Hier mal ein Forums-Dialog zwischen meinem Internet-Coach und mir:
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Hallo Trainer,
heute hatte ich meinen ersten Aquathlon (1 km Schwimmen, 10 km Laufen). Das Teilnehmerfeld war sehr "überschaubar": nur 13 Leute, darunter 4 Frauen. Aber egal, mir war die familiäre Atmosphäre ganz recht.
Beim Schwimmen hatte ich mir vorgenommen, mich nicht zu stressen. Es fand im 25 m-Becken statt und ich teilte mir die Bahn mit einer sehr schnellen Frau. Trotz eingeteilter Kraft war ich hinterher nichtmal die Letzte im Becken!
Fix Socken und Schuhe an und noch patschnass mit dem Trisuit (der hier seine Wettkampfpremiere hatte) auf die Laufstrecke. Anfangs war mir von der Schwimmerei noch etwas schwindelig, aber dann gings ganz gut. Es waren zwei Runden auf recht wechselhaftem Terrain zu laufen - leichte Steigungen und Gefälle, Schotter, Asphalt, Gegen- bzw. Rückenwind, es war alles dabei ;-)
Ich hatte mir vorgenommen, meine Kraft auch hier zunächst einzuteilen und bin zwar zügig aber nicht grenzwertig gelaufen. Die letzten 2,5 km habe ich dann nochmal richtig Gas gegeben und kam mit einer neuen Rekordzeit von 54:22 Minuten ins Ziel!!! (Schwimmen übrigens 24:28 für 1.000 m).
Ich bin recht zufrieden - und Sie? ;-)
Wie gebe ich die neuen Bestzeiten ein - als neue "reine" Laufwerte oder als Triathlonwerte? Habe sie zunächst mal bei den Triathlonwerden eingetragen....
Ach ja, und dann fiel mir auf: In meinem aktuellen Trainingsplan ist zwar für die Wettkampf-Laufdistanz ein BE-Sollwert angegeben, für das Schwimmen aber nicht. Warum ist das ggf. so? Müsste nicht mindestens 1 BE stehen (m. E. sogar mehr, da Wettkampf)?
...und hier des Trainers Antwort:
Der Coach ist sogar sehr zufrieden! Wenn man im Rahmen eines Mehrkampfes, wie ja der Aquathlon auch einer ist, seine Laufbestzeit verbessert, und sogar noch auf recht schwerer Strecke, dann können wir beide zufrieden sein.
Bestzeit ist Bestzeit. Sie können diese zeit natürlich auch bei den "normalen" Zeiten eintragen. Tun Sie mir abei einen Gefallen? Ändern Sie bitte Ihre 10km - Zielzeit auf 49 Min. Das wirkt "optisch" doch viel besser und motiviert ganz anders ;-). Und der Trainingsplan wird dadurch kaum anspruchsvoller.
Das Problem mit den Schwimm-BEs werde ich mir ansehen. Vielen Dank für den Hinweis!
Mit freundlichem Gruß,
Ihr Andreas Oschmann
Mittwoch, 10. Juni 2009
Dienstag, 9. Juni 2009
Risto läßt güßen
Nach dem ich ja heute nur 850 m schwimmen durfte, hatte ich keine Ausreden parat, um mich vor dem abendlichen Karatetraining zu drücken. Also fuhr ich tapfer mit dem Rad los und kam mit den ersten Gewitter-Regentropfen am Dojo an. Nochmal Glück gehabt!
Seibel machte ein tolles und sehr ausführliches Aufwärmtraining. Natürlich konnte er es sich nicht verkneifen, uns eine Kombination aus Mae-, Mawashi- und Ura-Mawashi-Geri am Partner ausführen zu lassen - zum Aufwärmen, versteht sich! Ich hatte Flo Müller als Partner, einen ehemaligen Kadermann, der es total drauf hat. Wie peinlich war es da doch, dass ich die Schlorken für den Ura-Mawashi nicht ordentlich um die Ecke biegen konnte! Anschließend gabs Kizami-Gyaku-Tsuki mit Block und Konter (immer noch Aufwärmen, is klaaar) und da konnte ich auch wieder ein Wörtchen mitreden.
Michael kam wegen des Unwetters recht spät. Aber dann hatte es das Training noch richtig in sich! Nach ein paar Kihon-Kombinationen sollten wir mit Suri-Ashi vorwärts gleiten, das vordere Bein sollte sich zuerst bewegen. Bei mir klang sofort eine bekannte Stimme aus dem Off:"Weniger als ein Meter vor ist was ganz besonderes." Und: "Der Druck muss aus dem hinteren Bein kommen." Michael erklärte die Bewegung zwar verbal etwas anders - aber letztlich war das alles Risto-Movement! Ach, war das herrlich, dieses Gefühl, dass man ungefähr weiß, worauf es ankommt und gleich alles einigermaßen umsetzen kann! Ich hatte jetzt Albrecht als Partner (Seibel hatte sich nach Michas Ankunft eingereiht und wir mussten daher alle einen aufrücken und erhielten einen neuen Partner). Mir konnte die Distanz gar nicht weit genug sein! Ich stieß mich mit dem hinteren Bein ab und sprang quasi zweimal nach vorne, beim zweiten Aufkommen mit meiner Faust in Albrechts Solar-Plexus! Es war ein reines Vergnügen, so leicht und schnell beinahe vorzufliegen! Wie wird man schneller? Klar, schnellere Atmung! Michael bemängelte vor allem bei den Braungurten zu wenig Tempo und Geschmeidigkeit. Ich beherzigte aber die Atem-Regel von Risto und bei mir hat Micha diesmal auch echt nicht gemeckert! Ach, vielleicht bleibt ja doch etwas hängen vom Risto-Stil, auch wenn ich selten bei ihm trainiere. Letztlich wollen die Trainer ja dasselbe Ergebnis - und es ist einfach toll, wenn sich der Trainingskreis hin und wieder schließt und man spürt: Aha, DARAUF kommts jetzt an! Das ist dasselbe wie bei dem-und-dem Trainer, der hat es nur anders beschrieben!
Am Ende durften wir dann eine Übung wiederholen, die wir vor ein paar Wochen ähnlich schon einmal gemacht hatten: Im hohen Zenkutsu-Dachi stehen und den Oberkörper leicht nach links und rechts drehen, dann hin und wieder locker Tsukis "rausschießen". Das durfte ich dann zu meiner großen Freude wieder an Albrecht ausprobieren - oh Mann, der lebende Sandsack! Der Arme Kerl musste ganz schön was einstecken! Aber da ich weiß, dass sein Hara-Polster nicht nur ausgestopft ist, habe ich kein so schlechtes Gewissen ;-) Die letzten 30 Sekunden durfte ich dann da auch noch Vollgas geben, jeder Tsuki mit Kiai - wow, was für eine Einheit!!!!
Seibel machte ein tolles und sehr ausführliches Aufwärmtraining. Natürlich konnte er es sich nicht verkneifen, uns eine Kombination aus Mae-, Mawashi- und Ura-Mawashi-Geri am Partner ausführen zu lassen - zum Aufwärmen, versteht sich! Ich hatte Flo Müller als Partner, einen ehemaligen Kadermann, der es total drauf hat. Wie peinlich war es da doch, dass ich die Schlorken für den Ura-Mawashi nicht ordentlich um die Ecke biegen konnte! Anschließend gabs Kizami-Gyaku-Tsuki mit Block und Konter (immer noch Aufwärmen, is klaaar) und da konnte ich auch wieder ein Wörtchen mitreden.
Michael kam wegen des Unwetters recht spät. Aber dann hatte es das Training noch richtig in sich! Nach ein paar Kihon-Kombinationen sollten wir mit Suri-Ashi vorwärts gleiten, das vordere Bein sollte sich zuerst bewegen. Bei mir klang sofort eine bekannte Stimme aus dem Off:"Weniger als ein Meter vor ist was ganz besonderes." Und: "Der Druck muss aus dem hinteren Bein kommen." Michael erklärte die Bewegung zwar verbal etwas anders - aber letztlich war das alles Risto-Movement! Ach, war das herrlich, dieses Gefühl, dass man ungefähr weiß, worauf es ankommt und gleich alles einigermaßen umsetzen kann! Ich hatte jetzt Albrecht als Partner (Seibel hatte sich nach Michas Ankunft eingereiht und wir mussten daher alle einen aufrücken und erhielten einen neuen Partner). Mir konnte die Distanz gar nicht weit genug sein! Ich stieß mich mit dem hinteren Bein ab und sprang quasi zweimal nach vorne, beim zweiten Aufkommen mit meiner Faust in Albrechts Solar-Plexus! Es war ein reines Vergnügen, so leicht und schnell beinahe vorzufliegen! Wie wird man schneller? Klar, schnellere Atmung! Michael bemängelte vor allem bei den Braungurten zu wenig Tempo und Geschmeidigkeit. Ich beherzigte aber die Atem-Regel von Risto und bei mir hat Micha diesmal auch echt nicht gemeckert! Ach, vielleicht bleibt ja doch etwas hängen vom Risto-Stil, auch wenn ich selten bei ihm trainiere. Letztlich wollen die Trainer ja dasselbe Ergebnis - und es ist einfach toll, wenn sich der Trainingskreis hin und wieder schließt und man spürt: Aha, DARAUF kommts jetzt an! Das ist dasselbe wie bei dem-und-dem Trainer, der hat es nur anders beschrieben!
Am Ende durften wir dann eine Übung wiederholen, die wir vor ein paar Wochen ähnlich schon einmal gemacht hatten: Im hohen Zenkutsu-Dachi stehen und den Oberkörper leicht nach links und rechts drehen, dann hin und wieder locker Tsukis "rausschießen". Das durfte ich dann zu meiner großen Freude wieder an Albrecht ausprobieren - oh Mann, der lebende Sandsack! Der Arme Kerl musste ganz schön was einstecken! Aber da ich weiß, dass sein Hara-Polster nicht nur ausgestopft ist, habe ich kein so schlechtes Gewissen ;-) Die letzten 30 Sekunden durfte ich dann da auch noch Vollgas geben, jeder Tsuki mit Kiai - wow, was für eine Einheit!!!!
Heute im Schwimmbad...

Heute war ich mit Johanna in Hiltrup zum Schwimmmen. Leider konnte ich meine 1,35 km nicht beenden, weil ich vorher wegen Gewittergrollens von der Schwimmeisterin aus dem Becken geholt wurde.
Begrüßt wurden wir im fast ganz leeren Bad von einem Kameramann des WDR. Aktuelle Stunde. Er fragte, ob uns das Wasser zu kalt sei. Ich musste grinsen - hatte ich da nicht grade einen Leserbrief geschrieben? Heute morgen war in meiner Zeitung aber nichts abgedruckt. Aber im Lokalteil Hiltrup! Und deshalb hatte man den WDR ins Bad geschickt. Jetzt fragte der Reporter die paar Schwimmer nach ihrer Meinung und filmte unter anderem Johanna, wie sie beherzt vom Dreier sprang. Ich habe schon jemanden organisiert, der mir heute Abend die Aktuelle Stunde aufnimmt. Vielleicht sind wir ja drin! Ich selber bin auch interviewt worden - ohje, wie ich wohl aussehe im Trisuit, mit Badekappe und Brille.... ;-) Oben übrigens der Leserbrief. Ich habe in Hiltrup noch eine Ausgabe der lokalen WN ergattern können.
Nachtrag: Im TV waren wir aber leider sieht man nicht die hopsende Johanna! Würde gerne einen Link hier einfügen, aber es funzt nicht :-( http://www.wdr.de/mediathek/html/regional/rueckschau/lokalzeit_muensterland.xml
Sonntag, 7. Juni 2009
5122446....
....das ist nicht meine neue Telefonnummer, sondern das sind die Bahnen, die ich heute zu schwimmen hatte. Erst fünf zum Einschwimmen, dann eine Bahn (50 m) Sprint, zweimal zwei Bahnen, zweimal vier und einmal sechs. Vielleicht sollte ich noch die 17,1 ergänzen - das war nämlich heute die Wassertemperatur!
Mein Sohn Felix fragte mich noch an der Haustür:"Schwimmen im Freibad? Bei den Temperaturen? Ist das nicht ungesund?" Da lachte ich noch und hatte die kuscheligen 22 Grad Wassertemperatur des gestrigen Aquathons im Kopf...
Am Becken dann die übliche Überwindung. Ein Schwimmer steigt grad mit Neoprenanzug ins Wasser. Ich ruf ihm zu:"Na, mit Neo! Du bist echt zu beneiden!" "Tja," ruft er zurück, "dafür hab ich meine Badekappe vergessen." Er hat tatsächlich recht lichtes Haar - vor allem im Vergleich mit meinem dichten "Pelz". Da hört der Neid dann auch bald auf.
Die kalte Dusche als Alibi, dann springe ich auch ins Becken. Und springe fast genauso schnell wieder raus - aaaahrg! Kaaaalt!!!!! Die erste Bahn dann doch mutig angeschwommen - das Herz pumpt verzweifelt und versucht, den Körper vor dem Erfrieren zu bewahren. Ich schwimme schneller, weil ich hoffe, dass mir dann schneller warm wird. Aber die Konsequenz ist lediglich, dass ich schneller erschöpfe.
Ich habe immer die Bahnenzahlen im Kopf und zähle rückwärts. Nach den beiden 100-m-Staffeln denke ich kurz darüber nach, abzubrechen. Aber natürlich nur kurz.
Irgendwie gelingt es mir auch diesmal wieder, bei den längeren Staffeln in eine Art meditatives Kraulen zu versinken und die Kälte und Anstrengung zu vergessen.
Schließich sind die heute nur 1,25 km abgespult in einer guten halben Stunde. War sicher schon mal schneller aber heute bin ich stolz, überhaupt durchgehalten zu haben.
Dem Typen mit dem Neo biete ich noch für seine restliche Schwimmdauer meine Badekappe an aber er winkt ab. Vermutlich sind ihm die Gehirnzellen eh schon eingefroren.
Heiße Dusche, trockene Sachen, alles wieder gut. Am Ausgang nickt mir der Bademeister, sorry: Schwimmeister, zu:"Ganz schön kalt heute", meint er. "Jau", sach ich, "für die paar Leute lohnt es sich wohl nicht, die Heizung anzuschmeißen." "Heizung? Wir haben nur noch Solarenergie!"
Na, das ist ja praktisch! Warmes Wasser gibt es jetzt also nur noch bei Sonnenschein. Münster, zieh Dich warm an!
Mein Sohn Felix fragte mich noch an der Haustür:"Schwimmen im Freibad? Bei den Temperaturen? Ist das nicht ungesund?" Da lachte ich noch und hatte die kuscheligen 22 Grad Wassertemperatur des gestrigen Aquathons im Kopf...
Am Becken dann die übliche Überwindung. Ein Schwimmer steigt grad mit Neoprenanzug ins Wasser. Ich ruf ihm zu:"Na, mit Neo! Du bist echt zu beneiden!" "Tja," ruft er zurück, "dafür hab ich meine Badekappe vergessen." Er hat tatsächlich recht lichtes Haar - vor allem im Vergleich mit meinem dichten "Pelz". Da hört der Neid dann auch bald auf.
Die kalte Dusche als Alibi, dann springe ich auch ins Becken. Und springe fast genauso schnell wieder raus - aaaahrg! Kaaaalt!!!!! Die erste Bahn dann doch mutig angeschwommen - das Herz pumpt verzweifelt und versucht, den Körper vor dem Erfrieren zu bewahren. Ich schwimme schneller, weil ich hoffe, dass mir dann schneller warm wird. Aber die Konsequenz ist lediglich, dass ich schneller erschöpfe.
Ich habe immer die Bahnenzahlen im Kopf und zähle rückwärts. Nach den beiden 100-m-Staffeln denke ich kurz darüber nach, abzubrechen. Aber natürlich nur kurz.
Irgendwie gelingt es mir auch diesmal wieder, bei den längeren Staffeln in eine Art meditatives Kraulen zu versinken und die Kälte und Anstrengung zu vergessen.
Schließich sind die heute nur 1,25 km abgespult in einer guten halben Stunde. War sicher schon mal schneller aber heute bin ich stolz, überhaupt durchgehalten zu haben.
Dem Typen mit dem Neo biete ich noch für seine restliche Schwimmdauer meine Badekappe an aber er winkt ab. Vermutlich sind ihm die Gehirnzellen eh schon eingefroren.
Heiße Dusche, trockene Sachen, alles wieder gut. Am Ausgang nickt mir der Bademeister, sorry: Schwimmeister, zu:"Ganz schön kalt heute", meint er. "Jau", sach ich, "für die paar Leute lohnt es sich wohl nicht, die Heizung anzuschmeißen." "Heizung? Wir haben nur noch Solarenergie!"
Na, das ist ja praktisch! Warmes Wasser gibt es jetzt also nur noch bei Sonnenschein. Münster, zieh Dich warm an!
Samstag, 6. Juni 2009
Aquathlon
Heute habe ich zum ersten Mal an einem Aquathlon teilgenommen. Für die Veranstalter tat es mir sehr leid, dass sich am Freibad Sudmühle nur sehr wenige Starter eingefunden hatten. In der Classic-Distanz (1 km Schwimmen, 10 km Laufen) waren wir nur 13, darunter 4 Frauen. Aber mir persönlich kam diese familiäre Atmosphäre sehr entgegen.
Beim Schwimmen im 25-m-Becken hatte ich mir fest vorgenommen, mich nicht stressen zu lassen. Dennoch war ich nicht als Letzte aus dem Becken. Schnell Socken und Turnschuhe übergezogen und die Startnummer umgebunden (mittels Hosengummi) und im triefnassen Trisuit losgelaufen.
Anfangs war mir von der Schwimmerei noch etwas schwindelig und der unebene Untergrund machte mir etwas zu schaffen (Liegewiese, halt). Dann ging es asphaltiert weiter aus dem Schwimmbad, an der Gaststätte Sudmühlenhof entlang, links um die Mühle herum und über eine Holzbrücke. Anschließend ging es ein ganzes Stück leicht bergauf, an ein paar Villen vorbei, deren Preis ich lieber nicht wissen möchte! Schließlich liefen wir noch zwischen Feldern entlang, bis uns nahe eines Neubaugebietes die Leute von der Wendestelle erwarteten: 2,5 km geschafft, wir erhielten ein rot-weißes Band um den Hals, zum Beweis, dass wir da gewesen waren.
Der Rückweg dann: berab und Rückenwind - Läuferherz, was willst Du mehr! Doch ich teilte mir meine Kräfte ein, musste ich die Runde doch zweimal laufen. Ich nahm mir vor, die letzten 2,5 km nochmal richtig Gas zu geben.
Ende Runde eins erwartete mich Johanna am Schwimmbad und lief ein Stück nebenher. Gar nicht mal so langsam, die Kleine! Dann also Runde zwei. Die entgegenkommenden Läufer winkten, riefen mir ermunternde Worte zu. Ebenso die Streckenposten. Es machte richtig Spaß. Hinter mir war nur ein weiterer Läufer, der es gemächlich angehen ließ.
Die zweite Runde war dann schnell weggeschnupft und Johanna begleitete mich ins Ziel. Gesamtzeit 1 Stunde 18 Minuten und ein paar "Zerquetschte". Schwimmen: 24.28 Minuten und Laufen sagenhafte 54:22 Minuten - das ist neuer Streckenrekord über 10 km!
Alles in allem ein gelungener Test für den Wettkampf am 21.6. - Sparda-Triathlon, ich komme!
Beim Schwimmen im 25-m-Becken hatte ich mir fest vorgenommen, mich nicht stressen zu lassen. Dennoch war ich nicht als Letzte aus dem Becken. Schnell Socken und Turnschuhe übergezogen und die Startnummer umgebunden (mittels Hosengummi) und im triefnassen Trisuit losgelaufen.
Anfangs war mir von der Schwimmerei noch etwas schwindelig und der unebene Untergrund machte mir etwas zu schaffen (Liegewiese, halt). Dann ging es asphaltiert weiter aus dem Schwimmbad, an der Gaststätte Sudmühlenhof entlang, links um die Mühle herum und über eine Holzbrücke. Anschließend ging es ein ganzes Stück leicht bergauf, an ein paar Villen vorbei, deren Preis ich lieber nicht wissen möchte! Schließlich liefen wir noch zwischen Feldern entlang, bis uns nahe eines Neubaugebietes die Leute von der Wendestelle erwarteten: 2,5 km geschafft, wir erhielten ein rot-weißes Band um den Hals, zum Beweis, dass wir da gewesen waren.
Der Rückweg dann: berab und Rückenwind - Läuferherz, was willst Du mehr! Doch ich teilte mir meine Kräfte ein, musste ich die Runde doch zweimal laufen. Ich nahm mir vor, die letzten 2,5 km nochmal richtig Gas zu geben.
Ende Runde eins erwartete mich Johanna am Schwimmbad und lief ein Stück nebenher. Gar nicht mal so langsam, die Kleine! Dann also Runde zwei. Die entgegenkommenden Läufer winkten, riefen mir ermunternde Worte zu. Ebenso die Streckenposten. Es machte richtig Spaß. Hinter mir war nur ein weiterer Läufer, der es gemächlich angehen ließ.
Die zweite Runde war dann schnell weggeschnupft und Johanna begleitete mich ins Ziel. Gesamtzeit 1 Stunde 18 Minuten und ein paar "Zerquetschte". Schwimmen: 24.28 Minuten und Laufen sagenhafte 54:22 Minuten - das ist neuer Streckenrekord über 10 km!
Alles in allem ein gelungener Test für den Wettkampf am 21.6. - Sparda-Triathlon, ich komme!
Mittwoch, 3. Juni 2009
Mittwoch, 27. Mai 2009
Mein Alter
Ich glaube, ich muss mir wirklich langsam Gedanken um mein Alter machen! Meine achtjährige Tochter nimmt in der Schule grade die Römerzeit durch. Heute las sie darüber einen Text und fragte mich plötzlich:"Mama, wann bist Du eigentlich geboren?" "Am 09.07.1968". Johanna runzelte die Stirn, überlegte. "Nein, ich meine VOR oder NACH Christus?"
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