Mi, 1.6.: Ankunft mit Torsten in Groß-Umstadt, witzige Unterkunft! Mit Disco im Keller...Vierbett-Fe-Wo für uns allein, jeder ein Zimmer; mit Küche, W-Lan und Bad, alles, was man braucht ;-) Abends in GU Essen in einem französischen Bistro
Do, 2.6. Anmeldung - es konnten tatsächlich nicht mehr alle eine Trainingskarte bekommen! Nijushiho bei JPF; Kanku Sho mit Toribio - hier witziges Bunkai zu dritt mit Ingo; bei den Shodans mitgemacht und zwar Gojoshiho Sho mit JPF - hier habe ich mir notiert, dass wir beim Age Empi im ZK auf einer Linie stehen sollten, was wir glaub ich beide ungewöhnlich fanden.
Abends Essen auf dem Marktplatz. (oder waren wir erst beim Chinesen?)
Fr, 3.6. Nochmal Gojoshiho Sho mit Julian Chees, habe Bunkai mit Jörg Uretschläger gemacht und Du hattest glaub ich unsere beste Freundin Diana Gindele ;-) Sie hatte sich so herrlich aufgeregt über unser "Gequatsche", gut, dass sie noch nicht in Wattenscheid war ;-)
Nachmittags Chinte mit Thomas Schulze, T. spricht nicht in ganzen Sätzen ;-) Bunkai Nagashi Uke (weiß nicht mehr genau, was wir da für eine Übung hatten....); wir sollten darauf achten, die Schulter tief zu lassen
Ich danach noch Bassai Sho bei Julian Chees; war anstrengend, auch konzentrationsmäßig, Ellenbogen runter, Arme direkt in den Bo-Uke, Schluss wie in Crosne
Abends Essen bei Chinesen, danach noch auf dem Marktplatz mit Pom und Vera gesessen
Samstag, 4.6. Gojoshiho Dai bei einem verschmitzen Herrn Ochi ;-) "rechts vor" und ein Großteil der "Ab-Nidan-Gruppe" war schon überfordert ;-) Sanbon-Tsuki mit chudan-chudan-jodan und am Ende der Einheit hieß es dann "Gojoshoho Sho" ;-)
Unsu bei Sensei Naka. Das Trainerhighlight des Lehrgangs! Kata wurde als bekannt vorausgesetzt. Es ging um technische Feinheiten. "Bewegung in drei Ebenen", Beweglichkeit im Rumpf, Powerpack ähnlich dem Ristos, Atmung, Ishiki, bereits "bewusst" angrüßen, betont auf den Fersen absetzen, Übung hierzu: auf den Fersen voreinander knien, angrüßen, einer ist der "Böse", der nicht wartet, bis der andere sich wieder aufgerichtet hat und vorab angreift mit Tsuki links, Uke duckt sich links seitlich weg und kontert direkt Mawashi chudan
Abends Essen beim Portugisen, endlich dort einen Tisch bekommen! Und zwar in der ganz großen Runde: Risto und seine Leute, Jean-Pierre mit Freunden, Serge Mozer....sehr schöner Abend! Dann noch zur Party. Schlatt als DJ lustlos, erst gute Musik zum Tanzen, dann Karaoke-Einlagen, aber auch dies irgendwie ohne Esprit....Getränkenotstand, Stimmung war nicht so gut. Früh heim gegangen.
Sonntag, 5.6.: Meikyo mit JPF und noch in der Shodan-Gruppe Gankaku mit Naka, auch beim Hochkommen in den "Kranich" sollen wir das Gewicht, den Schwerpunkt tief lassen (wie Risto auch bei der Nijushiho erklärt, beim ersten Kiai). Die Gankaku hat viele Kombinationen, bei denen mit dem linken und rechten Arm jeweils verschiedene Techniken ausgeführt werden. Hierzu die Vorübung mit Age-Uke li, gleichzeitig Tsuki re, dann Tsuki li und Soto-Uke re; Gedan-Barai li und Tsuki re - sehr schwierig, vor allem beim Schnellmachen :-)
Alle Senseis hatten einen Fokus - ähnlich Akita beim Jubi-LG - auf einen beweglichen Oberkörper, darauf, dass die Schulter tief bleibt und der Arm etwas aus dem Schultergelenk vorgeschoben wird.
Dienstag, 7. Juni 2011
Sonntag, 22. Mai 2011
Risto und Herbert in Freudenberg
Risto: wie immer anspruchsvoll hinsichtlich der Inhalte, der Koordination, fühlte mich meist sehr persönlich angesprochen
- Start mit Mäusefüsschen
- dann schulterbreit stehen; Bewegung nach rechts, dafür zuerst den linken Fuß unter den Schwerpunkt bewegen und den rechten hochschnellen lassen. Absetzen. Beide Füße wieder fest auf den Boden. Dasselbe nach links.
- anschließend dasselbe, und zusätzlich anschließend vom unter den Schwerpunkt gezogenen Standbein abdrücken und seitlich springen, nur auf dem jeweils anderen Bein landen.
- li vor im hohen ZK stehen, im Stand Kizami Tsuki, Gyaku Tsuki, dann seitlich Suri Ashi, mit dem hinteren Bein beginnen, dann wie Kiri Kaeshi: Wechselsprung auf der Stelle und wieder Kizami Tsuki, Gyaku Tsuki, usw.
Kihon:
- Vor mit ZK und Tsuki: vorderes Bein belasten, hinteres Bein fließend am Standbein vorbeiziehen und dann hinteres Bein strecken. Wenn das hintere Bein gestreckt wird, darf es nicht durchgestreckt sein (siehe auch Akita).
- dasselbe mit allen anderen Techniken "es ist immer dasselbe".
- Wendungen: auch genauso - erst belasten, dann Bein fließend am Standbein vorbeiziehen und hinteres Bein in die richtige Richtung strecken. Hierzu auch Übungen gemacht mit Dreivierteldrehungen
- Armhaltung Tsuki: Latissimus anspannen, Schultern runter, Ellenbogen runter, dadurch ist der Arm nicht durchgestreckt. Schulter geht etwas aus dem Corpus heraus (wie auch kürzlich bei Akita erklärt); mit dem Ellenbogen schlagen. Hikite: Faust nicht so weit nach hinten, denn dann kann man den Ellenbogen nicht runterziehen ("Früher gab es dann immer einen Schlag mit dem Bambusstab. Das darf ich ja jetzt nicht mehr machen.").
- Mae-Geri: Knie bleibt nach dem Tritt oben, mit erhobenem Knie vorgehen, Unterschenkel vorschnappen (in der Kanku Sho gleichzeitig damit ausholen - nicht, wie bei der Heian Yondan den "Anfängern" erklärt wird, gleichzeitig mit dem Tritt); Heian Yondan: der erste Tsuki gehört zum Geri. Rhythmus daher hä-hä hä (und nicht hä hä-hä).
Jitte: erste Ausholbewegung für den Bo vor der Schulter, nicht an der Hüfte
Kata:
Nijushiho (na, toll!)
Ausholbewegung am Anfang: nicht so hoch, auch den Empi nicht.
Yoko-Geri war ok, aber den Tsuki: weiter zur Seite schlagen
Nach dem zweiten Tsuki den rechten Arm weich herumdrehen und anschließend ohne Pause direkt beide Arme zur Hüfte, dann weiter nach vorne. Der Doppeltsuki ist wie bei der Bassai Dai: rechter Ellenbogen an der Hüfte.
Drehung und hierbei den linken Arm auf Jodan-, mindestens Chudanhöhe! Nicht Gedan!
Beim Kiai den linken Arm von unten nach oben schlagen aber der Druck geht insgesamt nach unten
beim anschließenden Mae-Geri Block gibt es zwei Variationen, eine mit ZK und eine mit Sochin Dachi. ..... ???
Seitlich ausholen im KK, dann an Vor, vor, vor denken auch bei dem Gedan Barai, bei dem man ja eigentlich nach hinten gleitet. Der Druck muss dennoch nach vorne gehen.
Dann KB mit Empi und Gedan Barei im Stand
Jetzt kommt die schwierigste Stelle: die Wendung in den KK links vor: geschmeidig sein, schneller werden. Dann wieder vor, vor, vor.
Dann das Ende
Herbert: insgesamt fordernder, was das Miteinander mit dem Partner anging, mehr "Kontakt" und viel Kondition gefordert
Zunächst: Laufen
Dehnen:
im Hürdensitz, dann hinteres Bein zur Seite strecken, dieses dann anheben, 10 mal
witzige Partnerübungen zum Aufwärmen und zwischendurch:
- einer liegt auf dem Rücken auf dem Boden, der andere soll versuchen, mit Tsukis oder Geris zu punkten
- selbe Lage, anderer soll versuchen, den am Boedn liegenden mit der flachen Hand am Kopf zu erwischen
- einer liegt auf dem Rücken am Boden, der andere sitzt auf ihm, der unten liegende soll versuchen, den anderen loszuwerden.
Kihon:
- Vor im ZK mit Oi Tsuki rechts und links, vor mit Gyaku Tsuki rechts und links (ähnlich wie bei Akita) ... wie ging es weiter?
- Fokus auf das Zentrum, Hara, Schwerpunkt tief lassen, Kraft in der Körpermitte
Kata Unsu
Rhythmus für Kata-Team: Nukite und ohne Pause weiter
viel die Tate-Shuto-Uke Position geübt; der erste Tate wird unter dem rechten Arm ausgeholt, die anderen nur vor der Schulter
sehr viele Wiederholungen zum Mawashi Geri am Boden, auch mit Partner. Einer kniet auf dem Boden, der andere steht im ZK davor und kommt vor mit Tsuki Jodan. Uke läßt sich seitlich fallen und tritt Mawashi in den Bauch des Gegners. Hierbei muss die Hüfte angehoben werden, sonst kommt man mit dem Fuß nicht hoch genug. Variation: mit dem tretenden Bein in die Kniekehle des Tori (der Fuß am Boden muss vorne vor das Schienbein des Tori und es fixieren). Tori so zu Fall bringen.
Alternative: Uke dreht sich anders rum und schmeißt Tori - das Bein, welches getreten hatte, mit der Ferse vor den Bauch drückend - nach hinten zu Boden.
In scheinbaren Endlosschleifen die Mae-Geri-Soto-Uke-Kombination geübt.
Gedan-Barai im Kiba-Dachi: Der Arm muss wie eine Peitsche fliegen, die Kraft kommt durch die Hüftdrehung
Zum Sprung sehr zur Enttäuschung von Torsten nicht viel gesagt.
Dan Spezial: Hangetsu. Atmung, starke Techniken. Bei Herbert soll auch die Ausholbewegung der Technik vor der ersten Wendung beatmet weden!? Konnte ich nicht nachvollziehen.
Uchi-Uke-Gyaku-Tsuki im Hangetsu-Dachi
Wendungen nach Mae-Geri-Age-Uke-Kombinationen in den KK fließend ausholen, wie Risto es macht.
Für alle ab zweiten Dan Kata auch Ura
Am Ende der Einheit noch die Schlussequenz der Nijushiho mit Partner geübt: links blockt mit geöffneter Hand auf Kinnhöhe den Jodan-Tsuki, rechts übernimmt mit Handrücken und führt die Faust seitlich vorbei.
Kombination mit Doppelangriff Jodan-Chudan....wie wurde der geblockt? Beides mit beiden Seiten.
Anschließend Hotel mit Tatoo-Versammlung und Sauna, dann Pizzaessen im Lago da Vinci, Jitte mit Risto auf der Terasse: Ausholen Bo an der Schulter, nicht an der Hüfte. Das Wegschieben des Bos mit einer leichten Aufwärtsbewegung. Der Heito im Kiba-Dachi am Anfang der Kata ist laut Risto kein Block, sondern ein Angriff (laut Shihan Ida). Nach dem Biergarten noch ins schöne Dojo Alchen. Gockelspiel, Kickern mit Ingo. Viel Lachen.
Am nächsten Morgen fehlte Risto erst. Herbert übernahm Aufwärmen beider Gruppen. Laufen, Partner suchen, voreinander stellen, Füße hintereinander und versuchen, aus dem Gleichgewicht zu bringen. Abklatschen. Einer liegt am Boden, der andere soll am Kopf treffen. Einer liegt am Boden, der andere setzt sich drauf und soll abgeschüttelt werden. Hierbei Gi von Ingo zerrissen.
Dann kam Risto doch. Kanko Sho.
Erste Technik: linkes Bein belasten, Suri Ashi nach rechts in KK mit Moroto-Uke, rechte Faust drehen, vorderes Bein belasten....Faust drehen, 90 Grad Wendung.
Vor mit Oi-Tsuki, Faust zurückziehen mit Hilfe der Hüfte. Risto:"Die Japaner haben einen Fehler gemacht." und zeigt anhand von Torsten, dass der Oi-Tsuki eigentlich ein Kizami-Tsuki sein muss, dann ist der Weg, den die Faust durch die Hüftrotation zurücklegen kann, größer und die Hand kann besser gelöst werden?!?
Wendung mit Handblock schnell beginnen und lagsamer werden aber nicht zwischendurch stoppen. Geri (auf Innenspannung der Oberschenkel achten, Knie nicht nach außen gehen lassen!); beim Geri die rechte Faust an die Hüfte ziehen, die linke Hand legt sich flach darauf. Standbein für den Geri strecken und mit erhobenem Knie nach vorne, beim Zurückschnappen erst ausholen für den Faustschlag. (Risto ist es übrigens egal, ob man über derselben Schulter ausholt oder über der gegenüberliegenden. Bei der Landung: stabilen Stand! Es ist relativ egal, wie die Füße stehen, Hauptsache, der Druck geht nach vorne und man steht fest und stabil.
Wendung in KK mit Uchi Uke und Gedan Barai, Schultern tief und Schulterblätter zusammen. Uchi Uke nicht zu hoch. Jetzt erst im Stand ausholen und dann Block mit Ranziehen des Fußes. Später den Manji Uke: Auf richtige Armhaltung achten, obere Faust, Kopf und untere Faust eine Linie. Folgender Doppeltsuki mit Körpereinsatz.
Jetzt mit der Hüfte das linke Bein unter den Schwerpunkt ziehen, linker Fuß zeigt nach links, rechter Arm oben, linke Hand flach.nach unten. Beim Schrittwechsel rechten Arm einen großen Bogen beschreiben lassen und am Ende "elegant" etwas vorschieben. Stoß nach vorne als Tsuki mit Partner geübt.
Sprung mit Partner geübt, "Ferkel am Spieß". Kopf greifen, Hände überkreuz, dann beim flachen Sprung den Kopf drehen.
Drehung vom KK in den ZK mit Uchi Uke muss ich üben, Wendung war nicht richtig.
Risto: In der Gruppe ab zweiten Dan sind viele nicht kritikfähig. Pflegefall darf man nicht mehr sagen. Und auch "das sieht erbärmlich aus" nicht. "Ich werde es zukünftig auf Finnisch sagen."
- Start mit Mäusefüsschen
- dann schulterbreit stehen; Bewegung nach rechts, dafür zuerst den linken Fuß unter den Schwerpunkt bewegen und den rechten hochschnellen lassen. Absetzen. Beide Füße wieder fest auf den Boden. Dasselbe nach links.
- anschließend dasselbe, und zusätzlich anschließend vom unter den Schwerpunkt gezogenen Standbein abdrücken und seitlich springen, nur auf dem jeweils anderen Bein landen.
- li vor im hohen ZK stehen, im Stand Kizami Tsuki, Gyaku Tsuki, dann seitlich Suri Ashi, mit dem hinteren Bein beginnen, dann wie Kiri Kaeshi: Wechselsprung auf der Stelle und wieder Kizami Tsuki, Gyaku Tsuki, usw.
Kihon:
- Vor mit ZK und Tsuki: vorderes Bein belasten, hinteres Bein fließend am Standbein vorbeiziehen und dann hinteres Bein strecken. Wenn das hintere Bein gestreckt wird, darf es nicht durchgestreckt sein (siehe auch Akita).
- dasselbe mit allen anderen Techniken "es ist immer dasselbe".
- Wendungen: auch genauso - erst belasten, dann Bein fließend am Standbein vorbeiziehen und hinteres Bein in die richtige Richtung strecken. Hierzu auch Übungen gemacht mit Dreivierteldrehungen
- Armhaltung Tsuki: Latissimus anspannen, Schultern runter, Ellenbogen runter, dadurch ist der Arm nicht durchgestreckt. Schulter geht etwas aus dem Corpus heraus (wie auch kürzlich bei Akita erklärt); mit dem Ellenbogen schlagen. Hikite: Faust nicht so weit nach hinten, denn dann kann man den Ellenbogen nicht runterziehen ("Früher gab es dann immer einen Schlag mit dem Bambusstab. Das darf ich ja jetzt nicht mehr machen.").
- Mae-Geri: Knie bleibt nach dem Tritt oben, mit erhobenem Knie vorgehen, Unterschenkel vorschnappen (in der Kanku Sho gleichzeitig damit ausholen - nicht, wie bei der Heian Yondan den "Anfängern" erklärt wird, gleichzeitig mit dem Tritt); Heian Yondan: der erste Tsuki gehört zum Geri. Rhythmus daher hä-hä hä (und nicht hä hä-hä).
Jitte: erste Ausholbewegung für den Bo vor der Schulter, nicht an der Hüfte
Kata:
Nijushiho (na, toll!)
Ausholbewegung am Anfang: nicht so hoch, auch den Empi nicht.
Yoko-Geri war ok, aber den Tsuki: weiter zur Seite schlagen
Nach dem zweiten Tsuki den rechten Arm weich herumdrehen und anschließend ohne Pause direkt beide Arme zur Hüfte, dann weiter nach vorne. Der Doppeltsuki ist wie bei der Bassai Dai: rechter Ellenbogen an der Hüfte.
Drehung und hierbei den linken Arm auf Jodan-, mindestens Chudanhöhe! Nicht Gedan!
Beim Kiai den linken Arm von unten nach oben schlagen aber der Druck geht insgesamt nach unten
beim anschließenden Mae-Geri Block gibt es zwei Variationen, eine mit ZK und eine mit Sochin Dachi. ..... ???
Seitlich ausholen im KK, dann an Vor, vor, vor denken auch bei dem Gedan Barai, bei dem man ja eigentlich nach hinten gleitet. Der Druck muss dennoch nach vorne gehen.
Dann KB mit Empi und Gedan Barei im Stand
Jetzt kommt die schwierigste Stelle: die Wendung in den KK links vor: geschmeidig sein, schneller werden. Dann wieder vor, vor, vor.
Dann das Ende
Herbert: insgesamt fordernder, was das Miteinander mit dem Partner anging, mehr "Kontakt" und viel Kondition gefordert
Zunächst: Laufen
Dehnen:
im Hürdensitz, dann hinteres Bein zur Seite strecken, dieses dann anheben, 10 mal
witzige Partnerübungen zum Aufwärmen und zwischendurch:
- einer liegt auf dem Rücken auf dem Boden, der andere soll versuchen, mit Tsukis oder Geris zu punkten
- selbe Lage, anderer soll versuchen, den am Boedn liegenden mit der flachen Hand am Kopf zu erwischen
- einer liegt auf dem Rücken am Boden, der andere sitzt auf ihm, der unten liegende soll versuchen, den anderen loszuwerden.
Kihon:
- Vor im ZK mit Oi Tsuki rechts und links, vor mit Gyaku Tsuki rechts und links (ähnlich wie bei Akita) ... wie ging es weiter?
- Fokus auf das Zentrum, Hara, Schwerpunkt tief lassen, Kraft in der Körpermitte
Kata Unsu
Rhythmus für Kata-Team: Nukite und ohne Pause weiter
viel die Tate-Shuto-Uke Position geübt; der erste Tate wird unter dem rechten Arm ausgeholt, die anderen nur vor der Schulter
sehr viele Wiederholungen zum Mawashi Geri am Boden, auch mit Partner. Einer kniet auf dem Boden, der andere steht im ZK davor und kommt vor mit Tsuki Jodan. Uke läßt sich seitlich fallen und tritt Mawashi in den Bauch des Gegners. Hierbei muss die Hüfte angehoben werden, sonst kommt man mit dem Fuß nicht hoch genug. Variation: mit dem tretenden Bein in die Kniekehle des Tori (der Fuß am Boden muss vorne vor das Schienbein des Tori und es fixieren). Tori so zu Fall bringen.
Alternative: Uke dreht sich anders rum und schmeißt Tori - das Bein, welches getreten hatte, mit der Ferse vor den Bauch drückend - nach hinten zu Boden.
In scheinbaren Endlosschleifen die Mae-Geri-Soto-Uke-Kombination geübt.
Gedan-Barai im Kiba-Dachi: Der Arm muss wie eine Peitsche fliegen, die Kraft kommt durch die Hüftdrehung
Zum Sprung sehr zur Enttäuschung von Torsten nicht viel gesagt.
Dan Spezial: Hangetsu. Atmung, starke Techniken. Bei Herbert soll auch die Ausholbewegung der Technik vor der ersten Wendung beatmet weden!? Konnte ich nicht nachvollziehen.
Uchi-Uke-Gyaku-Tsuki im Hangetsu-Dachi
Wendungen nach Mae-Geri-Age-Uke-Kombinationen in den KK fließend ausholen, wie Risto es macht.
Für alle ab zweiten Dan Kata auch Ura
Am Ende der Einheit noch die Schlussequenz der Nijushiho mit Partner geübt: links blockt mit geöffneter Hand auf Kinnhöhe den Jodan-Tsuki, rechts übernimmt mit Handrücken und führt die Faust seitlich vorbei.
Kombination mit Doppelangriff Jodan-Chudan....wie wurde der geblockt? Beides mit beiden Seiten.
Anschließend Hotel mit Tatoo-Versammlung und Sauna, dann Pizzaessen im Lago da Vinci, Jitte mit Risto auf der Terasse: Ausholen Bo an der Schulter, nicht an der Hüfte. Das Wegschieben des Bos mit einer leichten Aufwärtsbewegung. Der Heito im Kiba-Dachi am Anfang der Kata ist laut Risto kein Block, sondern ein Angriff (laut Shihan Ida). Nach dem Biergarten noch ins schöne Dojo Alchen. Gockelspiel, Kickern mit Ingo. Viel Lachen.
Am nächsten Morgen fehlte Risto erst. Herbert übernahm Aufwärmen beider Gruppen. Laufen, Partner suchen, voreinander stellen, Füße hintereinander und versuchen, aus dem Gleichgewicht zu bringen. Abklatschen. Einer liegt am Boden, der andere soll am Kopf treffen. Einer liegt am Boden, der andere setzt sich drauf und soll abgeschüttelt werden. Hierbei Gi von Ingo zerrissen.
Dann kam Risto doch. Kanko Sho.
Erste Technik: linkes Bein belasten, Suri Ashi nach rechts in KK mit Moroto-Uke, rechte Faust drehen, vorderes Bein belasten....Faust drehen, 90 Grad Wendung.
Vor mit Oi-Tsuki, Faust zurückziehen mit Hilfe der Hüfte. Risto:"Die Japaner haben einen Fehler gemacht." und zeigt anhand von Torsten, dass der Oi-Tsuki eigentlich ein Kizami-Tsuki sein muss, dann ist der Weg, den die Faust durch die Hüftrotation zurücklegen kann, größer und die Hand kann besser gelöst werden?!?
Wendung mit Handblock schnell beginnen und lagsamer werden aber nicht zwischendurch stoppen. Geri (auf Innenspannung der Oberschenkel achten, Knie nicht nach außen gehen lassen!); beim Geri die rechte Faust an die Hüfte ziehen, die linke Hand legt sich flach darauf. Standbein für den Geri strecken und mit erhobenem Knie nach vorne, beim Zurückschnappen erst ausholen für den Faustschlag. (Risto ist es übrigens egal, ob man über derselben Schulter ausholt oder über der gegenüberliegenden. Bei der Landung: stabilen Stand! Es ist relativ egal, wie die Füße stehen, Hauptsache, der Druck geht nach vorne und man steht fest und stabil.
Wendung in KK mit Uchi Uke und Gedan Barai, Schultern tief und Schulterblätter zusammen. Uchi Uke nicht zu hoch. Jetzt erst im Stand ausholen und dann Block mit Ranziehen des Fußes. Später den Manji Uke: Auf richtige Armhaltung achten, obere Faust, Kopf und untere Faust eine Linie. Folgender Doppeltsuki mit Körpereinsatz.
Jetzt mit der Hüfte das linke Bein unter den Schwerpunkt ziehen, linker Fuß zeigt nach links, rechter Arm oben, linke Hand flach.nach unten. Beim Schrittwechsel rechten Arm einen großen Bogen beschreiben lassen und am Ende "elegant" etwas vorschieben. Stoß nach vorne als Tsuki mit Partner geübt.
Sprung mit Partner geübt, "Ferkel am Spieß". Kopf greifen, Hände überkreuz, dann beim flachen Sprung den Kopf drehen.
Drehung vom KK in den ZK mit Uchi Uke muss ich üben, Wendung war nicht richtig.
Risto: In der Gruppe ab zweiten Dan sind viele nicht kritikfähig. Pflegefall darf man nicht mehr sagen. Und auch "das sieht erbärmlich aus" nicht. "Ich werde es zukünftig auf Finnisch sagen."
Donnerstag, 31. März 2011
Ein kleiner Beitrag zur Ehrenrettung der Karate-"Hobbygruppe" beim SKDM
Training gestern um 20.30 Uhr. Wie oft habe ich schon angeregt, die Einheit mit dem unmotivierenden Namen "Hobbygruppe" umzubenennen! Das hört sich doch total nach Thekenfußball an und nach Karate-Schonkost! Dementsprechend schlecht ist die Einheit auch meist besucht. Völlig zu Unrecht, wie ich finde, denn Trainer Matthes Elzinga gibt ein super Training! Zugegeben - die späte Anfangszeit schreckt ab und auch bei mir sind die Systeme schon beinahe heruntergefahren, ein gemütlcher Abend auf der Couch wäre eine echte Alternative. Dennoch raffe ich mich gerne auf, um an der Einheit teilzunehmen, denn im Regelfall ist das Training sehr fordernd und vor allem auch abwechslungsreich.
Gestern waren wir zu viert: eine Gelbgurtfrau, Bettina (3. Kyu), Katamann Torsten und ich. Mehr aus Spaß forderte ich Matthes auf, mit uns eine Vorbereitung für das Turnier in Billerbeck am kommenden Sonntag zu machen. Naja, Torsten und ich waren die einzigen im Training gestern, die sich überhaupt für Billerbeck angemeldet hatten - Torsten für die Disziplin Kata und ich für Kata und Kumite - wobei in meinen Gruppen "weiblich Ü35" wohl mangels Masse keine Wettkämpfe stattfinden werden :-( Dennoch stand das gestrige Training voll im Fokus des Kumite! Wir starteten mit Randoi in verschiedenen Versionen. Bei der Gelbgurtfrau hieß es natürlich immer besonders Rücksicht zu nehmen. Bettina kann einen als Braungurt hingegen schon ordentlich anfunkeln ;-)
Naja und besonderen Pfeffer hatten natürlich immer die Partnerübungen, bei denen Torsten und ich uns gegenüberstanden. Matthes schien unsere Kämpfe immer mit besonderer Spannung zu verfolgen und auch uns machte es augenscheinlich viel Spaß :-)
Eigentlich trägt Torsten ja den Spitznamen Katamann und ist wohl auch nicht mal so unglücklich darüber. Aber auch in dem von mir so geliebten Kumite zeigt er mir oft genug, wo's langgeht ;-) Oft genug musste ich gestern ordentlich einstecken, kam beim Austeilen nicht so recht zum Zuge oder schlug vor seine Deckung. Am Ende der Einheit hatten wir eine halbfreie Aufgabe zu lösen: Angriff Kizami-/Gyakutsuki aus der Bewegung und aus größerer Distanz mit Blocks und Konter - und viel zu oft ließ ich mich von Torstens Finten ins Boxhorn jagen. Trotzdem - oder grade drum: Es hat mir total viel Spaß gemacht. Und wie herrlich grün und blau heute die Haut schimmert ;-)
Hey, was für eine schöne Überraschung: eine ganze Hobbygruppeneinheit nur Kumite! Das hatte sich doch wirklich gelohnt. Zum Ausgleich gibts heute Abend wieder Kata - wobei man sich bei Trainer "Seibel" nie so ganz sicher sein kann, ob nicht vielleicht auch ein kleines Gemetzel daraus wird ;-)
Tja, soviel zum Thema "Hobbygruppe", die gestern absolut kumitelastig war, herausfordernder und anstrengender als so manche "normale" Trainingseinheit.
Gestern waren wir zu viert: eine Gelbgurtfrau, Bettina (3. Kyu), Katamann Torsten und ich. Mehr aus Spaß forderte ich Matthes auf, mit uns eine Vorbereitung für das Turnier in Billerbeck am kommenden Sonntag zu machen. Naja, Torsten und ich waren die einzigen im Training gestern, die sich überhaupt für Billerbeck angemeldet hatten - Torsten für die Disziplin Kata und ich für Kata und Kumite - wobei in meinen Gruppen "weiblich Ü35" wohl mangels Masse keine Wettkämpfe stattfinden werden :-( Dennoch stand das gestrige Training voll im Fokus des Kumite! Wir starteten mit Randoi in verschiedenen Versionen. Bei der Gelbgurtfrau hieß es natürlich immer besonders Rücksicht zu nehmen. Bettina kann einen als Braungurt hingegen schon ordentlich anfunkeln ;-)
Naja und besonderen Pfeffer hatten natürlich immer die Partnerübungen, bei denen Torsten und ich uns gegenüberstanden. Matthes schien unsere Kämpfe immer mit besonderer Spannung zu verfolgen und auch uns machte es augenscheinlich viel Spaß :-)
Eigentlich trägt Torsten ja den Spitznamen Katamann und ist wohl auch nicht mal so unglücklich darüber. Aber auch in dem von mir so geliebten Kumite zeigt er mir oft genug, wo's langgeht ;-) Oft genug musste ich gestern ordentlich einstecken, kam beim Austeilen nicht so recht zum Zuge oder schlug vor seine Deckung. Am Ende der Einheit hatten wir eine halbfreie Aufgabe zu lösen: Angriff Kizami-/Gyakutsuki aus der Bewegung und aus größerer Distanz mit Blocks und Konter - und viel zu oft ließ ich mich von Torstens Finten ins Boxhorn jagen. Trotzdem - oder grade drum: Es hat mir total viel Spaß gemacht. Und wie herrlich grün und blau heute die Haut schimmert ;-)
Hey, was für eine schöne Überraschung: eine ganze Hobbygruppeneinheit nur Kumite! Das hatte sich doch wirklich gelohnt. Zum Ausgleich gibts heute Abend wieder Kata - wobei man sich bei Trainer "Seibel" nie so ganz sicher sein kann, ob nicht vielleicht auch ein kleines Gemetzel daraus wird ;-)
Tja, soviel zum Thema "Hobbygruppe", die gestern absolut kumitelastig war, herausfordernder und anstrengender als so manche "normale" Trainingseinheit.
Mittwoch, 30. März 2011
Crosne - Techniques
Okuri-Kumite
1. Vorübung Kihon: Kizami-Tsuki/Gyaku-Tsuki, einen Schritt zurück mit Age-Uke/Gyaku-Tsuki, wieder vor mit Mae-Geri.
Kumite:
A: Kizami/Gyakutsuki
B: zurückgleiten mit Suri-Ashi, beide Angriffe mit dem vorderen Arm blocken, Konter Gyaku-Tsuki
B: Angriff Tsuki Jodan
A: Schritt zurück mit Age-Uke/Gyaku-Tsuki
A: Mae-Geri
B: seitlich rausgehen mit Suri-Ashi in Kiba DAchi, Block Gedan-Barai, Konter Gyaku-Tsuki im Kiba Dachi
2. Kihon-Vorübung:
Oi-Tsuki Jodan im ZK, Schritt zurück im ZK mit Gyaku-Nagashi-Uke Jodan, im Stand Nagashi Uke Jodan (also mit dem anderen Arm), mit dem zweiten Arm dann Gedan-Barai und Mae-Geri.
A: Tsuki Jodan im ZK
B: rückwärts mit KK / Shuto-Uke, Konter Nukite im ZK
B: Angriff mit Mawashi-Geri Jodan, beim Absetzen des Fußes gleich Uraken und Gyaku-Tsuki
A: Schritt zurück in ZK und Block mit Gyaku-Nagashi-Uke Jodan (Mawashi-Geri), Nagashi-Uke-Jodan (Uraken) und Gedan Barai (Gyaku-Tsuki)
A: Mae-Geri
B: seitlich um das vordere Bein herumdrehen aus dem Angriff heraus in Kiba-Dachi mit Gedan-Barai, Konter Gyaku-Tsuki
3. Kihon-Vorübung:
Angriff Mae-Geri, absetzen im ZK. Angriff Ura Mawashi Jodan, Absetzen in ZK. Dann einen Schritt zurück in ZK mit Gyaku Gedan-Barai. Vorderes (linkes) Bein ranziehen, rechtsrum drehen, dabei Block Gedan Barai (in dem Moment, in dem die Füße parallel stehen), weiterdrehen (einmal ganz herum) und Absetzen im ZK (rechts vorne) mit Uraken Jodan. Wieder vorderes (rechtes) Bein ranziehen, links rum drehen, Block Jodan Uchi Uke, weiterdrehen, absetzen im KB mit Empi.
A: Mae-Geri
B: Block durch ranziehen des vorderen (linken) Beines, Drehung rechtsrum, Block Gedan Barai, wenn Füße nebenainander, weiterdrehen und absetzen rechts vor im ZK mit Konter Uraken Jodan.
A: Blockt Uraken-Jodan mit Nagashi-Uke Jodan (?)
A: neuer Angriff Ura-Mawashi Jodan
B: Block durch heranziehen des vorderen (rechten) Beins und Drehung links rum mit Jodan Uchi-Uke, weiterdrehen und Absetzen in KB mit Empi
B. Ausrichten für Ushiro Geri und Runde damit beenden.
Als nächstes eine Art Standübung, bei der es darauf ankam, das Standbein möglichst unbeweglich (also am Platz bleibend und das Knie möglichst im selben Winkel lassend) zu belassen. Es ging los links vor im ZK mit Oi Tsuki. Als nächstes rechts raus in KK mit Shuto-Uke (hier also das linke, das Standbein möglichst gleich gebeugt am Platz belassen). Als nächstes wieder den rechten Fuß versetzen und mit dem Gesicht nach vorne in Kiba-Dachi mit Tsuki linker Arm. Rechts vor mit Zanshin-Dachi und Uchi-Uke und schließlich rechten Fuß ranziehen zum Neko-Ashi-Dachi und rechts Kizami-Tsuki (den Uchi-Uke-Arm strecken). Dann das ganze rechts vor und schließlich zu zweit, wobei der Partner das Standbein kontrollieren sollte. Junge, waren wir anschließend warm!
1. Vorübung Kihon: Kizami-Tsuki/Gyaku-Tsuki, einen Schritt zurück mit Age-Uke/Gyaku-Tsuki, wieder vor mit Mae-Geri.
Kumite:
A: Kizami/Gyakutsuki
B: zurückgleiten mit Suri-Ashi, beide Angriffe mit dem vorderen Arm blocken, Konter Gyaku-Tsuki
B: Angriff Tsuki Jodan
A: Schritt zurück mit Age-Uke/Gyaku-Tsuki
A: Mae-Geri
B: seitlich rausgehen mit Suri-Ashi in Kiba DAchi, Block Gedan-Barai, Konter Gyaku-Tsuki im Kiba Dachi
2. Kihon-Vorübung:
Oi-Tsuki Jodan im ZK, Schritt zurück im ZK mit Gyaku-Nagashi-Uke Jodan, im Stand Nagashi Uke Jodan (also mit dem anderen Arm), mit dem zweiten Arm dann Gedan-Barai und Mae-Geri.
A: Tsuki Jodan im ZK
B: rückwärts mit KK / Shuto-Uke, Konter Nukite im ZK
B: Angriff mit Mawashi-Geri Jodan, beim Absetzen des Fußes gleich Uraken und Gyaku-Tsuki
A: Schritt zurück in ZK und Block mit Gyaku-Nagashi-Uke Jodan (Mawashi-Geri), Nagashi-Uke-Jodan (Uraken) und Gedan Barai (Gyaku-Tsuki)
A: Mae-Geri
B: seitlich um das vordere Bein herumdrehen aus dem Angriff heraus in Kiba-Dachi mit Gedan-Barai, Konter Gyaku-Tsuki
3. Kihon-Vorübung:
Angriff Mae-Geri, absetzen im ZK. Angriff Ura Mawashi Jodan, Absetzen in ZK. Dann einen Schritt zurück in ZK mit Gyaku Gedan-Barai. Vorderes (linkes) Bein ranziehen, rechtsrum drehen, dabei Block Gedan Barai (in dem Moment, in dem die Füße parallel stehen), weiterdrehen (einmal ganz herum) und Absetzen im ZK (rechts vorne) mit Uraken Jodan. Wieder vorderes (rechtes) Bein ranziehen, links rum drehen, Block Jodan Uchi Uke, weiterdrehen, absetzen im KB mit Empi.
A: Mae-Geri
B: Block durch ranziehen des vorderen (linken) Beines, Drehung rechtsrum, Block Gedan Barai, wenn Füße nebenainander, weiterdrehen und absetzen rechts vor im ZK mit Konter Uraken Jodan.
A: Blockt Uraken-Jodan mit Nagashi-Uke Jodan (?)
A: neuer Angriff Ura-Mawashi Jodan
B: Block durch heranziehen des vorderen (rechten) Beins und Drehung links rum mit Jodan Uchi-Uke, weiterdrehen und Absetzen in KB mit Empi
B. Ausrichten für Ushiro Geri und Runde damit beenden.
Als nächstes eine Art Standübung, bei der es darauf ankam, das Standbein möglichst unbeweglich (also am Platz bleibend und das Knie möglichst im selben Winkel lassend) zu belassen. Es ging los links vor im ZK mit Oi Tsuki. Als nächstes rechts raus in KK mit Shuto-Uke (hier also das linke, das Standbein möglichst gleich gebeugt am Platz belassen). Als nächstes wieder den rechten Fuß versetzen und mit dem Gesicht nach vorne in Kiba-Dachi mit Tsuki linker Arm. Rechts vor mit Zanshin-Dachi und Uchi-Uke und schließlich rechten Fuß ranziehen zum Neko-Ashi-Dachi und rechts Kizami-Tsuki (den Uchi-Uke-Arm strecken). Dann das ganze rechts vor und schließlich zu zweit, wobei der Partner das Standbein kontrollieren sollte. Junge, waren wir anschließend warm!
Anschließend gab es wieder Kumite. Jean-Michel wollte uns in dieser Einheit vermitteln, dass es drei unterschiedliche Zeitpunkte gibt, an denen man mit dem Konter ansetzen kann: danach, währenddessen (Deai) und davor. Zunächst Angriff Kizami, Block rückwärts mit Suri-Ashi, Jodan Nagashi-Uke, DANACH Konter Gyaku-Tsuki. Als zweites: Ein Partner "zuckt" mit der Hüfte vor und der andere schlägt deai Gyaku-Tsuki. Schließlich: Zucken mit dem Kopf/Kinn und noch vor einer weiteren Bewegung Angriff mit Kizami-Tsuki.
Mae-Geri. Auf das Zurückschnappen des tretenden Beines sollten wir achten.
Einige Bahnen Kizami-Mae-Geri und Mae-Geri (beide vorne absetzen).
Dasselbe dann mit Mawashi-Geri.
"Üramawashi"-Kombination: Kizami-Uramawashi-Ushiro-Uramawashi
A: Angriff Mae-Geri
B: Block durch Rückwärtsgleiten mit Suri-Ashi und Nagashi-Uke, Konter Gyaku-tsuki
B: Mawashi Jodan
A: Block seitlich raus mit Tai Sabaki und Uchi Uke Jodan, Konter Heito Uchi
A: Angriff mit Ura Mawashi Geri
B: Block Soto-Uke Jodan, Konter Gyaku-Tsuki (?)
B: weiterer Angriff Yoko-Geri-Kekomi
A: Ausweichen zur "falschen" Seite mit Tai Sabaki und Gedan Barai, Konter Gyaku Tsuki
Auf meine Bemerkung, dass wir hier zur "falschen", weil gefährlicheren Seite ausweichen sollten, meinte Sandrine:"Jean-Pierre möchte offenbar, dass wir uns bemühen, besonders schnell zu sein." Und das kann gut sein.
A: Angriff Tsuki Jodan
B: rechts vorwärts am Partner vorbei mit Jodan Nagashi Uke, umdrehen (dabei nah am Partner bleiben!), den rechten Arm von A fassen und mit der Ferse unter dem Arm her Ura-Mawashi vor die Brust des Partners kicken
A: dreht sich auch um und greift seinerseits an mit Mawashi Jodan
B: Deai-Konter Kizami Tsuki Jodan, danach unmittelbar rechts am Partner vorbeigehen, Konter Shuto-Uchi
A: dreht sich auch
B: neuer Angriff mit Tsuki Jodan
A: Deai-Konter Ushiro-Geri
B: rechts vorwärts am Partner vorbei mit Jodan Nagashi Uke, umdrehen (dabei nah am Partner bleiben!), den rechten Arm von A fassen und mit der Ferse unter dem Arm her Ura-Mawashi vor die Brust des Partners kicken
A: dreht sich auch um und greift seinerseits an mit Mawashi Jodan
B: Deai-Konter Kizami Tsuki Jodan, danach unmittelbar rechts am Partner vorbeigehen, Konter Shuto-Uchi
A: dreht sich auch
B: neuer Angriff mit Tsuki Jodan
A: Deai-Konter Ushiro-Geri
Paris, mon amour! - Karate und die Seinemetropole
Lehrgang in Crosne bei Paris mit den Senseis Jean-Pierre Fischer und Jean-Michel Blanchard
Vor ein paar Wochen fand ich in meinem facebook-Briefkasten eine Einladung von Sensei Jean-Pierre Fischer, dem ehemaligen französischen Nationalcoach und Kata-Europameister. Ich hatte ihn bereits einmal auf einem Gasshuku als Trainingspartner und als Trainer beim Kata-Spezial im vergangenen Jahr vor mir und fand ihn sehr charismatisch. Vor allem das Training beim Kata-Spezial hatte mich sehr beeindruckt und außerdem sollte das Training in Crosne stattfinden, einem Vorort von Paris. Es dauerte gar nicht lange, bis ich meinen treuen Trainingspartner Torsten dafür begeistern konnte, dorthin zu fahren. Wer, außer uns, ist schon verrückt genug für einen Lehrgangsbesuch so weit weg und mit fremden Leuten?
Nach insgesamt knapp 12 Stunden Fahrt mit einem längeren Stopp in Köln näherten wir uns gegen Abend der Hauptstadt Frankreichs. Da Torsten ziemlich erkältet war, beschlossen wir kurzer Hand, dass wir erst ab Samstagmorgen am Training teilnehmen würden. Wir fuhren statt dessen aber auch nicht zu unserem Hotel am Flughafen Orly, sondern mitten ins Herz der Großstadt - zum Louvre! Die vielen Eindrücke der Stadt und des Museums kann ich jetzt unmöglich hier alle in Kürze zusammen fassen. Aber nicht nur gedanklich folgte ein "Wow" dem anderen und "he, wie schön" war dann die wohl am zweithäufigsten gebrauchte Beschreibung :-) Als wir kurz vor Mitternacht am Hotel ankamen, hatten wir noch nicht zu Abend gegessen und freuten uns über eine weitere Überraschung: Unmittelbar nebenan befand sich ein spitzenmäßiges portugiesisches Restaurant, in dem wir es uns bei Fisch und einer Flasche Sancerre gut gehen ließen.
Samstag gings dann nach dem Frühstück auf nach Crosne, das sich nicht, wie Torsten zu ermitteln haben glaubte, in ca. 6 km Entfernung befand. Vielmehr hatten wir 16 km durch regen Verkehr zu fahren und kamen erst kurz nach dem offiziellen Trainingsbeginn an der Sporthalle an. Ich hasse es, zu spät zu kommen! Und dann auch noch als Gast in einer fremden Stadt, zu fremden Leute! Aber - wir waren ja nicht in Deutschland, nicht in Japan oder einem anderen Land, in dem großen Wert auf Pünktlichkeit gelegt wird - und durften uns darüber freuen, dass das Training noch nicht begonnen hatte.
Vor ein paar Wochen fand ich in meinem facebook-Briefkasten eine Einladung von Sensei Jean-Pierre Fischer, dem ehemaligen französischen Nationalcoach und Kata-Europameister. Ich hatte ihn bereits einmal auf einem Gasshuku als Trainingspartner und als Trainer beim Kata-Spezial im vergangenen Jahr vor mir und fand ihn sehr charismatisch. Vor allem das Training beim Kata-Spezial hatte mich sehr beeindruckt und außerdem sollte das Training in Crosne stattfinden, einem Vorort von Paris. Es dauerte gar nicht lange, bis ich meinen treuen Trainingspartner Torsten dafür begeistern konnte, dorthin zu fahren. Wer, außer uns, ist schon verrückt genug für einen Lehrgangsbesuch so weit weg und mit fremden Leuten?
Nach insgesamt knapp 12 Stunden Fahrt mit einem längeren Stopp in Köln näherten wir uns gegen Abend der Hauptstadt Frankreichs. Da Torsten ziemlich erkältet war, beschlossen wir kurzer Hand, dass wir erst ab Samstagmorgen am Training teilnehmen würden. Wir fuhren statt dessen aber auch nicht zu unserem Hotel am Flughafen Orly, sondern mitten ins Herz der Großstadt - zum Louvre! Die vielen Eindrücke der Stadt und des Museums kann ich jetzt unmöglich hier alle in Kürze zusammen fassen. Aber nicht nur gedanklich folgte ein "Wow" dem anderen und "he, wie schön" war dann die wohl am zweithäufigsten gebrauchte Beschreibung :-) Als wir kurz vor Mitternacht am Hotel ankamen, hatten wir noch nicht zu Abend gegessen und freuten uns über eine weitere Überraschung: Unmittelbar nebenan befand sich ein spitzenmäßiges portugiesisches Restaurant, in dem wir es uns bei Fisch und einer Flasche Sancerre gut gehen ließen.
Samstag gings dann nach dem Frühstück auf nach Crosne, das sich nicht, wie Torsten zu ermitteln haben glaubte, in ca. 6 km Entfernung befand. Vielmehr hatten wir 16 km durch regen Verkehr zu fahren und kamen erst kurz nach dem offiziellen Trainingsbeginn an der Sporthalle an. Ich hasse es, zu spät zu kommen! Und dann auch noch als Gast in einer fremden Stadt, zu fremden Leute! Aber - wir waren ja nicht in Deutschland, nicht in Japan oder einem anderen Land, in dem großen Wert auf Pünktlichkeit gelegt wird - und durften uns darüber freuen, dass das Training noch nicht begonnen hatte.
Trainiert wurde jeweils in zwei Gruppen: weiß bis grün und violett bis Dan, insgesamt waren wir etwa 50 Karateka. Wir wurden jeweils abwechselnd von Jean-Pierre und Jean-Michel unterrichtet. Inzwischen habe ich herausgefunden, dass die beiden lange Jahre international auf Turnieren für Frankreich gestaret sind. Da es damals noch keine Nationalmannschaft gab, haben sie sich immer gegenseitig korrigiert. Thematisch wechselten sich beide jeweils mit Kata und Kumite ab, so dass wir von beiden Trainern auf beiden Gebieten viel lernen konnten. Ehrlich gesagt war ich vor dem Training ganz schön aufgeregt, präsentierten wir doch zu zweit nicht nur unser Dojo, sondern waren - als einzige Deutsche - zudem auch noch die Shotokan-Fraktion Deutschlands! :-)
Nach dem Aufwärmen durch einen Karateka aus der Gruppe übernahm zunächst Jean-Pierre das Training der Braun- und Schwarzgurte. Schwerpunkt der ersten Einheit waren Kihon und Kihon-Kumite. Ich stand zunächst einem männlichen Trainingspartner gegenüber, wurde von Jean-Pierre aber Sandrine, einer Danträgerin, zugeteilt. Alle Kumiteübungen wurden vorab ohne Partner als Kihon geübt. Es gab drei verschiedene Durchgänge Okuri-Kumite, also: Angriff-Block/Konter, neuer (anderer)Angriff durch den Konternden-Block-Konter, neuer (wieder anderer)Angriff usw. Die technischen Anforderungen steigerten sich von Durchgang zu Durchgang und Jean-Pierre forderte uns zu zunehmender Dynamik und Geschwindigkeit auf.
Nach einer knappen Stunde gab es "deux minutes" Pause und die Trainer tauschten die Gruppen, so dass wir es mit Jean-Michel zu tun bekamen. Jean-Michel ist Leiter des Dojos in Crosne und war lange Jahre lang zusammen mit Jean-Pierre Mitglied der französischen Nationalmannschaft. Mit ihm übten wir jetzt die Kanku Sho und zwar mit zahlreichen Bunkai-Sequenzen. Wir stellten uns hierfür in zwei Reihen auf und anders, als wir es kennen, übten nicht immer beide Partner beide Positionen der Bunkai-Übung. Jean-Michel achtete vielmehr darauf, dass das Embusen beibehalten wurde. Jeder übte also immer nur in eine Richtung und verschiedene Techniken. Das war einerseits vielleicht etwas schade, da man nicht in den Genuss aller Bunkai-Übungen kam, andererseits aber auch ein ganz interessanter Ansatz.
Die zweite Einheit startete um 16 Uhr mit Jean-Michel. Wir begannen nach der Gymnastik mit zwei Vorübungen, quasi als fortgesetztes Warm-Up. Zunächst stehen im Kiba-Dachi, Tsuki links und rechts; dann auf der Stelle links 45 Grad in ZK raus drehen mit Gyaku-Tsuki, rechts raus (also 90 Grad im Verhältnis zum vorangegangenen Gyts.) und wieder KB nach vorne mit Rentsuki (schneller hintereinander als zu Beginn der Folge).
Als nächstes eine Art Standübung, bei der es darauf ankam, trotz wechselnder Stände (Zenkutsu-Dachi, Kokotsu-Dachi, Kiba-Dachi, Zanshin-Dachi und Neko-Ashi-Dachi) das Standbein möglichst unbeweglich (also am Platz bleibend und das Knie möglichst im selben Winkel lassend) zu belassen. Dann das ganze erst links, dann rechts vor und schließlich zu zweit, wobei der Partner das Standbein kontrollieren sollte. Junge, waren wir anschließend warm!
Anschließend gab es wieder Kumite. Jean-Michel wollte uns in dieser Einheit vermitteln, dass es drei unterschiedliche Zeitpunkte gibt, an denen man mit dem Konter ansetzen kann: danach, währenddessen (Deai) und davor. Zunächst Angriff Kizami, Block rückwärts mit Suri-Ashi, Jodan Nagashi-Uke, DANACH Konter Gyaku-Tsuki. Als zweites: Ein Partner "zuckt" mit der Hüfte vor wie bei einem Angriff und der andere schlägt deai Gyaku-Tsuki. Schließlich: Zucken mit dem Kopf/Kinn und noch vor einer weiteren Bewegung Angriff mit Kizami-Tsuki.
Nach der Zweiminuten-Zäsur und dem Trainerwechsel kamen wir in den unendlichen Genuss, Kata bei Jean-Pierre zu trainieren. Der Mann bewegt sich wie ein Panther und allein dafür, ihm beim Vormachen der Katas zuzusehen, hatte sich schon die Fahrt gelohnt! Es gab die Bassai Dai und Sho. Er zeigte uns zahlreiche Details zur Bassai Dai, von denen sich bei vielen ein Achja! oder Achso! einstellte.
Dann die Bassai Sho, die mir ehrlich gesagt (noch?) nicht so liegt. Das merkte ich allein schon daran, dass Jean-Pierre mich doch hierbei wesentlich mehr im Focus hatte, als bei ihrer großen Schwester. Am beeindruckendsten und ein absoluter Augenschmaus war es für mich, als Jean-Pierre die Passage mit den Ashi-Barais in Zeitlupe vormachte. Was für eine Körperbeherrschung!
Nach dem Training fix duschen und aufbrezeln, schließlich hatte Torsten für uns einen Tisch im Le Fumoir reserviert, einem edlen Restaurant direkt am Louvre! He, was sahen wir gut aus an diesem Abend :-) Das Essen war dann ein weiterer - wenn nicht DER Höhepunkt dieses Paris-Trips! Die anschließende Tour mit Torstens Mini führte uns vorbei an zahlreichen Sehenswürdigkeiten und fand ihren Höhepunkt am Eiffelturm. Hier stellten wir das Auto ab und gingen auf das beleuchtete Wahrzeichen von Paris zu. Plötzlich begann der eiserne Riese scheinbar Funken zu sprühen! Einem Feuerwerk gleich glitzerte und blinkte er - er war über und über mit kleinen Birnchen versehen, die ihn in ein zauberhaftes Licht hüllten und diesen unvergesslichen Moment wohl für immer in meine Erinnerung gebrannt haben! Ich war total ergriffen! "Hey, das hast Du aber toll arrangiert, Torsten!", war meine spontane Reaktion.
Auf der anderen Seite des Turms waren gerade einige Läufer mit Startnummern angekommen. Ich fand hinterher heraus, dass an dem Abend direkt am Eiffelturm wohl ein 80-km-Lauf endete. Hier kamen also die erschöpften Läufer an - und liefen zum Abschluss der Tour noch mal eben die Treppen des Turms hinauf! Wahnsinn! Gegen 1.30 Uhr waren wir zurück in unseren Zimmern. Das war auch gut so, denn die Nacht war ja durch die Zeitumstellung eine Stunde kürzer als normal.
Das Aufstehen um halb 8 fiel mir dann auch entsprechend schwer! Schnell noch die Sachen packen, frühstücken und ab zur Trainingshalle. Dort begrüßten uns schon einige unserer neuen Karatefreunde und die erste Hälfte der Einheit begann mit Jean-Pierre. "Quel Kata nous faisons?", fragte ich. "Pas de Kata! Kumite!" Aber vor das Kumite hat nicht nur Gott in Frankreich ein zünftiges Warm-Up gelegt, sondern auch Jean-Pierre. Wir starteten mit Kihonbahnen und hier mit verschiedenen Geri-Kombinationen – vom Mae- über Mawashigeri bis hin zu Ura- und Ura-Mawashi-Geri (auf Französisch wird daraus ein herrlicher Üramawash :-) Bei der letzten dieser Übungen hatte wohl nicht nur ich ein gequältes Grinsen im Gesicht :-/
Das Aufstehen um halb 8 fiel mir dann auch entsprechend schwer! Schnell noch die Sachen packen, frühstücken und ab zur Trainingshalle. Dort begrüßten uns schon einige unserer neuen Karatefreunde und die erste Hälfte der Einheit begann mit Jean-Pierre. "Quel Kata nous faisons?", fragte ich. "Pas de Kata! Kumite!" Aber vor das Kumite hat nicht nur Gott in Frankreich ein zünftiges Warm-Up gelegt, sondern auch Jean-Pierre. Wir starteten mit Kihonbahnen und hier mit verschiedenen Geri-Kombinationen – vom Mae- über Mawashigeri bis hin zu Ura- und Ura-Mawashi-Geri (auf Französisch wird daraus ein herrlicher Üramawash :-) Bei der letzten dieser Übungen hatte wohl nicht nur ich ein gequältes Grinsen im Gesicht :-/
Dann ging es endlich los mit "face-à-face", also Kumite mit dem Partner und ich hatte wieder die Ehre, mit Sandrine zu trainieren, die bei diesem Durchgang viel sicherer wirkte, als beim ersten Mal und mit der ich viel Spaß hatte! Es gab wieder einige Durchgänge des hier offenbar beliebten Okuri-Kumite. Der Sensei forderte uns jetzt häufig auf, nicht "einzuschlafen" und dynamischer zu sein, das Kampfgeschehen in Intensität und Härte zu steigern. „Plus forte! Pas dormir!“ Stärker - nicht einschlafen! Also, ich glaube, wir haben ganz gut Gas gegeben, aber ob es dem Sensei gereicht hat?
Jetzt wieder Kata mit Jean-Michel. Er legte diesmal besonders viel Wert auf Perfektion. Die Braungurte machten Kanku Dai und wir die Sho. Wir sollten jetzt auf alle Einzelheiten achten und im Gegensatz zu der Forderung nach Power und Geschwindigkeit Jean-Pierres kam jetzt der Befehl, "très doucement", also ohne Kraft und langsamer als gewohnt, zu trainieren. Abdruck aus dem hinteren Bein; sauberes Hikite, korrekte Haltung beim Kokotsu-Dachi....es gab viel zu tun! Am Ende der Einheit wurden die Träger ab drittem Dan aufwärts auf eine Seite gebeten. Sie sollten sich einen von uns anderen aussuchen und den dann etappenweise die Kata vormachen lassen. Dann gab es Korrektur. Bei mir gabs viel zu meckern, obwohl ich mit Luis einen wirklich netten Kritiker hatte. Hinterher kam auch noch Jean-Michel zu mir und gab mir Hinweise - ich sag ja, dass wir hier eine Spezialbehandlung bekamen :-) Mein Katamann Torsten bekam von seinem Partner Eric nur Lob! Na, da hat ja wenigstens er die Ehre des Dojos im Ausland gerettet!
Dann hieß es auch schon Abschied nehmen! Alle waren sehr herzlich und wir versprachen, bald wieder nach Frankreich zu kommen. "Meine Mädchen" Sandrine, Maud und Geraldine fragten direkt, ob sie nicht einmal nach Münster kommen könnten - wobei sie mit dem Namen unserer Stadt allerdings immer einen würzigen Käse verbanden.
Jetzt wieder Kata mit Jean-Michel. Er legte diesmal besonders viel Wert auf Perfektion. Die Braungurte machten Kanku Dai und wir die Sho. Wir sollten jetzt auf alle Einzelheiten achten und im Gegensatz zu der Forderung nach Power und Geschwindigkeit Jean-Pierres kam jetzt der Befehl, "très doucement", also ohne Kraft und langsamer als gewohnt, zu trainieren. Abdruck aus dem hinteren Bein; sauberes Hikite, korrekte Haltung beim Kokotsu-Dachi....es gab viel zu tun! Am Ende der Einheit wurden die Träger ab drittem Dan aufwärts auf eine Seite gebeten. Sie sollten sich einen von uns anderen aussuchen und den dann etappenweise die Kata vormachen lassen. Dann gab es Korrektur. Bei mir gabs viel zu meckern, obwohl ich mit Luis einen wirklich netten Kritiker hatte. Hinterher kam auch noch Jean-Michel zu mir und gab mir Hinweise - ich sag ja, dass wir hier eine Spezialbehandlung bekamen :-) Mein Katamann Torsten bekam von seinem Partner Eric nur Lob! Na, da hat ja wenigstens er die Ehre des Dojos im Ausland gerettet!
Dann hieß es auch schon Abschied nehmen! Alle waren sehr herzlich und wir versprachen, bald wieder nach Frankreich zu kommen. "Meine Mädchen" Sandrine, Maud und Geraldine fragten direkt, ob sie nicht einmal nach Münster kommen könnten - wobei sie mit dem Namen unserer Stadt allerdings immer einen würzigen Käse verbanden.
Jetzt steuerten wir noch einmal die Metropole an und unser Ziel war Sacre Coeur. Dort verbrachten wir unsere Mittagspause in einem netten Restaurant mit Blick auf eine bunte Menschenmenge, bestehend aus vielen Malern, Straßenkünstlern und unzähligen Touristen. Nach dem Essen flanierten wir noch einmal um die Kirche herum und warfen einen letzten Blick auf Paris, bevor wir – zum sicher hundersten Male Gary Moores Parisienne Walkways aus den Boxen dröhnen lassend - wieder heimwärts fuhren.
Welche Erkenntnis(se) ziehen wir aus den Erlebnissen des Wochenendes? Paris ist immer eine Reise wert! Jean-Pierre und Jean-Michel sind super Trainer und die französischen Karatekas sind an Gastfreundlich- und Herzlichkeit kaum zu überbieten! Paris, mon amour, ich komme wieder! :-)
Donnerstag, 17. März 2011
Kata der Woche: Wankan
Ich habe beschlossen, jede Woche einer bestimmten Kata zu widmen. Ich fange mit der Wankan an. Die Kata ist zwar relativ kurz, hat aber einige Besonderheiten. Der Name bedeutet etwa Krone des Königs oder König und Krone. Der Name soll von den ersten drei Techniken abgeleitet sein, da sie im Embusen wie die drei Zacken einer Krone aussehen.Auf dem Kata-Spezial 2010 habe ich bei Jean-Pierre Fischer die Wankan durchgenommen. Es war sehr lustig: Er kündigte zu Beginn der Einheit an, wir würden die Wankan und die Gankaku machen. Wir begannen mit der Wankan und bauchten wegen umfangreicher Bunkai-Sequenzen eine Stunde für diese kurze Kata. Die wesentlich längere und technisch komplexere Gankaku wurde uns dann noch in einer halben Stunde vermittelt (ich kann mich gar nicht mehr erinnern, ob da auch Bunkai-Passagen vorkamen).
Bezeichnend für die Wankan ist, dass sie nur 16 Techniken umfasst und nur ein Kiai hat. Katamann Torsten äußerte ja schon den Verdacht, der sie entwickelnde Meister sei vor ihrer Vollendung verstorben. Ebenfalls der Tod eines Meisters (nämlich Nakayamas) kann möglicherweise dafür verantwortlich sein, dass die Wankan neben der Jiin nicht in der von Nakayama herausgegebenen "Best-Karate"-Serie erwähnt wurde.
Die Wankan beginnt aus dem Shizentai links raus mit KK und Kakiwake Uke. Interessant ist, dass auf einem Video von Nakayama zu sehen ist, dass er aus dem Shizentai zunächst mit dem rechten Bein überkreuz nach links geht, bevor das linke Bein in den KK vorgeht. In moderneren Videos wird der erste Überkreuzschritt weggelassen. Ich habe nirgends gefunden (weder Buch, noch Video), dass der Kakiwake Uke vorher an der Hüfte ausgeholt wird, wie das etwa in der Heian Jondan der Fall ist. Auf den Block Kakiwake Uke folgt kein Konter. Im Kata-Bunkai-Buch von Fiore Tartaglia habe ich allerdings die Interpretation gefunden, dass bereits der Kakiwake Uke einen Ura-Tsuki zum Kinn beinhalten kann, mit dem man einem Würgeangriff zuvorkommt.
Nach dem zweiten Kakiwake Uke im KK (nach rechts) dreht sich der Körper um etwa eine Achteldrehung nach links. Hierbei wird das rechte Knie rangezogen und die Hände gehen in eine Stellung, die in meinem Katabuch Hasami-Uke genannt wird: Die Fäuste sind geschlossen und zeigen himmelwärts, die Unterarme sind parallel etwa vor Brust und Hals, so dass man noch über die Fäuste hinwegblicken kann. Der rechte Fuß setzt jetzt ab in einer Art "flüchtigen" Zenkutsu Dachi. Mein Katamann Torsten meinte, Sugi hätte diese Passage (die Bewegung wiederholt sich zweimal) mit dem Laufen durch knietiefes Wasser verglichen. Es ist ein weiches Vorwärtsschreiten, wobei die Arme die Position behalten. Erst beim letzten Schritt (rechtes Bein vorne) holt der linke Arm unter dem rechten zu Gyaku-Tate-Shuto-Uke aus. Im Stand jetzt Oi-Tsuki und Gyaku-Tsuki.
Die folgende Passage wird bei mir im Buch als "Wendung um 90 Grad nach links, wobei das linke Bein ein Stück rangezogen wird; gleichzeitig Ausholbewegung zu Gedan Sukui-Uke links und Gedan Teisho-Uchi rechts" beschrieben. Den Begriff Sukui-Uke habe ich ehrlich gesagt vorher noch nie gehört. In der Enzyklopädie von Schlatt wird er erwähnt und Schaufelblock genannt. Gemeint ist ein Block mit dem gebeugten Arm, der einen Geri fängt. Es gibt den Block mit geschlossener Faust, wobei er meiner Meinung nach einem Nagashi Uke ähnelt. Mit offener Hand wird er Sho-Sukui-Uke genannt und kommt dem Block in der Kata nahe. Auch der beidhändige Block, so wie in der Wankan ausgeführt, ist erwähnt und heißt bei Schlatt Morote-Sukui-Uke. Es folgt ein Gyaku Tate-Shuto-Uke links mit Oi- und Gyaku-Tsuki. Dann die Sukui-Uke-Tsuki-Kombination zur anderen Seite.
Schließlich zurück zum Ausgangspunkt mit rechts raus in Kiba-Dachi mit Tettsui-Uchi. Links vor mit Mae-Geri und absetzen in Zenkutsu-Dachi mit Tsuki Jodan. In dem besten Video, das ich zur Wankan gefunden habe (erscheint, wenn man auf den Titel dieses Blog-Eintrags klickt), wird es mit der Ausführung des Standes auch hier nicht so eng gesehen und auf das Durchstrecken des hinteren Beins nicht so viel Wert gelegt. Dieser Clip ist trotzdem der beste, weil er von der Darstellung her am meisten an "Karate", an Kampf erinnert. Zwei weitere Videos sehen eher so aus, als wollte jemand langsam und sorgfältig die Kata vorzeigen - von Kampfgeist keine Spur :-/ Kanazawa ist auch mit zwei oder drei Versionen vertreten. Er führt die Anfangssequenz aber anders aus, wie bereits erwähnt.
Die Geri-Tsuki-Jodan-Kombination wird zweimal wiederholt, so dass man am Ende links vor steht. Jetzt die Fäuste an der linken Hüfte stapeln und Drehung um 180 Grad in Sochin-Dachi mit Yama-Tsuki - Kiai. Dann ist die Kata offiziell zuende. Ich habe allerdings auf einer Homepage die Beschreibung eines zweiten Teils, einer Fortsetzung gefunden, für die ich einen eigenen Post anlege.
Bezeichnend für die Wankan ist, dass sie nur 16 Techniken umfasst und nur ein Kiai hat. Katamann Torsten äußerte ja schon den Verdacht, der sie entwickelnde Meister sei vor ihrer Vollendung verstorben. Ebenfalls der Tod eines Meisters (nämlich Nakayamas) kann möglicherweise dafür verantwortlich sein, dass die Wankan neben der Jiin nicht in der von Nakayama herausgegebenen "Best-Karate"-Serie erwähnt wurde.
Die Wankan beginnt aus dem Shizentai links raus mit KK und Kakiwake Uke. Interessant ist, dass auf einem Video von Nakayama zu sehen ist, dass er aus dem Shizentai zunächst mit dem rechten Bein überkreuz nach links geht, bevor das linke Bein in den KK vorgeht. In moderneren Videos wird der erste Überkreuzschritt weggelassen. Ich habe nirgends gefunden (weder Buch, noch Video), dass der Kakiwake Uke vorher an der Hüfte ausgeholt wird, wie das etwa in der Heian Jondan der Fall ist. Auf den Block Kakiwake Uke folgt kein Konter. Im Kata-Bunkai-Buch von Fiore Tartaglia habe ich allerdings die Interpretation gefunden, dass bereits der Kakiwake Uke einen Ura-Tsuki zum Kinn beinhalten kann, mit dem man einem Würgeangriff zuvorkommt.
Nach dem zweiten Kakiwake Uke im KK (nach rechts) dreht sich der Körper um etwa eine Achteldrehung nach links. Hierbei wird das rechte Knie rangezogen und die Hände gehen in eine Stellung, die in meinem Katabuch Hasami-Uke genannt wird: Die Fäuste sind geschlossen und zeigen himmelwärts, die Unterarme sind parallel etwa vor Brust und Hals, so dass man noch über die Fäuste hinwegblicken kann. Der rechte Fuß setzt jetzt ab in einer Art "flüchtigen" Zenkutsu Dachi. Mein Katamann Torsten meinte, Sugi hätte diese Passage (die Bewegung wiederholt sich zweimal) mit dem Laufen durch knietiefes Wasser verglichen. Es ist ein weiches Vorwärtsschreiten, wobei die Arme die Position behalten. Erst beim letzten Schritt (rechtes Bein vorne) holt der linke Arm unter dem rechten zu Gyaku-Tate-Shuto-Uke aus. Im Stand jetzt Oi-Tsuki und Gyaku-Tsuki.
Die folgende Passage wird bei mir im Buch als "Wendung um 90 Grad nach links, wobei das linke Bein ein Stück rangezogen wird; gleichzeitig Ausholbewegung zu Gedan Sukui-Uke links und Gedan Teisho-Uchi rechts" beschrieben. Den Begriff Sukui-Uke habe ich ehrlich gesagt vorher noch nie gehört. In der Enzyklopädie von Schlatt wird er erwähnt und Schaufelblock genannt. Gemeint ist ein Block mit dem gebeugten Arm, der einen Geri fängt. Es gibt den Block mit geschlossener Faust, wobei er meiner Meinung nach einem Nagashi Uke ähnelt. Mit offener Hand wird er Sho-Sukui-Uke genannt und kommt dem Block in der Kata nahe. Auch der beidhändige Block, so wie in der Wankan ausgeführt, ist erwähnt und heißt bei Schlatt Morote-Sukui-Uke. Es folgt ein Gyaku Tate-Shuto-Uke links mit Oi- und Gyaku-Tsuki. Dann die Sukui-Uke-Tsuki-Kombination zur anderen Seite.
Schließlich zurück zum Ausgangspunkt mit rechts raus in Kiba-Dachi mit Tettsui-Uchi. Links vor mit Mae-Geri und absetzen in Zenkutsu-Dachi mit Tsuki Jodan. In dem besten Video, das ich zur Wankan gefunden habe (erscheint, wenn man auf den Titel dieses Blog-Eintrags klickt), wird es mit der Ausführung des Standes auch hier nicht so eng gesehen und auf das Durchstrecken des hinteren Beins nicht so viel Wert gelegt. Dieser Clip ist trotzdem der beste, weil er von der Darstellung her am meisten an "Karate", an Kampf erinnert. Zwei weitere Videos sehen eher so aus, als wollte jemand langsam und sorgfältig die Kata vorzeigen - von Kampfgeist keine Spur :-/ Kanazawa ist auch mit zwei oder drei Versionen vertreten. Er führt die Anfangssequenz aber anders aus, wie bereits erwähnt.
Die Geri-Tsuki-Jodan-Kombination wird zweimal wiederholt, so dass man am Ende links vor steht. Jetzt die Fäuste an der linken Hüfte stapeln und Drehung um 180 Grad in Sochin-Dachi mit Yama-Tsuki - Kiai. Dann ist die Kata offiziell zuende. Ich habe allerdings auf einer Homepage die Beschreibung eines zweiten Teils, einer Fortsetzung gefunden, für die ich einen eigenen Post anlege.
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