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Sonntag, 27. Februar 2011

"Die Erkenntnis, weiterzukommen, macht stark."

Heute zum Frühstück die FASZ gelesen. Wie durch Zufall als erstes auf Seite 22 gelandet - ein Interview mit Extremsportler Marc Sluszny. Mit knapp 50 Jahren ist er aktuell Olympia-Bobpilot für Belgien geworden. Daneben taucht er mit Haien, hat gefochten, liebt Bungeejumping, schwimmt durch den Ärmelkanal und macht viele weitere extreme und/oder ungewöhnliche Sachen. Das halte ihn jung, behauptet er im Interview. Der Reporter fragt verständnislos zurück, wie einen denn Aktionen, die so viel Kraft kosten, jung halten könnten - im Allgemeinen würde extreme Belastung doch eher das Altern fördern. Als ich die Antwort Slusznys las, musste ich grinsen - denn genau so empfinde auch ich meine (naja, zugegeben nicht ganz so extremen ;-) Kraftaufwendungen im Karate oder Triathlon:"Ja, anfangs kostet der Sport viel Kraft. Aber das, was ich tue, gibt mir mehr Kraft zurück. Die Erkenntnis, Schritt für Schritt weiterzukommen, macht stark - nicht ein Titel allein, sondern der Weg dahin. Und deshalb kann auch der zweite oder der vorletzte Platz wichtig sein. Das Bewusstsein, alles gegeben zu haben, ist entscheidend." Morgens in Zeitung direkt so etwas wie Seelenverwandtschaft zu finden, ist ein guter Start in den Tag :-)

Montag, 14. Juni 2010

Das war es dann wohl mit dem Triathlon....

Ja, da kann man noch so schön alles planen und auf ein Ziel hintrainieren - estens kommt es dann doch anders und zweitens, als man denkt! So hab ich mich vor knapp drei Wochen irgendwie danz merkwürdig beim Karatetraining verletzt. Ich weiß gar nicht genau, was passiert ist. Einerseits war es sicher eine Einheit mit zahlreichen Maegeris...andererseits erinnere ich mich noch genau an einen Augenblick, als ich beim Vorwärtsgehen im Zenkutsu-Dachi einen stechenden Schmerz im linken Fuß spürte. Dieser ging dann zwar wieder weg und ich konnte weitertrainieren, auch das Anfängertraining am nächsten Tag konnte ich geben und dabei sogar lustig auf einem Bein hüpfen (Aufwärmübung, natürlich!). Aber am Donnerstag Morgen konnte ich nicht mehr auftreten. Ich dachte erst, es geht von selbst wieder weg aber eine ärztliche Untersuchung eine Woche später brachte dann das niederschmetternde Ergebnis: fissurale Aufhellung am linken Vorderfuß, also eine kleine Fraktur. Ich bekam glücklicher Weise keinen Gips, sondern nur ein Tape - aber es tut trotzdem immer noch weh und ich humpele durch die Gegend. Autofahren geht gar nicht, dafür kann ich mich aber gut mit dem Fahrrad fortbewegen.

Ich habe versucht, mich die letzten Wochen über mit Rennradfahren und Schwimmen in Form zu halten und es ging auch eigentlich ganz gut: Ich fuhr eine neue Bestzeit nach der anderen und kann endlich auch wieder 1.000 m Kraul ohne Pausen schwimmen, und zwar mit der "neuen", verbesserten (und schon ganz schön schnellen) Technik.

Aber nach dem Radfahren zwickt der Fuß immer ganz schön und es ist sicher nicht vernünftig, es hier zu übertreiben. Längere Strecken als 32 km (Hausstrecke) fahre ich gar nicht und auch da geb ich derzeit nicht gerne Vollgas, um den Fuß nicht über Gebühr zu belasten.

Also habe ich heute Morgen schweren Herzens meine Teilnahme am Triathlon abgesagt! Es war keine leichte Entscheidung, aber ich denke, vor allem mein Mann ist ganz erleichtert, dass ich mal ausnahmsweise vernünftig bin ;-)) Ich werde aber ganz bestimmt zum Zuschauen an den Kanal fahren oder mich irgendwo an der Radstrecke platzieren!

Samstag, 1. Mai 2010

Trainingswoche

Das Lauf- und Radfahrtraining nimmt langsam Gestalt an - diese Woche bin ich zweimal Rennrad gefahren und viermal gelaufen. Heute ist mal ein "Ruhetag", an dem es wohl eine gemütliche Mai-Radtour mit der Familie geben wir. Morgen steht dann nochmal ein langer Lauf von 21 km an. Nachdem ich im vergangenen Jahr den Aasee als Laufstrecke immer gemieden hatte (zu langweilig und zu viele andere Läufer und Walker), hatte ich mich im Winter allein auf den Aaess konzentriert. Es war die einzige einigermaßen sicherer Laufstrecke. Und so habe ich mich inzwischen daran gewöhnt, auch mal mehrere Runden um den Teich zu laufen. Ein großer Vorteil: Am "Uferlos" gibt es immer eine kostenlose Toilette ;-))

21 km morgen - das entspricht fast der HM-Distanz. Eigentlich hatte ich mir für gestern als unwichtigen Wettkampf einen HM in Emsdetten ausgesucht und auch im Trainingsplan eingetragen. Das ist dann aber aus verschiedenen Gründen nichts geworden und so hole ich zumindest die Strecke morgen "privat" und ohne Wettkampf nach.

Einen ersten HM hatte ich am 18.4. spontan aus dem Training heraus versucht. Es handelte sich um den Aaseelauf, hier direkt vor der Tür. Da hatte mich allerdings wohl der falsche Ehrgeiz gepackt - ich musste bei km 18 abbrechen. Mögliche Gründe: 1. Ich hatte den Pausentag am Tag vor dem Lauf nicht eingehalten und mich von Frank zu einer 40-km-Mountainbike-Tour überreden lassen. 2. Es war morgens noch frostig und ich hatte mich daher langärmelig und lanbeinig angezogen - bereits kurz nach dem Start fiel mir auf, dass ich die einzige mit langen Klamotten war und es wurde in der Sonne fix zu warm. 3. Ich wahr wohl zu ehrgeizig losgestürmt und hab versucht, einen Pace zwischen 5:30 und 5:45 zu laufen. Das bescherte mir zwar eine neue Bestzeit auf der 5-km-Distanz, allerdings konnte ich das Tempo nur bis ca. km 15 durchhalten. Dann half auch die Abkühlung an der Trinkstation nicht mehr und ich schleppte mich noch drei Km weiter. Dann spürte ich dieses typische Kribbeln unter der Kopfhaut, das mich immer vor einer Überlastung warnt und ich beendete den Lauf. Da es nur ein Lauf "mal so" war, hat mich der Abbruch nicht sonderlich gestört.

Jetzt will ich aber wieder an meine gute Form des letzten Jahres anknüpfen. Daher wird jetzt fleißig gelaufen und geradelt. Es sind schon recht umfangreiche Pläne, die mir mein Internet-Coach da aufstellt. Aber ich versuche, sie möglichst einzuhalten. Merke ich eine Überanspruchung der Fuß- und Kniegelenke bzw. an der Hüfte, verlege ich mal eine Einheit auf den Crosstrainer. Das ist zwar nicht dasselbe wie ein Lauf im Freien, aber der Kreislauf wird auch da ordentlich rangenommen, wenn ich die Pulsvorgaben beachte. Inzwischen kann ich dort auch schon ganz andere Watt-, also Widerstandwerte eingeben, als im vergangenen Jahr! Vor etwa einem Jahr bin ich dort mit ca. 100 Watt herumgehampelt und jetzt sinds schon 160. Zudem bin ich auf dem Crosser schon viel schneller geworden. In der Natur überrascht mich allerdings immer wieder der Vergleich mit den Zeiten aus dem letzten Sommer: Da war ich doch noch einiges fixer unterwegs. Nun gut, das war ja auch schon fortgeschrittene Trainingssaison bzw. mein Trainingshöhepunkt (Triathlon Juni und dann nochmal der HM Ende August). Beim Radfahren lag meine beste Phase natürlich um den Giro Münsterland im Herbst.

Sobald die Freibäder wieder öffnen, beginne ich mit dem Schwimmtraining. Da war ich etwas zurückhaltend in den letzten Wochen - es machte in den überfüllten Hallenbädern einfach weder Spaß noch Sinn! Im Juni wird im Hafenbecken ein Ultraschwimmen mit den Distanzen 1 oder 4 oder 8 km angeboten. Mal sehen, ob ich daran dann schon teilnehmen kann.... 

Freitag, 30. April 2010

Karate-Memme

hatte heute ein krankes Kaninchen im Vorgarten. Es hockte erst im Beet, dann auf der Eingangstreppe. Leere Augen, unterernährt...wohl Myxomatose, die "Kaninchenpest"! Als ich ca. 10 Jahre alt war, hatte ich mit einem Freund auch so ein Tier gefunden. Der große Bruder des Freundes nahm den Spaten und ... Kopf ab. Das Bild hab ich heute noch vor Augen - grauslig! Ich hab gehofft, meine Ma würde heute tagsüber die "Sache" irgendwie erledigen, aber sie brachte es auch nicht übers Herz, das Tier zu töten. Dann rief ich meine Freundin an, ihr Mann ist Jäger. Der war noch arbeiten aber sie meinte ganz locker: "Klar, kenn ich - wenn meine Hunde mal ein Tier anschleppen, gibts was in den Nacken und dann ab damit auf den Acker. Ich komm vorbei." Als ich auf sie wartete, dachte ich, eigentlich bin ICH ja die, die mit einem Handkantenschlag in den Nacken von dem Tier es von seinem Elend erlösen sollte. Ich stand vor dem Kaninchen und hatte auch schon ein Hilfsmittel parat - aber ich konnte es einfach nicht! Meine Freundin kam und packte das Tier an den Hinterläufen. Leider starb es nicht gleich und sie musste es ziemlich traktieren. Als es erledigt war und das Tier seinen Frieden hatte, meinte sie: "Erzähl bloß keinem, dass ich so eine Killerin bin." Und ich dachte bei mir: Und Du behalte für Dich, was ich für ein Weichei bin....

Sonntag, 31. Januar 2010

Juhuuuu!!! Startplatz gewonnen!!!! :-)

Liebe Liebhaber des sportlichen Dreikampfes,


am heutigen Sonntag wurden Sie als Gewinner für einen Startplatz auf der Olympischen Kurzdistanz beim Sparda Münster City Triathlon gezogen - immerhin 112 Interessenten gab es. Nun würde ich mich a.) über ein Bestätigung freuen, dass Sie auch teilnehmen werden, und nicht nur gewinnen wollten; b.) ein paar persönliche Daten mir zukommen lassen (Alter, Verein, Triathlonerfahrung etc.); c.) ob Sie bereit wären, Teil meines Triathlonblogs zu werden; d.) dann Interesse an weiterer Betreuung hätten.

Leseproben findet man im Übrigen unter: http://www.westfaelische-nachrichten.de/triathlonblog/
Freue mich jedenfalls über neue Gegner, die Namen der Gewinner werden in unserer Montagsausgabe bekanntgegeben.

Mit freundlichen Grüßen
Alexander Heflik

Redaktionsteam

ZGM - Westfälische Nachrichten & Partner

Sonntag, 24. Januar 2010

Waschmittel für Funktionswäsche

Ein guter Freund von mir beklagte sich vor einiger Zeit, dass seine Frau nicht ein spezielles Waschmittel für seine Funktions-Sportwäsche kaufen würde. Man müsse doch auch an die Membranfunktion denken! Dann hatte ich das Gespräch aber auch bald wieder vergessen. Sorglos und munter wusch ich das ganze Jahr über meine Sportwäsche (membranbehaftet oder nicht) mit meinem normalen Feinwaschmittel (Ist der neu? Nein, mit ... gewaschen!). Bis ich letzte Woche im Supermarkt direkt neben der Flasche mit "meinem" Waschmittel nun doch zufällig eins für Sportkleidung sah. "Erhält Membranfunktion und Wetterschutz und duftet angenehm frisch." Hmmm, naja, ein Versuch kann ja nicht schaden. Fortan sammelte ich meine Sportwäsche in einem weiteren Extra-Wäschepuff (bei uns im Keller stehen jetzt je einer für Weißwäsche 60 Grad und Buntwäsche 60 Grad, helle Wäsche 30 Grad und Buntwäsche 30 Grad, ein extra Behälter für alles, was einen Rotton hat (sonst hab ich bald alles wieder in rosa...) und jetzt eben noch ein weiterer für Sportwäsche. Naja, solange man noch an die Waschmaschine kommt....)

Als ich also jetzt die erste Waschladung komplett (und fast keine Sportkleidung mehr im Schrank) hatte, befüllte ich das Waschmittelfach mit dem Sportwaschmittel und wartete ab. Ergebnis: ein wahrhaft sehr angenehmer und frischer Duft! Rein äußerlich konnte ich keine Veränderung an den  Membranen erkennen und den Erhalt des Wetterschutzes wird wohl erst die Laufpraxis der nächsten Tage offenbaren.

Wie zum Teufel sollte man überprüfen, ob denn jetzt die zugesicherten Eigenschaften und Besonderheiten dieses Waschmittels (Erhalt der Membranfunktion und des Wetterschutzes) tatsächlich vorhanden ist? Hmmmm, ob wohl eine spezielle Zutat enthalten ist? Ich las beide Inhaltsangaben (meines bisherigen Waschmittels und des neuen) sorgfältig duch - und siehe da: identisch! Zugegeben: Der Etikettenschreiber hatte sich die Mühe gemacht, wenigstens die Reihenfolge untereinander etwas zu verändern - aber es waren exakt dieselben Inhaltsstoffe!

Naja, ich denke, es kann ja nicht schaden, dieses Mittel zu benutzen - zumindest der Duft ist echt klasse! Aber das einzige, was es wirklich zu etwas Besonderem macht, ist wohl: der Preis!

PS: Mein Mann hat grade herausge-googelt, dass man für Membranfunktionswäsche im Grunde jedes Feinwaschmittel nehmen kann - nur Weichspüler soll man weglassen (tu ich eh nicht rein von wegen der Umwelt und so). Gegen die unangenehmen Schweißgerüche, die bei niedrigen Waschtemperaturen eventuell in der Wäsche bleiben, sollen ein oder zwei Tropfen Teebaumöl pro Waschladung reichen ... naja, dann lieber Sportwaschmittel....

Dienstag, 19. Januar 2010

Langsam wirds was....

Heute früh stand wieder Schwimmen auf dem Programm....ach, irgendwie quäl ich mich doch immer hin...das Laufen klappt einfach (trotz widriger Wetter- und Bodenverhältnisse) besser! Aber es nützt ja nichts, ich muss es einfach mehr üben, dann wird es schon, oder?

So auch heute wieder. Immer diese Hetze morgens, damit man zwischen Kinder-zur-Schule-bringen und Arbeiten noch schnell ein paar Bahnen ziehen kann....dann das Becken recht voll, rechts schwammen zwei Senioren (von denen die weibliche mich beim Vorbeischwimmen mit dem "Duft" ihrer ungewaschenen Dauerwelle anekelte) und zwei Kraulschwimmerinnen.

Ich legte entspannt los und merkte gleich, dass mich das Schwimmen nicht mehr so erschöpfte wie bei den letzten Malen! Statt nur zwei oder vier Bahnen am Stück konnte ich anfangs je 10 Bahnen ohne Pause durchkraulen. Dann verließ mich aber etwas die Kraft und ich musste zwischendurch mal eine Bahn "Brust" einschieben. In nicht ganz 25 Minuten war ich durch! He, das ist ja fast so schnell wie bei meinen letzten Wettkämpfen!!! Na also, geht doch!

Dienstag, 8. Dezember 2009

Schweinegrippe statt Schweinehund!

Tja, jetzt hat es mich doch offenbar erwischt - Verdacht auf Schweinegrippe lautet die Diagnose. Ist wirklich nicht ganz ohne - Fieber (gestern Abend bis 40 Grad) und etwas Husten. Aber, und das ist echt eine tolle Entwicklung: Die Lunge ist frei, also kein Asthmaschub und keine obstruktive Bronchitis! Das habe ich ganz bestimmt dem Laufen zu verdanken. Im Moment geht es mir eigentlich ganz gut.

Ich habe jetzt den Rest der Woche Hausarrest. Weil es mir "zu gut" geht, gibts kein Tamilfu, sondern nur Paracetamol und ACC.

Naja, ein bischen Ruhe tut mir auch mal ganz gut. Und wenn die Schweinegrippe vorbei ist, kommt wieder der Schweinehund an die Reihe....

Donnerstag, 29. Oktober 2009

Techniktraining bei Tri Finish

Heute war ich mit Felix wieder beim Schwimmtraining von Tri Finish. Es war diesmal auch die Trainerin da, Martina. Außer uns waren noch einige weitere (fortgeschrittene) Anfänger da und ich kam mir gar nicht mal so doof vor. Martina hat mir gleich zu Beginn gute Tipps gegeben. Zwar hatte ich das alles schon mal gehört - aber jetzt konnte ich es plötzlich besser nachvollziehen. Zwar konnte ich nicht alles gleichzeitig beachten und umsetzen, aber ich denke, ein kleines Cent-Stück ist schon gefallen.

Als erstes hat sie mir erklärt, dass der aus dem Wasser kommende Arm mit dem Daumen unter meiner Achsel kitzeln muss - klingt komisch, is aber so ;-) Der Arm soll möglichst locker sein (das haben wir aus einer Toten-Mann-Starre heraus geübt) und erst ganz weit vorne ins Wasser stoßen, damit er nicht soviel Wasserwiderstand zu überwinden hat.

Jetzt kam für mich die echte Erleuchtung: Der vordere Arm wird unter Wasser noch ein Stück nach vorne gestreckt. Gleichzeitig schiebt man den anderen Arm, der unter Wasser grade den Vorwärtsschub erledigt hat, noch ein Stück weiter nach hinten, an der Hüfte vorbei. Martina forderte uns auf, den hinteren Arm sogar mit soviel Schwung hinten aus dem Wasser herauskommen zu lassen dass das Wasser nur so spritzt. Der Körper wird bei diesen beiden entgegengesetzten Bewegungen diagonal gestreckt. Ich habe es sicher nicht optimal hinbekommen und vor allem, wenn z. B. die Streckung funktionierte, vergessen, mich unterm Arm zu "kitzeln". Aber im Großen und Ganzen war es schon ein tolles Gefühl und ganz langsam war ich auch nicht mehr.

Wir übten das auch mit Flossen, wobei das schon echt ungewohnt war. Man war plötzlich durch den Beinschlag so schnell, dass die Arme kaum noch mitkamen. Noch schlimmer war es, als wir zur Abwechslung mal Rückenkraul schwimmen sollten - man wurde so schnell, dass das Wasser einem über den Kopf schlug und ich viel davon schlucken musste!

Dann die Flossen wieder ab und ohne weiter. Damit wir nicht allzu gefrustet waren durch den geringeren Vortrieb, ließ uns Martina erst mal zwei Bahnen Brust schwimmen. Dann wieder Kraul. Ich fands fast angenehmer, irgendwie harmonischer, als mit Flossen.

Schließlich sollten wir dann noch acht Bahnen ausschwimmen und dann war das Training auch schon zuende. Ich weiß nicht genau, wieviel ich geschwommen bin. Aber es kam mir nicht sowiel vor wie beim ersten Training (ohne Martina). Ein Blick auf die Uhr überraschte: Wir waren doch 1:15 h im Wasser gewesen.

Montag, 19. Oktober 2009

Maximare in Hamm

Diese Herbstferien habe ich ganz meinen Kindern gewidmet! Wir waren im Kletterwald in Ibbenbüren (wow! Das war schon echt hardcore! Ich bin natürlich mitgeklettert und hab mich gleich auf den Abenteuer-Kletter-Parcours verirrt. Aufstieg mit Franziska, die gleich an der ersten Plattform einen hysterischen Anfall bekam und wieder umkehrte. Gott sei Dank, sag ich nur, denn was dann kam, brachte auch mich an meine mentalen Grenzen!) und zweimal in Hamm im Maximare. Das ist ein (fast) typisches Wellnessbad mit Riesenrutschen und Solebad und - und das hat eben nicht jedes Freizeitbad - einem 50-m-Becken! Dieses hat man fast für sich und so verlegte ich mein Schwimmtraining diese und vergangene Woche dorthin.Letzte Woche waren es 1,95 km und heute gar 2,05 km. Puh, war ich fertig. Hab heute doch glatt fast ne Stunde gebraucht. Danach hab ichs mir mit meinem Buch auf der Liege gemütlich gemacht....Eigentlich dient diese Woche nämlich der Regeneration....

Mittwoch, 9. September 2009

Pneumokokkenimpfung


Gestern hatte ich wegen meiner angeblich chronisch obstruktiven Lungengeschichte einen Kontrolltermin beim Doc. Eigentlich wollte ich diesen schon absagen, da ich ja seit März symptomfrei bin. Naja, dachte ich, lass mal nicht schleifen, die Erkältungszeit geht jetzt los und vielleicht hat die Ärztin irgendwas auf Lager.

Frau Doktor lobte mich bzw. meinen Gesundheitszustand dann auch wieder über den grünen Klee: Der Ausdauersport wäre genau das Richtige für mich und könnte allen Lungenanfälligkeiten super vorbeugen! Na, dann hab ich ja einen Grund, ordentlich weiter zu trainieren! Blutdruck 90 zu 70, da gabs auch nichts zu meckern.

Ob ich vielleicht Interesse an einer Pneumokokkenimpfung hätte. Die würde helfen, einer Lungenentzündung vorzubeugen. Minimale Nebenwirkungen und die Kasse zahlts. In Erinnerung an meine echt beängstigende Lungenentzündung vor ein paar Jahren dachte ich bei mir: Warum nicht? Und als die Ärztin dann auch bezüglich sportlicher Aktivitäten am Impftag keine Bedenken hatte, stimmte ich zu. Nochmal zu den Nebenwirkungen befragt, räumte sie ein, dass es an der Einstichstelle leichte Druckschmerzen geben könnte. Und einen Halbmarathon sollte man an dem Tag vielleicht nicht grade laufen. Man könnte sich insgesamt etwas matschig fühlen.

Tagsüber zierte dann auch nur ein kleines Pflaster meinen Oberarm. Nachmittags überredete mich Johanna, sie erstmals zum Trampolinspringen in der Stadt zu bringen. Natürlich mit dem Radl, denn in der City sind Parkplätze Mangelware. Ich sah meine abendliche Trainingseinheit bei Sensei Micha schon flöten gehen! Aber dann entschied ich mich für einen Kompromiss: Ich schaute Johanna eine gute Stunde beim Hopsen unter Anleitung zu und wir fuhren dann etwas vor Ende der Trainingseinheit heim. Dort angekommen war ich plötzlich irgendwie nur noch hungrig und schlapp. Ach, dachte ich - es war ja grad Risto-Lehrgang und immer diese Hetze! Also beschloss ich kurzer Hand, das Training tatsächlich sausen zu lassen - schließlich war ja auch die Impfung am Vormittag....man soll sich ja nicht so verausgaben.

Als ich grade meiner Großen versprochen hatte, mit ihr Federball zu spielen, klingelte mein Handy: Sensei Michael - stand im Stau, würde wohl nicht vor Viertel vor 7 kommen. Und da weder Thorsten, noch Jürgen zum Training kommen wollten, könnte die Meute ggf. da eine Stunde lang ohne Anleitung sein. Mist - jetzt war ich doch noch in der Pflicht! Gut, dass ich mittags meine Trainingstasche schon gepackt hatte - schnell ins Auto (mit dem Rad hätte ichs auf keinen Fall mehr geschafft) und ab durch die Stadt. Es ist erstaunlich, aber dienstags um kurz vor sechs ist man tatsächlich durch die Stadt schneller als über den Ring. Und so war ich tatsächlich in einer knappen Viertelstunde am Dojo! Fix umgezogen und hinein in die Halle.

Für Marc, der grade bei Risto durch die Prüfung gefallen war, gab ich nach einem ausführlichen Aufwärmtraining und etwas Randori ein paar Grundschul-Bahnen mit Schwerpunkt auf seinen "Problemen". Na, und dann war es auch schon fast sieben und der Sensei kam. Jetzt mach ich auch den Rest der Einheit mit, dachte ich. Ich hatte Albrecht (ca. 100 kg) als Partner und wir knüpften inhaltlich an der letzten Woche an. Mein Arm war ruckzuck grün und blau. Eigentlich schon ein Grund, dass die Trainingsmotivation sinkt. Dennoch war ich überrascht, wie sehr mich das innerlich tangierte - mental knackste mich das total an und ich hatte gar keine "Lust" mehr, stark zu blocken. Irgendwann blockte ich dann noch einen seiner Mae-Geris total mies, so dass ich mit der Faust auf sein Schienbein schlug. Zum Glück nur die linke Faust - denn der Schmerz war schon heftig! Danach sollte ich direkt angreifen mit Kizami-Tsuki und ich war überrascht, dass das überhaupt noch ging. (Erstaunlicher Weise ist die Faust heute total ok).

Irgendwann war dann das Training zu Ende. Rasch noch in die Sauna und ab nach Hause. Fürs Federballspiel war es jetzt zu dunkel aber ich konnte Franzi so noch etwas beglücken. Außerdem tat mein Arm weh. Erstaunlicher Weise auch unterhalb der Schulter, wo ich doch gar keine Schläge abbekommen hatte. Ich war etwas überrascht, wie schlapp ich plötzlich war. Total müde. Ich wollte nur noch ins Bett. Zudem schmerzten meine Hüftgelenke, als hätte ich zwei Tage nonstop bei Risto Ashi-Barai geübt! Wo kam denn das her? Ok, das Training mit Albrecht, da war schon Hüftarbeit angesagt, aber doch nicht mit solchen Folgen! So schnell ich konnte legte ich mich dann ins Bett. Ich wollte mich hier kaum noch rühren, um an den Lichtschalter zu kommen - total komatös! Kurz vor dem Einschlafen kratzte es dann auch noch im Hals - ein Hustenreiz machte sich bemerkbar. Da war mir plötzlich alles klar: Diese Müdigkeit, die Schmerzen in Arm und in der Hüfte, der Hustenreiz - all das war wohl die Reaktion auf die Impfung! Vielleicht war das doch etwas viel, was meinem Körper da zugemutet wurde mit Radtour in die Stadt, Training und Sauna....

Naja, vielleicht bleibe ich dafür fortan von einer Lungenentzündung verschont. Die Impfwirkung soll jahrelang, eventuell sogar ein Leben lang, halten.

Dienstag, 1. September 2009

Blitzeblanker, blauer Himmel

Ja, so macht das Ausdauertraining Spaß - ein perfektes Wetterchen zum Radeln und Laufen!

Gestern hab ich mir mal eine längere Radeinheit gegönnt. Leider hatte ich keine Pulsanzeige. Der Puls war aber mit Sicherheit höher als die vorgegebenen 150 Schläge, dafür wette ich! Ich hatte einfach so viel Spaß, mal richtig in die Pedalen zu treten! Ich hatte mich ja schon geärgert vor und beim Losfahren - da legt man sich so eine schweineteure Pulsuhr zu (Garmin Forerunner), die man gar nicht braucht, aber einfach haben will - und dann kann sie zwar ganz hübsch die zurückgelegte Strecke anzeigen, nicht aber den Puls! Wieder daheim stellte ich dann fest, dass ich nur den falschen Brustgurt umgelegt hatte! Tja, da muss man schon ein wenig aufpassen, bei dem vielen Equipment ;-) Mit dem Forerunner war das ohnehin wieder so eine Sache - Frau und Technik, halt! Ich bekam das Ding ausgerechnet, als Frank grade eine Woche weg war und musste mich durch die technischen Features ganz alleine durchquälen. Aber ich hab es glaub ich nicht schlecht hinbekommen. Nur die mitgelieferte CD tuts in keinem der mir verfügbaren Rechner...da brauch ich doch mal des Mannes Hilfe.

Aber zurück zum Wetter und dem Training: Gestern also eine recht große Runde. Mein Tempo war fantastisch! Ich hatte fast meinen Speed vom Triathlon drauf und kam selten unter 30 km/h! Die schöne, spätsommerliche Landschaft flog nur so vorbei! Leider bin ich beim Ausprobieren einer neuen Strecke zwischen Senden und Lüdinghausen auf eine unschöne Landstraße gekommen. Als ich dann wieder in Bösensell war, kam ich endlich wieder in vertraute Gefilde und mehr als 50 km sollten es ja auch nicht werden. Auch nach der Tour war ich noch fit - obwohl mir die Vorstellung, anschließend noch einen HM zu laufen schon noch etwas ungeheurlich vorkommt....Leider schmerzt es bei mir immer mächtig im Schritt nach dem Radeln. Vielleicht muss doch mal ein Spezialsattel her...aber es liegt vielleicht doch an meinem etwas zu großen Rad? Keine Ahnung - vielleicht muss ich etwas Hornhaut anlegen :-o

Gestern gab es dann noch ein traumhaftes Abendessen mit der Familie auf der Terrasse mit einem Bilderbuchsonnenuntergang!

Heute früh hab ich dann, nachdem die Kids aus dem Haus waren, fix die Laufschuhe angezogen und bin eine kleine Runde um den Aasee. Mann, was war das herrlich - dieser ungetrübte blaue Himmel, die frische, klare Luft und es ging sogar recht flott heute früh! Ich hatte Pulsvorgabe bis 150 Schläge, abgesehen von 5 Minuten bis 163 bpm. Ich hab zwar auch beiläufig mal auf die Pulsuhr gelinst - hauptsächlich hab ich aber den Lauf einfach genossen! Hätte mir vor einem Jahr mal jemand gesagt, dass ich das Laufen genießen würde, dem hätt ich nen Vogel gezeigt! Ein Blick auf die Formkurve brachte dann auch ein schönes Ergebnis: Im März bin ich dieselbe Strecke mal in fast exakt derselben Zeit glaufen (00:31:39 und heute 00:31:00) und hatte einen Durchschnittspuls von 161 bpm. Heute waren es nur noch 153 bpm (man sieht - ich habe die Pulsvorgabe von 150 im Schnitt nicht ganz erfüllt). Da tut sich doch mal was so im direkten Vergleich!

Heute Abend ist dann Karatetraining dran und anschließend Klassenpflegschaft. Mal schauen, ob morgen das Wetter nach Rad oder Laufen steht. Abends gibts dann die erste Einheit für die Karate-Anfänger. Für Donnerstag freut sich Felix schon wieder aufs Schwimmtraining bei Tri Finish...naja, langweilig wird es jedenfalls nicht ;-)

Donnerstag, 27. August 2009

Schwimmtraining bei Tri Finish

Heute habe ich mich mit Felix aufgemacht zum Schwimmtraining des Münsteraner Triathlon-Vereins Tri Finish. Ich hatte schon ein paar Schmetterlinge im Bauch - würden die uns auslachen, so amateurhaft, wie wir sind? Um acht Uhr waren wir an der Friedensschule, in dessen Schwimmbecken das Training stattfindet. Ich war überrascht - das ist ja ein 25-m-Becken mit vier Bahnen (oder waren es fünf?)! Echt super!

Die Leute waren von Anfang an sehr, sehr nett! Ich teilte mir eine Bahn mit einem Mann und einer Frau in etwa meinem Alter, zwei ca. 20-jährigen Jungs und mit Felix. Wir schwammen immer rechts und sehr diszipliniert hintereinander. Es passte vom Tempo auch ganz gut. Die ganz linke Bahn war für die langsamen Schwimmer (also für uns), dann die schnelleren und rechts außen die Cracks. An jeder Bahn war ein Zettel mit dem Trainingsplan befestigt. Unserer lautete so:
- 500 m Einschwimmen
- 50 m Dellewechsel
- 100 m Brust
- 200 m Freistil zügig
- 400 m Freistil locker
- 600 m Freistil Paeddels (hatte nur einer auf unserer Bahn, der Rest schwamm
einfach so Freistil)
- 400 m Freistil locker (ab hier dachte ich, eigentlich reicht`s!)
- 200 m Freistil zügig (hier bekam ich Krämpfe in der rechten Wade)
- 100 m Brust (die schnupfte ich dann noch so weg)
- 50 m Dellewechsel
- 200 m Ausschwimmen (hier machten wir nur noch 50 m, da der Hausmeister schließen wollte)

Dellewechsel? Was issn das? Wir rätselten alle herum und auf der Nebenbahn wurde auch diskutiert. Fand ich total klasse - Triathleten wissen eben auch nicht alles! Wir versuchten dann, das Vorgemachte nachzumachen und lachten uns über uns selber kaputt - Triathleten sind eben auch nur Menschen!

Den Rest schaffte ich ganz passabel und ich denke, mit ein wenig Training komm ich so ganz gut über den Winter. Die Trainerin war heute nicht da - sie wird mir dann hoffentlich helfen, den Stil zu verbessern. Aber ich glaube, so schlecht war ich gar nicht.

Das allerbeste heute war aber ganz unbestritten Felix! Er jammerte kein einziges Mal herum, dass es langweilig wäre, dass er nicht mehr könne, keine Lust mehr habe oder so! Er schwamm mit, so gut er konnte, Kraul, Brust und sogar Rücken (war ja meist Freistil!). Er schaffte vielleicht das halbe Pensum - aber selbst das ist doch für einen kleinen Kerl wie ihn schon absolut beachtlich, finde ich! Jetzt gibts rasch noch nen dicken Pott Nudeln und dann ab ins Bett!

Mittwoch, 26. August 2009

mein Coach zum ersten HM

Der Coach ist sogar sehr zufrieden! Den ersten HM unter zwei Stunden (hitzebereinigt) ist eine tolle Leistung. Glückwunsch!
Mit der Pulsmessung scheint es tatsächlich ein Problem gegeben zu haben. 205 Schläge / Min. sind zwar keineswegs unmöglich, aber in Ihrem Fall eher unwahrscheinlich. Da hat es wohl Fehlmessungen gegeben, die durch andere Pulsuhren verursacht worden sind. Schade, dass wir jetzt keinen Puls-Anhaltspunkt für die nächsten Wettkämpfe haben. Das erledigen wir dann beim nächsten mal. Oft hilft es schon, die Pulsuhr an der Laufpartner abgewandten Seite zu befestigen, um Überschneidungen zu vermeiden. Sie können davon ausgehen, dass immer dann Fehlmessungen vorliegen, wenn die Pulsfrequenz sich sprunghaft und nicht kontinuierlich verändert.

Mit freundlichem Gruß,

Ihr Andreas Oschmann

Montag, 24. August 2009

Pläne 2010

Einem Kollegen berichtete ich soeben, dass ich in Butzbach die Mitteldistanz bestreiten möchte. Er war nicht so begeistert - schwimmen im Becken....nä, wär nicht sein Ding. Ich sollte mir doch besser mal den Triathlon in Köln am Fühlinger See ansehen. Da gibts die unterschiedlichsten Distanzen, z. B. auch einen Kindertriathlon, der vielleicht für Felix interessant wäre und für mich gäbe es eine Mitteldistanz. Die, allerdings, hat es ordentlich in sich und ist nochmal eine Schippe obendrauf im Vergleich zu Butzbach: 2,5 km Schwimmen, 87,5 Rad und dann noch einen HM. Alles rund um Köln, zum Teil sogar durch die Innenstadt! Hört sich sehr reizvoll an! Mal sehen - Anmeldebeginn ist der 7.9.2009.
Der Triathlon findet am 4. und 5. September nächsten Jahres statt. Wenn ich also gesund bleibe und fleißig trainiere, könnte das mal das Trainingsziel für das kommende Jahr werden.....Wäre doch toll, gemeinsam mit dem Sohn zu trainieren und zu starten!

Weitere Infos gibts über www.koelntriathlon.de oder via Klick auf die Post-Überschrift.

Samstag, 22. August 2009

Soviel zum Thema Regeneration...

Eigentlich sieht mein Trainingsplan für diese Woche Schonung vor. Ich bin artig die dreimal fünf Kilometer gelaufen und wollte mich eigentlich dann schonen. Der letzte Lauf war Freitag vor der Arbeit. Also dann nix mehr bis Sonntag...!? Dachte ich. Freitag Nachmittag brachte ich meine Tochter zum Volleyball. Mit dem Rad. Mein normales Rad ist defekt und daher nahm ich mein Rennrad. Statt bei dem strahlenden Sonnenschein in der stickigen Turnhalle zu warten, dachte ich, warum nicht ne Runde Rennrad fahren? Und fuhr so ca. 30 km. Puh, ich war genau 2 Monate nicht mehr gefahren, genau gesagt: seit dem Triathlon! Das war ja doch gaaaanz schön anstrengend....

Heute Vormittag blätterte mein Sohn ganz eifrig in den Kleinanzeigen der Tageszeigung. Er wünscht sich schon so lange ein Rennrad! Und prompt war eins inseriert für 100 Euro. Er rief ganz brav selber an und wir fuhren das Rad ansehen. Ich selber verstehe von Technik natürlich nix aber der Verkäufer, ein etwa 70jähriger Rad-Liebhaber, wirkte seriös und das Rad machte einen top Eindruck auf mich. Auch noch mit Triathlonlenker! Ich war echt neidisch. Das Rad war gekauft und zu Hause gab auch mein Mann grünes Licht.

Ich musste jetzt schnell los - ins Dojo. Dort findet seit zwei Wochen samstags eine Wettkampfvorbereitung statt. Die erste Resonanz letzte Woche war sehr "bescheiden" und daher fühlte ich mich verpflichtet, auch diesmal Präsenz zu zeigen. Das Training war sehr gut - aber auch recht anstrengend und da Frank das Auto brauchte, war ich auch hin und zurück mit dem Rennrad gefahren. Puh, jetzt hätte ich gerne ne Pause gehabt!

Aber wieder daheim wurde ich gleich begrüßt: Mama, jetzt musst Du mit mir unbedingt Rennrad fahren. Äääächz! Na gut, nochmal 20 km mit dem Sohn um die Wette! Japs!

Jetzt aber Pause! Pustekuchen! Tochter Johanna stürmt auf mich ein: Mama, ich warte schon die ganze Zeit, dass Du mit mir Inliner fährst! Ohje....na, wenn es dann morgen nichts wird, weiß ich ja, woran es liegt....

Montag, 17. August 2009

Doc gibt Entwarnung!

War heut früh um 8 Uhr direkt beim Doc - ohne Termin, aber ich hatte Glück und kam rasch dran. Der frühe Vogel fängt halt doch den Wurm ;-)

Der Nagel scheint traumatisiert zu sein, wie ich es schon geahnt habe. Aber weiterem Training steht nichts im Wege und auch am HM kann ich teilnehmen. Der Doc hat mir noch eine antibiotische Salbe verschrieben, damit sich das Nagelbett (oder war es die Nagelmatrix?) nicht entzündet und hat vorsorglich einen Pilzabstrich gemacht. Onychomykose - wieder so ein schönes Wort, mit dem man als Google-Forscher beim Arzt Eindruck schinden kann ;-) Ich glaub aber nicht, dass es ein Pilz ist, dafür kam die Nagelveränderung einfach viel zu schnell. Der Nagelpilz wird übrigens im anglo-amerikanischen Raum auch als "athlete's foot" bezeichnet, weil unglaublich viele Sportler drunter leiden. Naja, es kann nicht schaden, das mal zu checken und notfalls frühzeitig zu behandeln.

Freitag, 26. Juni 2009

Laborwerte

Und noch ein Gesundheits-Check - nach der Zahnarztvisite war der Hausarzt dran. Ich hab mir mal ein "großes Blutbild" machen lassen. Die Ärztin meinte, ich könnte mir das Ergebnis mal einrahmen, da würden andere von träumen :o)

Trotz Sport keine Mangelerscheiungen, auch Mineralien, Spurenelemente etc. - alles ok!

Na, dann kann es ja weitergehen mit dem Training!

Ende August versuche ich einen Halbmarathon und - ich weiß, das ist verrückt - ich hab mir mal eine Mitteldistanz (2 km, 80 km, 22 km) für Mitte Mai 2010 rausgesucht. Aber bis dahin fließt noch viel Wasser den Rhein runter und da müsste ich echt den ganzen Winter über ordentlich trainieren und fit bleiben. Mal schauen - es soll ja auch weiterhin Spaß machen und nicht in Stress ausarten.

Fotots Triathlon