Freitag, 15. Februar 2008

Volleyball meets Selbstverteidigung

Der Selbstverteidigungskurs im vergangenen September war für unseren Verein recht erfolgreich, konnten wir doch auch einige externe Frauen und Mädchen für die Teilnahme gewinnen. So auch meine Kollegin Claudia, die mit Kampfsport sonst nichts am Hut hat. Sportlich ist sie aber - sehr sogar! So ist sie langjähriges Mitglied des Bundesliga Volleyballclubs USC Münster und ihr Mann ist dort derzeit der Co-Trainer. Schnell war sie der Meinung, der 1. Damen-Mannschaft des USC-Münster würde so ein Selbstverteidigungskurs sicher auch Spaß machen und eine Menge bringen. Ruck-zuck war auch der Kontakt zu Trainer Axel Büring geknüpft, es ging nur noch darum, ein spielfreies Wochenende zu finden, an dem auch SV-Trainer Thorsten Rabeneck (4. Dan Shotokan-Karate) und ich (als Partnerin und "Opfer") Zeit hatten. So konnten wir erst Anfang Februar den Plan in die Tat umsetzen.

Nach und nach trudelten die Mädels des USC ein und schnupperten wohl erstmals Dojoluft. Plötzlich fühlte ich mich mit meinen knappen 1,70 m ganz klein! Die Damen waren bis auf wenige Ausnahmen mindestens 1,80 m lang und blickten milde lächelnd auf mich herab. Erster "Kulturschock": Wir trainieren barfuß - das waren die sonst stets gut beschuhten Profisportlerfüße zunächst nicht gewohnt, aber Profi ist Profi und so passte man sich schnell an und das anfangs vielleicht ungewohnte Gefühl wurde rasch vergessen.

Thorsten stellte kurz das für die nächsten zwei mal zwei Stunden geplante Programm vor. Anschließend gab es eine kleine funktionsgymnastische Aufwärmphase und dann ging es an die ersten Fausttechniken, die wir als "Schattenboxen" noch zum Aufwärmen praktizierten. Schnell kristalisierte sich heraus, wer von den Volleyballerinnen nicht nur ein gutes Ballgefühl hatte, sondern auch ein Talent für Kampfsport. Ausgerechnet eine Spielerin, die von Größe und Statur eher mir glich als ihren Kolleginnen, hatte richtig "Pfeffer" im Blut und schien ordentlich Spaß zu haben. Bei anderen Teilnehmerinnen sah man zum Teil eher vorsichtige Ausführungen der Techniken, besonders, als wir nach dem Aufwärmen die Pratzen mit ins Spiel brachten. Bei einer Dame fielen mir lange, aufwändig gestaltete Fingernägel auf, mit denen ich weder Karate machen, noch Volleyballspielen könnte, vermutlich könnte ich mir damit nicht einmal die Schuhe zubinden!

Kampfgeist haben sie, die Mädels rund um Axel Büring, das weiß man, wenn man auch nur einmal eines ihrer Spiele beobachtet hat! Überwindung kostete nun aber der ungewohnte Körperkontakt bei den Partnerübungen. Volleyball, als kontaktlose Sportart bekannt, hat so gar nichts in dieser Richtung zu bieten und so war es nicht verwunderlich, dass die USC-Damen hier zunächst etwas zaghafter zur Sache gingen. Nach einigem Üben war aber auch hier das Eis gebrochen und schließlich warf sich die Creme de la Creme des Volleyball gegenseitig auf den Boden, stöhnte, ächzte und bat sich gegenseitig um Gnade!

Die Trainer Axel Büring und Uli Vetter, die eigentlich nur zum Zuschauen daneben standen, mussten zum Teil auch mal "ran" und die Pratze halten, wenn Thorsten Schläge und Tritte demonstrierte. Dass die Herren hierbei auch heftig durchgeschüttelt wurden, wurde von ihren Schützlingen natürlich süffisant grinsend zur Kenntnis genommen. Die Trainer beobachteten interessiert die Wandlung ihrer Mädels. Besonders wertvoll aus Trainerperspektive war wohl der abschließende Teil des Kurses, als Thorsten die Damen noch einmal das komplette Pratzen-und Befreiungs-Programm wiederholen ließ. Diesmal bat er um absolute Konzentration, wie wir es beim Kampfsport kennen. Das fiel den Spielerinnen zunächst gar nicht so einfach und so wurde zwischen den Techniken und wärhrend der Wartephasen, bis man selber wieder dran war, häufig getuschelt, gekichert, getrunken. Soweit auch ok, denn wir wollten ja nicht innerhalb weniger Stunden aus den Profi-Ligisten Karateka machen. Während der Technikkombinationen sollten sie sich aber unbedingt konzentrieren, nicht nach links schauen und nicht nach rechts, nicht kichern, quatschen, sondern einfach nur am Ball, pardon: am Mann bleiben. Es war vielleicht nicht einfach, aber es hat funktioniert und ich denke alle Teilnehmerinnen sind recht zufrieden und um eine Erfahrung reicher heim gefahren.

Auch für uns Trainer war der Umgang mit echten Sport-Profis eine tolle Erfahrung. Selbstverteidigung sollte kein Fremdwort sein, ob Teen-Ager, Hausfrau oder Spitzensportler.

Freitag, 25. Januar 2008

Risto intensiv - aus der Sicht von Sensei Mosler

Januar-Lehrgang in Frankfurt
7.-11. Januar 2008
" Finnischer Tango einmal anders "

Doch von Sentimentalität und Selbsterdroslungsgedanken keine Spur. Eher eine elustre Bande lernwilliger Weißkittel aus dem Hause Tomogara zu Kamenz, dem Chemiepott Halle/Leipsch, den verschneiten finnischen Weiten, ein ganzer Bus aus Rotenburg, Einzelkämpfer aus München, Münster, ein Abkömmling Störtebeckers, sowie 4 Bushido-Bouletten, die sich zum diesjährigen „Kickoff“ im KD- Ippon versammelt hatten. Trainiert wurde 2mal täglich 2 Stunden, wobei die Vorbereitung auf die Danprüfungen am Wochenende einen der Trainingsschwerpunkte bildete. Wer Risto schon etwas länger kennt, der weiß, daß er Grundschule, Kata und Kumite als eine Einheit und aufeinander aufbauend betrachtet, und diese auch bewegungskonform und anwendertauglich unterrichtet. Grundschule für Uraken und Tsukis hieß demzufolge nicht in Tsenkutsu Dachi hoch und runter laufen, sondern Basisarbeit, Bewegungsübungen, Beinarbeit.

Jeder weiß nach etlichen Jahren, wie ein Tsuki aussehen muß, doch wie wende ich ihn an, wie schlage ich aus der Vorwärts- bzw. Rückwärtsbewegung, wie bringe ich die Masse ins Ziel, wo ist mein Ziel und vor allem, wie komme ich von Punkt A nach Punkt B. Alles Fragen, auf die man in dieser Woche eine Antwort bekam. Gewichtsverlagerung, belasten, abdrücken, spannen, entspannen. Klingt so einfach, ist es aber meistens nicht. So durften wir in der „Tanzschule Kiiskilä“ erbarmungslos schwitzen.

Spätestens am 2. Tag hatte jeder eine ungefähre Ahnung, wo der so genannte „Grundschulmuskel“ so vor sich hin kontrahiert. Die Schmerzwahrnehmung wies eindeutig auf einen Bereich im Oberschenkel und das Gesäß hin. Schön, kann man diesen Muskel also doch noch anders sinnvoll nutzen. Kombinationen mit eingesprungenem Uraken oder Mae- bzw. Ushiro Geri verstärkten im Laufe der Tage die schmerzrezeptorische Wahrnehmung. Wiederholt ließ Risto uns partnerweise an der Wand Aufstellung nehmen, um das Auge für den richtigen Abstand und das richtige Timing zu schulen. „Und nun locker drauf und der Partner haut nicht ab!“, wie auch mit dem Rücken an der Wand! Doch dies sollte der natürlichen Bewegungsfreude keinen Abbruch tun. Koordinativ wurden diese Übungen durch einen kleinen Judo-Exkurs aufgelockert. Fußhebel im Liegen, eingesprungene Beinschere oder Überrollen mit Würge aus dem Liegen. Auch hierfür mußte man seinen gesamten Bewegungsapparat effektiv einsetzen und benutzten. Eine gewisse Gewandtheit war auch hier von Nöten, um sich der erdrückenden Kilos des Partners zu erwehren.

Tja, und die abendliche Freizeitgestaltung beschränkte sich dann doch auf die flüssige bzw. feste Nahrungsaufnahme. War auch dringend nötig. Ob Haxe, Schnitzellappen oder Dönerteller als Nachtisch, ein jeder versuchte, die tagsüber verbrannten Kalorien irgendwie zu kompensieren. Auch der Saunaausflug nach Heusenstamm bei Obertshausen muß unbedingt noch als Highlight Erwähnung finden. Daß wir munter und ausgelassen in die dortige Schwitzgesellschaft hineinplatzten fand nicht jeder komisch. Hat halt jeder so seine eigene Vorstellung vom geselligen Beisammensein. Und last but not least, wir haben auch gelernt, daß eines der längsten Wörter der Welt eine schier nicht zu bewältigende Artikulationsherausforderung darstellt.

Wer wissen möchte was Epäjärjestelmällistyttämättömyydellänsäänkäänköhän bedeutet, der sei jetzt schon für das Jahr 2009 recht herzlich eingeladen.

Bis dahin schön trainieren,

Oss der Jürgen.


Anmerkung: Jürgen Mosler, 3. Dan, trainiert und lehrt Kartate im Bushido Berlin.
http://www.bushido-dojo.de/

Samstag, 12. Januar 2008

Hartes Training zum Lockerwerden - Ristos Intensiv-Lehrgang 2008

Als ich heute Morgen aufwachte und es an allen nur erdenklichen Körperteilen mit oder auch ohne grün-bläuliche Färbung zwickte und zog, ließ ich mir einmal durch den Kopf gehen, was der gestern zu Ende gegangene einwöchige Lehrgang bei JKA-Instructor Risto Kiiskilä mir alles gebracht hat. Es war ein echter Gasshuku: eine Woche lang gemeinsam im Dojo wohnen und trainieren. Insgesamt fanden sich rund 35 Karateka ein, um unter Sensei Kiiskiläs Augen die Gis voll zu schwitzen. Es waren wie immer auch einige Finnen dabei, die ich auch schon von vorangegangenen Lehrgängen kannte. Dazu gab es viele bereits recht bekannte Gesichter aus Berlin, Kamenz, Rotenburg und co., aber auch einige "Neulinge" trauten sich, die harten Strapazen dieses Lehrgangs auf sich zu nehmen.

Zum Teil trainierten alle Leistungsgruppen ab Violettgurt zusammen. Die Gruppen wurden zeitweise aber auch getrennt, damit Risto noch intensiver als sonst auf die einzelnen Lehrgangsteilnehmer eingehen konnte. Das ist wohl der Unterschied zu einem "großen" Gasshuku, bei dem sich unzählige Karateka in der Halle tummeln: Bei Risto ist die Gruppe stets überschaubar und man muss jederzeit damit rechnen, seinem geschulten Auge aufzufallen.

Während die Gruppe der Blau- und Braungurte sich zum großen Teil mit einer Prüfungsvorbereitung bis zum Dan beschäftigte, wurden die Schwarzgurte darüber belehrt, was bei ihnen eben noch nicht "meisterlich" war. Hatten mich die vielen Korrekturvorschläge Ristos im vergangenen Jahr noch irritiert und zum Teil auch frustriert, so konnte ich doch jetzt schon wesentlich mehr mit seinen Hinweisen anfangen. Risto sieht nicht nur den Fehler, er kann auch nach einer kurzen Analyse sofort eine genaue und individuelle Verbesserung bewirken.

Karate ist ein Kampfsport und Kampfsport ist ja eine harte Sache und nur für harte Kerls und Mädels - oder? Ein Schwerpunkt dieses Lehrgangs lag allerdings grade darin, unseren Techniken und Bewegungsabläufen das Harte und Starre zu nehmen. Na klar, wir alle wissen, dass der Körper locker bleiben soll und die Technik nur dann effektiv ist, wenn die Anspannung erst im letzten Moment, z. B. mit der Drehung der Faust, erfolgt. Nur haben sich leider bei dem Ein- oder Anderen im Laufe viele Karatejahre doch Bewegungsmuster eingeschlichen, die dieser Theorie nicht entsprechen. Hier läßt nicht nur die Effektivität der Technik zu wünschen übrig, der Körper ist auch viel schneller erschöpft.

Locker bleiben, wie beim Dauerlauf - so sagt es auch mein heimischer Sensei Michael Jarchau stets -, dann kann man quasi "stundenlang" Randori trainieren, ohne richtig aus der Puste zu kommen. In diese Richtung gingen nun auch Ristos Hinweise. Beim lockeren Freikampf "nicht lauern, sondern locker bewegen". Aus der Bewegung heraus kann man dann auch viel unauffälliger eine Technik vorbereiten und den Partner/Gegner überraschen.

Wenn man dies so liest, könnte man sich fragen, was an diesem Lehrgang denn nun so anstrengend, so intensiv war. Nun, zum Einen sicherlich die Tatsache, dass die Trainingseinheiten sich bis zu zweieinhalb Stunden lang hinzogen. Zweimal täglich wurden wir ordentlich gefordert und gefördert. Apropos Förderung: Sah Risto gravierende Unstimmigkeiten bei den Techniken, so musste auch zwischendurch zusätzlich geübt werden. Eine Karatekarin hatte wohl Probleme bei den Ausholbewegungen. Risto erklärte ihr die korrekte Ausführung - und stellte ihr einen erfahreneren Karateka quasi als Trainingspaten zur Seite. Mit diesem übte sie dann eine halbe Stunde vor der nächsten Trainingseinheit. Der Erfolg war frappierend und Risto mehr als zufrieden mit der Entwicklung dieses Braungurt-Mädels.

Anstrengend war aber auch das Training an sich: Beim Partnertraining durften wir dann auch ausgiebig - der Puls lag dann häufig doch über dem beim Dauerlauf - Wechselschritte, Suri-Ashis üben. Mein kleiner persönlicher Erfolg fand sich überraschender Weise beim Ashi-Barai, den ich sonst nie so recht hinbekomme. Ich hatte in dieser Einheit Jukka aus Lahti als Partner, einen hochkarätigen finnischen Karateka, der sich durch viel Karate-Erfahrung und eine ausgesprochene Härte auszeichnet. Tori griff bei dieser Übung an mit Kizami-Tsuki und Gyaku-Tsuki. Uke stand links vor und sollte quasi im Zurückgehen eher springen als gehen und mit dem rechten Fuß das vordere Bein des Angreifers fegen, bevor dies abgesetzt ist. Sowohl Jukka, als auch ich bekamen große Augen, als mir dieser Feger regelmäßig gelang!

Den Ashi-Barai zu üben, das ist regelmäßig mit blauen Flecken an den Schienbeinen verbunden. Vermutlich lag es an der großen Erfahrung und Kontrolle meiner Trainingspartner, denn dieser Körperteil ist erstaunlicher Weise eine der wenigen Körperstellen, die "unversehrt" sind. Ansonsten gab es reichlich "Tuchfühlungen" und Bodychecks! Bei einer Übung ging es z. B. darum, den Mae-Geri zu üben. Hierzu stellte sich der Trainingspartner, der quasi der "Dummy" war, in ca. 2 Meter Abstand vor die Hallenwand. Der Ausführende stand links vor und sollte mit rechts den Fußtritt ausführen. Besonderheit: während des Kicks rutscht der Körper mit Suri-Ashi auf dem Standbein vor, der "Dummy" geht einen Schritt zurück und wird getroffen, wenn er grade wieder festen Boden unter den Füßen hat. Hier hatte man keine Chance, den Tritt zu blocken oder zu mildern! Trainingspartner Alex kickte mich etwa 30 Mal nicht besonders zärtlich gegen die Wand. Aber das meinen Körper durchströmende Adrenalin bewirkte wohl, dass ich die Wucht des Aufpralls nicht spürte und die Schmerzen sich erst nach dem Training einstellten.

Es gab einige Trainingselemente dieser Art, die "Samthandschuhe" konnten also getrost in der Umkleidekabine bleiben. Hinzu kam, dass der Lehrgang zu 80 Prozent aus männlichen Teilnehmern bestand. Es wurde also nicht gekleckert, sondern geklotzt.

Natürlich wurde auch ausgiebig Kata trainiert. Heian- und Senteikatas und die ausgewählten Prüfungskatas Sochin und Jitte. Es gab eine "reine" Kataeinheit am Dienstagvormittag, die mich persönlich an die Grenzen meiner Belastbarkeit brachte. Risto hatte viele gute Ratschläge für uns, die ich auch zum großen Teil schon einmal von ihm gehört - leider aber auch wieder vergessen hatte. Drehungen und Rückwärtsbewegungen, Ausholbewegungen - es gibt so viele Besonderheiten, an die man stets denken muss!

Kihon und Kata sind zwei wichtige Bestandteile des Karate - aus beidem lassen sich wertvolle Elemente für das Kumite entnehmen. Schwierig nur, jetzt die starren und kantigen Bewegungen in lockere, fließende und doch dynamische und effektive Technicken zu verwandeln, die ihr Ziel nicht verfehlen und den Partner "ausschalten". Eine sehr gute Vorbereitung hierzu ist Ristos Kata Hokkyokuko, eine Halbfreikampfkata mit vielen Suri-Ashis und Wechselsprüngen. Mein finnischer Karatefreund Reijo Kangas hatte mir vor Beginn des Lehrgangs geraten: Fahr nicht hin, wenn Du die Hokkyokuko nicht kannst! Risto wird das von Dir, die so regelmäßig auf seine Lehrgänge geht, erwarten! So versuchte ich einige Tage vor der Karatewoche, mir die Kata vom Ablauf her einzuprägen - und stellte plötzliche einen guten Fortschritt in meinem Kumite fest! Ich war lockerer und mir fielen plötzlich neue Bewegungsabläufe und Technikkombinationen ein, die ich unbewusst dieser Kata entnommen hatte.

Nach einer besonders intensiven Kumiteeinheit am Dienstag Abend fuhr ich dann recht erschöpft aber auch zufrieden mit der Straßenbahn durch die Frankfurter City zur Wohnung meiner Schwester am anderen Stadtrand. Die Fahrt dauert ca. 1 Stunde und die ein- und aussteigenden Leute bildeten ein buntes Bild aller erdenklichen Nationalitäten und sozialen Schichten. Deutsche, Türken, Inder, Russen und viele weitere Nationalitäten prägen das Bild. Und auch vom Banker bis zum Penner ist alles dabei. So ca. auf halber Strecke bemerkte ich einen ungepflegten Mann mittleren Alters, drei Sitze neben mir. In einer Scheibe gegenüber spiegelte sich sein Gesicht, welches zu mir hinüberstarrte. Nun gut, dachte ich, Gucken ist ja nicht verboten. Außerdem bot ich nach dem ausgiebigen und erschöpfenden Karatetraining sicher nicht grade einen verlockenden Anblick! Nach einer Weile hörte ich seine Stimme: "Du: Fechenheim Post, ich habe Dich gesehen!" Da fuhr mir der Schreck durch die Glieder - woher kannte der Typ meine End-Haltestelle! Plötzlich saß er neben mir, säuselte in mein Ohr, wie sehr ich ihm gefiele und dass er eine schöne große Wohnung habe, in die ich gerne mitkommen sollte. Als er mir dann den Arm um die Schulter legen wollte, platzte mir aber der Kragen! Jetzt sei Schluss, wies ich ihn zurecht! Auch das Fotografieren mit seinem Handy wusste ich ihn zu verbieten! Fieberhaft überlegte ich, wie ich, ohne die Situation eskalieren zu lassen, aus dieser Nummer wieder herauskäme! Kurzer Hand sprang ich dann bereits vor Erreichen meiner End-Station noch schnell durch die bereits halb geschlossene Tür der Straßenbahn und entschwand meinem "Verehrer" durch dunkle Umwege. Puh, das war ja nochmal gut gegangen! Als ich Risto und den Karatefreunden am nächsten Tag von dieser Begebenheit berichtete, kamen natürlich viele dumme Sprüche, wie: "Bring ihn doch nächstes Mal mit hierher, in Deine Wohnung!" Oder: "Zeig ihm nächstes Mal ein Foto von uns und sag, dass Du gleich Deine Freunde holst." Risto aber reagierte sehr spontan und fürsorglich: Zum Aufwärmen und auch zum Ende der nächsten Einheit gab es ein ausgezeichnetes Selbstverteidigungstraining, bei dem ich mit meinem Trainingspartner Alex aus Berlin die letzten Kraftreserven mobilisieren musste!

In den Trainingspausen wurde individuell enstpannt, sei es auf dem Dojo-Sofa oder per Luftmatratze im grade nicht genutzten Dojo. Andere unternahmen einen City-Bummel oder gingen Essen. Am Donnerstag hatte Risto einen Besuch in einer Sauna-Schwimmlandschaft in Obertshausen (oder war es Heusenstamm?) organisiert. Hier wurde in einigen Saunen zu bestimmten Zeiten ein Aufguss durch das Personal "zelebriert". Zwar sind mir Aufgüsse dieser Art auch aus der Münsteraner Saunalandschaft vertraut, was hier geboten wurde, konnte allerdings bereits als weit überzogen und lächerlich bezeichnet werden. Wir alle waren uns einig, dass die während des Aufgusses verordnete Schweigepflicht mehr als albern war und setzten uns auch häufig kichernd darüber hinweg. Risto klärte uns dann auch auf: "Wisst ihr, was Aufguss-Meister auf finnisch heißt? - Kasper!"

Dann hieß es am Freitag Mittag für die meisten Abschied nehmen. Nur zwei ganz unentwegte Lehrgangsteilnehmer beschlossen, noch am Lehrgang von Shihan-Ochi in Obertshausen am anschließenden Wochenende teilzunehmen und dort ihre Dan-Prüfungen abzulegen. Für alle anderen heißt es wohl jetzt, die vielen Tipps und Ratschläge Ristos in das alltägliche Dojotraining einfließen zu lassen und sich so ein wenig davon anzueignen.

Mir hat der Lehrgang auf jeden Fall wieder ein paar zusätzliche Teile zu meinem ganz persönlichen Karate-Puzzle beschert. Viele Bewegungsabläufe und Zusammenhänge erschließen sich mehr und mehr. Hoffentlich bleiben diese Fortschritte auch noch, wenn die blauen Flecken schon der Vergangenheit angehören.

Sonntag, 30. Dezember 2007

Katatraining (Sochin)

Mann, Mann, Mann, da hat es das Trainerkollegium aber vor mir mir in diesem Jahr! Als das wöchentliche Katatraining auf alle Trainer verteilt wurde, blickte unser Sportlicher Leiter Thorsten mich zweimal erwartungsvoll an: allgemeines Katatraining irgendwann im Oktober und dann noch Kata Sochin am 29.12.2007. Das allgemeine Katatraining war kein Problem und ich verband in dieser Einheit Kata- und Sandsacktraining so ausgiebig, dass meine Leute sich schließlich sehr erschöpft in die Sauna schleppte. Aber die Sochin.....nun ja, das soll ja eigentlich meine Prüfungskata zum 2. Dan werden und vom Ablauf her ist sie kein Problem. Auch die Bedeutung der Techniken ist mir vertraut. Aber selber schulen? Ich weiß ja nicht! Vielleicht hätte ich, die bisher nur Heian-Katas geschult hatte, lieber erst einmal eine Sentei-Kata immer im Programm gehabt.

Im Vorfeld hatte ich mich natürlich eingelesen: Sochin bedeutet Ruhe und Kraft. Der Sochin-Dachi hat seinen Namen wohl aus der Kata, die wohl von Meister Funakoshis Sohn in das Shotokan-System eingebracht wurde, und nicht umgekehrt. Der Stand hieß ursprünglich Fudo-Dachi. Das alles wusste ich. Ich hatte mir Übungen zum Stand überlegt und auch einige Kihon-Kombinationen, die vorab gelaufen werden sollten und aus denen sich die Kata dann schließlich zusammensetzt. Ich rechnete mit einigen Braun- und Violettgurten und hoffte, die Kata in der Einheit vom Ablauf her abschließen zu können.

Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt: Die Gürtelfarben Braun und Violett waren tatsächlich vertreten - genau je einmal. Dazu gab es dann als kleines Extra noch vier Dan-Träger, die mir alle in Bezug auf Kata-Kenntnisse und Dan-Graduierung überlegen waren. Na, toll! Was soll ich denen über den Sochin-Dachi erzählen? Hoffentlich blamier ich mich nicht mit meinen Vorübungen! Entspricht es überhaupt der (japanischen...) Dojoetikette, wenn ich das Training gebe, obwohl z. B. ein 3. Dan anwesend ist? Grinsend wiesen alle Befragten das Angebot zurück, selber das Training zu leiten. Ohje, da stand mir aber wohl eine wahre Prüfung bevor! Ich war echt total nervös. Zunächst begann ich mit dem geplanten Randori zum Aufwärmen und einer ausgiebigen Gymnastik. Wenn fast alle den Ablauf eh schon kennen, kann ich sie wenigstens mit Gymnastik verwöhnen (und für mich den schwierigeren Teil etwas aufschieben...). Dann ging aber kein Weg mehr daran vorbei, das eigentliche Kata-Training zu beginnen. Die erste Kombination aus der Kata: Block Gedan-Uke und Gyaku-Age-Uke. Ich machte meine Kombination vor und merkte gleich, wie ich mich beim Beschreiben der Techniken verhaspelte. Das gab meiner Nervosität natürlich neues Futter! Ich stellte mich, um ggf. zu assistieren, vor die Violettgurtfrau und merkte irgendwann, dass die Dan-Träger zu mir rüberschielten, weil ich vergessen hatte, eine Übungsergänzung zu erklären und einfach eine weitere Zähl-Zeit hinzugefügt hatte. Peinlich! Mir wurde richtig heiß - aber nicht wegen der physischen Anstrengung! Die letzte Kihon-Bahn sollte schnell und stark gelaufen werden. Aber meine Leute machten kein Kiai! Ich war echt verzweifelt! Keine Stimmung - kein Kiai! Ohje, wo soll das enden?

Dann die nächste Kombination: Manji-Uke (Doppelblock Uchi-Uke Jodan, Gedan-Barai im Kokotsu-Dachi). Das lief schon besser und ich kam nicht durcheinander. Auch die Kihon-Bahn Kokotsu-Dachi Sto-Uke mit Drehungen vor- und rückwärts wurde schnell und stark ausgeführt, so dass ich mich langsam sicherer fühlte. Als letztes kam eine Bahn im Sochin-Dachi mit Uchi-Uke, Gyaku-Uchi-Uke, Mae-Geri (Knie oben halten) und beim Absetzen langsamen Oi-Tsuki links, der rechte Arm zieht bis zur Brust, die Faust mit der Rückseite nach oben und schließlich Doppeltsuki, zweite mit Kiai. Das lief dann wie geschmiert, da vor allem die Dan-Träger die Übung genau so aus der Kata kannten. Jetzt konnte man endlich auch Energie in der Dojo-Luft spüren!

OK, zur Kata jetzt. Allmählich setzte ich die Puzzleteile zusammen. Aus der Dan-Ecke kam kein wesentlicher Einwand bei der Erklärung der Techniken. Ich hatte mir auch zuvor die Benennung der Techniken genau angesehen, so dass ich es einigermaßen gut erklären konnte. Wir liefen die Kata sicher 20 mal teilweise und 3 mal komplett und ich merke erst heute, wie anstrengend es war, die ganze Zeit im Sochin-Dachi zu stehen. Am Ende der Einheit orientierte ich mich hauptsächlich an der Violett-Gurt-Frau und die Dan-Träger liefen schon wie übermütige junge Fohlen an meinem Zählen vorbei zum letzten Kiai!

Im Grunde hatte es funktioniert, mein erstes Oberstufen-Kata-Training. Ich war genau mit meiner Trainingszeit ausgekommen und selbst die Violett-Gurt-Frau konnte die Kata auf eigene Zeit mitlaufen. Dennoch war das Training noch sehr unsicher und ganz bestimmt nicht perfekt! Sollte ich noch einmal die Ehre haben, so eine Einheit zu leiten, muss ich mich wohl noch mehr vorbereiten - und schon im Vorfeld mit einigen höher graduierten Dan-Trägern rechnen.

Montag, 3. Dezember 2007

Eine bewegte (Karate-)Woche

Nachdem ich mich eine gute Woche mit einer saftigen Erkältung herumgeschleppt hatte, beschloss ich dennoch oder erst Recht, mich am 24.11.07 nach Frankfurt zum Risto-Lehrgang zu begeben. Meine Tochter Franziska wollte die Unterstufeneinheit besuchen und so mussten wir kräftig Gas geben, damit wir pünktlich um 10.00 Uhr am Dojo in Alt Nied waren. Die Unterstufe ist bei Risto immer erstaunlich schlecht besucht. Vielleicht liegt es daran, dass er eben ein sehr fortgeschrittenes Karate schult und selbst die Farbgurte oft überfordert sind. Franziska tummelte sich daher mit drei anderen Kindern und einer erwachsenen Orangegurt-Trägerin im Dojo. Die erste Einheit bestand aus Prüfungsprogramm für die schon höher graduierten Gruppenmitglieder und so war Franzi etwas überfordert und demzufolge nicht ganz glücklich nach dem Training. Ich konnte sie jedoch motivieren, die Flinte nicht sofort ins Korn zu werfen und an der zweiten Einheit teilzunehmen. Diese wurde nicht von Risto, sondern von Thomas geleitet, der auch Kata schulte, allerdings nicht nur als Prüfungsvorbereitung, sondern mit vielen Erklärungen. Danach war für mein Töchterchen die Welt wieder in Ordnung. Glücklich widmete sich sich dann ihrem Gameboy, während es bei mir zur Sache ging.

Ich hatte das Glück, dass mir wieder einmal die Hokkyokuko erklärt wurde. In dem jetzt zur Oberstufe aus allen Nähten platzenden Dojo glitten wir vor, seitlich und zurück, übten Ashi-Barai, Geris und Sprünge. Die zwei Einheiten reichten nur knapp zur Wiederholung der Kata. Am Ende zeigten uns Steffen, Arno und Sven, wie die Kata richtig auszusehen hat! Ich hatte das Glück, die Bunkai-Übungen mit Petra, der Frau von Arno, trainieren zu können. Bisher kannte ich sie nur "vom Sehen" und war sehr überrascht, wie harmonisch die Übungen abliefen. Das hat man selten, dass die Chemie auf Anhieb so stimmt! Wehmütig dachte ich daran, dass ich im eigenen Dojo seit dem Abschied von Beatrix keine Partnerin dieser Art habe!

Der Sonntag wurde "traditionsgemäß" im Frankfurter Städel verbracht, wo ich mir mit Schwager Michael und Tochter Franziska die Ausstellung über Lucas Cranach d. Ä. ansah. Ich war total angenehm überrascht, wie interessant und ansprechend die Ausstellung gestaltet war! Mir war vorher gar nicht bewusst, dass Lucas Cranach ein Freund Martin Luthers war.

Montag traf ich mich, immer noch leicht verschnupft, mit einigen meiner Anfänger im Dojo, um noch einmal das Prüfungsprogramm, speziell das Kumite, durchzugehen.

Dienstag beschloss ich dann, endlich einmal vernünftig zu sein und wenigstens einmal das Training ausfallen zu lassen, um meine Erkältung auszukurieren. Statt Kumite bei Michael gabs Kniffel mit Johanna, statt Sauna gab es Früchtetee. Naja, nicht schön, aber geholfen hat es jedenfalls.

Mittwoch dann die spannende Prüfung "meiner" Anfänger. Alle 16 waren gekommen und stellten sich dem kritischen Auge Thorstens, der hin und wieder korrigierend eingriff und ab und zu mal zu mehr Kraft und Kampfgeist ermuntern musste. Mensch, was hatte ich gepredigt: Schreit ihn zusammen! Kiai an jeder nur denkbaren Stelle, lieber einmal zuviel, als zuwenig. Aber sie waren einfach zu aufgeregt, meine "Kleinen"! Es wurden aber noch weitere Karateka geprüft, u. a. Sarah aus meinem vorigen Kurs. Sie "verlief" sich bei der Heian Shodan und hätte fast die Flinte ins Korn geworfen. Hier aber griff Thorsten väterlich mit strenger Stimme ein: kurz setzen und sammeln, dann gehts weiter. Schließlich bestand Sarah natürlich auch die Prüfung.

Von den übrigen Prüflingen, insgesamt 39 an der Zahl!, beindruckten besonders Thorsten Gräber (sehr saubere Techniken) und Bettina Hilleke, die als einzige zum 4. Kyu prüfen ließ. Sie bewies, dass man auch mit 48 Jahren noch nicht zum alten Eisen zählen muss! Super und weiter so!

Donnerstag war endlich mal wieder für mich Training an gesagt: Kata Training bei Jürgen, der sich von Seibel vertreten ließ. Was gabs zum Aufwärmen? 20 Minuten Kumite. Wo war nur meine Beatrix? Ich hatte so die Ehre, mit bzw. gegen Jörgl zu kämpfen, der -topfit- grade seinen 3. Dan gemacht hat. Unbarmherzig jagte er mich durch die Halle, kickte, fegte - also, ich war mehr in der Horizontalen auf dem Hallenboden, als aufrecht auf der Trainingsfläche! Die Unterstufe, die sich bei einem Bierchen von ihren Strapazen erholte, sah amüsiert zu. Das Katatraining selber war dann aber sehr nett: Heian- und Sentei-Katas bis zum Abwinken.

Leicht lädiert schleppte ich mich dann am Folgetag nach einem Sitzungsmarathon bei der Arbeit und einer Weihnachtsfeier in der Klasse meiner Tochter zum Training bei Jörg. Es war mir fast etwas peinlich, mit welcher Freude ich von Tim und Daniel begrüßt wurde....

Jörg hatte sich - auf Tims ausdrücklichen Wunsch hin - ein hartes Kumite-Training der besonderen Art ausgesucht. Wir übten unterschiedliche Arten des Kämpfens, angefangen mit dem mir so verhassten Gohon-Kumite, über Kihon- und Jiju-Ippon-Kumite bis hin zum Randori und zum Happo-Kumite. Es hat unglaublich Spaß gemacht und ich spürte die Anstrengung kaum! Vermutlich waren es die im Überschuss ausgeschütteten Endorphine, die mir auch die Zeitwahrnehmung trübten, denn als wir nach dem zur "Entspannung" durchgeführten Messer-Abwehrtraining dann im Seisan saßen, kam es mir vor, als hätten wir grade erst angefangen!

Der Samstag stand im Fokus des Vereinsturniers und der Weihnachtsfeier. Einiges war vorzubereiten und zu regeln. Glücklicher Weise brauchte ich nicht zu kampfrichtern. Da fehlt mir einfach noch zu sehr die Erfahrung! Spannende Kämpfe und Katas gab es zu sehen! Thorsten Gräber brillierte auch hier und erhielt neben den Pokalen für die ersten Plätze im Kata und Kumite seiner Klasse auch noch den begehrten Technikerpreis! Madeleine musste sich im Kumite gegen Katharina Petereit geschlagen geben, gewann dafür aber die Disziplin Kata.

Die anschließende Weihnachtsfeier hätte etwas rockiger ausfallen dürfen. Da arbeiten wir noch dran! Dafür überraschte mich am nächsten Tag ein tolles Putzteam, die schon alles blitzeblank hatten, als ich zum Dojo kam.

Mal sehen, was diese Woche so alles auf Lager hat.

Montag, 19. November 2007

Mölkky-Spielen bei Mina im Garten

LIEBE LEUTE! MOIKKA JENGI! ALOITAMME JO KOLMELTA, NIIN EI TARTTE
MÖLKKYILLÄ OTSALAMPPUJEN VALOSSA! BEGINN SCHON UM DREI DA ES SCHON SO
FRÜH DUNKEL WIRD!!!

Muistakaa ottaa mukaan jotain Suomen kesästä muistuttavaa! Und nicht
vergessen 'was mitzunehmen, was dich an den finnischen Sommer
erinnert! Ja lämpimiä vaatteita, tarvittaessa myös sateenvarjo! ;) Und
warm anziehen! Wir werden viel Spaß haben, es gibt evtl. auch kleines
Überraschungsprogramm! ;) Liebe Grüße, Miina

Nuorten aikuisten kantapöytä/ Stammtisch junger Erwachsener
Mölkky- Mökki ja Musa – summer revival lauantaina 17.11. klo 15.00
Mölkky- Mökki und Musik – summer revival am Samstag den 17.11 um 15.00 Uhr

Ikävä Suomen kesää ja rentoa mökkeilyfiilistä? Tule mökkeilemään
keskelle Münsterin koleaa syksyä! Ota mukaasi jotain Suomen kesästä
muistuttavaa. Mölkkykisa ja mustikkasoppaa sekä lämmin grilli
puutarhassa, jonka jälkeen siirrymme sisätiloihin.



Wir funktionieren Miinas Garten in ein mökki um, wo wir Mölkkyspielen
den finnischen Sommer wiederbeleben. Grill wird auch warm sein! Danach
geht das Programm drinnen weiter.Bring eine Sache mit, die dich an den
finn. Sommer erinnert.


Verlängerte Anmeldefrist ;)
OK, meldet euch bis Freitag den 16., ob ihr kommt, damit wir wissen,
wieviel MUSTIKKAKEITTO wir brauchen ;)

(Teile uns an diese Adresse bis zum 14.11. mit, ob du kommen kannst!

Ilmoita 14.11. asti, jos olet tulossa! kantisms@hotmail.com)

Ort/ PAIKKA: Miina Virtanen, Blücherstraße 3 in Münster, Ecke Südpark,
zwischen Friedrich-Ebert-Straße und Südstraße



Terveisin & LG, Pia und Miina

Dienstag, 6. November 2007