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Sonntag, 30. April 2017

Villigst - Deeskalationstrainer I

Deeskalationstrainer Gewaltakademie Villigst – Teil 1

Trainer: Ulli, Holger, Alf

Ulli und Holger sind Lehr-Trainer, Alf ist Cheftrainer

Tag 1

Einstieg mit Lügenportrait (siehe Zettel)

Wup – Übung (Warmup-Übung)
-       alle stehen im Kreis
-       jeder hebt den rechten Arm waagerecht und streckt den Zeigefinger im rechten Winkel nach unten
-       der linke Arm wird ausgestreckt mit nach oben geöffneter Handfläche
-       Der Finger des einen Partners tippt in die Hand eines Partners
-       Auf Kommando versuchen, mit der einen Hand den Finger des anderen zu fassen und gleichzeitig den eigenen Finger der anderen Hand schnellstmöglich hochzuziehen, so dass der andere Nachbar ihn nicht fassen kann
-       Zwei Wiederholungen, dann Seitenwechsel


Regeln in einer Gruppe
-       Ideale und Rituale sollten vorgegeben werden
-       Regeln sollten gemeinsam erarbeitet werden


Ziele der Ausbildung:

Konstruktive Konfliktlösungsstrategien

Werkzeuge, die es ermöglichen sollen, auf jede Art von Gewalt und Rassismus zu verzichten

Auf jede Rechtfertigung von Gewalt verzichten

Deeskalationstrainer Gewalt und Rassismus, Voraussetzungen:
-       Teilnahme an mindestens 8 Gruppentreffen
-       Teilnahme an 2 Lehrtrainings
-       Teilnahme an 2 Fremdtrainings – wenn diese in diesem Block nicht belegt werden können, ggf. in einem anderen Kurs teilnehmen, kann mit Kosten verbunden sein
-       Konzeptionierung und Durchführung eines 2-tägigen Trainings für Deeskalation von Gewalt und Rassismus  (2x 8 UE)
-       Zwei empfehlende Unterschriften von Deeskalationstrainern
Michi Werk? Deeskalationstrainer beim ASB? Ralf Bongartz?

Spielbogen  / Muster
Themenzettel
Spiele ausdenken oder bekannte Spiele
Grobkonzept
Manchmal kann dieselbe Übung für verschiedene Bereiche eingesetzt werden (als Kommunikationsübung, Deeskalationsübung oder zur Förderung der Kooperation) – den Unterschied macht anschließend die Reflexion

Kooperationsspiel Zahlensee:
-       Zahlen von 1 – 44 sind auf Karten (etwa Postkartengröße) aufgeschrieben
-       Zahlenkarten werden in einem Kreis ausgelegt mit der Zahl nach oben, wild durcheinander
-       Die Gruppe steht um den „Zahlensee“ herum
-       Spielleiter ruft die Zahlen der Reihenfolge nach auf
-       Die Zahlen müssen dann schnellstmöglich durch ein Gruppenmitglied berührt werden
-       Es darf immer nur ein Gruppenmitglied im Kreis sein (Fuß, Hand, Knie o. ä.)
-       Alle Gruppenmitglieder müssen beteiligt sein
-       Gruppe kann sich vor dem Durchgang besprechen, wie sie vorgehen will
-       Zweiter Durchgang verschärft: ohne zu reden

Reflexion durch Beobachter:
-       Team hat sich lange besprochen, bei Kids dauert das nicht so lange
-       Jeder war bemüht, mit den anderen auf Augenhöhe zu sprechen
-       Bei der Runde, in der nicht geredet werden durfte, hatte man mehr auf die anderen geachtet

Welche Probleme kann es für den Einzelnen geben?
-       Ehrgeiz
-       Verantwortung
-       Druck

Wo kann es in der Gruppe Probleme geben?
-       Vorwürfe
-       Wahrnehmungsstörungen
-       Schlechte Absprachen im Vorfeld
-       Versagensangst
-       Absprachen ohne „Augenhöhe“

Gegenmaßnahmen:
-       Gesprächsregeln vereinbaren (melden, es redet immer nur einer etc.)
-       Abstimmungen durchführen

Schweigen kann deeskalieren, in der Schweigerunde war die Stimmung nicht so aufgewühlt

Der Spielleiter kann Schärfe rausnehmen, indem er die Zeit verlängert oder keine Zeit vorgibt.




Tag 2:

Start mit „Kennlern-Bingo“:
Jeder bekommt einen Zettel mit  x 5 Fragen in Feldern. Man geht herum und fragt die anderen TN, ob sie eine der Fragen erfüllen. Wenn es zutrifft, muss derjenige TN in dem Feld unterschreiben. Jeder TN darf maximal 2 Unterschriften leisten. Spielleiter beendet nach einer Weile das Spiel.
-       Man kann schauen, wer einen Zettel voll geschafft hat.
-       Oder wer die meisten Unterschriften hat.
-       Man kann ein richtiges Bingo draus machen.
-       Eine TN sagt, sie ließe  jedes Kind, das eine Zeile voll hat, zu sich kommen und notiere sich jedesmal den Namen. So könne sie sich schnell in einer neuen Gruppe die neuen Namen merken
-       Fragen z. B. „Liebst Du die Berge (das Meer)?“, Magst Du Sport“?, „Kannst Du einen Kopfstand machen?“ „Hast Du schon einmal eine Kuh gemolken?“
-       Die Fragen können je nach Gruppe unterschiedlich ausfallen und ggf. schon Themenbezug haben.

Gruppeneinteilung: Gruppe schlägt vor „nach Alter“ – eine junge Gruppe und eine alte Gruppe (hätte auch ganz anders ausgehen können)

Spiel: Karten-Sortieren
Ein Rommee-Spiel (zwei volle Kartenspiele von 2 bis Ass und mit Joker) werden gemischt. Jede Gruppe erhält je die Hälfte eines Packens. Die Gruppen bekommen den Auftrag , die Karten nach der Rückseitenfarbe zu sortieren. Alle TN müssen beteiligt sein. Die Gruppen haben Zeit, sich zu bereaten.

Zweiter Durchgang: nach Kartenfarben sortieren (Karo, Herz, Pik, Kreuz)

Beide ersten Durchgänge wurden von der jüngeren Gruppe gewonnen.

Dritter Durchgang: Beide Gruppen sollen zusammen agieren – Karten nach rot und blau trennen, dann nach Kartenfarben und schließlich innerhalb der Farbe noch nach Reihenfolge. Hier lange Absprachen erforderlich. Man sieht zunächst, dass die Gruppen noch für sich zu agieren versuchen, die Abstimmung ist nicht reibungslos. Beim ersten Durchgang hatte die jüngere Gruppe sich vertan und auch rote Karten genommen, obwohl sie nur blaue nehmen sollte nach der Absprache. 2,35 Minuten haben wir gebraucht. Ziemlich lang. Der Durchgang wurde wiederholt. Jetzt besser abgesprochen, abgestimmt. 1,30 Minuten! Die Älteren waren in diesem Durchgang beide Male schneller (Kartenprofis J )

Schärfe:
-       Gruppenbildung
-       Faktor Zeit
-       Eigener Anspruch
-       Wettbewerb
-       Es gab keinen Spielleiter
Pause
Nach der Pause kommt Alf zu Holter und fordert ihn auf, den Stuhl freizumachen. Holger will nicht – typische Eskalation!
Gruppenphasenmodell

Nach Ted James

Phase
Bedeutung für Gruppe
Bedeutung für Leiter
Kennlernphase, Forming,
alles ist neu, TN sind gespannt, aufgeregt, vielleicht ein bisschen ängstlich, neugierig, verunsichert
Angenehme Athmosphäre schaffen, Vertrauen, Spiele Kennenlernen ermöglichen , Abbau von Ängsten, Beobachtung, Auflockern
Machtkampf-, Stormingphase
Unsicherheit, Angst, Unruhe, Rolleneinteilung und –entwicklung, Kompetition, Norming, Wer hat das Sagen? Wer hat welche Rolle? Welche Regeln?
Beobachtung, Ruhe bewahren, Intervenieren, Deeskalieren, Raum geben, Möglichkeiten für Auseinandersetzungen lassen, Regeln aufstellen (lassen)
Normierungsphase
Zusamengehörigkeitsgefühl, Vertrauen, Wohlfühlen, Gemeinschaftsgefühl, „angekommen“, Sicherheit, Miteinander, Entspannung, „gemeinsam sind wir stark“
Wohlfühlphase erhalten, Beobachten
Performingphse, Produktionsphase
Gleichberechtigung der TN, Einhalten von Regeln, Grenzen klar, Rollen bekannt, Kompromissbereitschaft
Regeln hüten, Reflexion, werte, Lob und Anerkennung (Lob und Anerkennung gehören eigentlich in alle Bereiche mit rein)
Auflösen der Gruppe
Sorge / Angst, Nostalgie, Aufbruch
Vom Wir zum Ich, eigene Ablösung, Individualpersonen verabschieden


Unterschied zwischen Ritualen und Regeln?
Regeln sind fortlaufende Prozesse, Rituale sind fest!?
Es gibt verschiedene Regeln:
-       verschiedene Dringlichkeit (Sicherheit)
-       gemeinsam / vorgegeben

Rituale bilden einen Rahmen, Regeln das Gerüst!? Klingt gut, finde ich – ist von mir ;-)








Ball mit Namen-Nennen
-       in derselben Reihenfolge mehrmals hintereinander
-       andersrum
-       mit mehreren Bällen gleichzeitig
-       einer vor- , einer rückwärts
-       parallel dazu einen Igelball reihumreichen (nicht in der Reihenfolge der Namen, sondern einfach rechtsrum)
-       parallel einen weiteren Ball linksrum reichen


Wahrnehmung
Übung: auf eine Karte schreiben, was wir auf dem Weg zwischen Tor und Hauseingang wahrgenommen haben: alle nehmen etwas unterschiedliches wahr, wenig überschneidet sich.

Wahrnehmung – wahr und nehmen – etwas für wahr nehmen

Ist es wirklich „wahr“? Wahrnehmung ist eher subjektiv!

„Wenn es nur eine Wahrheit gäbe, man könnte nicht 1000 Bilder von derselben Sache malen.“ Picasso

Wahrnehmen
-       subjektiv
-       mit verschiedenen Sinnen + Bauchgefühl
-       auch abhängig von der Lebenserfahrung
-       Wahrnehmung kann auch manipuliert werden (strategischer Aufbau eines Supermarktes, Gerüche, Farben...=
-       Wahrnehmung ist kontextabhängig

Spiele laut Anlage


Spiel 1-2-3: zu zweit zusammen gehen
im Wechsel 1,2,3 rufen, also:
A: 1
B: 2
A: 3
B. 1 usw

Nächste Runde: 1 durch Schlag auf die eigene Brust ersetzen

Dritte Runde: zusätzlich 2 durch Stampfen ersetzen

Letzte Runde: zusätzlich 3 durch Schnipsen ersetzen





Selbstwahrnehmung – Fremdwahrnehmung


Die vier Facetten des sozialen Menschen / des Menschen in Gesellschaft

Öffentlich, teil meiner Person – mir bekannt und anderen bekannt





Mir unbekannt, anderen bekannt (blinder Fleck)
Mir bekannt, anderen unbekannt

Tiefe, das innere, für therapeutische Arbeit)







Den Anteil der geheimen Person kann man abbauen und an den öffentlichen Teil abgeben. Indem man sich öffnet, motiviert man die Peergroup zum Feedback. Das verringert auch den blinden Fleck.

Hausaufgaben:
1 Wup
1 Spiel / Übung zum Thema Kommunikation / gegen Mobbing und Reflexion

















Freitag, 16. Januar 2015

Schmiede das Eisen, solange es kalt ist

Schmiede das Eisen, solange es kalt ist


Seminar "Verhandeln in kritischen Situationen" mit Ralf Bongartz in Itzehoe

Auf Ralf Bongartz bin ich über eine TV-Sendung aufmerksam geworden: Ich habe ihn in einer Talk-Runde mit Günther Jauch im Anschluss an einen Tatort gesehen, bei dem es um einen Überfall in einer U-Bahn-Station ging. http://daserste.ndr.de/guentherjauch/rueckblick/jugendgewalt165.html

Nach langem Suchen fand ich jetzt endlich ein Seminar zum Thema Deeskalation, das Ralf Bongartz leiten sollte: "Verhandeln in kritischen Situationen - Deeskalaktion durch Kommunikation und Körpersprache" hieß das Thema. Und das Seminar fand in Itzehoe statt, etwa 30 km nördlich von Hamburg in der Via Nova Akademie.

Mein Trainings- und Dojo-Partner Torsten Uhlemann entschloss sich kurzer Hand auch zur Teilnahme am Seminar, so dass wir von den insgesamt 16 Teilnehmerinnen und Teilnehmern immerhin zwei Personen waren, die nicht hauptberuflich im pädagogischen oder therapeutischen Bereich arbeiten. Vor Beginn des Seminars sprach uns Ralf Bongartz dann auch recht interessiert an:"Seid Ihr die von der Karateschule?" Es stellte sich dann heraus, dass sein Interesse nicht nur unserem Exoten-Status geschuldet war, sondern nicht zuletzt auch der Tatsache, dass Ralf selber einige Jahre lang im Dojo Troisdorf trainiert hat! Da war das Eis natürlich sofort gebrochen und es war dann auch nicht verwunderlich, dass Begriffe wie Hara und Ki Bestandteil vieler Seminar-Sequenzen waren. Nochmal zurück zur eben erwähnten Metapher "Eis gebrochen" - Ralf Bongartz macht es wohl jedem Seminarteilnehmer leicht, schnell anzukommen und sich auf die Übungen, Methoden und Fragerunden einzulassen - durch seine offene, herzliche, unterhaltsame und absolut authentische Art entstehen keinerlei Berührungsängste. Durch seinen beruflichen Hintergrund (20 Jahre Tätigkeit bei der Polizei als Streife und bei der Kripo) sowie seine langjährige Seminartätigkeit ist seine fachliche Kompetenz vollumfänglich überzeugend. Seine pantomimischen und schauspielerischen Fähigkeiten veranschaulichen Emotionen und Situationen in Sekundenbruchteilen, so dass das Lernen einfach eine Freude ist!

Wir starteten mit Atemübungen, lernten das Hara kennen, dass wir wie eine Kugel, einen kleinen Ball empfinden sollten, der nicht prall mit Luft gefüllt ist, aber über eine "entspannte Festigkeit" verfügt. Ich glaube, so konnten sich auch die Teilnehmer/innen ohne Kampfkunsthintergrund gut vorstellen, wie sich unsere innere Mitte anfühlen sollte. Diese entspannte Festigkeit sollten wir dann möglichst in allen gespielten Stress-Situationen wieder aufrufen, was auch für mich nicht immer einfach war.

Neben den Karate-Elementen gab es noch Übungen mit Prinzipien aus dem Krav Maga und dem Wing Tsun, die aber allesamt auch für Nicht-Kampfkünstler umzusetzen waren. Da Ralf Bongartz auch eine langjährige Feldenkrais-Erfahrung hat, wurden auch Übungen aus diesem Bereich hinzu genommen.

In erster Linie ging es thematisch natürlich um die Reaktionen in Stress-Situationen. Nicht verwunderlich also, dass wir uns nicht immer nur mit Wattebäuschchen beworfen haben, sondern auch handfeste Pöbeleien gespielt wurden, in denen wir den Unterschied erleben konnten, was sich in uns verändert, je nachdem ob wir unserem Partner sagen "Ich find Dich gut" oder ihm entgegenschleudern "Ich find Dich scheiße!".

Wie kann man mit Menschen kommunizieren, die aufgebracht oder emotional erregt sind? Sehr schlecht bis gar nicht - denn:"Schmiede das Eisen, solange es kalt ist," so der Dozent. Bevor wir also über das eigentliche Problem oder Thema reden können, muss die Lage zunächst deeskaliert werden.

Wir lernten im Folgenden mögliche Deeskalatoren kennen, wie z. B. das Rausdrehen der eigenen Körperachse (Füße in T-Stellung), ruhige und nicht zu laute Stimme, Ich-Botschaften, das Spiegeln der Emotionen unseres Gegenübers und nicht zuletzt auch das Bewusstsein und bewusste Einsetzen unseres eigenen Status - wenn man den anderen "von oben herab" behandelt, fürchtet er im Regelfall einen Gesichtsverlust und kann die Situation dann meist nicht ohne weitere Eskalation verlassen.

Besonders interessant - vermutlich auch für die Pädagogen unter uns - war die KEB, die kontrolliert eskalierende Beharrlichkeit. Hier geht es darum, in Situationen angemessen zu reagieren und vor allem geringfügige Regelverstöße (Handynutzung im Unterricht trotz mehrfacher Ermahnung) nicht mit einer übertriebenen Reaktion zu ahnden. Dies alles bedarf allerdings - wir merkten es schon im Seminar - einer intensiven Übung. Aber auch Überreaktionen sind meist nicht irreversibel - meist lassen sie sich durch eine ganz einfache Maßnahme wieder gut machen: durch eine Entschuldigung beim Gegenüber!

Nicht immer verläuft ein Vorgehen in einer KEB wunschgemäß deeskalierend. Am Ende sollte dann für unser Gegenüber die Wahl stehen "Horror oder Happy End"? Hinter dieser sehr anschaulichen Formulierung stehen letztlich zwei Konsequenzen, zwischen denen der Aggressor die Wahl hat. Es geht also nicht mehr um eine Drohung oder Ankündigung: "Wenn Du nicht sofort...dann....!", sondern dem Gegenüber soll vordergründig mehr die Entscheidung überlassen werden, ob er die angekündigte Konsequenz tatsächlich möchte. Durch die Klarstellung "Du hast die Wahl!", kann z. B. der Schüler oder Jugendliche noch ohne einen Gesichtsverlust einlenken.

Dieses Kommunikationskonzept gehört zu den Methoden der so genannten neuen Autorität, bei denen zwar Wert auf Regeleinhaltungen gelegt wird, die Konsequenzen aber wertschätzender durchgesetzt werden, als nach der "alten Schule", also der Autorität, die wir vermutlich alle noch aus Kindertagen und aus der Schule kennen. Letztlich, so Ralf Bongartz, ist diese Art der Erziehung und Menschenführung nicht nur angenehmer für die Schülerinnen und Schüler, sondern auch für Lehrer oder andere Erziehungsberechtigte. Wieviele Pädagogen, die von Burn-Out bedroht sind, könnten hiervon profitieren!

Zusammenfassend kann ich sagen, dass mich das zweitägige Seminar absolut überzeugt hat! Ich werde auf jeden Fall weitere Seminare zu diesem Thema besuchen.