Gerne wäre ich auch in diesem Jahr wieder beim JKA-Cup gestartet, aber eine Knieverletzung machte mir hier leider einen Strich durch die Rechnung. Dennoch war der Besuch in Bottrop für mich ein "Pflichtprogramm" - schließlich wollten doch zwei meiner derzeit engsten Trainingsgefährten dort starten: Madeleine Essing und Torsten Uhlemann.
Die Kumite-Team-Wettbewerbe am frühen Morgen hatte ich leider verpasst. Und so wurde ich nicht Zeuge, wie Torsten mit zwei Kämpfern aus Wesel hier den dritten Platz in der Schwarzgurtgruppe erreichten. Hut ab und großen Respekt vor dieser Leistung .... und das noch am frühen Morgen!
Als ich gegen 10.00 Uhr eintraf, war also das Kampfgeschehen schon in vollem Gange. Aber bevor ich mich den Kampfflächen nähern konnte, mussten erst einmal zahlreiche Karatefreunde begrüßt und mit dem ein- oder anderen von ihnen ein kleines Pläuschen gehalten werden, darunter natürlich unsere vielen Karatefreunde aus Wesel, Karateka aus dem ganzen Bundesgebiet und aus Frankreich, lieb gewonnene Trainer wie Andreas Klein, Julian Chees, Hanskarl Rotzinger oder Jean-Pierre Fischer und noch zahlreiche andere Freunde unserer Kampfkunst, die, wie ich, nur zum Zuschauen angereist waren.
Am späten Vormittag ging es dann los mit Kumite Einzel der Herren in der Gruppe Ü 38. Torsten stand direkt Michael Szumlewski gegenüber, einem sehr beherzten Karateka, den ich selbst mal bei einem Lehrgang als Partner erleben durfte. Leider kam Torsten zunächst nicht richtig in die Gänge und kämpfte unter seinem Niveau. Dann gabs eine kurze Kampfpause, weil Torsten einen Jodan-Kontakt einstecken musste. Während des ärztlichen Checks flüsterte mir Kampfrichter Marcus Haack zu:"Mach ihm mal ein bisschen Dampf!" Ich eilte an die Seite der Kampffläche und feuerte meinen Trainingspartner an. Aber leider reichte es in dieser Disziplin nicht für eine Platzierung. Torsten nahm es mit Fassung und konzentrierte sich nun innerlich auf "seine" Disziplin, das Kata Shiai.
Gegen Mittag folgten dann die Austragungen in der Disziplin Kata, zunächst im Einzel der Herren ab 38 Jahre. Nun nahm ich direkt auf einer der Turnhallenbänke am Rand der Kampffläche platz. Torstens erste Runde - Flaggensystem - Heian Godan. Hey, das ist nicht schlecht, würde mal schätzen, das ist sogar von den Heian Katas seine liebste! Ich war selber sowas von aufgeregt - hätte ich selber im Pool gestanden, es wäre kaum schlimmer gewesen. Der arme Karate-Doc Peter Schuler, der neben mir Platz genommen hatte, musste leiden, als ich mich vor lauter Anspannung an seinem Unterarm festkrallte....und erst wieder losließ, als die Fahnen für "meinen Katamann" hochgehalten wurden. Also ab zu Runde zwei! Beim zweiten Durchgang dachte ich dann auch endlich mal daran, mit dem iphone eine Videoaufnahme zu machen. Das zügelte zwar meine Aufregung etwas - ließ Torsten aber trotzdem gewinnen. Das bedeutete: Einzug ins Finale! Von Torsten fiel plötzlich alle Anspannung ab und wich der Aura eines unglaublich zufriedenen, wenn nicht sogar glücklichen Menschen:"Seit ich 1998 zum ersten Mal mit meinem Trainer Albert Wilmerdinger als Zuschauer beim JKA-Cup war, war es immer mein großer Traum gewesen, einmal bei der Abendveranstaltung mit der Gruppe der Starter in die Halle einzulaufen und dort zu starten." Das war ihm jetzt gelungen!
Allzu lange konnte ich mich aber nicht mit ihm freuen, da es direkt weiterging mit Madeleine und ihrem Kata-Wettkampf - voraussichtlich zum letzten Mal konnte sie in diesem Jahr in der Gruppe bis 1. Kyu starten und rechnete sich gute Chancen aus, auch wieder ins Finale einzuziehen. Torsten und ich sahen aus nächster Nähe zu, wie sie die ersten drei Wettkämpfe sehr souverän gewann, dann aber die Fahnen zu Gunsten einer Kontrahentin gehoben wurde. Also doch kein Finale? Es stellte sich allerdings kurz darauf heraus, dass an Madeleines Pool aus Versehen zwei Runden zu viel ausgekämpft worden waren: Pro Pool sollten zwei Finalistinnen in die Abendveranstaltung einziehen - also war Madeleine doch noch im Finale mit dabei und ich konnte mich auf zwei spannende Endrunden freuen!
Von 16.00 Uhr bis ca. 18.00 Uhr wurde die Halle geschlossen wegen Umräumarbeiten. Wer noch nie beim JKA-Cup war, dem sei kurz erklärt, dass die Halle für die Abendveranstaltung wirklich schön herausgeputzt wird! Torsten und ich verbrachten die freie Zeit mit einem Spaziergang um den Block bei Nieselregen und setzten uns dann noch eine halbe Stunde in mein Auto, um uns bei Musik noch etwas zu entspannen und zu quatschen. Dann konnten wir endlich wieder rein.
Mann, ich konnte es selber jetzt fast gar nicht mehr aushalten, so aufgeregt war ich! Dabei hätte ich doch eigentlich ganz entspannt zusehen können! Aber schon auf der Hinfahrt nach Bottrop am Vormittag hatte ich dieses typische Grummeln im Bauch, das ich eigentlich nur als Aufregung vor eigenen Turnierstarts oder ähnlichen Auftritten kenne.
Endlich gingen in der Halle die großen Lichter aus und eine feierliche Beleuchtung erfüllte den Raum. Aus den Lautsprecherboxen erklangen harte Gitarrenriffs und gaben der Atmosphäre einen martialischen Anstrich. Durch den von mir aus gesehen rechten Eingang zur Halle kamen jetzt in einer Reihe die Finalisten im Laufschritt eingelaufen und stellten sich in ordentlichen Reihen in der Halle auf. In diesem Moment konnte ich verstehen, warum es Torsten so viel bedeutete, dort einmal mitzulaufen - selbst ich bekam auf der Tribüne eine Gänsehaut! https://www.youtube.com/watch?v=e9bHoxaqT3A&feature=plcp Neben mir stand Karate-Fotograf Alexander Raitz von Frenz, den ich spontan bat, eine Nahaufnahme von Torsten zu machen. Eine Bitte, der er gerne nachkam.
Es folgten atemberaubende Endrunden. Da sich das Geschehen auf bis zu vier Pools abspielte, gab es immer etwas Spannendes zu sehen! Besonders interessant war es für mich, die einzelnen Entwicklungsphasen der insgesamt hochkarätigen Karateka zu beobachten: Während z. B. die Bewegungsmuster der Braungurte im Kumite teilweise noch "einstudiert" wirkten, sah man den jungen Schwarzgurten bereits eine gewisse Routine an. Je erfahrener die Kämpferinnen und Kämpfer waren, desto mehr Kampfgeist und ausgeprägtere Geber- und Nehmerqualitäten legten sie auch an den Tag. Und die Jukuren, also die Karateka in den Gruppen Ü 30 (Damen) bzw. Ü 38 (Herren) waren dann trotz aller Beherztheit unglaublich gelassen und abgeklärt, nach dem Motto:"Ich weiß, was ich kann und das kann mir keine/r nehmen."
Irgendwann ging es endlich los mit Torstens Kata-Finale! Ich stand oben auf der Tribüne und diesmal zückte ich sofort mein iphone - diesen Moment wollte ich doch gerne festhalten! Torsten sagte seine Kata an: Nijushiho. Und dann kam die wohl beste Kata, die ich von ihm je gesehen habe - kraftvoll, dynamisch, elegant. https://www.youtube.com/watch?v=5QFLDIIDbik&feature=plcp Die Konkurrenz schlief aber nicht und letztlich schlug Michel Neuser aus Wilnsdorf mit zwei Zehnteln Vorsprung Torsten im Kampf um den zweiten Platz. Aber auch auf den dritten Platz kann er wirklich stolz sein! Und wer kam auf Platz eins, mag sich der geneigte Leser fragen? Nun, die Goldmedaille in dieser Gruppe und Disziplin ging zum nun insgesamt schon sage und schreibe 20. Mal mit der Kata Unsu an Michael Gehre aus Kiel! Also, was dieser Mann da zaubert, ist wirklich zum Niederknien! Unfassbar und supergut! Mit dieser Kata hatte Michael kürzlich auch in Paris die Europameisterschaft gewonnen!
Aber genug bewundert jetzt, Madeleine war noch dran mit ihrem Finale! Sie startete unter anderem gegen Mona Hengesbach vom Budosportcenter aus Münster. Mona hat sich in den letzten Jahren sehr gut entwickelt und ich hatte bei der Landesmeisterschaft in Bochum das "Vergnügen" mit ihr ;-) Denkbar knapp waren daher auch die Wettkämpfe in der Gruppe bis 1. Kyu. Aber letztendlich bewies wohl Madeleine die besseren Nerven und konnte ihre Silbermedaille vom Vorjahr verteidigen! Mona kam immerhin auf Platz drei.
Der Abend war damit aber noch nicht abeschlossen und wir kamen noch in den Genuss zahlreicher weiterer Disziplinen. Sehr beeindruckend für mich persönlich war das starke Comeback von Andrea Gluschke, die im Kumite der Damen Ü 38 einen furiosen Sieg erkämpfte. Absolut beeindruckt war ich auch von der Leistung Emanuele Bisceglies, der undankbarer Weise im Kata Einzel wegen Hikiwake zwei oder dreimal die Kanku Dai vorführen musste - und es schien, als würde er sich in jeder Runde wieder selbst übertreffen! Ein wahrer Augenschmaus war natürlich auch das Finale der Kata-Teams. Herausragend hier das Team unserer Freunde aus Frankreich - aber das absolute Highlight waren auch in diesem Jahr wieder die Jungs aus Frankfurt: Als Emanuele, Giovanni und Davor starteten, hätte man bereits in der Vorrunde (Kata Enpi) in der Halle eine Stecknadel fallen hören können - aber im Finale war die Spannung so groß, dass sich meine Nackenhaare aufstellten! Das ist einfach fantastisch, was die drei da vorführen und sie kamen voll verdient mit der Unsu auf Platz 1!
Insgesamt zogen sich die Finalrunden dann leider etwas hin. Ob das an den zahlreichen Siegerehrungen lag, die zwischendurch immer wieder eingeschoben wurden? (Übrigens sehr eloquent moderiert von einem sympathischen jungen Mann!) Nun, als Nicht-Organisator hat man immer leicht reden - ich wüsste aber auch nicht, was man spontan anders/besser machen könnte.
Einen herzlichen Dank für diesen spannenden Tag von meiner Seite an Klaus Wiegand und das Organisationsteam, an die vielen engagierten Kampfrichter und vor allem auch an die mutigen und beherzten Karateka, die sich an diesem Tag der Herausforderung eines Turnierstarts gestellt haben!
Donnerstag, 15. November 2012
Trainingslager 2012 - in aller Freundschaft
Das diesjährige Trainingslager unseres Vereins zusammen mit unseren Freunden aus Wesel stand unter dem Motto "In aller Freundschaft". Grund dafür war natürlich einmal die langjährige Freundschaft unserer beiden Vereine - bereits seit vielen Jahren trainieren, starten und feiern wir gemeinsam und inzwischen wächst sogar schon bald die dritte Karategeneration heran. In diesem Jahr wurde das Trainingslager aber auch erstmals von zwei Trainern geleitet, die eine inzwischen schon 30-jährige (Karate-)Freundschaft verbindet: Sensei Michael Jarchau und Sensei Thorsten Rabeneck haben schon unzählige Trainings miteinander "durchlitten" und schließlich grade auch ihre jüngsten Danprüfungen miteinander absolviert.
Insgesamt nahmen knapp 50 Karateka an den je drei Trainingseinheiten für Unter- und Oberstufe teil. Die Unterstufe kam vermutlich erstmals in den Genuss, bei Thorsten trainieren zu dürfen und erlebte schon mal einen Vorgeschmack auf den "Spirit", der sie bald in der Oberstufen-Trainingseinheit erwartet. Die Unterstufe beschäftigte sich - soweit ich das beobachten konnte - mit Kihon, Kata, Kata-Bunkai und Kumite. Es war für jeden etwas dabei und alle kamen erschöpft aber begeistert aus den Einheiten.
Für die Oberstufe gab es schwerpunktmäßig Partnertraining. Mir wurde in den beiden Einheiten, in denen ich mittrainieren konnte, Maren Kolb aus Wesel zugeteilt und wir haben ordentlich miteinander geschwitzt und an den Trainingsaufgaben getüftelt, die uns Micha aufgab. Zentraler Schwerpunkt für uns war, unsere Flexibilität im Zweikampf zu steigern. Hierfür gab es verschiedene, nicht immer einfache Kombinationen und auch interessante Tai-Sabaki-Vorgaben: links vor stehen, das rechte Bein zur Seite raussetzen und quasi nach rechts im Zenkutsu-Dachi stehen, dabei aber nach links schlagen, also dorthin, wo der Partner steht; dann auf der Stelle drehen und Gyaku-Tsuki schlagen. Ebenso übten wir aber auch das Herausgehen nach links mit Schlag nach rechts und anschließendem Tsuki. In der letzten Einheit waren als Konter dann Fußtechniken gefragt: Mae-, Mawashi- oder Yoko-Geri. Hier hatte ich dann zeitweise auch Thomas aus Wesel als Partner und schließlich wechselten wir immer durch, was ja schließlich auch der Flexibilität dienlich war.
Am Ende der letzten Einheit, die Micha dankenswerter Weise maßlos zeitlich überzog, gab es dann ein Finale Furioso - Pratzentraining vom Feinsten mit vielen Stationen und einem nicht enden wollenden Strom an Techniken, Kampfscheien und Anfeuerungsrufen durch die ganze Halle. Da kam richtig Stimmung auf und ich glaube, wir bekamen trotz der Erschöpfung alle nicht genug!
Die Freundschaften wurden aber nicht nur durch den Austausch von herzhaften Tsukis und Geris gepflegt, sondern auch bei dem ein- oder anderen Getränk am Freitagabend in Verbindung mit einer leckeren Pizza - und natürlich bei den Saunagängen zwischendurch.
Das war ein spitzenmäßiges Karate-Wochenende - Training auf technisch hohem Niveau mit Partnern, die einem nichts schenken und mit denen man nach dem Training wieder in lockerer Runde quatschen und lachen kann.
Das Trainingslager Münster - Wesel wird immer zu meinen ganz besonderen Trainingshighlights im Jahr gehören!
Insgesamt nahmen knapp 50 Karateka an den je drei Trainingseinheiten für Unter- und Oberstufe teil. Die Unterstufe kam vermutlich erstmals in den Genuss, bei Thorsten trainieren zu dürfen und erlebte schon mal einen Vorgeschmack auf den "Spirit", der sie bald in der Oberstufen-Trainingseinheit erwartet. Die Unterstufe beschäftigte sich - soweit ich das beobachten konnte - mit Kihon, Kata, Kata-Bunkai und Kumite. Es war für jeden etwas dabei und alle kamen erschöpft aber begeistert aus den Einheiten.
Für die Oberstufe gab es schwerpunktmäßig Partnertraining. Mir wurde in den beiden Einheiten, in denen ich mittrainieren konnte, Maren Kolb aus Wesel zugeteilt und wir haben ordentlich miteinander geschwitzt und an den Trainingsaufgaben getüftelt, die uns Micha aufgab. Zentraler Schwerpunkt für uns war, unsere Flexibilität im Zweikampf zu steigern. Hierfür gab es verschiedene, nicht immer einfache Kombinationen und auch interessante Tai-Sabaki-Vorgaben: links vor stehen, das rechte Bein zur Seite raussetzen und quasi nach rechts im Zenkutsu-Dachi stehen, dabei aber nach links schlagen, also dorthin, wo der Partner steht; dann auf der Stelle drehen und Gyaku-Tsuki schlagen. Ebenso übten wir aber auch das Herausgehen nach links mit Schlag nach rechts und anschließendem Tsuki. In der letzten Einheit waren als Konter dann Fußtechniken gefragt: Mae-, Mawashi- oder Yoko-Geri. Hier hatte ich dann zeitweise auch Thomas aus Wesel als Partner und schließlich wechselten wir immer durch, was ja schließlich auch der Flexibilität dienlich war.
Am Ende der letzten Einheit, die Micha dankenswerter Weise maßlos zeitlich überzog, gab es dann ein Finale Furioso - Pratzentraining vom Feinsten mit vielen Stationen und einem nicht enden wollenden Strom an Techniken, Kampfscheien und Anfeuerungsrufen durch die ganze Halle. Da kam richtig Stimmung auf und ich glaube, wir bekamen trotz der Erschöpfung alle nicht genug!
Die Freundschaften wurden aber nicht nur durch den Austausch von herzhaften Tsukis und Geris gepflegt, sondern auch bei dem ein- oder anderen Getränk am Freitagabend in Verbindung mit einer leckeren Pizza - und natürlich bei den Saunagängen zwischendurch.
Das war ein spitzenmäßiges Karate-Wochenende - Training auf technisch hohem Niveau mit Partnern, die einem nichts schenken und mit denen man nach dem Training wieder in lockerer Runde quatschen und lachen kann.
Das Trainingslager Münster - Wesel wird immer zu meinen ganz besonderen Trainingshighlights im Jahr gehören!
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Donnerstag, 1. November 2012
Kraft- und Sandsacktraining
Heute habe ich sage und schreibe eineinhalb Stunden lang Kraft- und Sandsacktraining gemacht - dazu satte Beats aus den Dojo-Boxen! Das war ein Spaß! Der Kraftteil betrug eine, der Sandsackteil ne halbe Stunde.
Habe folgende Übungen ausgeführt:
Zum Warmup: Tsukis auf der Stelle (wie zum Warmup beim SV-Kurs)
Einbeinige Kniebeugen (so tief es derzeit eben geht), mit einem kleinen "Keil" unter dem Ballen, damit das Knie etwas entlastet wird. Habe mir hierzu eine Isomatte einige Male gefaltet, damit die Höhe passte. Je 20 pro Seite und drei Sätze.
Auf einem Bein auf einer Handpratze stehend Choko-Tsukis, je 20 pro Seite und drei Sätze
Bauch: Käfer-Crunch aus dem maxxf-Buch - zwei Sätze in der schwierigsten Variante a 20 pro Seite, dann je einen Satz mit 20 Wiederholungen in der Variante mit angezogenem Knie.
Seitlichen Unterarmstütz:
Zunächst mit angehobenem oberen Bein und Arm (geht rechts derzeit nicht so gut), oberes Bein 20 mal wippen lassen, dann noch 30 Sekunden gehalten
Dann mit aufgelegtem oberen Bein noch zweimal pro Seite und je 30 Sekunden
Beckenlift
Erst Vorbereitung (Kramfvermeidung): Beide Füße aufgestellt und Becken angehoben, ca. 1 Minute lang
Dann mit der schwierigsten Variante (vorderes Bein in möglichst großem Winkel mit der Ferse aufgestellt) je 20 Mal pro Seite, zwei Sätze
Liegestütz
Hände auf Brusthöhe und Arme wie beim Tsuki führen, Knie aufgestellt, aber großer Winkel (zweitschwierigste Variante), je drei Sätze a 10 Wiederholungen
Bodenrudern
Variante mit angehobenen Füßen (zweitschwierigste): je 20 Wiederholungen, drei Sätze
Beinrückheben
Auf den Bauch legen, Knie anwinkeln und möglichst weit zusammen und Knie vom Boden heben, je 20 mal a 3 Sätze
Sandsack:
Tsukis im Stand, Doppeltsukis, Heito, Shuto, Uraken, Empi, Mawashi Lowkick, im Regelfall 20 Wdh pro Seite und 3 Sätze. Beim Mawashi 10 Wdh und 2 Sätze
Habe folgende Übungen ausgeführt:
Zum Warmup: Tsukis auf der Stelle (wie zum Warmup beim SV-Kurs)
Einbeinige Kniebeugen (so tief es derzeit eben geht), mit einem kleinen "Keil" unter dem Ballen, damit das Knie etwas entlastet wird. Habe mir hierzu eine Isomatte einige Male gefaltet, damit die Höhe passte. Je 20 pro Seite und drei Sätze.
Auf einem Bein auf einer Handpratze stehend Choko-Tsukis, je 20 pro Seite und drei Sätze
Bauch: Käfer-Crunch aus dem maxxf-Buch - zwei Sätze in der schwierigsten Variante a 20 pro Seite, dann je einen Satz mit 20 Wiederholungen in der Variante mit angezogenem Knie.
Seitlichen Unterarmstütz:
Zunächst mit angehobenem oberen Bein und Arm (geht rechts derzeit nicht so gut), oberes Bein 20 mal wippen lassen, dann noch 30 Sekunden gehalten
Dann mit aufgelegtem oberen Bein noch zweimal pro Seite und je 30 Sekunden
Beckenlift
Erst Vorbereitung (Kramfvermeidung): Beide Füße aufgestellt und Becken angehoben, ca. 1 Minute lang
Dann mit der schwierigsten Variante (vorderes Bein in möglichst großem Winkel mit der Ferse aufgestellt) je 20 Mal pro Seite, zwei Sätze
Liegestütz
Hände auf Brusthöhe und Arme wie beim Tsuki führen, Knie aufgestellt, aber großer Winkel (zweitschwierigste Variante), je drei Sätze a 10 Wiederholungen
Bodenrudern
Variante mit angehobenen Füßen (zweitschwierigste): je 20 Wiederholungen, drei Sätze
Beinrückheben
Auf den Bauch legen, Knie anwinkeln und möglichst weit zusammen und Knie vom Boden heben, je 20 mal a 3 Sätze
Sandsack:
Tsukis im Stand, Doppeltsukis, Heito, Shuto, Uraken, Empi, Mawashi Lowkick, im Regelfall 20 Wdh pro Seite und 3 Sätze. Beim Mawashi 10 Wdh und 2 Sätze
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Sonntag, 7. Oktober 2012
Kata-Bunkai-Lehrgang mit Andreas Klein beim SKDM
Am 22. und 23. September war Landesstützpunkttrainer Andreas Klein wieder bei uns zu Gast. Nachdem er im Juli bereits exklusiv für die Mitglieder des SKDM einen eintägigen Katalehrgang geleitet hatte, bei dem es überwiegend auf die korrekte Ausführung verschiedener Katas ankam, sollte bei dem jetzt zwei Tage dauernden Lehrgang der Schwerpunkt auf Kata-Bunkai, also den in der Form versteckten Anwendungen, liegen.
Die Unterstufe wurde in den Katas Heian Nidan und Heian Yondan unterwiesen. Andreas erklärte sehr anschaulich den Ablauf und verschiedene Anwendungsmöglichkeiten. Die Resonanz der Unterstufe war durchweg positiv. Sehr erfreulich war die hohe Anzahl der Jugendlichen, die hier sehr engagiert und diszipliniert teilnahmen.
Die Oberstufenkaratekas konnten sich auf die Katas Chinte und Tekki Nidan freuen. Sollte dem ein- oder anderen der Ablauf einer der Katas noch nicht ganz geläufig gewesen sein, so war dies binnen kürzester Zeit "Geschichte". Andreas hatte einen ganz speziellen Fokus auf den korrekten Hüfteinsatz bei den Katas. Aber es gab auch viele weitere interessante Details, an denen wir arbeiteten. Wie sagt ein bekannter Karate-Instructor immer so schön? Es kommt auf die Kleinigkeiten an.
Sehr interessant fand ich Andreas' Ausführung der Techniken 15 und 16 der Chinte: Bisher bekam ich immer erklärt, die Arme müssten während einer Seitwärtsbewegung mit Suri Ashi kreisförmig bewegt werden. In der Fachliteratur habe ich zu dieser Stelle folgendes gefunden: In Albrecht Pflüger's "27 Shotokan-Katas" heißt es etwa:"Nach rechts weggleiten mit Gedan Haito-Uke, dasselbe in die andere Richtung". In Fiore Tartaglia's "Bunkai der Shotokan Katas ab Schwarzgurt" habe ich dazu gefunden: "Sokumen haito uke - chudan Kamae in Kiba Dachi...und kreisförmig die Armbewegung fortsetzend im Chudan-Bereich kontern". Andreas führt die Stelle in beide Richtungen als Bo-Ukes aus - ähnlich der Passage gegen Ende der Enpi. Dieser Ansatz war für mich ein Anlass, mich neu mit dieser Technik zu beschäftigen.
Ich war wohl nicht die Einzige, die sich im Vorfeld ein bisschen sorgte, ob sie den Ansprüchen eines Landesstützpunkttrainers hinsichtlich des Kata-Bunkai gerecht werden würde. Diese Sorge war aber absolut unbegründet. Andreas machte gleich zu Beginn deutlich, dass er nicht viel von "durchchoreografierten" und nachmittagsausfüllenden Bunkaisequenzen hält. Man kann so weit ohnehin im Ernstfall nicht vorausplanen und wozu soll das Partnertraining aus einer Kata heraus dienen, wenn nicht zur effektiven Selbstverteidigung?
Andreas begann damit, uns aus jeder Kata eine Technikfolge von maximal fünf Einzeltechniken vorzugeben, aus der dann ein Partnertraining entwickelt wurde. In der nächsten Stufe gab er vor, dass wir aus dem grade Erarbeiteten die Selbstverteidigung auf eigene Faust so weiterentwickeln sollten, wie es sich aus der Situation grade ergibt. Mir persönlich passiert es leider häufig, dass ich im Eifer des Gefechts plötzlich mit dem anderen Bein vorne stehe, als in der Kata vorgesehen. Und jetzt? Es muss ja trotzdem irgendwie weitergehen! Ich persönlich wurde durch das Wegfallen der ganz starren Vorgaben unbefangener, mutiger und hatte nicht mehr die Sorge, es nicht mehr machen zu können "wie in der Kata". In der dritten Einheit (am Sonntagmorgen) waren dann nur noch der Angriff und die erste Verteidigungstechnik vorgegeben, der Rest durfte frei "erfunden" werden. Hier hatte ich Matthes als Trainingspartner - und zahlreiche blaue Flecken als Erinnerung an diese 90 Minuten ;-)
Fazit: Andreas' Training war für meine Begriffe perfekt aufgebaut und hat mir persönlich das Thema Kata-Bunkai sehr viel näher gebracht, als es bisher jeder andere Trainer geschafft hat. Die Intensität des Trainings und das Verständnis für die Katas und deren Anwendungen wuchs für mich persönlich in jeder Einheit. Andreas ist für mich derzeit eine der höchsten Instanzen in Sachen Kata uns ich hoffe, ihn sehr bald wieder bei uns begrüßen zu können.
Die Unterstufe wurde in den Katas Heian Nidan und Heian Yondan unterwiesen. Andreas erklärte sehr anschaulich den Ablauf und verschiedene Anwendungsmöglichkeiten. Die Resonanz der Unterstufe war durchweg positiv. Sehr erfreulich war die hohe Anzahl der Jugendlichen, die hier sehr engagiert und diszipliniert teilnahmen.
Die Oberstufenkaratekas konnten sich auf die Katas Chinte und Tekki Nidan freuen. Sollte dem ein- oder anderen der Ablauf einer der Katas noch nicht ganz geläufig gewesen sein, so war dies binnen kürzester Zeit "Geschichte". Andreas hatte einen ganz speziellen Fokus auf den korrekten Hüfteinsatz bei den Katas. Aber es gab auch viele weitere interessante Details, an denen wir arbeiteten. Wie sagt ein bekannter Karate-Instructor immer so schön? Es kommt auf die Kleinigkeiten an.
Sehr interessant fand ich Andreas' Ausführung der Techniken 15 und 16 der Chinte: Bisher bekam ich immer erklärt, die Arme müssten während einer Seitwärtsbewegung mit Suri Ashi kreisförmig bewegt werden. In der Fachliteratur habe ich zu dieser Stelle folgendes gefunden: In Albrecht Pflüger's "27 Shotokan-Katas" heißt es etwa:"Nach rechts weggleiten mit Gedan Haito-Uke, dasselbe in die andere Richtung". In Fiore Tartaglia's "Bunkai der Shotokan Katas ab Schwarzgurt" habe ich dazu gefunden: "Sokumen haito uke - chudan Kamae in Kiba Dachi...und kreisförmig die Armbewegung fortsetzend im Chudan-Bereich kontern". Andreas führt die Stelle in beide Richtungen als Bo-Ukes aus - ähnlich der Passage gegen Ende der Enpi. Dieser Ansatz war für mich ein Anlass, mich neu mit dieser Technik zu beschäftigen.
Ich war wohl nicht die Einzige, die sich im Vorfeld ein bisschen sorgte, ob sie den Ansprüchen eines Landesstützpunkttrainers hinsichtlich des Kata-Bunkai gerecht werden würde. Diese Sorge war aber absolut unbegründet. Andreas machte gleich zu Beginn deutlich, dass er nicht viel von "durchchoreografierten" und nachmittagsausfüllenden Bunkaisequenzen hält. Man kann so weit ohnehin im Ernstfall nicht vorausplanen und wozu soll das Partnertraining aus einer Kata heraus dienen, wenn nicht zur effektiven Selbstverteidigung?
Andreas begann damit, uns aus jeder Kata eine Technikfolge von maximal fünf Einzeltechniken vorzugeben, aus der dann ein Partnertraining entwickelt wurde. In der nächsten Stufe gab er vor, dass wir aus dem grade Erarbeiteten die Selbstverteidigung auf eigene Faust so weiterentwickeln sollten, wie es sich aus der Situation grade ergibt. Mir persönlich passiert es leider häufig, dass ich im Eifer des Gefechts plötzlich mit dem anderen Bein vorne stehe, als in der Kata vorgesehen. Und jetzt? Es muss ja trotzdem irgendwie weitergehen! Ich persönlich wurde durch das Wegfallen der ganz starren Vorgaben unbefangener, mutiger und hatte nicht mehr die Sorge, es nicht mehr machen zu können "wie in der Kata". In der dritten Einheit (am Sonntagmorgen) waren dann nur noch der Angriff und die erste Verteidigungstechnik vorgegeben, der Rest durfte frei "erfunden" werden. Hier hatte ich Matthes als Trainingspartner - und zahlreiche blaue Flecken als Erinnerung an diese 90 Minuten ;-)
Fazit: Andreas' Training war für meine Begriffe perfekt aufgebaut und hat mir persönlich das Thema Kata-Bunkai sehr viel näher gebracht, als es bisher jeder andere Trainer geschafft hat. Die Intensität des Trainings und das Verständnis für die Katas und deren Anwendungen wuchs für mich persönlich in jeder Einheit. Andreas ist für mich derzeit eine der höchsten Instanzen in Sachen Kata uns ich hoffe, ihn sehr bald wieder bei uns begrüßen zu können.
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Kata,
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Samstag, 6. Oktober 2012
Pratzentraining mit Volker
Gestern gab es wieder eines der speziellen Trainings bei Sensei Volker. Volker blickt auf viele intensive Jahre Karatetraining zurück und verfügt über einen unglaublichen Schatz an Hintergrundwissen und Erfahrung.
Gestern kündigte er bereits zu Beginn der Trainingseinheit an, dass diese Einheit unter dem Schwerpunkt der Selbstverteidigung stünde, nicht unter dem des sportlich oder an Prüfungsordungen orientierten Karate.
Als Ziel wurde gestern nicht "der Anzugstoff" oder "zwei Milimeter vor dem Kinn" angegeben, sondern "zwei Zentimeter hinter dem Kopf". Naja, ein bisschen übertreibe ich jetzt, aber wir sollten uns zum Zwecke der Selbstverteidigung stets auch so umstellen können, dass wir eben "durchschlagen oder -treten".
Natürlich geht das nicht im normalen Partnertraining, sondern am Besten mit Pratzen. Zu zweit übten wir zunächst Kizami-, dann Gyakutsuki, schließlich eine Kombination aus beiden. Der die Pratze haltende Partner sollte sich hierbei im Raum bewegen, nicht stehen bleiben. Der Schlagende sollte versuchen, dranzubleiben, also nicht, wie beim Wettkampf, nach dem Schlag wieder zurück in Sicherheit gehen, sondern dem Pratzenhalter nachfolgen, ihn unter Druck setzen. Puh, das war schon ganz schön anstrengend - obwohl Volker uns die Anweisung erteilt hatte, nicht wie wild, sondern eher gezielt und mit niedrigerer Frequenz auf die Pratzen zu schlagen.
Als weitere Übung galt es einmal Nukite am Partner zu üben. Das hatte ich wirklich noch nie gemacht! Der eine sollte zwei Handpratzen wie ein Monstermaul vor den Bauch halten und der andere sollte mit der angespannten Hand dazwischenschlagen, bis zum Rumpf des Partners. Die Pratzen konnten auch vertikal gehalten werden, sollten aber vor dem Bauch bleiben.
Schließlich sollten wir noch mit Haito- oder Shuto-Uchi gegen eine Pratze schlagen. Volker demonstrierte die hohe Effektivität dieses Schlages an dem armen Gelbgurt Marc :-) Volker wies darauf hin, dass etwa die Starttechnik der Nijushiho als Haito-Uchi gedeutet werden kann: Man stelle sich einen Gegner vor, der vor einem steht und den man mit einem Haito-Uchi am Hinterkopf trifft. Die Bewegung muss hierfür allerdings nicht so gleitend ausgeführt werden, wie in der Kata.
Als letzte Technik gab es noch Kage-Tsuki aus dem Kiba-Dachi gegen zwei seitlich gehaltene Handpratzen.
Gestern kündigte er bereits zu Beginn der Trainingseinheit an, dass diese Einheit unter dem Schwerpunkt der Selbstverteidigung stünde, nicht unter dem des sportlich oder an Prüfungsordungen orientierten Karate.
Als Ziel wurde gestern nicht "der Anzugstoff" oder "zwei Milimeter vor dem Kinn" angegeben, sondern "zwei Zentimeter hinter dem Kopf". Naja, ein bisschen übertreibe ich jetzt, aber wir sollten uns zum Zwecke der Selbstverteidigung stets auch so umstellen können, dass wir eben "durchschlagen oder -treten".
Natürlich geht das nicht im normalen Partnertraining, sondern am Besten mit Pratzen. Zu zweit übten wir zunächst Kizami-, dann Gyakutsuki, schließlich eine Kombination aus beiden. Der die Pratze haltende Partner sollte sich hierbei im Raum bewegen, nicht stehen bleiben. Der Schlagende sollte versuchen, dranzubleiben, also nicht, wie beim Wettkampf, nach dem Schlag wieder zurück in Sicherheit gehen, sondern dem Pratzenhalter nachfolgen, ihn unter Druck setzen. Puh, das war schon ganz schön anstrengend - obwohl Volker uns die Anweisung erteilt hatte, nicht wie wild, sondern eher gezielt und mit niedrigerer Frequenz auf die Pratzen zu schlagen.
Als weitere Übung galt es einmal Nukite am Partner zu üben. Das hatte ich wirklich noch nie gemacht! Der eine sollte zwei Handpratzen wie ein Monstermaul vor den Bauch halten und der andere sollte mit der angespannten Hand dazwischenschlagen, bis zum Rumpf des Partners. Die Pratzen konnten auch vertikal gehalten werden, sollten aber vor dem Bauch bleiben.
Schließlich sollten wir noch mit Haito- oder Shuto-Uchi gegen eine Pratze schlagen. Volker demonstrierte die hohe Effektivität dieses Schlages an dem armen Gelbgurt Marc :-) Volker wies darauf hin, dass etwa die Starttechnik der Nijushiho als Haito-Uchi gedeutet werden kann: Man stelle sich einen Gegner vor, der vor einem steht und den man mit einem Haito-Uchi am Hinterkopf trifft. Die Bewegung muss hierfür allerdings nicht so gleitend ausgeführt werden, wie in der Kata.
Als letzte Technik gab es noch Kage-Tsuki aus dem Kiba-Dachi gegen zwei seitlich gehaltene Handpratzen.
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Volker
Pratzentraining
Warmup mit Pratzen: zu zweit mit Handpratzen, einer hält,
einer schlägt überkreuz
1, 1-2, 1-2-3- ....bis 10, dann rückwärts
Wechsel
Dann Doppeltsukis und bei Gegenschlag ducken
Dann Reaktion:
Pratze hoch: Kizami
Pratze Bauch: Gyaku-Tsuki
Pratze Schulter überkreuz: Uraken
Pratzen auf dem Boden auslegen
Pratzen auf dem Boden auslegen
-
Slalom
-
Drüberspringen –
mit Zwischensprung
-
Drüberspringen –
ohne Zwischensprung
-
Eins, eins, rück
– eins, eins, rück
-
Trippelschritte
-
Große Schritte
Längs durch die Halle:
-
kleine Schrittchen vorwärts hin, rückwärts
zurück
-
kleine Schrittchen vorwärts hin mit Tsuki chudan
-
kleine Schrittchen rückwärts zurück mit Tsuki
jodan
-
seitlich Hopserlauf hin und rück
-
seitlich mit Übersetzen
-
auf einem Bein
springen hin und auf dem anderen zurück
längs durch die Halle laufen
-
an einer Seite 10 Sitpuls
-
an anderer Seite 10 Backups
-
an einer Seite 10 Kniebeugen mit Maegeri
-
an der anderen 10 Liegestütze
3 Durchgänge
z zu zweit zusammen, einer hält Gürtel, der andere schlägt Tsuki dagegen, alternativ: Keris (Mae, Mawashi, Ura-Mawashi....)
In Gruppen zu dritt, zwei äußerern halten eine große Pratze,
der in der Mitte kickt Kizami Mae Geri, dreht sich um und mit dem anderen Bein
Kizami Mae Geri, je eine Minute, dann wechseln
Dasselbe mit Rentsuki bzw. Kizami-Tsuki/Gyaku-Tsuki
Quadrat: Acht Personen, je vier halten eine große Pratze,
jede Pratze steht für eine spezielle Übung
-
Gyaku-tsuki
-
Mae-Geri
-
Kizami-Tsuki
-
Mawashi-Geri (Pratze seitlich halten)
Möglichst schnell durch die Positionen laufen, Pratzenhalter
stehen außen mit Blick nach innen
Mittwoch, 3. Oktober 2012
Deai mit Sensei Micha
Das Training an diesem Dienstag stand im Fokus der Wettkampfvorbereitung (JKA-Cup, Vereinsturnier). Sensei Micha ließ uns - zunächst alleine, später mit Partner - verschiedene Kombinationen üben:
1. (Deai) links vorsteppen mit Gyaku-Tsuki (Kopf dabei leicht nach links neigen, um dem (vorgestellten) Anriff (Kizami) des Gegners etwas auszuweichen. Danach Fuß wieder zurückziehen.
2. Von dort direkt das rechte Bein nach rechts setzen, ein kleines Stück nach rechts ausweichen und mit links Gyaku-Tsuki (Deai-Technik bei vorgestelltem Kizami), wieder zurück in die Ausgangsposition
3. Das linke Bein zur Seite (dem Kizami ausweichen) mit gleichzeitigem Gyaku-Tsuki (Schlag mit links), dann das linke Bein nochmal bewegen, wieder in Richtung Ausgangsposition, und wieder mit rechts vor und Gyaku-Tsuki mit rechts (der erste Gyaku-Tsuki war eher eine Art Abstandhalter, musste nicht treffen, der zweite sollte dann treffen).
4. mit dem linken Arm einen vorgestellten Gyaku-Tsuki blocken bzw. aus dem Weg schlagen (ähnlich dem Mae-Geri-Block aus der Hokkyokuko) und einen Schritt vor mit Kizami rechts.
Das war schon fast eine kleine "Mini-Kata" und nicht ganz einfach zu Beginn.
Später übten wir mit Partner. Der Partner blieb zunächst stehen, später griff er an mit Kizami, Kizami, Kizami und Gyaku-Tsuki.
Am Ende wechselten wir Partner und blockten / konterten auf Kommando von Michael.
Michael wollte uns durch diese Kombinationen Flexibilität lehren - auf den Angriff warten und Deai abkontern.
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Karate,
Kumite,
Micha Jarchau,
Wettkampftraining
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