Dienstag, 21. November 2017

Gemeinsamkeiten suchen

Anlässlich eines Vorkommens in dem Panda-Training (Kinder von 4-6), bei dem ein asiatischer Junge ausgegrenzt wurde, hatte ich überlegt, das Thema Herkunft zu thematisieren und aufkommendem Rassismus so entgegen zu wirken.

Die Mutter eines Panda-Mädchens (sie kommt selber aus der Mongolei) schlug vor, lieber Gemeinsamkeiten zu suchen, statt Unterschiede zu finden. Eigentlich hatte ich auch nicht vor, Unterschiede aufzuzeigen mit meiner Herkunft-Übung, aber ihre Ansprache machte mich dennoch nachdenklich und ließ mich überlegen, was man zum Thema Gemeinsamkeiten machen könnte.

In er nächsten Stunde forderte ich die Kinder auf, im Kreis um ein Spielfeld zu laufen. Ich würde dann eine Aufgabe stellen und der Aufgabe entsprechend müssten dann die Kinder, die sie lösen könnten oder auf die die beschriebenen Attribute zuträfen, in die Kreismitte kommen.

Die erste "Aufgabe" bzw. Ansage lautete:

"Wer eine Nase hat, muss in den Kreis kommen." Dann weiter:
"Wer Haare auf dem Kopf hat, muss in den Kreis kommen."
"Wer auf einem Bein hüpfen kann...."
"Wer schonmal Angst hatte......" (meist erzählen die Kinder dann ganz aufgeregt, wovor sie Angst haben - Monster, Tiger, Löwen, Dunkelheit ... ist zum Teil ganz spannend und vielleicht kann man das ein oder andere spontan aufgreifen)
"Wer einen Bruder hat....."
"....eine Schwester....."
"....ein Haustier...."
"Wer schon mal etwas Mutiges getan hat, geht in den Kreis." Auch das kann gerne thematisiert werden - bei den anderen Themen wie Haustier, Bruder, Schwester etc., sollte man Diskussionen und Reinrufen ("Mein Hund heißt Jo und der ist sooooo süß!") schnell unterbinden.


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