ich weiß, dass es nicht nur mir so ging! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber, es war ja „nur Kata, kein richtiges Karate“!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7905481937693240877-8178501762029397606?l=andreahaeusler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/feeds/8178501762029397606/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7905481937693240877&amp;postID=8178501762029397606&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/8178501762029397606'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/8178501762029397606'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/2011/01/das-ist-doch-nur-kata-kein-richtiges.html' title='Karate-Lehrgang in Münster bei Sensei Julian Chees'/><author><name>Andrea</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05397224954635876913</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_o6BjO4pQc54/Sijr-z74JnI/AAAAAAAAVKs/nlfF9YcK6bE/S220/Haeusler+5.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7905481937693240877.post-4272922422305260924</id><published>2011-01-22T21:20:00.008+01:00</published><updated>2011-01-23T11:40:42.016+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Karate'/><title type='text'>Der Kungfu-Panda und das Sprungkrafttraining</title><content type='html'>Letzte Woche war ich für ein Karatetraining zu Gast im Dojo meines Trainingspartners Torsten. Wir trafen uns zu dritt in der Turnhalle der Marien-Grundschule in Roxel: Torsten, sein Kohai Antonio und ich. Vor dem Training wandelten Antonio und ich die Turnhalle zum Dojo um: Wir befestigten einige Spiegel mit Klettvorrichtung an einer Hallenseite und richteten ein Shomen ein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zu Beginn der Einheit wärmten wir uns eigenständig auf. Torsten hatte schon angekündigt, dass er mit mit unbedingt ein Sprungkrafttraining durchführen wollte, damit ich bei den Karate-Sprüngen oder auch den Suri-Ashis nicht mehr immer "etwas ganz Besonderes" bin. Als er dann während unserer Aufwärmphase jedoch begann, eine Kastentreppe, bestehend aus vier Kästen in verschiedenen Größen und Matten dazwischen, aufzubauen, wurde mir doch ganz anders. Nunja, er konnte ja nicht wissen, dass ich seit meiner Grundschulzeit eine Geräteturnphobie habe! Schon damals hing ich immer wie ein nasser Sack am Reck oder stieß mir die Knie an den Kästen. Es war keine Freude und katastrophal wurde es, als meiner Turnlehrerin in der fünften Klasse vor der ganzen Klassengemeinschaft der Satz:"Andrea, du Trampel!" entfuhr! Im Grunde hatte sie ja Recht, aber ich hatte natürlich jetzt einen Stempel aufgedrückt bekommen, den ich bis heute nicht losgeworden bin. Außerhalb des Schulsports vermied ich künftig alle Sportarten, bei denen man sich grazil, leicht und mit Sprüngen bewegen musste. Fünf Jahre Jazztanz und danach Karate (beides Sportarten, bei denen man "trampeln" darf und eben nicht grazil sein muss) ließen mich meine Unsportlichkeit nach und nach vergessen. Bis letzte Woche.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach einer schönen und intensiven Einheit mit viel Kihon, Kata und Kumite sowie einigen Pratzenübungen zur Verbesserung meiner Trittkraft, rannten Antonio und Torsten&amp;nbsp;plötzlich wie zwei junge und übermütige Pferde auf die Kästen zu, drauf und drüber. Und dann sollte ich. Und konnte nicht. Ich stand wie blöd vor dem ersten Kästchen und hatte einfach nur Panik! Panik davor, mit dem Kinn gegen den nächsten Kasten zu fallen, Panik davor, mir ungeschickt den Knöchel zu verrenken, Panik vor der Schmach und der Blamage, wenn ich an den Kästen kleben bliebe und nicht drüber käme. Die ersten Punkte traten zum Glück nicht ein. Leider blieb ich aber wirklich bei einem kläglichen Treppenbewältigungsversuch an Kasten Nummer vier, der mir bis auf die Brusthöhe ging, wie ein nasser Sack kleben, strampelte höchst unwürdig mit den Beinen und ließ mich schließlich, ohne dass ich den Kasten hätte bewältigen können, rückwärts, mit dem Hintern zuerst, wieder runter gleiten. Wie peinlich! Und das vor den Augen meines Trainingspartners, der sich so viel Mühe mit mir gegeben hatte!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich war echt ziemlich frustriert anschließend. Ich weiß ja, dass ich kein Sprungtalent bin. Naja und Torsten weiß&amp;nbsp;jetzt auch, dass er mit mir ganz klein anfangen muss bei diesem Trainingsteil. Wir haben vereinbart, beim nächsten Mal mit weniger hohen Kästen zu beginnen. Aber wenigstens geb ich nicht auf. Es ist an der Zeit den Stempel der Kindertage loszuwerden......&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7905481937693240877-4272922422305260924?l=andreahaeusler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/feeds/4272922422305260924/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7905481937693240877&amp;postID=4272922422305260924&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/4272922422305260924'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/4272922422305260924'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/2011/01/der-kungfu-panda-und-das.html' title='Der Kungfu-Panda und das Sprungkrafttraining'/><author><name>Andrea</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05397224954635876913</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_o6BjO4pQc54/Sijr-z74JnI/AAAAAAAAVKs/nlfF9YcK6bE/S220/Haeusler+5.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7905481937693240877.post-6707874996240014657</id><published>2011-01-22T19:47:00.004+01:00</published><updated>2012-01-27T06:18:44.545+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Risto'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Karate'/><title type='text'>Risto-Intensiv, das Technik-Stenogramm</title><content type='html'>Montag, 3.1., 12:30 – 14:30 &lt;br /&gt;Erstes Training,&amp;nbsp;alle Graduierungen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beginn: zu zweit zusammen, eine Armlänge voneinander entfernt, im Heisoku Dachi stehen, spiegelverkehrt Tsuki, Faust ca. 1 cm voneinander entfernt. Auf Zählen Tsukis. Aufpassen, dass man nicht gegeneinander schlägt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann beide Reihen nach vorne schauen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Links vor ZK, Gyaku-Tsuki im Stand, zurückziehen und wieder vor. Beim Zurückziehen darauf achten, dass der hintere Oberschenkel ausgedreht wird. Dann Gyaku-Tsuki auf zwei Zeiten. Erst Schwerpunkt vorschieben, dann Hüfte den Ellenbogen losschicken lassen. Mit dem Ellenbogen schlagen, nicht mit der Faust! Nicht ausholen! Schultern runter, hinteren Ellenbogen runter, nicht so weit zum Rückgrat ziehen (das wäre bei einer Blocktechnik richtig, hier nicht!)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nächste Übung: In zwei Reihen stehen, um 90 Grad drehen, so dass man nicht nach vorne, sondern auf den Rücken des Nachbarn blickt. Jetzt das vordere Bein (also das, was zum Trainer zeigt) mit der Ferse rausstrecken, so dass man quasi falschrum Zenkutsu steht. Auf der Stellen drehen und ein bisschen hochkommen, in der zweiten Zeit runtersacken und den Tsucki losschießen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun links vor in ganz hohem ZK stehen. Hände chudan kamae. Vorderes Bein vorschieben, aber Schwerpunkt hinten lassen. Vordere Schulter darf nach vorne gehen, hintere nicht. Nase nach vorne. Auf Zeit zwei Schwerpunkt nach vorne, auf drei schickt die Hüfte den Ellenbogen los. Oberkörper weit rumdrehen, Rumpfdrehung. Ferse des hinteren Beines hoch. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als nächstes Kombination: Hinteres Bein unter den Schwerpunkt ziehen, vorderes Bein nach vorne schieben (mit dem Unterschenkel zuerst). Hierbei kommt man hoch. Gewicht nach vorne schieben und Schwerpunkt tief, Rumpf drehen. Jetzt das andere Bein vor und den anderen Arm. Mit Partner. Nicht ausholen. Achten, dass das hintere Bein nicht seitlich wegrutscht und der Druck zur Seite geht. Rumpfdrehung beahten. Den Partner überrennen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lange mit Partner geübt. Dann zu dritt: Einer übt an einem Partner, der Dritte korrigiert. Im Wechsel. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schließlich zwei Reihen. Eine Reihe an der einen Dojoseite. Andere Reihe macht Kombination: Vorkommen im Sochin-Dachi mit Tsuki Jodan, im Stand Gyaku-Tsuki, Ferse hoch. Jetzt vorderes Bein vorshieben, Schwerpunkt hinten lassen (wie oben). Von hinten Gewicht nach vorne schieben, Gyaku-Tsuki, Bein und Arm wechseln. Partner korrigieren sich gegenseitig. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Abschluss drei Runden locker Randori. Voker, Srkupi, Robert. Robert fegt viel und gerne. Habe ihn aber auch mit Gyaku-Tsuki Jodan und Chudan getroffen. Hinterher, zum Cool-Down noch folgendes geübt. Tori greift an mit Gyaku-Tsuki, geht hinterher mit einer leichten Drehung und Tsuki &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fazit erste Einheit: Kombinationen auf höchstem Niveau, nicht immer leicht umzusetzen! Viele Ansätze und Gedankengänge, die man mit nach Hause nehmen muss!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schwerpunkt Gyaki-Tzuki&lt;br /&gt;1 im Stand Grundschule &lt;br /&gt;1 1 1 vor in Sochin-Dachi Oi-Tzuki – Gyaku-Tzuki &lt;br /&gt;1 1 2 Kamei und vorderer Fuß leicht zurück &lt;br /&gt;1 1 3 vorderer Fuß wieder vor mit überlaufenden Gyaku-Tzuki&lt;br /&gt;1 1 4 Ein Schritt vor mit überlaufenden Gyaku-Tzuki &lt;br /&gt;1 2 1 im Stand Belastung hinten &lt;br /&gt;1 2 2 Belastung vor – Hüfte eindrehen, hinteren Hacken aufstellen und alle Zehen fest auf den Boden &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1 3 mit eingleiten 1 – 2-3 &lt;br /&gt;1 3 1 1 – Belastung auf den hinteren Fuß (Schulter fällt) &lt;br /&gt;1 3 2 2 – gerade nach vorn die Belastung (Flugphase) &lt;br /&gt;1 3 3 3 – Hüfte vor – Ellenbogen strecken, hinteren Hacken hoch &lt;br /&gt;1 3 4 - aus dem vorderen Knie zurück federn einzeln üben&lt;br /&gt;1 3 5 aus dem vorderen Knie zurück gleiten in „Ausgangsstellung“ einzeln üben&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1 4&lt;br /&gt;1 4 1 vor in Sochin-Dachi Oi-Tzuki – Gyaku-Tzuki &lt;br /&gt;1&amp;nbsp;4 2 Kamei und vorderer Fuß leicht zurück &lt;br /&gt;1 4 3 vorderer Fuß wieder vor mit überlaufenden Gyaku-Tzuki &lt;br /&gt;1 4 4 Ein Schritt vor mit überlaufenden Gyaku-Tzuki &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;wichtige Merksätze &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1. nicht an die Faust denken, sondern an die Streckung des Ellenbogens &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;18:00 – 20:00 - zweite Einheit:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Start in vier Reihen. Li vor ZK, Gyaku-Tsuki, zurückziehen und dabei eine Schrittbreite nach rechts gleiten. Wechselsprung. Gyaku-Tsuki ….&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann zum Partner umdrehen, also zwei Doppelreihen. Beide Gytsuki vor und zurück, Bühnenseite vor mit Gyakutsuki, zurückziehen und einen Schritt vorgehen. Dann wieder seitlich, „Partnerwechsel“ und der andere vor. Dann dasselbe mit zweimal vorgehen der einen Seite. Sehr anspruchsvoll.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann Jiju-Ippon Kumite. Zurück Soto-Uke, vor Gyaku-Tsuki. 45 Grad raus Age-Uke, vor Gyaku-Tsuki. Nagashi-Uke, vor GyTs. Immer aufpassen, ob links oder rechts. Haben uns das immer vorgesagt, damit wir uns nicht anrempeln. Man hatte immer den nächsten Partner aus der gegenüberliegenden Reihe als Anguck-Partner beim Konter. Beim Konter darauf achten, dass der Block erst mit dem Zurückziehen des Beines kommt. Hintere Schulter runter. Alle Techniken tief. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann noch viel Partnertraining. Erst Bewegung geübt. Tief, tief, tief. Vor und tief. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit Partner auf diesen reagieren. Einer bewegt sich rhythmisch vor und zurück. Der andere reagiert darauf. Hinterer Fuß bleibt stehen. Vorderer Fuß geht leicht vor und raus. Schultern bleiben auf der Stelle. Irgendwann den Rhythmus brechen und dem Partner ein kleinwenig zuvor kommen. Gyakutsuki und Armwechsel (wie vorher schon geübt). Wichtig: nicht an das Schlagen denken, sondern an das Zurückziehen des vorderen Armes. Den Partner etwas überrennen anschließend. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Locker Partnertraining, Randori. Erst Sven, dann Jukka. Erwischt... Dann noch Liegestütze mit Partner: 10, 15, 20, 15, 10. Mit Jukka. Dann noch „Vollkontakt“ (im Heisoku Dachi voreinander, Handflächen gegeneinander und durch Anstupsen versuchen, den Partner aus dem Gleichgewicht zu bringen). &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schwerpunkt Gyaki-Tzuki&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1 Wiederholung aus Einheit 1.1 und Erwärmung&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1 1 1 Partnerwechselübung – groß vorn belasten und zur Seite abdrücken, Arm und Hüfte schließen zur gleichen Zeit, Sprungwechsel, vorn belasten...&lt;br /&gt;1 2 2m Abstand der Partner&lt;br /&gt;1 2 1 Vorn Belasten mit Gyaku-Tzuki und daraus zur Seite abdrücken (damit Partnerwechsel)&lt;br /&gt;1 2 2 bei nächsten Partner einen überlaufenden Gyaku-Tzuki ausführen (Partner geht zurück)&lt;br /&gt;1 2 3 Vorn Belasten mit Gyaku-Tzuki und daraus zur Seite abdrücken (damit Partnerwechsel)&lt;br /&gt;1 2 4 bei nächsten Partner einen überlaufenden Gyaku-Tzuki ausführen (Partner geht zurück)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1 1 5 Angriff wechselt&lt;br /&gt;1 3 Angriff mit Kizami-Tzuki + Gyaku-Tzuki&lt;br /&gt;1 3 1 Verteidigung mit Age-Uke + Gyaku-Tzuki (Ausweichen zur jeweils korrekten Seite, Blick auf den nächsten Partner in der Reihe)&lt;br /&gt;1 3 2 Verteidigung mit Nagashi-Uke + Gyaku-Tzuki (Ausweichen zur jeweils korrekten Seite, Blick auf den nächsten Partner in der Reihe)&lt;br /&gt;1 3 3 Verteidigung mit Sote-Uke + Gyaku-Tzuki (Ausweichen zur jeweils korrekten Seite, Blick auf den nächsten Partner in der Reihe)&lt;br /&gt;2 2 1 Wendung (wie Heian Shodan)&lt;br /&gt;2 2 2 über das Standbein zu Neko Ashi Dashi&lt;br /&gt;2 2 3 spitzen Fuß gerade durch ziehen, halbe Schrittlänge und Belastung bleibt auf dem „Sitzbein“&lt;br /&gt;2 2 4 Gedrehte Streckung des „Sitzbeines“ und Ausführung Armtechnik&lt;br /&gt;2 2 5 ein Schritt vor mit Oi-Tzuki&lt;br /&gt;2 2 6 90° Wendungen (im Quadrat)&lt;br /&gt;2 2 7 180° Wendungen (in Linie)&lt;br /&gt;2 3 1 Vor und zurück belasten, dabei den Abstand der Füße nicht verändern&lt;br /&gt;2 3 2 identisch Partner (er vor – ich vor)&lt;br /&gt;2 3 3 spiegelnd den Partner (er vor – ich zurück)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2 4 zyklische Bewegung des Partners mit Konterantwort&lt;br /&gt;2 4 1 wenn Partner vor kommt nur kurz den Fuß raus stellen (nach vorn)&lt;br /&gt;2 4 2 Takt mit gehen&lt;br /&gt;2 4 3 bei Konter etwas früher mit langem überlaufenden Gyaku-Tzuki kontern (diese Bewegung beruht auf der in Einheit 1.1 gelehrten Bewegung)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;3 1 Powerpack &amp;amp; Ausklang&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;3 1 1 5 – 10 – 15 – 20 – 15 – 10 – 5 Liegestütze&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;3 1 2 5 Punkte Vollkontakt&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;wichtige Merksätze &lt;br /&gt;1. Fuß vor – Knie vor (linker Fuß vor → rechtes Knie)&lt;br /&gt;2. Fuß bewegen ist langsam – Oberschenkel bewegen ist schnell&lt;br /&gt;3. schnelle Rumpfdrehung ist das A &amp;amp; O (links-rechts)&lt;br /&gt;4. den Tzuki offen und mit ganzem Körper und aus tiefsten Herzen ausführen&lt;br /&gt;5. Kontern beginnt mit 1. Merksatz – dann mit Nase vor – dann mit Technik&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dienstag, 4.1., 12:00 – 15:00 - dritte Einheit &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Start um 12 Uhr, vorher hatten die Braungurte Danvorbereitung. Erster Schreck: Lydia liegt im Krankenhaus mit Herzmuskelentzündung! Ist aber wohl noch Frühstadium. Dennoch ist für sie der Lehrgang zuende – bis Donnerstag Krankenhaus, danach Verlegung nach Mannheim in Spezialklinik. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kalte Füße….dagegen hilft: Ashi-Barais zum Aufwärmen. In vier Reihen trainiert. Wieder und wieder. Oberschenkel parallel, Unterschenkel vorschnappen, Knie und Unterschenkel hoch/zurückziehen. Alles schnauft! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kihon. Gedan Barai nach vorne schlagen, nicht nach unten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vorgehen Oi-Tsuki. Mit dem Ellenbogen schlagen, erst Knie vor, vorderes Bein belasten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sanbon-tsuki. Beim letzten Tsuki die Schultern nicht mehr bewegen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Rückwärts Age-Uke, Mae-Geri, Absetzen Gyaku-Tsuki. Beim Mae-Geri bleibt das Knie oben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Icky, Du weißt doch so viel. Sag mal, wer hat gesagt, dass man die Atmung nicht hören soll?" &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Soto-Uke oben ausholen &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sto-Uke aufpassen: ohne Spannung ausholen, gleich beim Belasten des vorderen Beins beim Loslaufen. Aufpassen – nicht stechen! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sto-Uke vor und rückwärts. Am Standbein keine Pause machen, am Standbein vorbeiziehen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sto-Uke vor und zweimal hintenrum vor. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sto-Uke vor, Ushiro-Geri, Absetzen mit Gyaku-Tsuki. Beim Absetzten nach dem Ushiro bleibt das Knie hoch. Vorübung dazu. Mit Partner, einer steht frontal, bietet sich an, der anderen steht seitlich, Oberschenkel parallel, Ferse hoch. Kamae zur Seite. Hüfte erst seitlich, dann Knie hoch und vor zum Partner, mit dem Tsuki absetzen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann dem Partner den Rücken zudrehen, Beine wie vor, Drehen, seitlich, Knie, Absetzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kata: Heian Godan. Am Anfang Kopf da lassen, wo er ist, "Nagel im Kopf". Nur Fuß seitlich. Doppelblock nach vorne, nicht nach unten. Dann ohne Pause die Fäuste nach oben führen, Fäuste öffnen. Hände zur Seite, Handflächen aufeinander legen. Strecken, Tsuki. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was war nochmal mit der anschließenden Bewegung? Ausholen? Beim Ausholen darauf achten, dass erst der Arm vorne gestreckt wird, dann zur Seite geführt und auf den letzten cm die Hand gedreht wird. Hüfte erst zum Schluss drehen. Beim Absetzen das gesamte Gewicht in den Block setzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei den Manji- Ukes die Schultern runter nehmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bassai Dai. Sto-Ukes ohne Kraft ausholen, ohne Pause und nicht stehen. Bei den Kokotsus am Ende die Oberschenkel zusammenführen, nicht „tapsen“. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schwerpunkt Grundschule und Kata&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1 Grundschule wie 2. Dan DJKB&lt;br /&gt;1 1 Absetzen aus Ushiro-Geri&lt;br /&gt;1 1 1 Knie an Knie&lt;br /&gt;1 1 2 Partner schau auf den Rücken, Hände in Shudan-Kamae zum Partner hin, Hüfte gerade&lt;br /&gt;1 1 3 Belastung auf dem Standbein, dieses Knie ist leicht gebeugt&lt;br /&gt;1 1 4 seitlich mit Hüfte das Gewicht nach vorn bringen&lt;br /&gt;1 1 5 vorderes Bein durch die Beine des Partners, das geschieht bei Abdruck aus hinterem Bein&lt;br /&gt;1 1 6 Hüfte schnappt ein und Oberkörper wringt den letzten Tropfen Schweiß aus dem Gi und damit dann Tzuki (hintere Schulter weg und hinteren Ellenbogen nach unten spannen)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1 2 Kombination Age-Uke zurück – Mae-Geri mit Gyaku-Tzuki&lt;br /&gt;Timing für Geri+Tzuki 1 – 2&lt;br /&gt;´&lt;br /&gt;1 3 Ausholbewegung bei Shute-Uke&lt;br /&gt;1 3 1 nicht mit der Hand zurück schlagen, sondern die Ellenbogen zusammenbringen&lt;br /&gt;1 3 2 gestreckte Hand bleibt möglichst lange vorn, nicht verkürzen&lt;br /&gt;1 3 3 Uke-Hand hat seinen endgültigen Platz vor der Schulter (analog Ushi-Uke)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2 Kata Heian Godan&lt;br /&gt;2 1 Ausholbewegung für die 180°-Wendung mit Mika-Tzuki-Geri mit Gedan-Barai&lt;br /&gt;2 1 1 aus Oi-Tzuki rechts → Wendung nur der Hüfte nach links, dabei bleibt der Arm lang (nicht fallen lassen)&lt;br /&gt;2 1 2 Mika-Tzuki-Geri ausführen (Wirkrichtung von oben nach schräg unten)&lt;br /&gt;2 1 3 wenn Fuß zurück kommt, dann Ausholbewegung beenden&lt;br /&gt;2&amp;nbsp;1 4 Gedan-Barai nach vorn ausführen, dabei die volle Belastung nach vorn&lt;br /&gt;2 1 5 bei großen Drehungen am Ende die Belastung nach unten – sonst wackelt man&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;3 Kata Tekki Shodan&lt;br /&gt;3 1 Schulterbewegung in den Tekki-Bewegungen&lt;br /&gt;3 1 1 einfacher Uchi-Uke → beim Ausholen die andere Schulter leicht zurück nehmen =&amp;gt; auf keinen Fall die Schulter nach vorn&lt;br /&gt;3 1 2 "Gedan-Barai+Ausholbewegung+Ura-Tzuki&lt;br /&gt;→ Befreiung des Gedan-Barai mit Ausholbewegung des Ura-Tzuki, dabei die Schultern vorn zusammen&lt;br /&gt;→ bei der Ausholbewegung des Ura-Tzuki Schulter nach hinten&lt;br /&gt;→ bei Ura-Tzuki die Schulter nach vorn"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;4 Kata Bassai Sho&lt;br /&gt;5 Kata Bassai Dai&lt;br /&gt;6 Kata Hokkyokoku&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ablauf lt. Gedächnis&lt;br /&gt;kein Wichteltanz bei großer eingesprungender Fege&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;wchtige Merksätze &lt;br /&gt;1. keine Bewegung gegen die Bewegung – die Gegenbewegung ist etwas anderes&lt;br /&gt;2. mit gerader Hüfte ausholen&lt;br /&gt;3. nach Geri bleibt das Knie oben – bei allen Geri&lt;br /&gt;4. Hikite – beim Anfänger bedeutet die Faust nach hinten ziehen; für den Fortgeschrittenen bedeutet Hikite Ellenbogen nach unten spannen&lt;br /&gt;5. die Kraftrichtung bei Abwehrbewegung ist nach vorn, für optimale Spannung&lt;br /&gt;6. Wer ist „man“? Man sagt das...! Man sollte sich mal mit man unterhalten!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;19:30 – 21:30 - vierte Einheit&lt;br /&gt;Mit weiteren Ipponmitgliedern, darunter Emanuele und Giovanni. Es waren vierzig Leute im Dojo! Da kann nicht&amp;nbsp; viel kommen – dachte mancher… Und es wurde&amp;nbsp;das geballteste Karate,was man sich vorstellen kann! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir starteten mit Kihon. Tsuki vor, Gedan Barai zurück und wieder Tsuki vor…. Wahnsinnig viele Wiederholungen, so dass der Schweiß fix die Gis durch hatte!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann intensives Partnertraining. Kizamitsuki, der andere blockt a la Risto mit Soto-Uke Jodan, Gewicht zurück auf Standbein, Konter Gyakutsuki.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Risto war nicht zufrieden mit uns, so dass wir einige Vorübungen machen mussten. Partner hält Arm hin, anderer geht mit Gewicht aufs Standbein, blockt Soto Uke mit weit abgedrehtem Oberkörper. Dann den Oberkörper ganz weit – übertrieben – rumschmeißen und Gyakutsuki. Mit Daniel Burke trainiert. Er gab den Hinweis, beim Zurückgehen ganz besonders locker zu sein. Dann wurde paradoxerweise der Gyakutsuki viel stärker! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann mit Angriff Kizami Tsuki und schließlich aus der Bewegung heraus. Partnerwechsel. Ich bekam noch Dirk aus Berlin und einen anderen Partner….Namen vergessen….Zwischendurch gab es eine unglaublich kräftezehrende Halteübung: Hat der Partner genug Spannung im Rumpf? Ist der Gyaku Tsuki stark genug? Hier war schon das Halten am Partner unendlich anstengend. Man hatte kaum noch Kraft, anschließend selber den Gyaku- Tsuki zu halten!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach diesem intensiven Partnertraining mit schier unendlichen Wiederholungen mussten die Braungurte die Bassai Dai und die Kanku Dai laufen. Anschließend waren wir jeweils mit der Bassai Sho und der Kanku Sho dran. Gnädigerweise verzichtete Risto jetzt weitgehend auf&amp;nbsp;Korrekturen (nur bei der Bassai Sho bemerkte er wieder meinen falschen Faustschlag – es muss ein Heito sein, nicht mit der Faust!). &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Ende ließ er uns tatsächlich noch drei Runden Randori machen. Wir hatten jeweils vier Matten Platz….es ging wirklich gar nicht mehr! Weder von der Kraft her, noch vom Platz. Es war nur noch ein Stolpern und Schnaufen! Als wir am Ende noch Liegestützen machen sollten, dachte ich, ich knutsch die Matte!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anschließend noch ein paar Bierchen mit Winnie und co. Und nett beieinander gesessen. Erst um Mitternacht im Hotel gewesen. Torsten „wartete“ schon online auf mich für den Tagesbericht ;-)&lt;br /&gt;Schwerpunkt Körperdrehung bei Tzuki&lt;br /&gt;1 Age-Uke zurück Gyaku-Tzuki → Shoko-Tzuki&lt;br /&gt;1 1 für richtigen Shoko-Tzuki Wichtige Infos&lt;br /&gt;1 1 1 Tzuki-Schulter startet leicht nach vorn&lt;br /&gt;1 1 2 am Ende nach unten spannen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2 Grundschule Gyaku-Tzuki&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;3 Grundschule Gyaku-Tzuki mit Belastung hinten und nach vorn&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;4 Vor Oi-Tzuki zurück Sote-Uke vor Gyaku-Tzuki&lt;br /&gt;auf „vollständige“ Körperdrehung achten&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;5 Angriff mit Kizami-Tzuki Verteidigung mit 3&lt;br /&gt;5 1 bei Gegenangriff den Tzuki leicht überlaufen – hinteres Bein mit vornehmen.&lt;br /&gt;5 2 richtig weg → richtig hin!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;6 Sote-Uke mit Suri-Ashi&lt;br /&gt;6 1 an hintere Schulter denken, die bewegt sich zuerst und muss bei Verteidigung nach hinten unten gespannt werden&lt;br /&gt;6 2 Suri-Ashi nach hinten und in einem Atemzug nach vorn zum Gegenangriff&lt;br /&gt;6 3 hintere Hand ist genauso schnell wie Kizami-Tzuki Angriff&lt;br /&gt;6 4 Übung aus 6.3 bis zum vollständigen Suri-Ashi mit Gegenangriff steigern&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;7 Kraftübung für richtiges Ikite&lt;br /&gt;7 1 Gyaku-Tzuki einnehmen, Rumpfdrehung richtig, Hüftdrehung richtig, Schulter runter, Ellenbogen gerade nach hinten unten spannen&lt;br /&gt;7 2 Partner drückt jetzt in gerader Richtung den Ellenbogen und die Faust entlang der Kraftrichtung zusammen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;8 Kata Bassai Sho&lt;br /&gt;8 1 Yodan Soto-Uke mit Ashi-Barai&lt;br /&gt;8 2 mit erhobenen Knie vorgehen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;9 Kata Kanku Sho&lt;br /&gt;9 1 beim Bogen spannen genau auf den Knopf mit der hinteren Hand&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mittwoh, 5.1., 10:00 – 13:00 - fünfte Einheit&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oh Mann, was für eine gefühlt kurze Nacht! Der für die Regeneration erforderliche Tiefschlaf wollte sich irgendwie nicht recht einstellen! Scheinbar mitten in der Nacht klingelte daher der Wecker um halb neun. Fix wach werden, Tasche packen und einen Kaffee auf die Hand, da warteten schon die Freunde im Auto vor der Tür. Am Dojo trafen wir dann auch auf kein wirklich motiviertes Karatekagesicht….allen sprach Erschöpfung und Müdigkeit aus den Gesichtern. Und dabei standen uns jetzt drei Stunden Training bevor! Erst am Nachmittag sollten wir – von den Trainingsstrapazen erlöst – in der Rhein-Main-Therme Erholung und Entspannung finden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir durften und jetzt direkt in vier Reihen aufstellen. Zum Partner umdrehen, Mäusefüßchen, ausnahmsweise nicht im Kiba Dachi. Reichte auch so schon, alle waren am Keuchen und Schnaufen. Ich hatte Tom als Partner, den ich fast die ganzen drei Stunden behalten durfte, was sich als sehr angenehm und lehrreich erwies. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Direkt nach den Trippelschrittchen ging es weiter mit der Kata Jion. Wir übten sie diverse Male und vertieften ein paar Sequenzen hieraus. Risto gab uns wertvolle Tipps. Mir sind besonders die Ausholbewegungen zu den Doppelblocks im Stand (Füße parallel) im Gedächtnis geblieben. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann alle weiteren Sentei-Katas.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Enpi: Schwerpunkt lag auf dem Rhythmus der Schwalbe….vor dem Sprung den rechten Arm direkt an die Hüfte nehmen. Am Anfang der Kata den rechten Arm in einem weitern Winkel vom Körper weg halten, nicht hinter die Hüfte, sondern eher vor dem Körper. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kanku Dai: Den Block vor dem zu Boden gehen mehr betonen! Kurze Pause! Nach dem Nukite den Handrücken ans Ohr. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hangetsu: Atmung! Erst einatmen, dann Uchi-Uke, einatmen, Tsuki, beim Schritt vorwärts ein- und ausatmen. Danach Daumen in die Zeigefinger drücken, beide Fäuste bewegen sich aufeinander zu, treffen sich in der Mitte, gehen dann gemeinsam nach vorne. Nach den Tsukis, Knie seitlich raus, Arme in fließender, weicher Bewegung überkreuzen. Auf die Höhe des Beines kommt es nicht an. Erst übersetzen, beim Mae-Geri den vorderen Arm zum Gedan Barei ausholen, die rechte Faust bleibt an der Hüfte, Gedan Barai, Gyaku Tsuki, Age Uke. …&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bassai Sho. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Partnertraining. Kihon-Ippon Kumite mit Tai Sabaki. Ts Jodan, Uke geht rechts diagonal raus mit Age Uke, Gyaku tsuki / Age Uke, Heito Uchi (wie in Kanku Dai) / Age Uke, vorderes Bein ranziehen, Mae Geri, möglichst ohne Stopp&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ts Chudan, links rausgleiten Soto Uke, Gyaku Tsuki/Soto Uke Heito Uchi (hat nicht geklappt) / Soto Uke, hinten rumdrehen, Füße auf der Stelle lassen, Partner am Kragen packen, mit hinterem Fuß die Hacke des Partners 45 Grad nach vorne kicken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Randori, mit Tom hats gut geklappt. Winnie hat mir aufs Auge gehauen…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schwerpunkt Katas und Kihon Ippon &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1 Kata Jion&lt;br /&gt;1 1 Doppelblöcke bei der Belastung fertig ausgeholt&lt;br /&gt;1 1 1 bei Hüftdrehung die Fäuste drehen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1 2 Kage-Tzuki&lt;br /&gt;1 2 1 kommt auf 2&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1 3 Manji-Uke &lt;br /&gt;1 3 1 nur mit einem Arm ausholen&lt;br /&gt;1 3 2 ebenso beim Morote-Yodan-Uchi-Uke&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1 4 Doppel-Gedan-Barai&lt;br /&gt;1 4 1 Ellenbogen zusammen führen&lt;br /&gt;14 2 nicht die Ellenbogen senken lassen&lt;br /&gt;14 3 mit geraden Armen ausführen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1 5 Otoshi-Uke (Hammerschlagblock)&lt;br /&gt;1 5 1 startet mit dem Ellenbogen&lt;br /&gt;1 5 2 Schulter leicht vor und nach unten (vorn belasten)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2 Kata Empi&lt;br /&gt;2 1 Am Beginn die linke Faust nur bis zur rechten Hüfte (nicht ganz zurück ziehen&lt;br /&gt;2 2 Empi-Bewegung: Rhythmus vor – vor – hoch – vor&lt;br /&gt;2 2 1 die 1. vor-Bewegung beginnt mit gerader Hüfte nach hinten&lt;br /&gt;2 2 2 bei der 2. vor-Bewegung linke Schulter weg und Hüfte ist abgedreht&lt;br /&gt;2 2 3 Rhytmische Bewegung als Flug der Schwalbe&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2 3 Handballenblöcke&lt;br /&gt;2 3 1 Handdrehen und gerade hoch und runter bewegen, zum Ende der Bewegung hin beschleunigen&lt;br /&gt;2 3 2 Yaku-Hamni der Hüfte beachten&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2 4 Gedan-Barai mit Kokutsu-Dashi und folgende Technik&lt;br /&gt;2 4 1 nicht nach vorn rutschen, bei der Ausführung&lt;br /&gt;2 4 2 mit Technik in Kiba-Dashi hinein rutschen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;3 Kata Hangetsu&lt;br /&gt;3 1 Atmung ist wichtig&lt;br /&gt;3 1 1 Ausholen → Einatmen; Ausführung → Ausatmen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;3 2 Wendung mit dem Bein am Ende&lt;br /&gt;3 2 1 Knie fließend heben und nach hinten setzen, Armtechnik fließend ausholen und über dem Kopf ausführen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;4 Kata Kanku-Dai&lt;br /&gt;4 1 1 alle Bewegungen groß ausführen&lt;br /&gt;4 1 2 Ausholbewegung zum Doppelblock → „Age-Uke“ kommt von der Seite rein (für Kata – Bunkai ist das wieder was anderes)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;4 2 Faust- / Kniestoß&lt;br /&gt;4 2 1 Tzuki-Faust geht direkt am Körper entlang bis vor die Nase (Blick über die Faust)&lt;br /&gt;4&amp;nbsp;2 2 Faust- / Kniestoß direkt nach vorn ausführen&lt;br /&gt;4 2 3 schnelle Ausführung: kurzer Stoß nach vorn und schnell nach unten&lt;br /&gt;4 2 4 Hände nach innen drehen bei der Landung&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;4 3 Doppel-Block oben/unten&lt;br /&gt;4 3 1 Rotationsbewegung mit konstanten Durchmesser&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;5 Kihon-Ippon-Kumite&lt;br /&gt;5 1 keine Krücke mehr! → Belasten → Richtung wählen → Abdrücken&lt;br /&gt;5 2 Ausführung gegen Angriffe Yodan → Age-Uke+Gyaku-Tzuki; ~+Shuto-Uchi; ~+Wechsel-Mae-Geri (Kamae richtig wechseln)&lt;br /&gt;5 3 Ausführung gegen Angriffe Shudan → Sote-Uke+Gyaku-Tzuki; ~+Haito; ~+Gedan-Ushiro-Ashi-Barai&lt;br /&gt;5 3 1 Gedan-Ushiro-Ashi-Barai → 1 – 2 – 3 – 4&lt;br /&gt;5 3 2 1 – Hüfte; 2 – Oberkörper; 3 – Fuß bewegt sich im großen Kreisbogen über dem Boden; 4- Fege ausführen&lt;br /&gt;5 3 3 Gewicht muss auf dem Standbein bleiben, aber die vordere Schulter muss schnell zum Partner&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;wichtige Merksätze &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1. Hangetsu ist eine einfache Kata. Braucht man nicht üben!? Das sieht man!&lt;br /&gt;2. Aussagen von Winnie: „Wir sind ja dieses Jahr nur 5 Frauen.“ Antwort von Arno: „Ja, so wenig waren wir noch nie...“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;wichtige Merksätze &lt;br /&gt;1. Faustschlag oder Tzuki – beim Tzuki nicht an die Faust denken, nur den Ellenbogen strecken!&lt;br /&gt;2. Füße sind langsam – Knie sind schnell → für Fußbewegungen nur an die Oberschenkel denken&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Donnerstag, 6.1., 12:00 – 14:00 - sechste Einheit&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jitte.&lt;br /&gt;Zur Ausholbewegung am Anfang: rechten Daumen zum Körper führen, groß ausholen. Handkantenschlag der linken Hand auf den rechten Ellenbogen: mit angelegtem Daumen! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Linken Fuß richtig unter den Schwerpunkt ziehen, bevor man mit dem Handballenschlag nach vorne geht. Hier darauf achten, dass man nicht nur die Arme nach vorne schiebt, sondern die Technik auch einrastet. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei der Wendung zuerst die Fäuste an die Hüften nehmen, dann gleichzeitig Arme und Beine überkreuz, ruckartig wieder öffnen und Schritt zur Seite, Doppel-Gedan-Barai. Folgende Techniken ähnlich, allerdings Füße nebeneinander und Arme vor den Körper.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt die Bahn mit den Mikazukigeris: Erst im Stand die Hüfte so drehen, dass man quasi im Zenkutsudachi steht. Arme oben an ihrer Position lassen. Jetzt Knie hoch, rum und erst im letzten Moment die Hüfte rum, ruckartig absetzen, dabei das komplette Gewicht hineinwerfen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Partnerübung. Einer steht im Kiba-Dachi, Arme Doppelblock nach oben, der andere hält ihm die Arme. Zeit eins: Hüfte drehen in den ZK, Zeit zwei: mit dem Fuß an den gegenüberliegenden Arm (wahlweise an die geöffnete Hand). Im Wechsel, jeder zehnmal pro Seite. Oder mit Bo üben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wichtig dann, die Stock-Greif-Techniken. Erst mit Heito-Uchi rechten Arm vor. Rechten Arm nach unten, links nach oben, im Uhrzeigersinn drehen. Jetzt: die Arme erst links rum halb im Kreis führen. Dabei die Hüfte etwas nach links eindrehen. Dann erst Arme nach rechts mit dem Knie hochreißen. Fuß vor das Knie, nicht daneben. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fuß vorstoßen, etwas mit Suri-Ashi vorgleiten. ….wiederholen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Age-Ukes mit geöffneter Hand weit ausholen. Rhythmus eins, zwei-drei, vier &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Danach Partnertraining. Kizami-Tsuki, Arm zurück in Kamae, dabei Hüfte grade. Dann vorderes Knie vorschieben, hinteren Oberschenkel eindrehen, die Hüfte schließt dabei und geht tief. Jetzt ist die volle Belastung auf dem vorderen Bein, so dass man sich davon abstoßen kann. Gyaku-Tsuki vor und gleichzeitig Schrittwechsel. Beim Absetzen des Fußes vorne ist die Tsuki-Hand schon wieder an der Hüfte. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier Variationen geübt: Vorderen Fuß vor der ersten Technik weit vorschieben, damit man Distanz macht. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Abschluss Randori mit Skrupi, nur Fausttechniken, möglichst die eben eingeübten Techniken anwenden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schwerpunkt Kata Jitte&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1 Kata Jitte&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1 1 Ablauf üben&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1 2 Einzelheiten&lt;br /&gt;1 2 0 Anfang → Hände wie Jion (Blick nach vorn)&lt;br /&gt;1 2 1 "linkes Bein zurück, gleichzeitig&lt;br /&gt;linke Hand bleibt bei Ausholbewegung fix,&lt;br /&gt;Rechte Hand bewegt sich leicht zurück und fließend wieder nach vorn und dann die offene Hand nach unten spannen mit Handballen nach oben"&lt;br /&gt;1 2 2 Bewegung nach links über das Standbein → Hände links oben rechts unten offene Handabwehr&lt;br /&gt;1 2 3 linken Daumen auf rechten Ellenbogen und abdrücken in Kiba-Dachi nach rechts ausführen, dabei linke Faust an die Hüfte&lt;br /&gt;1 2 4 "linken Fuß ran stellen und rechten Fuß nach vorn in Kiba-Dachi mit quer Abwehr Shudan wie Jion&lt;br /&gt;(darauf achten, das die Abwehr nicht direkt seitlich → sondern in der Einrastphase leicht nach hinten und zur Seite erfolgt)&lt;br /&gt;Das ganze 3x"&lt;br /&gt;1 2 5 "Richtungswechsel nach „hinten“ → rechte Hand geht zur Hüfte und rund nach oben, wo sie sich mit der linken Hand trifft&lt;br /&gt;Die Füße kreuzen sich&lt;br /&gt;Kurz Stop"&lt;br /&gt;1 2 6 "Seitlicher Doppel-Gedan-Barai (nicht die Ellenbogen fallen lassen)&lt;br /&gt;Stellung Kiba-Dachi → Kurz Stop"&lt;br /&gt;1 2 7 "ausholen der Arme links über den rechten&lt;br /&gt;Füße nicht kreuzen, sondern nur zusammenstellen"&lt;br /&gt;1 2 8 "Yama-Uke&lt;br /&gt;Stellung Kiba-Dachi&lt;br /&gt;Kurz Stop"&lt;br /&gt;1 2 9 "Fumikomi nach rechts (vorn) mit nachfolgendem Sote-Uke links&lt;br /&gt;(Achtung: erst Hüfte eindrehen, dabei die Arme hinten lassen, dann die Fumikomi-Ausführung und erst wenn das Knie nach vorn geht startet der Sote-Uke)&lt;br /&gt;Das Ganze 3x"&lt;br /&gt;1 2 10 links ist vorn (Kiba-Dachi); großer Doppel-Gedan-Barai gleichzeitig rechtes Bein zum Parallel-Stand (jap. Name ist zu schwer) Blick ist rechts (zum Ausgangspkt. Hin)&lt;br /&gt;1 2 11 rechten Ellenbogen zum Solarplexus führen (Hand am Ohr) und Block mit gestrecktem Arm nach vorn; Daumen von der offenen Hand abgespreizt; Stand ZD rechst vorn&lt;br /&gt;1 2 12 rechte Hand nach unten linke nach oben, oberhalb der rechten Hand – Abstand ca. 50-60cm (und das ist kein Gummistock!)&lt;br /&gt;1 2 13 beide Hände im Uhrzeigersinn drehen (den Daumen bewusst nach unten drehen)&lt;br /&gt;1 2 14 Arme gleichzeitig gegen den Uhrzeigersinn drehen&lt;br /&gt;1&amp;nbsp;2 15 "Bei 9h und 3h startet das linke Knie mit der Bewegung nach rechts; &lt;br /&gt;Hände werden gleichmäßig nach rechts geführt – kurz Stop &lt;br /&gt;dann Standbein „knicken“ und bewusst von unten nach oben beide Hände nach vorn (Übung mit Stab üben)&lt;br /&gt;Knie beim nach vorn gehen nicht fallen lassen"&lt;br /&gt;1 2 16 linker ZD: rechte Hand oben linke unten; beide Hände gegen den Uhrzeigersinn drehen (den Daumen bewusst nach unten drehen)&lt;br /&gt;1 2 17 Arme gleichzeitig im Uhrzeigersinn drehen&lt;br /&gt;1 2 18 "Bei 9h und 3h startet das rechte Knie mit der Bewegung nach links; &lt;br /&gt;Hände werden gleichmäßig nach links geführt – kurz Stop &lt;br /&gt;dann Standbein „knicken“ und bewusst von unten nach oben beide Hände nach vorn (Übung mit Stab üben)&lt;br /&gt;Knie beim nach vorn gehen nicht fallen lassen"&lt;br /&gt;1 2 19 Manji-Uke über den Rücken (Standardübung...) nach links&lt;br /&gt;1 2 20 Manji-Uke (Standardübung...) nach rechts&lt;br /&gt;1 2 21 über das Standbein nach vorn links Age-Uke mit großer Ausholbewegung (Atmung nicht vergessen)&lt;br /&gt;1 2 22 Age-Uke rechts, ebenfalls mit Ausholbewegung&lt;br /&gt;1 2 23 schnelle Ausholbewegung über die Schulter und 180° Age-Uke links&lt;br /&gt;1 2 24 kurzer Stop&lt;br /&gt;1 2 25 Age-Uke rechts, ebenfalls mit Ausholbewegung (quasi nach hinten)&lt;br /&gt;1 2 26 Drehung und Ausgangsposition einnehmen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2 1 Übung Kizame – Gyaku-Tzuki – Übung&lt;br /&gt;2 1 Vorübung: Springen – Belasten Springen&lt;br /&gt;2 2 1 Kombination ist Kizame-Tzuki, Finte Gyaku-Tzuki, überlaufener Gyaku-Tzuki&lt;br /&gt;2 2 2 Wichtig!: Hüfte eindrehen und mit gerade Hüfte vor stoßen&lt;br /&gt;2 2 3 Aufrecht bleiben, nicht nach vorne bleiben → wenn man nach vorne kippt, kommt der Tzuki nicht von unten nach oben&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2 3 Kombi für Winnie Kumite&lt;br /&gt;2 3 1 "Gyaku-Tzuki vor um die Deckung runter zu drücken&lt;br /&gt;dadurch wird die Hüfte in Position wie in 2.2.2 gebracht)"&lt;br /&gt;2 3 2 Angriff dann mit Gyaku-Tzuki auf der anderen Seite&lt;br /&gt;2 3 3 wichtig!: Hüfte eindrehen und mit gerade Hüfte vor stoßen, „Punkt“-Hand darf nicht mit ausholen sondern nur ohne Stop nach vorngehen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Siebte Einheit: 18:00 – 20:00 &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schwerpunkt Kata Kanku-Dai und Jitte und „Polarlicht“&lt;br /&gt;1 Kata Kanku-Dai&lt;br /&gt;1 1 Ausführung im Blickfeld und Ausführung bewusst durchführen bis zum Ende – gilt für alle Kata&lt;br /&gt;1 2 Ablauf ist bekannt&lt;br /&gt;1 3 Hinweise:&lt;br /&gt;1 3 1 Yodan-Shute-Uke mehr als 90° Öffnung&lt;br /&gt;1 3 2 Kanku-Dai-Bewegung wie in Einheit 3 4.1.2&lt;br /&gt;1 3 3 Hinweise aus Einheit 3 gelten weiterhin&lt;br /&gt;1 3 4 nach der Bewegung (nach unten mit zwei Händen) nicht mit dem Hintern anfangen – man ist doch schließlich kein Esel...&lt;br /&gt;1 3 5 bei Yo! Mit Spannung nach oben kommen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2 1 Kata Jitte&lt;br /&gt;2 1 1 wie in Einheit 4.1 beschrieben&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;3 1 Kata Polarlicht&lt;br /&gt;3 1 Ablauf mehrfach in kleinen Schritten geübt – am Besten per Video informieren&lt;br /&gt;3 2 Ushiro-Ura-Mawashi-Geri – Übung:&lt;br /&gt;3 2 1 Partner steht im Rücken als Ausgangsstellung&lt;br /&gt;3 2 3 erste Bewegung Rumpf zum Partner drehen&lt;br /&gt;3 2 4 zweite Bewegung ist Knie zur Seite wie zum Mae-Geri nach rechte (oder links)&lt;br /&gt;3 2 5 Kamae strebt zum Partner&lt;br /&gt;3 2 6 Fuß hebt sich und es wird Yoko-Geri zum „Rand“ des Partners ausgeführt&lt;br /&gt;3 2 7 dort den Fuß unterstützen&lt;br /&gt;3 2 8 jetzt den Fuß quer zum Partner mit dem Hacken voran und mit dem Knie gleichzeitig ziehen&lt;br /&gt;3 2 9 Risto sagte „...über den Tisch treten...“ → das Knie und den Fuß nicht so früh fallen lassen&lt;br /&gt;3 2 10 Fuß wieder nach hinten absetzen&lt;br /&gt;3 2 11 Stück für Stück die Ausführung steigern → bis zum ZD face to face &lt;br /&gt;3 2 12 nicht sicheln → Knie öffnet zu früh für Treffer&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;3 3 gesprungener Ushiro-Geri – Übung mit Partner:&lt;br /&gt;3 3 1 nicht soooo hoch springen, gerade zurück treten&lt;br /&gt;3 3 2 nur hoch und nicht zum Partner hin&lt;br /&gt;3&amp;nbsp;3 3 später kann dann versucht werden Tzuki das Partners mit gesprungenem Ushiro Geri zu kontern...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7905481937693240877-6707874996240014657?l=andreahaeusler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/feeds/6707874996240014657/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7905481937693240877&amp;postID=6707874996240014657&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/6707874996240014657'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/6707874996240014657'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/2011/01/risto-intensiv-das-technik-stenogramm.html' title='Risto-Intensiv, das Technik-Stenogramm'/><author><name>Andrea</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05397224954635876913</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_o6BjO4pQc54/Sijr-z74JnI/AAAAAAAAVKs/nlfF9YcK6bE/S220/Haeusler+5.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7905481937693240877.post-5483722667370427341</id><published>2011-01-22T19:23:00.004+01:00</published><updated>2012-01-27T06:18:44.546+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Risto'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Karate'/><title type='text'>Mein Risto-Tagebuch :-)</title><content type='html'>Trainingstagebuch der Risto-Intensivwoche vom 03. - 07.01.2011&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dienstag, 04. Januar 2011&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Drei Einheiten der Risto-Woche sind bereits vorbei. Nachdem gestern der Fokus auf Kumite und Partnerübungen lag, begannen wir heute zum Aufwärmen mit Ashi-Barai. Dann folgte eine ganze Weile "Kihon-Feinheitentraining". Schließlich gabs noch einige Katas.....puh, das war schon mal ein wahres Wetterleuchten an Tipps und Verbesserungsvorschlägen. Tja, so ist das, wenn man eine Einheit lang in Reihe eins steht ;-) Heute Abend geht`s weiter....mal sehen, was Risto sich diesmal wieder ausgedacht hat.....&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Risto, vierte Einheit&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Leute, Leute, wenn ich diese Woche überstanden habe, bin ich aber echt stolz auf mich! Die zweite Einheit heute Abend war echt der Kracher! Eine Steigerung ist kaum noch möglich! Da heute auch reguläre Vereinsmitglieder des KD Ippon zum Training kommen konnten, waren wir über vierzig Personen. Na, da können wir ja nicht viel machen, dachte wohl der ein- oder andere.....weit gefehlt! Es gab so eine geballte Ladung an Karate, dass mir jetzt noch der Kopf schwirrt! Kihon, intensives Partnertraining und einige Katas brachten uns alle so an den Rand der Erschöpfung, dass wir für die abschließenden Runden Kumite (die allein wegen des Platzmangels schon ein Kunststück waren) kaum noch Kraft hatten. Die Liegestütze am Ende der Einheit liefen dann wohl bei fast allen schon nur noch im Notstromaggregat&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mittwoch, 05.01.2011 &lt;br /&gt;Einheit Nr. 5 der Risto-Intensivwoche&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Training begann heute Morgen bereits um 10 Uhr. Dies ist fast unmenschlich, wenn man bedenkt, dass die gestrige Einheit erst um halb 10 Uhr abends endete und zumindest ich erst um Mitternacht im Hotel war....Alle Karatekas hatten einen Heidenrespekt vor dieser Einheit - sollte sie doch volle drei Stunden dauern. Nach einem ganz kurzen Warm-Up ging es bereits nach wenigen Minuten los mit einem detailverliebten Katatraining. Es standen die Katas Jion, Enpi, Kanku Dai und Hangetsu auf dem Programm. Diese Katas gabs am Stück und in Einzelteile zerlegt, so dass für allle Karatekas viele Puzzleteile ins heimische Training mitgenommen werden können. Danach ging es weiter mit Kihon-Ippon-Kumite. Angriffe Tsuki Jodan und Chudan mit drei Block-Konter-Varianten. Beim abschließenden Randori gabs für mich in Runde zwei ein technisches k. o. durch Faustschlag aufs Auge. Durch unmittelbares Kühlen und Trainignsstopp 10 Mintuten vor Ende der Einheit konnte ich ein blaues Auge verhindern. Dann gabs den wohlverdienten Saunanachmittag in der Rhein-Main-Therme. Der Muskelkater war fast ganz verschwunden und kommt jetzt erst langsam wieder.....was wohl die letzten drei Einheiten noch bringen werden? .....&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Donnerstag, 06.01.2011&lt;br /&gt;Risto, die Sechste.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ganz unbestritten machte sich der gestrige Saunabesuch heute Morgen positiv bemerkbar. Das Muskelzwicken war nur noch als ferne Erinnerung zu spüren und der Kopf war frei für neue Aufgben. Risto ließ uns die Jitte laufen. Bereits für die erste Ausholbewegung hatte er ein Detail, das wir umsetzen sollten. So gingen wir Technik für Technik durch. Rückblickend hatte das Katatraining zwei besondere Schwerpunkte: Die Bahn mit den Mikazuki-Geris und die Stock-Greif-Techniken. Hier übten wir viel mit Partner. Nach der Kata gab es wieder intensives Kumite-Training - zunächst mit vorgegebenen Kombinationen (Kizami-Tsuki, Arm zurück, Schrittwechsel und mit demselben Arm dann Gyaku-Tsuki). Schließlich sollten wir noch im Randori, das auf Fausttechniken beschränkt war, möglichst oft die eingeübte Kombination anwenden. Fazit für mich: Die beste Einheit bisher! So kann es weitergehen :-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ristos siebte Einheit&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und wieder eine Einheit bei Risto geschafft! Leider ist morgen schon der letzte Tag und es geht bereits um 09.30 Uhr los. Da heißt es besser gleich mal füh zu Bett zu gehen und nicht die halbe Nacht mit facebook und Trainings-Notizenschreiben zu verbringen ;-) Heute gings um 18.00 Uhr direkt mit einem "Kaltstart" los: Kanku Dai. Oha, die Beine waren irgendwie noch etwas wackelig. Wichtig war Risto, dass wir die Techiken im Auge haben - im wahrsten Sinne des Wortes. So bekommen die Blocks und Angriffstechniken die entscheidende Gewichtung. Nach der Kanku Dai gab es nochmal ganz intensiv die Jitte. Wir übten intensiv einige Details und bekamen reichlich Hausaufgaben mit auf den Weg. Zum Ende dieser für mich besonders wertvollen Einheit liefen wir noch die Hokkyokuko und übten dann in Vierergruppen einige Etappen gezielter. Mensch, die sitzt jetzt fast! Bloß nicht wieder alles vergessen!!!!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Freitag, 07.01.2011&lt;br /&gt;Risto, die achte und letzte Einheit&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Risto, die achte und leider schon letzte Einheit.....Oh, es war wirklich kein Vergnügen, sich gestern bereits um 09.30 Uhr im Dojo einzufinden! Einigen von uns muss es vorgekommen sein wie "mitten in der Nacht". Mein Gi war noch nicht getrocknet und ich musste mich wirklich überwinden, dieses nasskalte Ding überzuziehen! Dann stand man da in einem recht kleinen Grüppchen und wartete darauf, dass es losging und die mühevolle Koordination unserer Arme und Beine (pardon, Risto: unserer Hüften und Ellenbogen ;-) alle anderen Gedanken aus unseren Hirnen pusten würde. Risto brachte uns dann mit unterhaltsamen Aufwärmübungen in Form von Mäusefüßchen in der Reihe, Schubkarre mit einem Bein und gegenseitiges Anrempeln auf Touren. Anschließend übten wir gefühlte vier Stunden lang (in Wahrheit war es wohl nur eine) Gyaku-Tsuki - Kizami-Tsuki-Kombinationen. Die Matten im Dojo waren unser Maßstab: Risto-Fans kennen den Spruch "wer beim Kizami-Tsuki weniger als eine Matte vorkommt, der ist was ganz besonderes" (oder so ähnlich). Ich freute mich in der Einheit also permanent darüber, mal etwas ganz besonderes zu sein :-/ Risto fügte die vielen Vorübungen dann zu einer Kihon-Kombination zusammen: Vorgehen mit Oi-Tsuki, im Stand Kizami-Tsuki, hinteres Bein unter den Schwerpunkt - vor Gyaku-Tsuki. Da wir in zwei Reihen standen, erhielt eine Reihe abschließend die Aufgabe, die andere Reihe zu kontrollieren. Typisch für Risto: Wir sollten nicht nur auf den eigenen Körper achten, sondern auch das Auge schärfen für die Fehler eines anderen. Der "lockere Freikampf" blieb uns in dieser Einheit erspart. Statt dessen fasste Risto für uns noch einmal die Schwerpunkte im Bereich Kata kurz zusammen, bevor die Träger des 1. Kyu einmal das Dan-Prüfungsprogramm durchlaufen durften, um sich selbst zu überprüfen, ob sie schon die "Hausaufgaben" gemacht hatten, wie Risto es formulierte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Insgesamt schwirrt mir immer noch, selbst nach einer durchschlafenen Nacht und etwas Abstand, der Kopf von der ereignis- und äußerst lehrreichen Woche. Einige Male ging es wohl an unsere konditionellen Grenzen, häufig an die mentale Belastbarkeit. Fast muss man aber sagen, dass es trotz vieler Bodychecks und viel Kumite keine (wesentlichen) hierdurch bedingten Verletzungen gab. Die Woche wird vielmehr dadurch in die Geschichte der Intensiv-Trainings eingehen, dass rund die Hälfte der ursprünglichen Teilnehmer am Ende erkältungsbedingt ausfiel. Wer jetzt aufschreien möchte, eine Trainingspause wegen einer Erkältung sei "schlapp" und "nicht karatemäßig", der sollte wissen, dass eine unserer Karatefrauen am Dienstag mit einer Herzmuskelentzündung ins Krankenhaus eingeliefert werden musste. Für sie herrscht jetzt drei Monate Trainingsverbot und die hart erarbeitete Danprüfung muss auf den Sommer verschoben werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ach, ich hätte es fast vergessen - ein k. o. gab es doch noch: Beim Üben der Hokkyokuko führte ein Trainingsteilnehmer einen so gekonnten Ushiro-Uramawashi aus, der direkt den armen Arno an der Schläfe traf und ihn auf die Matte beförderte! Zum Glück verblieb nur eine kleine Beule am Kopf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tja, lieber Risto, liebe Trainingskameraden, an dieser Stelle vielen Dank für den tollen Lehrgang, die nette Gemeinschaft und die viele Geduld mit mir :-) Man sieht sich dann in 2012!!!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7905481937693240877-5483722667370427341?l=andreahaeusler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/feeds/5483722667370427341/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7905481937693240877&amp;postID=5483722667370427341&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/5483722667370427341'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/5483722667370427341'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/2011/01/mein-risto-tagebuch.html' title='Mein Risto-Tagebuch :-)'/><author><name>Andrea</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05397224954635876913</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_o6BjO4pQc54/Sijr-z74JnI/AAAAAAAAVKs/nlfF9YcK6bE/S220/Haeusler+5.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7905481937693240877.post-2371527675202521133</id><published>2011-01-16T18:17:00.010+01:00</published><updated>2011-01-16T18:44:05.909+01:00</updated><title type='text'>Das Ego stirbt auf dem Kissen</title><content type='html'>Das Verb sitzen war für mich bislang immer eher negativ besetzt - sitzenbleiben in der Schule, im Gefängnis "sitzen" oder auch die Werbung für ein Abführmittel: "Wer soviel sitzt, sitzt hier (auf dem WC) oft vergeblich." Dennoch begab ich mich heute freiwillig zu einer ganztägigen Veranstaltung, bei der Zen-Meditation praktiziert werden sollte. Einen ganzen Tag (na gut: in Wahrheit nur von 10 bis 16 Uhr) lang stillsitzen, nicht reden und sogar: nicht denken. Warum sollte ausgerechnet ich mit meinen tausend sprühenden Gedanken pro Sekunde mich darauf einlassen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auslöser war eine Bahnfahrt vor zwei fast genau zwei Jahren, während der ich Katharina Gaßmann kennenlernte. Wir fuhren beide Richtung Würzburg und kamen ins Gespräch, erst im Abteil, dann im Zugrestaurant, schnell waren wir per Du und als ich erfuhr, dass Katharina Zen-Lehrerin ist, kam mir sofort die Idee, dass wir mal eine gemeinsame Aktion für den Karateverein starten sollten. Ruckzuck waren die Telefonnummern ausgetauscht. Wir entschieden, uns nicht in unserem hellhörigen Dojo in Münster zu treffen, sondern in dem auch sonst von ihr genutzten Meditationsraum im Jugendkloster Bottrop Kirchhellen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und heute war es endlich so weit: Mit sage und schreibe 21 Personen reisten wir nach Bottrop. Dort wurden wir erst einmal natürlich von Katharina und sogar auch von dem recht hemdsärmeligen Pater Benedikt begrüßt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Katharina führte uns zunächst in einen Schulungsraum. Dort gab es eine kleine theoretische Einführung. Ziel der Meditation ist das Erlangen innerer Gelassenheit. Man soll lernen, (Sorgen, Bedürfnisse, Ängste,&amp;nbsp;Gedanken)&amp;nbsp;loslassen zu können. Auf dem Weg dorthin ist das eigene Ich, das Ego, das größte Hinternis, so Katharina. Und das kann man durch Meditation überwinden, denn:"Das Ego stirbt auf dem (Meditations-)Kissen."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anschließend ging es ein Stockwerk höher in den Meditationsraum. Dieser war sehr stimmungsvoll ausgestattet: Katharina und ihre Assistentin Agnes hatten für uns bereits Decken und Meditationsbänkchen (statt Kissen) im Kreis ausgelegt. Zudem gab es einen riesigen&amp;nbsp;Gong und viele weitere klassische "Meditationsgerätschaften". &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zunächst unterwies uns Katharina in der richtigen Meditationshaltung: Wir setzten uns hierfür auf die Bänkchen und legten die Füße unter die Bank, so dass wir knien konnten, ohne dass unser Körpergewicht die Beine belastete. So verharrten wir eine ganze Weile mit geschlossenen oder halb geöffneten Augen. Katharina unterstützte unsere Kontemplation, unseren Blick nach innen, wie die Meditation auch genannt wird, durch das Vorlesen spezieller Texte. Diese hatte sie auf meinen Wunsch hin nicht nur der christlichen Mythologie entnommen (was natürlich Pater Benedikt gefreut hätte ;-) sondern es gab auch zahlreiche Texte aus Fernost. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Sitzen fiel&amp;nbsp;wohl uns allen nicht leicht. Irgendwann drückte oder zwickte es irgendwo oder es schliefen einem die Beine ein. Katharina hatte für uns Anfänger daher im Wechsel mit den sitzenden Phasen auch Kinhin vorgesehen,&amp;nbsp;eine Meditation im Schreiten oder Gehen. Wir gingen alle im Kreis, dabei ganz bewusst die Füße aufsetzend. Die Hände hatten wir in einer speziellen, der Yoi-Haltung aus Bassai Dai, Jion etc. nicht unähnlichen Haltung vor dem Bauch zu führen. Auf Katharinas Zeichen hin (ein ganz gemeines Geräusch, verursacht durch das Gegeneinanderschlagen zweier Klanghölzer), sollten wir uns wieder auf unsere Plätze begeben. Beim ersten Mal drehten wir uns alle automatisch herum, um zu unseren Bänkchen zu gelangen. Aber nein! Bei der Zen-Meditation geht man nicht zurück, es geht immer nur vorwärts! :-) Kurz vor dem Mittag gönnte unsere Zen-Lehrerin uns noch eine Entspannungsübung, bei der wir auf dem Rücken liegen sollten. Hier übermannte, den verdächtigen Atemgeräuschen nach zu urteilen, den ein- oder anderen Teilnehmer doch die Müdigkeit ;-) Einzuschlafen ist aber natürlich nicht das Ziel der Mediation. Ziel ist vielmehr eine innere Wachsamkeit, Aufmerksamkeit, Präsenz. Nach einer ausgiebigen Mittagspause, bei der Katharina mich entsetzt ansah, als ich einen Kaffee trinken wollte (ich bereute es später selber, weil mein Herz&amp;nbsp;die ganze Zeit so klopfte), ging es noch einmal zwei Stunden weiter. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dass wir alle kein Satori an diesem Tag erfahren würden, war uns wohl im Vorfeld bewusst. Für uns, als Meditationsneulinge, war es erst einmal schon gut, wenn wir es schafften, eine zeitlang an keinem Gedanken kleben zu bleiben. Das war für mich wirklich nicht einfach! Am Anfang zogen die Gedanken und Eindrücke durch meinen Kopf wie D-Züge durch einen Bahnhof! Kurz vor dem Mittagessen hatte ich dann eine Phase, in der ich tatsächlich mit heiterer Gelassenheit "loslassen" konnte oder, wenn mir das nicht gelang, nicht mehr so ärgerlich auf mich selbst zu sein. Als würde Katharina spüren, wenn uns die Konzentration verlässt, stellte sie zwischendurch immer wieder die Frage in den Raum:"Seid ihr noch wachsam?" Und sie ermunterte uns immer wieder:"Ihr sollt denken: Wenn die Aufmerksamkeit nachlässt, setze ich immer wieder neu an." Hilfestellung war z. B., die Atemzüge zu zählen, immer bis 10, dann wieder von vorne beginnen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach dem Mittag gab es eine Meditationsphase, in der Katharina uns buddhistische Mönchsgesänge vorspielte. Spontan hätte ich gedacht, dass ich mich hierbei besser ZEN-trieren könnte, als in der absoluten Stille und ich war dann recht überrascht, dass das nicht der Fall war. Insgesamt war für mich nachmittags auch irgendwie die Luft raus, was ja auch sehr passend ist, da die Atrmung ja ein ganz zentraler Bestandteil der Meditation ist. Ich konnte mich sonst auch in Phasen der Ablenkung durch das Konzentrieren auf meine Atmung meist wieder sammeln. Aber am Nachmittag spürte ich richtig, wie "Engelchen und Teufelchen" auf meinen Schultern diskutierten, ob es jetzt nicht genug des Stillsitzens gewesen sei! Offenbar erging es aber nicht nur mir so. Viel öfter als am Vormittag hörte man jetzt ein durch Bewegung verursachtes Rascheln der Kleidung, ein Kratzen, ein Schaben. Stillsitzen mochten wir wohl alle nicht mehr wirklich. Katharina hatte aber auch für so unruhige Geister wie uns jetzt noch ein Ass im Ärmel: Neben dem meditativen Schreiten, dem Kinhin, gab es vor der allerletzten Phase des Sitzens noch einige vitalisierende Yogaübungen für uns. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Ende hielt sie uns noch ein kleines Plädoyer: Es sei sicher schwierig für uns gewesen, uns so lange auf die Meditation einzulassen (eine Phase des Stillsitzens hatte heute je 20 bis 25 Minuten gedauert, Anfänger beginnen meist eher mit 10 Minuten). Es wäre dennoch schön, wenn wir vielleicht erfahren hätten, was es bedeute, einmal kurz loszulassen und innerlich leer zu werden. Und einen Rat gab sie uns noch mit:&amp;nbsp;In Zeiten der Trauer, des Ärgers, der Verzweifelung würde es helfen, nicht im Gestern oder im Morgen zu leben, sondern kontrolliert zu atmen und sich nur auf das Hier und Jetzt zu konzentrieren. Katharina, ich werde es ausprobieren - und Dir dann bei unserem nächsten Workshop berichten!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7905481937693240877-2371527675202521133?l=andreahaeusler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/feeds/2371527675202521133/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7905481937693240877&amp;postID=2371527675202521133&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/2371527675202521133'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/2371527675202521133'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/2011/01/das-ego-stirbt-auf-dem-kissen.html' title='Das Ego stirbt auf dem Kissen'/><author><name>Andrea</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05397224954635876913</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_o6BjO4pQc54/Sijr-z74JnI/AAAAAAAAVKs/nlfF9YcK6bE/S220/Haeusler+5.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7905481937693240877.post-642952203441267228</id><published>2010-12-23T17:17:00.001+01:00</published><updated>2010-12-23T17:22:53.475+01:00</updated><title type='text'>Lost in Shops!</title><content type='html'>Es ist erst ein paar Tage her, da hatten wir aufgrund technischer Probleme keinen Internetzugang. Und mir fiel auf, wie sehr dieses Medium mein Leben doch inzwischen schon beeinflusst! Chatten, shoppen, Briefe schreiben, Informationen einholen, Bankgeschäfte erledigen, Urlaub buchen&amp;nbsp;.... kaum ein Lebensbereich, der nicht via Mail und Netz erledigt werden kann! Besonders komfortabel finde ich pesönlich ja das Einkaufen via amazon und co! Im Grunde könnte ich amazon als Startseite benutzen! Einfach einen Suchbegriff eingeben und nach Angeboten suchen, ein, zwei Klicks und schon ist ein Paketchen zu mir unterwegs, bezahlt wird per Kreditkarte. Ich weiß gar nicht, wann ich zum letzten Mal in der Stadt war, um z. B. Bücher, Kleidung oder CDs zu kaufen. Heute war es aber so weit. Ich wollte doch, zum Zwecke einer möglichst gerechten Geschenkeverteilung am Heiligen Abend, noch ein paar Geschenkchen für die Kids kaufen. Unter anderem eine ganz bestimmte DVD, die ich leider vergessen hatte, bei amazon zu bestellen und die bei jetziger Bestellung mit Sicherheit erst nach den Feiertagen hier eintreffen würde. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also mit dem Rad in die Stadt, ab zu Kaufhof oder Karstadt, dort gibts ja eine CD-Abteilung. So war es zumindest "damals" noch, als ich zum letzten Mal in der Stadt zum Shoppen war....jetzt: Fehlanzeige! Weder in dem einen, noch in dem anderen Kaufhaus gab es Ton- oder Datenträger! Und nun???? Voller Verzweifelung rief ich meinen Mann via Handy an. Er war auch ganz überrascht, schlug dann aber vor, ich sollte zu Saturn gehen. Ah ja, guter Einfall! Also, ab in Münsters einzige Shopping-Mall, die so genannten (warum auch immer) Arkaden. Rolltreppe rauf zu Saturn. Suchende Blicke....Kameras, Fernseher, Bügeleisen....Wie zahlreich sind doch die Dinge, derer ich nicht bedarf! Aber wo sind CDs.....mit großen Augen stellte ich fest, dass Saturn in der Stadt sogar zweistöckig ist. Also, ab nach oben. Dort begrüßte mich eine bunte Flut an Spielen für PC, Wii oder Playstation. Nachdem ich mich durch diesen Dschungel an Artikeln und Menschen gekämpft hatte, fand ich in einer hinteren Ecke des Geschäftes doch tatsächlich CDs und auch DVDs - in Regalen, die ungefähr denen eines US-amerikanischen Supermarktes ensprechen! Wie stolz war ich doch, als ich nach einigem Suchen bei den Kinderfilmen noch das begehrte Objekt fand! Jetzt weiter zu den Musik-CDs. Auch hier wurde ich schnell fündig und erstand sogar noch ein Hörbuch für meinen Mann. Aber was war das? Auch hier DVDs.....beim Anblick der Cover durchströmte mich eine sentimentale Wärme - da gab es doch tatsächlich alle möglichen Fernsehsendungen aus meiner Jugend! Die Profis - mit dem unglaublich attraktiven Lewis Collins (Martin Shaw war der Favorit meiner Freundin und schied allein deshalb schon aus, aber auch, weil er für meine Begiffe zu "hübsch" war mit seinen Löckchen). Voller Freude stöberte ich hier bei den alten Serien und Filmen noch herum und erstand nebenbei noch die Rocky Horror Picture Show für unsere "Sammlung" daheim. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann musste ich mich wieder auf den Weg machen. Es waren noch einige Dinge zu erledigen. Ein paar Würfelspiele für den Familienurlaub und - finde ich noch ein Paar Schuhe für meine Große? Zufällig kam ich bei Malefiz vorbei, einem Shop, in dem ich mit 20 meine ersten, vermutlich von mexikanischen Kinderhänden genähten Cowboystiefel gekauft hatte. Den Shop gibts immer noch! Und die Klamotten sind immer noch so schön schräg wie damals. Ich fand sogar schöne Schuhe - wenn Franzi sie nicht will, nehm' ich sie :-) &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wieder auf der Straße fühlte ich mich, als hätte ich allmählich die Orientierung wieder. Zwar war es ein recht ungewohntes Gefühl, mit TÜTEN am Fahrradlenker durchs Schneegestöber nach Hause zu fahren (sonst krieg ich ja immer alles von DHL gebracht), aber ich nahm mir trotzdem vor, jetzt wieder öfter in die Stadt zum Einkaufen zu fahren - oder einfach nur mal, um in einem der vielen Cafés einen Capuccino zu trinken. Das geht nämlich bisher noch nicht&amp;nbsp;"online".&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7905481937693240877-642952203441267228?l=andreahaeusler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/feeds/642952203441267228/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7905481937693240877&amp;postID=642952203441267228&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/642952203441267228'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/642952203441267228'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/2010/12/lost-in-shops.html' title='Lost in Shops!'/><author><name>Andrea</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05397224954635876913</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_o6BjO4pQc54/Sijr-z74JnI/AAAAAAAAVKs/nlfF9YcK6bE/S220/Haeusler+5.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7905481937693240877.post-4809477129832541038</id><published>2010-12-15T12:55:00.006+01:00</published><updated>2010-12-15T19:57:19.392+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Karate'/><title type='text'>Paradigmenwechsel</title><content type='html'>Ganz aktuell, vor wenigen Tagen erst, habe ich mich beim Lesen einer kurzweiligen kleinen Sokrates-Biografie in dieses Wort verliebt! Und gestern leitete Thorsten Rabeneck das Kumitetraining hiermit ein. Das Vereinsturnier sei vorbei, es sei jetzt Zeit für einen Paradigmenwechsel. Unter einem Paradigmenwechlel versteht man die Änderung einer Grundlage, eines Musters oder Vorbilds für eine Weiterentwicklung - so stand es über Sokrates, der forderte, dass jeder Mensch die Verantwortung über sein Leben selber übernehmen müsse und letztlich das eigene Gewissen die höchste moralische Instanz sei. Schon sehr philosophisch, dieser alte Grieche!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Training am Dienstag gestaltete sich dann allerdings zunächst ganz und gar nicht philosophisch, sondern absolut real und handfest! Vor einem augiebigen Grundschul-Teil starteten wir wie üblich mit einigen Runden Randori, wobei die Traininsintensität hier von Runde zu Runde zunehmen sollte. Thorsten wies uns an, dass es jetzt Zeit sei für den eingangs erwähnten Paradigmenwechsel: Das Vereinsturnier ist vorbei - nun sollten wir nicht mehr primär die Techniken üben, die wir am punktsichersten ins Ziel bringen könnten, sondern auch einmal Neues ausprobieren und eher auch mal Bewegungsmuster üben, die wir noch nicht so gut beherrschten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach dem Kihon gingen wir über zu Kumite-Basics: Kihon- und Jiju-Ippon-Kumite. Direkt nach dem ersten Durchgang ermahnte Thorsten uns, in der Wachsamkeit, im Sanshin, nach dem Abschluss der Techniken nicht nachzulassen. Wachsam bleiben, war die Devise! Und so durften wir bereits im Kihon-Ippon-Kumite noch einige Zusatzübungen machen. Thorsten wies darauf hin, dass im Dojo von Shihan Ochi regelmäßig alle Kumiteformen geübt würden und dass man sich auch als Schwarzgurt nicht zu schade sein sollte, zurück zum Ursprung zu gehen. Die Kumite-Übung, die mir persönlich am "unliebsten" ist, nämlich das Gohon-Kumite, ließen wir dann allerdings in dieser Einheit weg. Wir hatten diese Form jedoch grade noch beim Ochi-Lehrgang in Saarbrücken geübt. Hier fiel mir auch in der Tat auf, dass man bei einem starken Trainingspartner hier einem extrem starken Druck unterliegt. Eigentlich ist dies eine besonders gute Möglichkeit, die Wachsamkeit aufrecht zu erhalten! Hmmm, ich denke, ich werde das mal bei meiner künftigen Trainingsplanung berücksichtigen....&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Thorsten wies zudem darauf hin, dass es beim Kihon-Ippon-Kumite und auch beim anschließenden Jiju-Ippon-Kumite keine Ausrede für einen schwachen Konter gäbe! Wenn die Angriffstechnik bekannt sei, müsse im Grunde jeder von uns in der Lage sein, stark zu blocken und präzise zu kontern. Ganz eindeutig schien das leider nicht allen klar zu sein, denn "unser" Marc verpasste seinem Trainingspartner Holger doch tatsächlich eine blutige Lippe beim Konter mit Gyaku-Tsuki Jodan! Sollte eigentlich nicht passieren!!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Zeit verging beim Training mit verschiedenen Partnern wie im Fluge. Zudem wurden uns verschiedene Aufgaben gestellt: Konter nur mit Faust- oder ausschließlich mit Fußtechniken oder - was wohl für die meisten von uns die schwierigste Aufgabe war - ausschließlich mit Shuto- oder Heito-Uchi, Empi oder Hiza-Geri.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch gegen Ende der Einheit war Thorsten mit der Stärke unserer Kontertechniken noch nicht ganz zufrieden. Diese genauso stark auszuführen wie den Angriff, das wird zumindest für mich die Aufgabe der nächsten Trainingseinheiten sein. Hier wird&amp;nbsp;neben meinem eigenen Gefühl für die Stärke der Technik die Reaktion meiner Trainingspartner wohl die höchste Instanz sein :-)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7905481937693240877-4809477129832541038?l=andreahaeusler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/feeds/4809477129832541038/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7905481937693240877&amp;postID=4809477129832541038&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/4809477129832541038'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/4809477129832541038'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/2010/12/paradigmenwechsel.html' title='Paradigmenwechsel'/><author><name>Andrea</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05397224954635876913</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_o6BjO4pQc54/Sijr-z74JnI/AAAAAAAAVKs/nlfF9YcK6bE/S220/Haeusler+5.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7905481937693240877.post-7285497117034821295</id><published>2010-12-13T13:31:00.002+01:00</published><updated>2010-12-15T12:28:43.467+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Karate'/><title type='text'>Shotokan Wesel dominiert das SKDM!</title><content type='html'>Am 11.12. fand das diesjährige Vergleichsturnier zwischen dem Shotokan-Karate-Dojo Münster und dem befreundeten Verein Shotokan Wesel statt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Vergleichskampf ist für die Karateka eine ausgezeichnete Möglichkeit, die eigene Leistungsfähigkeit und das jeweils persönliche Trainingsergebnis des letzten Jahres festzustellen. Dass Karate eine Kampfkunst für Jung und Alt ist, bewiesen die großen Altersunterschiede zwischen dem jeweils jüngsten und ältesten Starter: Der jüngste Starter war der vierjährige Philipp Witt, der eine ganz beeindruckende Leistung zeigte, obgleich ihm in der Gruppe Kumite Kinder bis 14 Jahre auch gleich als erste Gegnerin die aus Wesel kommende 14-jährige Janet Kauka gegenüberstand. Hier unterlag er zwar, sicherte sich aber einen festen Platz in den Herzen der Zuschauer. In der Disziplin Kata zeigte er eine fehlerfreie Heian Shodan, kam aber wegen zahlreicher überlegner Gegner über die Vorrunde nicht hinaus. Insgesamt bereicherten vier kleine Weißgurtträger im Alter von 4 bis 10 Jahren mit ihrem Charme den Nachmittag. Der mit 66 Jahren älteste Starter war Gerhard Stansch. Auch er kam zwar über die Vorrunden nicht hinaus, trug dies aber, ganz dem olympischen Prinzip entsprechend, mit großer Gelassenheit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Insgesamt musste sich der gastgebende Münsteraner Verein in diesem Jahr der Übermacht vom Niederrhein geschlagen geben: In fast allen Disziplinen belegten die Freunde aus Wesel erste und/oder zweite und dritte Plätze. Lediglich die Gruppen Kata und Kumite Unterstufe der Erwachsenen wurden komplett von den Sportlern aus Münster dominiert: Die ersten Plätze gingen an Anna-Maria Imholz (Kata) und Sergej Witt (Kumite). Den zweiten Platz sowohl im Kumite, als auch in der Disziplin Kata erkämpfte sich jeweils Marcel Bahnemann. Die Brüder David (Kumite) und Marius (Kata) Zeiger konnten jeweils einen dritten Platz erreichen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch ohne die starke Leistung von Madeleine Essing, die in diesem Jahr nicht am Turnier teilnahm, gewann Münster mit der Starterin Mareike Linke die Disziplin Kumite Damen Oberstufe, die bei den Erwachsenen als Freikampf ausgetragen wird. In der Disziplin Kata-Mannschaft Unterstufe, in der es vor allem auch auf eine synchrone Darstellung ankommt, konnte Münster mit den Teams "Prinzessin Wu" und "110" den ersten und zweiten Platz belegen. In der Oberstufe reichte es hier nur zum dritten Platz. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Alles in allem bin ich mit dem Turnier sehr zufrieden", äußerte sich Hauptkampfrichter Michael Jarchau (5. Dan Shotokan-Karate). Jarchau ist Leiter des Weseler Vereins und gleichzeitig auch Trainer der Oberstufe des Münsteraner Vereins. "Es gab faire Kämpfe und keine Verletzungen. Das ist das Wichtigste." Dies nicht auch zuletzt deshalb, weil diese Tatsachen auch diejenigen Karateka für einen Turnierstart im nächsten Jahr motivieren, die jetzt noch gezögert haben. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(Presseinfo)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7905481937693240877-7285497117034821295?l=andreahaeusler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/feeds/7285497117034821295/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7905481937693240877&amp;postID=7285497117034821295&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/7285497117034821295'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/7285497117034821295'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/2010/12/wesel-dominiert-das-skdm.html' title='Shotokan Wesel dominiert das SKDM!'/><author><name>Andrea</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05397224954635876913</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_o6BjO4pQc54/Sijr-z74JnI/AAAAAAAAVKs/nlfF9YcK6bE/S220/Haeusler+5.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7905481937693240877.post-2916587834928212439</id><published>2010-12-02T00:06:00.003+01:00</published><updated>2010-12-02T05:36:11.643+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Literatur'/><title type='text'>"Ich sei, gewährt mir die Bitte, ...</title><content type='html'>&lt;p$1&gt;&lt;p$1&gt;&lt;p$1&gt;&lt;p$1&gt;&lt;p$1&gt;...in Eurem Bunde der Dritte." &lt;/p$1&gt;&lt;p$1&gt;&lt;p$1&gt;War ich zu Oberstufenzeiten doch eher seinem Weimarer Nachbarn Goethe verbunden, so wurde mir bei der heutigen Abendveranstaltung im H1 "Görner spricht Schiller" der in Marburg geborene Dichterfürst&amp;nbsp; näher gebracht. &lt;/p$1&gt;&lt;p$1&gt;&lt;p$1&gt;Na klar, waren auch mir Gedichte wie "Die Glocke", "Der Taucher" und natürlich auch "Die Bürgschaft" vertraut. Und "Maria Stuart" hatte ich mir mit meinem Mann vor ein paar Jahren im Theater angesehen. Sogar sein Wohnhaus in Weimar habe ich bereits zweimal besucht. &lt;/p$1&gt;&lt;p$1&gt;&lt;p$1&gt;Heute verschaffte uns nun der in Weimar lebende Rezitator Lutz Görner einen unterhaltsamen und äußerst kurzweiligen Einblick in das Leben des Dichterfürsten. Unterstützt wurde er von dem Gitarristen Stefan Sell.&lt;/p$1&gt;&lt;/p$1&gt;&lt;/p$1&gt;&lt;/p$1&gt;&lt;/p$1&gt;&lt;/p$1&gt;&lt;/p$1&gt;&lt;p$1&gt;&lt;p$1&gt;&lt;p$1&gt;&lt;p$1&gt;&lt;p$1&gt;&lt;p$1&gt;&lt;p$1&gt;&lt;/p$1&gt;&lt;p$1&gt;&lt;p$1&gt;Mann, Mann, Mann, was war das für ein Hallodri, der Herr von Schiller! Naja, all das ist - wie ja eigentlich bei all jenen Kreaturen, bei denen Genie und Laster dicht beieinander liegen - wohl auf Ereignisse in der Kindheit zurückzuführen: Schiller wollte und sollte ja eigentlich Pastor werden und war auch bereits einem Stift zugewiesen. Dann aber musste er eine Militärakademie besuchen, wurde dort erst zum Juristen, dann zum Militärarzt ausgebildet. Er verlebte seine komplette Jugend kaserniert und lernte daher keinen Umgang mit Geld oder dem anderen Geschlecht. &lt;/p$1&gt;&lt;/p$1&gt;&lt;/p$1&gt;&lt;/p$1&gt;&lt;/p$1&gt;&lt;/p$1&gt;&lt;/p$1&gt;&lt;/p$1&gt;&lt;p$1&gt;&lt;p$1&gt;&lt;p$1&gt;&lt;p$1&gt;&lt;p$1&gt;&lt;p$1&gt;&lt;p$1&gt;&lt;p$1&gt;&lt;/p$1&gt;&lt;/p$1&gt;&lt;p$1&gt;&lt;p$1&gt;Als er die Enge nicht mehr aushielt und ihm zu allem Übel noch das Dichten verboten wurde, riss er aus und floh nach Mannheim. Dort verschuldete er sich zum ersten - aber nicht zum letzten - Mal in seinem Leben so richtig ordentlich: Er brauchte Geld, weil er sein erstes Werk "Die Räuber" drucken lassen wollte. Der Erfolg ließ zunächst auf sich warten. Erst, als das Stück uraufgeführt und höchst emotionale Reaktionen bei den Zuschauern auslöste, begann die Welt, Schiller wahrzunehmen. In Mannheim hatte er dann ein Verhältnis mit der verheirateten Charlotte Kalb, die für ihn Jahre später in Weimar sogar ihren Mann verlassen wollte. &lt;/p$1&gt;&lt;/p$1&gt;&lt;/p$1&gt;&lt;/p$1&gt;&lt;/p$1&gt;&lt;/p$1&gt;&lt;/p$1&gt;&lt;/p$1&gt;&lt;p$1&gt;&lt;p$1&gt;&lt;p$1&gt;&lt;p$1&gt;&lt;p$1&gt;&lt;p$1&gt;&lt;p$1&gt;&lt;p$1&gt;Als sie und auch seine Gläubiger zu eng auf den Pelz rückten, nahm Schiller die Einladung vier junger (heute würde man wohl sagen) Fans aus Dresden an. Einer von ihnen lieh Schiller immer wieder größere Summen Geld - die aber irgendwie nie ausreichten! &lt;/p$1&gt;&lt;/p$1&gt;&lt;p$1&gt;&lt;p$1&gt;In Dresden, nun, kam der junge Dichterfürst völlig auf die schiefe Bahn: Alkohol, Opium, Bordellbesuche - also, ich bin doch jetzt echt etwas desilusioniert. Der war ja ein wahrer Junkie! So ein Lotterleben, auch! Kein Wunder, dass er jetzt in eine kreative Krise rutschte und kein Werk mehr gelingen wollte! &lt;/p$1&gt;&lt;/p$1&gt;&lt;/p$1&gt;&lt;/p$1&gt;&lt;/p$1&gt;&lt;/p$1&gt;&lt;/p$1&gt;&lt;/p$1&gt;&lt;p$1&gt;&lt;p$1&gt;&lt;p$1&gt;&lt;p$1&gt;&lt;p$1&gt;&lt;p$1&gt;&lt;p$1&gt;&lt;p$1&gt;Wieder floh er. Jetzt nach: Weimar. Hier kam er allerdings auch erst nicht so richtig an, spürte aber zumindest, dass er unmöglich weiter so ein Lotterleben führen konnte. Er sehnte sich nach einer Frau, die ihm&amp;nbsp;zur Seite steht! Jetzt kam wieder Charlotte Kalb ins Spiel - aber zum Heiraten war sie ihm zu kapriziös. &lt;/p$1&gt;&lt;/p$1&gt;&lt;p$1&gt;&lt;p$1&gt;Viel verlockender fand er das Geschwisterduett Charlotte und Caroline von Lengefeld. Schiller verliebte sich in beide und - schlug ihnen doch tatsächlich eine ménage à trois vor! Das also ist die wahre Bedeutung des berühmten Schluss-Zitats aus der "Bürgschaft": Ich sei, gewährt mir die Bitte, in Eurem Bunde der Dritte."! &lt;/p$1&gt;&lt;/p$1&gt;&lt;p$1&gt;&lt;p$1&gt;Nun, aus dem flotten Dreier konnte aber auf Dauer nichts werden. Es müssen ja auch nicht alle Träume verwirklicht werden. &lt;/p$1&gt;&lt;/p$1&gt;&lt;/p$1&gt;&lt;/p$1&gt;&lt;/p$1&gt;&lt;/p$1&gt;&lt;/p$1&gt;&lt;/p$1&gt;&lt;p$1&gt;&lt;p$1&gt;&lt;p$1&gt;&lt;p$1&gt;&lt;p$1&gt;&lt;p$1&gt;&lt;p$1&gt;&lt;p$1&gt;Immerhin heiratete Schiller eine der Schwestern, Charlotte, und schien mit ihr auch in den ersehnten, ruhigen Hafen der Ehe eingefahren zu sein. Jetzt klappte es auch mit dem Schreiben wieder, bis - ja, bis er schwer erkrankte und ihn wiederkehrende Krankheitsschübe mehrfach an den Rand des Todes brachten. &lt;/p$1&gt;&lt;/p$1&gt;&lt;/p$1&gt;&lt;/p$1&gt;&lt;/p$1&gt;&lt;/p$1&gt;&lt;/p$1&gt;&lt;/p$1&gt;&lt;p$1&gt;&lt;p$1&gt;&lt;p$1&gt;&lt;p$1&gt;&lt;p$1&gt;&lt;p$1&gt;&lt;p$1&gt;&lt;p$1&gt;Eigentlich heißt es ja "totgesagte leben länger" - aber auf ihn traf das leider nicht zu: Eine Stuttgarter Zeitung hatte wenige Monate vor seinem Tod verkündet, Schiller sei gestorben (gab es damals schon die BILD??), obwohl er noch lebte.&amp;nbsp;Dann aber, am 9. Mai 1805,&amp;nbsp;starb das Genie, das nicht nur Dichter, sondern auch noch Historiker und Philosoph war - ermutlich an den Folgen einer Tuberkulose. Als man seinen Leichnam obduzierte, fand man fast alle Organe außer Blase und Magen total zerstört! Er muss in seinen letzten Lebensjahren Höllenqualen gelitten haben. Er hinterläßt neben seinen großartigen Werken eine Biografie, die ihn&amp;nbsp; uns grade wegen seiner Widersprüche und all seiner Unvollkommenheit noch näher bringt. &lt;/p$1&gt;&lt;/p$1&gt;&lt;/p$1&gt;&lt;/p$1&gt;&lt;/p$1&gt;&lt;/p$1&gt;&lt;/p$1&gt;&lt;/p$1&gt;&lt;/p$1&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7905481937693240877-2916587834928212439?l=andreahaeusler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/feeds/2916587834928212439/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7905481937693240877&amp;postID=2916587834928212439&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/2916587834928212439'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/2916587834928212439'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/2010/12/ich-sei-gewahrt-mir-die-bitte.html' title='&quot;Ich sei, gewährt mir die Bitte, ...'/><author><name>Andrea</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05397224954635876913</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_o6BjO4pQc54/Sijr-z74JnI/AAAAAAAAVKs/nlfF9YcK6bE/S220/Haeusler+5.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7905481937693240877.post-3758699324597103576</id><published>2010-11-30T11:33:00.001+01:00</published><updated>2010-11-30T11:33:23.026+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Schule'/><title type='text'>Englisch? Kann ich!?</title><content type='html'>Die letzten Wochen und Tage waren geprägt von Stunden des Lernens:  Mathe, Englisch, Französisch aus den Gymnasialklassen fünf und sieben.  Bruchrechnen, Prozentrechnen, Dreisatz. Passé Composé, direktes und  indirektes Objekt. Vokabeln, Vokabeln, Vokabeln. Dazwischen noch: Wie  schreibt man eine Gruselgeschichte möglichst gruselig. Und (das "Beste"  kommt zum Schluss): Englisch. Englisch war seit meiner Kindheit mein  Lieblingsfach. Und - mal abgesehen von einem kleinen "Hänger" in der 6.  oder 7. Klasse, als ich eine Arbeit, bei der es um Groß- und  Kleinschreibung im Englischen ging, die einzige Sechs meiner  Schullaufbahn geschrieben habe, stand ich immer zwischen Eins und Zwei.  Abi: Eins. Zudem diverse Freundschaften, bei denen ich ausschließlich  auf Englisch kommuniziere und diverse Auslandsaufenthalte im  englischsprachigen Raum. Ich kann also wohl mit Fug und Recht behaupten:  Englisch? Kann ich!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So, jetzt zum Englisch-Stoff  meiner Tochter, 7. Klasse. Die erste Arbeit in der siebten Klasse war  schonmal der Hammer. Es ging unter anderem um das present perfect. Und  um since und for. Eigentlich nicht schwer. Aber im Englischbuch  (Cornelsen Verlag) war es so verwirrend beschrieben, dass selbst ich  nicht mehr durchblickte. Statt mal die Grundsätze zu erklären, wurden  gleich sämtliche Ausnahmen genannt. Die armen Kinder (und Eltern...)!  Die Arbeit fiel entsprechend aus: keine Eins, zwei Zweier, wenige  Dreier, viiiiele Vieren und auch Fünfen und Sechsen en masse.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt  steht die zweite Arbeit vor der Tür. Zum present perfect wird das  simple past wiederholt und natürlich auch present tense. Present  progressive wird scheinbar als im Schlaf zu können vorausgesetzt. Dazu  kommen dann noch Conditional I und II und - es könnte ja langweilig  werden - Futur. Futur aber bitte schön als will-future, going-to-future  und (das kannte ich selbst noch gar nicht und ich dachte erst, die  Lehrerin habe einen Fehler auf dem Arbeitszettel eingebaut) das  present-progressive-future. Im Buch gibt es dann ein paar an den Haaren  herbeigezogene Begründungen, wann welche der Futur-Formen zu wählen sei.  Ich glaub, da schert sich kein Engländer drum! Möchte mal gerne wissen,  welche Begründungen in den in England benutzten Deutsch-Lehrbüchern für  unsere Grammatik zu finden sind! Ja, und dann kommen noch Fragen hinzu.  Fragen nach unterschiedlichen Satzgliedern in den entsprechenden  Zeiten, bitte schön jeweils mit to do in der richtigen Form und Zeit  oder halt im progressive.....also, ich finde, das ist absolut zu viel!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ach  ja, wo wir grade bei Satzgliedern waren. Also, ich habe das so gelernt,  dass es verschiedene Satzglieder gibt, die drei wichtigsten waren immer  Subjekt, Prädikat, Objekt. So lernen es die Kids auch in der  Grundschule (immerhin!). Dann gibt es noch unterschiedliche Wortarten,  z. B. Nomen, Verben, Adjektive. Es ist in der Regel so, dass ein Subjekt  gleichzeitig auch ein Nomen ist und ein Prädikat ein Verb. Klingt  komisch, is aber so. Was man aber der Systematik nach meiner Meinung  nach NICHT tun sollte, ist, Wortarten mit Satzteilen durcheinander zu  werfen. Im Lateinischen kann das z. B. verheerende Folgen haben! Wie  stehts aber im Englischbuch? Statt SPO jetzt SVO: subject, verb, object!  Der Cornelsenverlag meinte auf meine Anfrage hin, das stünde jetzt so  im Lehrplan!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ach, und nochwas. Meiner Meinung nach  sollten sich die Lehrer der Grundschulen mal mit denen der  weiterführenden Schulen absprechen. In der Grundschule wird beinahe  ausschließlich mündlich Englisch unterrichtet und dazu noch recht  spielerisch. Kommen die Kids dann auf Gymnasium oder Realschule, gehts  dann gleich richtig los - denn die Kids haben ja seit der zweiten oder  dritten Klasse Englisch! Also, entweder muss meiner Meinung nach schon  spätestens in Klasse vier mit Englisch in Schriftform begonnen werden,  oder man sollte auf der weiterführenden Schule weniger voraussetzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ganz  bestimmt nicht geholfen ist den Kindern mit der schwachsinnigen Idee,  direkt mit Abkürzungen und Kurzformen zu arbeiten. So geht es gleich in  der ersten Arbeit der Klasse fünf los mit I'm, you're und he's, wobei  natürlich die Unterscheidung zum Possesivpronomen his für einen Sextaner  phonetisch kaum machbar ist. Im Lehrbuch wird betont, dass die Kurzform  nur in der Umgangssprache oder in der Schriftform unter Freunden  benutzt wird. Na, dann lasst es doch in der Schule weg! Wer ist schon  mit seinem Lehrer/seiner Lehrerin befreundet?!? Außerdem würde ich auch  nie sagen we're....da bricht man sich ja die Zunge!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Herrlich  auch der Blick auf die Liste mit den unregelmäßigen Verben. Beispiel:  to set, ach, sorry, das to läßt man ja jetzt weg, damit man bloß nicht  mehr erkennt, welches die Infinitivform ist! Set, also, weitere Formen:  set, set. Bei mir hieß die Übersetzung früher: setzen, stellen, legen.  Heute steht im Buch als Grundform "set a trap" und als Übersetzung "eine  Falle stellen" - super! Ja, bin ich denn im Wald? Manchmal hab ich  wirklich das Gefühl. Vielleicht sehe ich auch einfach den Wald vor  lauter Bäumen nicht mehr.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7905481937693240877-3758699324597103576?l=andreahaeusler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/feeds/3758699324597103576/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7905481937693240877&amp;postID=3758699324597103576&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/3758699324597103576'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/3758699324597103576'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/2010/11/englisch-kann-ich.html' title='Englisch? Kann ich!?'/><author><name>Andrea</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05397224954635876913</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_o6BjO4pQc54/Sijr-z74JnI/AAAAAAAAVKs/nlfF9YcK6bE/S220/Haeusler+5.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7905481937693240877.post-2245804651071690733</id><published>2010-11-24T05:48:00.003+01:00</published><updated>2010-11-24T05:50:10.400+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Karate'/><title type='text'>Karaterücken III - jetzt wirds konkret!</title><content type='html'>&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7905481937693240877-2245804651071690733?l=andreahaeusler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='related' href='http://karatedoc.wordpress.com/2010/11/23/gesunder-rucken-im-karate-teil-3/' title='Karaterücken III - jetzt wirds konkret!'/><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/feeds/2245804651071690733/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7905481937693240877&amp;postID=2245804651071690733&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/2245804651071690733'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/2245804651071690733'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/2010/11/karaterucken-iii-jetzt-wirds-konkret.html' title='Karaterücken III - jetzt wirds konkret!'/><author><name>Andrea</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05397224954635876913</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_o6BjO4pQc54/Sijr-z74JnI/AAAAAAAAVKs/nlfF9YcK6bE/S220/Haeusler+5.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7905481937693240877.post-1253602487269343971</id><published>2010-11-22T06:07:00.002+01:00</published><updated>2010-11-24T05:50:10.401+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Karate'/><title type='text'>Karate-Rücken II</title><content type='html'>&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7905481937693240877-1253602487269343971?l=andreahaeusler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='related' href='http://karatedoc.wordpress.com/2010/11/21/gesunder-rucken-im-karatesport-%e2%80%93-teil-2/' title='Karate-Rücken II'/><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/feeds/1253602487269343971/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7905481937693240877&amp;postID=1253602487269343971&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/1253602487269343971'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/1253602487269343971'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/2010/11/karate-rucken-ii.html' title='Karate-Rücken II'/><author><name>Andrea</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05397224954635876913</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_o6BjO4pQc54/Sijr-z74JnI/AAAAAAAAVKs/nlfF9YcK6bE/S220/Haeusler+5.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7905481937693240877.post-2805956740488608363</id><published>2010-11-20T09:47:00.003+01:00</published><updated>2010-11-20T09:47:45.126+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Karate'/><title type='text'>"Isch hab Rücken!" - Trotzdem Karate? Infos aus dem Blog vom Karate-Doc</title><content type='html'>&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7905481937693240877-2805956740488608363?l=andreahaeusler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='related' href='http://karatedoc.wordpress.com/2010/11/17/gesunder-rucken-im-karatesport-%e2%80%93-teil-1/#comment-46' title='&quot;Isch hab Rücken!&quot; - Trotzdem Karate? Infos aus dem Blog vom Karate-Doc'/><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/feeds/2805956740488608363/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7905481937693240877&amp;postID=2805956740488608363&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/2805956740488608363'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/2805956740488608363'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/2010/11/isch-hab-rucken-trotzdem-karate-infos.html' title='&quot;Isch hab Rücken!&quot; - Trotzdem Karate? Infos aus dem Blog vom Karate-Doc'/><author><name>Andrea</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05397224954635876913</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_o6BjO4pQc54/Sijr-z74JnI/AAAAAAAAVKs/nlfF9YcK6bE/S220/Haeusler+5.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7905481937693240877.post-2811073862724331529</id><published>2010-11-17T06:39:00.004+01:00</published><updated>2010-11-17T09:19:50.340+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Karate'/><title type='text'>"Im Kihon wäre es ein Ippon gewesen!"</title><content type='html'>So oder ähnlich lautete der Kommentar meines Senseis Michael Jarchau gestern zu mir nach dem Training. Ein Ippon? Hört sich ja erstmal ganz toll an - der zählt aber wohl nur im Kumite etwas. Ippon im Kihon ist vielleicht vergleichbar mit dem Sechser im Lotto, wenn man vergessen hat, den Tippschein abzugeben. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber es stimmt - auch ich hatte zu Beginn des Trainings ein ganz gutes Gefühl bei den Kihon-Übungen. Wir sollten, das vordere Bein schon recht weit vorgestreckt, weit vorgehen mit Kizami-Tsuki, dann unmittelbar einen gedachten Chudan-Konter unseres imaginären Gegners mit dem vorderen Arm blocken, um schließlich die Kombination mit einem Uraken zu beenden. Michael achtete hier besonders auf den korrekten Hüfteinsatz: in der Kamae-Stellung vor dem Kizami grade und&amp;nbsp;beim Kizami ausgedreht. Für den Block sollten wir den vorderen Fuß durch die Hüftrotation etwas zum Körper ranziehen, um dann wieder die Hüfte auszudrehen, etwas vor zu steppen und den Uraken zu platzieren. Eine ähnliche Kombination gab es dann mit Gyaku-Tsuki. Schließlich übten wir auch Mae-Geri mit unmittelbarem Hinterhergehen in eine mögliche Ausweichrichtung des unsichtbaren Gegenübers: beim gedachten Ausweichen des Uke nach rechts sollten wir nach dem Kick hinterher mit Uraken und wenn unser&amp;nbsp;Kontrahent nach links ausweichen würde, mit Kizami-Tsuki&amp;nbsp;folgen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Na,&amp;nbsp;und die ersten beiden Kombinationen (mit Kizami-&amp;nbsp;bzw. Gyaku-Tsuki als erste Technik) klappten echt gut, ich hatte wirklich&amp;nbsp;ein gutes, starkes&amp;nbsp;Gefühl,&amp;nbsp;kam immer weit und nie ohne Kiai nach vorne - es hat auch einfach nur Spaß gemacht!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann mit Partner. Ich hatte&amp;nbsp;es diesmal mit Holger Böing zu tun.&amp;nbsp;Holger gibt karatemäßig richtig Gas. Er trainiert&amp;nbsp;neben dem Training im Dojo auch privat regelmäßig mit einem anderen Dan-Träger und nimmt auch gerne und oft an Turnieren teil, gewinnt die kleineren regelmäßig und war wohl auch grade beim JKA-Cup nicht schlecht. Holger zeichnet sich aus durch eine gute Angriffshärte und eine ziemliche Gnadenlosigkeit. Sprich: Für mich ist er ein optimaler Kumite-Partner! ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir übten in scheinbaren Endlosschleifen die oben genannten Kombinationen am Partner.&amp;nbsp;Das war&amp;nbsp;im wahrsten Sinne des Wortes eine echte&amp;nbsp;Knochenarbeit!&amp;nbsp;Durch die bewussten Hüftrotationen&amp;nbsp;und die vielen Wiederholungen merkte ich nach einer knappen Dreiviertelstunde eine echte Erschöpfung. Ich zwang mich, weiter wachsam und&amp;nbsp;konzentriert zu&amp;nbsp;bleiben. Durch die intensiven&amp;nbsp;Angriffe und Blocktechniken&amp;nbsp;wirds wohl heute einige blaue Flecke geben.&amp;nbsp;Einmal traf Holger mich&amp;nbsp;ausgerechnet am Musikknochen des linken&amp;nbsp;Arms, als er verehentlich auf meine Deckung schlug. Autsch!!! Meine Finger wurden taub und der Schmerz ging bis ins Rückenmark!&amp;nbsp;Es dauerte ein paar Augenblicke, bis ich&amp;nbsp;Arme und&amp;nbsp;Beine wieder einsetzen konnte und&amp;nbsp;anschließend&amp;nbsp;war ich echt gehemmt beim Blocken. Hier hieß es jetzt, die mentalen Grenzen auszuschalten und trotzdem einfach weiter zu machen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gar nicht funktionieren wollte der Block des Mae-Geri. Ich weiß nicht, ob ich zu dem Zeitpunkt einfach erschöpft war und Ristos Prinzip vom Be- und Entlasten des vorderen Beins nicht mehr umsetzen konnte...vielleicht waren Holgers Geris auch einfach zu schnell und ich zu langsam? Oder hatte ich Schiss, noch einen Treffer vor den Arm zu kriegen? Egal - meine Blocks und Techniken waren auf jeden Fall jämmerlich! Frust!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber das Training war ja eh bald zu Ende....zum Abschluss gab es dann nur noch "locker Randori". Also ich hatte ja aus den Augenwinkeln in kurzen Momenten der Nicht-Fokussierung auf meinen Partner beim Jiju-Ippon-Kumite halb bewusst wahrgenommen, dass wir die einzigen waren, die die ganze Zeit Vollgas gegeben hatten. Und auch jetzt beim Randori war von "locker" bei uns beiden nicht wirklich etwas zu merken. Leider ging das in meinem Fall zu Lasten den Technik: Obwohl Sensei Micha eben noch gesagt hatte, wir sollten doch bitte jetzt die Sachen umsetzen, die wir eben geübt hatten - in meinem Kopf war schlagartig eine gähnende Leere! Das lag zum Einen sicher daran, dass es mir einfach immer noch schwer fällt, die Halbfreikampfprinzipien auf das Kumite zu übertragen - zum anderen....hey, es ging in den letzten Trainingsminuten auch einfach nur noch ums Überleben! Holger befand sich mental offenbar grade im Finalkampf der Deutschen Meisterschaft und ich war sein Gegner! Nee, also ehrlich, da war nix zu holen, ich sah einfach kein Land! Seine geschickten Blocks und harten Treffer gipfelten dann unmittelbar vor dem mich erlösenden Yame in einen Chudan Ushiro-Geri, der mich ungebremst auf dem Solarplexus traf und zu Boden streckte. Ich rang nach Luft und versuchte aufzustehen, um mich gleich anschließend reichlich zerknirscht zum Abgrüßen einzureihen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Später, in der Sauna, meinte Sensei Micha noch grinsend:"Deine Kihon-Techniken waren echt ippon-verdächtig, die Partnerübungen ganz ok, aber am Freikampf müssen wir noch arbeiten." Wie wahr, wie wahr....&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Insgesamt war es aber trotzdem ein supergeiles Kumitetraining. Denn, machen wir uns nix vor - am besten lernt man doch selber, wenn man einen Partner hat, der besser ist.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7905481937693240877-2811073862724331529?l=andreahaeusler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/feeds/2811073862724331529/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7905481937693240877&amp;postID=2811073862724331529&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/2811073862724331529'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/2811073862724331529'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/2010/11/im-kihon-ware-es-ein-ippon-gewesen.html' title='&quot;Im Kihon wäre es ein Ippon gewesen!&quot;'/><author><name>Andrea</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05397224954635876913</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_o6BjO4pQc54/Sijr-z74JnI/AAAAAAAAVKs/nlfF9YcK6bE/S220/Haeusler+5.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7905481937693240877.post-4038945787552614952</id><published>2010-11-12T10:01:00.004+01:00</published><updated>2010-11-12T10:05:01.350+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Literatur'/><title type='text'>Auf des Lebens Stufenleiter</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Ach, was sind wir dumme Leute!&lt;/div&gt;Wir genießen nie das Heute.&lt;br /&gt;Unser ganzes Menschenleben,&lt;br /&gt;ist ein Hasten, ist ein Streben,&lt;br /&gt;ist ein Bangen, ist ein Sorgen –&lt;br /&gt;heute denkt man schon an morgen,&lt;br /&gt;morgen an die spät're Zeit, -&lt;br /&gt;und kein Mensch genießt das Heut',&lt;br /&gt;auf des Lebens Stufenleiter&lt;br /&gt;eilt man weiter, immer weiter...&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;Ja, wir leben zu geschwind heut' –&lt;br /&gt;gar zu schnell entflieht die Kindheit –&lt;br /&gt;schon der Knabe in der Schule&lt;br /&gt;sitzt nervös auf seinem Stuhle –&lt;br /&gt;von der Fibel wird ihm übel,&lt;br /&gt;nur mit Sträuben lernt er schreiben,&lt;br /&gt;und am liebsten möcht' er raus&lt;br /&gt;aus dem schönen Elternhaus,&lt;br /&gt;denn er glaubt, es sei gescheiter,&lt;br /&gt;immer weiter, immer weiter...&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;Ist die Schulzeit dann zu Ende,&lt;br /&gt;steht er an der Lebenswende, -&lt;br /&gt;dünkt sich groß wie irgendeiner, -&lt;br /&gt;wird als Lehrling sehr bald kleiner; -&lt;br /&gt;wird gepufft, angepfiffen,&lt;br /&gt;bis er endlich hat begriffen,&lt;br /&gt;dass man nur durch Fleiß und Streben&lt;br /&gt;sich behaupten kann im Leben. –&lt;br /&gt;Und sein Pflichtenkreis wird breiter,&lt;br /&gt;immer weiter, immer weiter...&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;Ist er Anfang Zwanzig eben,&lt;br /&gt;denkt er schon ans Eheleben.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Ja, in einem Tanzlokale&lt;br /&gt;sieht er sie zum ersten Male –&lt;br /&gt;und am Abend bringt er's Liebchen&lt;br /&gt;schon nach Haus’ bis vor ihr Stübchen.&lt;br /&gt;Hold errötend sagt die Maid:&lt;br /&gt;,Junger Mann, Sie geh'n zu weit!'&lt;br /&gt;Doch trotzdem gehet der Begleiter&lt;br /&gt;immer weiter, immer weiter...&lt;br /&gt;Er, noch ganz erhitzt vom Tanze,&lt;br /&gt;sagt zu ihr: ,Ich geh' aufs Ganze!'&lt;br /&gt;Immer näher kommt zur Maid er –&lt;br /&gt;sie rückt weiter, immer weiter.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;,Komm', sagt er, 's ist nicht gefährlich,&lt;br /&gt;wirst mein Weibchen brav und ehrlich,&lt;br /&gt;in sechs Wochen bist du mein',&lt;br /&gt;und er küsst das Mägdelein.&lt;br /&gt;Und nun sagt sie froh und heiter:&lt;br /&gt;,Küsse weiter, immer weiter.'&lt;br /&gt;Ja, nun zählt er die Sekunden&lt;br /&gt;bis man ihn mit ihr verbunden.&lt;br /&gt;Ist das nicht ein toller Einfall?&lt;br /&gt;'s hat doch Zeit mit solchem Reinfall!&lt;br /&gt;Er nimmt die geknickte Lilie.&lt;br /&gt;Bald vermehrt sich die Familie ...&lt;br /&gt;und nach kurzem hat er schon&lt;br /&gt;auf dem Schoß den ersten Sohn.&lt;br /&gt;Erst kommt einer - dann ein zweiter –&lt;br /&gt;immer weiter, immer weiter...&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;Nun beginnt erst recht das Plagen,&lt;br /&gt;oft hört man die beiden sagen:&lt;br /&gt;,Wenn wir nur die Sorgen los sind,&lt;br /&gt;wenn die Kinder nur erst groß sind,&lt;br /&gt;dann strahlt uns der Himmel heiter.'&lt;br /&gt;Und sie schaffen immer weiter,&lt;br /&gt;lassen blind beim Vorwärtsgeh’n&lt;br /&gt;ihres Lebens Rosen stehn,&lt;br /&gt;suchen Tausendgüldenkräuter&lt;br /&gt;immer weiter, immer weiter...&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;So entflieht die Zeit wie'n Traum&lt;br /&gt;und die beiden merken's kaum –&lt;br /&gt;erst verheirat’n sie ihr Mariechen,&lt;br /&gt;dann verlob'n sie ihr Sophiechen,&lt;br /&gt;dann kommt Walter zur Marine,&lt;br /&gt;dann lernt Englisch die Pauline –&lt;br /&gt;dann macht Wilhelm sein Examen –&lt;br /&gt;dann komm'n noch zwei junge Damen,&lt;br /&gt;eine sechzehn, eine vierzehn – (!)&lt;br /&gt;das kost't Kleider, Hüte, Schürzen,&lt;br /&gt;um sie richtig auszustatten&lt;br /&gt;für den künft'gen Herrn und Gatten.&lt;br /&gt;Und nie weiß man, wie man dran ist,&lt;br /&gt;nie gibt's Ruhe, nie gibt's Frieden –&lt;br /&gt;wenn die eine an dem Mann ist,&lt;br /&gt;ist die and’re schon geschieden.&lt;br /&gt;Wenn die Jüngste noch zu haben,&lt;br /&gt;hat die Ält'ste schon 'nen Knaben,&lt;br /&gt;erst kommt einer, dann ein zweiter&lt;br /&gt;und so weiter, immer weiter...&lt;br /&gt;Seh’n Sie, so entflieh’n die Jahre.&lt;br /&gt;Großpapa hat weiße Haare.&lt;br /&gt;Und der Mondschein zieht sich breiter,&lt;br /&gt;immer weiter, immer weiter ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und er seufzt: ,Wie schön der Mai ist,&lt;br /&gt;sieht man erst, wenn er vorbei ist.&lt;br /&gt;Ach, wir waren blind', so klagt er&lt;br /&gt;und zu seinem Enkel sagt er:&lt;br /&gt;,Nutz’ den Frühling deines Lebens,&lt;br /&gt;leb’ im Sommer nicht vergebens,&lt;br /&gt;denn gar bald stehst du im Herbste,&lt;br /&gt;bis der Winter naht, dann sterbste –&lt;br /&gt;und die Welt geht trotzdem heiter&lt;br /&gt;immer weiter'....&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Otto Reutter (1870 – 1931)&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7905481937693240877-4038945787552614952?l=andreahaeusler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/feeds/4038945787552614952/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7905481937693240877&amp;postID=4038945787552614952&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/4038945787552614952'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/4038945787552614952'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/2010/11/auf-des-lebens-stufenleiter-von-otto.html' title='Auf des Lebens Stufenleiter'/><author><name>Andrea</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05397224954635876913</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_o6BjO4pQc54/Sijr-z74JnI/AAAAAAAAVKs/nlfF9YcK6bE/S220/Haeusler+5.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7905481937693240877.post-4985251040055484624</id><published>2010-11-11T06:33:00.002+01:00</published><updated>2010-11-12T10:05:25.448+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Karate'/><title type='text'>2. und 3. Platz für SKDM beim JKA-Cup 2010 in Bottrop!</title><content type='html'>Hier ist die aktuelle Presseinfo:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie bereits angekündigt waren einige Starter des Shotokan-Karate-Dojos Münster am vergangenen Samstag beim alljährlichen JKA-Cup in Bottrop angetreten. Bei diesem Turnier handelt es sich um das zweitgrößte Turnier des Karateverbandes DJKB, gleich nach der Deutschen Meisterschaft. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gut vorbereitet gingen Patrick Müsker, Andreas Volkmer, Ullrich Steffens, Marc Becker, Holger Böing und Madeleine Essing an den Start. Alle sechs sind erfahrene Karateka und Turnierstarter. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Volkmer, Becker und Steffens hatten angesichts der großen nationalen Konkurrenz keine Chance auf einen Platz auf dem Podest und schieden bereits in den Vorrunden aus. Müsker musste sich im Kata-Shihai (einer Art Kampfkunst-Chorographie) gegen Pascal Senn (unter anderem Goldmedallien-Gewinner bei der Karate-Weltmeisterschaft 2009) geschlagen geben. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mehr Erfolg konnten hingegen Holger Böing und Madeleine Essing verbuchen: Die beiden Münsteraner Karateka starteten in Kampfgemeinschaften in der Disziplin Kumite (Freikampf). Böing schied mit seinem Team erst im Kampf um Platz zwei der Mannschaftswertung gegen eine Kadermannschaft aus. Essing startete zusammen mit zwei Mädchen aus dem Nationalkader für den Münsteraner Verein. Sie konnte mit ihrer Gruppe einen hervorragenden zweiten Platz erkämpfen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7905481937693240877-4985251040055484624?l=andreahaeusler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/feeds/4985251040055484624/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7905481937693240877&amp;postID=4985251040055484624&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/4985251040055484624'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/4985251040055484624'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/2010/11/2-und-3-platz-fur-skdm-beim-jka-cup.html' title='2. und 3. Platz für SKDM beim JKA-Cup 2010 in Bottrop!'/><author><name>Andrea</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05397224954635876913</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_o6BjO4pQc54/Sijr-z74JnI/AAAAAAAAVKs/nlfF9YcK6bE/S220/Haeusler+5.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7905481937693240877.post-4573588980746860836</id><published>2010-11-10T14:05:00.003+01:00</published><updated>2010-11-10T14:13:44.770+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Karate'/><title type='text'>Abnehmen und Karate? Hier eine Info vom Karatedoc</title><content type='html'>&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7905481937693240877-4573588980746860836?l=andreahaeusler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='related' href='http://karatedoc.wordpress.com/2010/11/08/abnehmen-fur-karatekas-doch-ein-thema/#comment-33' title='Abnehmen und Karate? Hier eine Info vom Karatedoc'/><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/feeds/4573588980746860836/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7905481937693240877&amp;postID=4573588980746860836&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/4573588980746860836'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/4573588980746860836'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/2010/11/abnehmen-und-karate-hier-eine-info-vom.html' title='Abnehmen und Karate? Hier eine Info vom Karatedoc'/><author><name>Andrea</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05397224954635876913</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_o6BjO4pQc54/Sijr-z74JnI/AAAAAAAAVKs/nlfF9YcK6bE/S220/Haeusler+5.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7905481937693240877.post-753265235785677782</id><published>2010-11-05T23:39:00.002+01:00</published><updated>2010-11-05T23:42:42.544+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Karate'/><title type='text'>Mawashis am Schlagkissen, Sandsack und am Partner</title><content type='html'>Heute haben wir bei Volker mal wieder richtig reingehaun - bzw. zugetreten! Es ist ja freitags immer eine recht überachaubare Trainingsgruppe - dafür ist das Karatetraining umso intensiver! Das allgemeine Aufwärmen besorgt sich jeder selbst und dann gehts mit karatespezifischen Aufwärmübungen weiter: Hüftdrehung im Stand, Kizamis (im Stand, mit Vor- und Zurücksteppen oder mit Suri-Ashi) oder Gyaku-Tsukis (auch mit Varianten). Nun partnerweise zusammen und Mawashis in den Höhen Low Kick (vor die Wade), Gedan (vor den Oberschenkel) und "Jodan" vor den Oberarm. Schließlich noch eine Mawashi-Halteübung: Mawashi Jodan auf fünf Zeiten am Partner. Wer hier nicht warm wurde, hatte irgendwas falsch gemacht! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Mawashi sollte uns weiter begleiten: Wir blieben am Partner (im wahrsten Sinne des Wortes). Der eine trat Mawashi mit lockerem Kontakt gegen den Oberarm des Gegenübers. Der andere ließ sich kurz treffen und bewegte sich dann mit Suri-Ashi seitlich raus. Nun war er selber dran. So drehten wir uns munter im Kreis und es bedurfte schon einiger Konzentration, den Drehwurm weg zu ignorieren! Nach derselben Übung mit dem anderen Bein sollten wir versuchen, nach dem Kick des Partners eventuell eine Lücke zu finden und z. B. Gyaku-Tsuki zu kontern. Nach einiger Zeit wurde die Kombination fast randorimäßig ausgebaut mit weiteren Blocks, neuen Angriffen etc. Natürlich kickten wir mit Kontrolle aber der permanente Kontakt am Oberarm forderte auf Dauer schon Nehmerqualitäten! Auch fiel es wohl dem/der ein oder anderen nicht einfach, über eine längere Zeit die Spannung, die Wachsamkeit und auch die Trittstärke beizubehalten. Mein Partner Jörg und ich hatten allerdings viel Spaß am gegenseitigen Traktieren ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Trainer Volker war offenbar nicht recht zufrieden mit unseren Mawashis und so ließ er uns zunächst wissen, dass man die Kicks auch zu Hause auf verschiedene Arten und Weisen, z. B. im Sitzen (!) üben könnte. Klar, dass dann einige Mawashis auf dem Boden und auch einige Mae-Geris aus der "Horizontalen" heraus folgten! Puh, ganz schön anstrengend, vor allem, weil man bei den Boden-Mae-Geris eine gute Körperspannung brauchte. Wir sollten uns nämlich auf den Boden legen, ein Bein gestreckt, das andere angewinkelt aufgestellt. Jetzt sollte das aufgestellte Bein Mae-Geri aus der Hüfte heraus kicken, so dass die Hüfte angehoben würde. Volker achtete peinlichst darauf, dass wir jetzt nicht erst "gemütlich" die Hüfte anhoben und dann&amp;nbsp;traten, sondern, dass der Impuls aus der Hüfte kam. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt wurden Pratzen verteilt und wir sollten den Mawashi auf verschiedene Arten so feste wie möglich dagegenwemsen: mit dem Spann, mit dem Schienbein und mit dem Ballen. Aus Rücksicht auf meine lädierten Zehen (Ermüdungsbruch links im Sommer) beschränkte ich mich auf die ersten Varianten. Hier gab ich aber richtig Gas und kein Tritt wurde ohne Kiai an das Schlagkissen befördert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schließlich begaben wir uns noch an die Sandsäcke und tobten uns mawashimäßig hieran fast bis zur Erschöpfung aus. Ich war das einzige Mädel in meiner Gruppe und hatte mir natürlich mal wieder Frotzeleien gefallen zu lassen, nach dem Motto:"Hey, Du sollst den Sandsack nicht streicheln!" Aber mehr ging nicht und ich denke, jeder geht halt an sein Limit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Abschluss liefen wir noch alle Heian Katas, die Tekki und die Nijushiho. Torsten, der überlegt, letztere Kata zum 2. Dan als Kürkata zu wählen, wurde dann noch von Volker gebeten, das Bunkai der Kata in der Anfangssequenz zu veranschaulichen. Machte er prima. Und nach dem Wischen und der Sauna bin ich nun gespannt, ob ich morgen um 13 Uhr tatsächlich fit bin für 2 Stunden freies Katatraining....ich habe gehört, ich sollte mal die Hangetsu üben...?!?!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7905481937693240877-753265235785677782?l=andreahaeusler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/feeds/753265235785677782/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7905481937693240877&amp;postID=753265235785677782&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/753265235785677782'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/753265235785677782'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/2010/11/mawashis-am-schlagkissen-sandsack-und.html' title='Mawashis am Schlagkissen, Sandsack und am Partner'/><author><name>Andrea</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05397224954635876913</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_o6BjO4pQc54/Sijr-z74JnI/AAAAAAAAVKs/nlfF9YcK6bE/S220/Haeusler+5.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7905481937693240877.post-2836087491622825896</id><published>2010-11-05T11:20:00.003+01:00</published><updated>2010-11-05T23:16:30.114+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Karate'/><title type='text'>"Deine Hangetsu ist aber weit unter Deinem Niveau"</title><content type='html'>oder: ernüchterndes Katatraining bei Seibel&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gestern gab es wieder Oberstufen-Katatraining. Trainer Seibel kombinierte die Kampfkunst-Choreografien diesmal mit zahlreichen Kumitesequenzen. Dies sollte vor allem den Startern beim JKA-Cup nochmal den letzten Schliff und die "richtige Einstellung" geben. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich hatte gleich zu Beginn Andi Noll als Trainingspartner und wir starteten mit zahlreichen Mawashi-Geris, Kizami- und Gyaku-Tsukis zum Partner. Ruckzuck war der Körper warm und es hieß, mit der Bassai Dai die Festung zu stürmen. Die Schwarzgurtecke war diesmal nicht so synchron wie in der vergangenen Woche. Vermutlich achteten alle mehr auf sich selbst, statt schwerpunktmäßig auf die Gleichzeitigkeit mit den anderen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachdem wir die Kata einige Male durchkämpft hatten, hieß es wieder:"Umdrehen zum Partner". Seibel baute die Kumitesequenzen im Laufe der Einheit immer weiter aus, so dass bei jedem Übungsteil eine Technik oder Technikfolge hinzukam. Am Ende ging es daher hier nicht nur um präzise Angriffs-, Block- und Kontertechniken, sondern das Kumite wuchs sich zu einer wahren Konzentrationssache aus, fast schon zu einer weiteren "Kata". &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir übten&amp;nbsp;alle Sentei-Katas. Durch den Partnerwechsel beim Kumite-Training veränderte sich ständig unser Standort im Dojo. Als ich direkt vor dem Trainer stand, war grade die Hangetsu dran. Ganz harmonisch, kraftvoll und nun doch wieder mal synchron mit meinem Trainingsnachbarn fing es an. Eigentlich hatte ich auch im weiteren Verlauf kein schlechtes Gefühl. Kein Patzer, kein Verlaufen oder so. Seibels kritischem Auge waren dann aber doch ein paar Dinge aufgefallen und so erhielt ich schließlich den vernichtenden Kommentar:"Mensch, Icky, die Hangetsu war aber weit unter Deinem Niveau!" Hmmm, sollte ich mir jetzt Gedanken um die eine Kata machen? - Oder mich freuen, dass mein "Niveau" ansonsten offenbar ganz passabel ist? ;-) Wie auch immer - ich werde sie ja sicher in den nächsten Wochen und Monaten noch regelmäßig üben und die vorgebrachten Korrekturwünsche dabei beachten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Ende der Einheit trennte Seibel die Danträger vom Rest der Oberstufe. Was die Farbgurte für eine Kata in ihrer Gruppe liefen, hab ich nicht mitbekommen. Ich selber habe mich nämlich ganz auf unsere Kata, die Gangaku, konzentriert. Passte irgendwie schon ganz gut, fand ich....Nachdem der Kranich drei oder viermal auf dem Felsen war, hieß es dann Yame und "Boden wischen". Auf jeden Fall hatten wir uns gestern alle die Sauna redllich verdient!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7905481937693240877-2836087491622825896?l=andreahaeusler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/feeds/2836087491622825896/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7905481937693240877&amp;postID=2836087491622825896&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/2836087491622825896'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/2836087491622825896'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/2010/11/deine-hangets-ist-aber-weit-unter.html' title='&quot;Deine Hangetsu ist aber weit unter Deinem Niveau&quot;'/><author><name>Andrea</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05397224954635876913</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_o6BjO4pQc54/Sijr-z74JnI/AAAAAAAAVKs/nlfF9YcK6bE/S220/Haeusler+5.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7905481937693240877.post-7961985943867994653</id><published>2010-10-31T11:50:00.001+01:00</published><updated>2010-11-12T10:20:04.887+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='sonstiges'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Karate'/><title type='text'>Fühle mich so "digital"....</title><content type='html'>oder: "Isch hab' Kreislauf." &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Irgendwie macht mir das Wetter zu schaffen - mein Kreislauf macht schlapp und ich schätze mal, mein Blutdruck ist schon in UG 3! Richtig gut gehts mir nur, wenn ich Sport treibe - und danach schön in die Sauna...herrlich! Anschließend könnte ich mich dann aber auch direkt wieder ins Bett legen....also entweder an oder aus,&amp;nbsp;1 oder 0. Echt ätzend! Da helfen auch die Mengen an Kaffee nicht, die ich tagsüber trinke....Wetter, werd mal wieder freundlicher!!!!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7905481937693240877-7961985943867994653?l=andreahaeusler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/feeds/7961985943867994653/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7905481937693240877&amp;postID=7961985943867994653&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/7961985943867994653'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/7961985943867994653'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/2010/10/fuhle-mich-so-digital.html' title='Fühle mich so &quot;digital&quot;....'/><author><name>Andrea</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05397224954635876913</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_o6BjO4pQc54/Sijr-z74JnI/AAAAAAAAVKs/nlfF9YcK6bE/S220/Haeusler+5.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7905481937693240877.post-7815546538959133453</id><published>2010-10-30T19:05:00.002+02:00</published><updated>2010-10-30T19:10:18.590+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Karate'/><title type='text'>Jitte, Gangaku und Enpi</title><content type='html'>Als mich heute Morgen meine vom letzten Training zwickende Rückenmuskulatur weckte, wurde mir schlagartig klar, dass es heute keine Erholungspause geben würde, sondern wieder ein anstrengender Karatetag auf mich wartete: Ich hatte mich um 14 Uhr im Dojo für eine Stunde Danvorbereitung verabredet. Zwar ging es nicht um mich und meine noch in weiter Ferne liegende Prüfung - dennoch kann es ja nicht schaden, auch jetzt schonmal hin und wieder ein Feeling für die Prüfungssituation zu bekommen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zu zweit starteten wir mit dem Kihon-Programm für den zweiten Dan. War das wirklich nur so kurz gewesen? Ich glaube, Shihan Ochi hatte bei uns wesentlich komplexere Übungen gefordert und auch Techniken, die nicht im Prüfungsprogramm standen. Hier hatten mein Trainingspartner und ich auch nichts Wesentliches aneinander zu korrigieren, so dass wir rasch zum Sonoba-Geri übergehen konnten. Ich hatte immer noch das Bild von dem Teelicht auf meinem Fuß im Kopf, das gestern zumindest beim Mae-Geri nicht herunterfallen sollte - aber im Laufe der Kombination wurde es dann immer blasser und als schließlich "schnell und stark" hieß, waren&amp;nbsp;da nur noch Power und Kias. Naja, die Übung könnte sicher besser laufen...aber wenigstens waren alle Kicks stark und für die Feinheiten hab ich&amp;nbsp;ja noch etwas Zeit zum Üben. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein Trainingspartner schwankt wie ich noch zwischen zwei Prüfungskatas und neigt wohl inzwischen zur Gangaku. Das war mir heute ganz Recht, denn auch ich ziehe sie als Kürkata in Erwägung. Das würde allerdings noch ein ziemlich intensives Üben voraussetzen. Wir diskutierten einige Stellen der Kata - naja, genauer gesagt hatte ich ein paar Fragen und versuchte dann im nächsten Durchgang, die Antworten umzusetzen. Die Kranich-Stellungen führe ich aber immer noch nicht zufriedenstellend aus. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die einfachere Lösung wäre sicherlich, wenn ich z. B. die Jitte als Prüfungskata wählen würde. Wir liefen sie einmal zu zweit, dann war ich alleine dran. Und dann hagelte es auch hier Verbesserungsvorschläge. Aber das war&amp;nbsp;völlig ok, denn ich konnte alle Kritikpunkte nachvollziehen. Es ist schon ein Glück, wenn man mal ganz intensiv auf diese Weise trainieren kann und jemand einem seine volle Aufmerksamkeit schenkt, um die Techniken zu überprüfen und zu korrigieren. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein klein wenig konnte ich mich in der sich dann anschließenden offiziellen Kata-Trainingseinheit revanchieren. Mir fielen an meinem Trainingspartner, der in der ersten Reihe vor mir stand, ein paar Punkte auf, die ich anders gelernt hatte und wir tauschten uns nach dem Training hierüber aus. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mir selber hat diese Kata-Einheit, in der Volker die Enpi schulte, auch sehr viel gebracht. Manchmal schien unser Trainer zwar etwas willkürlich Stellen aus der Kata zu wählen, um Bunkai-Kombinationen zu demonstrieren, die Anwendungen waren aber alle plausibel und vor allem zum Teil auch mal anders als das, was üblicherweise zur Enpi vermittelt wird. Volker beschrieb sie nicht in erster Linie als "Flug der Schwalbe", sondern als eine der härtesten Katas in unserer Stilrichtung. Dies liegt an den zahlreichen Techniken, bei denen man - meist ohne großartige Ausholbewegung - aus naher Distanz blockt und kontert. Die Technik beim ersten Kiai, so Volker, könne entweder ein Empi Jodan&amp;nbsp;oder auch als Aufwärtshaken zum Kinn des imaginären Gegners gedacht sein. Bald nach dem ersten Kiai geht man bei der Kata zum ersten Mal (von der Ausgangsposition aus) nach links, zunächst mit Gedan Barei und Age Tsuki, dann zweimal im Kokotsu-Dachi, wobei man auf der Stelle wechselt. Volker erlärte, dass dies eine Besonderheit der Enpi sei. Und beim Üben dieses einen Schrittwechsels wurde mir klar, dass dieser Bewegungsablauf auch aktuell einer der Schwerpunkte unserer Kumite-Einheit dienstags ist! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es waren also auch heute wieder zahlreiche neue Eindrücke und ich hätte einige der Techniken gerne noch etwas weiter geübt. Aber um 16.30 Uhr kam eine neue Trainingsgruppe und wir mussten aus der Trainingshalle in die Sauna ausweichen. Hier wurde weiter gefachsimpelt und ein nächstes Training für Montag vereinbart.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7905481937693240877-7815546538959133453?l=andreahaeusler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/feeds/7815546538959133453/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7905481937693240877&amp;postID=7815546538959133453&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/7815546538959133453'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/7815546538959133453'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/2010/10/jitte-gangaku-und-enpi.html' title='Jitte, Gangaku und Enpi'/><author><name>Andrea</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05397224954635876913</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_o6BjO4pQc54/Sijr-z74JnI/AAAAAAAAVKs/nlfF9YcK6bE/S220/Haeusler+5.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7905481937693240877.post-4946221594387116804</id><published>2010-10-30T00:05:00.005+02:00</published><updated>2010-10-30T09:30:33.861+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Karate'/><title type='text'>Kerzen und Gummis</title><content type='html'>Also - mal ganz unter uns: Hörte ich bislang die Worte Kerzen und Gummis, hätte ich sie wohl kaum in Verbindung mit einem Karatetraining gebracht. Das hat sich heute geändert. Seit langer Zeit war ich mal wieder in der Freitagstrainingseinheit. Bisher wollte ich die Familie immer ein wenig verschonen und nicht das Wochenende gleich mit Abwesenheit einleiten. Jetzt wissen aber alle, dass ich mich in der Danvorbereitung befinde und haben Verständnis, dass das Training intensiviert werden muss. Zudem war ich diese Woche nur einmal (nämlich gestern) im Dojo und das ist ja wohl eindeutig zu wenig!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es fanden sich heute 12 Karateka plus Trainer im Dojo ein, was für diese Einheit schon viel sein soll. Ehrlich gesagt kann ich das nicht verstehen. Hey, Mann, es steht doch das Wochenende vor der Tür, was gibt es Besseres, als es mit Karate einzuleiten?! Und wenn das junge Volk abends rausgehen will - mal ganz ehrlich: Vor Mitternacht ist doch eh nie was los - warum nicht vorher noch eine Runde Gas geben? Also, ich werde mir jedenfalls die Freitagseinheit mal fest in meinen Wochenplan einbauen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber jetzt zu den Gummis und Kerzen...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Freitags gibt Volker das Training, ein echtes Karate-Urgestein! Ich kenne wenige Menschen, die sich auch theoretisch so intensiv mit Karate beschäftigt haben, wie Volker. Er kennt für zahleiche Techniken nicht nur eine Ausführung, sondern kann diese von allen Seiten beleuchten und interpretieren. Das ist sehr spannend, wenn man selber auch schon ein kleines Hintergrundwissen hat. Für Anfänger oder Unterstufenkarateka ist es vielleicht etwas zu anspruchsvoll. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Volker verfolgt seit einigen Wochen wohl ein festes Trainingskonzept und erarbeitet vor allem für die JKA-Cup-Starter und Prüflinge intensiv an deren Belangen. Das kommt allerdings dann wieder allen zugute! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach eigenständigen Aufwärm- und Dehnübungen starteten wir mit Kizami- und Gyakutsukis,&amp;nbsp;zunächst im Stand, dann mit&amp;nbsp;Vor- und Rückwärtsbewegung. Puh, so kann man auch&amp;nbsp;warm werden!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anschließend sollten wir uns einen Partner suchen. Ich hatte eigentlich keine Wahl, da&amp;nbsp;direkt Torsten vor mir stand. Volker verteilte nun an jedes Pärchen ein Gummi(band). Für nicht Eingeweihte der Hinweis:&amp;nbsp;Es handelt sich um kreisrunde Gummibänder&amp;nbsp;mit einer Breite von ca. 5 cm und&amp;nbsp;einem Durchmesser von etwa einem Meter, die sehr, sehr reißfest sind.&amp;nbsp;Ein Partner hielt nun das Band und bestimmte den Spannungsgrad. Der andere Partner&amp;nbsp;fasste&amp;nbsp;das Gummi mit&amp;nbsp;seiner&amp;nbsp;Faust und führte nun Kizami-Tsukis im Stand durch, erst 20 schnelle, dann&amp;nbsp;10 langsame.&amp;nbsp;Bei den 10 letzten sollte die Spannung stärker sein, als vorher.&amp;nbsp;Anschließend der andere Arm, danach Partnerwechsel und schließlich&amp;nbsp;wieder der erste Partner&amp;nbsp;dasselbe mit Gyaku-Tsuki. &amp;nbsp;Boh, ich hatte so eine Übung zwar schon mal gemacht, es muss aber in grauer Vorzeit gewesen sein! Ist das anstrengend! Ich war echt am Kämpfen! Naja, vermutlich lag das auch an meinem Partner, der es mir nicht grade leicht machte. Zudem bekam ich bei der Ausführung meiner Übung auch zahlreiche Ratschläge wie:"Denk daran, was Risto immer sagt und lass mal die Faust etwas später kommen. Schick die Faust mit der Hüfte los." Oder: "Man schlägt mit dem Ellenbogen."&amp;nbsp;Ist ja alles klar, Mann, aber mit dem Schei....gummi ging das eben nicht so einfach!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anschließend gab es eine weitere Kraftübung und zwar zum Thema Maegeri: Der eine Partner sollte sich auf den Rücken legen und ein Bein zur Brust ziehen. Der andere Partner sollte sich nun mit seinem gesamten Körpergewicht auf den Fuß des angewinkelten Beines legen. Nun sollte der Partner auf dem Rücken sein Bein strecken und den Brocken oben drauf nach oben schieben. Na, ich bin mir ziemlich sicher, dass Torsten sich Verstärkung gesucht hatte - ein Mensch allein kann unmöglich so schwer nach oben zu schieben sein! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir übten, quasi als kleine Konditionsübung zwischendurch, noch alle Heian-Katas, Tekki I, Bassai Dai und Enpi. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun, frisch "gestärkt", gab es Kumite-Training. Wir sollten Jiju-Ippon-Kumite üben, aber erstmal nur mit drei Techniken: Kizami- und Gyakutsuki sowie Mae-Geri. Aufgabe des Uke: nicht nach hinten ausweichen, sondern nur zur Seite. Ich kann gar nicht erklären, warum mir das heute so schwer fiel! Mit Torsten ging es zu Anfang noch. Dann bekam ich aber mit Magnus einen Partner, der ungefähr doppelt so schwer ist wie ich und viel, viel größer....irgendwie war ich mit meinen Abwehr- und Kontertechniken nicht zufrieden!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eigentlich war die Trainingszeit schon um. Da aber nach uns "Feierabend" war, bot Volker Marc und Torsten nochmal eine besondere Turnier- bzw. Prüfungsvorbereitung. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Abschluss holte Volker dann noch Teelilchter und Streicholzschachteln hervor. Ich dachte:"Na, jetzt machen wir vielleicht eine besonders stimmungsvolle Abschlussmeditation." Aber nein, es kam anders: Volker zeigte uns eine sehr effektive Übung für Maegeri: Wir sollten uns in den Zenkutsu-Dachi stellen und auf die Zehen des hinteren Fußes ein Teelicht oder eine Streichholzschachtel legen. Nun sollten wir die Knie zusammenführen und einen Mae-Geri ausführen&amp;nbsp;- ohne dass die Schachtel herunterfallen durfte! Ich hatte natürlich meine liebe Mühe mit dieser Übung, während mein Nachbar Torsten sie gleich wieder grinsend zu einem Sonoba-Geri ausbaute! Nee, is klaaar! ;-) &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach einem ausgiebigen Saunagang war ich jedenfalls dann doch froh, dass ich nicht mehr unbedingt an jedem Freitag auf die Rolle gehen muss.....&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7905481937693240877-4946221594387116804?l=andreahaeusler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/feeds/4946221594387116804/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7905481937693240877&amp;postID=4946221594387116804&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/4946221594387116804'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/4946221594387116804'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/2010/10/kerzen-und-gummis.html' title='Kerzen und Gummis'/><author><name>Andrea</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05397224954635876913</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_o6BjO4pQc54/Sijr-z74JnI/AAAAAAAAVKs/nlfF9YcK6bE/S220/Haeusler+5.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7905481937693240877.post-4388092080791574189</id><published>2010-10-29T00:05:00.003+02:00</published><updated>2010-10-30T09:31:22.178+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Karate'/><title type='text'>the perfect synchronicity of which so many speak</title><content type='html'>....diese Zeile aus einem Song von Judas Priest ging mir heute zwischendurch beim Katatraining durch den Kopf. Es war wieder Seibels Donnerstagseinheit. Der aufmerksame Leser wird sich erinnern, dass die Einheit in der vergangenen Woche den Schwerpunkt auf Kumite gelegt hatte - was ungewöhnlich ist, da sonst donnerstags - es ist quasi&amp;nbsp;ein ungeschriebenes Gesetz - der Fokus auf den Oberstufenkatas liegt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute fing es dann auch schon wieder ganz gut an: Seibel forderte uns auf, einen Partner zu suchen. Mist - keiner wollte mit mir :-( Da musste sich der Trainer erweichen - und so hatte ich direkt einen ehemaligen Deutschen Meister als Sparringspartner, als es hieß: Randori! Drei Runden lang zeigte mir mein Vorbild, wer von uns beiden der Bessere ist...aber er kämpfte fair und sauber und auch in der letzten, härtesten Runde, platzierte er sauber Geris und Tsukis, ohne mich zu verletzten. Ja, so hätte es auch gerne weitergehen können :-) Bereits bei der letzten Randori-Runde merkte ich aber plötzlich, dass mein Puls ungewöhnlich schnell schlug - und ich war irgendwie, trotz der eigentlich nicht übermäßigen Anstrenung, total ko. Würde ich dieser Runde überstehen? Ich überstand. Im Nachhinein wurde mir klar, dass ich heute viel zu wenig getrunken hatte - im weiteren Verlauf der Einheit beschloss ich, dies als Härtetest anzusehen und nicht schlapp zu machen. Es hat geklappt :-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann ging es ganz klassisch weiter: Wir starteten mit der Heian Shodan und liefen in dieser Einheit sämtliche Heian-Katas, Tekki I und die Sentei-Katas. Bei jeder Kata gab es eine spezielle Aufgabenstellung: ganz locker, halbe Kraft, besonders schnell, schnell und stark oder nur stark, dafür aber langsam, damit die Farbgurte, die die Kata noch nicht beherrschen, abschauen konnten. Ich stand&amp;nbsp;in einer Ecke mit&amp;nbsp;ein paar Schwarzgurten und zwei Violettgurtmädchen, die sich die Katas bei uns abgucken sollten. Es war wohl bereits ab der ersten Technik, dass wir zum Teil versuchten, möglichst synchron zu bleiben: Irgendwann verlor man sich vielleicht, dann fand man wieder zueinander, der eine preschte mal im Eifer des Gefechts etwas vor, wartete dann aber geduldig, bis sich die anderen eingefunden hatten. Am besten harmonierte es dann, als&amp;nbsp;der Trainer für die Farbgurte eine eigene Gruppe aufmachte. Hinter mir stand Torsten, mit dem ich derzeit hin und wieder Kata trainiere. Es war fast, als hätten wir eine Abmachung, denn beide achteten wir jetzt, da wir ohne Rücksicht auf andere Trainingspartner unser Tempo wählen konnten, noch mehr aufeinander und ich fand, wir waren schon echt Kata-Team-verdächtig ;-) Mir fielen einige technische Abweichungen auf, die wir hinterher mal diskutierten. Insgesamt hat es aber super viel Spaß gemacht, vor allem, als hinterher auch noch Patrick in unserem Bunde der Dritte war!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Morgen werd ich mich mal abends um die Familie kümmern. Aber Samstag gehts um 14 Uhr ins Dojo für eine Stunde freies Training und ab 15 Uhr gibts wieder Katatraining (diesmal steht die Enpi auf dem Programm).&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7905481937693240877-4388092080791574189?l=andreahaeusler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/feeds/4388092080791574189/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7905481937693240877&amp;postID=4388092080791574189&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/4388092080791574189'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/4388092080791574189'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/2010/10/perfect-synchronicity-of-which-so-many.html' title='the perfect synchronicity of which so many speak'/><author><name>Andrea</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05397224954635876913</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_o6BjO4pQc54/Sijr-z74JnI/AAAAAAAAVKs/nlfF9YcK6bE/S220/Haeusler+5.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7905481937693240877.post-8904023494177533032</id><published>2010-10-27T12:55:00.004+02:00</published><updated>2010-10-27T12:57:06.511+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Karate'/><title type='text'>Interessanter Link zu Karatedoc Peter Schulers Eintrag: Die 20 Regeln Funakoshis</title><content type='html'>&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7905481937693240877-8904023494177533032?l=andreahaeusler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='related' href='http://karatedoc.wordpress.com/2010/10/27/die-20-regeln-von-gichin-funakoshi/' title='Interessanter Link zu Karatedoc Peter Schulers Eintrag: Die 20 Regeln Funakoshis'/><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/feeds/8904023494177533032/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7905481937693240877&amp;postID=8904023494177533032&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/8904023494177533032'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/8904023494177533032'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/2010/10/interessanter-link-zu-karatedoc-peter.html' title='Interessanter Link zu Karatedoc Peter Schulers Eintrag: Die 20 Regeln Funakoshis'/><author><name>Andrea</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05397224954635876913</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_o6BjO4pQc54/Sijr-z74JnI/AAAAAAAAVKs/nlfF9YcK6bE/S220/Haeusler+5.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7905481937693240877.post-8138893108609587258</id><published>2010-10-26T15:51:00.008+02:00</published><updated>2010-10-28T08:55:37.192+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Reisen'/><title type='text'>Berlin mit Johanna - 18.-22.10.2010</title><content type='html'>&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="color: #474b4e; font-family: Helvetica;"&gt;Berlin - Ein dichter Klangteppich liegt über der Stadt und erstickt die Stille - überall Verkehrslärm, Musik, Lautsprecheransagen oder allgemeines Stimmengewirr!&amp;nbsp;Das war mein erster Eindruck! Egal, wo man sich befand - es war wegen der zahlreichen Nebengeräusche z. B. unmöglich, mal eben zu Hause anzurufen und Bescheid zu geben, dass man gut angekommen war! Ein blitzeblauer Himmel war unser treuer Weggefährte während der Bus- und Bahnfahrt gewesen. Im Zug hatten uns geduldig unsere zwei reservierten Sitze erwartet und boten uns Asyl für die recht kurzweilige Fahrt. Fix fanden wir in der Hauptstadt durch das S- und U-Bahn-Labyrinth und nahmen dann, unendlich dankbar, die schwere Reisetasche abstellen zu können, den Wohnungsschlüssel in Empfang. Hinter der Haustür unseres hübsch renovierten Wohnblock-Komplexes begrüßte uns der Duft von Bohnerwachs und Kochgerüchen. Eine echte Überraschung war dann das wirklich außerordentlich nette Appartement, welches uns die nächsten Tage über beherbergen sollte. Johanna machte uns direkt erstmal das Bett (Schlafcouch) und den Fernseher klar, so dass die wichtigsten Bedürfnisbefriedigungen für die kommende Zeit gesichert waren. Kurzes Relaxen bei TV (Johanna) und einem Kaffee aus der Senseo-Maschine (ich) und wir waren wieder fit für die ersten Exkursionen! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zunächst zu Fuß ging es erst einmal durch das Wohnviertel, welches größtenteils grade saniert bzw. renoviert wird, und dennoch nicht&amp;nbsp;eines&amp;nbsp;etwas alternativen und gemütlichen&amp;nbsp;Sponti-Charmes der Kreuzberger Hausbesetzerszene entbehrt: Alles bunt, einfallsreich, lebendig und cool - Kneipen, Bäckereien, ein Frauenladen, Shops und sogar Erotik-Boutiquen - wozu eigentlich noch in die City fahren? ;-) &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir erreichten die Hauptstraße, die als Achse direkt auf den Fernsehturm am Alexanderplatz führt und ich war irgendwie überrascht, dass sie den Namen Karl-Marx-Allee trug, den Namen des deutschen Nationalökonomen und Philosophen, Begründer des wissenschaftlichen Sozialismus. Auch die fast erdrückende, irgendwie unheimliche aber im Grunde auch beeindruckende Bebauung der Allee im Stil des sozialistischen Klassizismus erstaunte mich. War hier irgendwie die Zeit stehen geblieben? Ich erfuhr, dass die Karl-Marx-Allee bis 1961 Stalinallee hieß – naja, dann ist Karl-Marx-Allee ja doch eindeutig die bessere Wahl! Schon von weitem grüßten uns die Türme am Frankfurter Tor, die den Gontardschen Kuppeln des Französischen und des Deutschen Doms am Gendarmenmarkt nachempfunden sein sollen. Unterwegs kamen wir an einem Ladenlokal vorbei, vor dem etliche Quadratmeter des Bürgersteigs mit großen, unter der Last zahlreicher gebrauchter Bücher, CDs, LPs und Spiele bald zusammenbrechenden Tischen belegt waren. "Buch 1 Euro", lockte ein Schild. Wir betraten das Ladenlokal, das sich als ein Café mit angeschlossenem Antiquariat entpuppte und uns fast unmittelbar verzauberte! Was gab es hier alles zu entdecken! Da waren nicht nur alte Kinderbücher, die mich per Zeitmaschine in meine ersten Lebensjahre zurückkatapultierten, sondern auch zahlreiche, zum Teil irgendwie kurios wirkende Bücher aus DDR-Zeiten aber auch westliches Lesegut mit längst überholten Ratschlägen und Lebensweisheiten. Als ich einen Kaffee bestellen wollte, famd ich im Angebot des Cafés ein Bier namens Pinkus - aus Münster! Es sei ein tolles Bio-Bier, sagte die Bedienung mir und erklärte damit, warum man es in diesem Café mit Öko-Touch auf der Karte habe. Also, der Laden war eine echte Oase im lauten und konsumfreudigen Berlin, werde ich mir sicher für den nächsten Besuch merken! Ich muss sagen, dass ich wohl sonst nirgends im öffentlichen Raum in Berlin so zufriedene Menschen gesehen habe, die, still vor sich hinlächelnd, pures Glück ausstrahlten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Johanna hatte jetzt Hunger. Und sie rief einen Laufstreik aus. Also suchten wir die nächste U-Bahn-Station auf und besorgten uns ein Berlin-Welcome-Ticket. Das war echt ein großer Glücksgriff: freie Fahrt mit allen öffentlichen Verkehrsmitteln und ermäßigter Eintritt in fast alle öffentlichen Einrichtungen (Museen, Theater, Kabarett...). Wir steuerten das KaDeWe an der Tauentzienstraße an. Vorher kamen wir noch an der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche vorbei, dessen verstümmelter Turm wie ein mahnender Zeigefinger in den inzwischen dunklen Himmel ragte. Größer als hier, auf dem Ku-Damm, konnte der Kontrast zu der friedlichen Öko-Atmosphäre des Antiquariats nicht sein - Lärm, Gestank, Konsum. Irgendwie hetzten alle nur durch die Gegend auf der Suche nach - ja, nach was eigentlich? Jedenfalls konnten weder Johanna, noch ich den Besuch im KaDeWe genießen und fanden auch nichts Tolles an der viel gepriesenen Delikatessenabteilung im Obergeschoss.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bald ging es dann heimwärts ins Samariterviertel in Friedrichshain, wo wir bei einem Italiener noch eine Pizza bzw. eine Portion Nudeln aßen, um schließlich total erschöpft in die Betten zu fallen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dienstag schlief Johanna erstmal ausgiebig aus - schließlich waren ja auch Ferien! Um 11 Uhr holte uns Familie Araee ab: Vater, Mutter und Shirin, Johannas Freundin aus dem letzten Italienurlaub. Leider war vom schönen Wetter des Vortags nichts mehr zu sehen - regnerisch und windig zeigte uns Berlin sein Alltagsgesicht. Mit dem PKW fuhren wir zunächst zum Park Friedrichshain, in dem sich ein reiseführerwürdiger Märchenbrunnen befinden sollte. Nach einigem - recht lustlosen - Herumlaufen fanden wir ihn dann auch. Er spuckte aber, ausgeschaltet, kein Wasser aus und war daher wenig spektakulär. Aber wenigstens hatten die Mädels etwas Auslauf und auch wir konnten uns die Beine ein wenig vertreten. Wieder im Auto fuhr uns Amir Araee durch "sein" Berlin - es ging&amp;nbsp;zum Offiziersbunker nach Treptow, durch das Regierungsviertel,&amp;nbsp;zum Checkpoint Charly&amp;nbsp;und nach Kreuzberg, wo wir schließlich in einem türkischen Imbiss allerlei Leckereien zu uns nahmen. Am Ostbahnhof kam mir einiges sehr bekannt vor: Ich erkannte die Stahlkonstruktion des Bahnhofs und auch die noch bestehenden, mit Graffiti verschönten, Mauerreste wieder: Hier war ich bei meinem ersten Berlinbesuch vor über vier Jahren zu einer Erkundungstour durch Berlin losgelaufen! Mit Shirins Mutter Arzu und den Kids begab ich mich anschließend im Ortsteil Wilmersdorf, unweit der Wohnung von Familie Araee, in eine kleine Kletterhalle, wo die Mädels sich konditionell für diesen Tag den Rest gaben! Abends wurden wir von Amir in der Landhausstraße empfangen: Er hatte für uns ein festliches Mahl, bestehend aus Fisch, Ente, Nudeln und Gemüse zubereitet. Dazu gab es den von uns mitgebrachten Rotwein. Hmmmmm! Den Tag beschlossen die Kids und ich mit einem ausgiebigen Monopolyspiel, bevor Johanne und ich die Heimfahrt nach Friedrichshain antraten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mittwoch - Johanna war nicht wach zu kriegen! Dabei wollten wir doch an diesem Tag ins Deutsche Historische Museum (DHM), uns die Ausstellung "Hitler und die Deutschen" ansehen! Erst gegen Mittag zogen wir los, erstmal wieder zu Fuß bis zum Frankfurter Tor, wo ich mir gerne das viergeschossige Second-Hand-Kaufhaus Humana ansehen wollte. Hier gab es - ähnlich wie im Antiquairat, ein paar hundert Meter weiter - wieder unendliche Schätze aus aktueller Zeit und auch aus vergangenen Jahrzehnten! Ich erstand ein paar nette Kleidungsstücke für Johanna und für mich sowie DIE Handtasche, die ich schon so lange suchte! Als wir dann schwer bepackt die U-Bahn Richtung Alex bestiegen, beschlich mich doch der Zweifel, ob es eine so gute Idee war, zu Tagesbeginn diese Einkäufe zu tätigen.... wohin bloß mit den vielen Tüten! Ohje! Im DHM zahlte ich Dank Welcome-Karte nur 3,50 Euro für uns beide, einschließlich der Kosten für die Sonderausstellung! Abgabe von Garderobe und Gepäck war zudem kostenlos! Der Mann an der Kasse warnte uns schon, dass wir am Eingang der Ausstellungsräume vermutlich lange anstehen müssten. So war es dann auch. Aber die beeindruckende Ausstellung entschädigte mehr als ausreichend! Selten war zuvor so komprimiert der Versuch gestartet worden, zu erklären, auf welcher bösen Magie und welchen schrecklichen Zufällen sich die Anziehungskraft Hitlers und seines Gefolges begründete! Zwischendurch war ich immer wieder beeindruckt von der Auffassungsgabe meiner 10-jährigen Tochter: Ich selber wäre in dem Alter vermutlich total überfordert gewesen mit so einem schwierigen Thema! Sie aber begriff schnell, stellte kluge Fragen und freute sich diebisch über Hitler in der Figur des "Kleinen Arschlochs" von Walter&amp;nbsp;Moors. Die Ausstellung macht eben nicht beim Ende des 2. Weltkriegs Halt, sondern beleuchtet auch, wie&amp;nbsp;die Deutschen anschließend und bis in die Gegenwart&amp;nbsp;hinein, mit&amp;nbsp;dem Thema&amp;nbsp;Hitler umgingen und -gehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Museumscafé gönnten wir uns eine ausgiebige Pause! Anschließend besorgte ich noch ein Buch für Familie Araee (Die Bücherdiebin), über das wir am Vorabend gesprochen hatten und dann brachte ich Johanna zu ihrer "neuen besten Freundin", damit sie dort die Nacht verbringen sollte. Ich selber beeilte mich, denn ich wollte den Abend nicht nutzlos verstreichen lassen, sondern mir entweder die Show "We Will Rock You" oder eine Vorstellung im ehemaligen DDR-Kabarett Die Distel ansehen. Da die Rock-Show bereits ausverkauft war, fuhr ich fix zum kleinen ehemaligen Osttheater am Bahnhof Friedrichstraße und besorgte mir eine Eintrittskarte: Reihe 1, Platz 1! Selbst beim Kabarett hätte ich mit meiner Berlin Welcome-Card 25 % des Eintrittspreises gespart - hätte ich nur beim Kartenkauf in der Eile daran gedacht! Die Vorstellung "Das Guido-Prinzip" war zwar nicht der Hammer, aber ganz unterhaltsam. Das Durchschnittsalter des Publikums lag bei gefühlten 50 Jahren! Am meisten hat mich der "Geist der alten Tage" in diesem Theater berührt, die Atmosphäre des steten kleinen Widerstands zu DDR-Zeiten!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Donnerstag - ich konnte es kaum fassen - ein ganzer Tag für mich allein! Johanna hatte ja bei Shirin geschlafen und ich konnte mich mal kulturell so richtig austoben! Gegen 09:30 Uhr zog ich los, zunächst zu den Hackeschen Höfen. Dort erstand ich zunächst ein paar Souvenirs für meine Kids daheim. Anschließend suchte ich das vielgepriesene Pergamonmuseum auf. Es waren zwar einige Kinder, auch kleinere, mit ihren Eltern unter den Besuchern, aber ich war doch froh, keine genervte und hier sicherlich gelangweilte Johanna an meinen Beinen hängen zu haben. Das war doch schon sehr schwere Kost für ein Kind, diese "alten Steine"...Bei mir verursachten die Bauten aus vergangenen Jahrhunderten - ja: Jahrtausenden - aber eine Gänsehaut nach der anderen - wow, so viele Geschichte auf einem Fleck! Echt der Hammer! Der Eintritt ins Museum war zwar ausnahmsweise mal nicht Welcome-Card-subventioniert, dafür war aber das Leihen des Audio-Guides kostenlos! Und das hatte sich hier echt gelohnt! Ich gebe zu, dass ich komplett ohne Vorinformationen in das Museum gegangen war. Unter einem "Altar" hatte ich mir in etwa das vorgestellt, was bei uns als Gabentisch in der Kirche steht. Daher war ich natürlich total erschlagen von der Größe des dem Museum den Namen gebenden Pergamonaltars! Das ist ja ein kompletter Tempel! Wow, wie riesig und beeindruckend! Auch die Geschichten, die durch die sich ihn schmückenden Figuren und Reliefs erzählt werden, waren spannender als jedes TV-Programm!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fast noch beeindruckender fand ich das Tor von Milet (2. Jahrhundert n. Chr.) mit seinen filigranen Ornamenten! Auch das Ishtar-Tor zu Babylon, das aus Zeiten Nebukadnezars (ca. 600 v. Chr.) stammen soll, ließ mich schaudern. Sollte ich tatsächlich an einem einzigen Vormittag so vielen Zeugen des Altertums gegenüberstehen? Unfassbar! Nicht ganz so alt, aber ebenso beeindruckend war dann im Flügel für islamische Kunst das Aleppo-Zimmer, welches etwa aus dem Jahre 1600 n. Chr. stammt und komplett aus Holz besteht!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Puh, nach soviel Kultur brauchte ich erstmal frische Luft! Ich lief zu Fuß zum Gendarmenmarkt, an dem ich von den prächtigen Wiederaufbauten des Französischen und des Deutschen Doms begrüßt wurde. Ich erfuhr, dass es sich bei den Bauten nicht um Kirchen handelte, sondern dass der Name Dom vom französischen dôme = Kuppelbau stammt. Ich folgte einem Hinweis in das kleine Hugenottenmuseum um die Ecke, an dem auch die Zeit stillzustehen schien! Was für ein verzauberter, fast andächtiger Ort! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schließlich zog ich weiter am Checkpoint Charly vorbei, an der Zimmerstraße dem Mauerrundgang folgend, zur Topografie des Terrors. Leider näherte ich mich der Ausstellung von der falschen Seite aus und begann, die Geschichte des Naziterrors gegen Juden, Behinderte und Homosexuelle&amp;nbsp;vom Ende des zweiten Weltkrieges an rückwärts zu erkunden. Aber beeindruckend war es dennoch und die nasse Kälte, die mir allmählich durch die Kleider drang, unterstrich den grausigen Eindruck noch. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine richtig knifflige Aufgabe war es dann, von dort aus zu meinem nächsten Kulturziel zu kommen, zum Bauhaus-Archiv an der ... ! Hier gab es weder eine gescheite S-, noch U-Bahnverbindung und mit dem Busnetz kannte ich mich nicht so recht aus. Also was blieb mir anderes, als ab dem Nollendorfplatz zu laufen? Es war ein ganz schönes Stückchen, vorbei an einigen Botschaften und auch am Chinesischen Haus, dem ich einen kleinen Besuch abstattete. Hier gab es eine kostenlose Ausstellung mit einigen chinesischen Vasen und Keramiken und auch Werken eines Fotografen, der Orte in China, überwiegend in Shanghai, aufgenommen hatte. Da kamen einige Erinnerungen an meinen China-Trip mit Franzi vor zweieinhalb Jahren auf! Außerdem war es im China-Haus schön warm ;-) Endlich am Bauhaus-Archiv angelangt, erfuhr ich, dass es bereits eine Dreiviertelstunde später geschlossen werden sollte. Aber ehrlich gesagt gab es auch nicht soviel her, und ich war sogar noch vor Toresschluss wieder auf der Straße! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei Familie Araee gab es dann ein großes Trennungsdrama - unsere Girlies konnten und wollten einfach nicht voneinander lassen, so dass ich doch noch zum Abendessen blieb. Es ist schon irgendwie lustig, wenn ein Perser und eine Tscharkessin (aus dem Kaukasus) zum Abendessen Handkäse mit Musik anbieten ;-) Aber leeeecker!!!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eigentlich wollten Johanna und ich am letzten Urlaubstag in Berlin ausschlafen - wurden aber von den Handwerkern am Dach unserer Unterkunft geweckt. Wir frühstückten in Ruhe und brachten die Wohnung in Ordnung. Dann verfluchte ich sämtliche Museumsführer, Nachschlagewerke und Mitbringsel, die wir während unseres Aufenthalts in der Hauptstadt erworben hatten - denn meine Reisetasche drohte, mit ihrem Gewicht eine tiefe Kerbe in meinen Schultergürtel zu schneiden. Boh, war dat schweeer! Die letzten Urlaubsstunden wollten wir im Zoologischen Garten verbringen und ich folgte zuvor meiner glorreichen Idee, unser Gepäck auf dem Weg dorthin bereits am Bahnhof abzugeben. Für schlappe fünf Euro war ich also nun meine schwere Last bis zur Abfahrt um halb sieben los! Unbeschwert zogen wir nun durch den Zoo in der Berliner Innenstadt und ich musste mich erst einmal daran gewöhnen, dass das Gebrüll der Löwen und Affen mit Verkehrsgeräuschen und den quäkenden Ansagen des Nahen Bahnhofs Zoo vermischt war! Der Zoo selber war mit seinem alten Baum- und Gebäudebestand recht nett anzuschauen. Aber wie immer taten mir die unter dem Vorwand der Arterhaltung eingesperrten Tiere irgendwie nur Leid! Vor allem Pandabär Bao Bao machte einen kreuzunglücklichen Eindruck! Vielleicht am Besten unter den Tieren hatten es noch die zahlreichen Affenarten, denen wir zum Teil sicher mindestens eine halbe Stunde lang bei ihrem munteren Treiben zusahen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Den Weg zum Bahnhof nahmen wir über den Potsdamer Platz, an dem wir den Schlund der unterirdischen Fahrmöglichkeiten verließen und zu Fuß am Tiergarten entlang (Denkmal der von den Nazis verfolgten Homosexuellen und Goethe-Denkmal) liefen. Wir machten eine Pause am Holocaust-Denkmal und passierten dann noch das Brandenburger Tor und den Reichstag, bis wir schließlich nach der Spreeüberquerung den Bahnhof erreichten. Dann hieß es auch schon bald Abschiednehmen von der Hauptstadt und mit vielen Eindrücken in Kopf und Herz fuhren wir wieder westwärts in die Provinz.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7905481937693240877-8138893108609587258?l=andreahaeusler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/feeds/8138893108609587258/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7905481937693240877&amp;postID=8138893108609587258&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/8138893108609587258'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/8138893108609587258'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/2010/10/berlin-mit-johanna-18-22102010.html' title='Berlin mit Johanna - 18.-22.10.2010'/><author><name>Andrea</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05397224954635876913</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_o6BjO4pQc54/Sijr-z74JnI/AAAAAAAAVKs/nlfF9YcK6bE/S220/Haeusler+5.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7905481937693240877.post-3586796578537095713</id><published>2010-10-15T06:58:00.001+02:00</published><updated>2010-10-15T07:25:03.969+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Karate'/><title type='text'>Seibels "Kata-Einheit"</title><content type='html'>So, da habe ich mich gestern also mal aufgerafft, die Donnerstagseinheit von Seibel zu besuchen. Schwerpunktmäßig wird dort Kata trainiert - und zwar im Regelfall die der Oberstufe. Gestern fing es allerdings mit luftig-lockeren Mawashi-Geri-Partnerübungen an. Ich hatte Patrick als Partner, der mir in aller Gemütsruhe die Dinger um die Ohren pfiff! Selber machte ich wohl keine besonders elegante Figur bei den verschiedenen Anforderungsprofilen....&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anschließend ließ uns Seibel - eigentlich untypisch für diese Einheit, die ja, wie bereits erwähnt, eher katalastig aufgestellt ist - Gohon-Kumite laufen. Hier lag der Fokus auf der Trefferregion: Wir sollten darauf achten, auch wirklich mit der richtigen Distanz Jodan oder Chudan zu treffen und Uke sollte zusehen, auch gut zu blocken. Hier hatte ich mit Patrick ein echtes "Übungs-Sahnehäppchen", denn er griff mit aller Konsequenz an und ich war gut gefordert! Anschließend gab es dann noch Ippon-Kumite und schließlich einige Runden Kaeshi-Kumite: Tori greift an mit Tsuki, Uke blockt und statt des üblichen Konters im Stand geht auch er wieder vor mit einer Fausttechnik, jetzt blockt Tori und kontert. Das hatte ich schon mal irgendwo gemacht - beim Gasshuku? Bei Shihan Takahashi? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Übung baute Seibel für uns noch mit zahlreichen Varianten aus und wir hatten zudem etliche Partnerwechsel. Ich hatte mich grade schon durch den kompletten Grüngurtbereich "durchgearbeitet", mein nächster Partner wäre jetzt beim nächsten Wechsel mein Reihennachbar Torsten geworden (sicherlich bei dieser Übung eine echte Herausforderung), da beendete Seibel das Kumite und wir sollten uns, nach Graduierungen sortiert, in einer Reihe aufstellen. Nun gab es, was vielleicht etwas unglücklich war, auf die letzten 20 Minuten noch eine Kata-Bunkai-Übung zur Heian Godan, und zwar in Vierergruppen. Es hat ziemlich viel Spaß gemacht - allerdings hatte ich etwas das Gefühl, dass wir durch die Kombinationen durchhetzen mussten und selbst Kata-Spezi Jürgen Vahle hatte seine liebe Mühe mit den Technikfolgen! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alles in allem war es für mich eine sehr schöne Trainingseinheit - war ja&amp;nbsp;fast&amp;nbsp;ohne Kata ;-) Ein wenig holte ich davon noch nach, als Torsten mit mir nach dem Training noch dreimal die Gangaku lief. Sie ist sehr schön - mit ihren Drehungen und Kranich-Ständen aber auch ein echter "Brocken"....&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute werde ich mich nochmal alleine in die Halle begeben und morgen gibts die Jitte....&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7905481937693240877-3586796578537095713?l=andreahaeusler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/feeds/3586796578537095713/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7905481937693240877&amp;postID=3586796578537095713&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/3586796578537095713'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/3586796578537095713'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/2010/10/seibels-kata-einheit.html' title='Seibels &quot;Kata-Einheit&quot;'/><author><name>Andrea</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05397224954635876913</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_o6BjO4pQc54/Sijr-z74JnI/AAAAAAAAVKs/nlfF9YcK6bE/S220/Haeusler+5.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7905481937693240877.post-1011766774705475802</id><published>2010-10-11T19:43:00.000+02:00</published><updated>2010-10-15T07:25:03.970+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Karate'/><title type='text'>Kata statt Kindertraining</title><content type='html'>Wegen der Herbstferien fiel das Kindertraining heute aus. Die eineinhalb Stunden nutzte ich für ein wenig Katatraining: Heian- und Sentei-Katas, Tekki 1 und 2 und die Sochin und dann wars auch schon vorbei. Einfach&amp;nbsp; mal ein bischen durchlaufen, die Katas und ein gutes Gefühl dafür bekommen. Bald bin ich auch bereit für die Kata-Einheit am Sonntag!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7905481937693240877-1011766774705475802?l=andreahaeusler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/feeds/1011766774705475802/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7905481937693240877&amp;postID=1011766774705475802&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/1011766774705475802'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/1011766774705475802'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/2010/10/kata-statt-kindertraining.html' title='Kata statt Kindertraining'/><author><name>Andrea</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05397224954635876913</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_o6BjO4pQc54/Sijr-z74JnI/AAAAAAAAVKs/nlfF9YcK6bE/S220/Haeusler+5.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7905481937693240877.post-4920893653592271449</id><published>2010-10-10T17:20:00.006+02:00</published><updated>2010-10-11T09:23:10.190+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Karate'/><title type='text'>Halbherzigkeit ist der Tod!</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_o6BjO4pQc54/TLK7VtjIU_I/AAAAAAAAfaA/jBbQHf_k7TI/s1600/sv4.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="214" src="http://2.bp.blogspot.com/_o6BjO4pQc54/TLK7VtjIU_I/AAAAAAAAfaA/jBbQHf_k7TI/s320/sv4.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Heute fanden sich nochmal 30 nimmermüde Karateka zum Grande Finale des SV-Kurses ein. Im Vorraum präsentierten wir - halb Mitleid heischend und halb voll Stolz - gegenseitig unsere Spuren des Vortages. Dem einen taten die Knie weh, dem anderen der Rücken, fast alle hatten blaue Handgelenke und Unterarme und zusätzlich noch Muskelkater von intensiven Angriffen, Blocks und Kontertechniken. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber Sensei Jochen kannte mit uns kein Pardon - wir wiederholten intensiv noch einmal die Inhalte des Vortages und verfeinerten sie zum Teil auch noch. Mein Trainingspartner und ich grinsten uns gequält an, als es wieder ans Würgen von vorne ging, war der Hals&amp;nbsp;von den zahlreichen Wiederholungen des Vortages doch noch recht empfindlich. Insgesamt muss ich sagen, dass ich bei den vielen Wiederholungen, die jetzt schon etwas routinierter abliefen, recht schnell "auf Touren" kam, so dass es mir ein Leichtes war, mich bei einer anderen Übung mit meinen&amp;nbsp; verschwitzten Handgelenken aus dem Griff meines Partners zu lösen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Rund dreißig Minuten vor Lehrgangsende unterzog Jochen uns dann wieder der "mentalen Abschlussprüfung":&amp;nbsp;Gut die Hälfte der Teilnehmer bildete ein Spalier und etwa acht von uns einen Kreis. Die übrigen mussten zunächst das Spalier passieren, um sich dann in den Kreis zu begebeben. Die Leute im Spalier ließen einen natürlich nicht ohne weiteres hindurch, sondern machten das Durchkommen durch Schubsen, Treten, Am-Anzug-Ziehen, Beschimpfen und Schlagen so schwer wie möglich. Anschließend ging es direkt in den Kreis. Hier hieß es: "Auf den Boden mit Dir, Karateka!" Nun galt es, möglichst schnell und heil aus der Rückenlage hoch- und dem Kreis zu entkommen. Die Kreis-Leute waren noch eine Spur härter, als die im Spalier: Sie traktierten den am Boden liegenden mit den Füßen. Und so mancher von uns musste durch ein Yame befreit werden, damit niemand verletzt wurde oder die Grenze des Erträglichen erreichte. Es sollten ja alle heile bleiben und nur einmal vage den Eindruck erhalten, wie es ist, wenn man bei einer Schlägerei zu Boden geht. So dramatisch, wie es sich vielleicht jetzt liest, war es allerdings nicht&amp;nbsp;- alle hatten wieder eine Menge Spaß und es war toll, sich auch mal so richtig auspowern zu können!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jochen gab uns zum Abschluss des Lehrgangs noch ein paar Ratschläge. Der wichtigste war wohl, Techniken im Ernstfall niemals halbherzig auszuführen, sondern mit aller Konsequenz. "Halbherzigkeit ist der Tod", so seine Devise.&amp;nbsp;Beim Training sollte man zwar nicht ganz ans Limit gehen, eine gewisse Härte dürfe aber auch nicht fehlen. Das schult zum einen den konsequenten Angriff, aber auch die Nehmerqualitäten und die eigene Leidensfähigkeit! Er riet uns, diese Aspekte auch regelmäßig ins Training zu integrieren - sei es in SV-Einheiten,&amp;nbsp;im freien SV-Training vor und nach den Einheiten, oder auch im regulären Karatetraining, in dem man die Angriffstechniken auf den Punkt platziert und nicht, weil es ja so bequem ist, irgendwo daneben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einen neuen Termin haben wir noch nicht ausgemacht - aber ich hoffe, dass Jochen auch in 2011 wieder mit einigen Konstanzer Freunden unser Gast sein wird. Wir haben nämlich noch gar keinen Bodenkampf gemacht....&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7905481937693240877-4920893653592271449?l=andreahaeusler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/feeds/4920893653592271449/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7905481937693240877&amp;postID=4920893653592271449&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/4920893653592271449'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/4920893653592271449'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/2010/10/halbherzigkeit-ist-der-tod.html' title='Halbherzigkeit ist der Tod!'/><author><name>Andrea</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05397224954635876913</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_o6BjO4pQc54/Sijr-z74JnI/AAAAAAAAVKs/nlfF9YcK6bE/S220/Haeusler+5.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_o6BjO4pQc54/TLK7VtjIU_I/AAAAAAAAfaA/jBbQHf_k7TI/s72-c/sv4.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7905481937693240877.post-2884599446394587290</id><published>2010-10-10T09:01:00.003+02:00</published><updated>2010-10-11T09:14:57.076+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Karate'/><title type='text'>Würgen, Knochen brechen, blaue Flecke - Selbstverteidigung mit Jochen Glaß</title><content type='html'>Es ist wohl für alle Karateka des SKDM immer eine besondere Freude, wenn mein erster Sensei Jochen Glaß (5. Dan) einmal im Jahr aus Konstanz nach Münster kommt, um bei uns einen Karate-Lehrgang zu leiten. Wir haben von ihm schon viel gelernt - aber in den letzten zwei, drei Jahren lag der Fokus eindeutig auf der Selbstverteidigung. Klar, es ist toll, wenn man einige Karate-Grundlagen hat und das grundlegende Beherrschen von Tsukis, Empis, Geris und co. läßt einem hier einigen Spielraum, die vorgeschlagenen Übungen zu gestalten und vielleicht auszuweiten. Die wichtigste Basis für den Lehrgang war diesmal allerdings für mich die Leidensfähigkeit! Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass ich grade&amp;nbsp;nicht weiß, wo ich beim Schreiben meine Unterarme auflegen soll, damit ich nicht mit der Tischkante an die blauen Flecke komme - aber der gestrige Tag war für mich geprägt&amp;nbsp;durch sehr viel Konsequenz und Realitätsnähe. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jochen war wieder nicht alleine angereist, sondern hatte zu unserer Freude einige Karateka mitgebracht, die unser Training wieder eindrucksvoll bereicherten: Kaderathlet Steffen Maier wurde von Jochen permanent als Dummie benutzt - bis bei ihm am Ende schon fast die Luft raus war! Seine Freundin Amanda Staubach war zum ersten - aber hoffentlich nicht zum letzten Mal mit in Münster und bereicherte die Farbgurttruppe. Sebastian Faller wandelte die vorgeschlagenen Übungen eindrucksvoll auf seine körperlichen Möglichekeiten um (er hat keine Arme) und zeigte uns z. B. anschaulich, wie man einen Würgegriff am Hals allein durch&amp;nbsp;den Kinneinsatz abwehren kann. Besonders beeindruckend finde ich immer wieder, dass unser Freund Adrian Seidel seit Jahren den Weg nach Münster auf sich nimmt, obgleich er nicht zusammen mit den anderen aus Konstanz, sondern extra aus Rosenheim anreist. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In diesem Jahr besonders erfreulich war&amp;nbsp;die trotz des herrlichen&amp;nbsp;Herbstwetters&amp;nbsp;starke Beteiligung am Kurs. Die Unterstufe war&amp;nbsp;ebenso stark besetzt wie die Oberstufe und die Farbgurte zeigten keinerlei Hemmungen bei der Umsetzung der für sie doch meist noch ungewohnten Übungen. Bei den Braun- und Schwarzgurten gab es dann kein Halten mehr und Jochen demonstrierte seine Befreiungs- und Kontertechniken mit sichtlichem Spaß und sehr konsequent&amp;nbsp;an seinen langjährigen Karatefreunden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der für einen SV-Kurs klassische Trainingsaufbau begann mit Ausweichübungen. Anschließend übten wir das Lösen des Griffs um ein, später um beide Handgelenke. Hier begannen wir gleich recht hämatomlastig mit Gedan-Barai, dann erst übten wir den "Klassiker", das Herausdrehen der Hand/Hände. Jochen wies uns mehrfach ausdrücklich darauf hin, dass wir die Übungen in unser permanentes Training integrieren sollten, am besten nach jeder Trainingseinheit noch 15 Minuten SV (ach ja, und noch noch zwei drei Katas....vielleicht noch etwas Krafttraining ..... und was man nicht sonst noch alles vertiefen sollte....seufz!). &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach dem Befreien der Hände machten wir weiter mit einem Würger am Hals, erst von vorne, dann von hinten. Das war jetzt eine echt unangenehme Geschichte, denn mein Partner und ich schonten uns wahrlich nicht - weder beim Angriff, noch bei der Abwehr und der Sicherung am Boden. Insgeheim fragte ich mich schon, ob ich sichtbare Würgemale davontragen würde - aber der Blick in den Spiegel heute morgen machte mir klar, dass so ein Hals doch widerstandsfähiger ist, als man gemeinhin meint. Der Würger von hinten war durch eine schnelle Drehbewegung, verbunden mit dem Einsatz der Arme, zu lösen. Ich frage mich allerdings, ob ich dazu noch in der Lage bin, wenn mich Schock, Schmerz und Luftmangel im nicht angesagten Ernstfall einmal übermannen sollten. Ganz widerlich war die Übung, bei der wir versuchen sollten, uns aus dem Schwitzkasten zu befreien. Hier schlug Jochen zunächst eine Befreiung durch Umfassen der gegnerischen Leibesmitte und Umwerfen des Übeltäters vor. Das hat bei mir überhaupt nicht funktioniert und mir wurde auch echt schlecht vom Wügegriff meines Partners! In so einer heiklen Situation bleibt keine Zeit zum Überlegen und für komplizierte Techniken - sehr eindrucksvoll rief uns Jochen dann ins Gedächtnis, dass wir in so einer Situation unsere Karatebildung getrost auch einmal vergessen könnten: Der Gegner konnte hier durch ganz profanes Kneifen in die Innenseite des Oberschenkels zum Loslassen gebracht werden! Aua!!!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Umklammerung von hinten. Hier verzichtete Jochen auf den klassischen "Fingerbrecher" und zeigte uns stattdessen einige Möglichkeiten, wie man den Partner per Fußversetzen und Gewichtsverlagerung zu Boden wirft. Ich denke, hier hatten besonders Trainingspaare mit extremen Größen- und Gewichtsunterschieden die größten Probleme! Diese Übungen sind sicher effektiv und sinnvoll - zum Training hierfür sollten aber Tatamis vorhanden sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich werde mir die Tage nochmal mehr Zeit nehmen und versuchen, die einzelnen Trainingsbestandteile zu rekapitulieren. (Noch) Nicht ausgeführt hatten wir Befreiungsmöglichkeiten am Boden - ob das wohl gleich um halb elf noch in der Einheit dran kommt? Oh Mann, ich wollte heute Mittag eigentlich zum Blutspenden - ob die mich da nehmen mit meinen ganzen augenscheinlichen Mißhandlungskennzeichen????&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Schluss bleibt mir jetzt ganz spontan nur anzumerken: Ich weiß, dass Jochen viel mehr auf dem Kasten hat, als "nur" Selbstverteidigung....so erinnere ich mich z. B. an einen Lehrgang vor einigen Jahren, bei dem der Schwerpunkt auf der Kata Gangaku lag. Ich meine, bei ihm gestern herausgehört zu haben, dass er im nächsten Jahr vermutlich mal wieder ein anderes Thema wählen möchte. Das wird sicher auch spannend - aber irgendwie tuts mir um die tolle Schulung in der SV jetzt schon leid!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7905481937693240877-2884599446394587290?l=andreahaeusler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/feeds/2884599446394587290/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7905481937693240877&amp;postID=2884599446394587290&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/2884599446394587290'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/2884599446394587290'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/2010/10/wurgen-brechen-blaue-flecke.html' title='Würgen, Knochen brechen, blaue Flecke - Selbstverteidigung mit Jochen Glaß'/><author><name>Andrea</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05397224954635876913</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_o6BjO4pQc54/Sijr-z74JnI/AAAAAAAAVKs/nlfF9YcK6bE/S220/Haeusler+5.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7905481937693240877.post-2134880548430235511</id><published>2010-10-08T12:08:00.004+02:00</published><updated>2012-01-27T06:18:44.546+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Risto'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Karate'/><title type='text'>40 Jahre Karate - Jubiläumslehrgang von Risto Kiiskilä in Frankfurt</title><content type='html'>Mein Lieblingskaratetrainer mit Migrationshintergrund lud ein, um sein 40-jähriges Karate-Jubiläum mit Freunden und Anhängern zu feiern. Am Samstag, den 02.10. und dem darauffolgenden Sonntag wanderten rund 50 Karateweltmeister, Finnlandfans und Karate-Breitensportler gemeinsam auf dem Rist-do. Wie üblich zog es nicht nur Ortsansässige zum Lehrgang, der diesmal in der Wintersporthalle auf dem Gelände des Bundesligisten Eintracht Frankfurt stattfand, sondern auch Karatebegeisterte aus vielen Teilen der Bundesrepublik und sogar aus Estland! Aus Ristos finnischer Heimat war zwar niemand vertreten - aber ich bin sicher, dass sein Jubiläum dort vor Ort in Kürze gebührend nachgefeiert wrid!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor dem Trainingspensum am Samstag hatten die meisten von uns wohl einen gehörigen Respekt: Insgesamt hatten wir an einem Nachmittag drei Trainingseinheiten durchzustehen! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die erste Einheit startete mit dem Risto-Powerpack! Nach Ristos Ansicht ist es nicht sinnvoll, sich mit Standardgymnastik oder -aufwärmübungen auf das Training vorzubereiten. Es gibt unzählige Möglichkeiten, sich auch mit karatespezifischen Bewegungen aufzuwärmen - die dabei auch noch die Koordination und die Bewegungsabläufe schulen. "Wer zum Aufwärmen den Hampelmann macht, wird selbst zum Hampelmann", so seine Devise. Beweglichkeit im Oberkörper, Drehung der Hüfte mit oder ohne Vorbewegung oder Tsuki - bereits nach einer Viertelstunde klebte mir der Gi am Körper! (Das Powerpack habe ich in einem eigenen Post beschrieben, wer es nachvollziehen möchte, kann dort einzelne Übungen nachlesen: http://andreahaeusler.blogspot.com/2010/09/fit-mit-powerpack.html)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als nächstes gab es zahlreiche Risto-Basics, bei denen es sich immer wieder lohnt, sich auf neue Aspekte zu stürzen - oder bestimmte Dinge einfach nochmal zu vertiefen. Bei jedem Risto-Training fällt mir doch eine weitere Kleinigkeit auf, die mir bisher wegen der Fülle von Informationen entgangen war! Freute ich mich diesmal besonders darüber, dass mir die geforderten Hüftbewegungen inzwischen etwas besser gelangen, so hatte ich jetzt eine neue Erkenntnis bei einer Mae-Geri-Vorübung: Im Stand hinten anfersen und die Knie aneinander! So, erklärte Risto, sollte man es auch den Anfängern erklären, wenn sie sich im ZK fortbewegen sollten - fügten sie die Knie aneinander, könnten sie nicht "breitbeinig" vorlaufen. Natürlich! Die Mae-Geri-Vorübung wurde aber noch verfeinert: Als nächstes sollten wir den Hüftknochen des Beins, welches gleich den Tritt ausführen soll, nach vorne stoßen - und dann das Bein wieder absetzen. Dies wiederholten wir so oft, dass ich ernsthafte Bedenken hatte, wie ich mit dem Muskelpaket am Hintern nach dem Duschen wieder in meine Jeans kommen sollte! Und in der letzten Konsequenz kam dann, quasi von selbst, noch der Kick an sich - der so fast zur Nebensache geworden war! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch "Tsuki-Bunkai" war wieder Bestandteil dieses Trainings: "Tsuki Bunkai ist, wenn man den Tsuki so macht, dass er funktioniert", so der Sensei. Schwerpunkt lag diesmal auf der Bewegung über das Standbein hinweg. Risto konnte ganz einfach erklären, wo bei den meisten von uns der Fehler lag: "In den alten Karatebüchern sieht man die Vorwärtsbewegung im ZK immer auf drei Zeiten, die jeweils mit einem Bild hinterlegt sind. Zeit eins: Stand im ZK mit Tsuki, Zeit zwei: Füße parallel nebeneinander und Zeit drei: ein Schritt vor im ZK und Tsuki mit dem anderen Arm." Was denn als Beschreibung stets unter dem Bild stehen würde, fragte Risto in die Menge. Es kamen ein paar Vorschläge, die Auflösung dann aber von ihm selber: "Bewegung über das Standbein hinaus." Also nicht in der Mitte stoppen. Wir waren bisher also nur zu schwer von Begriff gewesen, die Bilder mit dem Untertitel richtig in Verbindung zu bringen! Natürlich gab es zahlreiche Übungen zu diesem Thema, die ich am Besten noch einmal im eigenen Dojo vertiefen werde....&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Pause bis zur zweiten Einheit ging mit dem Begrüßen der vielen Karatefreunde und einem kleinen Snack viel zu schnell vorbei!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der zweiten Einheit hatten wir das Vergnügen, in zwei Gruppen von je einem Weltmeister trainiert zu werden: Risto-Schüler Emanuele Bisceglie brachte uns die Unsu bei und sein Kollege Giovanni Machitella schulte die Braungurte im "Flug der Schwalbe", der Enpi. Emanuele filetierte für uns die Kata in mundgerechte Häppchen, an denen wir zum Teil ganz schön zu kauen hatten! Dann ging es natürlich "aufs Ganze", wobei es uns Emanuele überließ, ob wir den Sprung ganz ausführten, oder nur andeuteten. Danke, dafür ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Puh, das war aber jetzt schon ordentlich trainiert! Und das Mittagstief war wie nix weggeschnupft! Die letzte Einheit begann für uns um 17.00 Uhr, zu einer Zeit, zu der manch anderer Lehrgang bereits zuende ist. Wir verfeinerten jetzt das Kumite á la Risto, der stets den Schwerpunkt auf das Jiju-Ippon-Kumite, also den Halbfreikampf, legt. Dieser Übergang zur freien Bewegung ist laut Risto ungemein wichtig und wird häufig zu wenig und zu unsauber trainiert. Wir übten ganz viel "BElasten und ENTlasten" mit Tai Sabaki und Suri Ashi nach links, nach hinten und nach rechts. Meine Trainingsschwerpunkte werden in den kommenden Wochen das schnelle Zurückziehen des vorderen Fußes sowie "Hüfte hoch beim Block" sein. Gleichzeitig werde ich versuchen, darauf zu achten, dass der Block und das Hikite zusammen mit dem Gleit-Stopp des vorderen Fußes einhergehen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Abend stand dann im Zeichen des Jubiläums. Vom DJKB-Präsidium war leider niemand persönlich erschienen, man hatte aber per Brief gratuliert, der offen vorgelesen wurde: Als Jubiläumsgeschenk gab es für Risto eine Einladung zur Karate-WM 2011 nach Thailand, bei der Emanuele und Giovanni vor den Augen ihres Senseis hoffentlich ihre Titel verteidigen werden! Einige treue Helfer aus Ristos Dojo KD-Ippon (allen voran Sandra und Birgit) hatten ein tolles Buffet gezaubert und außerdem gab es Freibier für alle! Leider mussten wir bereits um 22 Uhr aus der Wintersporthalle hinaus. Ein Teil der Gruppe feierte noch im Dojo weiter. Ich selbst zog mit meinem Vereinskameraden Torsten noch in Sachsenhausen um die Häuser - und fiel erst nach der Geisterstunde wie tot ins Bett!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gut, dass ich am nächsten Morgen sage und schreibe bis 9 Uhr ausschlafen und mich dann am umfangreichen Hotel-Frühstücksbuffet stärken konnte! So hatte ich ab halb 12 wieder einige Energie für die letzte Einheit, die für mich der Höhepunkt des Lehrgangs war: Wir bildeten drei Gruppen und wurden - wieder von Ristos Schülern - in der Kata Hokkyokuko ("Polarlicht", auf finnisch: Revontulet) unterwiesen. Diese anspruchsvolle Halbfreikampfkata hat mit ihren recht freien Bewegungen und ihren vielen Gleit- und Wechselschritten einen ganz besonderen Reiz! Der Trainer meiner Gruppe, Sven Lorant, hatte mit uns (mit mir) seine liebe Mühe! Zum Glück habe ich die Kata auf einer DVD, die ich wie einen Schatz hüte und mir in den nächsten Wochen noch einmal in Ruhe zu Gemüte führen werde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Lehrgang war also wieder rundum gelungen und machte mir wieder unmissverständlich klar, dass ich leider viel zu weit weg wohne von Frankfurt, dem Zentrum meiner ganz persönlichen kleinen Karate-Erleuchtung! Wie schade, dass ich im Januar wieder nicht an der Risto-Intensiv-Woche teilnehmen kann! Wirklich bedauerlich auch, dass mir so nicht regelmäßig jemand den richtigen Weg zeigen kann und ich&amp;nbsp;wie halb blind den Rist-do entlanglaufe. Aber ich habe das Gefühl, dass es um mich herum langsam etwas heller wird und ich alles etwas klarer sehe. Eventuell geht mir ja eines Tages auch mal ein Licht auf - vielleicht sogar ein "Polarlicht"?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7905481937693240877-2134880548430235511?l=andreahaeusler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/feeds/2134880548430235511/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7905481937693240877&amp;postID=2134880548430235511&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/2134880548430235511'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/2134880548430235511'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/2010/10/40-jahre-karate-ristos.html' title='40 Jahre Karate - Jubiläumslehrgang von Risto Kiiskilä in Frankfurt'/><author><name>Andrea</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05397224954635876913</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_o6BjO4pQc54/Sijr-z74JnI/AAAAAAAAVKs/nlfF9YcK6bE/S220/Haeusler+5.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7905481937693240877.post-7852027898328136696</id><published>2010-09-26T18:59:00.003+02:00</published><updated>2010-09-27T10:19:05.665+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Karate'/><title type='text'>Dojoinfo 3/2010 ist online!</title><content type='html'>&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7905481937693240877-7852027898328136696?l=andreahaeusler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='related' href='http://www.karate-muenster.de/download/dojoinfo_3_2010.pdf' title='Dojoinfo 3/2010 ist online!'/><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/feeds/7852027898328136696/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7905481937693240877&amp;postID=7852027898328136696&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/7852027898328136696'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/7852027898328136696'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/2010/09/dojoinfo-32010-ist-online.html' title='Dojoinfo 3/2010 ist online!'/><author><name>Andrea</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05397224954635876913</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_o6BjO4pQc54/Sijr-z74JnI/AAAAAAAAVKs/nlfF9YcK6bE/S220/Haeusler+5.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7905481937693240877.post-8630538886893523872</id><published>2010-09-26T18:03:00.004+02:00</published><updated>2012-01-27T06:18:44.547+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Risto'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Karate'/><title type='text'>Fit mit Powerpack!</title><content type='html'>"Wer sich mit Hampelmann aufwärmt, wird selbst zum Hampelmann!" So provokativ sagt es Risto Kiiskilä immer wieder. Und er hat Recht! Erstens ist alles, was mit Springen zu tun hat für eine dreifache Mutter wie mich nur suboptimal und außerdem gibt es auch karatespezifische Aufwärmübungen. Ristos "Power-Pack", zum Beispiel! Rund 10 verschiedene Übungen mit drei Sätzen á 20 bis 50 Wiederholungen lassen den Schweiß fließen und die Zeit vergehen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es fängt an mit dem Drehen des Oberkörpers nach links und rechts im Stand, die Arme schwingen mit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anschließend im ZK stehen (drei Sätze rechts vor und drei Sätze links vor), die Oberarme waagerecht zum Boden, Ellenbogen im rechten Winkel aufgestellt. Jetzt wieder Oberkörper drehen, 20 bis 50 mal pro Satz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als nächstes im ZK stehen, etwas kürzer als in der Grundschule und hinteres Knie nicht durchgestreckt. Der Oberschenkel des hinteren Beins soll in der Ausgangsposition nicht nach vorne, sondern nach außen zur Seite zeigen. Durch das Drehen des Oberschenkels nach vorne wird die Hüfte eingedreht (Risto:"Wo liegt die Hüfte? Im Oberschenkel!"). Übung pro Seite 30 bis 50 mal wiederholen, das ganze dreimal.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun die Übung ausbauen: Zur Ausgangsposition im ZK mit nicht durchgedrücktem hinteren Bein das Gewicht nach hinten schieben ("Auf das hintere Bein setzten."). Als erstes Gewicht nach vorne schieben, dann die Hüfte (den hinteren Oberschenkel) drehen und Hüfte "schließen", also einen Endpukt finden. Mehr als 20 Wiederholungen mit drei Sätzen pro Seite arten in Arbeit aus. Zu Beginn empfiehlt es sich, die Übung auf drei Zeiten auszüführen (Zeit 1: Gewicht nach vorne, 2: Hüfte schließen, 3: Gewicht wieder zurück), hinterher kann man die Bewegung fließender ausüben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Letztes "Hüft-Warm-up": Übung um Armeinsatz ergänzen. Ausgangsposition Arme: Kamae, wobei der hintere Arm mit dem Ellenbogen an den Rippen anliegen sollte. Jetzt erst wieder Gewicht nach vorne und die Hüfte schiebt dann den Arm los. 20 Wiederholungen je Seite, drei Sätze.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So, Beine: &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Starten wir mit einer Mae-Geri-Vorübung: Im ZK hinteres Knie hoch, und schnell und stark wieder absetzen, Ferse in den Boden stemmen. 30 Wiederholungen je Seite, drei Sätze. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als nächstes Knie wieder hoch und nur den Unterschenkel schnappen lassen, ohne Knie abzusetzen, 30 Mal pro Seite, drei Sätze.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mawashi: ZK, Bein seitlich in Mawashi-Aushol-Bewegung hochziehen (Ober- und Unterschenkel seitlich parallel zum Boden) und schnell und stark wieder absetzen, 30 Mal je Seite, 3 Sätze.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann noch aus der seitlichen Haltung 30 mal in den Mawashi schnappen, ohne abzusetzen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Übung kann auch im Kiba-Dachi mit Yoko-Geri ausgeführt werden, der Fuß muss dabei beim Zurückschnappen bis an das Knie des anderen Beins zurück. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jemand noch nicht warm? ;-) Nun schreit der Körper eigentlich nach einigen Dehnübungen....und dann können wir mit dem Karatetraining beginnen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7905481937693240877-8630538886893523872?l=andreahaeusler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/feeds/8630538886893523872/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7905481937693240877&amp;postID=8630538886893523872&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/8630538886893523872'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/8630538886893523872'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/2010/09/fit-mit-powerpack.html' title='Fit mit Powerpack!'/><author><name>Andrea</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05397224954635876913</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_o6BjO4pQc54/Sijr-z74JnI/AAAAAAAAVKs/nlfF9YcK6bE/S220/Haeusler+5.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7905481937693240877.post-6242610090140481987</id><published>2010-09-05T18:32:00.003+02:00</published><updated>2010-09-27T10:15:40.037+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Karate'/><title type='text'>Tag der offenen Tür beim Shotokan-Karate-Dojo Münster</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_o6BjO4pQc54/TKBSn6st-FI/AAAAAAAAfZg/WpQJVF-t66w/s1600/wall1.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://1.bp.blogspot.com/_o6BjO4pQc54/TKBSn6st-FI/AAAAAAAAfZg/WpQJVF-t66w/s320/wall1.JPG" width="240" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Der diesjährige Tag der offenen Tür des Shotokan-Karate-Dojos Münster war im wahrsten Sinne des Wortes ein voller Erfolg! Im Vorfeld wurde das Ereignis in einer professionell angelegten Werbekampagne im gesamten Stadtgebiet bekannt gegeben. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die zahlreichen Mitmachaktionen (Tai Chi, Kickn Shape, Selbstverteidigung, und Karate für Kinder) boten reichlich Möglichkeiten, die Vereinsangebote auszuprobieren. Hier war bei einigen Angeboten fast kein Fuß mehr an den Boden zu bekommen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch das reichhaltige Kaffee- und Kuchenbuffet der fleißigen Vereinsmitglieder wurde reichlich genutzt. Es war am Ende bald kein Krümel mehr übrig! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die kleinsten Gäste wurden von Franziska und Helena zu bunten Schmetterlingen, Drachen oder anderen Fantasiegebilden geschminkt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Resonanz bei den folgenden Anfängerkursen war dann auch entsprechend gut: Rund 20 Kinder und knapp 30 Erwachsene sind jetzt in den Kursen, die bis Ende November laufen und dann mit den ersten Gürtelprüfungen abschließen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Rund 200 interessierte Gäste kamen und sahen sich den Querschnitt durch unser Vereinsprogramm an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_o6BjO4pQc54/TIyEvRCVDiI/AAAAAAAAfXk/J6j1Tg3g2T8/s1600/tot+leute.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" ox="true" src="http://1.bp.blogspot.com/_o6BjO4pQc54/TIyEvRCVDiI/AAAAAAAAfXk/J6j1Tg3g2T8/s320/tot+leute.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Auch an den Mitmachaktionen zum Tai Chi, Kick'n Shape, Selbstverteidigung und Kinderkarate nahmen ungewöhnlich viele Gäste teil.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_o6BjO4pQc54/TIyE-rFMt4I/AAAAAAAAfXs/KEMp8EAlh_E/s1600/tot+sv.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" ox="true" src="http://1.bp.blogspot.com/_o6BjO4pQc54/TIyE-rFMt4I/AAAAAAAAfXs/KEMp8EAlh_E/s320/tot+sv.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Den krönenden Abschluss des Tages bildete wieder die Karate-Einheit vom Weißgurt bis zum Danträger unter der Leitung unseres Senseis Michael Jarchau:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_o6BjO4pQc54/TIyFrI2jTwI/AAAAAAAAfX0/HVfXrvd56LM/s1600/tot+icky.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" ox="true" src="http://2.bp.blogspot.com/_o6BjO4pQc54/TIyFrI2jTwI/AAAAAAAAfX0/HVfXrvd56LM/s320/tot+icky.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;In der folgenden Woche waren dann auch die neuen Anfängerkurse überdurchschnittlich gut besucht: Bei dem offenen Kurs (Einstieg jederzeit möglich) der Kids von 6 bis 9 Jahre kamen einige neue Kinder dazu. Der Anfängerkurs für die 10- bis 13-jährigen konnte sich über 20 neue Kinder freuen und der Kurs für Erwachsene verzeichnete eine rekordverdächtige Teilnehmerzahl von sage und schreibe 26 Personen!&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7905481937693240877-6242610090140481987?l=andreahaeusler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='related' href='http://www.muenster.org/shotokan/fotos-skdm/2010-09-05_ToT_Dojo/' title='Tag der offenen Tür beim Shotokan-Karate-Dojo Münster'/><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/feeds/6242610090140481987/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7905481937693240877&amp;postID=6242610090140481987&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/6242610090140481987'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/6242610090140481987'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/2010/09/tag-der-offenen-tur-beim-shotokan.html' title='Tag der offenen Tür beim Shotokan-Karate-Dojo Münster'/><author><name>Andrea</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05397224954635876913</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_o6BjO4pQc54/Sijr-z74JnI/AAAAAAAAVKs/nlfF9YcK6bE/S220/Haeusler+5.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_o6BjO4pQc54/TKBSn6st-FI/AAAAAAAAfZg/WpQJVF-t66w/s72-c/wall1.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7905481937693240877.post-443283615292120472</id><published>2010-08-22T08:20:00.000+02:00</published><updated>2010-09-27T10:41:24.301+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Laufen'/><title type='text'>Marathon oder nicht?</title><content type='html'>Tja, es ist wohl sehr unvernünftig, vier Wochen vor einem Marathonlauf mit dem Training zu beginnen, wenn man vorher drei Monate verletzt war. Aber da ich ja sonst nichts besseres zu tun habe ;-) Habe ich meinen Internet-Trainer wieder aktiviert und mir einige Schwimm- und Laufeinheiten vorgeben lassen. Freitag vor einer Woche hatte ich mit einer 13 km Runde (von zu Hause aus zweimal um den Aasee und zurück) begonnen, Sonntag dann eine 18 km Runde (dreimal Aasee). Mein Fuß (die Verletzung...) machte sich anfangs noch bemerkbar und ich hatte wohl eine Schonhaltung angenommen, die dazu führte, dass es bis in die Hüfte hin zog. Aber das war auch schnell vorbei und durch den Wechsel von Schwimmen und Laufen war ich Ende der Woche schmerzfrei - abgesehen von dem Muskelkater....&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sonntag stand dann ein langer Lauf mit niedriger Pulsfrequenz an. Laut ursprünglichem Trainingsplan sollte es eine 30 km Strecke werden. Aber in der Plan-Erläuterung stand auch direkt, dass man die Strecke verkürzen soll, wenn man die 30 km nicht in drei Stunden schafft. Also bin ich auf 25 km ausgewichen. Gestern hattee ich mich dann erst mal auf den Weg zum Aasee begeben, wo zwei Runden anstanden. Anschließend ging es quasi rückwärts über die Hürländerrunde. Das war ein Fehler! Denn die Hürländerrunde geht so herum lange strecken bergauf! Es ist zwar keine schlimme Steigung, aber wenn man schon recht erschöpft ist, demoralisiert das ganz schön! Dazu war es noch recht warm und - wie doof! - ich hatte vergessen, etwas zu trinken mitzunehmen. Naja und gefrühstückt hatte ich außer einem Kaffee auch wie üblich nichts. Alles zusammen war dann nicht so günstig...Ab Km 20 ging dann gar nichts mehr und ich beschloss, zu schwächeln und von einem Haus aus Frank anzurufen. Der plädiert ja stets dafür, dass ich nicht übertreiben soll etc. Also wird er mich ja wohl netter Weise abholen. Eine alte Oma machte die Tür auf, ließ mich etwas verstört herein und führte mich zum Telefon. Ich wählte auf der lustigen Wählscheibe - nichts. Keiner da? Ach, sicher liegt der faule Kerl im Garten in der Hängematte! Naja, wenn er mich nicht hört, kann er mich auch nicht abholen. Ich bat die Frau noch, ihre Gästetoilette benutzen zu dürfen, trank dort reichlich aus dem Hahn und kühlte meine Arme und mein Gesicht. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann ging es weiter! Ich lief und ging, lief und ging, immer schön piano und mit Blick auf die Pulsuhr. Ab der Häuser der Joseph-Pieper-Straße (also direkt in meiner Nachbarschaft) ließ ich das Gehen weg und lief tapfer, um mir keine Schmach zu geben ;-) Naja, über die Zeit müssen wir uns nicht unterhalten. Aber geschafft hab ich die Strecke jedenfalls - wenn auch mit Gehpausen. Noch knapp 18 km mehr hätte ich gestern aber auf keinen Fall geschafft. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein Internet-Coach belohnte mich für die letzte Woche dennoch erstmals in diesem Jahr mit drei Smilys (beste Wertung, alle Trainingsziele erreicht). Eine ähnliche Woche hab ich jetzt nochmal vor mir. Dann ist schon Regeneration. Vielleicht laufe ich am 12.9. einfach mal mit der Menge los und schaue, wie weit ich komme.....&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7905481937693240877-443283615292120472?l=andreahaeusler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/feeds/443283615292120472/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7905481937693240877&amp;postID=443283615292120472&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/443283615292120472'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/443283615292120472'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/2010/08/marathon-oder-nicht.html' title='Marathon oder nicht?'/><author><name>Andrea</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05397224954635876913</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_o6BjO4pQc54/Sijr-z74JnI/AAAAAAAAVKs/nlfF9YcK6bE/S220/Haeusler+5.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7905481937693240877.post-5601275333062789198</id><published>2010-06-14T12:48:00.000+02:00</published><updated>2010-09-27T11:25:00.284+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Triathlon'/><title type='text'>Das war es dann wohl mit dem Triathlon....</title><content type='html'>Ja, da kann man noch so schön alles planen und auf ein Ziel hintrainieren - estens kommt es dann doch anders und zweitens, als man denkt! So hab ich mich vor knapp drei Wochen irgendwie danz merkwürdig beim Karatetraining verletzt. Ich weiß gar nicht genau, was passiert ist. Einerseits war es sicher eine Einheit mit zahlreichen Maegeris...andererseits erinnere ich mich noch genau an einen Augenblick, als ich beim Vorwärtsgehen im Zenkutsu-Dachi einen stechenden Schmerz im linken Fuß spürte. Dieser ging dann zwar wieder weg und ich konnte weitertrainieren, auch das Anfängertraining am nächsten Tag konnte ich geben und dabei sogar lustig auf einem Bein hüpfen (Aufwärmübung, natürlich!). Aber am Donnerstag Morgen konnte ich nicht mehr auftreten. Ich dachte erst, es geht von selbst wieder weg aber eine ärztliche Untersuchung eine Woche später brachte dann das niederschmetternde Ergebnis: fissurale Aufhellung am linken Vorderfuß, also eine kleine Fraktur. Ich bekam glücklicher Weise keinen Gips, sondern nur ein Tape - aber es tut trotzdem immer noch weh und ich humpele durch die Gegend. Autofahren geht gar nicht, dafür kann ich mich aber gut mit dem Fahrrad fortbewegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe versucht, mich die letzten Wochen über mit Rennradfahren und Schwimmen in Form zu halten und es ging auch eigentlich ganz gut: Ich fuhr eine neue Bestzeit nach der anderen und kann endlich auch wieder 1.000 m Kraul ohne Pausen schwimmen, und zwar mit der "neuen", verbesserten (und schon ganz schön schnellen) Technik.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber nach dem Radfahren zwickt der Fuß immer ganz schön und es ist sicher nicht vernünftig, es hier zu übertreiben. Längere Strecken als 32 km (Hausstrecke) fahre ich gar nicht und auch da geb ich derzeit nicht gerne Vollgas, um den Fuß nicht über Gebühr zu belasten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also habe ich heute Morgen schweren Herzens meine Teilnahme am Triathlon abgesagt! Es war keine leichte Entscheidung, aber ich denke, vor allem mein Mann ist ganz erleichtert, dass ich mal ausnahmsweise vernünftig bin ;-)) Ich werde aber ganz bestimmt zum Zuschauen an den Kanal fahren oder mich irgendwo an der Radstrecke platzieren!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7905481937693240877-5601275333062789198?l=andreahaeusler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/feeds/5601275333062789198/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7905481937693240877&amp;postID=5601275333062789198&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/5601275333062789198'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/5601275333062789198'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/2010/06/das-war-es-dann-wohl-mit-dem-triathlon.html' title='Das war es dann wohl mit dem Triathlon....'/><author><name>Andrea</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05397224954635876913</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_o6BjO4pQc54/Sijr-z74JnI/AAAAAAAAVKs/nlfF9YcK6bE/S220/Haeusler+5.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7905481937693240877.post-4488431904552132536</id><published>2010-06-12T16:52:00.007+02:00</published><updated>2010-09-27T11:27:48.357+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='sonstiges'/><title type='text'>Nie wieder Ehrenamt!</title><content type='html'>Der Volleyballverein meiner 12-jährigen Tochter suchte im Auftrag des Sportamts Münster Ballmädchen für ein Wochenende im Rahmen der Smart-Beach-Tour in Münster. Es sollte Beach-Volleyball vom&amp;nbsp;Feinsten geben und die Mädchen sollten als Dankeschön&amp;nbsp;ihre Ballmädchenausstattung in Form eines T-Shirts, einer&amp;nbsp;Short und eines&amp;nbsp;Käppis bekommen.&amp;nbsp;Die Stadt&amp;nbsp;Münster hatte offizielle&amp;nbsp;Zettel verteilt: ein an die Schulen gerichteter Brief, die Kinder doch bitte möglichst am Freitag vorzeitig vom Unterricht zu&amp;nbsp;befreien. Als Mutter war ich&amp;nbsp;einverstanden:&amp;nbsp;ehrenamtliche Tätigkeiten sind doch immer zu fördern! Oder etwa nicht?&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_o6BjO4pQc54/TBOfUae5P7I/AAAAAAAAdZo/6QHEg_nE3dA/s1600/tapete6.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" qu="true" src="http://4.bp.blogspot.com/_o6BjO4pQc54/TBOfUae5P7I/AAAAAAAAdZo/6QHEg_nE3dA/s320/tapete6.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Freitag fuhr meine Tochter also hochmotiviert zur Schule mit der Gewissheit, nicht vor 20 Uhr abends wieder zurück zu sein. Als sie um kurz vor halb neun noch&amp;nbsp;nicht daheim war, fuhr mein Mann los, um zu sehen, wo sie mit ihrer gleichaltigen Freundin bleibt.&amp;nbsp;Mehr zufällig traf er sie dann auf dem Rückweg:&amp;nbsp;Die&amp;nbsp;Kinder hatten noch bleiben müssen, da ein letztes Qualifikationsspiel&amp;nbsp;noch nicht ausgetragen war. So war meine "Große" also von&amp;nbsp;11.15 Uhr bis 21.15 Uhr auf dem Sandplatz gewesen.&amp;nbsp;Sie war echt total k.&amp;nbsp;O. und hatte&amp;nbsp;beim Verabschieden die Order erhalten, sich am kommenden Morgen um&amp;nbsp;06.45 Uhr wieder am Platz einzufinden! Zudem wurde angekündigt, dass sie leider&amp;nbsp;doch die Kleidung nicht&amp;nbsp;behalten dürfte. Es waren leider zuwenige Kleidungs-Sets bestellt worden. In anderen Städten&amp;nbsp;sei es schließlich so üblich, dass die Ballmädchen alle drei Tage voll vor Ort blieben!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heulend vor&amp;nbsp;Erschöpfung und Enttäuschung saß meine Tochter dann bei uns am Tisch. Ich rief sofort&amp;nbsp;eine&amp;nbsp;Frau aus dem Sportverein meiner Tochter an und sagte, dass&amp;nbsp;mein Kind auf keinen Fall morgens um viertel vor 7 wieder vor Ort sein&amp;nbsp;würde. "Ja, acht Uhr reicht ja auch", war die Antwort. "Sie kommt auf keinen Fall vor 10.00 Uhr!" Naja, das wurde dann wohl oder übel akzeptiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute war sie dann pünktlich wieder&amp;nbsp;dort. Man stellte in Aussicht, dass&amp;nbsp;die Mädchen statt der Kleidung&amp;nbsp;am 10. Oktober zu einem Mannschaftsspiel eingeladen würden. Aber mal ganz ehrlich - was ist wichtiger für eine 12-jährige?&amp;nbsp;Zusehen bei einem Mannschaftsspiel in ferner Zukunft oder etwas Reales in der Hand zu haben? Ich konnte gut verstehen, dass sie da gerne auf die Zuschauerkarten verzichten wollte!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eben kam sie dann heim, nach weiteren 6 Stunden Tätigkeit und klagte, sie habe total Hugner! Leider&amp;nbsp;wurden die&amp;nbsp;Ballmädchen nicht alle zum Essen gerufen und als sie dann Pause hatte, war nichts mehr&amp;nbsp;da.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_o6BjO4pQc54/TBOgxqC3zwI/AAAAAAAAdZw/RoCEJm51uSQ/s1600/untitled.bmp" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" qu="true" src="http://3.bp.blogspot.com/_o6BjO4pQc54/TBOgxqC3zwI/AAAAAAAAdZw/RoCEJm51uSQ/s320/untitled.bmp" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also,&amp;nbsp;ich werde mir zukünftig gut überlegen, ob ich meinen Kindern dazu raten werde, ehrenamtlich&amp;nbsp;tätig zu werden.&amp;nbsp;Es ist ja nicht so, dass es sich hier um einen mittellosen Veranstalter handelt!&amp;nbsp;Finanzkräftige Sponsoren stehen im Hintergrund: neben Smart&amp;nbsp;die Techniker Krankenkasse,&amp;nbsp;Pro7, Salvus, Langnese und viele&amp;nbsp;mehr! Und da war kein Geld mehr&amp;nbsp;vorhanden, um den Ballmädchen ein kleines Geschenk zu machen? Ziemlich unsmart!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7905481937693240877-4488431904552132536?l=andreahaeusler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/feeds/4488431904552132536/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7905481937693240877&amp;postID=4488431904552132536&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/4488431904552132536'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/4488431904552132536'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/2010/06/nie-wieder-ehrenamt.html' title='Nie wieder Ehrenamt!'/><author><name>Andrea</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05397224954635876913</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_o6BjO4pQc54/Sijr-z74JnI/AAAAAAAAVKs/nlfF9YcK6bE/S220/Haeusler+5.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_o6BjO4pQc54/TBOfUae5P7I/AAAAAAAAdZo/6QHEg_nE3dA/s72-c/tapete6.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7905481937693240877.post-6149856156136356399</id><published>2010-05-23T08:43:00.000+02:00</published><updated>2010-09-27T10:42:36.169+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Radfahren'/><title type='text'>Grün-Gelb</title><content type='html'>Nachdem ich beim Kata-Spezial mein armes, altes Rennrad mit fast platten Reifen so arg malträtiert hatte, hat mein Mann sich erbarmt und es endlich mal aufgepumpt. Bei der Gelegenheit auch gleich die Getränkeflaschenhalterung angeschraubt und jetzt könnte er eigentlich noch fix eine neue Klingel besorgen ;-) Gestern bin ich dann mit mittelmäßiger Motivation (ich hatte noch die ziemlich mühsamen letzten Ausfahrten im Gedächtnis) auf eine rund 40-km-Strecke aufgebrochen. Für die Distanz ist es immer noch am Besten, die Sentruper Straße stadtauswärts zu fahren, ein kleines Stück links den Dingbänger Weg runter, dann sofort wieder rechts auf die kleine Straße durch die Natur, am Reiterhof vorbei, an Jaques Weindepot (aber nicht anhalten! ;-)) Richtung Roxel-Industriegebiet und dann über den Nottulner Landweg Richtung Albachten. Richtig warm bin ich dann, wenn ich nach knapp 10 km an der Gärtnersiedlung Richtung Bösensell entlangdüse. An der Kreuzung, an der es gradeaus nach Bösensell ginge, fahre ich dann rechts, an dem Ort entlang, dann, hinter dem Ort links und eine Schleife, bis ich wieder an der Gärtnersiedlung bin. Bei der 30-km-Strecke fahr ich an dieser Stelle wieder Richtung Heimat, sollen es gut 40 werden, fahre ich die Schleife an Bösensell entlang ein zweites Mal. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich merkte schon auf dem Weg nach Roxel, dass mir gestern die Götter der Geschwindigkeit hold waren! Wow, das ging ab! Was so aufgepumpte Reifen doch ausmachen! Ein Blick auf meine Garmin-Puls-und-Speed-Uhr bewies auch, dass ich&amp;nbsp;meist mit knapp oder gut 30 km/h unterwegs war. Und es war kaum anstrengend! Die Qualen der letzten Fahrten schienen einem schlechten Traum entsprungen zu sein! Statt nur schnell noch nach Hause zu wollen, genoss ich die herrliche Landschaft, die in satten Farben an mir vorbeizog. Grün-Gelb - als politische Koalition zwischen handgefertigten Grobstrickpullovern und seitenbescheitelten Kreissparkassenanzugträgern zwar undenkbar, in der Natur, bestehend aus sattgrünen Wiesen und knallgelben Rapsfeldern aber Wellness für die Augen! Da fährt sichs doch fast von ganz allein! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die zweite Schleife war dann auch nur so weggeschnupft und als ich wieder daheim war, überraschten mich meine Trainingswerte mit neuer Bestzeit und -form! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um den Tag&amp;nbsp;abzurunden fuhr ich dann mit vier schnatternden Mädchen (Franzi und Johanna mit je einer Freundin) noch in das gestern&amp;nbsp;eröffnete&amp;nbsp;Freibad Coburg.&amp;nbsp;Das&amp;nbsp;Wasser hatte 18 Grad und ich konnte auch ohne Neo meinen Kilometer abspulen, leider noch mit einer Bahn Kraul und Brust abwechselnd....naja, ist ja noch ein Monat&amp;nbsp;Zeit bis zum ersten Schwimm-Wettkampf....&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7905481937693240877-6149856156136356399?l=andreahaeusler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/feeds/6149856156136356399/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7905481937693240877&amp;postID=6149856156136356399&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/6149856156136356399'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/6149856156136356399'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/2010/05/grun-gelb.html' title='Grün-Gelb'/><author><name>Andrea</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05397224954635876913</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_o6BjO4pQc54/Sijr-z74JnI/AAAAAAAAVKs/nlfF9YcK6bE/S220/Haeusler+5.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7905481937693240877.post-2277047985262254967</id><published>2010-05-17T13:38:00.012+02:00</published><updated>2010-05-18T12:05:32.721+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Karate'/><title type='text'>Kata Spezial 2010 - Teil 1</title><content type='html'>Da ich in den vergangenen Monaten das Kata-Training leider etwas vernachlässigt hatte, wurde es jetzt dringend Zeit, diese Disziplin mal wieder etwas zu vertiefen. Also ging es mit drei Karatefreundinnen (Nina, Silke, Madeleine) im Schlepptau zum Kata-Spezial nach Karlsruhe Neureut. Da ich selbst den Ablauf zahlreicher höherer Katas nur unzureichend beherrschte, hatte ich doch ein recht mulmiges Gefühl in der Magengegend - in der Gruppe ab 2. Dan wird schließlich schon einiges vorausgesetzt und man feilt eigentlich nur noch an den technischen Details einer Kata oder an der Anwendung. Sehr froh war ich daher, dass ich zunächst durch die Suche und den Bezug unserer Unterkunft abgelenkt wurde: Alle vier hatten wir uns irgendwie darauf verlassen, dass eine der anderen die Lehrgangsausschreibung bei sich hätte - und so wussten wir gar nicht, wo genau wir im Karlsruher Stadtteil Neureut hinfahren mussten, um Madeleine zu ihrem Kadertraining zu bringen. Zum Glück war es dann ganz gut ausgeschildert. Nach einer "Mantaplatte" suchten wir dann unsere Unterkunft - und fanden ein zauberhaftes und frisch renoviertes Fachwerkhaus aus dem 18. Jahrhundert! Unsere Vermieterin, eine Goldschmiedin, berichtete uns nicht nur detailiert über die Restaurierung des Gebäudes, sondern wies auch schon darauf hin, dass neben uns auch noch ein weiterer Gast dort logierte: Oscar Lopez aus Peru, ein Polizist, der ein Stipendium in Deutschland hatte. Am Samstag kam ein weiterer Bewohner dazu: Dieter Deutschman aus St. Louis, Missouri, der in Karlsruhe seinen Bruder (be-)suchen wollte, von dem er schon seit längerer Zeit nichts gehört hatte. Bis zum Schluss unseres Aufenthalts hatte er noch keinen Kontakt zu ihm aufnehmen können, weil der Bruder kein Telefon hatte und auch die Tür nicht öffnete. Das war ganz schön spannend und ich wüsste gerne, ob Dieter seinen letzten Angehörigen in Deutschland noch lebend angetroffen hat!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Training am Donnerstag begann für mich direkt mit dem aus Japan angereisten Highlight: Shihan Ogura. Ich konnte nicht ahnen, dass gleich die erste Kata-Einheit quasi ein "Geschenk" für mich werden sollte: Kata Sochin - meine Prüfungskata zum 2. Dan und meine letzte Turnier-Kür-Kata! Da hatte ich ja vom Ablauf her schon mal Sicherheit und konnte mich wirklich auf die Feinheiten konzentrieren. Allerdings ließ uns der Shihan zunächst einmal einige Kihon-Bahnen laufen und schon bald wurde klar, worauf er hinauswollte: Wir sollten im Sochin-Dachi im Wechsel Kizami- und Gyakutsuki schlagen. Ich versuchte, meine Knie und Oberschenkel hierbei an iherer Stelle zu lassen und doch die Hüfte aus und ein zu drehen. Und genau darauf wollte der Shihan auch hinaus! Hier mein Dank an Risto - denn sein Power-Pack zielt genau darauf hin: in allen Ständen einen Hüfteinsatz umsetzen zu können. Als nächstes sollten wir aus dem Sochin-Dachi mit dem vorderen Bein vorgleiten in den Zenkutsu-Dachi und einen Kizami-Tsuki ausführen. Beim Strecken des hinteren Beins war darauf zu achten, dass der Unterschenkel sich nicht bewegt und der Winkel zwischen Fuß und Schienbein gleich bleibt. Dadurch drückt man sich nämlich optimal ab und die Kraft kommt - wie es sich gehört - aus dem hinteren Bein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann gab es eine kleine Bunkai-Übung, und zwar die Technik des ersten Kiais: rechts Ura-Tsuki, links Heiwan Nagashi Uke (li Ellenbogen zum Jodan-Block hochreißen, Faust am Ohr). Dies als Block und Deai-Konter gegen einen Angriff Kizami-Tsuki. Hierbei achtete der Shihan auf die technischen Feinheiten und korrigierte uns z. B. wenn die Schultern zu angespannt und hochgezogen waren. Wie es uns auch Risto immer wieder predigt, sollten die Oberarme z. B. beim Kamae eng am Oberkörper anliegen. Shihan Ogura wies auf die Bedeutung der langsamen Phasen einer Kata hin: Diese Übungen sind im Bunkai nicht 1:1 auch langsam umzusetzen - sie haben auch keine besondere spirituelle Bedeutung. Die langnsamen Phasen sollen&amp;nbsp; uns vielmehr dazu dienen, unseren Körper genau zu beachten und zu spüren. Es gab noch zahlreiche weitere Tipps und Anregungen, die nicht alle neu waren, vielleicht aber jetzt in den persönlichen Fokus des ein oder anderen Karatekas gelangten: Den Mikazuki-Geri, z. B., sollten wir am höchsten Punkt in der Luft stoppen und kontrolliert absetzen; die drittletzte Technik der Kata (Chudan-Tsuki links, rechts ziehen) ist ein sogenannter "Bogen-Tsuki": Wir sollten uns vorstellen, einen Bogen zu spannen, wobei die rechte Hand den Pfeil an der Bogensehne hält. Die Faust ist dann nicht in der für Hikite typischen Stellung, sondern mit dem Faustrücken nach oben gedreht; bei der "Rückwärtsbahn" nach den vier Kokotsu-Dachis sollten wir möglichst weit nach vorne in den imaginären Gegner hineingehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schließlich übten wir noch die Tekki Nidan. Hier achtete der Shihan besonders darauf, dass wir eine Beweglichkeit im Oberkörper herstellen. Auch hier ein Dank an Risto, der mich jedesmal bei einer Tekki-Kata hier ausgiebig korrigiert! Es gab hierzu eine weiter Bunkai-Übung. Tori greift an mit Oi Tsuki, Uke blockt aus Shizen-Tai rechts zurück mit Kokotsu-Dachi mit Block Moroto-Uke (links). Jetzt das hintere Bein vor und hoch, hinter das vordere Bein des Angreifers, Konter Empi Jodan. Variante: anstelle des oder nach dem Jodan Empi die vordere Ferse heben und hiermit das vordere Bein des Tori fegen. Alternativ ging Uke links zurück, Block mit rechts Moroto-Uke, dann mit der vorderen Hand den Arm des Tori greifen, mit dem linken Bein vorgehen und mit dem linken Ellenbogen das Ellenbogengelenk des Tori erst nach oben, dann nach unten drücken. Wenn man&amp;nbsp; bei der Drück-Bewegung den Tori noch etwas nach vorne zieht, gerät dieser ganz sicher aus dem Gleichgewicht und landet auf dem Boden. Wir liefen die Kata dann noch einige Male komplett und auch hier gab es weitere Detail-Tipps. Schön fand ich an einer Stelle der Kata die Metapher "Drachenmaul frisst Ellenbogen". Der Meister wurde übrigens simultan von Schlatt übersetzt, der für uns alle sehr anschaulich wiedergeben konnte, was Shihan Ogura uns vermitteln wollte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als nächstes Sensei Julien Chees, der es sich nicht nehmen ließ, das Aufwärmtraining selber zu leiten. Die Kata, die er uns zunächst näherbrachte (Nijushiho) war&amp;nbsp;zum Glück vom Ablauf her für mich auch noch kein Problem. Zunächst ließ uns Julien einzelne Abschnitte der Kata laufen, jeweils erst langsam auf zählen, dann stärker und schließlich auch auf eigene Zeit, erst locker, dann stark. Die Anfangssequenz gab es dann als Bunkai-Übung und die letzten Techniken der Kata übten wir sogar zu dritt. Mit der Anfangssequenz sind mein Partner und ich leider nicht richtig klar gekommen: die Distanz passte bei uns irgendwie nie richtig! Ziemlich überrascht&amp;nbsp;war dann, als in der letzten Viertelstunde der Trainingseinheit noch die Jitte angesagt wurde! Trotz der Kürze der Zeit trainierten wir sie so intensiv, dass ich hinterher echt kaputt war! Der unglaublich bewegliche Julien forderte uns auf, bei der Bahn&amp;nbsp; im Kiba-Dachi mit beidseitigem Block mit erhobenen Armen (Yoko-Uchi-Barai) keinen Mikazuki-Geri zu kicken, sondern nur das Knie zu einem Hiza-Geri zu heben. Wichtig war auch ihm an dieser Stelle, dass wir Arme und Hüfte bei der Drehung so lange wie möglich an der Stelle lassen und erst im letzten Moment drehen. Es war wie verhext: bei den ersten beiden Drehungen bekam ich dies noch eingermaßen hin - aber die letzte Technik der Bahn war irgendwie immer unsauber! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch bei der Jitte ließ uns Julien die Effektivität unserer Techniken anhand von Bunkai-Übungen überprüfen. Hier war die Bunkai-Sequenz soger recht lang, so dass allein der Ablauf schon eine Herausforderung war: Tori geht rechts zurück in Zenkutsu-Dachi, dann Angriff mit rechts, Oi-Tsuki Jodan. Uke steht im Shizen-Tai, die Arme seitlich, als Block werden die Arme auf Jodanhöhe gekreuzt und der Tsuki "gefangen". Tori greift ein zweites Mal an mit Gedan-Tsuki, Uke blockt Gedan-Barai. Uke verbleibt in dieser Position, während Tori die Stellung wechselt und sich von Uke aus rechts seitlich aufstellt, rechts zurück mit Gedan Barai; Angriff wieder rechts vor Tsuki Jodan. Uke führt Doppelblock Yoko-Uchi-Barai aus, um dann einen weiteren Faustschlag durch Drehung des Oberkörpers abzuwehren und mit Hiza-Geri in den Gegner hineinzugehen.&lt;br /&gt;Jetzt noch einen Uraken auf die Nase und die Beine so in den Kiba-Dachi schieben, bis das Knie ins Kniegelenk des Tori drückt und dieser umfällt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am zweiten Tag kam dann die erwartete Überforderung: Shihan Ochi schulte die Gojushiho Dai! Hier hatte ich, die den Ablauf der Kata kaum konnte, keine Gelegenheit, mich auf die Feinheiten zu konzentrieren. Ich habe mir daher auch leider keine Notizen zu dieser Kata machen können. Da ich am Nachmittag mit den Karatefreunden aus Münster in die Sauna gehen wollte und diese bereits viel früher mit dem Training fertig waren, als ich, beschloss ich, am Nachmittag die Shodan-Einheit mitzumachen. Wieder durfte ich bei Shihan Ochi trainieren und er trainierte ausgiebig die Nijushiho mit uns. Hier, bei den Shodans, wurde auch der Ablauf noch einmal explizit vermittelt. Es war ein sehr schönes, lehrreiches Training - allerdings habe ich mich doch etwas geeärgert, als ich hörte, dass ich wegen der Sauna die Gangaku bei Sensei Thomas Schulze versäumt hatte! Diese Kata finde ich nämlich sehr schön und überlege, sie eventuell zum 3. Dan als Kürkata zu wählen. Bei dem Training unseres Chief-Instructors hatte ich vor allem eine&amp;nbsp;philosophische Erkenntnis - und zwar wurde ich wieder einmal daran erinnert, dass es sinnvoll ist, keine Erwartungen zu haben und dass man manche Dinge einfach nicht planen sollte bzw. kann. Dies ergab sich hier erstmals deutlich (und später wiederholte es sich) bei dem Aufstellen in der Halle zu Trainingsbeginn. So mancher Karateka hat schon vor Beginn der Einheit eine spezielle Vorstellung davon, wo&amp;nbsp;er sich strategisch klug in der Halle positionieren möchte. Der eine möchte möglichst weit vorne stehen, um gut sehen zu können oder auch vom Trainer ein spontanes Feedback erhalten zu können. Andere wollen vielleicht lieber in der Mitte stehen, um bei eventuellen Unsicherheiten beim Nachbarn abschauen zu können. Wieder andere bevorzugen einen Platz im Schatten aller anderen und möglichst außerhalb der Sichtweite des Instructors ganz hinten am Hallenende. Dass diese Taktik nicht immer aufgeht, bewies uns eindrucksvoll Shihan Ochi: Er forderte die Aufstellung in acht Reihen. Wie üblich dauerte allein dies schon eine gefühlte halbe Ewigkeit! Dann kam das russische (bzw. japanische) Roulette: Jeder zweite sollte einen Schritt vorkommen - und schwupp stand man schon nicht mehr ganz vorne. Aber dem Shihan war das jetzt immer noch nicht recht, weil wir uns offenbar nicht sehr diszipliniert ausgerichtet hatten. Es war wohl in den hinteren Reihen noch viel Platz, so dass aus den vorderen Reihen nachgerückt werden musste - tattaaaa: Und schon war man von Reihe eins oder zwei auf die hinteren Reihen verwiesen worden! Relativ sicher an ihren Plätzen wähnten sich jetzt immer noch diejenigen Kampfkunstgefährten, die sich ganz schlau ganz rechts vorne aufgestellt hatten: In Reihe eins oder zwei hatten sie den Meister noch immer voll im Blick. Aaaaaber auch das änderte sich jetzt, als Shihan Ochi uns mit dem für ihn typischen verschmitzten Grinsen aufforderte, uns um 45 Grad umzudrehen. Jetzt war plötzlich eine der schmalen Hallenseiten "vorne" und diejenigen, die sich sicher in Reihe eins glaubten, standen jetzt fast ganz hinten! Also: besser das Training nicht strategisch vorweg planen! Erstens kommt es sowieso anders, und zweitens: als man denkt!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zur Sauna fuhren wir ins Fächerbad, das Ex-Münsteraner Michi Maibaum für uns ausgesucht hatte. Der Eingangsbereich und die heruntergekommenen Umkleiden machten zunächst keinen einladenden Eindruck. Allerdings verfügte die Anlage über ein 50- oder vielleicht soger 100 m-Becken - und ich hatte keinen Badeanzug dabei!!! Naja, dann eben nur Sauna. Und ich muss sagen: Es hat ausgereicht! Ich habe insgesamt vier Aufgüsse mitgenommen, von denen drei die wohl heftigsten Aufgüsse meines Lebnes waren! Dass die Haut nicht in lodernden Fetzten vom Leibe brannte, war auch alles! Wirklich - es war fast unerträglich und gleich nach dem Aufguss sind fast alle Saunafans aus dem Raum geflohen! Der Brüller war jedoch der Moment, in dem tatsächlich plötzlich in der Sauna ein Handy klingelte! Was haben wir gelacht! Aber es stellte sich dann heraus, dass der Aufguss-Bereiter wohl ein Mobiltelefon in seiner Hosentasche hatte... :-)) Sehr witzig war auch meine Begegnung mit einem netten Sauna-Leidensgenossen: Bei dem ersten Aufguss saß er oben neben mir und wir hatten ein paar Worte gewechselt. Nach meinem dritten Aufguss und dem anschließenden Bad im Tauchbecken zum Verschließen der "Brandwunden" brauchte mein Kreislauf etwas Ruhe und ich begab mich in einen Raum mit Liegesitzen. Wie der Zufall es wollte, lag der Typ da genau neben mir! Wir begannen ein Gespräch, das sehr schnell sehr persönlich wurde! Nach einer Weile zog er plötzlich zwei kleine Plastikverpackungen aus seiner Bademanteltasche, trennte sie an der Perforation und reichte mir eins der Päckchen. Ich dachte - was ist das denn? Reicht er mir hier vor allen Leuten ein Kondom? Aber dann war es nur eine Gesichtsmaske, Marke Milch und Honig. Puh! Ich lehnte dennoch dankend ab und sah ihm zu, wie er sich doch tatsächlich die weiße Pampe im Gesicht verteilte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach der Sauna entschieden wir, an diesem Abend in unserem Feriendomizil etwas zu kochen und statt des vorhandenen Rotweins doch lieber erst einmal ein Bier zu trinken. Zum Glück hatte Edeka noch auf und wir deckten uns mit Bier, Chips und weiteren Schmakazien ein, die man so für einen gemütlichen Abend zu dritt braucht. In der Wohnung angekommen, trafen wir dann auf Oscar Lopez, den Polizisten, der zufällig auch an diesem Abend nichts vor hatte. Nach dem Essen (es gab Brathühnchen vom "Hühnchenparadies " um die Ecke) gab es dann doch noch reichlich Vino und als Oscar dann nach Mitternacht seinen Laptop holte, um mit jeder von uns einmal Merengue zu tanzen, konnte sich nur Nina erfolgreich verweigern. Irgendwann plumpsten wir dann aber alle in die Falle - und ich war wirklich froh, am nächsten Tag ausschlafen zu dürfen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fortsetzung siehe Teil 2&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7905481937693240877-2277047985262254967?l=andreahaeusler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/feeds/2277047985262254967/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7905481937693240877&amp;postID=2277047985262254967&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/2277047985262254967'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/2277047985262254967'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/2010/05/kata-spezial-2001.html' title='Kata Spezial 2010 - Teil 1'/><author><name>Andrea</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05397224954635876913</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_o6BjO4pQc54/Sijr-z74JnI/AAAAAAAAVKs/nlfF9YcK6bE/S220/Haeusler+5.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7905481937693240877.post-478780018746931747</id><published>2010-05-17T06:06:00.001+02:00</published><updated>2010-05-18T11:38:39.930+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Karate'/><title type='text'>Kata-Spezial 2010 - Teil 2</title><content type='html'>Tag 3. Oha, hätte ich doch mal den Vino weggelassen und mich schon vor Mitternacht ins Bett gelegt! Die Quittung kam am nächsten Morgen. Wirklich schlecht ging es mir zwar nicht, aber ich fühlte mich doch etwas wie in Watte gepackt, als Nina und Silke die Wohnung früh verließen und die Zunge hatte diesen typisch pelzigen Belag, als ich solidarisch "Tschüß" rufen wollte. Naja, aber ich durfte ja noch etwas herumgammeln, bis ich mich kurz vor 11 Uhr auf mein Fahrrad schwang und zur Halle düste. Im Vorraum erfuhr ich, dass jetzt gleich der strenge Toribio ein Auge auf uns haben&amp;nbsp;und uns die Kata Unsu vermitteln wollte.&amp;nbsp;Ohje, ausgerechnet! Und mein Körper wollte sich an diesem Tag so gar nicht bewegen! Bei der Aufstellung gab es für uns erstmal einen ordentlichen Anpfiff - die Taschen sollten wir nicht an der schmalen Hallenseite drappieren, sondern bitte schön am hinteren Hallenende, gegenüber der Shomen-Seite. Ein Dojo muss ordentlich sein, dann ist auch der Geist frei für Karate. Bestimmt keine schlechte Idee - nur hielt sich nach diesem einen Training keiner von uns mehr daran. Die Bequemlichkeit siegte dann&amp;nbsp;wohl doch.&amp;nbsp;Sensei Toribio ließ es sich nehmen, uns&amp;nbsp;persönlich aufzuwärmen. Danach mussten wir uns wieder neu aufstellen. Es war an diesem Tag wie verhext - es passte nie und ständig hörte man Baumwolle und Füße der Mittrainierenden rascheln, die sich noch&amp;nbsp;fix&amp;nbsp;vor einen Vordermann stellten. Irgendwann gaben wir es dann zumindest im hinteren Hallenbereich auf! Zu Beginn liefen wir einige&amp;nbsp;Passagen der Kata als Kihon-Vorübung, dann die gesamte Kata&amp;nbsp;einige Male auf zählen. Ja, da war noch einiges vorhanden bei mir - aber dennoch war ich dankbar für meine Nachbarn, die&amp;nbsp;die Kata richtig beherrschten! Schließlich gab es Bunkai. Ich hatte einen männlichen Partner, der nicht viel sprach und bei dem ich auch nur selten an der Mimik ablesen konnte, ob ihm das Training mit mir Spaß machte. Aber er&amp;nbsp;schien auch nicht allzu unzufrieden&amp;nbsp;gewesen zu sein. Wir&amp;nbsp;übten zunächst zwei&amp;nbsp;Sequenzen aus der Kata und fügten sie hinterher zu einer längeren Bunkai-Passage zusammen: Uke steht im Shizen-Tai, Tori steht rechts&amp;nbsp;vor im Zenkutsu-Dachi und geht vor mit Angriff Tsuki Jodan. Uke blockt mit Shotei-Uke, der Anfangstechnik, die bei der Vorführung der Kata langsam ausgeführt wird. Hier, zum realen Block, musste die Bewegung natürlich schnell und stark kommen. Ein wenig Bedenken hatte ich anfangs, ob es eine gute Idee sei, mit geöffneten Handflächen zu blocken. Aber es funktionierte dann doch ganz gut. Der nachfolgende Gyaku-Tsuki des angreifenden Partners wurde dann mit mit dem beidhändigen Tate-Shuto-Uke geblockt. Weiter gings katamäßig mit Oi-Tsuki chudan, Block mit Keito-Uke (Fuß hierbei - anders als in der Kata - links zurück und rechts vorstehen im Neko-Ashi-Dashi) und Konter mit Ippon Nukite. Autsch! Wenn mein Partner da mal richtig zugelangt hätte, täts wohl jetzt noch weh! Jetzt mit der linken Hand den noch ausgestreckten Arm des Angreifers packen und rechts rückwärts 45 Grad rausgehen in Sochin-Dachi, Konter Gyaku-Tsuki im Zenkutsu und sofort den Tsuki-Arm wieder zurück an die Hüfte ziehen. Wow, das war echt klasse! Jetzt kam quasi der zweite Bunkai-Teil, später fügten wir beide zu einer mini Bunkai-Kata zusammen und übten die komplette Version dann jeder zehnmal auf eigene Zeit. Also, weiter gings wie folgt: Tori bleibt in der vorherigen Position, Uke stellt sich rechts vor in den Zenkutsu-Dachi. Tori hat anscheinend noch nicht genug und er greift doch direkt nochmal an mit Gyaku-Tsuki! Uke läßt sich jetzt nach rechts auf seine rechte Körperhälfte fallen und tritt unter dem Tsuki-Arm des Angreifers Mawashi-Geri Chudan. War wohl nicht feste genug, denn Tori steht immer noch, dreht den Oberkörper 45 Grad nach links und schlägt Tsuki Gedan (ein Gyaku-Tsuki war es nicht, da er mit dem anderen Arm geschlagen wurde, ein Oi-Tsuki geht normaler Weise nach vorne, nenn ich das Ding mal einfach nur "Tsuki"). Uke wirft sich wie in der Kata von der rechten Körperseite auf die linke und kickt wieder Mawashi-Chudan, diesmal auf die Flanke. Um die Sache zu beenden. umklammert Uke das vordere Knie des Tori mit einer Beinschere (am Besten Höhe Oberschenkel, ich hab sogar eine Beinschere am Bauch gesehen), dreht sich einmal obenherum und hebelt Tori zu Boden. Als finale Aktion wird dem Tori noch mit der Ferse eins auf den Bauch mitgegeben - in einer realen Situation empfiehlt sich hier wohl eher der Genitalbereich. Also, die letzte Sequenz mit dem Umwerfen kann ich leider nicht genauer beschreiben. Leider hat das bei mir auch nicht so richtig funktioniert. Aber Spaß gemacht hat es. Vor allem vermutlich den Zuschauern auf den Rängen ;-) Nachdem wir dann ausreichend diese Kombination geübt und einen Hauch von Hollywood in die Halle gebracht hatten, liefen wir die Kata noch einige Male in der klassischen Version und auf eigene Zeit. Zur Belohnung gab es dann zum Ende der Einheit noch ausgiebiges Dehnen! Also, ich muss sagen - auf einer Skala von 1 bis 10 kann ich diesem Training mit gutem Gewissen die Note 8 geben. und die zwei Punkte Abzug sind nur mir alleine zuzuschreiben, weil ich den Ablauf der Kata noch nicht beherrsche. Alle Trainingseinheiten waren toll und alle Instructoren super - aber dieses Training war für mich mit Abstand das beste! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachmittags durfte ich dann endlich mal bei Jean-Pierre Fischer trainieren. Dieser Typ ist einfach super charismatisch! Ich hatte ihn beim Gasshuku in Konstanz einmal als Trainingspartner - noch nie bisher hatte ich aber bei ihm trainiert. Deshalb war ich sehr gespannt, was mich erwarten würde. Wir würden die Meikyo machen und die Kanku Sho. Auch Jean-Pierre ließ es sich nicht nehmen, uns selber aufzuwärmen. Wow, ist der gelenkig! Anschließend gab es einige Kihon-Bahnen, dann Kata. Die Meikyo hatte ich schon einmal sehr intensiv in Lohijärvi bei Risto trainiert. Leider ist das aber auch schon wieder drei Jahre her (echt??? Unglaublich!!!) und so war die Kata vom Ablauf her auch schon wieder recht dürftig bei mir....Jean-Pierre wies an einigen Stellen darauf hin, dass es verschiedene Ablaufvarianten&amp;nbsp;der Kata gibt. Dies&amp;nbsp;sagte er übrigens&amp;nbsp;am Folgetag auch nochmal zur Wankan. Wir sollten selber entscheiden, welche Variante wir&amp;nbsp;bevorzugten. Ach, leider war ich hier ablaufmäßig wieder so gefordert, dass ich nicht mehr&amp;nbsp;viel zu den Einzelheiten des Trainings sagen kann. Im zweiten Trainingsteil gab es dann die Kanku Sho, die ich einigermaßen beherrsche. Hier&amp;nbsp;drang dann auch zu mir wieder mehr&amp;nbsp;von Jean-Pierres&amp;nbsp;Trainingslehre durch: Hüfte,&amp;nbsp;Hüfte, Hüfte! Und zwar in allen Ständen! Ach, wieder kam mir&amp;nbsp;Ristos Art, Karate zu trainieren zu&amp;nbsp;Gute! Hüfte rein und Hüfte raus - und das in allen verschiedenen Karatestellungen.&amp;nbsp;Puh,&amp;nbsp;das ging ganz schön zur Sache, wenn man&amp;nbsp;versuchte, alles umzusetzen! Naja, die Sprünge waren nicht so meine Stärke, aber irgendwie schaffte ich sie doch. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach dem Training verabschiedete ich mich noch von Michi Maibaum, der schon an diesem Abend abreisen wollte, weil er Angst hatte, am Folgetag im Stau zu stehen. Anschließend fuhr ich zur Wohnung, wo die Mädels schon hungrig auf mich warteten. Fix umgezogen&amp;nbsp; und dann ab zur Halle. Mit gutem Gewissen konnte ich mich als Fahrerin anbieten - Alkohol würde ich nach dem Weingelage des Vorabends sicher nicht trinken! An der Festhalle angekommen gab es erstmal lecker Essen und, na gut, doch ein Radler. Dann unterhielt ich mich mit vielen alten Bekannten und konnte der lieben Ingrid schonmal die Namen der Trainer und Katas des Folgetages entlocken: Die Gruppe 2. Dan würde bei Shihan Ogura die Gojushiho Sho durchnehmen und die Shodan-Truppe würde bei Jean-Pierre die Wankan und die Gankagu machen. Na, da fiel mir die Entscheidung ja nicht schwer: Auch wegen der früheren Trainings- und daraus resultierenden Abfahrtzeit würde ich bei den Shodans mitmachen - und natürlich wegen Jean-Pierre und der Gangaku! Drei gute Gründe, wer kann dazu schon nein sagen??? ;-)) Dann begann auch bald die Band zu spielen. Der Name "Peter and the Wolves" hatte mich ehrlich gesagt ganz schön abgeschreckt! Aber dann machten sie echt ganz ordentlich tanzbare Mukke! Etwas Sixties-lastig vielleicht, aber tanzbar auf jeden Fall. Bis Mitternacht zappelte ich fast ohne Pause und dann erlöste ich meine Mädels, die auch sicher schon eine Stunde eher heim gefahren wären! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie immer nach Partys konnte ich nicht ein- und nicht tief durchschlafen (im Kopf geht die Party immer weiter....) und so wachte ich recht schlapp und müde auf. Ich konnte ja leider an diesem letzten Trainingstag nicht wie gewohnt ausschlafen. Ich musste ja noch packen und eineinhalb Stunden eher beim Training sein! Das jedoch lohnte sich! Wir liefen zunächst fast eineinhalb Stunden die Wankan (die Jean-Pierre immer herrlich nasal etwa "Wookoo" aussprach ;-) Die Wankan ist die kürzeste der Shotokan Katas und hat auch nur ein Kiai. Umso erstaunter war ich, dass wir uns so lange mit ihr beschäftigten und ich fürchtete schon, die Gangaku käme zu kurz. Das war dann aber nicht so, denn wir übten auch die Kata mit dem Kranich auf dem Felsen so lange, bis uns die Oberschenkel brannten! Ach, ist die schöööön! Aber natürlich hat auch sie es in sich mit ihren vielen schwierigen Drehungen und Stellungen auf einem Bein! Naja, mal sehen - ab September werde ich mal gezielt mehr Kata trainieren. Vielleicht wirkt sich das ja schon beim nächsten Kata-Spezial aus. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Heimfahrt ging dann ganz flott und ohne jeden Stau. Bis cirka Höhe Gießen, als plötzlich die Leistung nachließ und mein Auto keinen Hering mehr vom Teller ziehen konnte! Wir hielten zweimal auf einem Parkplatz, einmal auch länger - und warteten, ob sich das Autochen erholt. Nach dem zweiten Stopp ging es tatsächlich wieder besser und statt mit 50 km / h fuhren wir immerhin mit 110 Sachen die Berge des Sauerlandes hoch (runder dann wieder schneller ;-)&amp;nbsp; Wie auch immer - wir kamen gut heim und es schien sogar endlich mal die Sonne! Das Auto ist jetzt in der Werkstatt und bei meiner Laufrunde heute Morgen hatte ich das Gefühl, mit angezogener Handbremse zu joggen - irgendwie hab ich eine Zerrung in der linken Pobacke...muss wohl vom Katatraining kommen, vom Hüfteinsatz und vom Tiefstehen....naja, von nix kommt nix! Auf gehts heute Abend trotzdem ins Training, denn jetzt ist auch mal wieder Kumite dran!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7905481937693240877-478780018746931747?l=andreahaeusler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/feeds/478780018746931747/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7905481937693240877&amp;postID=478780018746931747&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/478780018746931747'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/478780018746931747'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/2010/05/kata-spezial-2010-teil-2.html' title='Kata-Spezial 2010 - Teil 2'/><author><name>Andrea</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05397224954635876913</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_o6BjO4pQc54/Sijr-z74JnI/AAAAAAAAVKs/nlfF9YcK6bE/S220/Haeusler+5.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7905481937693240877.post-4404330415793107602</id><published>2010-05-12T10:57:00.002+02:00</published><updated>2010-09-27T11:28:24.736+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='sonstiges'/><title type='text'>Hier kann man selber abstimmen:</title><content type='html'>Bitte auf den Titel klicken, dann kommt man zur Abstimmungsplattform der Westfälischen Nachrichten.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7905481937693240877-4404330415793107602?l=andreahaeusler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='related' href='http://www.westfaelische-nachrichten.de/lokales/muenster/muenster_abstimmungen/?em_cnt=1318404&amp;vote_aktion=ansehen' title='Hier kann man selber abstimmen:'/><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/feeds/4404330415793107602/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7905481937693240877&amp;postID=4404330415793107602&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/4404330415793107602'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/4404330415793107602'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/2010/05/hier-kann-man-selber-abstimmen.html' title='Hier kann man selber abstimmen:'/><author><name>Andrea</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05397224954635876913</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_o6BjO4pQc54/Sijr-z74JnI/AAAAAAAAVKs/nlfF9YcK6bE/S220/Haeusler+5.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7905481937693240877.post-1251434691211581464</id><published>2010-05-12T09:15:00.003+02:00</published><updated>2010-09-27T11:28:24.736+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='sonstiges'/><title type='text'>Wer lobt denn das Kind?</title><content type='html'>Hier in Münster schlägt derzeit ein Ereignis aus dem öffentlichen Personennahverkehr Wellen: Ein 11-jähriger Gymnasiast mit Gipsbein, Krücken und einem schweren Tornister wollte von einer innerstädtischen Schule mit dem Bus nach Hause fahren. Da er leider grade sein Busgeld&amp;nbsp; nicht zur Hand hatte, verweigerte der Busfahrer ihm den Einstieg. Der Junge hatte auch kein Handy dabei und daher blieb ihm nichts anderes übrig, als zu Fuß nach Hause zu laufen. Dort kam er total erschöpft "und mit Atemnot" an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mutter und Oma des Kindes beschwerten sich sofort bei den Stadtwerken und informierten die Presse. Anfang der Woche erschien dann ein Artikel in den Westfälischen Nachrichten, in dem der Busfahrer massiv angeklagt wurde: Er hätte ein Kind nicht auf der Straße stehen lassen dürfen, selbst wenn es keinen Busfahrschein kaufen kann - und noch dazu hier ein Kind mit einem Krücken und Gipsbein! Der Aufschrei war groß - ein Disziplinarverfahren muss her! Der böse, rücksichtslose Busfahrer!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Spontan schossen mir folgende Gedanken durch den Kopf:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- Warum wird ein Kind mit Gipsbein und Krücken mit dem Bus zur Schule geschickt und nicht mit dem PKW gebracht. Naja, vielleicht haben Mutter und Oma (ein ehemaliges Ratsmitglied) keinen PKW. Dann eben Bus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- Aber warum wurde dem Kind nicht eine Mehrfach- bzw. Monatskarte besorgt? Ein Gipsbein ist ja kein kurzfristiger Umstand.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- Warum hat das Kind nicht bei einem Passanten nach einem Handy gefragt oder ist zurück zum Schul-Sekretariat gelaufen und hat von dort aus telefoniert?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- Konnte das Kind sich nicht von einem Mitschüler den kleinen Betrag für die Busfahrt leihen oder auch hier ggf. das Sekretariat um Hilfe bitten?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber das Kind hat sich offenbar ganz bewusst für die Lösung Laufen entschieden. Ich finde das sehr beachtlich, dass ein Kind unter diesen Umständen seinen Heimweg zu Fuß bewältigt! Hut ab! Die optimale Reaktion von Mutter und Oma wäre wohl gewesen, das Kind wie folgt zu empfangen: "Boh, den ganzen Weg bist Du gelaufen? Da ist aber eine tolle Leistung! Na, dann ruh Dich erst mal aus, ich mach Dir einen heißen Kakao. Und dann erzählst Du mir mal, warum Dein Geld weg war und wie wir das in Zukunft lösen, dass sowas nicht nochmal passiert." &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Busfahrer musste in Sekunden eine spontane Entscheidung treffen und er hört wohl täglich irgendwelche fadenscheinige Ausreden, von wegen: Geld verloren, Dauerkarte vergessen etc. Das Kind hat sich in der Situation zu helfen gewusst und war in keiner unzumutbaren Lage (es wurde z. B. nicht mitten in der Nacht bei Minusgraden auf einem verlassenen Bahnhof ausgesezt). Ich finde, statt den Busfahrer zu bestrafen gehört das Kind gelobt! Andernfalls wird es auch im späteren Leben für alle Unannehmlichkeiten irgendweinen Verantwortlichen suchen, statt&amp;nbsp; selber eine Lösung zu finden.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7905481937693240877-1251434691211581464?l=andreahaeusler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/feeds/1251434691211581464/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7905481937693240877&amp;postID=1251434691211581464&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/1251434691211581464'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/1251434691211581464'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/2010/05/wer-lobt-denn-das-kind.html' title='Wer lobt denn das Kind?'/><author><name>Andrea</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05397224954635876913</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_o6BjO4pQc54/Sijr-z74JnI/AAAAAAAAVKs/nlfF9YcK6bE/S220/Haeusler+5.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7905481937693240877.post-7213056395647772825</id><published>2010-05-09T21:24:00.005+02:00</published><updated>2010-05-10T19:58:14.073+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Theater'/><title type='text'>I hired a contract killer</title><content type='html'>Mein Mann und ich kommen grade aus dem Wolfgang-Borchert-Theater zurück. Es gab Aki Kaurismäkis "I hired a contract killer". Wir hatten extra Karten vorbestellt - stolze 19 Euro pro Karte, denn ich wollte gerne recht weit vorne sitzen. Wir kamen erst spät los und mussten auch noch zum Geldautomaten. Ich war fast sicher, dass die Karten nicht mehr zurückgelegt waren, war es doch schon kurz vor Vorstellungsbeginn, als wir das Theater erreichten. Ich sprang schnell aus dem Auto und überließ Frank die nervige Parkplatzsuche. Im Foyer die erste Überraschung: außer mir nur ca. fünf Leute da! Hatte ich mich doch mit der Anfangszeit vertan? Dann kam Frank und es erklang auch gleich der "Gong" in Form eines schrillen Klingelns. "Scheiß Klingelton", grinste Frank und wir betraten den Zuschauerraum. Lags an der Landtagswahl oder am Muttertag? Jedenfalls war das Theater nur zu einem Drittel gefüllt. Die Platzanweiserin forderte dann auch großzügig alle, die auf den hinteren Sitzen Platz genommen hatten, auf, sich doch gerne nach vorne zu setzen. Na prima, da hätten ja auch 16 Euro für die "billigen Plätze" gereicht! Unmittelbar vor uns waren noch zwei Plätze in der ersten Reihe frei - ich hatte schon fast meinen Handtaschen-Rucksack auf den Sitz vor mir geworfen, da hörte ich meinen Mann neben mir murmeln: Ich bleib hier, hab keinen Bock, zu wechseln! Und da waren auch schon zwei andere Leute auf den Sitzen vor uns - fassungslos stellte ich fest, dass es sich offenbar der Größe nach um zwei Basketballspieler handelte! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun, meine Stimmung passte gleich zu Beginn also schon mal recht gut zu einem Stück, in dem sich ein Suizid-Kandidat von einem Auftragskiller töten lassen will, weil in seinem Leben einfach alles schief zu gehen scheint! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als das Stück begann, fiel mir schlagartig wieder ein, was ich im Feuilleton der Westfälischen Nachrichten darüber gelesen hatte: Handlung unterhaltsam mit überraschenden Wendungen, Kullisse einfallsreich - und: selbstgemachte Geräusche. Das heißt: Türenknarren, ein klimpernder Schlüsselbund oder auch die Fahrgeräusche der U-Bahn und das Quietschen eines über Papier gleitenden Filzstiftes wurden von Schauspielern gemacht, die grade keine Rolle zu spielen hatten. Es war herrlich! An einer Stelle vergaß einer der Schauspieler mal, das Türquietschen nachzuahmen und man kam sich fast so vor, als wäre der Lautsprecher defekt ;-) Die U-Bahn war so genial untermalt - man hatte direkt den typischen, muffigen Geruch der Tube oder auch der Metro in der Nase, die heiße, trockene Luft im Gesicht und fühlte sich irgendwie "ungewaschen", als hätte man einen ermüdenden Tag voller Fahrten unter der Erde in Verbindung mit ermüdenden Fußmärschen hinter sich gebracht. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Handlung ist fix erzählt: Der in London lebende Franzose Henri Boulanger lebt ein Leben ohne Höhepunkte. Selbst seinen 42 Geburtstag nimmt er nicht zur Kenntnis - und auch sonst niemand! Dann verliert er seinen trockenen und langweiligen Job in der Londoner Stadtverwaltung und plötzlich fällt ihm auf, dass er jetzt nichts und niemanden mehr hat! Selbst "Tante Charlotte", die einzige Verwandte, die ihm einfällt, ist inzwischen tot! Henri beschließt, dass sein Leben keinen Sinn mehr macht, kündigt seine Wohnung und besorgt sich einen Strick. Mit der Schlaufe um den Hals springt er von einem Hocker - doch der Haken bricht aus der Wand und Henri überlebt! Dann will er sich mit Gas aus seinem Herd vergiften - leider streiken in diesem Moment die Gaswerke! Ergebnis: Henri lebt! Zufällig erfährt er, dass im Drogenmillieu Auftragskiller ihr Unwesen treiben - das ist die Lösung! Er läßt sich in die finsterste Ecke Londonds fahren, in die sich selbst der Taxifahrer nicht mehr traut. Besonders genial dargestellt waren jetzt die finsteren Gestalten, die er hier um Hilfe bittet! Gegen viel Geld kann er tatsächlich einen Killer anheuern. Zurück in seiner Wohnung ist er - vielleicht zum ersten Mal in seinem Leben&amp;nbsp;- richtig aufgeregt! Er lauscht, ob der Killer schon vor der Tür steht und stellt sich schon mal vor die geöffnete Tür, um diesen zu erwarten. Der Killer kommt aber noch nicht und nach einer Weile beschließt Henri, in den Pub gegenüber zu gehen, um etwas zu essen. Dort trifft er die Blumenverkäuferin Margaret ("wolle Rose kaufe" hat sie zwar nicht gesagt, aber ich denke, das ging allen Zuschauern durch den Kopf ;-) und verliebt sich. Plötzlich hat sein Leben einen Sinn! Mist, jetzt hat er ja den Killer beauftragt! Es beginnt eine atemberaubende Jagd vor dem Unhold, der ja eigentlich auch nur wie Henri immer bisher in seinem Leben, sehr pflichtbewusst ist. Der Killer selbst befindet sich im Endstadium einer Lungenkrebserkrankung und will nur noch eben diesen Auftrag erfüllen - ist natürlich jetzt umso verbissener. Herrlich, mit welchen Mitteln hier auf der Bühne agiert wird! Das ist doch das Schöne am Theater - wie hier mit relativ wenigen Mitteln Szenen dargestellt werden können, für die es sich Filmemacher mit Special-Effekts leicht machen! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sehr genial war in diesem Stück auch die Dreh-Bühne, die mit wenigen Handgriffen oder durch in die Handlung integrierte Bewegungen eine neue Kulisse entstehen ließ! Die Handlung trat diesmal hier fast in den Hintergrund und das Ende war keine große&amp;nbsp;Überraschung: Am Ende der Verfolgungsjagd stehen sich Killer und Auftraggeber gegenüber, der Killer erzählt kurz von seinem eigenen Schicksal, zieht die Pistole, zielt auf Henri - und bringt sich dann selbst um! Henri hat es geschafft, er ist den Killer los! Jetzt freut er sich auf ein Leben mit Margaret, die im Taxi zu ihm eilt:"Fahr schneller!", ruft sie dem Taxifahrer zu. Der tut wie geheißen&amp;nbsp;- und fährt dabei Henri über den Haufen, der prompt von der Bühne fällt! Hier liegt er reglos, Margaret, Taxifahrer und die Zuschauer schauen fassungslos auf den reglosen Körper! Aber da regt er sich auch schon wieder, rappelt sich auf, schaut überrascht in die Zuschauerreihen - und das Stück ist zuende.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Insgesamt war es ein sehr kurzweiliger Abend! Das Stück dauerte nur eineinviertel Stunden, es gab keine Sektpause zum Geldausgeben und so waren die 19 Euro auch schon wieder relativiert. Meinem Mann hab ich die verpassten Sitze in der ersten Reihe auch vergeben: Die "Basketballspieler" genossen die Beinfreiheit und rutschten tief in die Sitze und schließlich&amp;nbsp;hatten wir nach dem Stück noch einen schönen Spaziergang am Kreativkai entlang. Ein sehr schöner Abend - das Leben kann so schön sein :-))&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7905481937693240877-7213056395647772825?l=andreahaeusler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/feeds/7213056395647772825/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7905481937693240877&amp;postID=7213056395647772825&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/7213056395647772825'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/7213056395647772825'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/2010/05/i-hired-contract-killer.html' title='I hired a contract killer'/><author><name>Andrea</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05397224954635876913</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_o6BjO4pQc54/Sijr-z74JnI/AAAAAAAAVKs/nlfF9YcK6bE/S220/Haeusler+5.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7905481937693240877.post-6062451893389886824</id><published>2010-05-09T10:09:00.001+02:00</published><updated>2010-05-27T08:40:10.240+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Karate'/><title type='text'>Lizenz Kinder- und Jugendtrainerin Shohshin-Projekt</title><content type='html'>&lt;div style="margin: 0px auto 10px; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_o6BjO4pQc54/S_4R4I1XRLI/AAAAAAAAdY4/DxHPvW-Akn8/s1600/Lizenz+Kinder-+und+Jugendtrainerin+Shoshin-Projekt.jpg"&gt;&lt;img alt="" border="0" src="http://4.bp.blogspot.com/_o6BjO4pQc54/S_4R4I1XRLI/AAAAAAAAdY4/DxHPvW-Akn8/s320/Lizenz+Kinder-+und+Jugendtrainerin+Shoshin-Projekt.jpg" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/div&gt;&lt;div style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://picasa.google.com/blogger/" target="ext"&gt;&lt;img align="middle" alt="Posted by Picasa" border="0" src="http://photos1.blogger.com/pbp.gif" style="-moz-background-clip: initial; -moz-background-inline-policy: initial; -moz-background-origin: initial; background: 0% 50%; border-bottom: 0px; border-left: 0px; border-right: 0px; border-top: 0px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px;" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7905481937693240877-6062451893389886824?l=andreahaeusler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/feeds/6062451893389886824/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7905481937693240877&amp;postID=6062451893389886824&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/6062451893389886824'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/6062451893389886824'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/2010/05/lizenz-kinder-und-jugendtrainerin.html' title='Lizenz Kinder- und Jugendtrainerin Shohshin-Projekt'/><author><name>Andrea</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05397224954635876913</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_o6BjO4pQc54/Sijr-z74JnI/AAAAAAAAVKs/nlfF9YcK6bE/S220/Haeusler+5.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_o6BjO4pQc54/S_4R4I1XRLI/AAAAAAAAdY4/DxHPvW-Akn8/s72-c/Lizenz+Kinder-+und+Jugendtrainerin+Shoshin-Projekt.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7905481937693240877.post-4787911456639971072</id><published>2010-05-09T10:08:00.007+02:00</published><updated>2010-05-27T08:38:29.701+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Karate'/><title type='text'>Shoshin-Projekt - Fortbildung für Kinder- und Jugendtrainer</title><content type='html'>Ende letzten Jahres hatten wir vom Vereinsvorstand beschlossen, unseren Kinder- und Jugendtrainern ein kleines Dankeschön für ihre engagierte Tätigkeit zukommen zu lassen. Unser sportlicher Leiter hatte als kleines Geschenk für jeden Trainer ein Buch mit dem Titel "Bonsai-Kampfkunst" besorgt. Da mich das Thema auch interessierte,&amp;nbsp;legte auch ich mir das Buch&amp;nbsp;zu&amp;nbsp;- und&amp;nbsp;bekam&amp;nbsp;rund 150 Seiten voll&amp;nbsp;mit zahlreichen wertvollen&amp;nbsp;und anschaulichen Tipps und Anregungen!&amp;nbsp;Einige Wochen später erhielt ich&amp;nbsp;eine E-Mail, die wohl an alle&amp;nbsp;Karatevereine des&amp;nbsp;DJKB verschickt worden war:&amp;nbsp;Das Karate-Dojo Shunjinko Hänigsen richtete ein Seminar&amp;nbsp;mit dem Titel Bonsai-Kampfkunst aus -&amp;nbsp;Moderatoren waren die Autoren des gleichnamigen Buches Heero Miketta und Patrick Ehrmann. Da gab es für mich kein Zögern&amp;nbsp;- sofort meldete ich mich an!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im von meinem Heimatort&amp;nbsp;Münster rund&amp;nbsp;220 km entfernten Ort Uetze-Hänigsen bei Hannover fanden sich insgesamt 15 Kampfkünstler ein, hauptsächlich Karateka, aber auch Trainer aus dem Bereich Judo und Jiu-Jiutsu. Heero und Patrick arbeiten ganz bewusst stil- und verbandsoffen. &lt;br /&gt;Zunächst gab es eine theoretische Einführung in den Bereich der Methodik und Didaktik. Heero vermittelte uns seine Lehrmeinung:&amp;nbsp;vom Spielerischen zur Technik und von dort aus immer wieder zurück zum Spiel. Wichtig dabei: Bilder schaffen, einen Sinn vermitteln! Kann man einem Erwachsenen eine Technik schlicht durch&amp;nbsp;eine Ansage wie: "Wir schlagen dem (vorgestellten) Gegner vor das Kinn." erklären, so ist diese Anweisung im Kinderbereich vermutlich nicht angemessen und zu "brutal".&amp;nbsp;Heero&amp;nbsp;geht&amp;nbsp;daher hier den Weg über die taktile Bewegungsvermittlung. Hier gab es interessante Partnerübungen, die vom einfachen Tsuki bis zum Mae-Geri mit Ausweichen und zu-Boden-werfen ausgeführt wurden. Patrick hingegen hatte einen ganz anderen Ansatz: Er vermittelt Techniken gerne mit Hilfe von Geschichten und Bildern. So wurde uns zum Erlernen des Age-Uke die Geschichte eines Wunschbaums erzählt, von dem wir uns Hands, Gameboys und andere Sachen pflücken konnten. Für Uchi-Uke oder Gedan-Barai galt es, uns imaginäre Spinnen oder Nacktschnecken vom&amp;nbsp;Körper zu reißen. Die Aufgabe von uns Teilnehmern wird es in den nächsten Wochen nun wohl sein, festzustellen, ob zu uns eher das Geschichtenerzählen passt oder der taktile Ansatz - oder vielleicht finden wir noch einen ganz anderen Weg? Wichtig ist hier wohl, dass man nicht auf Biegen und Brechen versucht, eine Methode zu übernehmen, die nicht zu einem passt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Thema, das speziell Heero am Herzen lag, war Gewalt. Bei einem Seminar zum Thema Kinder- und Jugendtraining kommen einem als Teilnehmer in diesem Zusammenhang natürlich zunächst Begriffe wie Gewaltprävention, Selbstbehauptung oder Selbstverteidigung in den Sinn. Heeros Ansatz war aber viel tiefgründiger und so diskutierten wir - durchaus kontrovers-&amp;nbsp;zunächst den Begriff Gewalt an sich: Was ist Gewalt? Gibt es verschiedene Formen? Ist Gewalt immer negativ? Heeros Meinung: Gewalt ist alles, was seelisch weh tut. Demnach kann es durchaus - z. B. bei einer freundschaftlichen Rauferei oder auch im Karatetraining - einmal blaue Flecke oder auch mehr geben, ohne dass man diese Verletzung einander übel nimmt und als Gewalt bezeichnet.&amp;nbsp; Andererseits kann jemand einem anderen auch seelisch weh tun, ohne dass eine äußerliche Verletzung erkennbar ist - man denke an das Thema Mobbing, das ja durchaus Gewalt-Charakter hat. Interessant war hier Heeros linguistische Sprachbrücke aus dem Englischen. Hier gibt es für Gewalt zwei Ausdrücke: violence für destruktive Gewalt und force für Gewalt im Sinne von Kraft und Energie. Verletzungen also, die nicht immer Gewalt bedeuten und Gewalt, die keine unmittelbare körperliche Verletzung zur Folge haben muss. Vielleicht musste so mancher Teilnehmer stutzen, als die Diskussionsrunde zu dem Schluss kam, dass Gewalt nicht immer vermeidbar ist und nicht immer negativ. Was ist z. B. mit der Staatsgewalt, die gegen Verbrechen eingesetzt werden muss? Oder Gewalt im Sinne von Grenzen oder Strafen bei der Erziehung von Kindern daheim oder in der Schule? Letztlich kamen wir alle zu dem Schluss, dass Gewalt nicht ganz zu vermeiden und Karate daher eine gute und wichtige Art ist, den kontrollierten Umgang mit Gewalt zu erlernen und zu üben. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir selber bekamen dann&amp;nbsp;im&amp;nbsp;Rahmen des&amp;nbsp;Spiels "Die Halle brennt" zu spüren, wie schnell man&amp;nbsp;auch als "vernünftiger, erwachsener Mensch" schon bei einem harmlosen Spiel, bei dem es um nichts geht, einer negativen Stresssituation ausgesetzt ist, die es zu lösen galt. Wir spürten alle bald, was Heero mit seiner Definition von Gewalt meinte - einige von uns spürten Frust, Wut oder Enttäuschung, weil sich andere nicht kooperativ verhielten (ohne jedoch gegen Regeln zu verstoßen). Hier kannten unsere Coaches kein Pardon: Keiner verlässt die Halle, bevor wir nicht als Gruppe unser Problem gelöst hatten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei der Fülle an Tipps und Informationen war es wohl kein Wunder, dass am Ende des Tages doch die Zeit knapp wurde! Dennoch ließ es sich Patrick nicht nehmen,&amp;nbsp;uns noch eine Menge wertvoller Hinweise&amp;nbsp;zu geben: Wie bleiben&amp;nbsp;Vereinskinder und -jugendliche zufrieden? Wie gehe ich mit den Eltern der&amp;nbsp;Karate-Kids um?&amp;nbsp;Wie kann ich den Kinder- und Jugendbereich ausbauen?&amp;nbsp;Auf dem Heimweg purzelten mir&amp;nbsp;die vielen Anregungen&amp;nbsp;gepaart mit neuen eigenen Ideen durch den&amp;nbsp;Kopf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fazit:&amp;nbsp;ein&amp;nbsp;tolles Seminar von der ersten bis zur letzten Minute&lt;br /&gt;Prädikat:&amp;nbsp;besonders wertvoll!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7905481937693240877-4787911456639971072?l=andreahaeusler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/feeds/4787911456639971072/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7905481937693240877&amp;postID=4787911456639971072&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/4787911456639971072'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/4787911456639971072'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/2010/05/shoshin-projekt-fortbildung-fur-kinder.html' title='Shoshin-Projekt - Fortbildung für Kinder- und Jugendtrainer'/><author><name>Andrea</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05397224954635876913</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_o6BjO4pQc54/Sijr-z74JnI/AAAAAAAAVKs/nlfF9YcK6bE/S220/Haeusler+5.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7905481937693240877.post-4286728088715065792</id><published>2010-05-02T09:43:00.005+02:00</published><updated>2010-05-02T11:17:01.195+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Reisen'/><title type='text'>1. Mai 2010 - Radtour zum Haus Rüschhaus</title><content type='html'>Am 1. Mai gabs wieder mal eine traditionelle Radtour mit der Familie (ohne Felix, da er zum Geburtstag eines Freundes eingeladen war, dafür mit Johannas Freundin Tashmina). Da das Wetter recht unbeständig war, fuhren wir nicht weit, sondern nur zum ca. 5 km (mit Umweg)&amp;nbsp;entfernten Haus Rüschhaus nach Nienberge. Das Rüschhaus wurde in den Jahren 1745 bis 1749&amp;nbsp;nach einem Entwurf von Johann Conrad Schlaun erbaut, der dort zunächst auch&amp;nbsp;wohnte. Von 1826 bis 1846 lebte Münsters wohl bekannteste Dichterin, Annette von Droste Hülshoff, zeitweise im Rüschhaus (Hauptwohnsitz war Burg Hülshoff&amp;nbsp;und dann hatte sie noch ein&amp;nbsp;Domizil am Bodensee, die Meersburg). Die&amp;nbsp;"Droste" war für ihre&amp;nbsp;Zeit eine echt coole&amp;nbsp;und emanzipierte Braut! Ihre wohl bekanntesten Werke sind&amp;nbsp;Die Judenbuche (ein Psycho-Krimi aus dem Weserbegland nach einer wahren Begebenheit) und&amp;nbsp;das schaurige Gedicht Der Knabe&amp;nbsp;im Moor, das ich als Kind noch auswendig lernen musste. Für Fotos auf den Post-Titel klicken!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7905481937693240877-4286728088715065792?l=andreahaeusler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='related' href='http://picasaweb.google.de/valkyria2007/1Mai2010#' title='1. Mai 2010 - Radtour zum Haus Rüschhaus'/><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/feeds/4286728088715065792/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7905481937693240877&amp;postID=4286728088715065792&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/4286728088715065792'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/4286728088715065792'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/2010/05/1-mai-2010-radtour-zum-haus-ruschhaus.html' title='1. Mai 2010 - Radtour zum Haus Rüschhaus'/><author><name>Andrea</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05397224954635876913</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_o6BjO4pQc54/Sijr-z74JnI/AAAAAAAAVKs/nlfF9YcK6bE/S220/Haeusler+5.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7905481937693240877.post-5457616168628254354</id><published>2010-05-02T09:38:00.003+02:00</published><updated>2010-05-02T11:29:37.259+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Reisen'/><title type='text'>Ausflug zum Malepartus</title><content type='html'>Am 24.4. machte ich mit meiner Ma und meinen beiden Mädels einen Ausflug nach Bad Iburg. Wir parkten am Hotel Felsenkeller und wanderten ein Stück auf dem Hermannsweg bis zum Waldlokal Malepartus. Dort gab es für Franzi&amp;nbsp;einen der legendären Windbeutel (echt klasse Teile: Unmengen von Eis in Verbindung mit einer Riesnportion Sahne, eingebettet in eine Blätterteighülle - das können sich nur zwölfjährige Mädchen ohne schlechtes Gewissen erlauben!) und für Johanna eine Riesenportion Zitroneneis mit Sahne. Meine Ma gönnte sich eine Portion Spargel mit Sauce Hollandaise (die ihr auch noch die Franzi halb wegstibitzte) und mir einen bescheidenen&amp;nbsp;Salat (hätte ich mal auch den Spargel genommen!). &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Name Malepartus stammt aus der Fabel Reinecke Fuchs und ist der Name des Schlosses, in dem der Fuchs hauste. Der Name setzt sich übersetzt zusammen aus den Wortteilen mal = "schlecht, schlimm" und pertuis = "Durchgang/Loch". Allerdings ist das Lokal weder schlimm, noch ein Loch - das einzige, was es mit dem Namens-Ursprung verbindet, ist, dass es dort ziemlich fabelhaft ist ;-) Die ca. 5 km lange Wanderung von Bad Iburg zum Lokal führte durch gut begehbare und schön schattige Wanderwege. Unterwegs gab es einige kleine Sehenswürdigkeiten wie den alten Grenzstein, der die Landesgrenze zwischen den ehemaligen Königreichen Hannover und Preußen markierte und Schaipers Pütt, die höchstgelegene Quelle des Teutoburger Waldes. Früher wurden hier Schafe getränkt - damals gab es hier noch keinen Wald, sondern überwiegend Weiden und Wiesen. Für Fotos auf den Post-Titel klicken!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7905481937693240877-5457616168628254354?l=andreahaeusler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='related' href='http://picasaweb.google.de/valkyria2007/Malepartus42010#' title='Ausflug zum Malepartus'/><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/feeds/5457616168628254354/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7905481937693240877&amp;postID=5457616168628254354&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/5457616168628254354'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/5457616168628254354'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/2010/05/ausflug-zum-malepartus.html' title='Ausflug zum Malepartus'/><author><name>Andrea</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05397224954635876913</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_o6BjO4pQc54/Sijr-z74JnI/AAAAAAAAVKs/nlfF9YcK6bE/S220/Haeusler+5.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7905481937693240877.post-5109246989273519467</id><published>2010-05-01T10:31:00.000+02:00</published><updated>2010-09-27T10:42:36.170+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Radfahren'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Triathlon'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Karate'/><title type='text'>Trainingswoche</title><content type='html'>Das Lauf- und Radfahrtraining nimmt langsam Gestalt an - diese Woche bin ich zweimal Rennrad gefahren und viermal gelaufen. Heute ist mal ein "Ruhetag", an dem es wohl eine gemütliche Mai-Radtour mit der Familie geben wir. Morgen&amp;nbsp;steht dann nochmal ein langer Lauf von 21 km an.&amp;nbsp;Nachdem ich im vergangenen Jahr den Aasee als Laufstrecke immer gemieden hatte (zu langweilig und zu viele andere Läufer und Walker), hatte ich mich im Winter allein auf den Aaess konzentriert. Es war&amp;nbsp;die einzige einigermaßen sicherer Laufstrecke. Und so habe ich mich inzwischen daran gewöhnt, auch mal mehrere&amp;nbsp;Runden um den Teich zu laufen. Ein großer Vorteil: Am "Uferlos"&amp;nbsp;gibt es immer eine kostenlose Toilette ;-))&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;21 km morgen - das entspricht fast der HM-Distanz. Eigentlich hatte ich mir für gestern als unwichtigen Wettkampf einen HM in Emsdetten ausgesucht und auch im Trainingsplan eingetragen. Das ist dann aber aus verschiedenen Gründen nichts geworden und so hole ich zumindest die Strecke morgen "privat" und ohne Wettkampf nach.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einen ersten HM hatte ich am&amp;nbsp;18.4.&amp;nbsp;spontan&amp;nbsp;aus dem Training heraus versucht. Es handelte sich um den Aaseelauf, hier direkt&amp;nbsp;vor der Tür.&amp;nbsp;Da hatte mich allerdings wohl der falsche Ehrgeiz gepackt - ich musste bei km 18 abbrechen.&amp;nbsp;Mögliche Gründe:&amp;nbsp;1.&amp;nbsp;Ich hatte den Pausentag am Tag vor dem Lauf nicht eingehalten und mich&amp;nbsp;von Frank zu einer&amp;nbsp;40-km-Mountainbike-Tour überreden lassen. 2.&amp;nbsp;Es war morgens noch frostig und&amp;nbsp;ich hatte&amp;nbsp;mich daher&amp;nbsp;langärmelig und lanbeinig angezogen - bereits&amp;nbsp;kurz nach dem&amp;nbsp;Start fiel mir auf, dass ich die einzige&amp;nbsp;mit&amp;nbsp;langen Klamotten war und es wurde&amp;nbsp;in der Sonne fix zu warm. 3. Ich wahr wohl zu ehrgeizig losgestürmt und hab versucht, einen&amp;nbsp;Pace&amp;nbsp;zwischen 5:30 und 5:45 zu laufen. Das&amp;nbsp;bescherte mir zwar eine neue Bestzeit&amp;nbsp;auf der 5-km-Distanz,&amp;nbsp;allerdings konnte ich das Tempo nur bis ca. km 15 durchhalten. Dann&amp;nbsp;half auch die&amp;nbsp;Abkühlung an der Trinkstation nicht mehr und ich schleppte mich noch drei Km weiter. Dann spürte ich&amp;nbsp;dieses&amp;nbsp;typische Kribbeln&amp;nbsp;unter der Kopfhaut, das mich immer vor einer Überlastung warnt und ich beendete den Lauf. Da es nur ein Lauf "mal so" war,&amp;nbsp;hat mich der Abbruch nicht sonderlich gestört.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt will ich aber wieder an meine gute Form des letzten Jahres anknüpfen.&amp;nbsp;Daher wird jetzt&amp;nbsp;fleißig gelaufen und geradelt.&amp;nbsp;Es&amp;nbsp;sind schon recht umfangreiche Pläne, die mir mein&amp;nbsp;Internet-Coach da aufstellt. Aber ich versuche, sie möglichst einzuhalten. Merke ich eine&amp;nbsp;Überanspruchung der Fuß- und Kniegelenke bzw. an der Hüfte, verlege ich mal eine Einheit auf den Crosstrainer. Das ist zwar nicht dasselbe wie&amp;nbsp;ein Lauf im Freien, aber der Kreislauf wird auch da ordentlich rangenommen, wenn ich die Pulsvorgaben beachte. Inzwischen&amp;nbsp;kann ich dort auch schon ganz andere Watt-, also Widerstandwerte eingeben, als im&amp;nbsp;vergangenen Jahr! Vor etwa einem Jahr bin ich dort mit ca. 100 Watt herumgehampelt und jetzt sinds schon 160. Zudem bin ich&amp;nbsp;auf dem Crosser&amp;nbsp;schon&amp;nbsp;viel schneller geworden. In der Natur überrascht mich allerdings immer wieder der Vergleich mit den Zeiten aus dem letzten Sommer:&amp;nbsp;Da war ich doch noch einiges fixer unterwegs. Nun gut, das war ja auch schon&amp;nbsp;fortgeschrittene Trainingssaison bzw. mein Trainingshöhepunkt (Triathlon Juni und dann nochmal&amp;nbsp;der HM Ende August). Beim Radfahren lag&amp;nbsp;meine&amp;nbsp;beste&amp;nbsp;Phase natürlich um den&amp;nbsp;Giro Münsterland im Herbst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sobald die Freibäder wieder öffnen, beginne ich mit dem Schwimmtraining. Da war ich&amp;nbsp;etwas zurückhaltend in den letzten Wochen - es machte in den überfüllten Hallenbädern einfach weder Spaß noch Sinn! Im Juni wird im Hafenbecken ein Ultraschwimmen mit den Distanzen 1 oder 4 oder 8 km angeboten. Mal sehen, ob ich daran dann schon teilnehmen kann....&amp;nbsp;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7905481937693240877-5109246989273519467?l=andreahaeusler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/feeds/5109246989273519467/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7905481937693240877&amp;postID=5109246989273519467&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/5109246989273519467'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/5109246989273519467'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/2010/05/trainingswoche.html' title='Trainingswoche'/><author><name>Andrea</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05397224954635876913</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_o6BjO4pQc54/Sijr-z74JnI/AAAAAAAAVKs/nlfF9YcK6bE/S220/Haeusler+5.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7905481937693240877.post-4857630671112104180</id><published>2010-04-30T17:01:00.001+02:00</published><updated>2010-09-27T10:42:36.170+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Radfahren'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Triathlon'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Karate'/><title type='text'>Karate-Memme</title><content type='html'>hatte heute ein krankes Kaninchen im Vorgarten. Es hockte erst im Beet, dann auf der Eingangstreppe. Leere Augen, unterernährt...wohl Myxomatose, die "Kaninchenpest"! Als ich ca. 10 Jahre alt war, hatte ich mit einem Freund auch so ein Tier gefunden. Der große Bruder des Freundes nahm den Spaten und ... Kopf ab. Das Bild hab ich heute noch vor Augen - grauslig! Ich hab gehofft, meine Ma würde heute tagsüber die "Sache" irgendwie erledigen, aber sie brachte es auch nicht übers Herz, das Tier zu töten. Dann rief ich meine Freundin an, ihr Mann ist Jäger. Der war noch arbeiten aber sie meinte ganz locker: "Klar, kenn ich - wenn meine Hunde mal ein Tier anschleppen, gibts was in den Nacken und dann ab damit auf den Acker. Ich komm vorbei." Als ich auf sie wartete, dachte ich, eigentlich bin ICH ja die, die mit einem Handkantenschlag in den Nacken von dem Tier es von seinem Elend erlösen sollte. Ich stand vor dem Kaninchen und hatte auch schon ein Hilfsmittel parat - aber ich konnte es einfach nicht! Meine Freundin kam und packte das Tier an den Hinterläufen. Leider starb es nicht gleich und sie musste es ziemlich traktieren. Als es erledigt war und das Tier seinen Frieden hatte, meinte sie: "Erzähl bloß keinem, dass ich so eine Killerin bin." Und ich dachte bei mir: Und Du behalte für Dich, was ich für ein Weichei bin....&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7905481937693240877-4857630671112104180?l=andreahaeusler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/feeds/4857630671112104180/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7905481937693240877&amp;postID=4857630671112104180&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/4857630671112104180'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/4857630671112104180'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/2010/04/karate-memme.html' title='Karate-Memme'/><author><name>Andrea</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05397224954635876913</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_o6BjO4pQc54/Sijr-z74JnI/AAAAAAAAVKs/nlfF9YcK6bE/S220/Haeusler+5.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7905481937693240877.post-6294987866155559015</id><published>2010-03-15T06:48:00.005+01:00</published><updated>2010-09-27T11:28:41.133+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='sonstiges'/><title type='text'>Fast zur Witwe geworden!</title><content type='html'>Mein Mann Frank hatte unseren Sohn Felix zu seinem ersten Eishockeyspiel nach Rheine begleitet. Als stolzer Vater wollte er natürlich ein paar Fotos machen. Als der Akku leer war, begab er sich auf die Suche nach einer Steckdose. Hierbei gelangte er in die Garage des Eisaufbereitungsfahrzeugs. An einer Wand war auch eine Steckdose, die war allerdings belegt. Wo eine ist, ist auch eine zweite, dachte sich mein Mann und ging, mit den Augen die Wand absuchend, weiter in die Garage, am Fahrzeug entlang. Plötzlich fiel er in ein Tiefes Loch: Unter dem Eisfahrzeug befindet sich eine Grube, in die das Schmelzwasser abfließen kann. Frank hing plötzlich bis zur Brust im Wasser, keinen Boden unter den Füßen spürend! Nur durch einen glücklichen Zufall hatte er reflexartig die Arme ausgebreitet, so dass er sich grade noch mit den Ellenbogen abstützen konnte. Um die Sache noch richtig schön schwer zu machen, hatte er ja auch noch die Fototasche um die Schultern hängen. Glücklicher Weise hing diese jedoch nicht ins Wasser, sondern war oben am schmalen Rand der "Grube" liegengeblieben. Unter Aufbietung aller Kräfte hievte sich mein Mann aus der Grube und kletterte hinaus. Was wäre wohl passiert, wenn er mit dem Kopf irgendwo aufgeschlagen wäre? Nicht auszudenken....So sind glücklicher Weise außer einer dicken Prellung und einer Schürfwunde am rechen Oberkörper, sowie komplett durchnässte Kleidung und einer Beule am Objektiv keine Schäden geblieben. Puh!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Felix hat sein Spiel übrigens mit 20:10 gewonnen und 8 der Siegertore geschossen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7905481937693240877-6294987866155559015?l=andreahaeusler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/feeds/6294987866155559015/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7905481937693240877&amp;postID=6294987866155559015&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/6294987866155559015'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/6294987866155559015'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/2010/03/fast-zur-witwe-geworden.html' title='Fast zur Witwe geworden!'/><author><name>Andrea</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05397224954635876913</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_o6BjO4pQc54/Sijr-z74JnI/AAAAAAAAVKs/nlfF9YcK6bE/S220/Haeusler+5.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7905481937693240877.post-4952844776411038018</id><published>2010-03-14T08:33:00.000+01:00</published><updated>2010-09-27T10:41:24.302+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Laufen'/><title type='text'>Erster Wettkampf in 2010</title><content type='html'>Den ganzen Winter über bin ich durchgelaufen. So war es jetzt mal an der Zeit, an einem ersten Wettkampf teilzunehmen. Nicht, dass ich scharf darauf gewesen wäre - mir wäre es ehrlich gesagt viel lieber gewesen, ohne direkten Vergleich immer schön weiter um den Aasee meine Runden zu ziehen ;-) Aber mein Coach empfiehlt regelmäßige Wettkämpfe und so hatte ich mich gleich für den 13.3.2010 beim Tuja Straßenlauf für die 10-km-Distanz angemeldet. Im Vorjahr war ich bei demselben Wettkampf die 5-km-Distanz gelaufen, zusammen mit zwei Kolleginnen bei der Disziplin Firmenlauf. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Morgens holte ich die Startunterlagen ab und ging dann noch fix die Bude ein bisschen auf Vordermann bringen. Das Wetter war passabel und pünktlich vor Wettkampfbeginn hörte es auf zu regnen. Ich hatte eine lange Laufhose an, ein langärmliges Funktionsfaser-Shirt und - leider - meine Laufjacke. Das war ein großer Fehler und ich hätte das Ding gerne zwischendurch einfach abgelegt. Dann wäre ich aber sicher wieder mit meinem Ärmel an der Pulsuhr hängengeblieben und hätte die Daten gelöscht, was ich gestern unbedingt verhindern wollte. Ich wollte doch so gerne mal meine richtigen, Gps-gesteuerten Daten haben ;-) Also hieß es halt: Schwitzen! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Irgendwie war gestern auch kein gutes "Kreislauf-Wetter" für mich und etwas unmotiviert und "matschig" fühlend stand ich am Start. Mein Körper ließ mich bei den ersten Metern auch deutlich spüren, dass er gar keine Lust auf Laufen hatte. Ach, es machte gar keinen Spaß! Ich versuchte, mich zu erinnern, ob dies ein "typisches" Gefühl war, aber die Erinnerungen an die bisherigen Laufstarts waren irgendwie ausgelöscht. Ich hatte den Wettkampf ja auch als "unwichtig" deklariert, so dass ich keine Aufregung spürte, wie etwa vor dem Triathlon. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Puh, die erste Runde war dann auch echt Quälerei und meine Absichten, mich jemandem an die Fersen zu hängen, scheiterten regelmäßig, weil als zu anstrengend empfunden. Meine "Zug-Läuferin" von meinem ersten 10-km-Lauf sah ich auch wieder - aber sie war rasch mit einer Freundin auf und davon und mir diesmal keine Stütze! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erste Runde geschafft. Nun, dann jetzt der Rest. Ich versuchte, mich damit zu motivieren, dass es ja bald vorbei sei....aber so recht wollte das auch jetzt nicht klappen. Permanent wurde ich von zahlreichen Läufern überholt, auch von etlichen, die sicher zwei oder drei Altersklassen über mir waren. Frust! Ab Kilometer 7 nahm ich mir fest vor, jetzt etwas schneller zu laufen und es fühlte sich auch so an, als hätte ich das durchgehalten. Ich blickte hin und wieder auf meine Pulsuhr, konnte die angezeigten Daten aber für mich nicht so schnell auswerten. Jedenfalls war ich froh, die Uhr dabei gehabt zu haben: Ich hatte nämlich bei der Hälfte der Strecke auf "Runden" gedrückt und stellte fest, dass ich trotz meines angeblichen Endspurts ab km 7 auf der ersten Runde satte zwei Minuten schneller war!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie auch immer - so ab km 8 hatte ich eine Frau, die dem Aufdruck ihres T-Shirts zufolge aus Werne stammte, und einen älteren Mann neben mir. Wir liefen eine Weile nebeneinander. Die Frau war mir irgendwie bei dem Lauf schon öfter begegnet und da sie mich ja nicht überrundet haben kann, hatte ich sie wohl auch schon mal überholt und sie mich. Das machte Mut! Und so zog ich kurz vor dem Einlauf auf das Sportplatzgelände an den beiden vorbei und gab doch nochmal Gas. Es reichte sogar jetzt noch für einen kleinen Endspurt auf der Aschenbahn. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meine Pulsuhr zeigte dann irgendwas von 56 Minuten an und die offizielle Zeit was von 57. Naja, dachte ich, da wird wohl noch etwas Toleranz für den Start abgezogen. Die offizielle Zeitmessung erfolgte ja erst ab der Stelle, an der die Champion-Chips registriert wurden. Und so war es auch: Die ersten 10 km in diesem Jahr in&amp;nbsp;56:15 Minuten. Gesamtwertung Frauen: 39. von 72 und in meiner Altersklasse 8. von 13. Ach, eigentlich kann ich doch ganz zufrieden sein....&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Vergleich: Beim LVM-Firmenlauf 2009 schaffte ich die 5 km in 28: 36 Min und bei den 10 km im April 56:55 Minuten.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7905481937693240877-4952844776411038018?l=andreahaeusler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/feeds/4952844776411038018/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7905481937693240877&amp;postID=4952844776411038018&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/4952844776411038018'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/4952844776411038018'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/2010/03/erster-wettkampf-in-2010.html' title='Erster Wettkampf in 2010'/><author><name>Andrea</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05397224954635876913</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_o6BjO4pQc54/Sijr-z74JnI/AAAAAAAAVKs/nlfF9YcK6bE/S220/Haeusler+5.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7905481937693240877.post-4065757620780648512</id><published>2010-01-31T20:17:00.000+01:00</published><updated>2010-09-27T10:42:36.171+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Radfahren'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Triathlon'/><title type='text'>Juhuuuu!!! Startplatz gewonnen!!!! :-)</title><content type='html'>Liebe Liebhaber des sportlichen Dreikampfes, &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;am heutigen Sonntag wurden Sie als Gewinner für einen Startplatz auf der Olympischen Kurzdistanz beim Sparda Münster City Triathlon gezogen - immerhin 112 Interessenten gab es. Nun würde ich mich a.) über ein Bestätigung freuen, dass Sie auch teilnehmen werden, und nicht nur gewinnen wollten; b.) ein paar persönliche Daten mir zukommen lassen (Alter, Verein, Triathlonerfahrung etc.); c.) ob Sie bereit wären, Teil meines Triathlonblogs zu werden; d.) dann Interesse an weiterer Betreuung hätten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Leseproben findet man im Übrigen unter: http://www.westfaelische-nachrichten.de/triathlonblog/ &lt;br /&gt;Freue mich jedenfalls über neue Gegner, die Namen der Gewinner werden in unserer Montagsausgabe bekanntgegeben. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit freundlichen Grüßen&lt;br /&gt;Alexander Heflik&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Redaktionsteam &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ZGM - Westfälische Nachrichten &amp;amp; Partner&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7905481937693240877-4065757620780648512?l=andreahaeusler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/feeds/4065757620780648512/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7905481937693240877&amp;postID=4065757620780648512&amp;isPopup=true' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/4065757620780648512'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/4065757620780648512'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/2010/01/juhuuuu-startplatz-gewonnen.html' title='Juhuuuu!!! Startplatz gewonnen!!!! :-)'/><author><name>Andrea</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05397224954635876913</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_o6BjO4pQc54/Sijr-z74JnI/AAAAAAAAVKs/nlfF9YcK6bE/S220/Haeusler+5.jpg'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7905481937693240877.post-454608353231557325</id><published>2010-01-24T20:22:00.004+01:00</published><updated>2010-09-27T10:43:05.202+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Triathlon'/><title type='text'>Waschmittel für Funktionswäsche</title><content type='html'>Ein guter Freund von mir beklagte sich vor einiger Zeit, dass seine Frau&amp;nbsp;nicht ein spezielles Waschmittel für seine Funktions-Sportwäsche kaufen würde. Man müsse doch auch an die Membranfunktion denken! Dann hatte ich das Gespräch aber auch bald wieder vergessen. Sorglos und munter wusch ich das ganze Jahr über meine Sportwäsche (membranbehaftet&amp;nbsp;oder&amp;nbsp;nicht) mit meinem normalen Feinwaschmittel (Ist der neu? Nein, mit ... gewaschen!). Bis ich letzte Woche im Supermarkt direkt neben der Flasche mit "meinem" Waschmittel nun doch zufällig eins für Sportkleidung sah. "Erhält Membranfunktion und Wetterschutz und duftet angenehm frisch." Hmmm, naja, ein Versuch kann ja nicht schaden. Fortan sammelte ich meine Sportwäsche in einem weiteren Extra-Wäschepuff (bei uns im Keller stehen jetzt je einer für Weißwäsche 60 Grad und Buntwäsche 60 Grad, helle Wäsche 30 Grad&amp;nbsp;und Buntwäsche 30 Grad, ein extra&amp;nbsp;Behälter für alles, was einen Rotton hat (sonst hab ich bald alles wieder in rosa...) und jetzt eben noch ein weiterer für Sportwäsche. Naja,&amp;nbsp;solange man noch an&amp;nbsp;die Waschmaschine kommt....)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als ich also jetzt die erste Waschladung komplett&amp;nbsp;(und fast keine Sportkleidung mehr im Schrank) hatte,&amp;nbsp;befüllte ich das Waschmittelfach mit&amp;nbsp;dem Sportwaschmittel und wartete ab. Ergebnis: ein wahrhaft sehr angenehmer und frischer&amp;nbsp;Duft! Rein äußerlich konnte ich keine Veränderung an den &amp;nbsp;Membranen erkennen und den Erhalt des&amp;nbsp;Wetterschutzes wird&amp;nbsp;wohl erst die&amp;nbsp;Laufpraxis der nächsten Tage offenbaren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie zum Teufel sollte man überprüfen, ob denn jetzt die zugesicherten Eigenschaften und Besonderheiten dieses Waschmittels (Erhalt der Membranfunktion und des Wetterschutzes) tatsächlich vorhanden ist? Hmmmm, ob wohl eine spezielle Zutat enthalten ist? Ich las beide Inhaltsangaben (meines bisherigen Waschmittels und des neuen) sorgfältig duch - und siehe da: identisch! Zugegeben: Der Etikettenschreiber hatte sich die Mühe gemacht, wenigstens die Reihenfolge untereinander etwas zu verändern - aber es waren exakt dieselben Inhaltsstoffe! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Naja, ich denke, es kann ja nicht schaden, dieses Mittel zu benutzen - zumindest der Duft ist echt klasse! Aber das einzige, was es wirklich zu etwas Besonderem macht, ist wohl: der Preis! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;PS: Mein Mann hat grade herausge-googelt, dass man für Membranfunktionswäsche&amp;nbsp;im Grunde jedes Feinwaschmittel nehmen&amp;nbsp;kann - nur Weichspüler soll man weglassen (tu ich eh nicht rein von wegen der Umwelt und so). Gegen die unangenehmen Schweißgerüche, die bei niedrigen Waschtemperaturen eventuell in der Wäsche bleiben, sollen ein oder zwei Tropfen Teebaumöl pro Waschladung reichen ... naja, dann lieber Sportwaschmittel....&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7905481937693240877-454608353231557325?l=andreahaeusler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/feeds/454608353231557325/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7905481937693240877&amp;postID=454608353231557325&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/454608353231557325'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/454608353231557325'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/2010/01/waschmittel-fur-funktionswasche.html' title='Waschmittel für Funktionswäsche'/><author><name>Andrea</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05397224954635876913</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_o6BjO4pQc54/Sijr-z74JnI/AAAAAAAAVKs/nlfF9YcK6bE/S220/Haeusler+5.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7905481937693240877.post-3276509596355969447</id><published>2010-01-19T09:54:00.001+01:00</published><updated>2010-09-27T10:43:05.202+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Triathlon'/><title type='text'>Langsam wirds was....</title><content type='html'>Heute früh stand wieder Schwimmen auf dem Programm....ach, irgendwie quäl ich mich doch immer hin...das Laufen klappt einfach (trotz widriger Wetter- und Bodenverhältnisse) besser! Aber es nützt ja nichts, ich muss es einfach mehr üben, dann wird es schon, oder? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So auch heute wieder. Immer diese Hetze morgens, damit man zwischen Kinder-zur-Schule-bringen und Arbeiten noch schnell ein paar Bahnen ziehen kann....dann das Becken recht voll, rechts schwammen zwei Senioren (von denen die weibliche mich beim Vorbeischwimmen mit dem "Duft" ihrer ungewaschenen Dauerwelle anekelte) und zwei Kraulschwimmerinnen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich legte entspannt los und merkte gleich, dass mich das Schwimmen nicht mehr so erschöpfte wie bei den letzten Malen! Statt nur zwei oder vier Bahnen am Stück konnte ich anfangs je 10 Bahnen ohne Pause durchkraulen. Dann verließ mich aber etwas die Kraft und ich musste zwischendurch mal eine Bahn "Brust" einschieben. In nicht ganz 25 Minuten war ich durch! He, das ist ja fast so schnell wie bei meinen letzten Wettkämpfen!!! Na also, geht doch!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7905481937693240877-3276509596355969447?l=andreahaeusler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/feeds/3276509596355969447/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7905481937693240877&amp;postID=3276509596355969447&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/3276509596355969447'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/3276509596355969447'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/2010/01/langsam-wirds-was.html' title='Langsam wirds was....'/><author><name>Andrea</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05397224954635876913</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_o6BjO4pQc54/Sijr-z74JnI/AAAAAAAAVKs/nlfF9YcK6bE/S220/Haeusler+5.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7905481937693240877.post-5770863338913516269</id><published>2010-01-18T05:54:00.000+01:00</published><updated>2010-09-27T10:43:26.047+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Laufen'/><title type='text'>Es schneit, es taut, es regnet</title><content type='html'>Gestern wollte ich mich mal wieder aufraffen und die bisher längste Runde seit meiner Schweinegrippe Anfang Dezember zu laufen - 18 km standen auf dem Plan, das bedeutet, von daheim aus los und wieder bis zur Haustür zurück, nachdem nicht weniger als dreimal der Aasee umrundet wurde! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Nacht hatte es geschneit, so dass sich morgens eine gnädige und das Rutschen mindernde Schneedecke über die Wege am Aasee gebreitet hatte. Es lief sich erst echt gut - aber man merkte doch direkt von Runde zu Runde mehr, wie sich die Wege aufweichten - bei der zweiten Runde war alles schon matschig-pappiger und bei der dritten vermisste ich meine Taucherflossen! Ich versank zum Teil tatsächlich knöcheltief im Wasser!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie auch immer - das Laufen war ok! Wenn ich meinen Puls, der mir für meinen Geschmack derzeit viel zu hoch ist, im Zaum hielt, war der Lauf total entspannend. Gab ich mal etwas Gas, kam ich pulstechnisch direkt in den roten Bereich. Ist das das Winterformtief??? Hoffentlich bessert es sich mal langsam wieder...ich hab mal gelesen, dass das Wintertraining für die Grundlagenausdauer wichtig ist. Naja, dann werd ich es mal artig durchziehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vermutlich als Folge des Laufens über den unebenen Untergrund habe ich Schmerzen im linken Fuß. Mal schauen, ob ich heute vielleicht lieber den Crosstrainer nehme?!? Sonst kann ich vielleicht morgen gar nicht zum Karate und das wär schade...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7905481937693240877-5770863338913516269?l=andreahaeusler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/feeds/5770863338913516269/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7905481937693240877&amp;postID=5770863338913516269&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/5770863338913516269'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7905481937693240877/posts/default/5770863338913516269'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://andreahaeusler.blogspot.com/2010/01/es-schneit-es-taut-es-regnet.html' title='Es schneit, es taut, es regnet'/><author><name>Andrea</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05397224954635876913</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_o6BjO4pQc54/Sijr-z74JnI/AAAAAAAAVKs/nlfF9YcK6bE/S220/Haeusler+5.jpg'/></author><thr
