Mittwoch, 9. Februar 2011

Karate in Roxel

Wegen grundlegender Renovierungsarbeiten kann derzeit das Trainingszentrum des SKDM für fünf Tage nicht genuzt werden. Aus diesem Grund lud mein Trainingspartner Torsten mich ein, in seinem Dojo in Roxel mit zu trainieren. Ich hatte bereits zweimal das Vergnügen und wurde diesmal von meinem Vereinskameraden Stephan Schmid begleitet.

Nach einem kurzen Aufwärmen starteten wir mit Kihon à la Risto. Die Übungen erkannte ich sofort wieder und ich glaube, so, wie wir sie ausführen sollten, habe ich sie auch in meinem Technik-Stenogramm beschrieben :-) Ein Haupt-Trainingsziel gestern war dann das Jiju-Ippon-Kumite, bei dem Torsten uns ebenfalls "finnische" Bewegungsmuster anbot. Wir übten hier mit einigen Partnerwechseln und steigender Intensität.

Weiter gings mit Kata, und zwar der Bassai Dai, die wohl die Prüfungskata eines weiteren Trainingsteilnehmers ist. Während er sie zum Abschluss dieses Trainingsteils alleine laufen sollte, bekamen die übrigen Karateka eine Kraftübung in Form von Tsukis im Kiba Dachi.

Zwischendurch gabs eine kleine "Abhärtungsübung" zu zweit: Von der Nähe und Intensität her den Drills vom Bunkailehrgang am Wochenende nicht unähnlich führten wir gleichzeitig Blocktechniken mit Kontakt aus - Age Uke, Soto Uke, Uchi Uke, Nagashi Uke und Gedan Barei. Das gibt sicher einige neue blaue Flecke ;-)

Als nächstes stand Pratzen- und Präzisionstraining auf dem Programm: Entweder sollten verschiedene Fußtechniken kraftvoll gegen die Pratze getreten werden. Ergänzend konnt das präzise Auftreffen des tretenden Fußes auf einem vor den Bauch des Partners gehaltenen Medizinball geübt werden. Beides wohl nicht meine Königsdisziplinen...

Bereits vor Beginn der Einheit hatte Torsten für uns eine Kasten-Matten-Bahn in der Halle aufgebaut. Mit etwas gemischten Gefühlen hatte ich dies zur Kenntnis genommen. Allerdings war das Konstrukt diesmal denkbar "gnädig" für mich: die kleinstmöglichen Kästen wechselten sich ab mit den obligatorischen blauen Turnmatten. Es war mir ganz gut möglich, hier einige Übungen mit zu machen. Bei einigen anderen musste ich dann allerdings wieder passen.

Zum Abschluss gab es noch eine Viertelstunde freies Training, die ich mit Torsten für die Kanku Sho und die Jitte nutzte.

Fazit: Ein abwechslungsreiches und intensives Training mit viel Spaß! Bin gerne wieder mal dabei :-)

Keine Kommentare: