Heute: Venedig, die 3. Wir müssen verrückt sein! ;-) Wie kam es dazu? Mich reizte schon im letzten Jahr die "Minikreuzfahrt Burano, Murano und Venedig". Die beiden zuerst genannten Inseln liegen auch in der Lagune und sind wesentlich kleiner als Venezia. Aus meiner Kindheit wusste ich noch, dass Murano wegen seiner Glaskunst berühmt ist und heute erinnerte ich mich wieder, dass auch Burano wegen einer Handarbeit bekannt ist, nämlich wegen seiner Spitze. Mit der "Hinterkopf-Idee", diese Bootstour dieses Jahr einmal zu machen, wurden wir letzte Woche am Strand angesprochen. Von Felip, einem ganz smarten Holländer (?). Ich sagte ihm, dass wir grundsätzlich interessiert seien und ruckzuck machte er uns ein auch preislich gutes Angebot: Drei Inseln inklusive Mittagessen (naja, da erwartet man nicht viel....) für uns fünf und für 135 Euro. Zwanzig Euro Anzahlung am Strand?? Nun, ob sich an diese jemand erinnern würde? Heute früh waren wir also ganz gespannt, als wir den beschriebenen Parkplatz in Punta Sabbione ansteuerten. Aber es lief alles wunderbar!
Burano war dann auch wirklich zauberhaft mit seinen hübschen bunten Häuschen. In der Kirche fand grade ein Gottesdienst statt und wir stellten hinterher fest, dass es sich wohl um eine Beerdigung handelte - und ich mit den Mädels zwischendrin! Wir zogen uns auch dann schnell diskret zurück. Allerdings waren wir auch selber grade in gedrückter Stimmung - erhielten wir doch vorgestern die Nachricht, dass die Uroma der Kids gestorben war! Dem Trauerzug begegneten wir bei unserer Abfahrt erneut, als er sich zum Friedhof begab.
Murano, die Stadt der Glasbläserei und der Glasskulturen - unser nächstes Ziel war nicht so hübsch wie Burano. Allerdings überzeugte uns hier der Glas-Meister von seinem Können, der je innerhalb von fünf Sekunden erst eine Vase, dann ein hübsches Pferd aus Glas herstellte. Wir widerstanden dem Drank, hier etwas einzukaufen und wanderten nach der Glaskunst nur eine Weile durch den Ort.
Dann gab es für uns Essen auf dem Schiff (die erste Gruppe hatte bereits auf der Fahrt von Bu- nach Murano gegessen) - eine Hähnchenkeule, ein Stück Lasagne, etwas, das wie Kartoffelstücke oder Pommes aussah und zwei Tomaten. Naja, wie gesagt - wir hatten nicht viel erwartet und es war ganz ok.
Dann Venedig. Eine zauberhafte Anfahrt: Anders, als die Fähren, die wir bisher benutzt hatten, steuerte unser Boot jetzt direkt den Markusplatz an! Wunderschön! Unsere Reiseleitung berichtete grade von den Maßnahmen, die zum Schutze Venedigs vor dem Wasser unternommen wurden und dass es ganz unglaublich wäre - da würden doch hin und wieder die Kreuzfahrtschiffe direkt am Markusplatz entlangfahren (und der Stadt durch ihren Tiefgang und die Wellen schaden). Und wie auf Bestellung steuert grade in diesem Moment so ein fettest Teil dort auf! Wow! Was für eine Sensation! Allein dafür hatte sich dieser Ausflug schon gelohnt! :-)
An Land gingen wir jetzt mal NICHT links rum und über den Markusplatz, sondern bogen direkt rechts ab zum Guiardano und zu dem einen offiziellen Teil der Biennale. Ein Dank an meine Familie, dass sie hiermit einverstanden waren! Am Eingang zum Park gabs gleich die zweite Sensation: Ein Spielplatz in Venedig! Hatten wir nicht in einem Reiseführer gelesen, Venedig sei kinderunfreundlich und habe gar keine Spielplätze? Nun, hier war einer, den die Kids ausführlich testeten ;-)
Dann Kultur. Wow, das war schon zum Teil ziemlich "modern" und für einen normalen Menschenverstand etwas weit hergeholt. Gleich der Spanische Pavillion am Anfang mit einem Titel, der auf Außenseiter hindeutete - warum lagen hier bei den Exponaten ausgerechnet Stücke aus MÜNSTER??? Ja, genau! Münster in Westfalen! Z. B. Schlüsselanhänger der Skulptura 2007 ... das gab uns doch zu denken ..... sind wir etwa auch Außenseiter???? Hm.... Nun, so ging es bei einigen Pavillions. Der erste, der mich ansprach, war einer mit dem Titel After Work Opera, in dem man den Eindruck einer Backstage-Area bekam. Das war ganz witzig gemacht, zum Rumlaufen, anfassen, anhören. Das nächste Highlight war ein Pavillion, der keinem bestimmten Land zugeordnet war. Hier gab es unter anderem einen Raum, in denen Knetmasse in Weiß, Schwarz und Gold herumlag und für die Besucher zur freien Verfügung, sogar zum Mitnehmen, diente. Die meisten desingnten damit wild im Raum herum, auch meine Familie (ich nicht, habe dafür kein Talent....). Überraschungen boten für mich der amerikanische und der deutsche Pavillion. In "Amerika" begrüßte uns eine bewaffnete Freiheitsstatue auf einer Sonnenbank! Weiter gings zu einer großen Orgel, in die ein Geldautomat integriert war. Mutig befolgte ich den Hinweis, meine Karte einzuschieben und ich wurde sogleich mit einem ohrenbetäubenden Orgelspiel belohnt, das sofort weitere Besucher anlockte.
Deutschland. Was soll man da erwarten? Zunächst mal war die Schrift über dem Eingang von Germany zu Egomany geändert und ich las auf einer Infotafel, dass Christof Schlingensief an dem deutschen Exponat bis zu seinem Tod im letzten Jahr tätig war. Ach Gott, Schlingensief, dachte ich! Den kann ich ja leiden, wie.....naja, aber ich kündigte ja eine Überraschung an. Sein Werk bestand in einer unter die Haut gehenden Installation in Form einer Kirche mit Altar, Kreuzgang, Beichtstuhl....alles hatte, wie schon der Begriff Egomany erahnen ließ, sein persönliches Schicksal kurz vor seinem Tod als Thema. Aber echt irre gemacht! Also, mir ging es sehr nah und hat mich wirklich beeindruckt! Fix schoben wir dann noch durch England und Frankreich und erreichten noch knapp unser letztes Schiff zurück. Puh, das war ein langer, aber sehr, sehr schöner Tag! :-)
Mittwoch, 10. August 2011
Donnerstag, 21. Juli 2011
Dienstag, 19. Juli 2011
Leserbrief an die WN zur Bädersituation in der Stadt Münster
Seit einigen Wochen wieder ein aktuelles Thema: Die viel zu niedigen Wassertemperaturen der Münsteraner Freibäder! Jetzt wurden ganz aktuell die Bezirksmeisterschaften im Freiwasserschwimmen von der Coburg in das Hallenbad Mitte verlegt - womit es natürlich kein Freiwasserschwimmen mehr ist. Grund ist die Wassertemperatur von nur noch knapp über 18 Grad Celsius. Für die Meisterschaften müssten es mindestens 18 Grad sein, was nicht mehr garantiert werden kann. Und jeder, der schon einmal ohne Neoprenanzug in Gewässer mit unter 20 Grad geschwommen ist, kann die Verlegung der Meisterschaften gut nachvollziehen.
Liebe Ratsfrauen und -herren der Stadt Münster, vielleicht konnten Sie bislang dieses Thema als unwichtig abtun, da ja vielleicht "nur ältere und empfindliche" Menschen betroffen waren. Und was macht das schon, wenn man ins zu volle Hallenbad ausweichen muss!
Aber jetzt ist auch der Leistungssport betroffen. Möchte Münster diesen Image-Verlust hinnehmen? Es ist Zeit aufzuwachen. Als Wachmacher emfpehle ich morgens um acht einen Sprung ins Becken der Coburg. Wir sehen uns!
Donnerstag, 7. Juli 2011
Und noch'n Knoten geplatzt!
Gestern erhielt ich eine Mail: Ersatztrainer fürs Katatraining gesucht. Na, und da ich ja derzeit keine Herausforderung scheue, habe ich mich gemeldet.
Kurzerhand überlegt - ich mach die Sochin. Heute früh habe ich ein tolles Video bei Youtube gefunden, das mich begeistert hat. Nun, in der Tat gibt es viele Bunkai-Videos bei Youtube - aber dieses war schon besonders, vor allem, da die Übungen selbst für mich alle relativ gut nachvollziehbar waren. Zudem wurde die Kata in Abschnitte zerteilt und jeder der Abschnitte wurde mehrmals gezeigt: aus verschiedenen Perspektiven, besonders langsam, "nur die Beine" oder "nur die Arme" - ich konnte mir die Übungen gut einprägen. (Zum Ansehen des Videos oben auf den Titel klicken)
Vor dem Training noch schnell auf der Wiese mit einem anderen Karateka die Übungen einmal durchgespielt, dann schnell das Rasen-Grün von den Füßen gewaschen und los gings. Nach einem Aufwärmtraining die Kata zweimal ganz durchgelaufen.
Danach den ersten Abschnitt: Tori links vor ZK, Uke im Shizentai. Tori kommt vor mit Tsuki Jodan, Uke blockt im Stand Age-Uke mit links, geht dann einen Schritt vor mit Gedan-Uke und schlägt in die Genitalien des Tori (oder in die Innenseite seines linken Oberschenkels - was aber schwierig ist, weil Tori rechts vor steht). Wenn die Distanz zu kurz ist, kann vor der Vorwärtsbewegung der linke Fuß ein Stück nach hinten gesetzt werden. (im Video stehen anfangs beide links vor, Uke setzt vor dem Age-Uke das vordere Bein an das hintere und geht mit rechts vor, Block Gyaku-Age-Uke, dann Konter Gedan-Uke - Schrittwechsel ähnlich wie in der Enpi)
Variante: beide links vor; Angriff Sanbon-Tsuki Jodan; Uke gleitet mit Suri-Ashi zurück, Block Age-Uke, Block Gedan Uke (den Gyaku-Ts). Den dritten Tsuki blockt Uke mit rechts Tate Shuto-Uke, dabei nach links rausgleiten, dabei Fußwechsel (Risto-Shuffle), und von außen gegen den Angriffsarm schlagen. Jetzt im Stand Ren-Tsuki.
Als nächstes beide links vor, Angriff Tsuki Chudan, Uke gleitet zurück mit Suri Ashi in KK. Hierbei Gedan-Block mit links gegen den Tsuki und mit rechts ausholen für Folgetechnik (man steht jetzt wie im Manji-Uke). Nach dem Block nach vorne gleiten, in den Gegner hinein, der rechte Arm kommt von oben und schlägt dem Gegner gegen das Kinn. Der linke Arm umfasst hierbei den geblockten Arm. Jetzt einen Schritt vorkommen und rechts am Partner vorbeigehen. Dabei mit dem Arm gegen den Hals des Gegners und ihn über die Hüfte zu Fall bringen. (das war mit die schwierigste Übung).
Dann die Yoko-Geri-Kombination. Wieder beide links vor (das war auch sehr schon bei dem Video - zu Beginn einer Übung stand man sich immer links vor ;-) Angriff Ts Jodan. Uke gleitet wieder mit Risto-Shuffle nach links raus, blockt mit Jodan Uchi-Uke (in der Kata Uraken); kick mit Yoko-Geri (im Bunkai bietet sich m. E. kekomi an) und hierbei den Arm des Tori mit rechts festhalten. Jetzt hinter Tori drehen, ihn möglichst dabei mit dem rechten Arm fixieren und mit links Yoko-Empi auf den Rücken schlagen. Dann mit der rechten Elle um den Hals des Tori, die linke Hand auf den Hinterkopf und einen kleinen Schritt nach hinten gehen. Tori gerät so aus dem Gleichgewicht und wird gewürgt, eventuell Genickbruch (Achtung!).
Die nächste Kombination: beide links vor, Angriff Tsuki (Jodan oder Chudan ist egal) und Gyaku-Tsuki. Uke rutscht zurück in KK mit Shuto-Uke links (erster Block), läßt dann den linken Arm zu Osae-Uke fallen und blockt damit den Gyaku-Tsuki. Geblockten Arm greifen und mit rechts Nukite zur Kehle des Tori, Handfläche nach oben. Griff lösen, aber linke Hand zur sicherung auf dem linken Arm des Tori liegen lassen, Mae-Ashi-Geri (versuchen, dies aus der nahen Distanz zu machen), um den Tori zurückzutreiben. Knie hochlassen, dann beim Absetzen bzw. beim Treten des folgenden Mae-Geri linken Arm fast strecken (oder Jodan-Uke bzw. Uraken) und mit rechtem Arm am rechten Ohr ausholen (bzw. Nagashi-Uke Jodan rechts) und beim Absetzen des zweiten Mae-Geri mit der rechten Faust Uraken auf die Nase des Gegners. (Diese Kombination war auch nicht ganz so einfach).
Letzte Kombi: Uke steht 45 Grad nach rechts gewendet, Tori steht links von ihm im Winkel von 45 Grad, beide links vor. Tori kommt rechts vor mit Tsuki Chudan und Gyaku-Tsuki. Uke setzt den linken Fuß um, so dass er grade vor Tori steht und blockt Uchi-Uke/Gyaku-Uchi-Uke, mit rechts den Arm des Tori greifen, Mae-Geri, Knie hoch lassen und den Tori nach hinten ziehen, hierbei Gewicht tief runter, damit Tori aus dem Gleichgewicht kommt. Hierbei die linke Faust fest an die Kehle des Tori pressen (alternativ: mit Hand ins Gesicht, Nukite zur Kehle o. ä.) und abschließend Ren-Tsuki chudan.
Zum Ende der Einheit gab es noch zweimal die Kata ganz, einmal davon auf eigene Zeit.
Es hat mir wirklich viel Spaß gemacht, mich mit der Materie auseinander zu setzen und fiel mir diesmal erstaunlich leicht. Bin ich etwa auf den Geschmack gekommen? ;-)
Kurzerhand überlegt - ich mach die Sochin. Heute früh habe ich ein tolles Video bei Youtube gefunden, das mich begeistert hat. Nun, in der Tat gibt es viele Bunkai-Videos bei Youtube - aber dieses war schon besonders, vor allem, da die Übungen selbst für mich alle relativ gut nachvollziehbar waren. Zudem wurde die Kata in Abschnitte zerteilt und jeder der Abschnitte wurde mehrmals gezeigt: aus verschiedenen Perspektiven, besonders langsam, "nur die Beine" oder "nur die Arme" - ich konnte mir die Übungen gut einprägen. (Zum Ansehen des Videos oben auf den Titel klicken)
Vor dem Training noch schnell auf der Wiese mit einem anderen Karateka die Übungen einmal durchgespielt, dann schnell das Rasen-Grün von den Füßen gewaschen und los gings. Nach einem Aufwärmtraining die Kata zweimal ganz durchgelaufen.
Danach den ersten Abschnitt: Tori links vor ZK, Uke im Shizentai. Tori kommt vor mit Tsuki Jodan, Uke blockt im Stand Age-Uke mit links, geht dann einen Schritt vor mit Gedan-Uke und schlägt in die Genitalien des Tori (oder in die Innenseite seines linken Oberschenkels - was aber schwierig ist, weil Tori rechts vor steht). Wenn die Distanz zu kurz ist, kann vor der Vorwärtsbewegung der linke Fuß ein Stück nach hinten gesetzt werden. (im Video stehen anfangs beide links vor, Uke setzt vor dem Age-Uke das vordere Bein an das hintere und geht mit rechts vor, Block Gyaku-Age-Uke, dann Konter Gedan-Uke - Schrittwechsel ähnlich wie in der Enpi)
Variante: beide links vor; Angriff Sanbon-Tsuki Jodan; Uke gleitet mit Suri-Ashi zurück, Block Age-Uke, Block Gedan Uke (den Gyaku-Ts). Den dritten Tsuki blockt Uke mit rechts Tate Shuto-Uke, dabei nach links rausgleiten, dabei Fußwechsel (Risto-Shuffle), und von außen gegen den Angriffsarm schlagen. Jetzt im Stand Ren-Tsuki.
Als nächstes beide links vor, Angriff Tsuki Chudan, Uke gleitet zurück mit Suri Ashi in KK. Hierbei Gedan-Block mit links gegen den Tsuki und mit rechts ausholen für Folgetechnik (man steht jetzt wie im Manji-Uke). Nach dem Block nach vorne gleiten, in den Gegner hinein, der rechte Arm kommt von oben und schlägt dem Gegner gegen das Kinn. Der linke Arm umfasst hierbei den geblockten Arm. Jetzt einen Schritt vorkommen und rechts am Partner vorbeigehen. Dabei mit dem Arm gegen den Hals des Gegners und ihn über die Hüfte zu Fall bringen. (das war mit die schwierigste Übung).
Dann die Yoko-Geri-Kombination. Wieder beide links vor (das war auch sehr schon bei dem Video - zu Beginn einer Übung stand man sich immer links vor ;-) Angriff Ts Jodan. Uke gleitet wieder mit Risto-Shuffle nach links raus, blockt mit Jodan Uchi-Uke (in der Kata Uraken); kick mit Yoko-Geri (im Bunkai bietet sich m. E. kekomi an) und hierbei den Arm des Tori mit rechts festhalten. Jetzt hinter Tori drehen, ihn möglichst dabei mit dem rechten Arm fixieren und mit links Yoko-Empi auf den Rücken schlagen. Dann mit der rechten Elle um den Hals des Tori, die linke Hand auf den Hinterkopf und einen kleinen Schritt nach hinten gehen. Tori gerät so aus dem Gleichgewicht und wird gewürgt, eventuell Genickbruch (Achtung!).
Die nächste Kombination: beide links vor, Angriff Tsuki (Jodan oder Chudan ist egal) und Gyaku-Tsuki. Uke rutscht zurück in KK mit Shuto-Uke links (erster Block), läßt dann den linken Arm zu Osae-Uke fallen und blockt damit den Gyaku-Tsuki. Geblockten Arm greifen und mit rechts Nukite zur Kehle des Tori, Handfläche nach oben. Griff lösen, aber linke Hand zur sicherung auf dem linken Arm des Tori liegen lassen, Mae-Ashi-Geri (versuchen, dies aus der nahen Distanz zu machen), um den Tori zurückzutreiben. Knie hochlassen, dann beim Absetzen bzw. beim Treten des folgenden Mae-Geri linken Arm fast strecken (oder Jodan-Uke bzw. Uraken) und mit rechtem Arm am rechten Ohr ausholen (bzw. Nagashi-Uke Jodan rechts) und beim Absetzen des zweiten Mae-Geri mit der rechten Faust Uraken auf die Nase des Gegners. (Diese Kombination war auch nicht ganz so einfach).
Letzte Kombi: Uke steht 45 Grad nach rechts gewendet, Tori steht links von ihm im Winkel von 45 Grad, beide links vor. Tori kommt rechts vor mit Tsuki Chudan und Gyaku-Tsuki. Uke setzt den linken Fuß um, so dass er grade vor Tori steht und blockt Uchi-Uke/Gyaku-Uchi-Uke, mit rechts den Arm des Tori greifen, Mae-Geri, Knie hoch lassen und den Tori nach hinten ziehen, hierbei Gewicht tief runter, damit Tori aus dem Gleichgewicht kommt. Hierbei die linke Faust fest an die Kehle des Tori pressen (alternativ: mit Hand ins Gesicht, Nukite zur Kehle o. ä.) und abschließend Ren-Tsuki chudan.
Zum Ende der Einheit gab es noch zweimal die Kata ganz, einmal davon auf eigene Zeit.
Es hat mir wirklich viel Spaß gemacht, mich mit der Materie auseinander zu setzen und fiel mir diesmal erstaunlich leicht. Bin ich etwa auf den Geschmack gekommen? ;-)
Sensei Micha ist zurück!
Hey, das war ein Fest - Sensei Michael Jarchau gab am Dienstag sein Trainer-Comeback nach der Hüft-OP! Nur acht Wochen nach dem Eingriff stand er im Gi vor uns, als sei nichts gewesen! Lediglich die Hüftrotationen beim Yoko-Gerri bekam er noch nicht richtig hin - aber das schaff ich auch mit einer unversehrten Hüfte nicht :-/
Da Micha üblicher Weise immer erst gegen 18.30 Uhr reinschneit, oblag es auch diesmal wieder mir, das Aufwärmtraining zu leiten: drei Runden Randori mit etwas leichter Dehngymnastik dazwischen und danach. Und dann ging es auch schon los.
Anlässlich Michaels Revival war die Bude richtig voll! Neben den "üblichen Verdächtigen", die sich auch in mein Training verirren, wenn ich Micha und Thorsten vertrete, kamen knapp 10 weitere Danträger und erwiesen Micha die Ehre.
Im Focus stand im Prinzip nichts anderes als die Wochen zuvor in meinem Training: Kihon und Jiju-Ippon-Kumite für die Dan-Vorbereitung. Zu meiner großen Freude erklärte Micha zahlreiche Technikkombinationen genauso, wie ich es in den Wochen zuvor auch tat: Beim Vorgehen im ZK den vorderen Fuß am Boden "festsaugen" und sich daran nach vorne ziehen (so vermeidet man es, den vorderen Fuß vor der Vorwärtsbewegung zur Seite zu stellen). Oder das Knie nach dem Geri oben lassen, der Tsuki gehört zum Geri und so weiter, und so fort.
Anschließend gab es reichlich Jiju-Ippon-Kumite mit wechselnden Partnern. Zum Höhepunkt der Einheit bildeten wir in zwei Reihen ein Spalier am Außenrand der Halle. Einer von uns musste durch das Spalier gehen und abwechselnd links und rechts die Außenstehenden angreifen mit Kizami-Tsuki - in weiteren Durchgängen mit Oi-Tsuki Jodan bzw. Mae-Geri. Die Karateka an der Außenseite mussten blocken und kontern. In einem Durchgang wurden die Rollen auch getauscht: Innen befand sich jetzt Uke und außen Tori. Diese Übung hat für gute Stimmung gesorgt :-)
Es war unglaublich, wie beweglich Micha nach der kurzen Zeit schon wieder ist! Er hat im Karatetraining auch viel von der Reha erzählt und Parallelen zum Karatetraining gezogen. "Bei der Reha kommt es auf jeden Zentimeter Fortschritt an und beim Yokogeri ist es genauso." Oder:"Wenn bei der Reha die Übung nicht auf anhieb klappt, darf man nicht verzagen - dann übt man eben zu Hause weiter. Man hat ja genug Zeit. Und beim Karate ist es ganauso. Man darf nicht denken, dass man es nie schafft, sondern nur jetzt grade im Moment nicht. Einfach zu Hause üben, bis es klappt."
Ich bin sehr froh, dass Micha ab jetzt einmal im Monat zu uns ins Dojo kommt. Karateübungen anbieten oder vormachen kann (fast) jede(r). Aber den Spirit rüberzubringen, wie Micha es macht, das ist es, was einen sehr guten Trainer von einem guten unterscheidet.
Da Micha üblicher Weise immer erst gegen 18.30 Uhr reinschneit, oblag es auch diesmal wieder mir, das Aufwärmtraining zu leiten: drei Runden Randori mit etwas leichter Dehngymnastik dazwischen und danach. Und dann ging es auch schon los.
Anlässlich Michaels Revival war die Bude richtig voll! Neben den "üblichen Verdächtigen", die sich auch in mein Training verirren, wenn ich Micha und Thorsten vertrete, kamen knapp 10 weitere Danträger und erwiesen Micha die Ehre.
Im Focus stand im Prinzip nichts anderes als die Wochen zuvor in meinem Training: Kihon und Jiju-Ippon-Kumite für die Dan-Vorbereitung. Zu meiner großen Freude erklärte Micha zahlreiche Technikkombinationen genauso, wie ich es in den Wochen zuvor auch tat: Beim Vorgehen im ZK den vorderen Fuß am Boden "festsaugen" und sich daran nach vorne ziehen (so vermeidet man es, den vorderen Fuß vor der Vorwärtsbewegung zur Seite zu stellen). Oder das Knie nach dem Geri oben lassen, der Tsuki gehört zum Geri und so weiter, und so fort.
Anschließend gab es reichlich Jiju-Ippon-Kumite mit wechselnden Partnern. Zum Höhepunkt der Einheit bildeten wir in zwei Reihen ein Spalier am Außenrand der Halle. Einer von uns musste durch das Spalier gehen und abwechselnd links und rechts die Außenstehenden angreifen mit Kizami-Tsuki - in weiteren Durchgängen mit Oi-Tsuki Jodan bzw. Mae-Geri. Die Karateka an der Außenseite mussten blocken und kontern. In einem Durchgang wurden die Rollen auch getauscht: Innen befand sich jetzt Uke und außen Tori. Diese Übung hat für gute Stimmung gesorgt :-)
Es war unglaublich, wie beweglich Micha nach der kurzen Zeit schon wieder ist! Er hat im Karatetraining auch viel von der Reha erzählt und Parallelen zum Karatetraining gezogen. "Bei der Reha kommt es auf jeden Zentimeter Fortschritt an und beim Yokogeri ist es genauso." Oder:"Wenn bei der Reha die Übung nicht auf anhieb klappt, darf man nicht verzagen - dann übt man eben zu Hause weiter. Man hat ja genug Zeit. Und beim Karate ist es ganauso. Man darf nicht denken, dass man es nie schafft, sondern nur jetzt grade im Moment nicht. Einfach zu Hause üben, bis es klappt."
Ich bin sehr froh, dass Micha ab jetzt einmal im Monat zu uns ins Dojo kommt. Karateübungen anbieten oder vormachen kann (fast) jede(r). Aber den Spirit rüberzubringen, wie Micha es macht, das ist es, was einen sehr guten Trainer von einem guten unterscheidet.
Freitag, 1. Juli 2011
Knoten geplatzt
Mein Trainingspartner Torsten und ich haben gestern mal durchgezählt, an wievielen Karatelehrgängen wir in diesem Jahr schon teilgenommen hatten. Bei mir siehts so aus:
- Januar: Intensiv-Woche bei Risto in FFM
- Januar: Lehrgang mit Julian Chees in Münster
- Februar: Bonsaitrainerausbildung und Bunkailehrgang mit Heero und Patrick im Dojo
- März: Lehrgang mit Jean-Pierre und Jean-Michel in Paris
- April: Lehrgang mit Shihan Ochi in Münster
- Mai: Jubiläumslehrgang mit Sensei Akita im Dojo
- Mai: Lehrgang mit Risto und Herbert in Freudenberg
- Mai: Kata-Lehrgang Hokkyokuko mit Sven Lorant bei uns im Dojo
- Juni: Kata-Special in Groß-Umstadt
- Juni: Lehrgang mit Shihan Shirai in Braunschweig
- Juni: Dan-Vorbereitung mit Risto in FFM
Mein Gott, war ich eigentlich auch mal zu Hause? Bei Torsten siehts ähnlich aus und auf den meisten Lehrgängen waren wir ja auch gemeinsam. Er war nicht im Januar beim Risto, dafür auf einem speziellen Shirai-Lehrgang, den ich nicht mitgemacht habe. 11 Lehrgänge in einem halben Jahr - das ist wohl mein absoluter Rekord! Und auch sonst verbringe ich wohl soviel Zeit im Dojo, wie noch nie zuvor in meinem Leben - sei es als Trainierende, als Trainerin oder als Organisatorin. Karate, Karate, Karate - es ist ganz erstaunlich, dass überhaupt noch irgendetwas anderes in meinem Leben Platz hat zur Zeit :-)
Tja, eigentlich müsste ich ja demnach nahezu perfekt sein in allen Disziplinen....aber, wie sagt Risto so schön? "Karate fängt dann an, wenn die Selbstzweifel schneller wachsen, als das Können." Nun, dann hat Karate bei mir definitiv angefangen! Je mehr ich trainiere, desto kleiner werden die Fortschritte! Kritische Blicke von Risto oder auch von Torsten bringen mich immer wieder an den Rand der Frustration!
Gestern hatten Torsten und ich uns wieder mal für eine individuelle Trainingseinheit im Dojo verabredet. Gemeinsam mit Heiko teilten wir uns die Halle. Es stand zunächst nicht fest, was wir trainieren wollten aber ich nahm mir zunächst mal meine Prüfungskata Jitte vor. Immer wieder gab es Kommentare von Torsten und es fiel mir schwer, alle seine Hinweise umzusetzen. Ich nahm mir für jeden Durchgang eine bestimmte Sache vor und versuchte, beim nächsten Mal die bisherigen Kritikpunkte nicht wieder zu vergessen. Bis auf eine Technik, die im Eifer des Gefechts immer unkorrigiert blieb, bekam ich das sogar einigermaßen auf die Kette. Der Spiegel verwirrte mich hierbei eher und ich versuchte, auf mein Körpergefühl zu achten.
Am Ende hatte ich plötzlich ein ganz neues Kata-Gefühl! Es schien mir irgendwie, als sei ein Knoten geplatzt! Vielleicht ist es ja immer so, dass vor einem kleinen Fortschritt immer ein großer Frust steht.
Wie auch immer, jetzt wird der Gi eingepackt, denn gleich bin ich bei meinem alten Karatefreund Jörg Gantert zum Training eingeladen......
- Januar: Intensiv-Woche bei Risto in FFM
- Januar: Lehrgang mit Julian Chees in Münster
- Februar: Bonsaitrainerausbildung und Bunkailehrgang mit Heero und Patrick im Dojo
- März: Lehrgang mit Jean-Pierre und Jean-Michel in Paris
- April: Lehrgang mit Shihan Ochi in Münster
- Mai: Jubiläumslehrgang mit Sensei Akita im Dojo
- Mai: Lehrgang mit Risto und Herbert in Freudenberg
- Mai: Kata-Lehrgang Hokkyokuko mit Sven Lorant bei uns im Dojo
- Juni: Kata-Special in Groß-Umstadt
- Juni: Lehrgang mit Shihan Shirai in Braunschweig
- Juni: Dan-Vorbereitung mit Risto in FFM
Mein Gott, war ich eigentlich auch mal zu Hause? Bei Torsten siehts ähnlich aus und auf den meisten Lehrgängen waren wir ja auch gemeinsam. Er war nicht im Januar beim Risto, dafür auf einem speziellen Shirai-Lehrgang, den ich nicht mitgemacht habe. 11 Lehrgänge in einem halben Jahr - das ist wohl mein absoluter Rekord! Und auch sonst verbringe ich wohl soviel Zeit im Dojo, wie noch nie zuvor in meinem Leben - sei es als Trainierende, als Trainerin oder als Organisatorin. Karate, Karate, Karate - es ist ganz erstaunlich, dass überhaupt noch irgendetwas anderes in meinem Leben Platz hat zur Zeit :-)
Tja, eigentlich müsste ich ja demnach nahezu perfekt sein in allen Disziplinen....aber, wie sagt Risto so schön? "Karate fängt dann an, wenn die Selbstzweifel schneller wachsen, als das Können." Nun, dann hat Karate bei mir definitiv angefangen! Je mehr ich trainiere, desto kleiner werden die Fortschritte! Kritische Blicke von Risto oder auch von Torsten bringen mich immer wieder an den Rand der Frustration!
Gestern hatten Torsten und ich uns wieder mal für eine individuelle Trainingseinheit im Dojo verabredet. Gemeinsam mit Heiko teilten wir uns die Halle. Es stand zunächst nicht fest, was wir trainieren wollten aber ich nahm mir zunächst mal meine Prüfungskata Jitte vor. Immer wieder gab es Kommentare von Torsten und es fiel mir schwer, alle seine Hinweise umzusetzen. Ich nahm mir für jeden Durchgang eine bestimmte Sache vor und versuchte, beim nächsten Mal die bisherigen Kritikpunkte nicht wieder zu vergessen. Bis auf eine Technik, die im Eifer des Gefechts immer unkorrigiert blieb, bekam ich das sogar einigermaßen auf die Kette. Der Spiegel verwirrte mich hierbei eher und ich versuchte, auf mein Körpergefühl zu achten.
Am Ende hatte ich plötzlich ein ganz neues Kata-Gefühl! Es schien mir irgendwie, als sei ein Knoten geplatzt! Vielleicht ist es ja immer so, dass vor einem kleinen Fortschritt immer ein großer Frust steht.
Wie auch immer, jetzt wird der Gi eingepackt, denn gleich bin ich bei meinem alten Karatefreund Jörg Gantert zum Training eingeladen......
Dienstag, 7. Juni 2011
Notizen zum Kata-Special
Mi, 1.6.: Ankunft mit Torsten in Groß-Umstadt, witzige Unterkunft! Mit Disco im Keller...Vierbett-Fe-Wo für uns allein, jeder ein Zimmer; mit Küche, W-Lan und Bad, alles, was man braucht ;-) Abends in GU Essen in einem französischen Bistro
Do, 2.6. Anmeldung - es konnten tatsächlich nicht mehr alle eine Trainingskarte bekommen! Nijushiho bei JPF; Kanku Sho mit Toribio - hier witziges Bunkai zu dritt mit Ingo; bei den Shodans mitgemacht und zwar Gojoshiho Sho mit JPF - hier habe ich mir notiert, dass wir beim Age Empi im ZK auf einer Linie stehen sollten, was wir glaub ich beide ungewöhnlich fanden.
Abends Essen auf dem Marktplatz. (oder waren wir erst beim Chinesen?)
Fr, 3.6. Nochmal Gojoshiho Sho mit Julian Chees, habe Bunkai mit Jörg Uretschläger gemacht und Du hattest glaub ich unsere beste Freundin Diana Gindele ;-) Sie hatte sich so herrlich aufgeregt über unser "Gequatsche", gut, dass sie noch nicht in Wattenscheid war ;-)
Nachmittags Chinte mit Thomas Schulze, T. spricht nicht in ganzen Sätzen ;-) Bunkai Nagashi Uke (weiß nicht mehr genau, was wir da für eine Übung hatten....); wir sollten darauf achten, die Schulter tief zu lassen
Ich danach noch Bassai Sho bei Julian Chees; war anstrengend, auch konzentrationsmäßig, Ellenbogen runter, Arme direkt in den Bo-Uke, Schluss wie in Crosne
Abends Essen bei Chinesen, danach noch auf dem Marktplatz mit Pom und Vera gesessen
Samstag, 4.6. Gojoshiho Dai bei einem verschmitzen Herrn Ochi ;-) "rechts vor" und ein Großteil der "Ab-Nidan-Gruppe" war schon überfordert ;-) Sanbon-Tsuki mit chudan-chudan-jodan und am Ende der Einheit hieß es dann "Gojoshoho Sho" ;-)
Unsu bei Sensei Naka. Das Trainerhighlight des Lehrgangs! Kata wurde als bekannt vorausgesetzt. Es ging um technische Feinheiten. "Bewegung in drei Ebenen", Beweglichkeit im Rumpf, Powerpack ähnlich dem Ristos, Atmung, Ishiki, bereits "bewusst" angrüßen, betont auf den Fersen absetzen, Übung hierzu: auf den Fersen voreinander knien, angrüßen, einer ist der "Böse", der nicht wartet, bis der andere sich wieder aufgerichtet hat und vorab angreift mit Tsuki links, Uke duckt sich links seitlich weg und kontert direkt Mawashi chudan
Abends Essen beim Portugisen, endlich dort einen Tisch bekommen! Und zwar in der ganz großen Runde: Risto und seine Leute, Jean-Pierre mit Freunden, Serge Mozer....sehr schöner Abend! Dann noch zur Party. Schlatt als DJ lustlos, erst gute Musik zum Tanzen, dann Karaoke-Einlagen, aber auch dies irgendwie ohne Esprit....Getränkenotstand, Stimmung war nicht so gut. Früh heim gegangen.
Sonntag, 5.6.: Meikyo mit JPF und noch in der Shodan-Gruppe Gankaku mit Naka, auch beim Hochkommen in den "Kranich" sollen wir das Gewicht, den Schwerpunkt tief lassen (wie Risto auch bei der Nijushiho erklärt, beim ersten Kiai). Die Gankaku hat viele Kombinationen, bei denen mit dem linken und rechten Arm jeweils verschiedene Techniken ausgeführt werden. Hierzu die Vorübung mit Age-Uke li, gleichzeitig Tsuki re, dann Tsuki li und Soto-Uke re; Gedan-Barai li und Tsuki re - sehr schwierig, vor allem beim Schnellmachen :-)
Alle Senseis hatten einen Fokus - ähnlich Akita beim Jubi-LG - auf einen beweglichen Oberkörper, darauf, dass die Schulter tief bleibt und der Arm etwas aus dem Schultergelenk vorgeschoben wird.
Do, 2.6. Anmeldung - es konnten tatsächlich nicht mehr alle eine Trainingskarte bekommen! Nijushiho bei JPF; Kanku Sho mit Toribio - hier witziges Bunkai zu dritt mit Ingo; bei den Shodans mitgemacht und zwar Gojoshiho Sho mit JPF - hier habe ich mir notiert, dass wir beim Age Empi im ZK auf einer Linie stehen sollten, was wir glaub ich beide ungewöhnlich fanden.
Abends Essen auf dem Marktplatz. (oder waren wir erst beim Chinesen?)
Fr, 3.6. Nochmal Gojoshiho Sho mit Julian Chees, habe Bunkai mit Jörg Uretschläger gemacht und Du hattest glaub ich unsere beste Freundin Diana Gindele ;-) Sie hatte sich so herrlich aufgeregt über unser "Gequatsche", gut, dass sie noch nicht in Wattenscheid war ;-)
Nachmittags Chinte mit Thomas Schulze, T. spricht nicht in ganzen Sätzen ;-) Bunkai Nagashi Uke (weiß nicht mehr genau, was wir da für eine Übung hatten....); wir sollten darauf achten, die Schulter tief zu lassen
Ich danach noch Bassai Sho bei Julian Chees; war anstrengend, auch konzentrationsmäßig, Ellenbogen runter, Arme direkt in den Bo-Uke, Schluss wie in Crosne
Abends Essen bei Chinesen, danach noch auf dem Marktplatz mit Pom und Vera gesessen
Samstag, 4.6. Gojoshiho Dai bei einem verschmitzen Herrn Ochi ;-) "rechts vor" und ein Großteil der "Ab-Nidan-Gruppe" war schon überfordert ;-) Sanbon-Tsuki mit chudan-chudan-jodan und am Ende der Einheit hieß es dann "Gojoshoho Sho" ;-)
Unsu bei Sensei Naka. Das Trainerhighlight des Lehrgangs! Kata wurde als bekannt vorausgesetzt. Es ging um technische Feinheiten. "Bewegung in drei Ebenen", Beweglichkeit im Rumpf, Powerpack ähnlich dem Ristos, Atmung, Ishiki, bereits "bewusst" angrüßen, betont auf den Fersen absetzen, Übung hierzu: auf den Fersen voreinander knien, angrüßen, einer ist der "Böse", der nicht wartet, bis der andere sich wieder aufgerichtet hat und vorab angreift mit Tsuki links, Uke duckt sich links seitlich weg und kontert direkt Mawashi chudan
Abends Essen beim Portugisen, endlich dort einen Tisch bekommen! Und zwar in der ganz großen Runde: Risto und seine Leute, Jean-Pierre mit Freunden, Serge Mozer....sehr schöner Abend! Dann noch zur Party. Schlatt als DJ lustlos, erst gute Musik zum Tanzen, dann Karaoke-Einlagen, aber auch dies irgendwie ohne Esprit....Getränkenotstand, Stimmung war nicht so gut. Früh heim gegangen.
Sonntag, 5.6.: Meikyo mit JPF und noch in der Shodan-Gruppe Gankaku mit Naka, auch beim Hochkommen in den "Kranich" sollen wir das Gewicht, den Schwerpunkt tief lassen (wie Risto auch bei der Nijushiho erklärt, beim ersten Kiai). Die Gankaku hat viele Kombinationen, bei denen mit dem linken und rechten Arm jeweils verschiedene Techniken ausgeführt werden. Hierzu die Vorübung mit Age-Uke li, gleichzeitig Tsuki re, dann Tsuki li und Soto-Uke re; Gedan-Barai li und Tsuki re - sehr schwierig, vor allem beim Schnellmachen :-)
Alle Senseis hatten einen Fokus - ähnlich Akita beim Jubi-LG - auf einen beweglichen Oberkörper, darauf, dass die Schulter tief bleibt und der Arm etwas aus dem Schultergelenk vorgeschoben wird.
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