Am 22. und 23. September war Landesstützpunkttrainer Andreas Klein wieder bei uns zu Gast. Nachdem er im Juli bereits exklusiv für die Mitglieder des SKDM einen eintägigen Katalehrgang geleitet hatte, bei dem es überwiegend auf die korrekte Ausführung verschiedener Katas ankam, sollte bei dem jetzt zwei Tage dauernden Lehrgang der Schwerpunkt auf Kata-Bunkai, also den in der Form versteckten Anwendungen, liegen.
Die Unterstufe wurde in den Katas Heian Nidan und Heian Yondan unterwiesen. Andreas erklärte sehr anschaulich den Ablauf und verschiedene Anwendungsmöglichkeiten. Die Resonanz der Unterstufe war durchweg positiv. Sehr erfreulich war die hohe Anzahl der Jugendlichen, die hier sehr engagiert und diszipliniert teilnahmen.
Die Oberstufenkaratekas konnten sich auf die Katas Chinte und Tekki Nidan freuen. Sollte dem ein- oder anderen der Ablauf einer der Katas noch nicht ganz geläufig gewesen sein, so war dies binnen kürzester Zeit "Geschichte". Andreas hatte einen ganz speziellen Fokus auf den korrekten Hüfteinsatz bei den Katas. Aber es gab auch viele weitere interessante Details, an denen wir arbeiteten. Wie sagt ein bekannter Karate-Instructor immer so schön? Es kommt auf die Kleinigkeiten an.
Sehr interessant fand ich Andreas' Ausführung der Techniken 15 und 16 der Chinte: Bisher bekam ich immer erklärt, die Arme müssten während einer Seitwärtsbewegung mit Suri Ashi kreisförmig bewegt werden. In der Fachliteratur habe ich zu dieser Stelle folgendes gefunden: In Albrecht Pflüger's "27 Shotokan-Katas" heißt es etwa:"Nach rechts weggleiten mit Gedan Haito-Uke, dasselbe in die andere Richtung". In Fiore Tartaglia's "Bunkai der Shotokan Katas ab Schwarzgurt" habe ich dazu gefunden: "Sokumen haito uke - chudan Kamae in Kiba Dachi...und kreisförmig die Armbewegung fortsetzend im Chudan-Bereich kontern". Andreas führt die Stelle in beide Richtungen als Bo-Ukes aus - ähnlich der Passage gegen Ende der Enpi. Dieser Ansatz war für mich ein Anlass, mich neu mit dieser Technik zu beschäftigen.
Ich war wohl nicht die Einzige, die sich im Vorfeld ein bisschen sorgte, ob sie den Ansprüchen eines Landesstützpunkttrainers hinsichtlich des Kata-Bunkai gerecht werden würde. Diese Sorge war aber absolut unbegründet. Andreas machte gleich zu Beginn deutlich, dass er nicht viel von "durchchoreografierten" und nachmittagsausfüllenden Bunkaisequenzen hält. Man kann so weit ohnehin im Ernstfall nicht vorausplanen und wozu soll das Partnertraining aus einer Kata heraus dienen, wenn nicht zur effektiven Selbstverteidigung?
Andreas begann damit, uns aus jeder Kata eine Technikfolge von maximal fünf Einzeltechniken vorzugeben, aus der dann ein Partnertraining entwickelt wurde. In der nächsten Stufe gab er vor, dass wir aus dem grade Erarbeiteten die Selbstverteidigung auf eigene Faust so weiterentwickeln sollten, wie es sich aus der Situation grade ergibt. Mir persönlich passiert es leider häufig, dass ich im Eifer des Gefechts plötzlich mit dem anderen Bein vorne stehe, als in der Kata vorgesehen. Und jetzt? Es muss ja trotzdem irgendwie weitergehen! Ich persönlich wurde durch das Wegfallen der ganz starren Vorgaben unbefangener, mutiger und hatte nicht mehr die Sorge, es nicht mehr machen zu können "wie in der Kata". In der dritten Einheit (am Sonntagmorgen) waren dann nur noch der Angriff und die erste Verteidigungstechnik vorgegeben, der Rest durfte frei "erfunden" werden. Hier hatte ich Matthes als Trainingspartner - und zahlreiche blaue Flecken als Erinnerung an diese 90 Minuten ;-)
Fazit: Andreas' Training war für meine Begriffe perfekt aufgebaut und hat mir persönlich das Thema Kata-Bunkai sehr viel näher gebracht, als es bisher jeder andere Trainer geschafft hat. Die Intensität des Trainings und das Verständnis für die Katas und deren Anwendungen wuchs für mich persönlich in jeder Einheit. Andreas ist für mich derzeit eine der höchsten Instanzen in Sachen Kata uns ich hoffe, ihn sehr bald wieder bei uns begrüßen zu können.
Sonntag, 7. Oktober 2012
Samstag, 6. Oktober 2012
Pratzentraining mit Volker
Gestern gab es wieder eines der speziellen Trainings bei Sensei Volker. Volker blickt auf viele intensive Jahre Karatetraining zurück und verfügt über einen unglaublichen Schatz an Hintergrundwissen und Erfahrung.
Gestern kündigte er bereits zu Beginn der Trainingseinheit an, dass diese Einheit unter dem Schwerpunkt der Selbstverteidigung stünde, nicht unter dem des sportlich oder an Prüfungsordungen orientierten Karate.
Als Ziel wurde gestern nicht "der Anzugstoff" oder "zwei Milimeter vor dem Kinn" angegeben, sondern "zwei Zentimeter hinter dem Kopf". Naja, ein bisschen übertreibe ich jetzt, aber wir sollten uns zum Zwecke der Selbstverteidigung stets auch so umstellen können, dass wir eben "durchschlagen oder -treten".
Natürlich geht das nicht im normalen Partnertraining, sondern am Besten mit Pratzen. Zu zweit übten wir zunächst Kizami-, dann Gyakutsuki, schließlich eine Kombination aus beiden. Der die Pratze haltende Partner sollte sich hierbei im Raum bewegen, nicht stehen bleiben. Der Schlagende sollte versuchen, dranzubleiben, also nicht, wie beim Wettkampf, nach dem Schlag wieder zurück in Sicherheit gehen, sondern dem Pratzenhalter nachfolgen, ihn unter Druck setzen. Puh, das war schon ganz schön anstrengend - obwohl Volker uns die Anweisung erteilt hatte, nicht wie wild, sondern eher gezielt und mit niedrigerer Frequenz auf die Pratzen zu schlagen.
Als weitere Übung galt es einmal Nukite am Partner zu üben. Das hatte ich wirklich noch nie gemacht! Der eine sollte zwei Handpratzen wie ein Monstermaul vor den Bauch halten und der andere sollte mit der angespannten Hand dazwischenschlagen, bis zum Rumpf des Partners. Die Pratzen konnten auch vertikal gehalten werden, sollten aber vor dem Bauch bleiben.
Schließlich sollten wir noch mit Haito- oder Shuto-Uchi gegen eine Pratze schlagen. Volker demonstrierte die hohe Effektivität dieses Schlages an dem armen Gelbgurt Marc :-) Volker wies darauf hin, dass etwa die Starttechnik der Nijushiho als Haito-Uchi gedeutet werden kann: Man stelle sich einen Gegner vor, der vor einem steht und den man mit einem Haito-Uchi am Hinterkopf trifft. Die Bewegung muss hierfür allerdings nicht so gleitend ausgeführt werden, wie in der Kata.
Als letzte Technik gab es noch Kage-Tsuki aus dem Kiba-Dachi gegen zwei seitlich gehaltene Handpratzen.
Gestern kündigte er bereits zu Beginn der Trainingseinheit an, dass diese Einheit unter dem Schwerpunkt der Selbstverteidigung stünde, nicht unter dem des sportlich oder an Prüfungsordungen orientierten Karate.
Als Ziel wurde gestern nicht "der Anzugstoff" oder "zwei Milimeter vor dem Kinn" angegeben, sondern "zwei Zentimeter hinter dem Kopf". Naja, ein bisschen übertreibe ich jetzt, aber wir sollten uns zum Zwecke der Selbstverteidigung stets auch so umstellen können, dass wir eben "durchschlagen oder -treten".
Natürlich geht das nicht im normalen Partnertraining, sondern am Besten mit Pratzen. Zu zweit übten wir zunächst Kizami-, dann Gyakutsuki, schließlich eine Kombination aus beiden. Der die Pratze haltende Partner sollte sich hierbei im Raum bewegen, nicht stehen bleiben. Der Schlagende sollte versuchen, dranzubleiben, also nicht, wie beim Wettkampf, nach dem Schlag wieder zurück in Sicherheit gehen, sondern dem Pratzenhalter nachfolgen, ihn unter Druck setzen. Puh, das war schon ganz schön anstrengend - obwohl Volker uns die Anweisung erteilt hatte, nicht wie wild, sondern eher gezielt und mit niedrigerer Frequenz auf die Pratzen zu schlagen.
Als weitere Übung galt es einmal Nukite am Partner zu üben. Das hatte ich wirklich noch nie gemacht! Der eine sollte zwei Handpratzen wie ein Monstermaul vor den Bauch halten und der andere sollte mit der angespannten Hand dazwischenschlagen, bis zum Rumpf des Partners. Die Pratzen konnten auch vertikal gehalten werden, sollten aber vor dem Bauch bleiben.
Schließlich sollten wir noch mit Haito- oder Shuto-Uchi gegen eine Pratze schlagen. Volker demonstrierte die hohe Effektivität dieses Schlages an dem armen Gelbgurt Marc :-) Volker wies darauf hin, dass etwa die Starttechnik der Nijushiho als Haito-Uchi gedeutet werden kann: Man stelle sich einen Gegner vor, der vor einem steht und den man mit einem Haito-Uchi am Hinterkopf trifft. Die Bewegung muss hierfür allerdings nicht so gleitend ausgeführt werden, wie in der Kata.
Als letzte Technik gab es noch Kage-Tsuki aus dem Kiba-Dachi gegen zwei seitlich gehaltene Handpratzen.
Labels:
Haito-Uchi,
Kage-Tsuki,
Pratzentraining,
Shuto-Uchi,
Volker
Pratzentraining
Warmup mit Pratzen: zu zweit mit Handpratzen, einer hält,
einer schlägt überkreuz
1, 1-2, 1-2-3- ....bis 10, dann rückwärts
Wechsel
Dann Doppeltsukis und bei Gegenschlag ducken
Dann Reaktion:
Pratze hoch: Kizami
Pratze Bauch: Gyaku-Tsuki
Pratze Schulter überkreuz: Uraken
Pratzen auf dem Boden auslegen
Pratzen auf dem Boden auslegen
-
Slalom
-
Drüberspringen –
mit Zwischensprung
-
Drüberspringen –
ohne Zwischensprung
-
Eins, eins, rück
– eins, eins, rück
-
Trippelschritte
-
Große Schritte
Längs durch die Halle:
-
kleine Schrittchen vorwärts hin, rückwärts
zurück
-
kleine Schrittchen vorwärts hin mit Tsuki chudan
-
kleine Schrittchen rückwärts zurück mit Tsuki
jodan
-
seitlich Hopserlauf hin und rück
-
seitlich mit Übersetzen
-
auf einem Bein
springen hin und auf dem anderen zurück
längs durch die Halle laufen
-
an einer Seite 10 Sitpuls
-
an anderer Seite 10 Backups
-
an einer Seite 10 Kniebeugen mit Maegeri
-
an der anderen 10 Liegestütze
3 Durchgänge
z zu zweit zusammen, einer hält Gürtel, der andere schlägt Tsuki dagegen, alternativ: Keris (Mae, Mawashi, Ura-Mawashi....)
In Gruppen zu dritt, zwei äußerern halten eine große Pratze,
der in der Mitte kickt Kizami Mae Geri, dreht sich um und mit dem anderen Bein
Kizami Mae Geri, je eine Minute, dann wechseln
Dasselbe mit Rentsuki bzw. Kizami-Tsuki/Gyaku-Tsuki
Quadrat: Acht Personen, je vier halten eine große Pratze,
jede Pratze steht für eine spezielle Übung
-
Gyaku-tsuki
-
Mae-Geri
-
Kizami-Tsuki
-
Mawashi-Geri (Pratze seitlich halten)
Möglichst schnell durch die Positionen laufen, Pratzenhalter
stehen außen mit Blick nach innen
Mittwoch, 3. Oktober 2012
Deai mit Sensei Micha
Das Training an diesem Dienstag stand im Fokus der Wettkampfvorbereitung (JKA-Cup, Vereinsturnier). Sensei Micha ließ uns - zunächst alleine, später mit Partner - verschiedene Kombinationen üben:
1. (Deai) links vorsteppen mit Gyaku-Tsuki (Kopf dabei leicht nach links neigen, um dem (vorgestellten) Anriff (Kizami) des Gegners etwas auszuweichen. Danach Fuß wieder zurückziehen.
2. Von dort direkt das rechte Bein nach rechts setzen, ein kleines Stück nach rechts ausweichen und mit links Gyaku-Tsuki (Deai-Technik bei vorgestelltem Kizami), wieder zurück in die Ausgangsposition
3. Das linke Bein zur Seite (dem Kizami ausweichen) mit gleichzeitigem Gyaku-Tsuki (Schlag mit links), dann das linke Bein nochmal bewegen, wieder in Richtung Ausgangsposition, und wieder mit rechts vor und Gyaku-Tsuki mit rechts (der erste Gyaku-Tsuki war eher eine Art Abstandhalter, musste nicht treffen, der zweite sollte dann treffen).
4. mit dem linken Arm einen vorgestellten Gyaku-Tsuki blocken bzw. aus dem Weg schlagen (ähnlich dem Mae-Geri-Block aus der Hokkyokuko) und einen Schritt vor mit Kizami rechts.
Das war schon fast eine kleine "Mini-Kata" und nicht ganz einfach zu Beginn.
Später übten wir mit Partner. Der Partner blieb zunächst stehen, später griff er an mit Kizami, Kizami, Kizami und Gyaku-Tsuki.
Am Ende wechselten wir Partner und blockten / konterten auf Kommando von Michael.
Michael wollte uns durch diese Kombinationen Flexibilität lehren - auf den Angriff warten und Deai abkontern.
Labels:
Karate,
Kumite,
Micha Jarchau,
Wettkampftraining
Mittwoch, 19. September 2012
Sensei Michas Power-Training!
Gestern war Sensei Micha wieder bei uns im Dojo. Die Einheiten bei ihm sind immer ein echter Magnet und ziehen viele Karateka an. So war das Dojo auch gestern wieder rappelvoll!
Ich übernahm das Aufwärmen mit partnerweisen Mawashi-Low-Kicks vor die Oberschenkel und anschließend ein bisschen Kihon im Stand (Tsukis diagonal und grade wie auf dem Double-Impact-Lehrgang).
Dann startete Micha auch schon mit seinem Training. Zunächst gab es Kihon: aus ZK mit li vor gingen wir einen Schritt vor mit Oi-Tsuki, dann rechts seitlich raus in KB mit Yoko-Empi, schließlich rechtes Bein 90 Grad zurück, so dass wir wieder rechts vor standen und nach vorne ausgerichtet, mit KK Shuto-Uke / Kizami Mae-Geri. Die Übung wurde dann ausgebaut zu: Oi-Tsuki / Gyaku-Tsuki, KB mit Yoko-Empi / Uraken und KK mit Shuto-Uke / Kizami Mae-Geri / Gyaku-Tsuki. Das Ganze erst langsam auf drei Zeiten, dann schneller und schließlich stark auf eine Zeit, die ganze Kombination zweimal durch. Wie es sich gehört alles dann auch aus ZK re vor :-)
Als nächstes ZK, Chudan Kamae. Verschiedene Arten Suri-Ashi geübt - einmal erster Impuls Druck von hinten und einmal erster Impuls vorne ranziehen. Bei der ersten Version empfiehlt es sich, von vornherein kürzer zu stehen und bei der zweiten Variante empfahl Micha eine lange Ausgangsstellung. Wir jagten dann je einige Male mit den verschiedenen Versionen durch die Halle, je mit Kizami-Tsuki / Gyaku-Tsuki. Den Kizami sollten wir sehr schnell zurückziehen (das knüpfte sehr gut an meine Tsukis aus der Aufwärmphase an, bei denn das Ziel eine sehr kurze Kime-Phase war), beim Gyaku-Tsuki sollten wir uns sehr weit vor strecken.
Zwischendurch gab es eine Lockerungsübung, da wir die Kizamis zu lange stehen ließen und zu verkrampft wirkten. Wir suchten uns einen Partner und einer der beiden hielt die Hände auf Brusthöhe, Handflächen ausgestreckt und nach unten zeigend. Der andere schlug mit den Fäusten von unten kreisförmig dagegen (ähnlich, wie man gegen eine Boxbirne schlägt). Hierbei sollten die Faustrücken nach unten zeigen. Als nächstes drehte der Partner seine Handflächen nach oben und wir schlugen von oben mit dem Faustrücken drauf (Faustrücken also immer noch nach unten zeigend).
Dann nochmal die Kizami-Tsuki/Gyaku-Tsuki-Geschichte, jetzt mit beliebiger Folgetechnik, etwa Mae-Geri, Mawashi-Geri, Uraken.....
Nun mit Partner: Angriff Kizami-Gyaku-Tsuki und Folgetechnik, angesagt wird nur die Folgetechnik. Blocks von außen nach innen - Block, Block (zurückweichen mit Suri-Ashi) und bei der Folgetechnik nach Möglichkeit zunächst auch grade zurück, auf der Linie bleiben.
Dann beim letzten Block (der Folgetechnik) Tai Sabaki. Und schließlich beim Blocken vorderen Fuß ranziehen(fast bis ans Standbein), hinteres Bein 45 Grad rausstrecken und Konter.
Ich übernahm das Aufwärmen mit partnerweisen Mawashi-Low-Kicks vor die Oberschenkel und anschließend ein bisschen Kihon im Stand (Tsukis diagonal und grade wie auf dem Double-Impact-Lehrgang).
Dann startete Micha auch schon mit seinem Training. Zunächst gab es Kihon: aus ZK mit li vor gingen wir einen Schritt vor mit Oi-Tsuki, dann rechts seitlich raus in KB mit Yoko-Empi, schließlich rechtes Bein 90 Grad zurück, so dass wir wieder rechts vor standen und nach vorne ausgerichtet, mit KK Shuto-Uke / Kizami Mae-Geri. Die Übung wurde dann ausgebaut zu: Oi-Tsuki / Gyaku-Tsuki, KB mit Yoko-Empi / Uraken und KK mit Shuto-Uke / Kizami Mae-Geri / Gyaku-Tsuki. Das Ganze erst langsam auf drei Zeiten, dann schneller und schließlich stark auf eine Zeit, die ganze Kombination zweimal durch. Wie es sich gehört alles dann auch aus ZK re vor :-)
Als nächstes ZK, Chudan Kamae. Verschiedene Arten Suri-Ashi geübt - einmal erster Impuls Druck von hinten und einmal erster Impuls vorne ranziehen. Bei der ersten Version empfiehlt es sich, von vornherein kürzer zu stehen und bei der zweiten Variante empfahl Micha eine lange Ausgangsstellung. Wir jagten dann je einige Male mit den verschiedenen Versionen durch die Halle, je mit Kizami-Tsuki / Gyaku-Tsuki. Den Kizami sollten wir sehr schnell zurückziehen (das knüpfte sehr gut an meine Tsukis aus der Aufwärmphase an, bei denn das Ziel eine sehr kurze Kime-Phase war), beim Gyaku-Tsuki sollten wir uns sehr weit vor strecken.
Zwischendurch gab es eine Lockerungsübung, da wir die Kizamis zu lange stehen ließen und zu verkrampft wirkten. Wir suchten uns einen Partner und einer der beiden hielt die Hände auf Brusthöhe, Handflächen ausgestreckt und nach unten zeigend. Der andere schlug mit den Fäusten von unten kreisförmig dagegen (ähnlich, wie man gegen eine Boxbirne schlägt). Hierbei sollten die Faustrücken nach unten zeigen. Als nächstes drehte der Partner seine Handflächen nach oben und wir schlugen von oben mit dem Faustrücken drauf (Faustrücken also immer noch nach unten zeigend).
Dann nochmal die Kizami-Tsuki/Gyaku-Tsuki-Geschichte, jetzt mit beliebiger Folgetechnik, etwa Mae-Geri, Mawashi-Geri, Uraken.....
Nun mit Partner: Angriff Kizami-Gyaku-Tsuki und Folgetechnik, angesagt wird nur die Folgetechnik. Blocks von außen nach innen - Block, Block (zurückweichen mit Suri-Ashi) und bei der Folgetechnik nach Möglichkeit zunächst auch grade zurück, auf der Linie bleiben.
Dann beim letzten Block (der Folgetechnik) Tai Sabaki. Und schließlich beim Blocken vorderen Fuß ranziehen(fast bis ans Standbein), hinteres Bein 45 Grad rausstrecken und Konter.
Sonntag, 16. September 2012
Samstag, 15. September 2012
Abonnieren
Posts (Atom)
