Freitag, 20. September 2019
Sonntag, 15. September 2019
André Bertel Sensei im Fuji San und in Halle (Westf.)
Unser Karatefreund Peter Lampe hatte auch in diesem Jahr den mit uns befreundeten Sensei André Bertel für einen Lehrgang ins westfälische Halle eingeladen. Der Lehrgang sollte Samstag und Sonntag stattfinden. André Sensei reiste bereits am Mittwoch an und Torsten und ich bekamen eine Einladung zu einem exklusiven und internen Dojo-Training mit diesem hochkarätigen Trainer am Donnerstag. In einer Gruppe von ca. 50 Karateka kamen wir in den Genuss einiger vertrauter und auch neuer Bertel-Tools. Unter anderem trainierten wir traditionelles gohon-kumite und André Sensei betonte, dass jede Kumite-Form ihre Bewandtnis habe: Gohon kumite lehrt das Fliehen (escape), kihon ippon kumite lehrt "groundpower" und jiyu ippon kumite vermittelt "compression & expansion". Jiyu kumite kann entweder "um Punkte" ausgeführt werden (rein sportlicher Wettkampf) oder um im Dojo oder bei eher traditionellen Wettkämpfen seine "Skills" zu überprüfen. Im Anschluss an das Training gingen wir noch gemeinsam mit dem Sensei essen. Eher aus Spaß fragte ich unseren Karatefreund Peter: "Was macht Ihr eigentlich morgen (Freitag)?" "Wir fahren nach Köln zum Sightseeing, den Kölner Dom besichtigen und so." "Was wollt ihr in Köln? Kommt doch besser nach Münster! Das ist nicht so weit, hat auch nen Dom und abends kommt ihr zu uns ins Dojo." ....
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| Ein wunderbarer Trainingsabend im Fuji San mit Gasttrainer André Bertel Sensei! |
Ich staunte nicht schlecht, als ich Freitagmittag via Messenger eine Nachricht erhielt: "Planänderung! Wir kommen nach Münster! André möchte heute Abend bei Euch ein Training geben. Geht das?" GEHT DAS??? Was für eine Frage! Ich konnte es kaum glauben und meine Freude war unermesslich! Sofort wurden alle interessierten Fujis mobilisiert und wir starteten zunächst ohne den Sensei mit unserer regulären Trainingseinheit. Gegen 18 Uhr kam dann nicht nur der Sensei - sondern auch noch meine zwei lieben Karatefreunde aus Wilhelmshaven, Barbara und Claus! Die hatten sich spontan ins Auto gesetzt, um an diesem besonderen Training teilzunehmen.


Insgesamt waren wir rund 40 Fujis und Freunde, die sich von André Sensei inspirieren ließen! Wir starteten mit Kihon á la Bertel und setzten das quasi im PartnerInnen-Training um. Im Anschluss wurde jede/r von uns nach einer Lieblingskata gefragt und in Gruppen übten alle ihre jeweilige Kata. Der Sensei ging von Gruppe zu Gruppe und gab sehr individuelle Korrekturvorschläge. So ein intensives Training mit individuellen Korrekturvorschlägen face do face - das ist wohl sehr selten und da können sich alle Fujis glücklich schätzen!





Nach dem etwa zweistündigen Training kehrten wir in unser Stammlokal Lido ein und fachsimpelten bei guter, italienischer Küche. Bevor Peter und der Sensei wieder heimfuhren, viel mir ein: Für diesen Tag war ja eigentlich Sightseeing vorgesehen! Und so fuhren wir kurzerhand in die nächtliche Altstadt. Torsten gab - wie immer sehr eloquent und fachlich fundiert - sein historisches Wissen über Münster zum Besten ... Wiedertäufer, Rathaus des Westfälischen Friedens, die Furt, an der Münsters erste Siedlungen ansetzten und vieles mehr. Es war ein sehr kurzweiliger Abend, der in eine unterhaltsame Nacht überging. Erst nach Mitternacht traten Peter und André den Heimweg an.
Am Samstag fand in Halle der erste Teil des Lehrgangs statt. Da ich fast allen TrainerInnen unseres Dojos die Teilnahme am Lehrgang ans Herz gelegt hatte, musste ich im Dojo die Stellung halten auf den ersten Lehrgangstag verzichten! Ich stieß am Samstagabend dazu und konnte mich dann noch über die sehr schöne Abendveranstaltung freuen.
Sonntag morgen starteten wir nach einem Warmup von Torsten mit einer kleinen Drill-Kombination. André Sensei legte Wert darauf, zu unterscheiden, dass ein Drill eben keine realistische Anwendung ist, sondern nur eine Übungsform, um Bewegungsmuster einzuschleifen. Tori griff an mit tsuki chudan, uke machte einen Gleitschritt nach hinten und blockte den tsuki mit dem vorderen Arm (teisho). Dann umsetzen und empi chudan, gefolgt von age empi, tori packen und wegschubsen. Tori greift erneut an, uke dreht sich raus, kontert mit empi, Arm greifen, tori herunterdrücken und konter mit otoshi empi. Insgesamt waren in den PartnerInnen-Übungen des Lehrgangs viele der für Andrés Trainings typische Rotationsbewegungen und -kombinationen wiederzufinden.
Im Anschluss gab es die berühmt-berüchtigte mae-geri-Kombination, bei der uke versuchen sollte, unter dem mae geri herzutauchen. Diese Übung war eine der Spezialtechniken des Meisters Asai, dem Lehrer André Bertels. Wie auch vor einigen Jahren in Krefeld mussten Torsten und ich auch diesmal erfahren, dass wir noch lange nicht über den Meistergrad Asais verfügen und dass diese Technik wohl so schnell noch nicht zu unserem Standardprogramm gehören wird.
Lockerheit in den Armen, peitschenartige Bewegungen, die das Starre aus unseren Körpern lösen sollten und durch Schleudern und Schnappen und Ausnutzen der Zentrifugalkraft für effektive Techniken sorgen - das sind weitere typische Merkmale á la Bertel! Wir übten dieses Schwerpunktthema an unseren PartnerInnen, in dem wir mit großem Schwung der Arme Techniken wie washide oder kumade auf den oberen Teil des Karate-Gi unseres Gegenübers prasseln ließen. Bei gelegentlichem Körperkontakt konnte man einen Eindruck von der Effektivität dieser lockeren Techniken erleben! Techniken dieser Art können nach Empfehlung André Senseis etwa als iriguchi waza eingesetzt werden - also als Auftakttechnik, um Verwirrung zu stiften, bevor die eigentliche Kontertechnik platziert wird.

Diese Lockerheit war dann der nahtlose Übergang zum Highlight des Tages, der Kata Rakuyo, welche sich eben durch diese gewisse Lockerheit auszeichnet, die an herabfallendes Herbstlaub erinnern soll. Ich war beeindruckt, wie schnell unsere Kids die Kata lernten und wie exakt sie die Techniken ausführten! Da können wir schon echt stolz sein auf unseren Nachwuchs! Ole, Justus und Juliane (Kai konnte krankheitsbedingt am zweiten Tag leider nicht teilnehmen) hatten auch sichtlich Spaß an den vielen zum Teil recht ruppigen Drills und Partnerübungen! Gerrit, der bereits zum zweiten mal dabei war, wurde bei den Partnerübungen meist von Ole herausgefordert und kam wohl auch ordentlich auf seine Kosten!
Torsten und ich werden in wenigen Wochen André Bertel in Oita besuchen und freuen uns schon sehr auf weiteres Feintuning und viele weitere Tipps. Im kommenden Jahr stehen bereits jetzt zwei Bertel-Seminare in Deutschland fest. Wir werden dabei sein :-)
Kata Rakuyo Asai Shihan und Bertel Sensei: https://www.youtube.com/watch?v=M9RkoJmxKtw
Kata Rakuyo in voller Länge: https://www.youtube.com/watch?v=5CcnKSR0vF8
Kata Rakuyo Asai Shihan und Bertel Sensei: https://www.youtube.com/watch?v=M9RkoJmxKtw
Kata Rakuyo in voller Länge: https://www.youtube.com/watch?v=5CcnKSR0vF8
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Sonntag, 25. August 2019
Mai Shiina Sensei - eine echte Power-Frau!
Der Hauptgrund für Torsten und mich, dieses Jahr am DJKB-Gasshuku in Tamm teilzunehmen, war die Ankündigung, dass Mai Shiina Sensei – mit erst 31 Jahren wohl eine der jüngsten Honbu-Dojo-InstructorInnen – ihren Trainerinnen-Einstand in Deutschland geben sollte. Mai Shiina Sensei ist eine sehr erfolgreiche Wettkämpferin und wurde bei der Karate-WM in Irland in 2017 Weltmeisterin im Kumite der Damen! Bei den JKA All Japan Championships ließ sie 2011, 2015 und 2016 ebenfalls alle Konkurrentinnen im Kumite alt aussehen (jeweils Titelgewinn) und natürlich ist das nur die Spitze des Wettkampferfolge-Eisberges!
Mai Shiina Sensei hatte bereits im Alter von vier Jahren mit dem Karatetraining begonnen – zufälliger Weise ist dies auch das Einstiegsalter der Karate-Kinder im Fuji San J Allerdings denke ich, dass Mai Shiina Senseis Karatetraining von Anfang an zielorientierter und weniger spielerisch ausgesehen hat, als das Training unserer kleinen Pandas – denn Mai Shiina Senseis Vater Katsuhoshi Shiina Sensei ist ebenfalls JKA-Instructor im Honbu Dojo und blickt gleichfalls auf eine erfolgreiche Wettkampfkarriere zurück (Kata-Weltmeister 2004 in Tokio, mehrfacher JKA All Japan Champion Kata (1994, 2001 und 2004) sowie zahlreiche Kumite-Siege, z. B. beim JKA All Japan Championship in 1993 und 1994).
Im Hause Shiina wird Karate also nicht als Ausgleichssport betrieben, soviel können wir festhalten! Torsten und ich waren nun gespannt auf das Training bei dieser jungen und sehr zart wirkenden Japanerin. Mai Shiina Sensei machte uns in der Gruppe ab 3. Dan dann schnell klar, was wir sind: langsam, unbeweglich – und ziemlich alt! JBei einer Übung holte sie einen der deutschen Kader-Athleten als Partner nach vorne und forderte ihn heraus, mit ihr eine Übung „um die Wette“ (was die Schnelligkeit betrifft) auszuführen.
Selbst dieser junge Mann, der vermutlich beinahe alle Trainierenden in dieser Trainingsgruppe „in die Tasche stecken würde“ hatte gegen Mai Shiina Sensei keine Chance, was Dynamik, Geschwindigkeit und Präzision betraf! Aber auch sonst überzeugte ihr Training vollumfänglich - und auch wenn man schnell merkte, dass ihr Herz für das Kumite schlägt, bot sie uns doch auch sehr beeindruckende Kata-Einheiten.
Einfach klasse, die Frau und ein großes Vorbild vor allem auch für den weiblichen Karate-Nachwuchs! Es wäre ein Traum, wenn Mai Shiina Sensei noch häufiger Gast des Gasshuku e. V. sein könnte oder - wie jetzt im Oktober in Tauberbischofsheim - für eigene Lehrgänge nach Deutschland kommen könnte! Torsten und ich ließen es uns natürlich nicht nehmen, mit dieser sympathischen Trainerin ein Foto zu machen – und beim Shooting fiel uns dann wieder einmal auf, dass die japanische Etikette offenbar immer noch sehr genau ist – denn diese beeindruckende Kämpferin, die vermutlich jeden in unserer Trainingsgruppe hätte umhauen können, wirkte plötzlich fast ein bisschen schüchtern J
Samstag, 3. August 2019
Johan la Grange Sensei - Kumite - Gasshuku 2019
Wir starteten ähnlich wie bei Mai Shiina Sensei mit choku tsuki im heiko dachi, wobei die Hüfte dabei so weit nach vorne gepushed werden sollte, dass es schon eher ein kizami tsuki war. Hieraus wurde dann ein tsuki "aus dem Nichts entwickelt: Arme erst aus kamae Position (Ellenbogen vor dem Körper), später dann mit nach unten hängenden Armen. Dies übten wir dann als Reaktionsübung mit einem Partner: Der hinter uns stehende Partner tippte an die Schulter und sofort musste der tsuki aus dem Nichts rausgeschossen werden - jeder tsuki mit "ippon"-Qualität.
Die Ippon Qualität übten wir dann auch mit dem Partner, der nun vor uns stand und als Ziel diente: Aus dem Nichts heraus sollten wir jodan kizami tsuki stoßen.
Als nächstes sollten wir diese Übung zur Schulung unseres Reaktionsvermögens nutzen: Der Partner sollte durch Schulterzucken ein Signal setzen, aufgrund dessen wir dann sofort reagieren und den tsuki vor das Kinn stoßen sollten.
Weiter gings mit oi tsuki ("kizami tsuki") links aus heiko dachi nach vorne und zurück in heiko dachi, dann andere Seite. In der Folge oi tsuki im Stand und sofort quasi weiter nach vorne fallen in gyaku tsuki (linkes Bein und rechte Faust nach vorne. Seitenwechsel.
Als nächstes dann: oi tsuki mit links und den rechten Fuß nach hinten setzen, linke Faust gyaku tsuki - und nach ordentlich vielen Wiederholungen dann mit der anderen Seite vor.
Als nächstes dann: oi tsuki mit links und den rechten Fuß nach hinten setzen, linke Faust gyaku tsuki - und nach ordentlich vielen Wiederholungen dann mit der anderen Seite vor.
Als Vorübung für die nächste Trainingssequenz ging es dann ohne Partner weiter: aus kamae einen Schritt vor mit oi tsuki und dann Wendung mawate mit gysku tsuki, einen Schritt vor mit gyaku tsuki.
Dann mit Partner: Partner steht im shizen tai, der Übende li vor und führt gyaku tsuki chudan aus, dann das hintere Bein versetzen und gyaku tsuki im 90-Grad-Winkel nach rechts; Seiten- und Partnerwechsel. Im Anschluss: nach dem gyaku tsuki nach rechts das vordere Bein zurück ziehen und nach hinten, direkt auf der Linie, ushiro geri. Wieder je 10 Mal, Seiten-/Partnerwechsel: Dann mit dem ushiro-geri-Bein noch einmal mawashi geri treten - wieder im Winkel von 90 Grad zur vorigen Technik. Meinem Katamann Torsten war dazu aufgefallen, dass die Bewegungsrichtungen denen der tate shuto uke / gyaku tsuki Kombination in der Unsu entsprechen!
:-) Schließlich garnierten wir die ushiro geri und mawashi geri jeweils noch mit gyaku tsuki - zum Abschluss gab es dann noch eine finale Technik am Ziel (denn der Partner stand ja freundlicherweise noch im kamae
:-) Die letzte Technik sollten wir frei wählen, je nach Distanz o. ä., konnte also ein gyaku tsuki sein, ein heito uchi oder was auch immer.
Um uns konditionell noch einmal herauszufordern, ließ uns der Sensei noch zum Abschluss in Reihen längs durch die Halle gyaku-tsuki-Kombinationen laufen.
Sehr gefreut hatte mich, dass der Sensei vor dem seiza die Gruppe aufgefordert hatte, sich in Richtung Shihan Ochi zu verneigen, der inzwischen in der Halle war und das nächste Training leiten sollte.
Ein rundum gelungenes Training mit viel Körper- und auch Kopfarbeit! Danke, Sensei Johan! Osu!
Naka Sensei Gasshuku 2019 - Kihon Kumite zur Tekki Sandan
Vorübung Kihon:
- li vor gedan barei
- vor im ZK mit oi tsuki rechts
- rechter Arm sofort (ohne Gegenbewegung des anderen Armes) in soto uke
- linken Arm strecken, rechter Arm holt aus zu haiwan nagashi uke (Tekki-typisch)
- linker Arm klappt um wie bei der Endposition kage tsuki, rechter Arm macht ura tsuki jodan
- koshi kamae an rechter Hüfte, tsuki rechts unter der linken, flachen Hand hervor
- Dann wieder Schritt vor, oi tsuki links und das Ganze mit der anderen Seite
Dann mit PartnerIn:
- Tori greift an aus gedan barei li vor im zk mit oi tsuki jodan re
- uke blockt mit age uke
- Konter gyaku tsuki chudan - wird geblockt mit soto uke re
- Konter mit kizami tsuki jodan - wird abgeleitet durch haiwan nagashi uke jodan rechts, linker Arm geht dabei vor für eine Art tsuki
- dritter Konter gyaku tsuki chudan - block mit te osae uke links und Konter ura tsuki rechts, den heruntergeblockten tsuki Arm dann zur rechten Hüfte ziehen (mit der linken Hand fassen und auf die rechte Faust an der Hüfte drücken)
- Es wird durch Ziehen versucht, die Faust zu befreien, dies löst den finalen Gegenangriff ura tsuki aus.
- li vor gedan barei
- vor im ZK mit oi tsuki rechts
- rechter Arm sofort (ohne Gegenbewegung des anderen Armes) in soto uke
- linken Arm strecken, rechter Arm holt aus zu haiwan nagashi uke (Tekki-typisch)
- linker Arm klappt um wie bei der Endposition kage tsuki, rechter Arm macht ura tsuki jodan
- koshi kamae an rechter Hüfte, tsuki rechts unter der linken, flachen Hand hervor
- Dann wieder Schritt vor, oi tsuki links und das Ganze mit der anderen Seite
Dann mit PartnerIn:
- Tori greift an aus gedan barei li vor im zk mit oi tsuki jodan re
- uke blockt mit age uke
- Konter gyaku tsuki chudan - wird geblockt mit soto uke re
- Konter mit kizami tsuki jodan - wird abgeleitet durch haiwan nagashi uke jodan rechts, linker Arm geht dabei vor für eine Art tsuki
- dritter Konter gyaku tsuki chudan - block mit te osae uke links und Konter ura tsuki rechts, den heruntergeblockten tsuki Arm dann zur rechten Hüfte ziehen (mit der linken Hand fassen und auf die rechte Faust an der Hüfte drücken)
- Es wird durch Ziehen versucht, die Faust zu befreien, dies löst den finalen Gegenangriff ura tsuki aus.
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Dienstag, 30. Juli 2019
Mai Shiina Sensei - Kumite Training Gasshuko 2019
- Im Stand: oi - tsuki / gyaku tsuki Kombinationen:
Aus shizentai heraus linke Faust vor nehmen. rechten Fuß vor mit oi tsuki - Fuß zurück nehmen in die Mitte und Faust wechseln wieder links vor), dann den rechten Fuß zurück setzen und rechte Faust vor (gyaku tsuki), Fuß zurück mit Faustwechsel (der linke Fuß bleibe immer stehen), später: all das mit der anderen Seite, also rechte Faust am Anfang vor und der rechte Fuß bleibt die ganze Zeit stehen.
Mai Shiina wollte darauf hinaus, dass wir lernen, uns schnell zu bewegen - das darf dann auch ruhig zu Lasten der Stellung gehen (wenn der Körper in der Lage ist, auch bei nicht ganz exaktem Stand genug Spannung und Kraft aufzubauen). So sollten wir in weiteren Durchgängen versuchen, uns viel schneller zu bewegen.
- Vorwärts gehen mit sanbon tsuki, fünfmal, dann Mawate - dann zurück. Im Folgenden sollten wir auf den Hin-Bahnen die großen Muskeln aktivieren und uns lang bewegen - auf der Rückbahn zählte Mai Shiina Sensei viel schneller und wir sollten die kleinen Muskelgruppen bewegen.
Als nächstes mit oi tsuki / gyaku tsuki - dasselbe Muster.
Und schließlich nur it oi tsuki.
- Als nächstes Standübung: Aus dem KK li vor heraus das vordere Bein langsam in yoko geri kokomi schieben, dann daraus ura mawashi und dann laaaaangsam in ZK absetzen mit gyaku nukite - dann schneller Wechsel in KK (links vor) - dann mit der anderen Seite dasselbe. Das sollte wohl eine Übung für den Wechsel zwischen langsamen und schnellen Bewegungen sein....
Dann mit PartnerIn auf relativ enge Distanz voreinander stellen und gleichzeitig mit links beginnend mit kurzem Stand oi tsuki auf das Kinn des Partners / der Partnerin - dann rechts und je fünfmal (also insgesamt zehnmal)
Dann mit rechts beginnend und nur fünf tsuki, dann ausinander gehen mit link vor in zk und kamae.
Eine Seite griff an mit kizami tsuki - der andere deai kizsami (gleichzeitig oder zuvor kommend)
Als nächste Bewegung: chudan gyaku tsuki - mit links runter blocken und mit demselben Arm kizami tsuki
Dann: kiziami tsuki / gyaku tsuki angreifen, beides blocken und wieder mit kizami kontern.
Dann: gyaku tsuki im Stand und einen Schritt vor mit gyaku tsuki angreifen - den ersten blocken und mit kizami kontern, so dass man vor dem zweiten gyaku tsuki schon drin ist.
Anspruchsvolle Standübung zur Ergänzung:
- li vor kk shuto uke, vorderes Bein sehr langsam bewegen in yoko geri kekomi
- ohne abzusetzen in ura mawashi geri führen - auch sehr langsam
- langsam Standbein senken und absetzen in zk mit te osae uke und gyaku nukite
- schneller Auslagenwechsel (jetzt also re vor kk shuto uke)
Aus shizentai heraus linke Faust vor nehmen. rechten Fuß vor mit oi tsuki - Fuß zurück nehmen in die Mitte und Faust wechseln wieder links vor), dann den rechten Fuß zurück setzen und rechte Faust vor (gyaku tsuki), Fuß zurück mit Faustwechsel (der linke Fuß bleibe immer stehen), später: all das mit der anderen Seite, also rechte Faust am Anfang vor und der rechte Fuß bleibt die ganze Zeit stehen.
Mai Shiina wollte darauf hinaus, dass wir lernen, uns schnell zu bewegen - das darf dann auch ruhig zu Lasten der Stellung gehen (wenn der Körper in der Lage ist, auch bei nicht ganz exaktem Stand genug Spannung und Kraft aufzubauen). So sollten wir in weiteren Durchgängen versuchen, uns viel schneller zu bewegen.
- Vorwärts gehen mit sanbon tsuki, fünfmal, dann Mawate - dann zurück. Im Folgenden sollten wir auf den Hin-Bahnen die großen Muskeln aktivieren und uns lang bewegen - auf der Rückbahn zählte Mai Shiina Sensei viel schneller und wir sollten die kleinen Muskelgruppen bewegen.
Als nächstes mit oi tsuki / gyaku tsuki - dasselbe Muster.
Und schließlich nur it oi tsuki.
- Als nächstes Standübung: Aus dem KK li vor heraus das vordere Bein langsam in yoko geri kokomi schieben, dann daraus ura mawashi und dann laaaaangsam in ZK absetzen mit gyaku nukite - dann schneller Wechsel in KK (links vor) - dann mit der anderen Seite dasselbe. Das sollte wohl eine Übung für den Wechsel zwischen langsamen und schnellen Bewegungen sein....
Dann mit PartnerIn auf relativ enge Distanz voreinander stellen und gleichzeitig mit links beginnend mit kurzem Stand oi tsuki auf das Kinn des Partners / der Partnerin - dann rechts und je fünfmal (also insgesamt zehnmal)
Dann mit rechts beginnend und nur fünf tsuki, dann ausinander gehen mit link vor in zk und kamae.
Eine Seite griff an mit kizami tsuki - der andere deai kizsami (gleichzeitig oder zuvor kommend)
Als nächste Bewegung: chudan gyaku tsuki - mit links runter blocken und mit demselben Arm kizami tsuki
Dann: kiziami tsuki / gyaku tsuki angreifen, beides blocken und wieder mit kizami kontern.
Dann: gyaku tsuki im Stand und einen Schritt vor mit gyaku tsuki angreifen - den ersten blocken und mit kizami kontern, so dass man vor dem zweiten gyaku tsuki schon drin ist.
Anspruchsvolle Standübung zur Ergänzung:
- li vor kk shuto uke, vorderes Bein sehr langsam bewegen in yoko geri kekomi
- ohne abzusetzen in ura mawashi geri führen - auch sehr langsam
- langsam Standbein senken und absetzen in zk mit te osae uke und gyaku nukite
- schneller Auslagenwechsel (jetzt also re vor kk shuto uke)
Koordinationsleiter Übungen
- Schräg von der Seite kommend, 45 Grad, mit dem rechten Fuß in das Leiter-Feld und mit dem linken außerhalb der Leiter, ZK stehen, Kizami Tsuki, dann mit dem linken Fuß in das Feld, den rechten raussetzen, Kizami Tsuki - dann im nächsten Feld dasselbe
- dasselbe mit Age uke, Uchi uke, Oi Tsuki, Gyaku Tsuki o. ä. in ZK
- und mit KK Shuto Uke
- seitlich in den Liegestütz, beide Hände in das erste Feld, dann in das zweite mit den Händen laufen, ins dritte etc
- fortgeschrittene: mit den Händen in das nächste Feld springen
- dasselbe mit Age uke, Uchi uke, Oi Tsuki, Gyaku Tsuki o. ä. in ZK
- und mit KK Shuto Uke
- seitlich in den Liegestütz, beide Hände in das erste Feld, dann in das zweite mit den Händen laufen, ins dritte etc
- fortgeschrittene: mit den Händen in das nächste Feld springen
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