Hallo Risto,
vielen Dank für die Info! Bin schon total auf ´Risto-Entzug" und muss es unbedingt irgendwie schaffen, wenigstens den Samstag zu kommen!
Freu mich sehr, Euch alle wieder zu sehen!
Viele Grüße an alle,
Oss Icky
Hei Icky,
es freut mich wieder mal was von dir zu hören.
Bis dann, wenn nicht in Berlin.
Risto mit seinem OSS
Freitag, 26. Oktober 2007
Mittwoch, 24. Oktober 2007
Dies ist ein freies Land...
Heute hab ich Training gegeben. Ich glaube, es war das erste Mal, dass ich gleich zwei Einheiten hintereinander im Dojo auf der Shomen-Seite stand....
Zuerst hab ich meine Anfänger unterrichtet. Das machte super viel Spaß, da diese Truppe von heute 13 Leuten ungemein motiviert ist, lustig und wissbegierig. So haben wir zunächst unter großem Jauchzen und wildem Gebrüll eine Viertelstunde Gürtelhockey gespielt. Anschließend ein wenig Grundschule (Prüfungsprogramm) mit einigen Korrekturen. Ich war voll des Lobes! Natürlich kann man hier keine Perfektion erwarten! Viele der Teilnehmer sind aber tatsächlich sportlich und haben schnell gelernt. Besonders freut mich aber, wenn grade diejenigen, die sich vielleicht etwas schwer tun, sich sehr bemühen und Fortschritte machen. Das ist, denke ich, die wahre Herausforderung für den Trainer. Vermutlich freuen sich Jörg und Risto deshalb immer so, wenn ich in ihr Training komme ;-)
Zum Abschluss gab es dann noch Partnertraining, welches wir erstmals auch so übten, wie in der Prüfung verlangt. Ganz ehrlich - es war noch ein heilloses Chaos! Aber egal, wir haben ja noch einen Monat, respektive 8 Trainingseinheiten Zeit.
Inzwischen kamen die Teilnehmer der Hobbygruppe in das Dojo. Nach dem Anfängertraining tummelten sich fünf Hobbylinge mit mir in der Halle. Es ist ja das zweite Mal, dass ich Matthes in diesem Jahr vertrete. Er hatte wohl niemand anderes gefunden. Petra, die kurz zuvor auch erschienen war, meldete sich krankheitsbedingt ab, für den Fall, dass ich das Training übernehmen könnte. Na gut, dann, was solls. Die Hobbygruppe ist jeweils ein recht überschaubarer "Haufen" netter Leute, die sich moderat quälen lassen möchten. Die Teilnehmer von heute kannte ich alle mehr oder weniger gut. Einer aus der Truppe hatte sich in meiner letzten Vertretungsstunde gegen Ende der Einheit mokiert "Diese Übung erschließt sich mir jetzt nicht". Er schien damals recht unzufrieden. Ich hatte aber mein Konzept und mir ja auch im Vorfeld Gedanken zum Aufbau der Stunde gemacht. So passte die Übung m. E. ganz gut. Auch die anderen Teilnehmer waren nicht irritiert oder verweigerten die Übung. Allen -bis auf jenem Menschen- war klar, worauf ich hinaus wollte.
Nun meine Hobbygruppe heute. Ich wollte mit Gürtelhockey anfangen. Zum einen, weil es eine schöne Aufwärmübung ist, weil es den Kampfgeist weckt und "Lust" darauf macht, seine Aggressionen heraus zu lassen. Zum anderen, weil ich es mir ehrlich gesagt auch etwas bequem machen wollte: die Gürtel und den Handschuh, den wir als Pukk benutzen, hatte ich eh noch in der Halle. Alle waren auch einverstanden. Nur der zuvor erwähnte Mann schüttelt den Kopf, bindet aber dennoch seinen Gürtel ab und faltet ihn vierfach. Als die anderen vier sich dann auf den Pukk stürzen (viele hatten noch nie Gürtelhockey gespielt, das muss man sich mal vorstellen....), steht der andere Mann teilnahmslos im Dojo. Nach ca. einer halben Minute dreht er sich um und verlässt die Halle. Ich war irritiert. Das war mir echt noch nie passiert! Ich meine, ich bin ja auch nicht aus Lust und Laune abends um halb 9 im Dojo, weil ich sonst nix besseres vorhabe oder weil ich dem Rest der Menschheit mein Karate aufzwingen möchte oder so. Ich hab mich bereit erklärt, diese Einheit zu leiten, bevor sie ausfällt. Und dann dreht der Kerl sich um und geht! Als ich ihn durch die halboffene Dojotür noch fragte, ob alles in Ordnung sei, raunte er mir nur zu: "Das ist nix für mich, auf sowas hab ich keinen Bock." Einen kurzen Moment war ich echt erschüttert! Dann dachte ich mir fast "ristolike": Leute kommen und Leute gehen. Man kann sie nicht halten. Und um meine Kinder zu zitieren schloss ich Frieden mit mir und dachte nur:"Dies ist ein freies Land!"
Zuerst hab ich meine Anfänger unterrichtet. Das machte super viel Spaß, da diese Truppe von heute 13 Leuten ungemein motiviert ist, lustig und wissbegierig. So haben wir zunächst unter großem Jauchzen und wildem Gebrüll eine Viertelstunde Gürtelhockey gespielt. Anschließend ein wenig Grundschule (Prüfungsprogramm) mit einigen Korrekturen. Ich war voll des Lobes! Natürlich kann man hier keine Perfektion erwarten! Viele der Teilnehmer sind aber tatsächlich sportlich und haben schnell gelernt. Besonders freut mich aber, wenn grade diejenigen, die sich vielleicht etwas schwer tun, sich sehr bemühen und Fortschritte machen. Das ist, denke ich, die wahre Herausforderung für den Trainer. Vermutlich freuen sich Jörg und Risto deshalb immer so, wenn ich in ihr Training komme ;-)
Zum Abschluss gab es dann noch Partnertraining, welches wir erstmals auch so übten, wie in der Prüfung verlangt. Ganz ehrlich - es war noch ein heilloses Chaos! Aber egal, wir haben ja noch einen Monat, respektive 8 Trainingseinheiten Zeit.
Inzwischen kamen die Teilnehmer der Hobbygruppe in das Dojo. Nach dem Anfängertraining tummelten sich fünf Hobbylinge mit mir in der Halle. Es ist ja das zweite Mal, dass ich Matthes in diesem Jahr vertrete. Er hatte wohl niemand anderes gefunden. Petra, die kurz zuvor auch erschienen war, meldete sich krankheitsbedingt ab, für den Fall, dass ich das Training übernehmen könnte. Na gut, dann, was solls. Die Hobbygruppe ist jeweils ein recht überschaubarer "Haufen" netter Leute, die sich moderat quälen lassen möchten. Die Teilnehmer von heute kannte ich alle mehr oder weniger gut. Einer aus der Truppe hatte sich in meiner letzten Vertretungsstunde gegen Ende der Einheit mokiert "Diese Übung erschließt sich mir jetzt nicht". Er schien damals recht unzufrieden. Ich hatte aber mein Konzept und mir ja auch im Vorfeld Gedanken zum Aufbau der Stunde gemacht. So passte die Übung m. E. ganz gut. Auch die anderen Teilnehmer waren nicht irritiert oder verweigerten die Übung. Allen -bis auf jenem Menschen- war klar, worauf ich hinaus wollte.
Nun meine Hobbygruppe heute. Ich wollte mit Gürtelhockey anfangen. Zum einen, weil es eine schöne Aufwärmübung ist, weil es den Kampfgeist weckt und "Lust" darauf macht, seine Aggressionen heraus zu lassen. Zum anderen, weil ich es mir ehrlich gesagt auch etwas bequem machen wollte: die Gürtel und den Handschuh, den wir als Pukk benutzen, hatte ich eh noch in der Halle. Alle waren auch einverstanden. Nur der zuvor erwähnte Mann schüttelt den Kopf, bindet aber dennoch seinen Gürtel ab und faltet ihn vierfach. Als die anderen vier sich dann auf den Pukk stürzen (viele hatten noch nie Gürtelhockey gespielt, das muss man sich mal vorstellen....), steht der andere Mann teilnahmslos im Dojo. Nach ca. einer halben Minute dreht er sich um und verlässt die Halle. Ich war irritiert. Das war mir echt noch nie passiert! Ich meine, ich bin ja auch nicht aus Lust und Laune abends um halb 9 im Dojo, weil ich sonst nix besseres vorhabe oder weil ich dem Rest der Menschheit mein Karate aufzwingen möchte oder so. Ich hab mich bereit erklärt, diese Einheit zu leiten, bevor sie ausfällt. Und dann dreht der Kerl sich um und geht! Als ich ihn durch die halboffene Dojotür noch fragte, ob alles in Ordnung sei, raunte er mir nur zu: "Das ist nix für mich, auf sowas hab ich keinen Bock." Einen kurzen Moment war ich echt erschüttert! Dann dachte ich mir fast "ristolike": Leute kommen und Leute gehen. Man kann sie nicht halten. Und um meine Kinder zu zitieren schloss ich Frieden mit mir und dachte nur:"Dies ist ein freies Land!"
Sonntag, 21. Oktober 2007
Wir sind dann mal weg - Wandern auf dem Hermannsweg 20. - 21.10.2007
Vom 20. auf den 21.10.2007 durften wir fleißig wandern, um unsere Doppelkopfkasse zu verbraten. Naja, das Wandern hatte eigentlich nichts gekostet - außer viel Muskelkraft und Puste! Das Geld wurden wir trotzdem los: Im Verwöhnhotel Zum Teutoburger Wald in Brochterbeck. Dort ließen wir es uns nach dem ersten Wandertag so richtig gut gehen!
Vorher hatten wir aber eine wahre Tor-Tour auf bzw. neben dem Hermannsweg zu bewältigen! Am ersten Tag liefen wir von Bad Iburg 25 km bis nach Brochterbeck und am zweiten Tag ging es von dort aus ca. 15 km weiter über Ibbenbüren nach Hörstel/Riesenbeck zum "Nassen Dreieck"*.
Wir ließen uns am Samstagvormittag von zweien unserer Männer zum Ausgangsort bringen. Es ging an Lengerich vorbei, wo wir den beeindruckenden Steinbruch der Firma Dyckerhoff bestaunten. Leider waren wir offenbar zu beeindruckt, so dass wir anschließend falsch abbogen und uns fürchterlich verliefen! So verloren wir wertvolle Zeit, die hinterher zu Lasten der Wellnessphase ging :-(
Zudem waren wir vom Hermannsweg abgekommen und folgten nun dem Wanderweg Teutoburger Wald. Ein weiters Mal machten wir einen kleinen Umweg bei Tecklenburg: Statt die schnellere Ortsumgehung zu nehmen, kraxelten wir hinauf ins Dorf, wo wir allerdings mit dem malerischen Anblick der Fachwerkhäuschen belohnt wurden! Dann waren es nur noch ca. drei Kilometer bis zu unserem Hotel in Brochterbeck, welches wir kurz vor Einbruch der Dunkelheit erreichten. Schnell waren die Zimmer be- und die Bademäntel angezogen und es ging in die Saunalandschaft, in der wir unsere mehr oder weniger schmerzenden Gliedmaßen pflegen konnten! Anschließend genossen wir das leckere Essen der Hotelküche, welches von zwei Kellnern mit beeindruckenden Augenaufschlägen serviert wurde. Bei Wein, Bier oder alkoholfreien Getränken ließen wir den Abend ausklingen. Die letzten von uns gingen gegen halb eins auf die Zimmer, während die anderen dort schon erschöpfte Schnarchkonzerte veranstalteten.
Am nächsten Morgen die Enttäuschung: Statt des strahlenden Sonnenscheins vom Vortag, der von fast frostigen Temperaturen begleitet wurde, erwartete uns nun der klassische "Westfälische Landregen" :-( Es war aber recht mild und als wir dann ganz tapfer losliefen, merkten wir, dass es eigentlich nur nieselte und gar nicht so schlimm war. Nach einer Weile erreichten wir die Dörenther Klippen und das Hockende Weib. Wegen des nassen Untergrundes verzichteten wir aber auf eine Kletterpartie. Schnell war der den "Klippen" am nächsten liegende Parkplatz erreicht. Es ging kurz über die Straße und direkt wieder in den nächsten Wald, der sich nun recht urwüchsig darbot. Nun schien auch endlich die Sonne und belohnte unsere Tapferkeit. Sehr beeindruckend auf dieser Etappe: die Kletterwand der Firma Bergsport Sundermann, an der wir eine Rast einlegten. Nun war es auch nicht mehr allzu weit, bis wir in Riesenbeck die "Schöne Aussicht" genießen und schließlich am "Nassen Dreieck"* auf zwei weitere unserer Männer treffen konnten, die uns nach einer kleinen Kaffee-Rast wieder nach Münster brachten. Jetzt fehlte eigentlich nur ein weiterer Aufenthalt in einer schönen Sauna-Landschaft.....Nun, nächstes Jahr wollen wir die "verpasste" Etappe des Hermannsweges nachholen.
* ein Schelm, wer Arges bei diesem Begriff denkt - es handelt sich um die Schnittstelle des Mittelland´- und des Dortmund-Ems-Kanals
Vorher hatten wir aber eine wahre Tor-Tour auf bzw. neben dem Hermannsweg zu bewältigen! Am ersten Tag liefen wir von Bad Iburg 25 km bis nach Brochterbeck und am zweiten Tag ging es von dort aus ca. 15 km weiter über Ibbenbüren nach Hörstel/Riesenbeck zum "Nassen Dreieck"*.
Wir ließen uns am Samstagvormittag von zweien unserer Männer zum Ausgangsort bringen. Es ging an Lengerich vorbei, wo wir den beeindruckenden Steinbruch der Firma Dyckerhoff bestaunten. Leider waren wir offenbar zu beeindruckt, so dass wir anschließend falsch abbogen und uns fürchterlich verliefen! So verloren wir wertvolle Zeit, die hinterher zu Lasten der Wellnessphase ging :-(
Zudem waren wir vom Hermannsweg abgekommen und folgten nun dem Wanderweg Teutoburger Wald. Ein weiters Mal machten wir einen kleinen Umweg bei Tecklenburg: Statt die schnellere Ortsumgehung zu nehmen, kraxelten wir hinauf ins Dorf, wo wir allerdings mit dem malerischen Anblick der Fachwerkhäuschen belohnt wurden! Dann waren es nur noch ca. drei Kilometer bis zu unserem Hotel in Brochterbeck, welches wir kurz vor Einbruch der Dunkelheit erreichten. Schnell waren die Zimmer be- und die Bademäntel angezogen und es ging in die Saunalandschaft, in der wir unsere mehr oder weniger schmerzenden Gliedmaßen pflegen konnten! Anschließend genossen wir das leckere Essen der Hotelküche, welches von zwei Kellnern mit beeindruckenden Augenaufschlägen serviert wurde. Bei Wein, Bier oder alkoholfreien Getränken ließen wir den Abend ausklingen. Die letzten von uns gingen gegen halb eins auf die Zimmer, während die anderen dort schon erschöpfte Schnarchkonzerte veranstalteten.
Am nächsten Morgen die Enttäuschung: Statt des strahlenden Sonnenscheins vom Vortag, der von fast frostigen Temperaturen begleitet wurde, erwartete uns nun der klassische "Westfälische Landregen" :-( Es war aber recht mild und als wir dann ganz tapfer losliefen, merkten wir, dass es eigentlich nur nieselte und gar nicht so schlimm war. Nach einer Weile erreichten wir die Dörenther Klippen und das Hockende Weib. Wegen des nassen Untergrundes verzichteten wir aber auf eine Kletterpartie. Schnell war der den "Klippen" am nächsten liegende Parkplatz erreicht. Es ging kurz über die Straße und direkt wieder in den nächsten Wald, der sich nun recht urwüchsig darbot. Nun schien auch endlich die Sonne und belohnte unsere Tapferkeit. Sehr beeindruckend auf dieser Etappe: die Kletterwand der Firma Bergsport Sundermann, an der wir eine Rast einlegten. Nun war es auch nicht mehr allzu weit, bis wir in Riesenbeck die "Schöne Aussicht" genießen und schließlich am "Nassen Dreieck"* auf zwei weitere unserer Männer treffen konnten, die uns nach einer kleinen Kaffee-Rast wieder nach Münster brachten. Jetzt fehlte eigentlich nur ein weiterer Aufenthalt in einer schönen Sauna-Landschaft.....Nun, nächstes Jahr wollen wir die "verpasste" Etappe des Hermannsweges nachholen.
* ein Schelm, wer Arges bei diesem Begriff denkt - es handelt sich um die Schnittstelle des Mittelland´- und des Dortmund-Ems-Kanals
Ein Post für Daniel ;-)
Mein zweites Training in Jörgs Dojo als Mitglied! Leider ging es mir nicht besonders...kurz hatte ich erwogen, das Training abzusagen, da ich doch auch an den beiden Folgetagen eine stramme Wanderung durch den Teutoburger Wald vor mir hatte! Aber dann raffte ich mich doch auf und fuhr mit dem Rad in die City. Was sah ich da? Obgleich es gar nicht regnete, bog sich ein prachtvoller Regenbogen quer über der Altstadt, unter seinem Mittelpunkt lag nichts anderes als das Budo-Sportcenter! Das musste ein gutes Omen sein!
Im Dojo traf ich dann meine Kampfgefährten. Andreas Ranninger aus dem Stadtdojo war diesmal auch dabei, auch Tim und wieder Antonio, Anja und Daniel. Daniel berichtete, er habe gelesen, dass ich jetzt auch öfter herkäme. Wo denn das? "In deinem Blog!" Ich scheine ja doch treue Leser zu haben :-) Nach dem Training fragte Daniel, ob ich denn auch jetzt einen Bericht über dieses Training schreiben würde. Eigentlich war nichts Spektakuläres passiert, aber "für Daniel" schreibe ich jetzt trotzdem was:
Jörg stellte als erstes fest, dass einige der Anwesenden etwas lädiert waren und änderte kurzer Hand den Trainingsplan etwas um. Es sollte diesmal etwas schonender zugehen und wir waren wohl alle froh, dies zu hören. Ganz ohne Anstrengung ging es natürlich nicht und hinterher fragte ich mich, wo eigentlich die Schonung lag - immerhin gab es aber nur relativ harmlose Kumite bzw. Bunkai-Übungen.
Zunächst wärmten wir uns mit Karate-Jiutsu auf: mit effektiven Selbstverteidigungstechniken, die wir schon in den vorigen beiden Trainingseinheiten geübt hatten. Obgleich mir diese Übungen generell noch etwas fremd sind, hatte ich besonders eine von ihnen in der letzten Woche häufiger im Geiste durchgespielt. So klappte es diesmal ganz gut und ich erhielt sogar ein Lob vom Trainer ;-) Die anderen Übungen waren dann wieder gewöhnungsbedürftig und ich stieß schnell an meine Grenzen. Werde mir das noch einige Male mental durchspielen diese Woche und gucken, ob ich es nächsten Freitag besser auf dem Schirm habe.
Anschließend gab es Kihon-Kumite: in zwei Reihen mit Partner aufstellen, der Tori greift mit Tsuki Jodan an, der Uke blockt Age Uke. Dann greift der andere an und der Partner blockt. Anschließend Vorgehen, Tsuki Chudan, Block Uchi Uke, dann der Partner. Nun erneut vor mit Ts Chudan, Block Gedan Barai / Partner. Wenn die Bahn durch war, ging es zurück, wobei nun die Rollen "vertauscht" waren, das heißt, jetzt fing der andere Partner jeweils an, anzugreifen. Ich muss zugeben, bei dieser Übung war ich koordinativ schon mal recht überfordert.
Anschließend Kata. Ganz auf mich abgestellt waren die ersten Durchgänge, bei denen ich die Sochin wieder einmal weiter entwickeln konnte. Ich war nicht wirklich zufrieden, aber das lag wohl an meiner suboptimalen Gesamtverfassung!
Dann gingen wir über zur Gangak, die wir einige Male bis zum ersten Kranich-Stand liefen und dann mit Bunkai-Übungen sinn-füllten. Auch hier ging es für mich wieder an die Grenzen der mentalen Belastbarkeit und ich war immer super froh, wenn Trainingspartnerin Anja mich hier unterstützte und geduldig unterwies.
Zum Abschluss gab es 10 klassische Ochi-Tsukis im Kiba Dachi und dann ging es zur letzten Übung des Tages: Dojo-Reinigen! Dies gehört bei Jörg wie selbstverständlich zum Training und wie in Japan ist es fast eine Ehre, hier helfen zu dürfen. Jeder muss nur wenig tun, wenn alle mit anpacken. Es wäre schön, wenn ein wenig von diesem Gemeinschaftsgeist in unser Dojo übernommen werden könnte.
Das Training hat meine Erwartungen mehr als übertroffen! War ich noch etwas niedergeschlagen, schlapp und unwohl fühlend zum Dojo gefahren, so fuhr ich voller Power und gut gelaunt heim. So muss Karate sein: ein Energieschub für den Alltag, der Akku fürs Leben und eine Bereinigung von Ärger und Frust! Oss
Im Dojo traf ich dann meine Kampfgefährten. Andreas Ranninger aus dem Stadtdojo war diesmal auch dabei, auch Tim und wieder Antonio, Anja und Daniel. Daniel berichtete, er habe gelesen, dass ich jetzt auch öfter herkäme. Wo denn das? "In deinem Blog!" Ich scheine ja doch treue Leser zu haben :-) Nach dem Training fragte Daniel, ob ich denn auch jetzt einen Bericht über dieses Training schreiben würde. Eigentlich war nichts Spektakuläres passiert, aber "für Daniel" schreibe ich jetzt trotzdem was:
Jörg stellte als erstes fest, dass einige der Anwesenden etwas lädiert waren und änderte kurzer Hand den Trainingsplan etwas um. Es sollte diesmal etwas schonender zugehen und wir waren wohl alle froh, dies zu hören. Ganz ohne Anstrengung ging es natürlich nicht und hinterher fragte ich mich, wo eigentlich die Schonung lag - immerhin gab es aber nur relativ harmlose Kumite bzw. Bunkai-Übungen.
Zunächst wärmten wir uns mit Karate-Jiutsu auf: mit effektiven Selbstverteidigungstechniken, die wir schon in den vorigen beiden Trainingseinheiten geübt hatten. Obgleich mir diese Übungen generell noch etwas fremd sind, hatte ich besonders eine von ihnen in der letzten Woche häufiger im Geiste durchgespielt. So klappte es diesmal ganz gut und ich erhielt sogar ein Lob vom Trainer ;-) Die anderen Übungen waren dann wieder gewöhnungsbedürftig und ich stieß schnell an meine Grenzen. Werde mir das noch einige Male mental durchspielen diese Woche und gucken, ob ich es nächsten Freitag besser auf dem Schirm habe.
Anschließend gab es Kihon-Kumite: in zwei Reihen mit Partner aufstellen, der Tori greift mit Tsuki Jodan an, der Uke blockt Age Uke. Dann greift der andere an und der Partner blockt. Anschließend Vorgehen, Tsuki Chudan, Block Uchi Uke, dann der Partner. Nun erneut vor mit Ts Chudan, Block Gedan Barai / Partner. Wenn die Bahn durch war, ging es zurück, wobei nun die Rollen "vertauscht" waren, das heißt, jetzt fing der andere Partner jeweils an, anzugreifen. Ich muss zugeben, bei dieser Übung war ich koordinativ schon mal recht überfordert.
Anschließend Kata. Ganz auf mich abgestellt waren die ersten Durchgänge, bei denen ich die Sochin wieder einmal weiter entwickeln konnte. Ich war nicht wirklich zufrieden, aber das lag wohl an meiner suboptimalen Gesamtverfassung!
Dann gingen wir über zur Gangak, die wir einige Male bis zum ersten Kranich-Stand liefen und dann mit Bunkai-Übungen sinn-füllten. Auch hier ging es für mich wieder an die Grenzen der mentalen Belastbarkeit und ich war immer super froh, wenn Trainingspartnerin Anja mich hier unterstützte und geduldig unterwies.
Zum Abschluss gab es 10 klassische Ochi-Tsukis im Kiba Dachi und dann ging es zur letzten Übung des Tages: Dojo-Reinigen! Dies gehört bei Jörg wie selbstverständlich zum Training und wie in Japan ist es fast eine Ehre, hier helfen zu dürfen. Jeder muss nur wenig tun, wenn alle mit anpacken. Es wäre schön, wenn ein wenig von diesem Gemeinschaftsgeist in unser Dojo übernommen werden könnte.
Das Training hat meine Erwartungen mehr als übertroffen! War ich noch etwas niedergeschlagen, schlapp und unwohl fühlend zum Dojo gefahren, so fuhr ich voller Power und gut gelaunt heim. So muss Karate sein: ein Energieschub für den Alltag, der Akku fürs Leben und eine Bereinigung von Ärger und Frust! Oss
Sonntag, 7. Oktober 2007
Ein neuer Karate-Weg
Am vergangenen Freitag durfte ich wieder einmal zu Gast sein im Dojo von Jörg Gantert. Das ist für mich jedes Mal eine ganz besondere Herausforderung. - Warum eigentlich? Wir haben schließlich in unserem Dojo auch erstklassige Trainer wie Michael Jarchau, Jörg Greve oder Jürgen Vahle. Aber irgendwie sind es immer wieder die Trainings bei Risto oder eben bei Jörg, die mich karatemäßig ein größeres Stück weiter bringen. Vielleicht liegt es daran, dass bei uns im Dojo die Gruppe generell größer ist. Bei Risto und Jörg heißt es für mich jedenfalls immer "Trainieren, worauf es ankommt". Nun war auch wieder an diesem Freitag vor dem Training das Kribbeln im Bauch nicht zu ignorieren. Aber wie heißt es so schön im Dojo-Kun? - Sei mutig!
Das Training begann bereits mit tollen Aufwärmübungen mit wechselnden Partnern. Dann ging es nahtlos über zum Kumite, bei denen ich unter anderem Uli Nakath als Partner hatte, den anderen "wahren" Ristofan außer mir ;-) Hier merkte ich deutlich, dass Uli von Risto schon weitaus mehr übernommen hat und ich noch viel, viel lernen muss :-(
Kihon als nächstes. Die Kombinationen waren koordinativ und konditionell recht anspruchsvoll. Ungewohnt: zuerst Gyaku-Tsuki, dann Uraken.
Kata: Jörg hatte mich im Vorfeld gefragt, was ich gerne trainieren möchte, wenn ich zu ihm ins Dojo käme - welch ein Luxus! Ich hatte mir die Kata Sochin gewünscht aber schon angedeutet, dass ich sie zwar gerne als nächste Prüfungskata nehmen würde, sie aber noch nicht sauber laufen kann. Offenbar war die Kata dann für uns alle eine große Herausforderung: Neben meinen viele kleinen Patzern hat auch Karate-Vorbild Silvie sich an einer Stelle vertan und sogar Jörg "ersparte" uns die letzten zwei Tsukis in einem Durchgang. Da liegt sicher noch ganz viel Arbeit vor mir, aber ich spüre trotzdem, dass diese Kata "meine" wird - irgendwann!
Als nächster wird aber wohl Uli seine Prüfung zum zweiten Dan ablegen. Er hatte sich die Kata Jitte ausgesucht, die wir ja schon einmal bei Jörgs Bunkai-Lehrgang mit Han-Bos geübt hatten. Glücklicher Weise konnte ich hier einigermaßen mithalten - eine Kanku-Sho wäre mir sicher schwerer gefallen!
Zum Schluss gab es noch einige Selbstverteidigungstechniken. Das ist auch immer sehr faszinierend bei Jörg: dieses breite Spektrum, Karate-Techniken einzusezten - jedesmal wieder ein Blick über den Horizont. Risto hat sein "Karate-mit-System" und auch Jörg geht seinen eigenen Karate-Weg. Ich brauche beides derzeit neben dem regelmäßigen Training in meinem Dojo, um mich weiter zu entwickeln. Da ich bei Risto ja nur relativ selten trainieren kann, habe ich mich daher spontan entschlossen, als zweites Karate-Standbein eine Mitgliedschaft in Jörgs Dojo zu vereinbaren. So bin ich nicht immer nur Gast, sondern kann hoffentlich regelmäßig in den Genuss seines Trainings kommen. Vielleicht hilft mir das ja auf meinem Weg zum zweiten Dan.
Das Training begann bereits mit tollen Aufwärmübungen mit wechselnden Partnern. Dann ging es nahtlos über zum Kumite, bei denen ich unter anderem Uli Nakath als Partner hatte, den anderen "wahren" Ristofan außer mir ;-) Hier merkte ich deutlich, dass Uli von Risto schon weitaus mehr übernommen hat und ich noch viel, viel lernen muss :-(
Kihon als nächstes. Die Kombinationen waren koordinativ und konditionell recht anspruchsvoll. Ungewohnt: zuerst Gyaku-Tsuki, dann Uraken.
Kata: Jörg hatte mich im Vorfeld gefragt, was ich gerne trainieren möchte, wenn ich zu ihm ins Dojo käme - welch ein Luxus! Ich hatte mir die Kata Sochin gewünscht aber schon angedeutet, dass ich sie zwar gerne als nächste Prüfungskata nehmen würde, sie aber noch nicht sauber laufen kann. Offenbar war die Kata dann für uns alle eine große Herausforderung: Neben meinen viele kleinen Patzern hat auch Karate-Vorbild Silvie sich an einer Stelle vertan und sogar Jörg "ersparte" uns die letzten zwei Tsukis in einem Durchgang. Da liegt sicher noch ganz viel Arbeit vor mir, aber ich spüre trotzdem, dass diese Kata "meine" wird - irgendwann!
Als nächster wird aber wohl Uli seine Prüfung zum zweiten Dan ablegen. Er hatte sich die Kata Jitte ausgesucht, die wir ja schon einmal bei Jörgs Bunkai-Lehrgang mit Han-Bos geübt hatten. Glücklicher Weise konnte ich hier einigermaßen mithalten - eine Kanku-Sho wäre mir sicher schwerer gefallen!
Zum Schluss gab es noch einige Selbstverteidigungstechniken. Das ist auch immer sehr faszinierend bei Jörg: dieses breite Spektrum, Karate-Techniken einzusezten - jedesmal wieder ein Blick über den Horizont. Risto hat sein "Karate-mit-System" und auch Jörg geht seinen eigenen Karate-Weg. Ich brauche beides derzeit neben dem regelmäßigen Training in meinem Dojo, um mich weiter zu entwickeln. Da ich bei Risto ja nur relativ selten trainieren kann, habe ich mich daher spontan entschlossen, als zweites Karate-Standbein eine Mitgliedschaft in Jörgs Dojo zu vereinbaren. So bin ich nicht immer nur Gast, sondern kann hoffentlich regelmäßig in den Genuss seines Trainings kommen. Vielleicht hilft mir das ja auf meinem Weg zum zweiten Dan.
Samstag, 6. Oktober 2007
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